Chaim Lax. HonestReporting, 6. Oktober 2025
Die Medien sind übervoll mit Desinformation und Verleumdungen über Israels Verhalten während des Krieges, den vor zwei Jahren von den von der Hamas angeführten Massakern in Südisrael am 7. Oktober 2023 ausgelöst wurde.
HonestReporting hat Tag und Nacht daran gearbeitet diese israelfeindlichen Lügen zu bekämpfen, während sie sich im Mainstream-Diskurs verbreiten. Sie formen ein kontextfreies Narrativ, das Israel als alleinigen Aggressor darstellt und den Terrorismus der Hamas beschönigt.
Während einige Lügen schnell in den Mainstream-Medien auftauchten und nach ein paar Tagen wieder verschwanden, haben sich andere in der einen oder anderen Form gehalten. Unabhängig von ihrer Langlebigkeit dient jede Lüge als Baustein des israelfeindlichen Narrativs, das Israels Verteidigungskrieg als Verbrechen gegen die Menschheit darstellt und versucht, den jüdischen Staat innerhalb der internationalen Gemeinschaft zum Paria zu machen.
Im Folgenden sind die 25 wichtigsten Lügen aufgeführt, die seit dem 7. Oktober von den Mainstream-Medien verbreitet wurden:
Lüge Nr. 1: Israel begeht im Gazastreifen Völkermord
Wahrheit: Die Behauptung Israel begehe im Gazastreifen Völkermord reicht fast bis zum Beginn des israelischen Krieges gegen die Hamas zurück.
Allerdings erfüllen all diese Behauptungen (ob von Amnesty International, dem Wissenschaftler Omer Bartov, der International Association of Genocide Scholars oder der UN-Untersuchungskommission) nicht die rechtlichen Voraussetzungen für die Feststellung eines Völkermords: Die einzige vernünftige Schlussfolgerung, die aus Israels Vorgehen in Gaza gezogen werden kann, ist die Absicht zum Völkermord.
Diejenigen, die behaupten, Israel begehe einen Völkermord, scheinen diese Schlussfolgerung vorwegzunehmen und versuchen dann, die Beweise und die rechtliche Definition von Völkermord zu verdrehen, um Israel dieses abscheulichen Verbrechens für schuldig zu befinden.
Lüge Nr. 2: Israel ist für die Hungersnot im Gazastreifen verantwortlich.
Wahrheit: Während des gesamten Krieges im Gazastreifen haben Medien und Hilfsorganisationen eine unmittelbar bevorstehende Hungersnot im Gazastreifen vorhergesagt, um Israel für die Hungersnot der Palästinenser in Gaza verantwortlich zu machen.
Trotz der unmittelbaren und alarmierenden Beschaffenheit dieser Vorhersagen wurde bis August 2025 in keinem Teil des Gazastreifens eine Hungersnot ausgerufen und es gab keine Hinweise auf eine Massenhungersnot in der Enklave.
In einem Bericht vom August 2025 erklärte die von den Vereinten Nationen unterstützte Organisation zur Überwachung des Hungers eine Hungersnot im Gouvernement Gaza, zu dem auch Gaza-Stadt und Umgebung gehören. Analysten haben jedoch mehrere fragwürdige Aspekte der Methodik und Analyse des Berichts festgestellt, die seine Schlussfolgerungen in Frage stellen.
Eine vollständige Enthüllung des Hungerberichts finden Sie hier.
Lüge Nr. 3: Der Gazastreifen ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt. Am 7. Oktober hatte es 9 Millionen Einwohner.
Wahrheit: Am 7. Oktober 2023 hatte der Gazastreifen 2 Millionen Einwohner. Mit einer Fläche von 366 Quadratkilometern gehört der Gazastreifen nicht einmal zu den 200 bevölkerungsreichsten Gebieten der Welt.
Lüge Nr. 4: Nachdem Israel die Palästinenser aufgefordert hatte, den Norden Gazas zu verlassen, bombardierte es die nach Süden fliehenden Palästinenser.
Wahrheit: Im Oktober 2023 wiederholten einige Medien die Behauptung der Hamas, Israel bombardiere Palästinenser, die aus dem Norden Gazas fliehen; sie veröffentlichten Bilder, die Explosionen inmitten von Konvois in Richtung Süden zeigten.
