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Jahrelang ignorierter Antisemitismus führte zum Terror in Australien – und die Medien halfen ihn zu normalisieren

20. Dezember 2025

Genauso verharmloste die BBC die Verbrechen der Terroristen, indem sie sich weigerte, sie überhaupt Terroristen zu nennen. Stattdessen wurden sie lediglich als „Bewaffnete“ bezeichnet – ein derart beschönigender Begriff, dass Leser aus der Schlagzeile nicht einmal erkennen konnten, dass sie einen tödlichen Angriff auf Juden verübt hatten.

Unterdessen verlagerte Sky News [UK] den Fokus von den jüdischen Opfern hin zu der Warnung, dass sich Muslime in Australien unsicher fühlen könnten. Das erzeugt eine moralische Umkehrung, die das Nachspiel eines antisemitischen Terroranschlags zu einer Geschichte über das mögliche Unbehagen einer völlig anderen Gemeinschaft umdeutet.

Diese Umkehrung vollendet ein vertrautes Muster: Jüdische Opfer verschwinden, Antisemitismus wird abstrakt und die Medien ziehen weiter, ohne sich jemals der Feindseligkeit zu stellen, die den Anschlag überhaupt erst möglich gemacht hat.

Wenn offene Aufrufe zum Mord an Juden als Einzelfälle abgetan werden, wenn Angriffe auf jüdische Einrichtungen verharmlost werden und wenn jüdische Angst als politische Übertreibung behandelt wird, wird Gewalt unausweichlich. Ein Terroranschlag gegen Juden in Australien ist die Folge von anhaltender Verleugnung, Gleichgültigkeit und moralischem Versagen. Die Verharmlosung antisemitischer Vorfälle und von Gewalt gegen das jüdische Volk in den Medien trägt zu diesem Teufelskreis bei.

Antisemitismus beginnt nicht mit Terroranschlägen. Er beginnt, wenn Warnzeichen ignoriert werden – und er wird so lange anhalten, bis Institutionen, Führungspersönlichkeiten und Medien bereit sind, klar und unmissverständlich zu sagen, dass Juden angegriffen wurden, weil sie Juden sind.

Opferstatistiken treiben falsches Narrativ von „Siedler-Gewalt“ in der Westbank an

16. Dezember 2025

Sharon Levy, HonestReporting, 9. Dezember 2025

Nahezu täglich berichten Zeitungen weltweit über die Zahl der Palästinenser, die im Westjordanland angeblich von der IDF oder von Israelis, die im Westjordanland leben, getötet wurden. Unter Bezugnahme auf Zahlen der UNO haben Medien wie The New York Times, The Guardian, ABC Australia und die BBC Palästinenser erwähnt, die sowohl von „israelischen Streitkräften als auch von Siedlern“ getötet worden seien.

Während die IDF dafür bekannt ist, bei ihren Operationen im Westjordanland Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen um Schäden für Zivilisten zu minimieren, handelt es sich bei vielen der Getöteten keineswegs um gewöhnliche palästinensische Zivilisten, sondern vielmehr um Terroristen mit Verbindungen zu Terrororganisationen wie der Hamas und dem Islamischen Jihad oder um Einzeltäter, die Anschläge auf Israelis und die IDF verüben.

Die Medien berichten jedoch nicht korrekt über diese Vorfälle, sondern verfassen durchgehend Darstellungen, die nahelegen, dass palästinensische Zivilisten routinemäßig von Israelis im Westjordanland angegriffen und ermordet würden.

Opfer, über die berichtet wird

Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) wurden zwischen dem 7. Oktober 2023 und Dezember 2025 mehr als 1.000 Palästinenser im Westjordanland getötet.

B’Tselem, eine randständige israelische „Menschenrechtsorganisation“, die Israel zuvor des Völkermords beschuldigt hat, hat ebenfalls Daten über die im Westjordanland getöteten Palästinenser gesammelt – darunter Name, Ort, Todesdatum und Art der Verletzung.

Vom 7. Oktober 2023 bis zum 31. Oktober 2025 – dem aktuellsten verfügbaren Datum – listet B’Tselem 963 palästinensische Todesfälle durch israelische Streitkräfte im Westjordanland und in Israel auf. Knapp unter 50 Prozent der Getöteten werden als Personen mit bekannten Verbindungen zu Terrorgruppen erfasst, ohne dabei Einzeltäter einzuschließen, die versuchten oder tatsächlich Anschläge auf israelische Zivilisten oder Sicherheitskräfte durchzuführen.

Visualisierung auf Grundlage der Daten von B’Tselem über von israelischen Streitkräften getötete Palästinenser vom 7. Oktober 2023 bis zum 31. Oktober 2025.

Im gleichen Zeitraum verzeichnete B’Tselem zusätzlich 24 Palästinenser, die von israelischen Zivilisten getötet wurden, sowie 13, die von unbekannten Parteien getötet wurden. Diese Zahlen umfassen sowohl Personen mit Verbindungen zu Terrororganisationen wie Hamas oder dem Islamischen Jihad als auch nicht organisierte Angreifer, die Terroranschläge verübten. Insgesamt meldete B’Tselem über den zweijährigen Zeitraum etwa 1.000 Todesfälle.

Das OCHA listet für denselben Zeitraum (7. Oktober 2023 bis 31. Oktober 2025) 1.020 palästinensische Opfer im Westjordanland und in Israel. Darunter sind 23 Palästinenser, die von israelischen Zivilisten oder außer Dienst befindlichen Soldaten getötet wurden. Es werden jedoch weder Name noch Art der Verletzung für die einzelnen Personen angegeben. Die Opfer in dieser Liste umfassen Palästinenser, die bei direkten „Konfrontationen“ mit Israelis ums Leben kamen – darunter also auch Terroristen, die während oder nach der Ausführung eines Terroranschlags getötet wurden.

Beim Vergleich der Daten von OCHA und B’Tselem zeigen sich mehrere Muster. Obwohl sich die Datensätze in Methodik, Kategorisierung und Gesamtzahlen teilweise unterscheiden, bleiben ihre allgemeinen Trends konsistent.

Daten nach Bezirk

Diagramm auf Grundlage von B’Tselem-Daten von Palästinenser, die seit vom 7. Oktober 2023 bis zum 31. Oktober 2025 durch israelische Streitkräfte getötet wurden.

Bemerkenswert ist, dass die Daten von B’Tselem eine Korrelation zwischen Bezirken mit der höchsten Zahl an Todesfällen und einer hohen Konzentration terroristischer Aktivitäten und Verbindungen zeigen. Die Gebiete, die in Zeitungen am häufigsten als die „tödlichsten“ bezeichnet werden, sind oft dieselben, in denen Terrororganisationen wie Hamas und Islamischer Dschihad eine starke operative Präsenz unterhalten. Dies gilt insbesondere für Jenin, das sowohl von B’Tselem als auch vom OCHA als der Ort mit den höchsten palästinensischen Todesraten genannt wird. Andere Städte mit hohen Todesraten sind Tulkarm, Nablus und Tubas, in denen die IDF operiert hat, um Terrorbedrohungen zu vereiteln.

Die eigenen Daten von B’Tselem zeigen, dass mehr als die Hälfte der Todesfälle in Jenin seit dem 7. Oktober 2023 Personen mit Verbindungen zu Terrororganisationen betraf. Dennoch hat die Medienberichterstattung die Stadt weiterhin als „Hauptstadt der Märtyrer“ dargestellt.

Erinnerung für das Wall Street Journal: Jenin war kein Zentrum militanten Widerstands – es IST ein Terror-Knotenpunkt, der Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische Zivilisten antreibt. Seine Terroristen haben vor kurzem Israelis in Tel Aviv, Elad und Jerusalem ermordet.

Opferzahlen, die von der sicherheitspolitischen Realität dieser Städte losgelöst sind, bergen die Gefahr, Leser in die Irre zu führen, indem sie wahllose Gewalt gegen palästinensische Zivilisten suggerieren – oft dargestellt als durch israelische Zivilisten verübt – statt die Realität israelischer Terrorbekämpfungsoperationen gegen organisierte Terrornetzwerke im Westjordanland abzubilden.

