Bundesrepublikflucht

30 03 2026

„… habe die aktuelle Trendstudie Jugend in Deutschland nicht nur einen hohen Bedarf an psychologischer Behandlung festgestellt. Etwa ein Fünftel der Personen unter 30 trage sich bereits mit dem Gedanken einer Auswanderung aus…“

„… als plumpe Fälschung aus linksgrünen Aktivistenkreisen bezeichnet habe. Linnemann sei bereits aufgefallen, dass 29-Jährige als jugendlich bezeichnet würden, was so ähnlich sei, als würde man Friedrich Merz, das größte Genie aller Zeiten und einen der kompetentesten Experten für alles, trotz seines bewundernswerten Reichtums noch als mittlere Mitte des mittleren Mittelstandes…“

„… es schmerzlich zu sehen sei, dass der Glaube der jungen Menschen in die Parteien und damit in die Institutionen schwinde, die legal die Politik Deutschlands bestimmen dürften. Klöckner sei jedoch hoffnungsvoll, dass sich die Befragten nach wie vor für die AfD und ihre Wahlversprechen interessieren würden und wolle in ihrem Amt alles daran setzen, dass die Union deren Programm so genau wie möglich…“

„… an der inzwischen terroristischen Ideologie der woken Deutschlandhasser liege. Söder sehe die linksgrüne Verbotspartei, die junge Menschen zwangsweise zu Transen verschwulen und ihnen die Bratwurst rauben wolle, als größte Gefahr für eine Gesellschaft, in der man noch stolz sein dürfe auf Herkunft, Rasse und…“

„… die Bundesregierung mit allen Mitteln gegen den drohenden Verlust ihrer Bevölkerung kämpfen müsse. IM Dobrindt lasse bereits prüfen, ob eine Bürokratisierungsinitiative mit bis zu dreihundert neuen Formularen, die alle innerhalb eines Tages in einer persönlichen Vorsprache beigebracht werden müssten, den rechtlichen Rahmen für eine dauerhafte Ausreise aus der…“

„… als hirnverbrannte Idee linker Spinner bezeichnet habe, die nicht mehr alle Tassen im Schrank hätten. Das 9-Euro-Ticket sei für Merz keine Antwort, da die Frage nicht existiere. Kinder und Jugendlich hätten nicht sinnlos in der Gegend herumzureisen und sich auf die Straße zu kleben, sondern sieben Tage in der Woche zu lernen, damit sie nach einem guten Studienabschluss deutsche hocheffiziente Verbrenner mit einem Wirkungsgrad von fünfhundert Trilliarden Prozent endlich den…“

„… besonders in den deutschen Ostgebieten, in denen bis heute nur vom Kommunismus geprägte Minderleister wohnen würden, problematisch sei. Linnemann sehe keine andere Möglichkeit, als die organisierte Verschickung der Kinder zu Familien in den Westen, wo sich Parteikader der CDU ihrer annehmen würden, auf gesetzlicher Grundlage…“

„… dass der Straftatbestand des ungesetzlichen Grenzübertritts im DDR-Recht zwar eine andere Grundlage habe als die heute im Asylrecht der EU vorgesehene Bestimmung, beide aber dank ihrer offenkundigen Gesetzeswidrigkeit durchaus in den Aufgabenbereich der Bundespolizei übertragen werden könnten. Dobrindt wolle die Beamten bis auf Weiteres anweisen, bei ungeklärter Ausreise unverzüglich von der Schusswaffe Gebrauch zu…“

„… in der Öffentlichkeit verschwiegen werde. Merz wisse aus Statistiken, die er sich ganz genau vorstellen könne, wie islamistische Gewalttäter, von denen es alleine in Berlin mehrere Milliarden gebe, die deutschen Frauen bis zu vierzig Stunden täglich vergewaltigen würden, um die Umvolkung mit Hilfe von…“

„… sich die Bevölkerung im Osten selbst um ihre Defizite kümmern müssten. Der Unionsexperte für rechtes Gedankengut, Pilzinfektionen und steuertechnische Optimierung Spahn wolle mit dem Testfall die Brandmauer zur Schwesterpartei AfD auf Landesebene einreißen und ihr vertrauensvoll die Regierungsgeschäfte übertragen, damit das Volk wieder eine Perspektive habe, das Soziale mit dem Nationalen zu…“

„… liege es laut Söder offensichtlich am hohen psychiatrischen Behandlungsbedarf, der zur Flucht aus einem normalen Land führe, in dem normale Menschen morgens zur Arbeit statt in die Klapsmühle gehen würden. Die CSU fordere ein Verbot von Studien, die aufwiegeln und falsche Versprechen über ein vermeintlich einfacheres Leben in fremdländischen…“

„… eine Bundesrepublikflucht schwerwiegende Folgen für die Straftäter haben werde. Merz wolle durch einen Kanzlererlass sicherstellen, dass bei unbefugter Entfernung aus dem Wirtschaftsbereich des BTD-BIP, was als vorsätzliche Entdeutschung gelte, alle erworbenen Anwartschaften an das Rentensystem gestrichen und die Staatsbürgerschaft mit sofortiger Wirkung…“

„… mehr als Vorbilder auftreten sollten, um die Jugend zu animieren. Reiche wolle junge Menschen für eine Karriere in der Politik gewinnen, wo sie ohne jede Sachkenntnis und Moral durch gezielte Unterschlagungen, Korruption und Steuerbetrug sehr schnell zu Geld kommen könnten, falls ihre Nebeneinkünfte ihnen überhaupt Zeit für einen…“