Analysten stellten fest, dass es keine Beweise für einen israelischen Luftangriff auf die Konvois gab und dass die Explosionen durch von der Hamas platzierte Sprengsätze (um Zivilisten von der Flucht aus dem Kampfgebiet abzuhalten) oder defekte Treibstoffbehälter verursacht worden sein könnten, die von den nach Süden fliehenden Personen transportiert wurden.
Lüge Nr. 5: Israel bombardierte das Al-Ahli-Krankenhaus und tötete 500 Menschen.
Wahrheit: Am 17. Oktober 2023 ereignete sich im Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza-Stadt eine Explosion. Die Medien berichteten zunächst über die Behauptung der Hamas, das Krankenhaus sei bombardiert und Hunderte Menschen getötet worden.
In Wirklichkeit traf eine fehlgezündete Rakete des Islamischen Jihad den Parkplatz des Krankenhauses. Sie verursachte nur minimalen Schaden am Krankenhaus selbst und tötete auf tragische Weise einige Palästinenser, die im Einschlagsbereich der Rakete Zuflucht gesucht hatten.
Lüge Nr. 6: Israel nimmt palästinensische Journalisten ins Visier.
Wahrheit: Seit Kriegsbeginn behaupten verschiedene Medienrechtsorganisationen, darunter das Committee to Protect Journalists (CPJ) und Reporter ohne Grenzen (RSF), dass Israel palästinensische Journalisten in Gaza ins Visier nimmt.
Es stimmt, dass laut CPJ während des anhaltenden Krieges zwischen Israel und der Hamas fast 200 Journalisten und Medienschaffende getötet wurden. Eine Analyse dieser Namen zeigt jedoch, dass etwa 40 % der Getöteten Verbindungen zu Terrorgruppen hatten (einschließlich der Arbeit für terroristische Medienorganisationen) und dass einige an aktiven Kampfhandlungen gegen Israel teilgenommen hatten.
Angesichts der Einbettung der Hamas-Truppen in zivile Gebiete ist es tragisch, aber unvermeidlich, dass Zivilisten (einschließlich Journalisten) bei militärischen Aktivitäten getötet werden. Dies ist jedoch kein Beweis für gezielte Angriffe auf Journalisten.
Lüge Nr. 7: 500 Lastwagen werden benötigt, um Gazas Vorkriegsniveau an Hilfsgütern zu erreichen.
Wahrheit: Die Behauptung der Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen, vor dem 7. Oktober seien täglich 500 Lastwagen nach Gaza gefahren und diese Zahl sei nötig, um den Bedarf der Zivilbevölkerung zu decken, ist irreführend.
Vor dem 7. Oktober fuhren täglich durchschnittlich 500 Lastwagen nach Gaza, doch die überwiegende Mehrheit davon transportierte Handelsgüter, landwirtschaftliche Produkte, Textilien und Baumaterialien. Nur 100 Lastwagen enthielten humanitäre Hilfe, was in etwa der Anzahl der Lastwagen entspricht, die während des größten Teils des Krieges täglich nach Gaza gefahren sind.
Lüge Nr. 8: Israels Beweise dafür, dass die Hamas das Al-Shifa-Krankenhaus als Basis nutzte, sind nicht überzeugend.
Wahrheit: Entgegen den Medienbehauptungen hat die israelische Armee zahlreiche Beweise dafür vorgelegt, dass die Hamas das Al-Shifa-Krankenhaus für Terrorzwecke nutzte.
Zu diesen Beweisen gehören Aussagen gefangener Terroristen, abgefangene Nachrichten über die Nutzung des Al-Shifa-Krankenhauses durch die Hamas, die Entdeckung von Waffen und militärischer Ausrüstung auf dem Krankenhausgelände, die Freilegung eines Terrortunnels unter dem Krankenhaus sowie Videoaufnahmen, die zeigen, wie Geiseln am 7. Oktober ins Krankenhaus gebracht werden.
Lüge Nr. 9: UNRWA ist keine problematische Hilfsorganisation und eine der wichtigsten humanitären Ressourcen im Gazastreifen.
Wahrheit: Trotz Dementis der Medien und der UNO gibt es unwiderlegbare Beweise dafür, dass die UNO-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA, im Gazastreifen eine problematische Rolle spielt.