Von Israelis getötete Terroristen

Ein Terroranschlag mit Schusswaffen an einer Tankstelle in der jüdischen Gemeinde Eli im Westjordanland am 29. Februar 2024 hinterließ zwei ermordete Israelis. Ein außer Dienst befindlicher Reservist neutralisierte den Terroristen. Diese Daten erscheinen ebenfalls in der OCHA-Liste der Opferzahlen, wo der Israeli, der den Terroristen neutralisierte, als „israelischer ziviler Siedler“ aufgeführt wird. Da es sich bei dem Israeli um einen außer Dienst befindlichen Soldaten handelte, führte B’Tselem den palästinensischen Terroristen in der Liste derjenigen, die von israelischen Streitkräften getötet wurden. Obwohl die OCHA-Daten jede Person nicht nach Namen und Hintergrund aufschlüsseln, zeigt ein Abgleich der Daten, dass Terroristen in den Opferzahlen enthalten sind.

Daten der OCHA-Datenbank „Opferdaten“ mit einem palästinensischen Opfer am 29. Februar 2024

In B’Tselems Liste zu Palästinensern, die von israelischen Zivilisten getötet wurden, finden sich auch Personen, die Terroranschläge verübten – wie Hareth Khaled ‘Abdallah Jbarah, der am 6. November 2024 sein Auto in eine Bushaltestelle nahe der jüdischen Gemeinde Shilo im Westjordanland lenkte. Anschließend stieg er mit einem Messer aus dem Wagen und versuchte, Israelis zu attackieren, bevor er von einem israelischen Zivilisten erschossen wurde. Er wird auf der OCHA-Website ebenfalls als palästinensisches Opfer dieses Tages aufgeführt, wobei die Person, die seinen Angriff stoppte, als „israelischer ziviler Siedler“ beschrieben wird.

Erst kürzlich vermerkte das OCHA im Humanitarian Situation Update #343, dass im Gebiet Gush Etzion am 18. November 2025 „zwei Palästinenser versucht haben, eine Gruppe von Israelis zu überfahren“, bevor „israelische Streitkräfte das Feuer eröffneten und beide palästinensischen Männer töteten.“ Diese Daten erscheinen ebenfalls in den Opferstatistiken des OCHA.

Das offenbart ein durchgängiges Muster: Palästinenser, die während der aktiven Ausführung eines Terroranschlags getötet werden, werden als „palästinensische Opfer“ erfasst. Gleichzeitig werden die Israelis, die sie neutralisieren, als die Gewalttäter dargestellt.

Daten aus der OCHA-Opferdatenbank zeigen israelische Opfer vom 7. Oktober 2023 bis 31. Oktober 2025.

Interessanterweise unterscheidet das OCHA in seinen Daten zu israelischen Todesfällen zwischen einem „Siedler“ und einem „israelischen Zivilisten“ – was impliziert, dass es einen Unterschied zwischen beiden gibt. Diese Unterscheidung wird jedoch nicht angewandt, wenn über palästinensische Todesfälle berichtet wird.

Das weist auf ein größeres Problem in der Berichterstattung über das Westjordanland hin. Die Opferdaten der Vereinten Nationen werden irreführend, wenn Terroristen zusammen mit Zivilisten, die tragischerweise ins Kreuzfeuer geraten sind, in einer gemeinsamen Kategorie erfasst werden – und die unkritische Nutzung dieser Zahlen durch die Medien, ohne Unterscheidung, Überprüfung oder Kontext, verstärkt ein verzerrtes Bild der Ereignisse vor Ort zusätzlich.

Indem Medien aggregierte Opferzahlen zitieren, ohne darzulegen, wie, wo und warum Todesfälle eingetreten sind, reduzieren sie komplexe Terrorbekämpfungs-Operationen auf vereinfachte Narrative einseitiger Gewalt. Das Ergebnis ist eine Berichterstattung, die Verantwortlichkeiten verschleiert, die Rolle von Terrororganisationen ausblendet und den Lesern ein grundlegend falsches Verständnis davon vermittelt, was im Westjordanland geschieht.

Aufgedeckt: Neuer Pulitzerpreis-Gewinner rechtfertigte Verschleppung von Israelis durch die Hamas

15. Mai 2025

HonestReporting (Mitarbeiter), 7. Mai 2025

Diese Woche wurde der Pulitzer-Preis an den Gaza-Poeten verliehen, der die Entführung von Israelis durch die Hamas rechtfertigte, deckte HonestReporting am Dienstag (6. Mai) auf, während es den Widerruf des angesehenen Preises forderte.

Mosab Abu Toha, der auf seinen Social Media-Plattformen auch antisemitische Inhalte und Fake News verbreitete, gewann am Montag (5. Mai) die höchste Ehre des Journalismus für seinen im New Yorker veröffentlichten Aufsätze, der den laufenden Krieg in der Enklave beschrieb.

Aber es scheint so, dass sowohl das Magazin als auch das Pulitzer-Komitee es versäumten Abu Tohas bösartige Social Media-Posts gegen israelische Geiseln zu überprüfen, die von der Hamas am 7. Oktober 2023 brutal verschleppt wurden.

HonestReporting gab zusammen mit Fox News Digital diese Posts exklusiv weiter, das sich um Kommentare an Abu Toha, The New Yorker und die Pulitzerpreis-Organisation wandte.

Darf ich Ihnen Pulitzerpreis-Gewinner Mosab Abu Toha vorstellen. Er rechtfertigt die Verschleppung von Israelis am 7. Oktober. Wir werden ihm nicht zu seiner Auszeichnung gratulieren. Stattdessen werden wir @PulitzerPrizes fragen, ob sie die Mühe gemacht haben seine Social Media-Konten zu überprüfen. Weil wir das gemacht haben – und das ist nicht schön.

„Wie kann diese junge Frau als Geisel bezeichnet werden?“

Abu Toha, der derzeit in den USA lebt, schmähte insbesondere weibliche israelische Geiseln; er stellte ihren Geiselstatus infrage und rechtfertigte implizit ihre Verschleppung.

Toha postete am 24. Januar 2025 Folgendes über die israelische Geisel Emily Damari:

Wie um alles in der Welt kann diese junge Frau als Geisel bezeichnet werden? (Und das gilt für die meisten „Geiseln“)? Das ist Emily Damari, eine 28 Jahre alte britisch-israelische Soldatin, die die Hamas am 10/7 abkommandierte… Also diese junge Frau wird als eine „Geisel“ bezeichnet? Diese Soldatin, die sich nahe der Grenze mit einer Stadt befand, das sie und ihr Land besetzt haben, als „Geisel“ bezeichnet werden?

Damari, eine israelische Staatsbürgerin, wurde zweimal angeschossen und am 7. Oktober aus ihrem Haus im Kibbuz Kfar Aza verschleppt wurde. Sie wurde 471 Tage lang festgehalten. Aber Abu Toha glaubt, sie könne nicht einmal als Geisel angesehen werden, weil sie eine „Soldatin“ sei.

Ein ähnlicher Post von Abu Toha, eingetragen am 3. Februar 2025, schoss gegen die ehemalige israelische Geisel Agam Berger:

Die israelische „Geisel“ Agam Berger, die vor ein paar Tagen entlassen wurde, nimmt an der Abschlussfeier ihrer Schwester für einen Offizierskurs der israelischen Luftwaffe teil. Das sind diejenigen, von der die Welt Mitgefühl sehen will, Killer, die der Armee beitreten und Familie in der Armee haben! Das sind die, die CNN, BBC und Ihresgleichen in Artikeln und Fernsehsendungen und Nachrichtenmeldungen menschlich machen.

Die Hamas hielt Agam Berger als Geisel fest, ohne jegliche einem Gefangenen zustehenden Rechte fest, der ein Gerichtsverfahren durchlaufen hatte. Aber das spielt für Abu Toha keine Rolle. Denn in seinen Augen kann kein Israeli eine Geisel sein.

Toha bezweifelte auch die forensischen Beweise, die zeigten, dass die Bibas-Kinder – der neun Monate alte Kfir und der vierjährige Ariel – von ihren Geiselnehmern getötet wurden.

Toha postete am 21. Februar 2025:

Schande über die BBC, die Propagandamaschine. IDF-Sprecher Daniel Hagari sagte „forensische Befunden, die wir von der BBC nicht gezeigt bekommen haben, würden nahelegen, dass die Jungs „mit bloßen Händen“ getötet worden waren. Wenn ihr keinerlei Beweise gesehen habt, warum veröffentlicht ihr das? Nun, das seid ihr, ihr dreckigen Leute.

Eine israelische forensische Analyse stellte fest, dass die zwei kleinen Jungs von den Mördern „mit bloßen Händen“ getötet wurde. Herzerweichende Aufnahmen vom 7. Oktober zeigten Shiri Bibas und ihre zwei Jungs, wie sie aus ihrem Haus im Kibbuz Nir Oz verschleppt wurden.