„… dass die Auswirkungen der Klimakrise, die von den Ökospinnern herumerzählt würden, dann ja auch in Ländern mit einer Bevölkerung ankämen, die nicht einmal Deutsch verstünden oder essbares Brot backen könnten. Merz habe allen Bürgern unter 30 mit einer Ausbürgerung gedroht, um sich schnellstmöglich in die…“

„… durch soziale Medien hervorgerufen worden sei. Die Bundesregierung wolle Massenphänomene dieser Art unterbinden, um sich wieder auf wichtige Fragestellungen konzentrieren zu können, und werde mit einem zeitnahen Verbot sämtlicher…“





Verzicht

29 03 2026

für Kurt Tucholsky

Herr Sengespeck hockt ganz privat
bei Licht und Wasserleitung
und kommt gewaltig schon in Fahrt
bei seiner Morgenzeitung.
Die Wirtschaft, Gott! die Politik!
Er zuckt schon mit den Wimpern,
bevor der Druck gewaltig stieg –
das gilt den dummen Stümpern!
Er sucht zur Rechten das Papier
und ruft und schreit. Ist Hannchen hier?
Weiß sie, dass ich hier throne?
  Ach, lass mal.
    Geht auch ohne.

Der Frühling naht! Herr Öhmchen sitzt
mit Appetit im Garten,
wie er dort auf den Spargel spitzt –
er kann es kaum erwarten!
Der Duft ist jedenfalls famos,
so gut ist es geraten!
Dazu ein Schnitzel, riesengroß
und butterfett gebraten,
und dann Kartoffeln, nicht zu knapp –
wonach sucht er den Teller ab?
Wo ist denn die Zitrone?
  Ach, lass mal.
    Geht auch ohne.

Dem Michel ist so sterbensmatt.
Schon wieder nur Versprechen.
Er hat den ganzen Laden satt,
das Hauen, Lügen, Stechen.
Er muss, sagt man ihm immerzu,
nur einfach viel mehr wollen.
Der Gürtel: eng, ihn drückt der Schuh.
Doch kein Kopf soll da rollen.
Bis jetzt schritt er durch Wohl und Weh
getreten von der SPD.
Die kümmert’s nicht die Bohne.
  Nun denn.
    Es geht auch ohne.





In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DCCLXXXVII)

28 03 2026

Es geht Věra in Säumerbrücke
mit Kuchen (zusammen zwölf Stücke)
zur Arbeit. Vom Kuchen
muss sie doch versuchen –
davon sieht man nun eine Lücke.

Umberto, der ist in Vernagt
ob einer Einladung verzagt.
Er muss sich entscheiden.
Wird er es erleiden?
Das wird also – erst mal – vertagt.

Es setzt Lenka in Rausenbruck
am Deckeneck allerhand Stuck.
Wenn sie es nicht plättet,
ist es schon gerettet –
sie nimmt dabei manchmal viel Druck.

Daniele, der hatte in Telfen
beim Waldspaziergang Angst vor Wölfen,
die dort gar nicht lauern.
Ihm rieten die Bauern
zu Schafen, die aufpassen helfen.

Es drehte sich Radek in Schlippengrund
mit einem Etui gern die Kippen rund,
da er Kette rauchte
und dieses auch brauchte,
sonst würden vom Rauchen die Lippen wund.

Cesare, der brachte in Uttenheim
vom Töpfern am Abend die Putten heim.
Die Helfer des Meisters,
nun ledig des Kleisters,
die gingen erschöpft in den Kutten heim.

Es reinigte Gita in Schonung
mit Hilfe des Saugers die Wohnung.
Da fand sie an Plätzen
so manches an Schätzen.
Das nahm sie dann gern als Belohnung.





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCCCVII): Rechte Denkverbote

27 03 2026
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Wer kennt es nicht. Kaum sagt man mal etwas gegen dunkelhäutige Deutsche, die zwar bestimmt keine echten Volksgenossen sein können, wenn ihre Vorfahren aus dem Kral kommen, schon wird man von einer Rotte kommunistischer Rowdies mit dem Schlagring in die Schranken gewiesen. „Die sollen doch froh sein, dass wir sie nicht alle gleich in die Gaskammer prügeln“, plärrt da der Stalinist, „und dass wir als anständige Deutsche immer mit diesen Gaskammern in Verbindung gebracht werden, die es nämlich nie gegeben hat, das liegt nur an diesen internationalistischen Eliten, die uns, das stärkste Volk der ganzen Menschheitsgeschichte, vernichten werden, wenn wir ihnen beispielsweise erlauben, unsere Frauen zu schänden!“ Und dann wird man sofort mit dem gerechten Zorn des Arischlochs vom Dienst konfrontiert, dass diese eine Tussi, die auch unheimisch heißt, wegen virtueller Vergewaltigung herumgreint, aber nicht öffentlich angeprangert hat, dass deutsche Mädels von Subsahara-Irren in der S-Bahn einfach so abgestochen werden. Da hilft nur die Weltrevolution, Klimaschutz, am besten noch bedingungsloses Grundeinkommen, um… – Nee, halt. War anders. War natürlich ein Nazi, der sich sterbenselend gegen diese linke Gehirnvollwäsche zur Wehr setzen musste. Mit rechten Denkverboten.

Macht ja auch, von außen betrachtet, Sinn – was soll man den Braunrüben auch verbieten, womit sie schon körperlich überfordert sind – und zeigt schön, dass sie das, was sie selbst tun, anderen vorwerfen. Dass sie sich schon beschweren, wenn man sie als Faschisten bezeichnet, nur weil ihr von Hirnfäule durchsetzter Haufen ständig Hitler grüßt und Haken kreuzt, liegt nicht nur an angeborener Feigheit, es ist der Anspruch, den die Nationalsozialiesel dem Volk aufdrücken, alles so zu bestimmen, wie es ihr dünn angerührter Rassendreck hergibt. Waren es bei Goebbels und seinen luetischen Loddeln noch die, die man heute aus Staatsraison nicht mehr selbst beschimpfen darf (und froh ist, dass es dafür eine Herde Arschgeigen gibt), sucht sich die Reaktion ihre massenkompatiblen Feindbilder und hämmert sie den Bekloppten ein: Arme, Abgehängte, alle, die vorsätzlich behindert oder krank geboren oder sich sonst zur Hexenjagd eignen.

