Ein Schwein, ein Schwein!

Seit mein Zimmer oben fertig ist, lagen noch mehrere kleine Bilder bereit, die sich hier irgendwie um was Größeres positionieren sollen – aber da war nix Größeres, das passte.

Dann war Straßenflohmarkt. Und ich sah dies:

farblich muß man sich das Alles etwas weniger gelblich vorstellen. Beim momentanen Licht hab ich das nicht anders hingekriegt…

Ein echtes Portrait eines Ferkels.
Ich musste immer wieder hingucken, bin 2x vorbei, weil der Verstand sagte „zu niedlich“, aber es WOLLTE zu mir. Und dann berichtete die Verkäuferin, daß es ihr ähnlich gegangen war, als sie es gekauft hatte.
Erst „nee, doch kein SCHWEIN!“, und dann gings ihr nicht mehr aus dem Kopf.  😊
Sie hat es dann auch rahmen lassen.

Inzwischen hängt das Ferkelchen schon seit fast einem halben Jahr – und ich merke selbst beim Betrachten des Fotos beim Schreiben plötzlich: da ist ja ein Lächeln auf meinem Gesicht!
Diesen Effekt bemerke ich ziemlich oft – und das, obwohl ich EIGENTLICH immer noch finde, daß das ein MY zu niedlich ist. Aber meine Seele findet das offenbar nicht – dann soll das wohl so sein.

—-

De ole Mann ist noch immer nicht wieder daheim. Die Antibiose hat nicht so durchgeschlagen wie gewünscht. Mindestens bis Sonnteg muß er noch ausharren, denn die Antibiotika, die er bekommt, gibts nur als Infusion, und die können sie im Altenheim nicht passen.
Die Freundin hat ihm seinen Rollstuhl gebracht, und er bekommt nun Physiotherapie und kann ein wenig die Gänge hoch und runter schippern, wenn er nicht grad an Der Infusion hängt. Immerhin.

Bäume, die zweite – der Text zum Baumvergleich und zur Mirabelle

Da es sich als unmöglich erwiesen hat, im neuen Editor einen Bildvergleich (dieses Gimmick gibts im alten, guten Editor nicht) UND weitere Bilder und Texte zu posten, gibts nun halt einen zweiten Bericht, bevor ich vor Ärger Bauchweh bekomme…. Eh hatte ich – dem Schnurregen sei Dank – am Donnerstag noch keine „nachher“-Fotos der Buchen

Hier noch die anderen Mirabellenbilder.

Hier sieht man nochmal die Wucherungen des Pilzes Phellinus tuberculosus, Pflaumen-Zunderschwamm

Hier seht Ihr, wie die Mirabelle mit einer kräftigen Wurzel im linken Teil den morsch gewordenen rechten Teil zu ersetzen versucht – eine gesunde Reaktion, die Lebenswillen zeigt

Aber das war noch nicht Alles:
Auch der großen Buche an der Straße geht es so richtig gut nicht.
Die Baumpfleger sagen „die unterstützen wir beim Rückbau“ … sowas kann ja langsam jahrzehntelang gehen, aber im Auge behalten werden muß das bei einem so großen Baum, der Bürgersteig, Straße und drei Häuser in „Reichweite“ hat.
Außerdem war noch Rücksicht zu nehmen auf die Nachbarn, die sich über die stärker verschattete Solarthermie, Schatten, Laub und auf die in der Einfahrt parkenden Autos scheißende Tauben beklagen. Ändern können wir das nicht, so große Bäume können nicht mal eben an der Grundstücksgrenze abrasiert werden.

 

Aber ihnen (also, den Nachbarn) entgegenkommen können/ wollen wir, also ist auch da (also von der großen Straßenbuche sowie den das Nachbargrundstück säumenden Buchen) viel mehr weggekommen als wir als baumpflegerische Möglichkeit/ überhaupt erwartet hatten. Was mich sehr erleichtert, denn wenn ich Eines nicht will, dann Streß mit Nachbarn. Auf den Vergleichsfotos kann man das, finde ich, SEHR deutlich sehen.

Jetzt reichts aber erstmal, für die nächsten Jahre müssen die Bäume in Ruhe gelassen werden – ebenso mein Geldbeutel….

Menno

Seit gestern morgen wissen wir, daß de ole Mann im Krankenhaus ist. Bis jetzt konnte ich weder in Erfahrung bringen, wie es ihm geht noch mit ihm sprechen.

