Alt. Oder doch nicht?

Mit dieser herrlichen Karte hat uns die Jungimkerin zu ihrem 60. eingeladen…..

Von heute an gehört auch der Meine, Jungspund im Freundeskreis, zum illustren Ü60-Kreis.

Bleib gesund und fröhlich und bei mir, Lieber!! 🙂

Abgekartet No 33

Das war mal eine Geburtstagskarte vom Herrn F. Großartig 🙂

Ja – und wer mit etwas Neuem beginnen will, muß Geduld haben….

so wie ich derzeit:

  • Yoga war nix
  • Aroha ist soweit okay, aber halt weit weg in Flensburg – und zeitlich so blöd gelegen, daß ich’s auch nicht gut mit einem allgemeinen Flensburgbesuch verbinden kann
  • QiGong fand ich eher wie …. Entspannungsübungen als wie Sport, ich will aber gern mich 1x wöchentlich richtig BEWEGEN

Und dann war da ja noch die Idee, ein Ehrenamt könnte was sein – was prinzipiell auch sicherlich stimmt, denn ich fange an, Kontakte zu meiden. Ohne ist einfacher oder so….. Will ich nicht!!

Also starte ich weitere Versuche:

  • bei uns im Dorf gibts Gymnastik. Obwohl das natürlich schön nah bei ist, hat mich „bei uns im Dorf“ abgeschreckt. Ich bemerke einen starken Dorfwiderstand, denn über die Jahre bin ich nie mit Aktivitäten im Dorf warmgeworden. Immer fühlte ich mich unwillkommen, abseits eines „Klüngels“. Aber sporteln will ich nun doch mal testen
  • und ich hab mich als Freiwillige für die „offene Kirche“ DER Kirche gemeldet, die ich schon lange sehr mag: der in Kappeln. Dort hatte ich im Herbst einen Zettel gesehen, daß man Freiwillige dafür suche. Ich kann mir gut vorstellen, dort immer mal wieder zwei Stunden zu verbringen. Das alte Gemäuer strahlt eine freundliche Ruhe aus.
    Jetzt endlich hab ich angerufen – und dabei fühlte ich mich sehr willkommen – man braucht Leute, und die Frau, die das macht, wirkte herzlich und ehrlich erfreut – und gut organisiert. Nächste Woche ist ein Treffen.

Was heißt denn eigentlich „abgekartet“?

Abgekartet No.32

Ja, das wünsche ich Euch heute mit dieser besonders hübschen letztjährigen Weihnachtskarte vom fränkischen Freund! Habt es gut, macht Euch’s nett!!


Was heißt denn eigentlich „abgekartet“?

Abgekartet No.31

Es weihnachtet sehr, da zeige ich Euch mal, was ich so abgekartet habe, das in die Adventszeit paßt!

Einmal mehr bekamen wir vor, glaube ich, inzwischen auch schon zwei Jahren ein kleines Kunstwerk getarnt als Weihnachtskarte von satay-spiess.

Lange konnte ich mich nicht davon trennen, aber andere Karten drängten nach 😉

Nuja, drängten…. letztens schickte ich einer der Doko-Runden-Frauen aus Gründen eine hübsche Karte – und bekam zurück, sie habe sich sehr gefreut – wann bekäme man denn schon nochmal eine KARTE, sie könne sich schon gar nicht mehr recht erinnern….

Leider ists wirklich so. Auch meine Karten hängen länger, weil selten welche nachkommen.*

Trotzdem: die Läden sind voll mit Postkartenständern, und es gibt immer wieder neue witzige, rührende, schöne….. also, liebe Leute, macht’s wie ich und schickt nicht nur immer Sprachnachrichten oder threema-Bildchen oÄ sondern auch mal eine Postkarte – fast JedeR freut sich drüber!! 🙂

*PS: ich muß fair bleiben, es fällt mir erst jetzt nachträglich so richtig auf: jetzt, kurz vor Weihnachten, kommen erstaunlich viele Karten. Es stehen schon mehrere auf dem Buffet bei den Adventskalendern, und auch heute kamen wieder zwei dazu.
Weihnachtskarten zählen für mich offenbar nicht so richtig, außer solchen Kunstwerken wie dem obigen. Das ist wirklich doof von mir, und ändert sich mit dem jetzigen Augenblick, in dem es mir klar wurde!
Danke Euch WeihnachtskartenschreiberInnen! Verzeiht mir! 