Es ist zunächst der normative Aspekt, der allem aufoktroyiert wird: was gesund ist, bestimmt das Volksempfinden. Was nicht dazu gehört, das wird in diskursiver Dauerschleife angepöbelt, ausgespuckt und im leitkulturellen Sumpf versenkt, auf dem die Winzpimmel weimernd ihre Masturbationsversuche abseichen, den Boden der Tatsachen mit Scheiße zu fluten. Wurst ohne Fleisch und Autos ohne Brumm-Brumm? Gendersternchenneutrale Toiletten? Transfrauen sind Frauen? am Ende Frauen wie Menschen behandeln? Das ist nicht mehr ihr Teutschland, für das sie die Enkel jederzeit wieder von Stalingrad verrecken lassen würden, damit die Rendite stimmt. Und sie tun also.

Wer widerspricht, macht sich verdächtig, denn es gibt keinen differenzierten Diskurs mehr und kein Recht auf Widerspruch. Wenn das der Kanzler wüsste, er würde sich natürlich sofort zustimmen.

Und so bekämpfen die Rechtsextremen längst auch Politiker, die sich argumentativ über sie und ihre von Industrienutten bezahlten Hetzmedien äußern, und zwar mit den Mitteln des Rechtsstaates, den sie so lange ausnutzen, bis sie ihn abschaffen können. Noch wehrt sich die Zivilgesellschaft und wird von den Gerichten unterstützt: im Namen des Volkes. Doch schon gibt es eine Phalanx bis hinein in die Regierung, die offen diese Zivilgesellschaft bekämpft, ohne die sie, die Gewählten, vielleicht schon bald in den Arbeits- oder Vernichtungslagern säßen, die die Extremisten nicht aus Koketterie als unerlässliche Härte maskieren, die Deutschland zur Verteidigung gegen die bürgerliche Gesellschaft bräuchte. Es reicht schon, wenn man sich im Sinne der Verfassung äußert, wenn man Klimaschutz und Antifaschismus fordert oder nur die Einhaltung der geltenden Asylgesetzgebung. Die Regierung und ihre Schergen behandeln derlei als Staatsfeinde, wären aber die ersten, die die Mütter und Väter des Grundgesetzes an die Wand nageln würden.

Das rechte Denkverbot ist ein Handlungsverbot geworden, und getreu der genannten Prämisse, dass Autokraten ihren Gegnern immer das vorwerfen, was sie selbst im Sinn haben, baut sich das ein dürres Konstrukt, das nach Freiheit plärrt – die, die sie meinen – und erklärt alle anderen sofort zu Verbotsideologen. Es entlastet so schön, wenn man die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nicht immer an neuen Markern erklären muss, Politik aus Emotionen und Bratwurst schwiemeln kann und keinen Plan braucht außer der Absicht, sich selbst an der Macht zu halten und dort reich zu werden.

Wir sind vorbereitet auf die Machtergreifung, sie hat eigentlich schon stattgefunden. Der Diskurs ist Herrschaft geworden. Am besten redet man nicht darüber, weil man sonst den armen Faschisten, die Opfer des gewaltsamen Linksrucks, des Zwangs zu Veganismus und Queerness, ganz dolle wehtut. Und so lassen wir sie in Frieden, damit sie sich für den Tag der Tage ausschlafen können. Aber das darf man ja gar nicht sagen. Noch nicht.





Chefsache

26 03 2026

„Jawoll, zu Befehl! Milch und Zucker, sofort! Und die ganzen alten Unterlagen kommen nach unten, das ist, also unverzüglich, und Ihr Schreibtisch ist heute noch, also in einer Stunde? Geben Sie mir zehn Minuten, Herr Pistorius!

Die Schränke sind zu, da müsste ich erst die Schlüssel besorgen, falls wir die noch haben. Da sind die Reformen seit 2005 drin, alle ordentlich in Klarsichthüllen. Falls mal jemand welche braucht. Also Reformen. Nicht witzig? Ja, finde ich auch. Ich wollte nur sagen, die können dann weg. Dann haben Sie hier ein mehr Platz an der rechten Seite, da brauchen Sie ja Beinfreiheit, oder? Wissen Sie jetzt noch nicht? Was frage ich auch. Sie sind ja jetzt hier in der Verantwortung, und da wollte ich mich auch gar nicht einmischen.

Um zehn kommt der Herr Klingbeil noch mal kurz vorbei, der hatte hier zwanzig Milliarden Euro liegen lassen, oder waren es hundertzwanzig? Nur nicht, dass Sie sich wundern, so viel Geld haben wir ja sonst nie, zumindest liegt das nicht einfach in der Schreibtischschublade. Wir sind ja nicht die Union. Was er will? So genau kann ich Ihnen das gar nicht sagen, Herr Pistorius. So genau wird er Ihnen das auch nicht sagen können, er ist ja in der SPD, und da weiß man das erst hinterher, falls man es dann doch nicht geschafft hat. Vermutlich wird er Ihnen erklären, dass er nicht schuld ist. Woran, das wird er Ihnen vielleicht auch sagen, falls er es bis dahin weiß. Nein, das ist keine Tradition. Das hat sich hier nur seit einigen Jahren so eingebürgert.