Erster Anruf: „ist noch in der Notaufnahme, bitte in ca 1 Std nochmal anrufen.“

Zweiter Anruf: „ist auf der Station, aber noch keine Infos, vllt in 2 Std“

Dritter Anruf: „es ist kein Arzt mehr da, und wir können die Akten nicht einsehen.“

Mit anderen Worten: zu früh, zu früh – zu spät 😠

Heute morgen: „kein Arzt da, wir dürfen nicht Auskunft geben. Und nein, aus hygienischen Gründen können wir ihm kein Telefon geben“ (im Altenheim hatten sie ihm das Handy nicht mitgegeben) „Ab 14 Uhr können Sie versuchen, mit einem Arzt zu sprechen“

Was für ein Sauhaufen!

Für mich ist das Streß, denn ihm sein Handy zu bringen heißt: 20 km nach Kappeln, von dort 50 km nach Schleswig, von dort 20 km nach Hause. Das mach ich nicht, um dann zu erfahren, daß er eh heute entlassen wird.

Für den ole Mann ist das Einsamkeit. Ohne Telefon, denkend, daß sich Niemand um ihn kümmert.

Nicht krank werden, Leute! 😟


 

Um 14 Uhr angerufen, 14:30 Rückruf vom Arzt. Da de ole Mann übers WE im Spital bleiben muß, hab ich mich dann ins Auto gesetzt. Drei Stunden und 90km später hatte er Handy, Rasierer und co.
Und hat erzählt: die vom Altenheim hatten ihm nicht nur das Handy, sondern auch die Zahnprothese nicht eingepackt! Das Kkh hatte dort angerufen, daraufhin hat die Einer gebracht.
WARUM bringt man ihm dann 1. NUR die Zähne (nichtmal das Kukident dazu, das hatte ich mit) und das 2. ohne Kontakt zu mir aufzunehmen? Obwohl ich ja schon gestern wg. der Frage, ob das Handy wohl dort läge angerufen hatte.
Da hätte sich EineR die Fahrt ersparen können …. Kommunikation ist da echt ein Fremdwort, und ich ärgere mich!!!

Bäume, die erste …

Ich hatte ja bereits Fotos gezeigt: die Mirabelle in der Hofeinfahrt schwächelt. Nun haben die Baumpfleger auf den ersten Blick erkannt: der Pflaumenzunderschwamm ist es, der sie langsam lahmlegt, ein Schwamm, der eh geschwächte Bäume langsam „übernimmt“. Die Frage war:
Ganz weg oder einkürzen?

Wer rät, wie die Entscheidung ausfiel?

Genau 😁

Ein wenig jämmerlich sieht sie ja jetzt aus – mal gucken, wie sie das wegsteckt – und immer noch besser als eine Fällung.
Demnächst mehr, denn das war nur ein sehr kleiner Teil dessen, was passiert ist.

Erfreuliches

  • gefunden bei Winderatt

  • Mit Freundin zu einer mir von ihr zum Geburtstag geschenkten Lesung gewesen. Von herzhaftem Lachen bis aufsteigenden Tränen Alles dabei (inhaltlich), professionell vorgetragen und mit Musik gewürzt. Schön war’s!
  • Beim Wintergast lange nicht mehr gesehene Menschen getroffen. Leider war DIE Lampe, die wir dort gesehen haben, zu klein für unsere Küche. Und größer gabs sie nicht. Sehr schade. Aber schöne Dinge nur anzusehen ist auch wohltuend, und von denen gabs viele.
  • Gestern dann das alljährliche Frauen-Doppelkopfturnier. Trotz durchweg schlechter Karten bin ich diesmal nicht auf dem letzten Platz gelandet, die Stimmung war sehr schön und ich hab sämtliche Wehwehchen (fast hätte ich abgesagt: Magen, schlapp, düstere Stimmung) vergessen.
  • Gut heim gekommen – und morgens dann lagen einige Zentimeter Schnee – die jetzt wegzutauen beginnen, so daß ich nicht schippen muß.

Insgesamt fällt mir das Leben wieder leichter. Bin sehr froh darüber!

Ausblick für die nächsten Wochen:

– evtl noch eine (privatere) Lesung, die“normale“ Dokorunde, eine Magendarmspiegelung, Besuch bei den Eltern, die Idee zu einem kleinen Ehrenamt

Der erste Schnee fällt heute

– und es ist wunderbar zu wissen: Du MUSST nicht raus, wenn es schmiert und glatt ist!

