Andreas Karlstadt – Luthers Nemesis

Zum Reformationstag

„Muntzer, Karlstad et similis farinae homines mei sunt incarnati Diaboli.“[1] Luthers Urteil stand fest. Karlstadt (1480[2]-1541) sei ein „rottischer, stürmischer, schwärmerischer“, ein „Allstetter Geist“[3]. Und dieses Urteil blieb an dem Manne haften, der einst sein Kampfgefährte, Lehrer und Schüler und darüber in Verruf und fast in Vergessenheit geraten war.

Erst 350 Jahre nach Luthers Diktum begann Karlstadt wieder ins historische Bewußtsein zu rücken, als ihn Jäger[4] und vor allem Barge[5] wiederbelebten – aber auch sie waren prolutherisch. Gänzlich vergessen war sein Denken freilich nie – es wirkte subkutan in Wiedertäufer-Bewegungen, im Pietismus weiter und noch Walentin Weigel berief sich darauf[6].

Die Reformationsforschung hat in den letzten Dekaden enorme Fortschritte gemacht, Karlstadt wurde neu bewertet und mit dem Abschluß der Kritischen Gesamtausgabe in neun voluminösen Bänden[7], dürfte bald eine zweite Renaissance zu erwarten sein. Immerhin hatte schon die Literatur das enorme Potential dieser wendungs- und ereignisreichen Figur entdeckt, allen voran A.O. Schwedes „Der Widersacher[8]. Auch in der neueren Luther-Biographik tritt Karlstadt prominenter hervor, bildet mitunter sogar das heimliche Zentrum des Reformator-Lebens[9]. Die Reformation drehte sich um Luther, aber Luther kreiste bis 1525 wesentlich um Karlstadt.

Beider Leben waren so komplex wie ihre Zeit[10], sie laufen in seltsamer Verquickung nebeneinander ab, mit auffälligen Parallelen und Abhängigkeiten und einem Hang zum gegenseitigen Übertrumpfen. Beide studierten zeitgleich in Erfurt, beide hatten eine schicksalhafte Romreise, die sie dem Papismus entfremdete, beide ein „Stotternheim-Erlebnis“[11], beide hatten dem Theologen Johann von Staupitz geistige Durchbrüche zu danken, waren stark von der Mystik, von Tauler und der „Theologia Deutsch“ beeinflußt, sie teilten auch ein entscheidendes Augustin-Erlebnis.

Karlstadt – von der Scholastik kommend, aber auch damals schon Originalität beanspruchend –, lehrte als Professor, Dekan und Archidiakon der Stiftskirche seit 1511 an der Leukora in Wittenberg. Er hatte Augustin erst durch seinen Doktoranden Luther kennengelernt[12]. Für den Augustinermönch war das eine feste Autorität, Karlstadt meinte, ihn widerlegen zu können, studierte ihn und mußte sich revidieren. Das war ein Charakterzug, den er Luther voraushatte: er neigte nicht zum Dogmatismus, änderte seine Position fließend, wollte lernen statt lehren, aber für ihn schien jede neue Erkenntnis zugleich einen Verkündigungsauftrag zu beinhalten.

Kaum hatte er sich zur frühlutherischen Theologie durchgerungen, heftete er ein halbes Jahr vor Luthers vermeintlicher Pioniertat gleich 152 Thesen an die Kirchentür – das erste reformatorische Dokument in Wittenberg. Luther war begeistert. Noch stark am Kirchenlehrer orientiert, rang sich der einstige Thomist fast zum sola-scriptura-Gedanken durch, schloß sich Augustins sola gratia[13] an, begann an der päpstlichen Autorität zu zweifeln, erklärte die Konzilien für fehlbar und allein den Glauben als Weg zur Rechtfertigung (sola fide) – das war in nuce ein komplettes Reformationsprogramm! Doch es mußte erst Luthers Ablaßkritik kommen, um das Faß zum Überlaufen zu bringen.

Für eine kurze Weile gingen die beiden Reformatoren zusammen, zeitgenössische Quellen stellen sie auch zusammen dar, Karlstadt mitunter in führender Position. Mit seinen 95 Thesen übernahm Luther kurzzeitig die Führung im sich beschleunigenden reformatorischen Prozeß, die Verhöre beim päpstlichen Legaten Cajetan (Oktober 1518) und Nuntius Miltitz (Januar 1519) führten nur zur Verschärfung der Spannung, da hatte Karlstadt bereits den Streit mit Johannes Eck provoziert, der zur legendären Disputation auf der Pleißenburg (Juli 1519) führte.