Das ist noch Dekoration von früher, die kann wieder weg. Ich dachte, wo der Herr Schmidt auch mal Verteidigungsminister war, da haben wir die Fahnen, aber die natürlich sofort verschwunden. Ich dachte, ich mache das mal ein bisschen traditionell, und Sie sollen sich ja hier in Ihrer neuen Funktion standesgemäß einrichten. Kein Schnickschnack? Da bin ich ganz bei Ihnen, Herr Pistorius. Wenn ich Ihnen auf die Nerven gehe, dann sagen Sie mir das einfach. Jetzt schon?

Das war jetzt auch nur so ein Vorschlag, dass Sie das Verteidigungsministerium jemandem aus der Partei überlassen, der die nötige Kompetenz für das Amt mitbringt. Wo Sie es sagen, mir fällt auch niemand ein. Die sind ja alle so charismatisch wie Mehlsäcke. Oder CDU-Vorsitzende. Wobei da der Übergang auch eher fließend zu sein scheint. Also machen Sie das dann noch nebenher, wie Bas, oder wie Klingbeil den Vorsitz, wenn er mal nichts zu tun hat? Ich frage für die Bundesspitze, ob die sich an einen neuen Führungsstil gewöhnen muss. Oder überhaupt mal an Führung.

Der CDU-Generalsekretär hat sich für halb vier Uhr angekündigt, und er wollte vorher schon mal wissen, ob das wie bei anderen Führungswechseln geht. Also erst eine Rede, die die Kernwählerschaft der SPD adressiert, die Verteilungsfragen stellt und soziale Gerechtigkeit als Hauptanliegen benennt, damit die Jusos den Kleinkrieg gegen die Union fordern können und nach drei Tagen dann nichts mehr passiert. Das war bisher immer so, und dann könnte er jetzt schon mal die Rede für den nächsten CDU-Parteitag schreiben, in der er die SPD als linksgrüne Spinner angreift, die außer ideologischer Verwirrung und unbezahlbaren Vorschlägen nichts zu bieten hat. Er soll sich hinten anstellen und eine Nummer ziehen? Richte ich so aus, Herr Pistorius.

Nein, Sie haben sich um das Amt nicht gerissen, das ist klar. Glaube ich Ihnen sofort, weil, wenn einer schon ums Verrecken in ein Amt will, dann ist das nichts. Sehen Sie auch so. Ja, überrascht mich auch nicht.

Das riecht hier immer so. Das können wir nicht abstellen, das kommt aus dem Keller. Ist ja schon eine alte Partei, da nimmt man manches mit, und das hier kommt eben von ganz unten. Da kann man umziehen, so oft man will, rechte Seite, linke Seite, das nimmt man mit. Bei anderen ist mehr Leiche, hier haben wir so Kopfnoten von Hartz IV und jetzt Cum-Ex mit unangenehmer Penetranz von Rente. Es soll ja welche geben, die dieseln sich damit ein, um Koalitionsgespräche zu führen. Lüften würde da helfen, Herr Pistorius, aber wem sage ich das. Bis hier einer mal das Fenster aufmacht, das dauert. Und wenn man dann ein neues Heizungsgesetz hat, riecht das auch nicht besser.

So, und das hier ist der Kompass. Das ist kein Mythos, den gibt es tatsächlich. Der ist in diesem Kasten, damit man ihn auch mal mitnehmen kann, zum Beispiel in die Regierung, falls man neben der Partei noch ein Mandat hat oder ein Amt. Ein hoch effizientes Gerät, richtig gut gearbeitet, aber man muss mit dem Ding auch umgehen können. Das Ziel muss man klar anpeilen, das ist auch genau einstellbar, und dann muss man gut navigieren. Am besten den Horizont im Auge behalten, dann sieht man weiter. Auf Sicht steuern ist manchmal okay, aber wenn man das dauernd macht, oder wenn man nur die Markierungen am Rand nutzt, rechts oder links, dann führt das zu nichts. Stabilität ist schön und gut, aber man kann den Kahn auch stabil den Wasserfall runterfahren lassen. Sie sind erst mal für den Laden hier verantwortlich, und dann reden wir erst von Staatsverantwortung, Herr Pistorius.

Ich muss mich dann mal um die Umzugskartons kümmern, Telefon habe ich zu mir umgestellt, das klingelt ja in einer Tour, weil alle wissen wollen, wie es jetzt weitergeht, nur die einen haben Angst vor dem Untergang und die anderen können es gar nicht abwarten. Wenn Sie mich suchen, dann – da, schon wieder! Hallo? Wen wollten Sie bitte sprechen? den Bundeskanzler? Nein, bedaure. Noch zu früh.“





Dilemma

25 03 2026

„… die Sicht der Kritik am Umgang mit dem Sondervermögen zurückgewiesen werde. Die vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung genannten Punkte könne die Regierung nicht nachvollziehen, da sich der Reformbedarf in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten auch ohne die…“

„… aber nur für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur sowie Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität gelte. Artikel 143h GG sei durch dieses Vorgehen der Bundesregierung vorsätzlich ignoriert worden, was für die Opposition zu einer Verfassungskrise führe und unverzüglich im…“

„… dass die Kritiker der Finanzpolitik der Bundesregierung allesamt nicht der Union und der SPD angehören würden, also mit Sicherheit aus dem linksextremistischen Milieu stammen müssten. Linnemann fordere eine sofortige Überwachung der NGOs durch den Verfassungsschutz und eine…“