Der arme Herr F. ist krank.
Hoffentlich stecke ich mich nicht an: das Wochenende ist voll verplant, täglich ist was (und bis dahin soll es nicht mehr glatt sein, nebenbei bemerkt)

Heute habe ich ZUM VIERTEN MAL erfolglos versucht, die Banking-Freigabe-App zu installieren. Jedesmal wurde mir was Anderes erzählt. Diesmal scheiterte ich am Identifikationscode – den sie zuvor nur beim ersten Mal abgefragt hatten – da konnte ich danach ab dem Tag drauf nicht mehr rein, angeblich sei das Paßwort – das ich am Tag zuvor erfolgreich getestet hatte – falsch. Danach war’s immer was Anderes.
Nun soll ich (zum vierten Mal) die App neu installieren, wenn der neue Code da ist. Dann werde ich zum Einrichten bei der Hotline anrufen und mich bis zum mehrfachen An- und Abmelden dort begleiten lassen. So viel, wie da seit dieser bekloppten Umsellung falsch läuft, kannste Dir gar nicht ausdenken!

Und die Laus? Die befindet sich auf dem allmählichen Rückzug. Herrlich!

 

Geschützt: Laus

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Was die Laune hebt

Sowas hebt meine Laune:

in Lindaunis

Wir waren noch einmal in derselben Gegend, diesmal sind wir über die (nach wie vor für Autos geschlossene) Bahnbrücke geschlendert und nach der Rückkehr ein Stückchen an der Straße längs. Und dort sah ich dies – hundert Mal aus dem Auto gesehen, nie GESEHEN.

🙂

Mein Tipp: Jemand hat aus zwei eh schon nicht mehr „lesbaren“ Stuck-Wappen was Neues, Besonderes gemacht.

Auch schön: viele Schwalbennester. Viel zu viele Menschen machen die ja inzwischen weg, obwohl’s verboten ist. Oder gestalten die Dachüberstände so, daß Familie Schwalbe keine Chance mehr hat.

PS die Laus hat nach vielem Bitten und Betteln die Holzpantinen gegen normale Schuhe getauscht. Schön wäre, wenn sie die Leber ganz verließe oder zumindest strumpfsock liefe, aber dazu braucht’s wohl noch Zeit und weitere Überredungskünste…..
Besser besser als nicht besser 😉

Neulich, bei Lindaunis

Wald am Fjord – wo gibts das schon außer hier bei uns?

Jemand hat eine prima Bank gebaut, sogar mit Tisch – von hinten….

…und von vorne. Schleiblick, logo….

Fund am Wegesrand

… und auf dem Weg zum Auto noch ein hübscher Schupf

Die letzte Woche war gar nicht gut.
Die Laus, die mir über die Leber gelaufen ist, hat Holzpantinen getragen.
Draußen sein hilft ein wenig.

Gewütet

Schon seit Jahren gefällt mir die Buchshecke zwischen Haus und Vorgarten-Staudenbeet nicht mehr.
Immer höher und breiter ist sie geworden, und da man Buchs ja nur bis ins frische Holz schneiden soll, ist dagegen auch wenig zu machen.
Innen drin ist die Hecke verkahlt. Das macht ja eigentlich nix – aber der Weg ist inzwischen mit Schubkarre schon kaum noch befahrbar, und vom Fenster im Wohnzimmer aus kann ich nicht mehr ungehindert wie früher in den Staudengarten gucken. Trotzdem hab ich mich gescheut, radikaler zu werden – bis jetzt:

Immerhin zeigte sich, daß zu beiden Rändern auch ganz unten noch einige wenige frische Ästchen sind. Die hab ich stehen lassen.

Ob das wohl eine nette, niedrige, volle Buchshecke wird?

Wie auch bei der Buchenhecke vor einigen Jahren werde ich die zweite Hälfte wohl noch ein, zwei Jahre stehen lassen. Immerhin ist im Frühjahr immer kurzzeitig ein riesiges Wildbienengewimmel an der Hecke! Mal sehn, ob die kleinen Restchen bald wachsen und blühen, so daß ich guten Gewissens auch Hälfte zwei meucheln kann…. 😉

was man gar nicht so recht sieht: wie viel Schnitt an der Hauswand liegt!