Karlstadt machte aufgrund seiner pedantischen Art keine gute Figur und war dem Rhetoriker unterlegen – einmal mehr erwies sich seine scholastische Schulung als Hindernis. Auch konnte er sich aufgrund einer hartnäckigen Papsttreue – immerhin standen seine Pfründe auf dem Spiel – noch nicht auf Luthers Ablaßkritik einlassen, was schon 1516 zu Friktionen geführt hatte[14]. Ungeduldig riß Luther das Gespräch an sich und ließ sich zur Verteidigung einiger Positionen des Jan Hus hinreißen, ein Skandal, der ihm schließlich die Vorladung nach Worms (17.4.1521) einbrachte.

Da war Karlstadt schon nicht mehr dabei. Sich lang andeutende theologische und persönliche Diskrepanzen kamen zum Ausbruch. In der Frage nach der Autorität des Papstes lagen dem sogar biographische Prägungen zugrunde: Luther kämpfte vor allem in seiner Jugend gegen die übermächtige Vaterfigur[15], den er auch in seiner Theologie oder in seiner Teufelsfixierung sublimierte; Karlstadt hing an seiner Mutter und die war strenge Papistin. Nach Leipzig wandte sich Karlstadt verstärkt der Bibel zu.

Aus seinen Überlegungen zu Schrift, Geschriebenem und Beschreibendem ließe sich eine erste semiotische, strukturalistische Theorie filtern[16]. Er las über die Jakobusbriefe. Die hatten bei Luther keinen guten Leumund. Jakobus verbindet den Glauben mit den Werken, ein Gedanke, der Luthers Turmerlebnis, also die lichtvolle Erkenntnis aus Röm 1,17 – „Der Gerechte lebet aus Glauben“ – gleich doppelt widersprach, denn Paulus hatte sich Christus unterzuordnen. Vernunft war für den Juristen[17] ein wichtiges Hilfsmittel, für Luther war es die „Hure“, die den Glauben behinderte.

Schon 1520 reagierte Karlstadt auf die Abweisungen, Anfeindungen und Entfremdungen auch im familiären Kreis mit einem Gelassenheits-Konzept[18], das er auszubauen genötigt sein wird. Zuvor aber trat er mit einem ersten Bilder-Flugblatt innovativ auf. Luther hatte die Macht des neuen Druck-Mediums schnell begriffen und überschwemmte den Markt mit eigenen Schriften; in Zusammenarbeit mit Cranach war Karlstadt allerdings der erste, der die Macht der Bilder erfaßt hatte und ein Blatt vorlegte, daß man heute als Comic beschreiben könnte. Zu sehen waren zwei Fuhrwagen, respektive auf dem Weg in den Himmel oder die Hölle und den Reisenden wurden Gedankenblasen zugeordnet, in denen sich ihr Glaube, ihre Theologie aussprach. Die Gelassenheit war prominent vertreten, aber auch die Frage des freien Willens.

© Klassik Stiftung Weimar

Was in Wittenberg geschah, als Luther auf der Wartburg saß, gehört zu den am häufigsten erzählten Geschichten. Die Bewegung radikalisierte sich rasant. Mit Gabriel Zwilling oder den Zwickauer Propheten traten noch entschiedenere Kräfte auf, die Luthers Gedanken weitertreiben und in die Tat umgesetzt sehen wollten.

Als der Lutheraner Melanchthon Ende 1521 eine Privatmesse in beiderlei Gestalt abgehalten hatte – es wurden Brot und Wein gereicht –, da kündigte Karlstadt zum Weihnachtstag die erste öffentliche evangelische Messe an, an der 2000 Menschen in der Schloßkirche teilgenommen hatten. Sie enthielt ein ganzes Bündel an Neuerungen: es gab keine Beichtpflicht zur Kommunion, der Prediger trat in Laienkleidung auf, er sprach Deutsch, die Elevation der Hostie wurde unterlassen und damit die Transsubstantiation in Frage gestellt, Hostie und Kelch gereicht, wurden von den Gläubigen sogar in die Hand genommen – was zu Schwächeanfällen geführt haben soll.

All das kann man auch als Versuch lesen, die wildgewordene Bewegung in feste Bahnen zu leiten. Kurz darauf hob der Prälat durch die Ehe mit einem 15-jähriges Mädchen das Zölibat auf und legte alle akademischen Titel ab, auf die er so stolz war.

