Aufgewacht, wie seit etwa zehn Tagen schon wieder allmorgendlich, mit dem leidigen Bauchweh (das zwischenzeitlich insoweit weggewesen war, daß ich nicht mehr davon aufwachte – ach, war DAS schön!) Früh wache ich davon auf.
Es ist jedesmal stockfinster, und der Herr F., der oft schon gegen halb sieben aufsteht, schläft noch.
Irgendwann schlafe ich dann zwar wieder ein, aber nicht mehr gut und fest – und mit dem ängstlichen Bauchwehfeeling geh ich dann auch in den Tag, wissend, daß es keine Angst ist – aber sag DAS mal dem Körper und der Seele, die seit der Kindheit solche Bauchweh mit Angst verbinden…..
Um halb neun aufgestanden, merke ich gegen halb zehn: ich muß jetzt was TUN, um nicht in dieser Stimmung zu versumpfen. Aber was?
Irgendwann kommt kurz die Sonne raus, mit ihr geh auch ich raus. Und dann.
Das Zierstachelbeergebüsch (Drei Astwirren am Wegesrand nach hinten, die Bienen vor „Rückenwind“ schützend) hat mittig seit einiger Zeit ein großes Loch in den Blättern. Irgendwelche Viecher haben es auf etwa zwei Metern Breite kahlgefressen. Ein guter Zeitpunkt, das Ganze etwas auszulichten. Ich hole die Gartenschere.
Zwei Stunden später ist ALLES kahl *g*:

Ja, schon klar. Ich finde auch nicht, daß das nach zwei Stunden Arbeit aussieht. War’s trotzdem. Der kahle Fleck am rechten unteren Rand der roten Markierung – bis dahin war ein Büschel gewandert. Gut, das mal weggemacht zu haben (PLATZ!!)

Das hinterste Büschel steht noch zum Teil, der Rest ist runter.

Mittig war ein großes Loch, jetzt hab ich da zwei Büschel vom Rand eingepflanzt, die ich ausgebuddelt hatte. Die werden grad ordentlich gewässert, denn trotz des wirklich vielen Regens in den letzten zwei Tagen ist der Boden da drunter sehr trocken. Hoffe, das Ganze wird nun sowas wie ein Heckenbuschstück 😉
Wenn man sich ansieht, wie das Zeug wächst (dicht an dicht Schößlinge aus dem Boden raus), kann man sich vorstellen, daß ich zwei riesige Berge langer, dünner Äste mit Zweig- und Blattbüscheln ab dem oberen Drittel in der Totholzhecke „entsorgt“ habe. Die füllt sich beängstigend schnell wieder auf – für Winter steht noch so Manches an, ich hoffe, keinen Platzmangel zu bekommen, denn unser Lagerfeuerzweige-Lagerplatz musste weichen (davon später mehr)
Wie immer: eine solche Aktion ist wirklich befriedigend. Die Schwere des Morgens ist zwar nicht gänzlich gewichen, aber doch erträglicher. Und nun ist da ein neues, angenehmeres AUAUAU: mein Rücken, aber auch Oberschenkel- und Bauchmuskeln protestieren.
Vorsichtshalber hab ich nach Mittag gleich meine täglichen fünf Minuten Rückentraining angeschlossen. Ich glaube, ich hatte schonmal davon berichtet. Inzwischen hab ich mir das Buch besorgt und bin schon beim 2. Achtwochendurchgang angelangt. Fünf Minuten täglich schaffe sogar ich, und es tut merklich gut, dem Rücken, aber vor allem meinem Nacken, dem geplagten und den Schultern.
Anderen dies zeigen? Kannst Du mit den Buttons:
Gefällt mir Wird geladen …