„… in einem Rundschreiben des Staatssekretärs im Bundesfinanzministeriums an alle Ressorts die Absenkung der Ausgaben gefordert werde, da diese künftig vom Sondervermögen gedeckt würden. Es habe eine centgenaue Verschiebung der Einzelpläne für Wirtschaft, Verkehr und Forschung gegeben, was dem Vizekanzler erlaube, Intransparenz genau wie einen ansteigenden Haushaltsbedarf strikt als Falschdarstellung der Medien und des…“

„… vor und nach der Auszahlung des Kredits an die Bundesregierung nicht genau geklärt worden sei, was genau als Infrastruktur definiert werde. Die CDU habe in einem Fraktionsbeschluss betont, dass der Rückbau des Schienennetzes zur Finanzierung neuer Bundesautobahnen alternativlos sei, auch wenn dadurch die Elektromobilität gefördert und der ebenfalls unumgängliche Bau von mindestens dreißig Atomreaktoren in einer Grauzone des…“

„… die Studie zum Sondervermögen vom WWF Deutschland beauftragt worden sei, was für den Bundesinnenminister darauf schließen lasse, dass eine internationalistische Organisation aus dem Feld des überstaatlichen Ökoterrorismus Gelder dafür ausgebe, um die erfolgreiche Politik der CDU und der CSU zu hintertreiben. Es dürfe deshalb für Umweltschutz keine Förderung mehr geben, da die schwerwiegende Gefahr einer Wiederholung des…“

„… den Vorwurf der Korruption nicht dulde, da alle von der Bundesregierung beauftragten externen Berater aus dem engsten Freundeskreis von Merz und seinen Parteikollegen stammen würden und deshalb über jeden Zweifel…“

„… die Grünen nur deshalb eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Erwägung zögen, da sie sich für die erfolgreiche Rechtsdurchsetzung der CDU gegen die linksgrüne Ampel-Junta und ihre unverantwortliche Verschwendungspolitik rächen wollten. Klingbeil habe sich aber genau mit allen verfassungsrechtlichen Vorgaben beschäftigt und sie zum Teil sogar verstanden, so dass von einer bewussten Veruntreuung überhaupt keine…“

„… der Vorwurf, 95% des Schuldenpakets seien zweckentfremdet worden, jeder haushalterischen Grundlage entbehre. Miersch und Bilger hätten in einer gemeinsamen Kalkulation festgestellt, dass nicht einmal die in der Presse genannten 86%, sondern nur 85,998% zuzüglich der Kosten für einen Inlandsflug und den Aufenthalt auf dem Oktoberfest mit anschließendem…“

„… hätten die Grünen durch Verfassungstricks das Sondervermögen überhaupt erst ermöglicht und den Bundeskanzler in ein Dilemma zwischen einer massiven Lügenkampagne und milliardenschwerem Kreditbetrug gezwungen. Söder fordere, die grüne Verbotspartei als staatsfeindliche NGO sofort zu…“

„… auch zur Rettung der Wirtschaft vor dem linksgrünen Terrorregime unter Diktator Habeck gedient habe. Linnemann habe die Aufgabe des Kanzlers darin gesehen, Industrie, Handwerk und viele mittellose, verängstigte Milliardäre vor den Folgen eines zerstörerischen Klimaschutzes zu schützen, was sich auch in der Dominanz der bisher wichtigen ökonomischen Bereiche gegen die vielen ökologischen Ausschweifungen der…“

„… von einem Kreditbetrug nicht die Rede sein könne, da Merz nicht nachgewiesen werden könne, dass er das Schuldenpaket zur Finanzierung von Konsumausgaben herangezogen habe. Es sei nach Ansicht des Unionsexperten für vorhandenes Geld, nicht mehr vorhandenes Geld und Brandmauern Spahn auszuschließen, dass der Kanzler in Bezug auf Wirtschaft, Finanzen oder Geld nennenswerte Kenntnisse besitze, die etwa über die Vorstellungen eines Grundschülers hinaus für den…“

„… die Zukunftsgestaltung, die die Grünen aus den angeblich verfassungskonformen Forderungen ableiten würden, sich in den Leitlinien einer Politik gemäß Koalitionsvertrag gar nicht wiederfänden. So sei für Linnemann offenbar, dass die Ökopartei letztlich einen Betrug am Wähler durchsetzen wolle, der den wirren Wunschvorstellungen von Friedrich Merz nun einmal mehr vertraut habe als einem Kinderbuchautor, der Deutschland durch das Flächenbombardement auf ihre Heizungen ein…“

„… es nicht grundgesetzwidrig sein könne, wenn der Klima- und Transformationsfonds für die Strafzahlungen wegen fehlenden Klimaschutzes herangezogen werde. Nach Einschätzung von Merz seien dies erstens unmittelbare Folgen des Klimas, die zweitens auch für die Zukunft aufgewandt würden, da dann noch höhere Strafen wegen der…“

„… vorher bekannt gewesen sei, dass der von der Bundesregierung geplante Haushalt überhaupt kein Problem lösen würde. Es sei nun erkennbar das Versagen der linksgrünen Opposition, die kein weiteres Sondervermögen zu Rettung der…“





Abstellgleis 9¾

24 03 2026

„Dann lässt man da zum Beispiel ein Gleis frei.“ „Und dann?“ „Dann fährt da ein Zug ein, der zu spät kommt.“ „Dann ist das Gleis aber nicht mehr frei.“ „Es kann ja passieren, dass mehr als ein Zug auf einmal zu spät kommt.“ „Aber der wartet dann nicht mehr vor dem Bahnhof, der wartet dann auf ein Gleis, das irgendwann mal frei wird.“