Berühmt-berüchtigt wurde Karlstadts Schrift „Von Abtuung der Bilder“ (Jan. 25). Auch sie diente der Kontrolle, der gesitteten Abnahme der Bilder, in denen er Götzen vermutete, die vom Glauben ablenkten. Weniger bekannt ist ihr zweiter Teil, gegen die Bettelei gerichtet, die in nuce ein sozialpolitisches Programm enthielt. Darin der richtungsweisende Satz: „Dan vor allen sollen wir den unßeren helffen, und aller meinste sorg haben, wie die unßere ernert werden.“[19]

Doch zwangsläufig kam es zu Zerstörungsorgien. Da stieg Luther von seinem Berg herab und donnerte der Welt seine rhetorisch brillanten und psychologisch ausgeklügelten Invocavitpredigten entgegen, setzte sich kraftvoll wieder an die Spitze der Bewegung und nahm alle Neuerungen zurück, um sie in den folgenden Jahrzehnten kontrolliert meist wieder einzuführen.

Es gab zahlreiche Differenzen zwischen den beiden Hauptprotagonisten der frühen Reformation, in der Bilder- und der Abendmahlsfrage konnte es keine Kompromisse geben. Karlstadt flüchtete sich erneut in die Gelassenheit[20], baute ein bislang noch kaum wahrgenommenes eigenes Verständnis, ja ein geschlossenes System auf[21] und er zog die praktische Konsequenz und wurde Bauer. Darin scheiterte er, von Luther gejagt.

Während Karlstadt vom pfründebesessenen Karrieristen zu Gelassenheit, Askese und körperlicher Arbeit gefunden hatte, wurde aus dem spindeldürren Mönch Luther ein Wein, Weib und Gesang liebender feister Patron.

Karlstadt war der hellste Komet am reformatorischen Himmel, Luther setzte sich selbst als Fixstern, der bis heute leuchtet.

[1] Martin Luthers Werke. Kritische Gesamtausgabe. Tischreden Band 2 1531 – 1546. Weimar 1913, S. 308 (1531)
[2] Das Geburtsjahr ist umstritten und variiert von 1477 bis 1486. Mir scheint sein Altersvorsprung zu Luther einleuchtend.
[3] Wider die himmlischen Propheten von den Bildern und Sakrament (1525)
[4] C.F. Jäger: Andreas Bodenstein von Carlstadt. Ein Beitrag zur Geschichte der Reformationszeit aus Originalquellen gegeben. Stuttgart 1856
[5] Hermann Barge: Andreas Bodenstein von Karlstadt. Band 1: Karlstadt und die Anfänge der Reformation / Band 2. Karlstadt als Vorkämpfer des laienchristlichen Puritanismus. Leipzig1905
[6] Siehe: Siegfried Wollgast: Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung 1550–1650. Berlin (Ost) 1988
[7] Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt. 9 Bände. Gütersloh 2017 – 2025
[8] Alfred Otto Schwede: Der Widersacher. Ein Karlstadt-Roman. Berlin (Ost) 1982. Auch die Grand Dame des ostdeutschen historischen Romans, Rosemarie Schuder, hatte sich hochbetagt in ihrem letzten Buch der Figur angenommen, leider künstlerisch mißlungen.
[9] Etwa in: Lyndal Roper: Luther. Der Mensch. Frankfurt 2016
[10] „Wir sehen, die verschiedenen Stände des Reichs, Fürsten, Adel, Prälaten, Patrizier, Bürger, Plebejer und Bauern, bildeten im Anfang des sechzehnten Jahrhunderts eine höchst verworrene Masse mit den verschiedenartigsten, sich nach allen Richtungen durchkreuzenden Bedürfnissen. Jeder Stand war dem andern im Wege, lag mit allen andern in einem fortgesetzten, bald offnen, bald versteckten Kampf“ Friedrich Engels: Der deutsche Bauernkrieg. (1850). MEW 7, S. 340
[11] Luther gelobte 1505 nach einem Blitzeinschlag der Heiligen Anna Mönch zu werden; Karlstadt wird 1511 von Straßenräubern überfallen und böse zugerichtet und „und tat das Gelübde, wenn er mich infolge ihrer Fürsprache aus der Todes not erlöste und genesen ließe, in der Stadt Rom ihnen ein Meßopfer darzubringen. Und siehe! Wie alle an meinem Leben verzweifelten, so wunderten sie sich bald über meine rasche und völlige Genesung.“ (Barge, Band 1, S. 50f.)
[12] Ernst Kähler: Karlstadt und Augustin. Der Kommentar des Andreas Bodenstein von Karlstadt zu Augustins Schrift „De spiritu et litera“. Halle (S.) 1952, S. 1-62
[13] Heil ist nicht durch Verdienst, sondern nur göttliche Gnade zu erlangen.
[14] Karlstadt drohte Luther sogar mit einer Häresieklage.
[15] Niemand hat das besser beschrieben als Jakob Knudsen in seinem Doppelroman „Angst“ und „Mut“. Jakob Knudsen: Angst – Mod. Martin Luther (1914). København 2014
[16] Vgl: Friedel Kriechbaum: Grundzüge der Theologie Karlstadts: eine systematische Studie zur Erhellung der Theologie Andreas von Karlstadts (eigentlich Andreas Bodenstein 1480-1541) aus seinen eigenen Schriften entwickelt. Hamburg 1967.
[17] Die Bedeutung des Juristen Karlstadt hat Ulrich Bubenheimer herausgearbeitet in: Consonantia Theologiae et Iurisprudentiae – Andreas Bodenstein von Karlstadt als Theologe und Jurist zwischen Scholastik und Reformation. Tübingen 1977.
[18] Missive von der allerhöchsten Tugend Gelassenheit. In: Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt: Band III: Briefe und Schriften 1520. Heidelberg 2020, S. 383 ff. Darin noch die direkte Anrede an Mutter und Familie; Karlstadt sah sich in der Nachfolge von Mt. 10,34ff., 12,46ff. u.a.
[19] Flugschriften der frühen Reformationsbewegung (1518-1524), Band 2. Berlin (Ost) 1983, S. 1025
[20] Was gesagt ist: Sich gelassen. Was das Wort Gelassenheit bedeutet und wo es in Heiliger Schrift erscheint. In: Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt: Band VI: Briefe und Schriften 1523. Heidelberg 2023
[21] Kriechbaum, S. 12