1.200 UNRWA-Mitarbeiter sind entweder Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad, die Schulen der Organisation lehren Antisemitismus und fördern antiisraelische Gewalt, und die global finanzierte Organisation ignoriert die Platzierung terroristischer Infrastruktur und Waffen in der Nähe ihrer Einrichtungen. Sogar unter dem UNRWA-Hauptquartier befand sich eine Hamas-Kommandozentrale, von der die Organisation selige Unwissenheit behauptete.
Lüge Nr. 10: Israel massakrierte während des „Mehlmassakers“ palästinensische Zivilisten, die auf Hilfe warteten.
Wahrheit: Am 29. Februar 2024 starben zahlreiche Palästinenser, während sie in Gaza-Stadt auf Hilfsgüter warteten. Die Medien wiederholten zunächst die Behauptung der Hamas, sie seien bei einem gezielten israelischen Angriff getötet worden.
In Wirklichkeit wurde die überwiegende Mehrheit der Todesopfer entweder im Chaos, das bei der Ankunft der Hilfstransporter ausbrach, von der Menge erdrückt oder von den Transportern selbst überfahren. Etwa zehn Palästinenser wurden durch israelisches Gewehrfeuer getötet, als sie auf nahegelegene IDF-Stellungen zustürmten.
Lüge Nr. 11: Während der israelischen Operation im Al-Shifa-Krankenhaus im März 2024 vergewaltigten israelische Streitkräfte palästinensische Frauen und ermordeten andere Zivilisten brutal.
Wahrheit: Diese Lüge wurde von einer Frau aus Gaza namens Jamila al-Hessi während eines Interviews mit dem Top-Nachrichtensprecher von Al-Jazeera Arabic verbreitet.
Keine 24 Stunden nach dem Interview wurde al-Hessis Behauptung sowohl von einem ehemaligen Direktor von Al Jazeera als auch von der Hamas selbst zurückgewiesen. Al-Hessi gab zu, diese Lüge verbreitet zu haben, um „die Begeisterung und Brüderlichkeit der Nation zu wecken“.
Lüge Nr. 12: Massengräber vor zwei Krankenhäusern in Gaza zeugen von israelischen Hinrichtungen und Leichenschändungen.
Wahrheit: Ende April 2024 wurden Massengräber vor dem Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt und dem Nasser-Krankenhaus in Khan Younis entdeckt.
Analysten stellten fest, dass die Gräber tatsächlich vor dem Eintreffen der israelischen Streitkräfte ausgehoben worden waren, um diejenigen zu begraben, die in den Krankenhäusern gestorben waren, aber nicht auf einem offiziellen Friedhof beigesetzt werden konnten. Es ist möglich, dass während der Kämpfe zwischen israelischen Streitkräften und der Hamas weitere Leichen hinzukamen, aber höchstwahrscheinlich wurden sie von anderen Palästinensern begraben.
Trotz einiger Behauptungen, Leichen mit auf dem Rücken gefesselten Händen gefunden zu haben, wurden für diese Behauptung nie unabhängige Beweise vorgelegt.
Obwohl israelische Streitkräfte bei der Suche nach israelischen Geiseln tatsächlich einige Gräber ausgehoben hatten, begruben die israelischen Streitkräfte alle vorübergehend entfernten Leichen erneut und zerstörten weder Erkennungszeichen noch schändeten sie die Gräber.
Lüge Nr. 13: Das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium von Gaza liefert genaue Opferzahlen.
Wahrheit: Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen versuchen die Medien und die Vereinten Nationen, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die Opferzahlen des Gesundheitsministeriums von Gaza korrekt sind.
Es gibt jedoch mehrere Hinweise darauf, dass das Gesundheitsministerium und seine Behauptung, 70 % der Opfer seien Frauen und Kinder, unzuverlässig sind.
Beispiele für diese Unzuverlässigkeit sind nicht überprüfbare und anonyme „Medienberichte“ in den Zahlen des Ministeriums, der geringe Anteil nicht kämpfender Männer unter den Opfern und Diskrepanzen zwischen den Zahlen von einem Tag zum nächsten.
Ein Beispiel für den letzten Punkt: Zwischen dem 2. und 5. Dezember 2023 überstieg die Zahl der Todesfälle von Frauen und Kindern die Gesamtzahl der Todesfälle – eine absurde statistische Anomalie.