Abu Tohas Eile, die Hamas von ihren brutalen Morden reinzuwaschen, kommt einer Rechtfertigung dieser Morde gleich.

Antisemitische Verleumdungen

Weitere Posts von Abu Toha stellen einen klaren Verstoß gegen die IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus dar.

Als Electronic Intifadas Ali Abunimeh von der schweizerischen Polizei in Zürich verhaftet wurde, gab Abu Toha „den Zionisten“ die Schuld; damit gab er antisemitische Sprachbilder über jüdische Kontrolle über Staatsgrenzen, Regierung und die Medien wieder.

Ein weiteres Muster in Abu Tohas Posts ist die Dämonisierung israelischer Soldaten und Symbole. Laut Abu Toha sind israelische Terror-Soldaten, die das jüdische Fest Hanukkah feiern, das, „wie wahrer Antisemitismus aussieht“.

Er glaubt auch, dass das Blut israelischer Soldaten verwirkt sei, wenn sie nicht im Dienst sind – und unterstützt damit implizit die Schädigung israelischer Zivilisten, von denen die meisten wegen Israels Wehrpflicht gedient haben oder immer noch als Reservisten in der IDF dienen.

In einem weiteren Verstoß gegen die IHRA-Definition verharmloste Abu Toha den Holocaust, indem er ihn mit dem „Völkermord“ im Gazastreifen auf eine Stufe stellte.

Abu Toha scheint auch Hamas-Propaganda und Fake News daherzureden; er beschuldigt Israel am 17. Oktober 2023 das Al-Ahli-Krankenhaus im Gazastreifen bombardiert zu haben. In den ersten Stunden nach der Explosion plapperten Mainstream-Medien Behauptungen des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums im Gazastreifen nach, Israel habe das Krankenhaus bombardiert und bis zu 500 Menschen getötet.

Aber internationale Autoritäten kamen schnell zu dem Schluss, dass der Parkplatz des Krankenhauses von einer fehlgeschossenen Rakete des Islamischen Jihad getroffen wurde, was in einem Bruchteil dessen an Toten führte, was die Hamas anfangs behauptet hatte.

Ein Schandfleck für den Pulitzer-Preis

Die Enthüllung der Posts von Abu Toha veranlasste HonestReportings Executive Director Gil Hoffman dazu die Rücknahme des Preises zu fordern.

Der Pulitzer-Preis ist der Spitzenpreis des Journalismus und sollte nicht dadurch entstellt werden, dass man ihn einem Mann verleiht, der wiederholt Fakten verdrehte“, sagte Hoffman. „Abu Toha rechtfertigt die Verschleppung von Zivilisten aus ihren Häusern, verbreitet Fake News und bezeichnet das Anzünden einer Menora an Hanukkah als Antisemitismus. Das klingt für mich nicht preiswürdig.“

Hoffmans Worte sind um so schärfer, bedenkt man, dass HonestReporting sich letztes Jahr dagegen einsetzte den Pulitzer-Preis Fotografen zu verleihen, die am 7. Oktober zusammen mit Terroristen die Grenze aus dem Gazastreifen durchbrachen und physische wie ethische Grenzen überschritten.

Als Reuters den Preis für internationale Fotografie gewannt, gab es in der Bewerbung keine Bilder von diesem Tag. Reuters bestätigte später, dass von Eindringlingen bezogene Bilder absichtlich außen vor gelassen wurden, um den Sieg nicht zu trüben.

Derweil sagte der israelische Generalkonsul in New York, Ofir Akunis, gegenüber Fox News Digital: „Diese Posts sind eine absolute Schande und dieser Mann sollte für seine Kommentare verurteilt werden, statt dass man ihm einen Pulitzer-Preis gibt. Diese Posts zu lesen sollten jedem anständigen Menschen absolut Übelkeit bereiten.“

HonestReporting glaubt, dass es notwendig ist Abu Toha unmissverständlich zu verurteilen und den Preis zurückzunehmen, wen die Pulitzer-Organisation ihren Ruf als Leuchtturm der Exzellenz und Ethik im Journalismus aufrecht erhalten will, der nicht beschmutzt werden darf.

Wie die CPJ Völkerrecht umdefiniert, um Terroristen als Journalisten zu bezeichnen

3. April 2025

Chaim Lax, HonestReporting, 13. Februar 2025

In der Zusammenfassung des letzten Jahres hat das Committee to Protect Journalists (CPJ – Komitee zum Schutz von Journalisten) behauptet, 2024 sei das tödlichste Jahr für Journalisten in der Geschichte der Organisation gewesen, wobei Israel für fast 70% der getöteten Medienschaffenden verantwortlich sei.

2024 das tödlichste Jahr für Journalisten; fast 70% von Israel getötet

Da dies eine erstaunliche Statistik ist, stellt sich die Frage: Wie bestimmt das CPJ, wer der Datenbank der toten Medienleute hinzugefügt wird oder nicht? Und weiter gefragt: Wen betrachtet die Organisation als Journalisten?

Laut ihrer Kriterien nimmt das CPJ Journalisten in ihre Datenbank auf, wenn man „hinreichende Gründe dafür hat zu glauben, dass sie in Verbindung mit ihrer Arbeit getötet worden sein könnten: entweder in einer Konfliktzone oder bei einem gefährlichen Auftrag versehentlich getötet oder vorsätzlich wegen ihrer journalistischen Tätigkeit getötet.“

Man könnte zwar glauben, dass die Liste des CPJ sich auf diejenigen konzentriert, die wegen ihrer Berichterstattung getötet worden sind, womit die Aufmerksamkeit auf die Gefahren gelenkt wird, Journalist in feindlichen Gesellschaften zu sein, aber tatsächlich wird die Liste erweitert, um jeden einzuschließen, der behauptet in den Medien zu arbeiten und in einem Kriegsgebiet getötet wurde, selbst wenn sie zum Zeitpunkt ihres Todes nicht aktiv journalistischen Pflichten nachgingen.

Diese weit gefassten Kriterien erlauben es dem CPJ die Fälle der Geschwister Abu Skheil (wird auch Abu Sakhil geschrieben) einzubeziehen und hervorzuheben, obwohl sie getötet wurden, während sie sich an der Seite ihres Vaters in einer Schule im Gazastreifen befanden, die zu einem Bunker gemacht worden war; der Vater war der Operationschef des Islamischen Jihad im Gazastreifen.

zwei Journalisten-Geschwister … die zusammen mit ihrem Vater getötet wurden…

Wenn es darum geht zu definieren, welche Journalisten qualifiziert sind in die Datenbank der Medienschaffenden aufgenommen zu werden, schreibt das CPJ, nicht dazu gehören

Journalisten, wenn es Beweise gibt, dass sie zur Zeit ihres Todes zu unmittelbar bedrohender Gewalt aufstachelten oder direkt als Kombattanten an bewaffneten Konflikten beteiligt waren. Laut dem humanitären Völkerrecht gelten Journalisten, die zu einem bewaffneten, nichtstaatlichen Akteur gehören – auch wenn dieser von manchen Ländern als Terrororganisation eingestuft wird – als Zivilisten, nicht als Kombattanten, sollten sie sich nicht direkt an den Feindseligkeiten beteiligen.

Diese Kriterien erlauben es dem CPJ Medienschaffende mit Verbindungen zur Hamas und dem Islamic Jihad TV sowie Radiosendern in ihre Liste getöteter Journalisten aufzunehmen.

Ein Beispiel: Seit Israel seinen Krieg gegen die Hamas nach den Gräueltaten vom 7. Oktober begann, hat das CPJ Leute wie Hamza Murtaja (der Berichten zufolge dem militärischen Arm der Hamas angehörte), Mustafa Thuraya (der Berichten zufolge als stellvertretender Truppführer der Hamas diente) und Mohammed Jarghoun (der Berichten zufolge in den Al-Qassam-Brigaden der Hamas diente) in seine Liste aufzunehmen.

Laut dem Völkerrecht „verliert ein Journalist, wenn er sich direkt an Feindseligkeiten beteiligt … eine Immunität und wird zu einem legitimen Ziel“.