zuerst in gekürzter Form erschienen in: Sezession 126

siehe weitere Artikel zum Reformationstag:

Luthers Fundamentalismus

Luthers Angst und Luthers Mut

Der deutsche Bauernkrieg

Karlstadt – Luthers (ewiger) Widersacher

Luther – Prophet der Deutschen

Die Welt ohne Luther

Luther als Schicksal

Luther der Deutsche

Luther als Prinzip

Allahu Akbar – eine Klarstellung

Es scheint in der deutschen Presse und Öffentlichkeit ein Mißverständnis zu existieren, wenn es um die islamisch-arabische Phrase „Allahu Akbar“ geht. Zwischen ihr und dem Terror wird ein Kurzschluß herbeigeführt, der schlimme Folgen haben kann. Weiterlesen

Grundtvigs Begriff der Volklichkeit

 Volk! Was ist denn Volk im Grunde?
Was bedeutet „volklich“ wohl?

Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1783 – 1872), der Mann mit dem lustigen Bart, ist an Bedeutung kaum zu überschätzen.

© Den store danske

© Den store danske

Denkt man an Dänemarks Geistesgrößen, dann fallen Namen wie Kierkegaard oder Hans Christian Andersen, tatsächlich hat aber keiner die skandinavischen Geisteswelten derart durchsäuert wie der in Europa wenig bekannte Grundtvig. Sein Werk ist enorm, vielfältig und schillernd; ohne ihn gäbe es das heutige Skandinavien nicht, wäre Dänemark nicht die Vorzeigedemokratie und ein Wohlfahrtsstaat geworden – und ohne die Umsetzung seiner Idee der „Volklichkeit“ beherbergte es wohl auch nicht das seit Jahrzehnten „glücklichste Volk“ Europas. Weiterlesen

Luthers Fundamentalismus

Luthers Fundamentalismus.

Vor einem Jahr hatte ich anläßlich des Reformationstages – der auf diesem Blog eine schöne Tradition hat – Jakob Knudsens großen Luther-Roman vorgestellt und angekündigt, zum kommenden Jubiläum Julius Köstlins Großbiographie Luthers vorzustellen, die eine der Hauptquellen für Knudsens Roman war. Das Werk umfaßt mehr als 1500 engbeschriebene Seiten – ich habe es in diesem Jahr nicht geschafft und hoffe, im kommenden Jahr mehr Zeit für solche Lektüren zu finden. Also wird das Projekt vertagt. Statt dessen soll ein Interview Peter Sloterdijks präsentiert werden, das er 2017 der italienischen Zeitschrift L’Espresso zu Luther-Fragen gegeben hat und das – wie nicht anders erwartet – einige sehr streitbare Thesen und neue Interpretationen enthält.
 