Abgekartet No.30

Manche haben ja eine solche Landschaft als ihr Paradies, in das sie sich sehnen. Ich bekam die Karte von der Vor-Leserin in einem kleinen, privaten Lesezirkel mit einem Buch – und auf mich paßt diese Landschaft bezogen auf die Vorstellung von Heimweh nicht.
Trotzdem spricht die Karte mit mir. Das Design, die Schreibmaschinenschrift, und auch das Wort „Paradiesheimweh“ – all das sagt mir was.
Ich habe Heimweh nach einem Gefühl – dem Paradiesgefühl von Ruhe, Zufriedenheit, Geborgensein, Lebensfreude. Einem Gefühl, das ich nur sehr selten fühlen kann – und das liegt in mir, nicht in meinen Lebensumständen.

Aber in den letzten Tagen hab ichs schon mehrfach wieder mal in mir gehabt, das ist sooooooo schön!!! 🙂


P.S.: Auch die Beseitigung des Kabelbruchs hat die Heizung nicht „geheilt“: gestern abend war sie aus. Neue Fehlermeldung: die Abgastemperatur sei zu niedrig. Die empfohlene Behebung (Brennraum etc säubern) ist Quatsch, donnerstags erst hatten wir mit dem Monteur zusammen reingeguckt – Alles jut. Also eben mal weggeklickt. Bis jetzt läuft sie wieder ohne meckern. Wir werden sehen, ob wir ohne Notdienst durchs WE kommen. Montags rufe ich eh an: es tropft an neuem Ort (keine Ahnung, ob der Monteur dort was gemacht hatte) *SEUFZ*


Was heißt denn eigentlich „abgekartet“?

 

Abgekartet No.29

Diese Karte ist was besonderes, finde ich 🙂
Ich hab sie extra etwas größer gelassen, denn sonst entdeckt Ihr nicht, was es da gibt….

Und nein, die Katze ist NICHT von N.M.

Die Karte bekam ich zum Geburtstag von der Ex-Arbeitskollegin – jetzt schon fast 30 Jahre lang Freundin und ihrem Mann. Ganz abgekartet ist sie aber dann doch nicht: ich nahm sie fürs Fotoshooting mit ins Arbeitszimmer – und nun hängt sie da an einer Magnetwand 🙂

Na, denn fröhliches Fest! (Abgekartet No.28)

Dieses freundliche Christkind, von meinen Eltern geschickt, hat mich so angesteckt mit seinem breiten Lächeln, daß es nun ein ganzes Jahr lang bei mir hing.

Ich wünsche Euch Allen ein schönes Fest!


Abgekartet? Was ist das? *klick*

Abgekartet No.27

Tatsächlich habe ich auf meinen letzten Beitrag hin gleich von ZWEI Mitlesenden je eine sehr passende und sehr schöne Karte bekommen – so hatte ich das garnicht gemeint, aber es war sehr, sehr schön!!!!

Also hab ich gleich mal abgekartet….

„Witzigerweise“ ist diese wunderbare Karte eine, die ich vor langer Zeit bekam, als es mir ebenfalls ziemlich schlecht ging – Corona plus ole Mann im Krankenhaus plus ole Fru allein zuhaus: ECHTE Katastrophenlage damals…. ich danke Gerburgis sehr dafür, kann mich selbst jetzt noch schwer von der so schönen Karte trennen und stelle fest, daß ich auch diesen Kontakt schon viel zu lange hab schleifen lassen!

Die gefühlsmäßige Lage ist nach wie vor nicht die beste. Und wir haben schon ca 10-15cm Schnee, ab nachher bis morgen früh soll es weiter schneien.
Das große Schneetrauma nach dieser Fahrt immerhin ist Vergangenheit. Das ist gut so.
Und es windet nicht, das ist SEHR gut – so bleibt der feine Pulverschnee dort, wo Straßenbauamt und wir ihn hinpacken. Trotzdem: Schnee ist nicht meins. Dieses Weiß macht mich (auf andere Art, aber auch) ebenso kirre wie tagelanger Sturm.

Beim ersten Schippen ist der Stiel unserer Schneeschaufel abgebrochen: zernagt von Holzwürmern! Gestern hab ich einen neuen gekauft, denn Stiel und Schaufel sind mittels Schrauben miteinander verbunden und dadurch reparabel, und im Schaufelsperrholz sind nur wenige kleine Löcher. Aber dann: ich brauchte eine halbe Stunde, um zwei Schrauben zu lösen (jahrelange Feuchte….) Dann festgestellt, daß der Stiel extra eingekerbt ist (Stiel rund, Blatt gerade)…. der Herr hat mit Stechbeiteln hingekriegt, daß die Mulde auch im neuen Stiel ist. Dann Löcher bohren und festschrauben…. und nein, es gab nur stinknormale Stiele, keine extra für Schneeschaufeln vorbehandelten.