„Und wie viele Bahnhöfe gibt es, in denen es so ein Gleis gibt?“ „Das ist doch jetzt total irrelevant.“ „Eben, wir sollen nur Vorschläge machen.“ „Ob die dann umsetzbar sind, ist egal, weil sie sowieso nie umgesetzt werden.“ „Dazu ist es ja auch nur ein Vorschlag und kein Plan.“ „Naja, keinen Plan hat die Bahn schon selbst.“ „Und wenn wir jetzt zum Beispiel überall da diese Zusatzgleise bauen, wo sie gebraucht werden?“ „Meinen Sie das ernst!?“ „Ist das zu teuer?“ „Wann waren Sie zuletzt in einer Bahnhofshalle?“ „Keine Ahnung, ich fahre ja Auto wie alle anderen normalen Leute.“

„Jetzt lassen Sie uns das mit den Verspätungen aber noch mal ganz genau durchrechnen.“ „Bisher sechzig Prozent Pünktlichkeit.“ „Also bis sechs oder sieben Minuten zu spät, das gilt dann noch als pünktlich.“ „So geht das natürlich nicht.“ „Da bin ich ganz bei Ihnen.“ „Eine Viertelstunde sollte da schon drin sein.“ „Sehr gut!“ „Und was machen wir mit Anschlusszügen?“ „Das ist eine gute Frage.“ „Braucht man die noch?“ „Die Leute fahren ja eh zu viel Bahn.“ „Man könnte die Anschlusszüge ja gleich reduzieren, dann würde es auch viel weniger Verspätung geben.“ „Also bei Anschlusszügen?“ „Bei Anschlüssen allgemein.“ „Behalten Sie das mal im Auge, falls uns nichts Besseres einfällt.“

„Aber noch mal zurück zu den Gleisen.“ „Das ist doch nur eine technische Notlösung, wir müssten mal schnellere Züge bauen.“ „Da bräuchte es dann aber auch bessere Gleise.“ „Oder mehr.“ „Und wer finanziert das?“ „Wir könnten ja beides verbinden, indem wir im laufenden Betrieb Gleise freihalten, die dann für schnellere Züge…“ „Die liegen aber doch im Bahnhofsbereich, was nützt uns das denn auf der Strecke?“ „Wenn man im Bahnhofsbereich schneller rein und raus fahren kann, sorgt das doch für weniger Verspätungen.“ „Rechnerisch geht das auf.“ „Dann können wir daraus ja noch so einen Vorschlag machen, oder?“ „Schreiben Sie das auf, das klingt nicht so teuer wie neue Züge.“

„Wir könnten die Abfahrtszeiten gegenüber dem Fahrplan einfach vorziehen, dann haben wir mehr Zeit für die Zugabfertigung.“ „Moment, wenn der Zug kürzer da steht, wie kann er dann länger Zeit im Bahnhof haben?“ „Denken Sie doch mal mit, er meint natürlich die für den nächsten Zug.“ „Ah, das löst natürlich das Problem.“ „Allerdings nur für den folgenden Zug.“ „Dann bräuchten wir ja gar nicht mehr Gleise, wenn die schneller wieder frei sind.“ „Aber diese eine Minute, die führt dann auch schon wieder zu Verspätung, wenn der Zug doch nicht rechtzeitig abgefertigt werden kann.“ „Das sparen wir aber statistisch beim folgenden Zug wieder ein, weil der dann eine Minute später zu früh kommt.“ „Sie meinen, er kommt eine Minute früher zu spät.“ „Oder so.“ „Und was ist mit den Fahrgästen?“ „Was soll mit denen sein?“ „Die verlassen sich doch auf den Fahrplan.“ „Er ist ein bisschen doof, oder?“ „Typisch Verwaltungsbeamter.“ „Hören Sie mal, ich habe keine Ahnung, wo Sie herkommen, aber welcher zurechnungsfähige Mensch verlässt sich bitte auf einen Fahrplan!?“

„Wenn wir das bei richtig großen Bahnhöfen machen, wie soll das funktionieren?“ „Sie meinen Projekte, die in absehbarer Zeit fertig sind?“ „Ich rede von Stuttgart 21.“ „Ja nun, das Jahrtausend hat gerade erst angefangen.“ „Da steigen die Fahrgäste innerhalb von dreizehn Sekunden aus und ein.“ „Jeweils dreizehn Sekunden!“ „Das ist aber immer noch weniger als eine Minute, wie wollen Sie da den Zug früher abfahren lassen?“ „Wenn wir da alle Züge einfach durchfahren lassen…“ „Geht das denn überhaupt?“ „Dann ist das kein Kopfbahnhof mehr und geht schneller.“ „… dann brauchen wir auch Gleise.“ „Aber immer nur für den nächsten Zug.“ „Haben die keine Abstellgleise?“ „Nur Abstellgleis 9¾.“ „Das klingt ja machbar.“

„Was ist mit der Vorgabe, dass wir bei Tieren im Gleis nicht mehr warnen?“ „Bei Personen im Gleis kann man ja auch nicht bremsen.“ „Da nützt dann keine Vollsperrung mehr.“ „Vollbremsung.“ „Nee, ich meine schon Sperrung.“ „Man kann dann lieber ein bisschen langsamer fahren.“ „Dann kommt der Zug ja auch verspätet an.“ „Aber wir haben einen Schuldigen.“ „Stimmt, das macht die Sache gleich viel einfacher für die Konzernleitung.“