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Luthers Angst und Luthers Mut

Jakob Knudsens literarisches Werk ist durch zwei Meilensteine eingerahmt. Sein Erstling – „Der alte Pfarrer“, hier mehrfach vorgestellt und vielfach interpretierbar – behandelt unter anderem die Frage nach dem Konservativen; sein letzter großer Roman widmet sich hingegen der Jahrtausendgestalt Luther. Es ist sein mit Abstand umfänglichstes Werk, ein Doppelroman von mehr als 600 Seiten in der Originalausgabe. Selbst ließ Knudsen „Fortælling“, also „Erzählung“ unter die Titel drucken, denn er will mit diesem monumentalen Werk etwas erzählen, mitteilen und nicht unterhalten. Es ist in Handlung gewobene und an der Biographie orientierte Theologie und Psychologie. Die Titel sagen bereits die Entwicklung aus. Weiterlesen

Der deutsche Bauernkrieg

Auch das deutsche Volk hat seine revolutionäre Tradition. Es gab eine Zeit, wo Deutschland Charaktere hervorbrachte, die sich den besten Leuten der Revolutionen anderer Länder an die Seite stellen können, wo das deutsche Volk eine Ausdauer und Energie entwickelte, die bei einer zentralisierteren Nation die großartigsten Resultate erzeugt hätte, wo deutsche Bauern und Plebejer mit Ideen und Plänen schwanger gingen, vor denen ihre Nachkommen oft genug zurückschaudern. (Friedrich Engels)

Aus meinen Studientagen ragt noch immer eine besondere Vorliebe für die Reformationszeit in mein Leben. Qua Geburt auf der Seite Münzers, sind es doch die viel widersprüchlicheren Gestalten Andreas Karlstadt und Martin Luther, die auch heute noch faszinieren. Jedes Jahr nehme ich mir daher eine Biographie Luthers vor – die Karlstadt-Literatur ist dagegen endlich und längst abgearbeitet–, um eine weitere Perspektive kennenzulernen. Diesmal aber rief mich ein anderes Buch aus entferntem Regal an. Mir schien, aus verblaßter Leseerinnerung, es könnte aktuelle Fragen beantworten: „Der deutsche Bauernkrieg“ von Friedrich Engels. Weiterlesen

Heimo Schwilks weiches Herz

Tagebuchveröffentlichungen müssen sich rechtfertigen: der Verfasser sollte historisches Gewicht mitbringen, von Bedeutung sein und die von ihm notierten Ereignisse und Gedanken sollten selbstredend erzählens- und erhaltenswert sein.

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Karlstadt – Luthers (ewiger) Widersacher

Jedes Jahr zum Reformationstag lese ich ein Buch zum Thema – diesmal: A.O.Schwede: Der Widersacher.
Ich will mein Archidiakonat und alle Güter, die ich habe, freiwillig aufgeben, auf Vater, Mutter, Bruder und Schwester verzichten, alles gelassen am Leib und Seele, das mich von göttlichen Zusagen zieht oder entfernt. Ich weiß, daß ich gelassen sein muß und alle Kreaturen gelassen muß. Ja, ich muß nicht allein euch, sondern mich selber gelassen, ich darf mich meines Leibes und Lebens nicht annehmen.“ Andreas Karlstadt

Gut zwei Jahre lang beschäftigte mich während des Studiums die Reformation, der Bauernkrieg, vor allem natürlich die übermächtige Gestalt Luthers. Bald aber kam eine historische Figur in den Fokus, deren Bedeutung für den frühreformatorischen Prozeß kaum zu überschätzen, die dennoch aber wenig bekannt ist und falls doch, dann zumeist unter falschen Zuschreibungen. Und diese stammten von Luther höchstpersönlich und hielten sich durch die Jahrhunderte.

Die Rede ist von Andreas Bodenstein, bekannt als Karlstadt.

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Luther – Prophet der Deutschen

Niemand, der über Luther schreibt – sei es in historischer Absicht, mit politischen Zielen oder theologischen Deutungen – wird heutzutage unwidersprochen bleiben. Zu komplex ist diese Figur und zu viele Interessen verbauen den objektiven Zugang. Und Luthers eigene eklatante Widersprüchlichkeit, vor allem seinen Charakter betreffend, tut ein Übriges.

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Die Welt ohne Luther

Leider kam dann Luther.  (Michael Lösch)

In der Besprechung des äußerst anregenden Buches „Im Moralapostolat“ von Horst G. Herrmann kam ich zu der rhetorischen Formel: „Luther ist schuld“[1]. Daraus ergibt sich ganz zwangsläufig eine weitere Frage: Hätte es Luther, Luther als Person mit seinen ganz individuellen Eigenheiten, nicht gegeben, wie sähe die nachfolgende Welt aus? Die Beantwortung dieser Frage stellte sich Michael Lösch in seinem Buch „Wäre Luther nicht gewesen“.

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Luther als Schicksal

„Im Moralapostolat – die Geburt der westlichen Moral aus dem Geist der Reformation“, heißt ein Buch, das von Ellen Kositza (kath.) wärmstens empfohlen wurde. Auch als ein überfälliges Gegengift gegen die letztjährige Lutherei.