Aber jetzt können wir wieder zu 2. schippen. Zumindest bis Montag, dann fährt der Mann zu seiner Mutter. Aber bisher heißt es auch: ab morgen früh ist Schneestopp.
Hoffentlich stimmt’s.


Abgekartet? Was heißt DAS denn? *klick*

Abgekartet No.26

Auch diese Karte hat lange bei mir gehangen – und das obwohl ich weder zu der Stadt, deren Markt hier gezeigt wird (Vlotho bei Herford) noch zu der Zeit, in der er fotografiert wurde (1932) einen Bezug habe.

Die Miesi hat sie mir geschickt – es fasziniert mich wohl zu sehen, was damals auf so einem Markt angeboten wurde, ebenso wie die Kleidung der Menschen – und auch die Gleichzeitigkeit der Waren (die, so scheint es mir, seit Jahrhunderten genau so angeboten wurden) mit den oben an der Straße zu erkennenden ersten Autos.

Die gute alte Zeit, die ich im Bild sehe, hat es nicht gegeben – zwischen den Weltkriegen war ebensowenig Idylle wie derzeit oder vor zwanzig Jahren oder vor 250…. aber ich kann mich dem trotzdem schwer entziehen.


Abgekartet? Was heißt DAS denn? *klick*

Abgekartet No 25

So fröhlich diese Postkarte auch ist, so absurd-melancholisch ist die lange Geschichte, die sie zu erzählen hat. Und die geht so:

Es war einmal – vor so vielen Jahren, daß ich gar nicht mehr weiß, ob ich noch daheim im Rheinland wohnte oder doch schon in Franken, also vor MINDESTENS 33 Jahren(!) – da fand diese Postkarte zu mir. Ich habe sie selbst gekauft, weil sie mir beim angucken gute Laune machte. Dann hab ich sie in meinen Postkartenstapel der „irgendwann, wenn’s mal paßt“ zu verschickenden Karten gelegt.

Dann verging Zeit.

Viel Zeit.

Immer mal wieder sah ich die Karte an, immer war sie in meinem Hirn latent anwesend, nie habe ich sie losgeschickt – weil das Mäuschen zwar weiterhin gute Laune machte, das Leben aber immer mal wieder ganz schön, nie aber HERRLICH war – oder/ und ich, wenn es kurzfristig mal HERRLICH war, entweder Niemand Passenden hatte, dem ich die Karte schicken konnte/ wollte, oder aber ich dem Andauern des HERRLICHEN Zustandes so wenig traute, daß ich sie lieber nicht verschickt habe.

Dies fand ich irgendwann irgendwie eher traurig. Die fröhliche Maus verursachte ein Pieken im Magen, die Karte kam an eine Postkartenwand (den Vorläufer der Magnetwand), auch zeitweise in einen Rahmen. Ich glaubte nicht mehr recht daran, daß mein oder Jemand Anderes‘ Leben irgendwann HERRLICH GENUG für sie werden würde, aber die Karte sollte mich daran erinnern, daß es doch immer mal wieder herrlich-unbeschwerte Momente darin gibt.

Das führte dazu, daß – weitere Jahre waren vergangen – die Karte sich nun leicht angegilbt und mit Tesastreifenrändern an den Ecken präsentierte. Nicht mehr verschick-, aber immer noch unwegwerfbar.
Das mit dem mahnen hat nicht wirklich funktioniert; zu stark war das traurige Pieken inzwischen, das das Lächeln über die niedliche Maus übertönte.

Endlich bin ich nun so weit, mich von der Karte und den an ihr klebenden unerfüllten Erwartungen an ein Leben zu trennen, das gefälligst einmal HERRLICH werden sollte, aber niemals HERRLICH GENUG wurde.

Mehrere Jahre hat die Karte noch als Datei gewartet, und offenbar war das gut so, denn inzwischen fühlt sich das folgendermaßen an, wenn ich sie anschaue:

Eine frohe kleine Maus tanzt; ganz für sich genießt sie den Moment

Und so schreibe ich diesen Beitrag etwas melancholisch, aber mit einem wiedergefundenen Lächeln für die kleine Maus, die ganz sicher nichts von der bedeutungsschweren Überschrift weiß, die über ihr dreut.