„Kann man nicht einfach weniger Züge fahren lassen?“ „Wie viel weniger?“ „Die Hälfte?“ „Lohnt sich das?“ „Für die, die nicht fahren, lohnt sich das bestimmt, weil die dann nicht zu spät ankommen.“ „Und für die anderen?“ „Die haben eine Minute weniger, um irgendeinen Zug auf dem Zusatzgleis zu erwischen.“ „Man könnte auch die Routen stark einschränken.“ „Also nur noch Züge zwischen ganz großen Knotenpunkten fahren lassen?“ „Und dann da auch noch mal Züge einsparen.“ „Wieso das denn?“ „In die Züge passen so viele Fahrgäste rein, wenn wir da die Hälfte streichen, kommen viel mehr Leute nicht mehr zu spät.“ „Und wenn wir die Ankunftszeit einfach nicht mehr im Fahrplan erfassen?“ „Dann gibt es ja quasi überhaupt keine Verspätung mehr.“ „Das mit den Anschlusszügen ist dann auch Geschichte.“ „Das klingt sehr gut, wir sollten das für alle größeren Bahnhöfe checken.“ „Oder wir zünden den ganzen Scheiß an und lassen es einfach sein.“ „Haben Sie die Nummer?“ „Herr Bundeskanzler, ich glaube, wir haben die Lösung!“





Politikverständnis

23 03 2026

„… nicht spurlos an der Partei vorübergegangen sei. Bas wolle zunächst die Wahlniederlage in einer genauen Analyse aufarbeiten lassen, bevor sie die notwendige Konsequenzen für die…“

„… nach Ansicht der Bundespartei die CDU die gezielten Attacken auf Wirtschaft, Klimaschutz und andere relevante Themen viel besser habe nutzen können. Es sei schon seit Merkel Tradition, einen Bundeskanzler nicht in Verbindung zu bringen mit der Politik, die er mache, und ihn trotzdem zu…“

„… nicht an einem so lebenswerten Standort wie Rheinland-Pfalz gelegen haben könne. Der Mangel an Erziehungs- und Pflegepersonals, die immer weiter bröckelnde Infrastruktur und die desolate Lage der öffentlichen Kassen hätten die Sozialdemokraten laut Co-Chef Klingbeil auch in anderen Ländern mitgetragen und dürften darum jetzt auch nicht alleine in die…“

„… laut Innenminister Ebling im Jahr 2025 nur in Rheinland-Pfalz 561 Messerangriffe gegeben habe. Man hätte die Bevölkerung viel eher mit einer alltagsrassistischen Ansprache gegen potenziell gefährliche Migranten in den…“

„… jetzt auch starke Symbole notwendig seien. Angesichts der erfolglosen Reformversuche im Bund müsse der Landesverband überlegen, ob ein Linksruck nicht vollkommen gegen den Trend und damit gegen die Bedürfnisse der…“

„… Anerkennung aus dem Landesverband für die Bundesparteiführung ausgesprochen habe. Die SPD-Fraktion im Landtag habe sich mit großer Mehrheit mit Dank an Klingbeil und Bas gewandt, dass diese zur Wahlkampfschlusskundgebung in Landau gar nicht erst erschienen, sondern die…“

„… sich Altkanzler Scholz noch am Wahlabend bei der rheinland-pfälzischen SPD gemeldet habe. Er sei guter Dinge, da nicht nur die FDP erneut aus einem Landesparlament geflogen sei, sondern habe auch betont, dass die Sozialdemokraten weiterhin an der Regierung beteiligt werden könnten, wenn sie sich genau an das Wahlprogramm der…“

„… sei die Bundesregierung für die Mehrzahl der strukturellen Probleme im Land verantwortlich und habe damit geradezu unausweichlich zu einem Wahlergebnis geführt, das den Richtungswechsel in der Politik fordere. Bas werde dies zum Anlass nehmen, um nach einer genauen Analyse des…“

„… auch Altkanzler Schröder dem scheidenden Ministerpräsidenten Schweitzer Mut zugesprochen habe. Erstens sei das Ergebnis sehr viel besser als in Baden-Württemberg gewesen, wo die SPD nur 5,5% erreicht habe, zweitens habe er nicht gegen eine Frau verloren, und drittens gebe es genug Möglichkeiten, um in der Wirtschaft als…“

„… sehe Klingbeil das Image der CDU vor allem mit Beständigkeit verbunden, da die Wähler aktuell Angst hätten, durch einander überlagernde Krisen in einen Abwärtsstrudel zu geraten. Er wolle gerne als Vizekanzler dafür sorgen, dass die Bürger wieder den Eindruck gewönnen, nichts würde sich für sie ändern, wenn sie weiterhin die…“

„… bei kommenden Landtagswahlen nur noch blasse, unbekannte Kandidaten ins Rennen schicken dürften. Die CDU habe bereits mehrfach ein gutes Ergebnis mit einem vollkommen…“

„… im Wahlkampf bereits gesagt habe, dass er das Land gemeinsam mit der CDU regieren wolle. Es sei nun nicht mehr herauszufinden, ob dies die Wähler von der Stimmabgabe abgehalten habe, da das Ergebnis inhaltlich vorweggenommen worden sei, oder die gedankliche Verbindung zwischen ‚CDU‘ und ‚Regierung‘ bereits eindeutig im…“

„… auf Distanz zu den Grünen gehen müsse, da die Deutschen keine linkswoke Verbots- und Bevormundungspolitik mehr wollten. Bas wolle nach der anstehenden Analyse des Wahlergebnisses auch die Neuausrichtung einer bürgerlichen SPD und eine sehr viel…“

„… inhaltlich nicht mit Themen wie dem Ausbau der Infrastruktur und der Wiederbelebung von Dorfkneipen habe punkten können. Klingbeil werde in den kommenden Wochen und Monaten genaue Strategiegespräche führen, um zu eruieren, ob eine an die jeweiligen Bundesländer angepasste Zielsetzung die damit verbundene Kommunikation eine Verbesserung für die…“