Es sollte deutlich gemacht werden, dass es, wenn es um „nicht-internationale bewaffnete Konflikte“ geht (worunter Israels Krieg gegen die Hamas fällt), einen Kombattanten, der direkt an den Feindseligkeiten teilnimmt“, nicht nur dann als einen solchen betrachtet, wenn eine Person aktiv an Kampfhandlungen beteiligt ist, sondern im weiteren Sinne als

eine Einzelperson, deren kontinuierliche Funktion die Vorbereitung, Ausführung oder Leitung von Operationen umfasst, die einer direkten Teilnahme an Feindseligkeiten im Auftrag einer organisierten bewaffneten Gruppe umfasst, wird als Mitglied dieser Gruppe („kontinuierliche Kampffunktion“) und für die Dauer dieser Mitgliedschaft seinen Schutz vor den Gefahren verliert, die aus Militäroperationen.

Damit hätten entsprechend des Völkerrechts und der eigenen Kriterien der CPJ die oben angeführten Beispiele von Hamas-Terroristen, die als Journalisten tätig waren, nicht in die CPJ-Datenbank getöteter Medienschaffenden aufgenommen werden dürfen.

Wie rechtfertigt das CJP dann die Aufnahme dieser Terroristen-Journalisten in ihre Liste?

Es scheint so, dass das CJP einfach die Beweise ignoriert, die Israel gegen diese Journalisten vorgelegt hat und sie implizit von allem Fehlverhalten freispricht.

Zum Beispiel werden zwei im Jahresendbericht aufgeführten Gaza-Journalisten Hamza Al-Dahdouh und Ismail al-Ghoul.

Die IDF hat Beweise vorgelegt, dass Al-Dahdouh Mitglied des Elektroingenieurseinheit war und zuvor stellvertretender Befehlshaber der Raketentruppe der Zeitoun-Brigade; und Al-Ghoul war Mitglied der Hamas-Elitetruppe Nukhba Force und war bei den Angriffen vom 7. Oktober dabei.

Doch statt die Manipulation des Journalismus im Gazastreifen durch international verbotene Terrororganisationen, wies das CPJ die Beweise zurück und nahm diese Terroristen in die Liste der getöteten Medienschaffenden auf.

Eilmeldung: Die IDF deckt auf, dass Hamza al-Dahdouh, der im Gazastreifen früher diese Woche getötete „Journalist“, Mitglied des Raketenbau-Apparats des Palästinensischen Islamischen Jihad war.
Hier ist das PIJ-Dokument, das Hamzas Namen trägt.

Als Organisation, die sich der Verteidigung von Journalisten weltweit widmet, sollte das CPJ an vorderster Front der Kampagne stehen, um den Missbrauch journalistischer Schutzrechte durch Terrororganisationen im Gazastreifen zu beenden und den geheiligten Status der blauen Presseweste zu schützen.

Statt aber das zu tun, ist das CJP dem Beispiel anderer Organisationen gefolgt und hat das Völkerrecht umdefiniert, um den jüdischen Staat und seine Bemühungen seine Bürger zu schützen, zu verunglimpfen.

Entführer, Bomber und Drahtzieher: Die 5 im Westen beliebtesten palästinensischen Terroristen

28. Juli 2022

Chaim Lax, HonestReporting, 21. Juli 2022

Eines der definierenden Charakteristika des israelisch-palästinensischen Konflikts ist der Einsatz von Terrorismus durch Palästinenser-Organisationen und Einzelne, um israelischen Zivilisten zu schaden und politischen Ziele mit gewalttätigen Mitteln zu fördern.

Diese Terroranschläge haben tausende Israelis das Leben gekostet und zahllose weitere verletzt und traumatisiert zurückgelassen.

Trotz Ihrer Rolle dabei unschuldigen Zivilisten Gewalt zuzufügen, hat eine Reihe palästinensischer Terroristen eine internationale Gefolgschaft mit Aktivisten, Künstlern und Akademikern entwickelt, die ihre Taten und Ideen verherrlichen.

1. Leila Khaled

Als Mitglied der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) war Leila Khaled 1969 an der Entführung eines TWA-Flugs von Rom nach Tel Aviv beteiligt, der nach Damaskus umgeleitet wurde.

Ein Jahr später war Khaled Teil eines zweiköpfigen Teams, das versuchte einen El Al-Flug von Amsterdam nach New York City zu entführen. Während des Anschlags zog Khaled die Sicherungsstifte aus zwei Granaten, die sie dabei hatte.

Nachdem ihr Partner von israelischen Air Marshals getötet wurde, wurde Khaled von Sicherheitspersonal überwältigt und in Gewahrsam genommen.

Bei der Landung auf dem Londoner Flughafen Heathrow wurde Khaled in britische Haft genommen. Weniger als einen Monat später wurde sie im Tausch für Geiseln freigelassen, die während einer anderen Entführung genommen worden waren.

Leila Khaled lebt derzeit in Amman in Jordanien, wo sie ihre Mitgliedschaft in der PFLP aufrecht erhält.

Obwohl Leila Khaled an zwei Entführungen teilnahm, die das Leben hunderter Zivilisten in Gefahr brachte, ist sie international fast ein halben Jahrhundert lang sowohl von politischen Aktivisten als auch von Künstlern verklärt worden.

1981 veröffentlichte die englische Band The Teardrop Explodes ein Lied namens Like Leila Khaled Said (Wie Leila Khaled sagte).

2005 veröffentlichte Lina Makboul einen Film mit dem Titel Leila Khaled Hijacker, in dem die schwedisch-palästinensische Filmemacherin auf Khaled als „mein Idol“ verwies.

2014 wurden Bilder von Leila Khaled auf zwei verschiedene Wandbilder in Belfast in Nordirland gemalt, wie sie zärtlich ein Gewehr an sich drückt.

Sowohl im September 2020 als auch im April 2021 lud das Arab and Muslim Ethnicities and Diasporas Studies Program an der San Francisco State University Leila Khaled ein, online als Teil ihres „Whose Narratives?“-Programms zu sprechen. Beide Reden wurden letztlich storniert, wobei Zoom den Vortrag im September wegen der Antiterror-Politik der Plattform absagte.

2. Rasmea Odeh

Rasmea Odeh, ebenfalls Mitglied der PFLP, wurde von Israel 1970 wegen zweier Terroranschläge im Jahr 1969 inhaftiert: dem Bombenanschlag auf einen Jerusalemer Supermarkt, der das Leben  zweier Studenten der Hebräischen Universität forderte und wegen des Bombenanschlags auf das britische Konsulat in Jerusalem vier Tage später.

Odeh wurde 1980 bei einem Gefangenenaustausch freigelassen und zog 1995 in die Vereinigten Staaten. 2004 wurde sie amerikanische Staatsbürgerin.

2014 verurteilte ein Gericht Rasmea Odeh wegen Zuwanderungsbetrug, weil sie bei ihrem Antrag auf Immigration und Einbürgerung bezüglich ihrer Terrorismus-Verurteilungen gelogen hatte.

Odeh wurde im September 2017 nach Jordanien deportiert.

Obwohl sie eine verurteilte Terroristin ist, verantwortlich für den Tod zweier unschuldiger Zivilisten und der Verletzung zahlloser anderer, ist Rasmea Odeh zur weltweiten Cause Célèbre und Ikone politischer Aktivisten geworden, wurde von einer ganzen Bandbreite von Organisationen eingeladen Reden zu halten und ihre Ansichten zu verbreiten.

Im Mai 2017, nur wenige Monate vor ihrer Deportation aus den USA, wurde Odeh von der lokalen Ortsgruppe der Students for Justice in Palestine (SJP) gebeten an der Northwestern University bei Chicago zu sprechen.

Laut einem SJP-Sprecher möchte die Organisation Veranstaltungen ausrichten, die „die erstaunliche Arbeit ehrt, die Rasmea Odeh geleistet hat“.

2018 wurde Rasmea Odeh eingeladen im Verrekijker-Center an der Vreije Universiteit in Amsterdam zu einer Diskussion über den „palästinensischen Freiheitskampf“ zu sprechen. Die Universität schloss das Center daraufhin.

Im März 2019 wurde Odeh verboten in Berlin eine Präsentation vorzustellen, nachdem sie von zwei der PFLP nahe stehenden Organisationen als Sprecherin bei einer Konferenz zu „palästinensischen Frauen, die für Freiheit kämpfen“ eingeladen worden war.

3. Marwan Barghouti

Marwan Barghouti ist der Kopf der Tanzim (einer militanten Gruppierung der Fatah) und ein leitendes Mitglied der von den USA als Terrororganisation eingestuften Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden.