Lüge Nr. 14: Der IGH entschied, dass es „plausible“ Beweise für einen Völkermord in Gaza gebe und Israel seine Operationen in Rafah einstellen müsse.
Wahrheit: Im Dezember 2023 reichte Südafrika Klage vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) ein und behauptete, Israel begehe im Gazastreifen einen Völkermord. Im Januar 2024 fällte der IGH sein erstes Urteil in dieser Angelegenheit. Wie Joan Donoghue, die ehemalige Präsidentin des Gerichtshofs, klarstellte, wurde kein „plausibler Völkermord“ im Gazastreifen festgestellt, sondern lediglich, dass die Palästinenser „ein plausibles Recht auf Schutz vor Völkermord“ hätten.
Im Mai 2024 fällte der IGH ein Urteil über die israelischen Militäraktivitäten im südlichen Gazastreifen und entschied, dass Israel alle militärischen Aktivitäten einstellen müsse, die „der palästinensischen Gruppe im Gazastreifen Lebensbedingungen auferlegen könnten, die ihre physische Vernichtung ganz oder teilweise herbeiführen könnten“.
Dabei handelte es sich nicht um eine generelle Einschränkung der israelischen Militäraktivitäten, und Israels Krieg gegen die Hamas konnte im Süden der Enklave fortgesetzt werden.
Lüge Nr. 15: Israel bombardierte gezielt ein Flüchtlingslager in Rafah und verursachte einen Zeltbrand, bei dem Dutzende Zivilisten ums Leben kamen.
Wahrheit: Ende Mai 2024 griff Israel zwei hochrangige Hamas-Kommandeure an, die sich in der Nähe von Zivilisten, aber außerhalb einer ausgewiesenen Sicherheitszone versteckt hielten.
Berichten aus Israel und den USA zufolge ist es wahrscheinlich, dass Granatsplitter des gezielten Angriffs auf etwas Brennbares (entweder Munition oder einen Treibstoffbehälter) trafen, sich entzündeten und das tödliche Feuer auslösten, das die Zelte erfasste. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bezeichnete dies als „tragischen Unfall“.
Lüge Nr. 16: Israel massakrierte mehr als 200 Palästinenser, als es vier israelische Geiseln im Flüchtlingslager Nuseirat rettete.
Wahrheit: Am 8. Juni 2024 retteten israelische Sicherheitskräfte vier Geiseln (Noa Argamani, Almog Meir Jan, Shlomi Ziv und Andrey Kozlov) aus zivilen Häusern, in denen sie im Flüchtlingslager Nuseirat festgehalten wurden. Während der Rettungsaktion griffen lokale Hamas-Kräfte das Rettungsteam und die Geiseln bei ihrem Fluchtversuch an, was zu einem Feuergefecht mitten in einem zivilen Gebiet führte.
Es gab keine unabhängigen Beweise für die Behauptung der Hamas, dass während der Rettungsaktion Hunderte von Palästinensern getötet worden seien oder dass die Mehrheit der Getöteten Zivilisten und keine an dem Feuergefecht beteiligten Kombattanten waren.
Lüge Nr. 17: Studien im Lancet belegen, dass viel mehr Palästinenser getötet wurden, als das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium des Gazastreifens behauptet.
Wahrheit: Im Juli 2024 veröffentlichte The Lancet einen nicht begutachtete Brief, in dem behauptet wurde, die Zahl der Toten in Gaza könnte bis zu 186.000 betragen. Diese fehlerhafte Analyse kam zu dieser Zahl, indem sie die fragwürdige Opferzahl der Hamas (damals 37.000) mit fünf multiplizierte, basierend auf der unbegründeten Annahme, dass es fünfmal so viele indirekte Todesfälle wie aktiv während des Krieges Getötete geben wird.
Der Widerstand gegen den Artikel war so groß, dass einer der Autoren zugeben musste, dass es sich nicht um eine wissenschaftlich fundierte Analyse handelte, sondern „rein illustrativ“ für das, was sein könnte.
Im Januar 2025 veröffentlichte The Lancet einen Artikel, der angeblich beweisen sollte, dass die vom Gesundheitsministerium des Gazastreifens angegebene Opferzahl die Realität unterschätzte.