„… für Befremden gesorgt habe. Auf den Vorwurf, dass die SPD kaum noch ein Interesse an der Lebenswirklichkeit der Erwerbstätigen gezeigt habe, könne man nicht mit dem Rat antworten, man müsse Durchschnittsverdiener jetzt genauso wie Bürgergeldempfänger anpöbeln, verleumden und mit nicht durchsetzbaren Drohungen überziehen. Bas zeige damit ein Politikverständnis, das sich grundlegend von der…“

„… sich auch psychologische Beratung suchen müsse, falls der weitere Niedergang die Partei in die Nähe der Bedeutungslosigkeit führe. Klingbeil wolle kurzfristig Kontakt zu Kubicki aufnehmen, der die Liberalen bis heute von einer Wahl zur nächsten durch ihren…“

„… auf den Beliebtheitswert des Kandidaten setze, der weitaus höher liege als bei manchen SPD-Ministern in der Bundesregierung. Es sei nicht auszuschließen, dass Schweitzer nun aus Gründen der sozialen Sicherung, die für die Partei nach wie vor eine bedeutende Rolle spiele, ein Amt in der…“

„… viele Deutsche einen Kurs gewählt hätten, um Rente und Gesundheit vorsätzlich unsolidarisch zu finanzieren. Bas sei der Ansicht, dass dies der Auftrag sei, den die SPD in der Koalition an der Seite der Union zu erfüllen habe. Sie schließe daher einen Rücktritt von Bundesvorsitz aus, da dies in der Verantwortung der…“





Verpflichtung

22 03 2026

War erwartet man schon von IM Dobrindt. Er hält es für seine Amtspflicht, öffentlich darüber zu pöbeln, dass Asylbewerber ein halbes Jahr nach der Ankunft immer noch nicht wie vorgesehen in einem Integrationskurs sitzen. Deshalb kurzer Prozess, die Sprach- und Integrationskurse werden radikal – wie auch sonst – zusammengestrichen. Nur noch da, wo Teilnehmer verpflichtet sind, den Kurs zu besuchen, werden die Kosten auch vom Bund übernommen. Denn die Nachfrage war zuletzt stark angestiegen, und als gelernter Marktwirtschaftler weiß man ja: da wird erst mal verknappt. Wie man die Kurse nun finanziert? Vermutlich durch illegale Arbeit, für die man Asylbewerber schnell wieder abschieben kann. Falls sie nicht wegen dieser verdammten Gerichte doch bleiben dürfen. Und dann wesentlich länger Kosten für Sozialleistungen verursachen, aber das kommunal, so dass der Bund sich einen schlanken Fuß machen kann. Verpflichtende Kurse? Gibt es heute schon. Da werden die Asylbewerber meist kurz nach ihrer Ankunft eingeschrieben. Und wenn sie nach einem halben Jahr noch in der Unterkunft hocken, dann liegt das daran, dass sie ein ganzes Jahr und länger darauf warten. Weil in Deutschland alles so perfekt organisiert ist, dass sich kein Ministerdarsteller noch darum kümmern müsste. Oder um die Gesetzeslage. Oder um Fakten. Alle weiteren Anzeichen, dass wir unser Geld für die Inszenierung eines rassistischen Kindertheaters ins nächstbeste Loch schmeißen, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • weimer toiletten: So weiß man wenigstens, mit welcher Körperregion er seinen Kulturbegriff verbindet.
  • merz minister: Das kommt raus, wenn man seinen Schrank seit dreißig Jahren nicht gelüftet hat.
  • wegner tennis: Politik ist für Unerfahrene ein Rückschlagspiel.
  • reformen cdu: Dieser Partei traut man alles andere zu.
  • reformen regierung: Nichts liebt der Deutsche mehr als den Stau.
  • spahn pflege: Was man da alles abzocken könnte.
  • hamburger essen: Berliner und Frankfurter finden das gut.
  • merz strafanzeige: Er hat sich Merkels Teflonhaut besorgt.
  • junge gruppe: HJ mit Staatsbesoldung.
  • weimer bücher: Er brennt dafür.
  • kühlschrank kaputt: Ihre Regierung hilft sicher aus mit sozialer Kälte.
  • benzin iran: Vielleicht lieber Dieselbäume in Hessen anpflanzen.
  • deutschland kommunismus: Laut CDU steht der ja seit gut 75 Jahren unmittelbar bevor.
  • reiche enteignen: Was zahlen denn die Fossilkonzerne so?




In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DCCLXXXVI)

21 03 2026

Man kannte Jadwiga in Troop,
die Autos zur Werkstatt hin schob
und zum Reparieren
mit Rädern, den vieren,
dann selbst auf die Bühne auch hob.

Jean-Jacques, Taschendieb, ist in Frick
gefürchtet und hat einen Trick:
er sagt, man bestehle
ihn, da manches fehle.
Verwirrung folgt im Augenblick.

Es wird Leszek heute in Treten
zum Essen sich wieder verspäten.
Die Gattin, die beste,
denkt auch nicht an Gäste.
Die kommen – auch heut – ungebeten.

Es musste sich Milo in Hausen
am Affengehege sehr lausen.
Die Affen, die’s sehen,
die werden’s verstehen,
sie wenden sich schon ab mit Grausen.

Es kommt Jerzy joggend in Überlauf
zur Brücke. „So gern ich darüber lauf,
es gibt eine andre,
wo ich auch oft wandre,
wo ich wirklich noch etwas lieber lauf.“

Es kaufte sich Ruth in Remigen
ein Kleinflugzeug und ließ es fliegen.
So gern sie es steuert,
es wird stets beteuert,
sie macht es ausschließlich im Liegen.

Es holte sich Zdzisław in Tolz
vom Sägewerk drei Klafter Holz.
Er muss vor dem Haufen
jetzt erst mal verschnaufen.
„Es regnet? Das seh ich. Was soll’s.“