Er verbüßt derzeit fünf lebenslange Haftstrafen in einem israelischen Gefängnis, weil er während der zweiten Intifada Schießanschläge organisierte, weil er einen Terroranschlag auf das Restaurant Meeresfrüchte-Markt in Tel Aviv leitete, bei dem drei Israelis getötet wurden und wegen eines versuchten Bombenanschlags auf die Malha-Mall in Jerusalem.

Barghouti hat auch zu einer dritten Intifada aufgerufen, sich für eine Wiederaufnahme der Gewalt gegen israelische Soldaten sowie Zivilisten eingesetzt.

Ungeachtet seiner terroristischen Meriten wird Barghouti im gesamten Westen umschwärmt, als ehrenwerter Führer angepriesen und als politischer Gefangener dargestellt.

Wie HonestReporting bereits berichtete, hat eine Reihe von Nachrichtenorganen Barghoutis gewalttätigen Hintergrund vernebelt; dabei zieht AP es vor ihn als „beliebten, charismatischen Führer“ zu bezeichnen und Christiane Amanpour von CNN beschreibt ihn als einen „Aktivisten“.

Ähnlich titulierte die New York Times Barghouti als „einen Palästinenserführer und -Parlamentarier“.

2017 führte Marwan Barghouti einen Hungerstreik palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen an. Zu den streikenden Häftlingen gehörten Mitglieder der von den USA als Terrororganisation eingestuften Hamas und Palästinensischer Islamischer Jihad.

Obwohl der Hungerstreik von einem verurteilten Terroristen angeführt wurde und Mitglieder international so eingestufter Terrororganisationen dazu gehörten, schlossen sich Studenten-Aktivisten aus so angesehenen Institutionen wie der Columbia University, der University of Chicago und der DePaul University sich zusammen, um offen Solidarität mit den fastenden Häftlingen zu demonstrieren.

Ebenso half der Studentensenat von Stanford ein auf dem Campus geführtes Gespräch von Marwan Barghoutis jüngstem Sohn Aarab zu finanzieren, der dort im Auftrag seines Vaters und der  anderen Hungerstreikenden sprach.

4. Ghassan Kanafani

Der bekannte palästinensische Schriftsteller und Poet Ghassan Kanafani war ebenfalls ein führendes Mitglied der palästinensische Terrororganisation PFLP. Als PFLP-Sprecher rechtfertigte Kanafani Anschläge auf Zivilisten, einschließlich Flugzeugentführungen und das Massaker an Touristen auf Israels Flughafen Lod im Jahr 1972.

In Reaktion auf das Flughafen-Massaker von Lod wurde Kanafani zwei Monate später von israelischen Streitkräften getötet.

Trotz seiner Verbindungen zu einer als internationale Terrororganisation eingestuften Gruppe und seiner Rechtfertigung von Anschlägen gegen Zivilisten ist Kanafani für israelfeindliche Aktivisten, Akademiker und linksextreme politische Gruppen eine Ikone.

Auch von Universitäten wird Unterstützung von Kanafani erlaubt, wobei die University of Texas in Dallas gestattet, dass 2022 die Ghassan Kanafani-Anthologie auf ihrem Campus veröffentlicht wird.

Ähnlich wurde Kanafanis Bild in die Broschüre einer Veranstaltung aufgenommen, die vom Institute of Islamic Studies des Department of History and Center for the Study of the United States an der Universität Toronto gesponsert wurde.

5. Ahmad Sa’adat

Seit 2001 ist Ahmad A’adat Generalsekretär der PFLP und sitzt derzeit eine 30-jährige Haftstrafe wegen der Organisierung des Mordes an Israels Kulturminister Rehavam Ze’evi im Oktober 2001 ab.

Obwohl er ein verurteilter Terrorist ist und eine international als Terrororganisation eingestufte Gruppe führt, ist Sa’adat eine Cause Célèbre bei israelfeindlichen Organisationen und politischen Extremisten geworden, die für seine Freilassung aus dem Gefängnis kämpfen.

Die mit der PFLP verbundene Organisation Samidouns organisiert häufig öffentliche Kundgebungen sowohl in Kanada als auch den USA im Bemühen das Bewusstsein zu Sa’adats Haft zu verbreiten und für seine Freilassung einzutreten.

2019 erlaubte die Universität von Minnesota den National Studens for Justice in Palestine, dass deren Konferenz auf ihrem Campus stattfindet. Bei diesem Treffen wurde Ahmad Sa’adat gepriesen und eine Botschaft von ihm mit den Teilnehmern geteilt.

Ahmad Sa’adat ist auch ein Interessenpunkt für internationale Gremien geworden, wobei Amnesty International seit 2002 für seine Freilassung eintritt, die Vereinten Nationen Sa’adat gegenüber wohlwollende Arbeiten veröffentlicht und die Interparlamentarische Union (eine weltweite Organisation nationaler Parlamente) dazu aufruft ihn auf freien Fuß zu setzen.

Wie aus dem Obigen zu sehen ist, sind palästinensische Terroristen, die zu Gewalt gegen unschuldige Zivilisten aufrufen und begangen haben, im Westen beunruhigend populär, werden sogar verherrlicht.

Damit Frieden zwischen Israel und den Palästinensern kommen kann, müssen Stimmen wie die von Leila Khaled, Rasmea Odeh und Marwan Barghouti durch die Stimmen von Palästinensern ersetzt werden, die für Frieden und Kooperation eintreten.

Und damit endlich die niederträchtigen Taten dieser Friedensfeinde anzuprangern, könnten die Medien helfen den Prozess der Normalisierung umzukehren, der bezüglich der Leute und Gruppen stattgefunden hat, die einzig vom Zerstörungswunsch motiviert sind.

Die selektive Empörung der Medien: AP-Fotograf in Jerusalem verletzt vs. Israeli von palästinensischen Terroristen ermordet

23. Dezember 2021

HonestReporting, 19. Dezember 2021

Ein palästinensischer Fotograf von Associated Press (AP) namens Mahmud Illean wurde am 17. Dezember durch israelische Polizisten verletzt, als er von den jüngsten wöchentlichen Proteste im ostjerusalemer Viertel Scheik Jarrah/Schimon HaTzadik berichtete. Illean soll mit Prellungen im Gesicht nach Hause gegangen sein und unter Kopf- und Rückenschmerzen leiden. Die israelische Polizei erklärte, dass der Vorfall von den betreffenden Behörden untersucht werden wird.

An dem Tag, an dem der Vorfall sich ereignete, prangerten AP, ABC News und Newsweek die Polizei direkt wegen der Misshandlung des Fotografen an. Die Berichte enthielten Verurteilungen durch zahlreiche Organisationen, Details der Verletzungen Illeans und seine Aussage, was geschehen sei.

Dieselben Medien brauchten hingegen mehr als zwei Tage, um auch nur die verstecktesten Hinweise auf die Tötung des 25-jährigen Religionsschülers Yehuda Dimentman und die Verletzungen seiner zwei Kameraden, die sie am 16. Dezember in der Westbank erlitten. Ein palästinensischer Schütze stand neben der Straße und schoss auf das Fahrzeug als Dimentman nahe des Außenpostens Homesch in der nördlichen Westbank vorbeifuhr. Dimentman, Vater eines Kleinkindes, erlitt eine lebensgefährliche Halswunde und wurde von Sanitätern kurz nach Wiederbelebungsversuchen für tot erklärt.

Dieser tödliche Anschlag in der Westbank ereignete sich vor Illeans Begegnung mit israelischen Polizisten in Jerusalem.

Trotz der ungleichen Natur dieser Vorfälle hat der Tod von Yehuda Dimentman im Vergleich zur Berichterstattung über Illeans Tortur während einer gewalttätigen palästinensischen Demonstration herzlich wenig Aufmerksamkeit erhalten.

Tatsächlich kam APs erste Bestätigung der tödlichen Schüsse erst als Teil eines größeren Textes mit dem Titel „Siedler greifen palästinensische Dorfbewohner nach Tötung in der Westbank an“. Der Artikel beginnt mit der Aussage: „Jüdische Siedler platzten am Freitag in mehrere Dörfer in der besetzten Westbank hinein.“ Erst dann fügt Associated Press an: „Die Angriffe erfolgten einen Tag nachdem palästinensische Bewaffnete einen Israeli bei einem Schieß-Hinterhalt in dem Gebiet töteten.“

Von daher war der von AP für den palästinensischen Terroranschlag dargebrachte Kontext Teil einer breiteren Ablehnung israelischer Politik – daher die Leugnung der Zentralität des Mordes an einem jungen Vater. Noch Besorgnis erregender ist, dass AP-Autor Jack Jeffrey andeutete, Dimentmans Ermordung sei irgendwie eine logische Folge von „unzulässigem“ Siedlungsbau.

