Lektüren Februar 2026

Theodor Fontane: Effi Briest (1895)

Komme mir im Grunde genommen albern vor, solche Bücher noch vorzustellen. Fontane ist Fontane ist Fontane. Sollte ohnehin jeder wissen. Habe hier parallel gehört und gelesen, die Komplettlesung Gert Westphals, dessen Lebens-Entelechie gewesen sein muß, Fontane laut vorzulesen: Westphal ist Westphal ist Westphal. (beide 10/10)

Ralf Konersmann: Außenseiter. Ein Essay (2025)

War sehr gespannt auf dieses Buch, saß als Student mal in einem Seminar bei ihm und habe mich später gewundert, daß er so bekannt wurde. Schien von den Göttern begünstigt: jung, attraktiv, intelligent. Weiterlesen

Lektüren Januar 2026

Benedikt Kaiser: Der Hegemonie entgegen. (2025)

Benedikt Kaisers neues Buch richtet sich primär an die Neue Rechte und ihr Vorfeld, entwickelt aus seinem früheren „Solidarischen Patriotismus“ eine strategisch-taktische Ergänzung und – inspiriert von Antonio Gramsci – eine „integrale Strategie“ aus Metapolitik und Hegemonie, um kulturelle Gegenhegemonie aufzubauen. Trotz teils abstrakter, trockener und eklektischer Darstellung im Sinne der „Werkzeugkiste“ Foucaults, stellt das Werk einen wichtigen Meilenstein dar, an dem die Szene kaum vorbeikommt. Ausführliche Rezension hier. (8/10)

Peter Sloterdijk: Im selben Boot. Versuch über die Hyperpolitik. (1993) Weiterlesen