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Heute mal zum Thema „Bürokratie(abbau)“

Du hast alle Zugangsdaten. Du hast ’ne Vollmacht. Du hast die Legitimation.
Aber kommst Du deshalb an der Telefonhotline einer Bank weiter?
Nein.
Genau für DIESEN Vorgang, um den es geht, brauchst Du auch noch
ein Telefonkennwort

… ebenso wie Hotlines….

Egal, daß überall steht, es gehe ersatzweise auch mit Perso – es braucht das Telefonkennwort.
Das über ein Formular auf der Website anzufordern ist, das als Formular zu diesem Zweck nicht erkennbar ist, weil es einen völlig anderen Namen trägt (immerhin musst Du kein weiteres Mal anrufen, weil Du vorsichtshalber, aus früherer Erfahrung klug geworden, die Mitarbeitende gezwungen hast, in der Leitung zu bleiben, bis das Formular gefunden und ausgefüllt ist)
Das Formular kann zwar im Browser ausgefüllt, nicht aber unterschrieben werden. Also mußt Du

ausdrucken
unterschreiben
einscannen
verschicken

Dann einige Tage warten –

„GANZ EINFACH!“,

sagt die Hotlinemitarbeiterin am Telefon.

So also geht Bürokratieabbau!

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Der Mann liest mir aus einer Bäckerwerbung im Regionalblatt vor: „…und wer zum Burgerkönig gekrönt werden will, serviert einfach unsere leckeren buns!“
– Weißt Du, was das sein soll?
– Zeig mal, wie schreibt sich das? Nee, keine Ahnung!
– Mannmann, jetzt sind wir schon zu alt, um beim Bäcker einzukaufen!

PS Ja, „buns“ war klein geschrieben.

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Habe soeben den Wahlomaten bzgl der EU-Wahl betätigt.
Bin verblüfft: Die Partei, die zu wählen ich mir überlegt hatte, steht mir tatsächlich am Nächsten. Und die andere, die ich meist gewählt hatte, erst an 5. Stelle bei den Übereinstimmungen. Außerdem vertritt die einige (wenige) Positionen, mit denen ich mich nicht vertreten sehe. Der Wahlomat ist insofern ein wenig mit Vorsicht zu genießen, weil er Eigenbeschreibungen der Parteien zu den abgefragten Positionen zur Grundlage seiner Analyse hat.

Außerdem gibt es auf der Website des BUND eine Analyse der Abstimmungsergebnisse der unterschiedlichen Parteien in der letzten Legislaturperiode – aber eben nur in EINEM mir wichtigen Bereich, dem Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Interessant fand ich da besonders zwei Aspekte: man kann, wenn man sich ein wenig durchklickt, aufschlüsseln nach diesen drei Bereichen, die ja nicht unbedingt immer übereinstimmen. Und man kann finden, zu welchen Bündnissen innerhalb der EU die jeweiligen Parteien gehören. Das ist wichtig, weil die kleineren Parteien (ohne 5%-Hürde zT nur mit einem oder zwei Menschen vertreten) ja nur innerhalb der Bündnisse eine Wirkmächtigkeit erhalten können.

Wer Lust hat, sich das mal anzusehen. hier *klick*

Wenn ich das nun mit berücksichtige, kommt eine Partei in Frage, die zu wählen ich nie zuvor überlegt hatte…..werde wohl Parteiprogramme wälzen müssen 🥴und zur Wechselwählerin mutieren.

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Du merkst, daß Du hip bist…..

wenn der SPIEGEL erst ein halbes Jahr nach Dir entdeckt, daß die Wechseljahre jetzt ein angesagtes Thema sind* (Und Du das erst mitkriegst, wenn der SPIEGEL darüber schreibt, weil Du Insta, Tiktok, X und Co nicht nutzst *g*)


*im neuen Sonderheft über Gender und Gesundheit ist ein großer Wechseljahres-Beitrag. In dem kommen all Die vor, die ich für mich entdeckt habe: Miriam Stein, Sheila deLiz, Palais Fluxx ….

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Beim schneefegen finde ich wiedermal eine Zigarettenpackung. Als ich sie wegwerfen will, seh ich: ein BigPack, und es sind erst 2 Glimmstengel raus…

Sowas kostet inzwischen, steht drauf, ungelogen SIEBZEHN FÜNFUNDNEUNZIG!!! Da wird sich Wer schön ärgern….