Dimentmans Auto kam unter Beschuss, nachdem er ein jüdisches Seminar im Außenposten Homesch verließ, einer ehemaligen Siedlung, die als Teil des Rückzugs Israels aus dem Gazastreifen 2005 evakuiert wurde. In den letzten Jahren haben Siedler an der Stelle wieder einen nicht genehmigten Außenposten errichtet, einen von Dutzenden Außenposten in der Westbank, die von der israelischen Regierung als illegal angesehen, aber oft toleriert werden.

Von AP wurde später ein weiterer Bericht veröffentlicht und von ABC News zwei Tage nach den Schüssen verwendet. Der Artikel, der einmal mehr Dimentmans Tod herabsetzte, trug die Überschrift „Israelische Armee verhaftet 4 Verdächtige bei tödlichen Westbank-Schüssen“. Das Opfer wird lediglich einmal erwähnt, als Teil einer breiteren Kritik des jüdischen Siedlungsvorhabens in der Westbank: „Yehuda Dimentman (25)“, heißt es in dem Artikel, „wurde getötet und zwei weitere bei Homesch verwundet, das von der israelischen Regierung als illegal betrachtet wird.“

Bis zum 19. Dezember hatte Newsweek, das die Prellungen im Gesicht des Fotografen lauthals verurteilte, es nicht für erwähnenswert gehalten den kaltblütigen Mord und die Verletzung israelischer Bürger zu berichten.

Für AP, ABC und Newsweek war der Tod von Yehuda Dimentman nur insofern berichtenswert, als diese bekannten Nachrichtenorganisationen die Story als Mittel dafür nutzten das Narrativ jüdischer Siedlergewalt und die angebliche Unterstützung dieser Gewalt durch die israelische Regierung zu puschen, die die gewalttätige palästinensische Reaktion provozieren soll. All das sind Behauptungen, die zu widerlegen HonestReporting geholfen hat (siehe hier, hier, hier, and hier).

Mahmud Illeans Zusammenstoß mit der israelischen Polizei, der sich ereignete, nachdem er sich in eine hoch explosive Situation begeben hatte – in der Menschen randalierten, Drohungen aussprachen und Stühle auf Polizisten warfen – verdient natürlich eine Untersuchung.

Doch Yehuda Dimentman hatte nicht vor, sich in Gefahr zu begeben. Er wurde kaltblütig auf seinem Weg nach Hause von mindestens einem palästinensischen Angreifer in einem Akt ermordet, der nur als Terrorismus beschrieben werden kann. Seine zwei Kameraden wurden durch von den in der Absicht zu töten geschossenen Kugeln zerstörtes Glas verletzt..

Offenbar kann sogar die menschliche Tragödie israelischer Opfer palästinensischer Terroranschläge von den Medien so verdreht werden, dass sie es so erscheinen lassen, als ob irgendwie das Opfer Schuld hat.

Während die Medien Israel beschimpfen, soll die Hamas genug Geld versteckt halten, mit dem der Gazastreifen komplett wiederaufgebaut werden könnte

16. September 2021

Akiva van Koningsveld, HonestReporting, 17. August 2021

Die führende deutsche Zeitung DIE WELT hat ein Exposé zum geheimen Auslands-Investmentportfolio der Hamas veröffentlicht. Nach Angaben von Dokumenten, die die Zeitung aus westlichen Geheimdienstquellen erhielt, besitzt die von den USA zur Terrororganisation erklärte Gruppe Anteile an rund 40 internationalen Firmen im Nahen Osten und Nordafrika mit einem Schätzwert von mehr als $500 Millionen.

„Seit Jahren gab es Gerüchte über ein solches Portfolio, die jetzt durch auf einem Hamas-Computer gefundene Informationen bekräftigt zu sein scheinen“, hielt WELT-Chefkorrespondent Clemens Wergin fest. „Die Bilanz enthält auch verschlüsselte Hinweise auf 49 Millionen US-Dollar, die aus dem Portfolio in die Schatullen der Hamas gingen, von denen geschätzte 40% in Militär-/Terrorausgaben flossen.“

Nach Angaben israelischer Daten reichen alleine diese $49 Millionen aus um im Gazastreifen 1.405 Häuser, 310 Kliniken, 114 Moscheen oder 98 Schulen zu bauen. Das würde, was nicht gesagt werden muss, viel dazu beitragen die Enklave nach dem 11-tägigen, von der Hamas angefangenen Konflikt mit Israel im Mai wieder aufzubauen. Weiter gefasst würden die mutmaßlich von der Hamas gebunkerten $500 Millionen ausreichen, um – nach Angaben der Weltbank – allen während des Kriegs eingehandelten physischen Schaden sowie die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Verluste zu reparieren.

Trotzdem wurde die Story des offenkundigen Auslands-Investitionsportfolios der Hamas – dessen Wert fast dem Nettovermögen von Queen Elizabeth entspricht – nur von zwei englischsprachigen Medienorganen aufgegriffen, nämlich The Algemeiner und der The National mit Sitz in de VAE. Und das, obwohl die New York Times, CNN, die Washington Post und andere hoch gehandelte Organe haben seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai mehr als 80 Artikel zum künftigen Weideraufbau des Gazastreifens veröffentlichten.

Die ganze Zeit über wird Israel öfter als nur ein paar Male für den fehlenden Fortschritt zu einer langfristigenWaffenruhe verantwortlich gemacht worden, der dem von der Hamas regierten Gebiet die Wiederherstellung gestatten würde. Unerwähnt bleibt, dass de facto die Terrororganisation daran schuld ist, in erster Linie mit ihrer Forderung, dass ihr Zugang zu Dutzenden Millionen Dollar Bargeld aus Qatar gewährt wird ohne irgendwelche Garantieren zu geben, dass das Geld auch wirklich für humanitäre oder zivile Zwecke verwendet werden wird.

Insbesondere israelische Medienberichte legen nahe, dass die Hamas es ablehnt die Gelder per Überweisung anzunehmen; stattdessen besteht sie darauf, dass das Geld weiter in mit Bargeld vollgestopften Koffern weitergegeben wird. Israel und die palästinensische Autonomiebehörde üben beide ihrerseits ziemlichen Druck aus, dass die Gelder strenger Aufsicht unterzogen werden, damit sie von der Hamas nicht für Terroraktivitäten verwendet werden.

„Wir arbeiten auch an einer Lösung, die humanitäre Hilfe für die Einwohner des Gazastreifens erlauben wird, aber ohne Koffer voller Dollar“, betonte der israelische Premierminister Naftali Bennett letzten Monat. Gazas Herrscher jedoch haben Berichten zufolge über ägyptische Vermittler wissen lassen, sollten Jerusalem und Ramallah nicht ihren absurden Bedingungen zustimmen, dann werden sie eine neue Runde der Gewalt gegen den jüdischen Staat lostreten.

Am 12. August zitierte die der Hamas nahe stehende Nachrichtenagentur Safa eine „informierte Quelle“ damit, dass die Terrororganisationen im Gazastreifen wegen des Themas „auf eine Eskalation mit Israel hinarbeiten“. Die Drohungen wurden am Samstag intensiviert, als Hamas-Sprecher Hazem Qassem vor einer „jederzeit möglichen Explosion“ warnte. Die al-Nasser Salah al-Din-Brigaden, eine große Terrorfraktion, die am jüngsten Konflikt teilnahm, sagte, die Organisationen „werden dem Feind nicht mehr Zeit geben“.

Am Montagnachmittag ließ die Terrororganisation ihrer Drohung Taten folgen, als die seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai erste Rakete aus dem Gazastreifen gefeuert wurde. Das Raketenverteidigungssystem Eiserne Kuppel fing das Projektil ab, das in der Stadt Sderot wie auch umliegenden jüdischen Gemeinden die Sirenen auslöste. Der Angriff, der anfangs von keiner Fraktion für sich beansprucht wurde, fand statt, als die Terrorgruppen im Gazastreifen sich zur Diskussion „wichtiger nationaler Fragen“ treffen sollten.

Artikel der der auf Linie der Hamas befindlichen Medien sowie eine Äußerung auf der Internetsete der Terrororganisation haben regelmäßig auf die Verzögerung des Empfangs qatarischen Bargelds als Hauptgrund für die andauernden Spannungen hingewiesen.