Als ich zu schneiden begann, dachte ich: das war’s, die Buchshecke ist damit Geschichte. Jetzt, angesichts der kleinen vitalen unteren Zweige, hoffe ich.
Bisher hat sich Vieles in unserem Garten als viel überlebenswilliger gezeigt als gedacht.

Barockes

Güldne Haare,
gleich Aurora,
ihr verirret
und verwirret
mein jungs Herze
ohne Scherze

Rundes Stirnlein,
weiss wie Elfnbein,
auf dir wohnet
Venus Sohne
Und verwundet
Mich zur Stunde.

Klare Äuglein,
glänzend Sternlein,
euer Glanz
tödtet mich ganz,
eure Strahlen
machen mich Qualen.

Coralln Mündlein,
schneeweiss Händlein,
rosfarb Wangen,
ihr habt gfangen
mich führwahre
ganz und gare.

Wo nicht sendet
Venus bhende
Hulf mir Armen
Mit Erbarmen,
ach, ich sterbe
und verderbe.

Heinrich Schütz, 1585-1672

Diesen Text hab ich vorgestern Abend noch rausgesucht, nachdem wir aus dem Johanniskloster zurück waren. Angekündigt war ein Abend rund um Martin Luthers Zeit, im ersten Teil Vertonungen seiner Texte, im zweiten Teil Zeitgenössisches.

Ich habe von klassischer Musik eher NULL Ahnung, lasse mich aber gern (von kleineren Besetzungen) überraschen – Drei Gamben, Laute, Barockvioline gab es, außerdem vierköpfigen und -stimmigen Gesang, manchmal Alles zusammen, manchmal instrumental, manchmal a capella.
Große Orchester und Chöre sind eher nicht meins, bisher kam ich aus solchen Veranstaltungen eher erschlagen und k.o. heraus als beglückt, aber im Kleinen gehts von „naja, nett“ bis „das hat mich umgehauen!“

Das Konzert gestern war interessant, weil wir im 2. Teil einen „wilden Ritt durch die Musikszene des Barock“ geboten bekamen, wie der Tenor es ausdrückte.
Na, sooo wild war das nicht, damals. Für heutige, ungeschulte Ohren doch recht ähnlich Alles. Trotzdem konnte ich grob erkennen, was nun kirchlich, was weltlich ist. Und obiges Stück heißt „Güldne Haare gleich Aurora“, was Weltliches vermuten ließ. Wie immer bei klassischem Gesang hab ich zwar fast kein Wort verstanden, die Gesichter der Herren Sänger und die Musik aber bestätigten den Eindruck. Das muß was Lustiges sein, vielleicht sogar etwas schlüpfrig!?
Jo, isses denn ja auch, schlüpfrig nicht, aber lustig-weltlich, vielleicht sogar selbstironisch? Da fehlt mir dann der Hintergrund zur barocken Welt, um das näher zu verstehen.

Insgesamt war das ein schöner Abend, wozu auch die Location beitrug: das Schleswiger Kloster ist einfach toll, Ich hab mir fest vorgenommen, im nächsten Jahr mal an einer Führung teilzunehmen! Hier gibts auch Innenansichten.

Carpe horas….

Das tolle Herbstwetter ist Vergangenheit. Es ist dunkel, es ist naß, es windet…. alles ohne Unterlaß, seit Tagen.
Aber am Montag gab’s eine Unterbrechung: bis zum frühen Nachmittag war Sonne angekündigt. Außerdem hat der Herr F. Urlaub, und so …..

erst die Arbeit (den Hof vom in Lagen liegenden nassen Laub befreien), dann:

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Das Wasser im Hintergrund ist der Treßsee, kurz vor Flensburg gelegen. Naturschutzgebiet mit Binnendünen, Heide, Moorflächen – extensiv beweidet, Schwärme von Wasservögeln, Kreuzotterschutzgebiet, Sandglockenblumen noch blühend an geschützten Stellen, wenig Baumbestand – wunderbar, um die Herbstsonne zu genießen. Ein schöner Rundweg, und mal wieder: diese Farben!

Auf dem Rückweg ein kurzer Halt am Wegesrand:

Es gibt sie, die schönen Orte!

Kurz drauf, wir waren noch nicht einmal daheim, setzte der Regen wieder ein. Er hält bislang an.
Carpe horas, genieße die Stunden, hat gut geklappt ….