Sein Grundgedanke klingt verführerisch: Luther ist schuld!

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Bis das Ergebnis stimmt

So also geht Demokratie nach linkem Verständnis – ich nehme mir die Freiheit, die Ereignisse in Greifswald zu verallgemeinern. Dort hat man lange und intensiv um den Namenspatron der Universität gerungen. Man wollte Ernst Moritz Arndt nicht mehr. Man, das ist in diesem Falle nicht „keiner“, wie Heidegger meinte – zum ersten Mal wird er von links „widerlegt“ –, sondern das sind die Meinungsmacher, die „Institutionen“, die Gremien, die Ausschüsse  …, die so lange tagen und wieder tagen, bis das einzig akzeptable Ergebnis auch gegen den demokratischen Mehrheitswillen durchgesetzt ist. Und da behält Heidegger doch wieder recht: „Das Man, das kein bestimmtes ist und das Alle, obzwar nicht als Summe, sind, schreibt die Seinsart der Alltäglichkeit vor.“[1] – Man macht das eben.

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Luther der Deutsche

Diesmal habe ich lange überlegt, welches der dutzenden Bücher über Luther, die anläßlich des 500. Jahrestages des Thesenanschlages die Buchläden fluteten, ich – in langer persönlicher Tradition, denn der Reformationstag ist seit eh und je Lutherlektüretag – lesen sollte. Die Wahl fiel schließlich auf Heimo Schwilks Erzählbiographie und sie hat sich als Glücksgriff sondergleichen herausgestellt.

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Was ist deutsche Kultur?

Ein erbärmlicher Versuch

Der „Focus“ ist schon zu einem argen Wurschtblatt verkommen. Zusammen mit der Schwesterzeitung „Huffpost“, die mittlerweile zum Zentralorgan der Islamophilie mit klarem missionarischem Auftrag geworden ist. Propaganda! Ich scheue mich nicht, diesen Begriff zu verwenden. Vor allem wenn es konkret gegen die AfD und allgemein gegen Andersdenkende geht. Da wird jede Gelegenheit genutzt – mal mit dem Hammer, dann wieder etwas subtiler –, um exakt das zu tun, was man dieser Partei und ihren Anhängern vorwirft: zu hetzen und zu ängstigen.

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Something is rotten

Ryanair machte es möglich. Im Jahre 2006 weilte ich zehn Wochen in Dänemark. Der Flug von London nach Tirstrup, nördlich von Århus, beinahe geschenkt. Fast in Laufdistanz davon entfernt die Folkehøjskole på Kalø – sie war mein Ziel, dort wollte ich Dänisch lernen und tat es auch.

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Glaubenstiefe und deutsche Härte

„Mit einem ägyptischen Handwerker … unterhielt ich mich zunächst über das literarische Alexandria“ – mit diesen Worten eröffnet Karl Heinz Bohrer eine kleine Nebengeschichte, die man in seiner gedankengesättigten Autobiographie schnell überliest, die jedoch typisch für Bohrers Herangehensweise an das Leben ist und die zudem eine aufschlußreiche Pointe beinhaltet.

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Luther als Prinzip

Der Kampf ist in der Welt, ein Kampf auf Leben und Tod, der Geist ist parteiisch geworden, man schließt sich zusammen zu feindseligen Rotten: der Freie, der Unabhängige, der Abseitige wird nicht mehr geduldet. Stefan Zweig

Eine liebgewonnene Tradition, eine Marotte, ein Erbstück aus Studienzeiten. Ein Jahr meines Studierendenlebens habe ich Luther gewidmet. Zumindest fing es mit ihm an, bald waren Münzer und der wenig bekannte Andreas Karlstadt wichtiger. Geblieben ist eine Vorliebe für diese wesentliche Periode deutscher Geschichte – seither versuche ich jedes Jahr um die Zeit des Reformationstages mindestens ein Buch zum Thema zu lesen.

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Schöne Fassade

Eisenach und die Wartburg sind Geschwister im Geiste. Man ist überwältigt, schaut man auf diese massive und so geschichtsträchtige Burg. Der Rundgang wird – sofern man mit kritischem Blick betrachtet – zur Enttäuschung. Alles schön renoviert, blitzblank, übermalt und aufgehübscht … aber nichts echt und original. Selbst der beeindruckende Pallas mit den romanischen Rundbogenfenstern ist nachgebaut. Die Säulen sind moderne Steinmetzarbeit, lediglich ein paar Säulenfüße wirken echt und in der Vitrine liegen Kapitellreste.