Diese Studie geriet jedoch aufgrund mehrerer Mängel ins Visier. So war der Algorithmus, der die in sozialen Medien gemeldeten Todesfälle mit anderen Opferlisten verglich, in 30 % der Fälle fehlerhaft. Die drei für die Studie verwendeten Opferlisten waren miteinander verflochten (was die Ergebnisse verfälschte) und die Autoren ignorierten analytische Modelle, die eine niedrigere geschätzte Opferzahl zeigten.
Lüge Nr. 18: Ismail Haniyeh war eine mäßigende und pragmatische Stimme innerhalb der Hamas, die Israel mit seiner Ermordung im Juli 2024 zum Schweigen brachte.
Wahrheit: Im Gegensatz zu seiner Darstellung in den Medienberichten zum Zeitpunkt seines Todes war Hamas-Führer Ismail Haniyeh kein Gemäßigter.
Haniyeh war ein kaltblütiger Terrorist, der die Anschläge vom 7. Oktober feierte, zu „Widerstandsaktivitäten“ (d. h. terroristischen Aktivitäten) in ganz Israel aufrief und den Tod palästinensischer Zivilisten für das höhere Ziel des Kampfes gegen Israel und der letztendlichen Zerstörung des jüdischen Staates förderte.
Lüge Nr. 19: Wie ein Essay der New York Times zeigt, zielen israelische Streitkräfte gezielt auf Kinder ab.
Wahrheit: Die New York Times veröffentlichte einen Gastbeitrag mit dem Titel „65 Ärzte, Krankenschwestern und Sanitäter: Was wir in Gaza sahen“. Der Artikel wurde von medizinischem Personal verfasst, das in Gaza gedient hatte. Darin wurde behauptet, Beweise dafür gesehen zu haben, dass Israel gezielt Kinder durch Kopfschüsse angegriffen habe.
Mehrere Militär-, Medizin- und Forensik-Experten stellten jedoch bestimmte Aspekte des Artikels in Frage, darunter Röntgenaufnahmen, die angeblich Kugeln des Kalibers 5,56 in den Schädeln dieser Kinder zeigten, die aber nicht mit der Einschlagskraft einer Kugel dieser Größe übereinzustimmen schienen. So gab es beispielsweise keine Austrittswunden, Schädelbrüche oder Veränderungen der Form der Kugeln.
Darüber hinaus gibt es keine Beweise dafür, dass die Kugeln aus einer israelischen Waffe und nicht aus der eines palästinensischen Terroristen abgefeuert wurden. Um die Zweifel an dem Artikel noch weiter zu säen, reagierte einer seiner Autoren auf die Kritik mit der falschen Behauptung, dass die Hamas keine menschlichen Schutzschilde verwende, Israel jedoch schon.
Lüge Nr. 20: Israelische Streitkräfte brannten im Dezember 2024 das Kamal-Adwan-Krankenhaus nieder.
Wahrheit: Während einer Anti-Terror-Operation im Kamal-Adwan-Krankenhaus in Beit Lahia, bei der 240 Mitglieder der Hamas und des Islamischen Jhad festgenommen und eine beträchtliche Menge an Waffen beschlagnahmt wurden, brach in einem leeren Teil des Krankenhauses ein Feuer aus, das schnell eingedämmt wurde.
Eine erste Untersuchung der IDF ergab, dass kein Zusammenhang zwischen dem Brand und den in dem Gebiet operierenden israelischen Streitkräften bestand.
Lüge Nr. 21: Wenn die Hilfskräfte nicht sofort vor Ort wären, würden innerhalb der nächsten 48 Stunden 14.000 Babys sterben.
Wahrheit: Diese absurde Behauptung wurde vom UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe, Tom Fletcher, im Mai 2025 in einem Interview mit der BBC aufgestellt.
Auf Nachfrage lieferte Fletcher keine Beweise für seine Behauptung, außer dass fähige Teams vor Ort seien.
Es stellte sich außerdem heraus, dass Fletchers Behauptung eine falsche Darstellung eines IPC-Berichts war, der prognostizierte, dass zwischen April 2025 und März 2026 14.000 Kinder im Gazastreifen an akuter Unterernährung leiden könnten.