Doch noch: unterwegs, die zweite.

Ein paar Eindrücke vom Tag des offenen Denkmals in Flensburg:

alte Balkenende plus Schablone

Ein Relikt aus Onkle-Jule-Zeiten…

1. Das allerletzte Haus im legendären Oluf-Samsons-Gang, das noch saniert wird, ist das „Onkel Jule“, Eckhaus zur Straße am Hafen. (der Link führt zu einem meiner Beiträge von 2013. Wer hinklickt sieht, daß seitdem schon wieder Manches anders geworden ist) Jahrelang runtergekommene Spelunke, in die ich mich nicht reingetraut hätte, hat es dann eine ganze Zeit lang leergestanden. Dann Verkauf – an Menschen, die denkmalgerecht sanieren und dann ein Cafe auf zwei Stockwerken sowie obenrüber eine (winzige) Wohnung für sich selbst einrichten wollen. Mehrere Tonnen Taubendreck haben sie erstmal aus ihrer zukünftigen Wohnung geholt, denn der Spitzboden war jahrzehntelang nur von außen und für die Tauben erreichbar…. Momentan ist Rohbau, viel passiert in Eigenarbeit – 2026 soll das Cafe öffnen.
Die Grundfläche ist wirklich sehr klein, Grundstück gibts zusätzlich überhaupt nicht – man darf gespannt sein.

2. Kontrastprogramm: herrschaftliche Villa in der Apenrader Straße: Hier wurde von der Familie des Erbauers grundsaniert, denn der Schwamm saß in Gemäuer sowie Balkenwerk. Auch hier nur kleine Eindrücke, auch hier das Ganze nicht fotografierbar – hier, weil schlicht ZU GROSS und zu viel.

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Auch hier – noch – so eine Art Rohbau, aber während im Oluf eigentlich nur noch die Außenwände standen, sind hier Holzeinbauten, Stuck, Öfen und mehr des herrschaftlichen Interieurs zu sehen. Auch ein Gärtnerhaus gibt’s, auch das knapp vor vermietungsfertig, und hintenraus einen wunderbaren Garten, sonniger Hang, alter Baumbestand, fast uneinsehbar…. da werden sehr bald drei sehr unterschiedliche, sehr hochwertig sanierte Wohnungen zu vermieten sein….

Ich trage große Bewunderung in mir für Alle, die sich eine solche Denkmalssanierung vornehmen, egal ob mit viel Eigenarbeit oder großem Geldbeutel, und ich bin dankbar, so etwas ansehen zu dürfen, bevor es ja häufig dann aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Abgekartet No.31

Da hat der Paradiesapfel unbedingt recht, der mir diese Karte vor längerer Zeit geschickt hat.

Trotzdem hat mich letzte Woche was so richtig erwischt – nämlich die Umstellung des Onlinebankings bei meinen Eltern. Lang vorbereitet, lang angekündigt, gaaaaanz einfache „Schritt für Schritt“- Anleitungen verschickt  …. und dann klappte NIX.

Dienstag: Bei mir, die ich Vollmacht „für den Fall der Fälle“ hab und per App freischalte, war’s, daß in der Anleitung stand: „wer bereits die App installiert hat, muß nun nur noch das PW ändern, und das geht so….“ Bloß daß ich natürlich bereits die App installiert hatte. aber nix ging…. also die Hotline angerufen, wo eine freundliche KI mich Schritt für Schritt begleiten wollte – aber dann an derselben Stelle scheiterte wie ich. Zu einer Mitarbeitenden verbunden, war’s schnell geklärt: Ja, ich HATTE bereits die App installiert. Gemeint war aber eine NEUE App – DAS stand da nicht…..

danach ging’s.
Prima, dachte ich, legte auf, wollte mir den ganzen Krams mal ansehen – und: nirgends ein Konto, nix! HÄ?

Also wieder angerufen, wieder die freundliche KI, erstmal hinkriegen, daß die kapiert, daß ich von ihr nix will, dann ne Viertelstunde Warteschleife – nur um eine ratlose Mitarbeiterin dranzuhaben. Weiterverbunden, eine weitere Viertelstunde Warteschleife – und dann: „ja, tut uns leid, in unserem System sind offenbar Ihre Vollmachten verlorengegangen, da muß einer von den Experten ran. Wann können wir Sie zurückrufen?“

Also hab ich, die ich zu überrumpelt für ein schlaues Vorgehen war, gesagt
„Donnerstag“ – und mich damit den ganzen Tag ans Telefon gefesselt.