Beeindruckende Mosaike, die das Leben der Heiligen Elisabeth beschreiben, stellen sich als spätromantischer Kitsch heraus. Moritz von Schwind ist präsenter als Ludwig der Springer, Walther von der Vogelweide oder selbst Luther. Sogar der sogenannte Sängerwettstreit wird mittlerweile von der Wissenschaft in Frage gestellt oder auf andere Burgen verlegt.

Ein Loch in der Wand wird als magerer Beweis für eine aufwendige Hypokauste vorgezeigt und schon die erste Nachfrage zeigt, wie wacklig diese These ist. Im Hof steht ein Zierbrunnen; er soll den größten Makel überdecken und weist doch erst darauf hin: Die Wartburg hatte keinen Brunnen, mühsam mußte das Wasser mit Eseln nach oben transportiert werden; sie war nie verteidigungsfähig, sie ist im Grunde genommen ein Lustschloß. Sie ist Fake.

Auch Eisenach gibt sich schön und aufgeputzt. Ein hübsches Städtchen mit bunten Giebeln, neu gemachten Straßen, Bach- und Lutherhaus, Theater, Flaniermeile alles pipapo. Man muß sich einen Moment Ruhe gönnen, um die Unstimmigkeiten zu bemerken.

An den Häuserwänden kleben Antifa-Kleber, in den Hinterstraßen waren Antifa-Poeten am Werk. Ein Schaufenster wurde mit „Nazi“ besprüht. Der Inhaber des Antikladens erklärt: er mache das Maul auf, wenn es ihm stinkt, schreibt in der Zeitung, was er denkt und erntet von den „Linksfaschisten“ –so nennt er sie – den Haß. Die Szene teilt sich auf in Dreadlock- und Kiffertypen und Kapuzenträger. Aber auch Glatzen und volltätowierte, durchtrainierte junge Männer mit Fraktur-Aufschriften auf schwarzen Hemden sind zu sehen. Mit düsterem Blick scannen sie sie Gegend ab und man ist froh, durchs Raster zu fallen.

Am auffälligsten aber die Gruppen dunkelhäutiger Menschen. Syrische Flüchtlinge bevölkern einen WLAN-Hotspot und surfen selbstvergessen im Internet. Ein pakistanisches Ehepaar streitet mit dem fünfjährigen Sohn auf Ausländisch, ob er das Handy haben darf. Immer wieder kommen lautstarke Gruppen stämmiger und übergewichtiger Männer und Frauen (mit Kinderwagen) vorbei und sprechen eine seltsame Sprache. Wäre es Rumänisch, ich hätte es ein wenig verstanden – so muß es Romani sein, die Sprache der Sinti und Roma, die man im Kosovo viel spricht. Die jungen Mädchen schauen mich provozierend an, als stellten sie die Frage: „Willst du?“ Junge Männer laufen beobachtend die Einkaufspassage auf und ab, als ob sie etwas kontrollieren. Fühlen sie sich bedroht? Gilt es einen Claim abzustecken? Ich werde nicht schlau daraus. Einer verschwindet in einer Haustür mitten im Zentrum – an der Klingelleiste stehen vier typische Romanamen. Google klärt später auf: Jeder Dritte Asylbewerber in Thüringen ist Kosovare.

Man ahnt – ohne es wirklich zu wissen: es gibt Spannungen in der Stadt. Hinter der schönen Fassade.

Werbetafel in Eisenach

Werbetafel in Eisenachs Flaniermeile

Die Stuhlprobe: Scheiß Deutsche

Ich behaupte nicht, daß andere Völker nicht auch ein gesundes Interesse an diesem Bereich zeigen, sondern vielmehr, daß die Deutschen von diesem Thema in Besitz genommen zu sein scheinen. (Alan Dundes)

Heute geht es um Scheiße. Darf man so klipp und klar sagen, denn das Wort ist längst gesellschaftsfähig. Das zeigt auch ein Artikel in der „Welt“, bei dem es um künstlerische Umsetzung mit besagtem Material geht. Das war mal aufregend, langweilt nun aber nur noch. Alles schon tausend Mal dagewesen: Blut, Menses, Sperma, Scheiße … schocken uns nicht mehr.