Auslandsmedien hingegen haben die Forderung der Hamas, die Koffer voller Bargeld im Tausch für vorläufige Ruhe zu erhalten, komplett ignoriert – selbst als DIE WELT aufdeckte, dass der Reichtum der Hamas ausreicht den Gazastreifen mit eigenen Mitteln wieder aufzubauen. Der Bericht von Associated Press über das Raketenfeuer von Montag z.B., der in der Washington Post und bei ABC News abgedruckt wurde, überspielte das Thema komplett. AP hingegen verknüpfte den Angriff mit Zusammenstößen dieser Woche zwischen palästinensischen Terroristen und israelischen Sicherheitskräften in der Westbank.

„Sie [die Rakete] kam nur Stunden, nachdem israelische Truppen während einer spätabendlichen Razzia in der besetzten Westbank mit palästinensischen Bewaffneten aneinander gerieten, wobei in einer der tödlichsten Schlachten in dem Gebiet in Jahren vier Palästinenser getötet wurden“, lautete ein Satz dem Artikel.

Wie auch während des Konflikts im Mai üblich, schreiben AP und andere Publikationen wieder Israel die Verantwortung für die Eskalation zu, die die palästinensischen Terrororganisationen seit Wochen angekündigt haben.

Tatsächlich scheint die Hamas bereit zu sein weiteres unschuldiges Leben zu opfern, sollte sie nicht kaltes, hartes Bargeld in die Hände bekommen, obwohl sie auf einem grotesk großen finanziellen Polster sitzt, das die Situation der gewöhnlichen Gazaner enorm verbessern könnte.

Kontaktieren sie Associated Press und fordern Sie, dass man dort entscheidenden Kontext zu den zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Gazastreifen mitberichtet.

CNN hat Schwierigkeiten mit „Mörder“ und „Terrorist“

15. März 2016

Zahava Raymond, HonestReporting, 9. März 2016

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Vor einer Woche gab es eine Häufung palästinensischer Terroranschläge im ganzen Land, bei denen ein amerikanischer Tourist ermordet und rund 15 Menschen verletzt wurden, einige davon schwer. Drei palästinensische Terroristen wurden getötet, bevor sie Unschuldigen weiteren Schaden zufügen konnten.

Dies führte zu einigen irreführenden Schlagzeilen, über die wir berichtet haben.

CNN wollte sich nicht ausstechen lassen und spielte seine Rolle mit diesem Beitrag:

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Warum die Anführungszeichen? Was ist daran denn derart zweifelhaft, dass CNN einen Terroristen nicht Terrorist nennen kann? Warum das Zögern, wenn es darum geht, palästinensischen Terroristen die Verantwortung zu geben? Wenn so etwas in einem beliebigen anderen Land passiert, wird nicht gezögert, Terroristen und Terroranschläge als das zu bezeichnen, was sie sind. Aber wenn die Opfer israelische Juden sind, dann scheinen diese „geringere“ Opfer zu sein als die Bürger anderer Länder.

Die unpassenden Anführungszeichen sah man aber nicht nur in der Schlagzeile. Im Artikel selbst steht:

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CNN war also in der Lage, über die Tatsache zu berichten, dass zehn Menschen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurden, aber das Wort „ermordet“ schien ihnen anscheinend zu stark oder subjektiv, so dass sie auf Anführungszeichen zurückgriffen. Warum war es nötig, Maßnahmen zu ergreifen, damit man nicht die unverleugbare Tatsache erwähnen musste, dass der amerikanische Tourist Taylor Force von einem palästinensischen Terroristen ermordet wurde?

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Erst später brachte CNN Rosenfelds Tweet in ganzer Länge und entfernte die Anführungszeichen aus der Schlagzeile — obwohl dort „israelischer Terroranschlag“ steht. Palästinensischer Terroranschlag wäre zutreffender.

Tränen vor Terror

13. Juli 2015

Yarden Frankl, HonestReporting, 6. Juli 2015

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Welche Worte oder Emotionen kommen einem bei folgendem Bild in den Sinn?

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Das ist das Begleitbild, welches die New York Times für eine Story über den Tod von Muhammad Hani al-Kasba verwendete, einem palästinensischen Teenager, der Steinbrocken auf ein IDF-Fahrzeug schleuderte. Er ignorierte Warnschüsse und machte weiter, und dann wurde er von den Soldaten in jenem Fahrzeug erschossen. Im Artikel wird er einfach als „Teenager“ beschrieben. Wir haben schon vorher darüber berichtet, wie die New York Times durch ihre Schlagzeile dem Vorfall allen bedeutsamen Inhalts beraubte („Israelische Streitkräfte töten palästinensischen Teenager im Westjordanland“).

Jeder, der den Artikel über einen palästinensischen „Teenager“ liest, der von israelischen Soldaten erschossen wurde, und dann ein Bild von dessen Familie sieht, die bei seinem Begräbnis weint, wird ein gewisses Maß an Sympathie empfinden.

Seht euch jetzt das folgende Bild an:

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Dieses Bild und weitere Bilder sind ans Tageslicht gekommen und zeigen, dass al-Kasba nicht einfach ein unschuldiger Teenager war. Laut Israellycool wurden diese Bilder von seinen Freunden gepostet und sind im Internet weithin verfügbar. Mit anderen Worten: Es wäre der New York Times bestimmt nicht schwergefallen, ein Bild zu finden, das die wahre Natur dieses Mannes zeigt, selbst wenn sie ein solches Bild nicht abgedruckt hätte. Die Leser hätten auf jeden Fall einen ganz anderen Eindruck von dem Vorfall gehabt, hätten sie dieses Bild gesehen.

Statt dessen druckt die New York Times ein Bild seiner Familie. Zusammen mit der Schlagzeile ist der Artikel insgesamt irreführender, als dass er die Wahrheit berichtet.

Terroristen als Redakteure

15. Januar 2015

Yarden Frankl, HonestReporting, 15. Januar 2014 / Übs.: YdW

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Gab es bei der New York Times die Entscheidung, Terroristen zu Redakteuren zu erheben?

Laut Margaret Sullivan, ihres Zeichens Public Editor der Times, sah das Blatt aufgrund der Gewaltandrohungen von der Veröffentlichung des aktuellen Charlie-Hebdo-Titelbilds ab, auf dem ein Bild des Propheten Mohammed zu sehen ist, der den jüngsten Terroranschlag beweint.

Einige der älteren Hebdo-Cartoons sind tatsächlich geschmacklos und beleidigend, und man könnte zu Recht sagen, sie abzudrucken hätte keinen „Nachrichten“-Wert. Aber die „Überlebenden“-Ausgabe, die in nur einer Woche von der kleinen Gruppe überlebender Hebdo-Macher produziert wurde, verkaufte sich weltweit millionenfach. Einige Länder haben sie verboten und versucht, alle im jeweiligen Land befindlichen Exemplare zu lokalisieren und aus dem Verkehr zu ziehen.

Das macht es nachrichtenwürdig. Man kann sich nicht mehr hinter der Ansicht verstecken, dieses Titelblatt diene keinem anderen Zweck außer zu beleidigen und ins Lächerliche zu ziehen.

Viele andere Nachrichtenorganisationen haben es veröffentlicht.

Nicht aber die Times.

Sullivan schreibt:

Herr Baquet (Chefredakteur der Times) traf eine schwere Entscheidung, die auch die Sicherheit der Times-Mitarbeiter betrifft, einschließlich derjenigen im internationalen Einsatz. (Diese Bedenken sind nicht von der Hand zu weisen; erst vor einigen Tagen wurde das Büro einer deutschen Zeitung mit einem Brandsatz beworfen, nachdem diese nach dem Anschlag die Cartoons druckte, und jetzt gibt es neuerliche Bedenken über weitere Vergeltungsschläge.)

In Ordnung. Nach dem Pariser Massaker müssen Medienorganisationen an die Sicherheit ihrer Mitarbeiter denken. Aber das sollte bedeuten, dass sie Wege ersinnen, wie sie ihre Mitarbeiter schützen können. Einfach nur einige Nachrichten wegen Gewaltandrohungen wegzulassen unterläuft ihre Glaubwürdigkeit.

Sagt die Times, dass sie einfach von der Veröffentlichung bestimmter Nachrichten Abstand nimmt, sobald jemand mit Gewalt droht? Wo ist hier die Grenze? Ist das der Grund für die durchgängig antiisralische Haltung der Times? Denn würde sie Ausgewogenheit zeigen, würde das die andere Seite, die zu Gewalt greifen könnte, in Rage bringen?