Lüge Nr. 22: Israel plant, 600.000 Palästinenser in Lagern im südlichen Gazastreifen zu internieren.
Wahrheit: Im Juli 2025 kündigte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz Pläne zum Bau einer „humanitären Stadt“ im südlichen Gazastreifen an. Diese sollte 600.000 palästinensischen Zivilisten aus der Region Al-Mawasi Unterkunft bieten und ihnen besseren Zugang zu humanitärer Hilfe ermöglichen. Um den zivilen Charakter dieser Stadt zu gewährleisten, sollten alle Personen einer Kontrolle unterzogen werden, um sicherzustellen, dass sie keine Verbindung zur Hamas haben. Katz erwähnte diesen Plan zu keinem Zeitpunkt mit dem Wort „Lager“.
Israelischen Berichten zufolge handelte es sich bei Katz‘ Idee um einen Notfallplan zur Unterstützung von Zivilisten im Kampf gegen die Hamas. Die Arbeit daran war jedoch noch nicht begonnen worden.
Lüge Nr. 23: Bilder von unterernährten Kindern zeugen von weit verbreitetem Hunger in Gaza.
Wahrheit: Ende Juli 2025 veröffentlichten verschiedene Medien Fotos von abgemagerten und unterernährten Kindern und gaben sie als Beweis für weit verbreiteten Hunger in Gaza aus.
Viele der abgebildeten Kinder litten jedoch an Vorerkrankungen, von denen einige (wie Muskeldystrophie und Zerebralparese) selbst in Friedenszeiten ein erhöhtes Risiko für Unterernährung bergen.
In einigen Fällen waren auf Fotos unterernährter Kinder ihre wohlgenährten Geschwister im Hintergrund zu sehen.
Obwohl die humanitäre Krise in Gaza zweifellos tragisch ist, sind Bilder von unterernährten Kindern mit Vorerkrankungen kein Beweis für weit verbreiteten Hunger.
Lüge Nr. 24: Israel verhindert die Lieferung von Hilfsgütern nach Gaza.
Wahrheit: Abgesehen von den ersten beiden Kriegswochen und einer zweimonatigen Blockade im Jahr 2025, die darauf abzielte, die Hamas zur Kapitulation zu zwingen, hat Israel die kontinuierliche Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen zugelassen.
Tatsächlich wurden zwischen Kriegsbeginn und Ende August 2025 über zwei Millionen Tonnen Hilfsgüter in den Gazastreifen geliefert. Dies ist eine der größten humanitären Operationen während eines Krieges in der modernen Geschichte.
Verzögerungen bei der Lieferung dieser Hilfsgüter an die Bevölkerung des Gazastreifens sind auf die inhärenten Schwierigkeiten bei der Lieferung in Kampfgebieten, den Diebstahl von Hilfsgütern durch die Hamas, die Weigerung der UNO, die Hilfsgüter abzuholen, und die Weigerung der UNO, von Israel genehmigte Routen zu nutzen, zurückzuführen.
Lüge Nr. 25: Israel massakriert Gaza-Bewohner, die Hilfe von GHF-Standorten suchen.
Wahrheit: Als Israel im Mai 2025 seine Hilfslieferungen in den Gazastreifen wieder aufnahm, unterstützten Israel und die Vereinigten Staaten eine neue Hilfsorganisation, die Gaza Humanitarian Foundation (GHF), die Hilfsgüter an palästinensische Zivilisten liefern und gleichzeitig sicherstellen sollte, dass die Hamas diese nicht in die Hände bekommt.
Obwohl die GHF Millionen von Mahlzeiten an Palästinenser geliefert hat, wurde sie von den Medien, der UNO und anderen Hilfsorganisationen verleumdet.
Eine der Hauptverleumdungen über die GHF lautet, Israel massakriere regelmäßig Hilfssuchende. Zwar gibt die IDF manchmal Warnschüsse auf diejenigen ab, die von den ausgewiesenen Wegen in der Nähe der Hilfszentren abweichen und tötet manchmal diejenigen, die sich ihren Positionen zu nahe nähern, doch viele Fälle gemeldeter Massaker erwiesen sich als unbegründet oder waren fälschlicherweise als Feuerfälle gemeldet worden, die nichts mit dem Hilfsstandort zu tun hatten.
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