Trotzdem, so besagen diverse Studien, sind die Deutschen besessen vom Thema. Till Eulenspiegel, Luther, Grimmelshausen, Mozart … waren alle bejahende Meister der Fäkalien und der Aufklärungsphilosoph Carl Julius Weber hat in seinem vielbändigen „Demokritos“ die Sache zur philosophischen Chefsache erklärt: „Ohne das Emana­tions­system der Posterio­ra könn­ten wir gar nicht existie­ren; und eine Stö­rung darin könnte unsere ganze Philosophie über den Haufen wer­fen…“

Gemessen daran erscheint Slavoj Zizeks Beobachtung, die die „Welt“ genüßlich wiedergibt, weniger originell: „Auch der Star der Gegenwartsphilosophie, Slavoj Zizek, wird nicht müde zu betonen, wie sich die drei großen europäischen Denkströmungen anhand der Bauart von Kloschüsseln analysieren lassen. In Frankreich flutscht alles sofort weg, weil die Franzosen gerne verdrängen. Die Deutschen dagegen blicken gerne zurück und untersuchen daher sorgfältig, was sich da im Becken offen vor ihnen ausbreitet. In England schwimmt die Notdurft im Wasser herum, man ist eben pragmatisch. Philosophisch kann man also einiges aus dem im Alltag so unliebsam weggespülten Stuhlgang ziehen – von der Charakterstudie bis zur Kulturgeschichte.“

Da ist was dran! Nur: Warum bleibt Zizek auf halbem Wege stehen? Wäre es nicht hilfreich, einen Blick über den europäischen Kloschüsselrand zu werfen? Wenn die Stuhlprobe kulturelle Aufschlüsse liefert, sollte man im multikulturellen Bereich auch die anderen Kulturen befragen. Zum Beispiel die islamische.

Der Begriff der „Besessenheit“ erhält hier neue Bedeutung – im negativen Sinne. Muslime haben ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihrer eigenen Natur. Von Kleinauf wird Kindern eingetrichtert, Nacktheit zu vermeiden und insbesondere momentane Ausscheidungs- und spätere Fortpflanzungsorgane schamvoll zu verstecken.

Das Verrichten des Geschäftes in Richtung Mekka – in beiderlei Verlängerung – gilt als gotteslästerlich. Auch benutzen Muslime keine Urinale, da das Pinkeln im Stehen mißbilligt wird, makruh ist. Das Ausscheidungsorgan sollte danach sorgfältig mit Wasser gereinigt werden: „Während bei der Frau das reinigende Wasser über die Scheide fließt, muss der Mann zudem den Harnleiter von den letzten Tropfen befreien und den Penis derart halten, dass die äußere Öffnung der Harnröhre geöffnet und somit ein Teil der Röhre ebenfalls mit Wasser gereinigt wird.“ Das alles mit der linken Hand, die im Islam als unrein gilt, und für derartige Prozeduren prädestiniert ist. Überhaupt wird die Nutzung von Toilettenpapier nur in jenen Fällen befürwortet, wo keine Wasserreinigung möglich ist. Der Prophet nahm stets einen Lederbeutel mit Wasser auf die Toilette mit.

Während der Verrichtung ist es angeraten, sein Geschlechtsteil nicht zu betrachten und nicht zu berühren. Erfolgt sie im Freien, sollte man sich nicht in Richtung Sonne oder Mond – als „wichtige Zeichen Gottes in seiner Schöpfung“ – positionieren und möglichst den Blick in den Himmel vermeiden.

Im Idealfall handelt es sich um eine „französische Toilette“. Einige Muslime bevorzugen die Hockstellung auch bei Sitzklos und erklettern dann den Porzellanrand.

Die Toilette sollte man mit dem linken Fuß betreten und mit dem rechten Fuß verlassen, wobei man jeweils eine Gebetsformel murmelt: Beim Betritt: „Ich suche Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Satan. Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Oh Allah, ich suche Zuflucht bei dir vor dem Bösen und den Satanen, und ich suche Zuflucht bei Dir, oh mein Herr, vor ihrer Anwesenheit“, beim Abtritt: „Oh Allah, ich suche deine Vergebung“.

Der Koran darf das Licht des Aborts nie erblicken, auch andere Schriften, die den Namen Allahs beinhalten, sind verboten. Sogar arabisch-grün gestrichene Toiletten sollen schon zu kulturellen Verstimmungen geführt haben.

Zumindest beim finalen Händewaschen nähert man sich den europäischen Gepflogenheiten wieder an.

Nun bedarf es freilich eines hellsichtigen und tapferen Denkers wie Slavoj Zizek, um diese „außereuropäische Denkströmung“ von „der Charakterstudie bis zur Kulturgeschichte“ und besser noch bis zur sozialpsychologischen Studie zu anal-ysieren.

Quellen:
Handbuch Islam
Islam-Pedia
Enzyklopädie des Islam
Dundes, Alan: Sie mich auch! Das Hinter-Gründige in der deutschen Psyche.
Weber, Carl Julius: Demokritos oder die hinterlassenen Papiere eines lachenden Philosophen.