Die Times zählt zu den einflussreichsten Nachrichtenorganisationen der Welt. Aber jetzt ist klar geworden, dass man ihr nicht trauen kann, dass sie die Nachrichten fair und objektiv darstellt – denn sie hat Terroristen gestattet, ihr den Inhalt ihrer Seiten zu diktieren.

Und sie steht da nicht allein da. Schauen Sie, wie ängstlich diese Sky-News-Moderatorin wird, als ein überlebendes Charlie-Hebdo-Redaktionsmitglied bei einem Interview das Titelblatt ins Bild zu halten versucht. Sie hat Angst, Zuschauer zu beleidigen. Ich finde jedoch kein einziges Beispiel dafür, dass sie bei Inhalten zum Thema Israel je in Panik geraten wäre, weil proisraelische Zuschauer vielleicht beleidigt sein könnten.

Wenn Medien Terroristen zum Redakteur erheben, kann man sich nicht mehr auf ihre Worte verlassen.

„Smoking Gun“-Fotos von der Mavi Marmara?

2. Juni 2011

Peach Benson, HonestReporting Media Backspin, 2. Juni 2011

Hier finden wir eine neue Bedeutung für „Smoking Gun“-Fotos. Die israelische Marine hat Fotos in die Hand bekommen, die auf der Mavi Marmara von IHH-„Menschenrechtsaktivisten“ mit Waffen in den Händen gemacht wurden. YNetNews berichtet:

Kürzlich von der Marine erworbene Fotos zeigen eine Waffe, die von der Schulter eines der IHH-Mitglieder hängt. Ein weiteres Foto zeigt eine Schusswaffe. Es ist bisher nicht klar, wer die Fotos machte. Eines der Bilder soll die Knesset-Abgeordnete Hanin Zoabi zeigen, die an der Flottille teilnahm, wie sie direkt neben einem bewaffneten Aktivisten steht…

Quellen bei der Marine konnten nicht erklären, warum man die Fotos erst vor kurzem erhielt.

„Ein Foto von Schusswaffen tragenden Aktivisten ist hundert Zeugenaussagen von Kombattanten wert“, sagte ein Militär. „Das ist ein PR-Aktivposten von höchstem Wert.“

Es ist kein Geheimnis, dass diese Leute auf Waffen und Kameras stehen. Letztes Jahr trugen Türken eines anderen Free Gaza-Konvois, der den Strip auf dem Landweg erreichte, zusammen mit ihren Kumpeln vom Islamischen Jihad dick auf. Souvenirfotos wie dieses waren ziemlich peinlich.

Ich würde diese neuen Mavi Marmara-Fotos wirklich gerne sehen und herausfinden, woher sie kommen. Wenn sie echt sind, dann würde ihre Veröffentlichung ein Loch in die Glaubwürdigkeit der IHH schlagen, zu einem Thema der Wahlen am 12. Juni in der Türkei werden und hoffentlich Israel helfen, die nächste Flottille zu abzuwenden.

Sonderbericht: Flotillengefecht entfacht antiisraelische Welle

31. Mai 2010

HonestReporting Media BackSpin, 31. Mai 2010

Werden die Medien sorgfältig und fair berichten, wenn antiisraelische Aktivisten gewaltsam eine Marineaktion der IDF mit tragischem Ergebnis herbeiführen?

Dazu der neue Sonderbericht von HonestReporting (mit Videoaufnahmen; in Englisch): Flotilla Battle Unleashes Anti-Israel Wave

Verpfuschte Schlagzeile des Tages

28. Dezember 2009

HonestReporting Media BackSpin, 28. Dezember 2009

Diese AP-Schlagzeile verkündet Folgendes:

3 Fatah-Aktivisten bei israelischer Razzia getötet

Man muss den Artikel schon lesen, um mehr zu erfahren:

Die drei am Samstag getöteten Männer wurden als Mitglieder der Al Aqsa Martyrer-Brigaden identifiziert, dem militärischen Flügel der Fatah, einer Gruppe, die während des zweiten palästinensischen Aufstandes, der 2000 ausbrach, für viele Erschießungen verantwortlich war. Anan Attireh, stellvertretender Verwaltungschef von Nablus, sagte, dass einer der Männer – Anan Subeh – in Israels Amnestieprogramm für Fatah-Bewaffnete aufgenommen worden sei, während zwei andere, Ghassan Abu Sharah und Raed Suragji, noch immer auf Israels Fahndungsliste stehen.

Die meisten Fatah-Bewaffneten sind tot, sitzen im Gefängnis oder haben sich von der Gruppe gelöst, aber diejenigen, die aktiv bleiben, haben Rache geschworen.

Sie waren lediglich „Aktivisten“ in dem Sinne, dass sie immer noch aktiv dabei waren, Anschläge auf Israelis auszuführen, bevor die Armee sie schnappte.

Gedanken zu Israels Luftangriffen

28. Dezember 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 28. Dezember 2008

Seit Monaten hat Israel Informationen zu den wichtigen Stellen der Hamas im Gazastreifen gesammelt, um größtmögliche Punktgenauigkeit zu schaffen. In der ersten Welle warf die Luftwaffe mehr als 100 t Bomben auf eine der am dichtesten besiedelte Gegenden der Welt – und die Angriffe sind weitgehend präzise gewesen. AFP schreibt:

Sanitäter sagen, dass Zivilisten getroffen wurden, aber die Mehrzahl der Opfer scheinen Mitglieder der Hamas zu sein, die von Israel und dem Westen als Terror-Organisation gebrandmarkt wurde.

So bedauerlich Kollateralschäden sind, scheinen zivile Verluste doch minimal zu sein. Dieser Auszug aus der TIMES of London fasst die Lage zusammen:

Eine perfekt gezielte Rakete vernichtete die von der Hamas kontrollierte Polizeistation in Rafah. Aber das Gebäude nebenan war eine Schule und einige Schüler waren auf der Straße, als eine riesige Explosion Munitionssplitter und Betonbrocken in alle Richtungen fliegen ließ.

Quintessenz: Die Hamas und ihre Terror-Helfer müssen die Verantwortung für die Stationierung der Raketenwerfer, Trainingszentren usw. in und um zivile Bereiche übernehmen.

Auch Terroristen lesen Zeitungen

3. Dezember 2008

HonestReporting Media BackSpin, 3. Dezember 2008

Bret Stephens (Übersetzung hier) hebt hervor, wie fehlerhafte Darstellungen der Medien die Phantasie der Terroristen anregen:

Wenn es um Terroristen und deren Gejammer geht, haben fast alle westlichen Medien sie mit reichlich Nahrung versehen, aus der sie sich bedienen können.

Dazu passend: Warum das Nariman Haus?

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You Tube wirft Terror-Trainingsvideos raus

18. September 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 18. September 2008

Das berichtet jedenfalls das San Francisco Business Journal (via IsraellyCool).
(Links in Englisch)

Terrorgruppe sendet vom Tempelberg

9. September 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 9. September 2008

Radiosender, die mit der Hamas und dem Islamischen Jihad verbunden sind, senden nächtliche Ramadan-Gebete vom Tempelberg aus. WorldNetDaily berichtet:

Die Hamas-Sendungen sind eine Art Handstreich der Terrorgruppe, da dies der einzige palästinensische Fernsehsender ist, der die Tarawih von der Al Aksa-Moschee sendet, was der Hamas die Möglichkeit verschafft die Gottesdienste auf dem Tempelberg mit Palästinensern im Gazastreifen und der Westbank zu teilen.

Terrorgruppen haben früher schon vom Tempelberg aus gesendet.

Aufgemuckt

8. September 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 8. Setpember 2008

Was für eine Schande, dass die AP dies nicht im Umfeld der Waffentransfers an die Palästinenser berichtete, währen die Intifada in vollem Gang war:

Lieferungen dieser Art bleiben für Israel heikel, denn während der Friedensverhandlungen in den 1990-er Jahren an die palästinensischen Sicherheitskräfte gelieferte Waffen wurden gegen die Israelis genutzt, als diese Gespräche im Jahr 2000 in Gewalt zusammenbrachen.

Aber besser spät als nie.

Schlagzeilen-Holocaust

2. März 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 2. März 2008

Ist es nicht widerlich, dass ausgerechnet die Leute am lautesten wegen Matan Vilnais armseliger Wortwahl brüllen, die leugnen, dass der Holocaust überhaupt stattfand?


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