Mein Leben wird nicht mehr HERRLICH – dafür bin ich wohl einfach nicht der Typ.
Ich begnüge mich damit, weiter dran zu arbeiten, daß es nicht (wieder) ängstlich, verzagt und traurig wird, sondern ich hoffentlich immer öfter einfach ruhig vor mich hinleben und jeden Tag ein paar frohe und ein paar zufrieden-gemütliche Momente haben darf.
Und wenn ich die dann auch noch bemerke – Herz, was willst Du mehr?

Und was heißt eigentlich „abgekartet“? Hier gucken: klick

Abgekartet, No24

Schon wieder ist eine Karte von den Jungimkern „dran“, diesmal aber aus ganz praktischen Gründen:

Diese Karte nämlich ist mit ihren Aquarellfarben sowie ihrer Botschaft (die Blüten als Lebensadern für Insekten) nicht nur wunderhübsch, sondern soll auch noch solche Lebensadern wachsen lassen: das Papier vergeht, die Farben sind ungiftig – und im Papier sind Saatkörner eingelassen!

Ich bin gespannt – im Beet am Kopf des Frühstücksplatzes war ein dicker Maulwurfshaufen – den hab ich als Saatbett genutzt.

Abgekartet, No.23

Wann ich diese Karte bekam, kann ich leider nicht mehr erkennen. Aber sie ist im Jahr 2021 von den Jungimkern – denen ich hier eigentlich unbedingt einen anderen Namen zuteilen müsste, weil sie schon seit Jahren keine Bienen mehr haben, aber das nur nebenbei – gekommen und hatte daher eine ganz besondere Aktualität! Ich denke zB an die Wahlen in den USA.

Leider ist diese Aktualität ungebrochen und auch hier bei uns akut. Ich höre so einiges, was mich am Verstand der SprecherInnen zweifeln lässt.

Beispiel gefällig?

Erst vor wenigen Wochen wurde mir die eventuelle Einführung eines elektronischen Impfpasses als Beweis dafür angeführt, daß der Rechtsstaat untergraben werden soll (Von wem? Natürlich „den Superreichen“, man sähe ja in China und Rußland, wohin das führt. Hä? China und Rußland sind Länder, in dem es einen Rechtsstaat bisher garnicht gegeben hat. Denkbar ungeeignet als Beispiel für die Untergrabung eines solchen mittels Impfpaß …)

Der Rechtsstaat hat allen Grund, ganz, ganz traurig zu sein. Die Leute, die Angst um ihn haben, protestieren, weil sie Angst um ihn haben, zusammen mit AFD und Schlimmeren. Wie blöd kann man sein, wenn man nicht merkt merken will, daß die, mit denen man sich da zusammentut, genau DIE sind, die zu fürchten man Anlaß hätte?

Wir werden sehen, was 2022 für uns in petto hat.

P.S. heute morgen kocht die Geschichte um diesen Tennistypen hoch, von dem Australien verlangt, daß er sich an deren Einreisebestimmungen hält und den Serbien nun zum Freiheitskämpfer aufzubauen versucht, weil er Sonderbehandlung verlangt…. *klick*


…und was bedeutet „abgekartet“? DAS!

Abgekartet No.22

…. eine echte Imkerinnenidylle 🙂

…mit sehr besonderer Rückseite 🙂

Wir wussten natürlich sofort, von wem die Karte kommt, keine zeichnet so wie sie!!! Trotzdem muß diese Karte nun weichen – ich darf verraten, daß ich inzwischen ein weiteres, drittes Kunstwerk zugeschickt bekam!

abgekartet Nr. 21

Eine schöne Karte, deren Text mich von Anfang an sehr angesprochen hat (obwohl ich ja nicht so die emsige Arbeiterin bin 😉 ) So hat es auch ziemlich lange gedauert, bis ich mich jetzt von ihr trennen konnte. Danke, holle77, dafür!!


Was ist „abgekartet“?

abgekartet Nr.20

So ein Schulterglück muß halt erstmal ordentlich wachsen, aber inzwischen ists groß genug, blüht und gedeiht 🙂 Ich werde morgen zum 1. Mal wieder zur Arbeit gehn!!!!!! Per Hamburger Modell zunächst nur für zwei Stunden – wir werden sehen, ob die sechs Wochen mit sich steigernden Stundenzahlen an „Schonzeit“ ausreichen, oder ob das noch verlängert werden muß, aber ich freu mich ungeheuer drauf! 🙂

Die Karte fürs Schulterglück übrigens ist HANDGEMALT!! Zintangle nennt sich sowas – Info für Diejenigen hier, die über Feinmotorik, Geduld und ästhetisches Empfinden verfügen.

Dank an den weiblichen hamburger Teil der Tiramisu-Connection 🙂


Was ist abgekartet?