Splitter zum Winter

Wir Menschen haben 250 Haare pro Quadratzentimeter auf dem Kopf. (…)Schon ein Hund kann – je nach Rasse – bis zu 9.000 Haare auf der gleichen Fläche haben. Biber (Castor fiber) sind dann mit ca. 35.000 Haaren pro Quadratzentimeter dabei – und ein Fischotter (Lutra lutra)wird wohl nie frieren, denn er wird von 60.000 bis 80.000 Haaren pro Quadratzentimeter Haut gewärmt!
Unglaublich, oder? So eine feine warme Fell-„Decke“ lässt einen jeden Winter überstehen…
Auch an die Haarmenge eines Bibers kommen wir nicht heran. So bleibt uns in den kommenden Herbst- und Winterwochen nur ein „so-tun-als-ob“. Die schlauen Strategien der Tiere stehen uns nicht offen. Aber wir können uns mit Wollsocken und einer Wollmütze behelfen, wenn uns kalt wird! Und dabei sollten wir dann auch immer ein „Dankeschön!“ an das Schaf richten, dessen Wolle wir da an der eigenen Haut tragen…

Aus dem Rundbrief „trotzdem glücklich verwildern“ der Wildnis-Werkstatt

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Argumente, die mir zT bisher gefehlt hatten, wenn ich sprachlos hörte, wie zur Zeit Atomkraft mit dem CO2-neutral-Argument salonfähig gemacht werden soll.

(Leserbrief aus dem SPIEGEL)

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Selbst wenn ein Hund nur aus einer Pfütze trinkt, in der Zigarettenkippen liegen, kann dieses für den Hund tödlich enden.

Vielleicht würde ja diese Info wenigstens ein paar der Kippenwegschmeißer, denen ich täglich hinterherräume auf meinen Schmerzlinderungsgängen, dazu bewegen, sich endlich ein Tütchen für ihre Kippen in die Tasche zu stecken!?

Ich bin versucht, ihnen DAS mal an den nächsten Laternenmast zu hängen (wer’s nicht lesen kann: anklicken hilft, dann ist die Schrift größer):

P.S. täglich zwischen 3 und 20 Kippen…..

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Ich stelle fest, daß ich ungeheuer gern Kühen beim essen zuhöre. Neuentdeckte kleine Freuden, wenn frau wenig Möglichkeiten hat….

(*rupfrupf* *rülps* *rupf* *mööööööööh* *rupfrupfrupf*)

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Es braucht nur eine einzige Biene, die davon überzeugt ist, auch noch in 25m Entfernung vom Stock ihr Volk unter Einsatz ihres Lebens verteidigen zu müssen, um zwei Menschen dauerhaft aus dem eigenen Garten zu vertreiben.

Und um zwei Menschen davon zu überzeugen, daß eine elektrische Fliegenpatsche eine sinnvolle Anschaffung ist.

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Was sagt man dazu? Selbst in Naturschutzgebieten und in den „großen“ Wäldern – meist ist man nicht einmal 1km entfernt vom nächsten Haus (und wenns bloß eine Forst- oder Almhütte ist) – und wo ein Haus, da auch eine Zuwegung, Bewirtschaftung, evtl auch mehr Infrastruktur ….

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Frage:

Warum zieht eine erwachsene Frau bei ihren normalen Alltagsgängen durch die Zimmer eine Sisalschnur mit Knotenknäuel am Ende hinter sich her?

Antwort:

Weil eine kleine unterbeschäftigte Katze das gaaaaaanz toll findet, dem Knäuel hinterherflitzt und sich auch schonmal durch die Gegend ziehen läßt.

— was tut man nicht alles….. *gg*

Politik ist, was möglich ist*

Zwei Tage nach Verkündung des groooooooooßen (ha!) Klimapakets liest mir der Herr F. folgendes vor:

sowohl uns‘ Mutti als auch AKK müssen in die USA. Geplant ist, daß Mutti in NY aus dem Regierungsflieger aussteigt, ihr Flugzeug muß eh nach Washington weiter, weil’s in NY nicht so lange parken kann. Dorthin will AKK, fliegt also mit. Einige Tage später Mutti per Regierungsflieger zurück, später AKK per Linienflug.

„Klappt leider nicht“, heißt es etwas später (warum wird nicht verkündet). Jetrzt fliegt Mutti per Regierungsflieger nach NY, der leer weiter zum parken nach Washington. AKK in eigenem Regierungsflieger am selben Tag direkt nach Washington.

 


* Zitat Mutti vor Verkündung des grooooooßen (ha!) Pakets