All das war ärgerlich – aber dann!
Dann hat der Herr F. meine Mutter angerufen, um mit ihr zusammen IHR Onlinebanking (mit TANgenerator) umzustellen, das sollte sogar NOCH einfacher gehen….. Tatsächlich klappte die Anmeldung –
aber dann tauchte der versprochene „weiter“- Button schlichtwegs nicht auf – Hotline….. Ja, das sei bekannt, mit dem TAN, da sei ein technischer Fehler, sie könne das machen, dafür müsse aber die Mutter ans Telefon.
Wir haben versucht, daß die von Telefon zu Telefon der Mitarbeiterin bestätigt, daß sie da ist, aber die konnten sich gegenseitig nicht hören. Und wenn Muddern da anruft, geht das auch nicht, weil sie nicht versteht, was da Jd von ihr will – und mit mir durfte die angeblich nicht reden, weil DIE VOLLMACHT DAFÜR NICHT GILT.
WAS????
Das war der Punkt, an dem ich ausgesprochen ärgerlich wurde, was aber nix nutzte. Ich konnte aber einfach nicht anders – wofür hat man denn bitte Vollmachten??? Doch wohl, WEIL Derjenige, der sie erteilt, manchmal nicht allein klar kommt und man dann einspringen will. Und genau dann gelten die Vollmachten nicht???? Die ticken doch nicht sauber!

(Daran, daß meine Vollmachten für Die ja gar nicht vorhanden waren, hab ich in dem Moment nicht gedacht, übrigens – aber bis dahin bin ich ja in dem Gespräch nicht mal vorgedrungen….)

Donnerstag: ich war den ganzen Tag erreichbar. Niemand hat zurückgerufen.
Parallel, 600km entfernt: Jetzt mußte also meine Mutter mit Tangenerator im Gepäck in die Filiale marschieren – und mit ausgedruckter Mail von uns, denn sie kann dort nicht erklären, wo das Problem ist.
Das immerhin hat geklappt.

Und wisst Ihr, was ihr gesagt wurde?

TUSCH!:
Wenn eine App im System hinterlegt ist, zeigt das System ausschließlich die App-Möglichkeit an, nicht die TAN-Möglichkeit!!
Allerdings hatte meine Mutter nie eine App, und mit meiner kann, so die Mitarbeiterin am Telefon, das nix zu tun haben

Montag: Fast hatte ich ja gehofft, übers WE habe man meine Vollmachten eingepflegt und es habe mal was einfach so geklappt…. weit gefehlt, ich hänge nun schon wieder  in der Warteschleife und fühle mich – auch schon wieder – voll gestresst 😦
Beim 1. Mal wurde ich rausgeworfen, weil ich Menü als Anrufgrund „Termin“ angegeben habe: bis MITTE NOVEMBER gebe es keine Termine, auch nicht in den Filialen, tschüß. Hätte das die Bank meiner Eltern berücksichtigt, könnten meine Eltern nun bis Mitte November nicht überweisen etc? Sachma!
Scherz am Rande: genau diese Bank hat JETZT einen Brief geschickt, in dem das IM MAI beantragte Telefonbankingkennwort steht….

Nach insgesamt über einer halben Stunde Warteschleife konnte mir 1. weiterhin nicht geholfen werden und wurde mir 2. gesagt, daß Rückrufe nicht terminiert werden und bis zu zwei Wochen dauern können.
Ich sollte zusätzlich eine Mail übers dortige Postfach schreiben – und was?
Jetzt funktioniert auch noch das Paßwort meiner App nicht, falsch sei es! Oh Mann, per Post bekomme ich nun (wann?) ein neues zugeschickt und kann bloß hoffen, daß das nicht DOCH mit dem Zugang der Mutter schiefläuft und sie nun wieder ihren TANgenerator blockiert hat

Ich ärgere mich jetzt schon seit Tagen, sowas triggert mich ungemein! Kennt Ihr das, wenn Ihr nach einem solchen Gespräch so hilflos-wütend seid, daß der Kopf spinnt: Schwindel und Watte. Schon am Dienstag, jetzt wieder.


Was heißt denn eigentlich „abgekartet“?