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Ramadan an der Al-Aqsa-Moschee: Israels Bemühungen Frieden und Sicherheit zu erhalten

1. März 2026

Sharon Levy, HonestReporting, 23. Februar 2026

In der vergangenen Woche begann der Ramadan und Israels Politik besteht – wie in jedem Jahr – darin, die größtmögliche Sicherheit für alle muslimischen Gläubigen zu gewährleisten, so dass Tausende zur Al-Aqsa-Moschee zum Gebet gelangen können. Die Zeit der Freude und des Feierns erfordert eine sorgfältige Planung durch die israelischen Sicherheitsbehörden, damit der einmonatige Festzeitraum friedlich bleibt.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen kommen nicht ohne Grund. In der Vergangenheit kam es während des Ramadan zu einer Zunahme der Gewalt auf dem Tempelberg und in der Al-Aqsa-Moschee, wo palästinensische Randalierer, viele davon mit Hamas-Fahnen, Steine, Feuerwerkskörper und andere Geschosse auf israelische Sicherheitskräfte und in Richtung Klagemauer warfen, was Maßnahmen zur Auflösung der Ausschreitungen zur Folge hatte. Diese Randalierer versuchten, die friedlichen Gebetszeiten zu stören, an denen die überwältigende Mehrheit der muslimischen Gläubigen teilnehmen möchte.

Trotz der bekannten Gewalt der vergangenen Jahre zeigt sich die Medienlandschaft jedes Jahr aufs Neue überrascht, wenn Israel Sicherheitsmaßnahmen ergreift, um die Sicherheit der Tausenden zu gewährleisten, die während des heiligen Monats den Tempelberg besuchen. Es handelt sich dabei nicht um Diskriminierung, sondern vielmehr um das Gegenteil, da Israel die Religionsfreiheit aller Menschen aller Glaubensrichtungen im Land zu schützen versucht.

Am ersten Freitag des Ramadan in diesem Jahr beteten 80.000 muslimische Gläubige in der Al-Aqsa-Moschee. Da viele westliche Medien Israel ausschließlich als einen Staat darstellen wollen, der religiöse Freiheit für Minderheiten einschränkt, berichteten sie nicht über diesen erfolgreichen Tag friedlicher Gebete.

Der Guardian ging jedoch noch einen Schritt weiter und veröffentlichte eine falsche Darstellung darüber, dass die „Al-Aqsa ein Zünder ist“, wobei auf Israels angebliche Zerstörung des Status quo auf dem Tempelberg angespielt wurde. Indem das Medium Israel so darstellt, als wolle es muslimische Gebetsrechte abschaffen und die Al-Aqsa-Moschee gefährden, ersetzt es beobachtbare Realität – nämlich Tausende Muslime, die ohne Zwischenfälle beten – durch alarmistische Rhetorik.

Die Absicht des Guardian, die Realität des Tempelbergs zu verzerren, beginnt mit der völligen Missachtung der Tatsache, dass er nicht nur eine heilige Stätte für Muslime ist, sondern auch die heiligste Stätte für das jüdische Volk. Dort standen einst sowohl der erste als auch der zweite Tempel und bis heute ist dieser Ort von außerordentlicher Bedeutung für Juden.

Seit Israel nach dem Sechstagekrieg die Kontrolle über ganz Jerusalem erlangte, ist der Status quo des Tempelbergs weitgehend unverändert geblieben, wobei die jordanische Waqf die Verwaltung weiterhin innehat. Bis vor Kurzem war es Juden nicht einmal erlaubt, auf dem Tempelberg mit kleinen Zetteln zu beten. Dennoch stellt der Guardian nicht die Frage, warum jüdisches Gebet überhaupt als „Provokation“ gilt. Stattdessen beschreibt er die „400 Siedler“, die zu ihrer heiligsten Stätte hinaufgingen, als provokativ und deutet damit an, dass jeder Jude – unabhängig davon, wo er in Israel lebt – ein „Siedler“ sei und somit kein legitimer Einwohner des Landes.

Da der Tempelberg während des Ramadan am Nachmittag für Nichtmuslime geschlossen ist, verlängerten die israelischen Behörden die morgendlichen Besuchszeiten um eine zusätzliche Stunde. Anstatt den Zugang für alle Gläubigen einzuschränken, wurde er damit sogar leicht erweitert, sodass Nichtmuslime etwas mehr Zeit für Besuche hatten, während der bestehende Rahmen des Status quo beibehalten wurde.

Darüber hinaus erlaubt der Status quo den israelischen Sicherheitskräften Maßnahmen zu ergreifen, die für die Verhinderung von Gewalt notwendig sind. In der Vergangenheit kam es während des Ramadan zu geplanten Ausschreitungen auf dem Tempelberg. Aus diesem Grund erklärte die israelische Polizei in den Wochen vor Beginn des heiligen Monats, dass sie „umfangreiche Vorbereitungen, Ortsbegehungen, Koordinierungstreffen und Abstimmungen mit allen relevanten Behörden und Sicherheitsdiensten durchgeführt“ und eine „gründliche Einsatzschulung der Beamten mit Schwerpunkt auf Aufgabenbewusstsein und Professionalität sichergestellt“ hat.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen stellen keinen Bruch des Status quo dar, sondern einen praktischen Versuch Eskalationen zu verhindern und sicherzustellen, dass während des gesamten Monats friedliche Gebete stattfinden können. Wenn Festnahmen erfolgen, beruhen sie auf nachrichtendienstlichen Einschätzungen, die darauf abzielen, geplante Gewaltausbrüche durch Personen zu verhindern, die im Verdacht stehen zu Unruhen anzustiften. Festnahmen erfolgen nicht als pauschale Einschränkung für alle Gläubigen.

Dennoch zieht der Guardian Vergleiche zum Beginn der Zweiten Intifada und zur „Al-Aqsa.-Flut“, dem Namen der Hamas für das Massaker vom 7. Oktober; und er macht Israel damit fälschlicherweise für diese Gewaltausbrüche verantwortlich. Sowohl die Zweite Intifada als auch der 7. Oktober waren geplante Terrorangriffe – keine spontanen Reaktionen auf israelische Politik auf dem Tempelberg.

Konstante Sicherheitsbewertungen erfordern von Israel zu vorbeugenden Maßnahmen zu greifen, die die Sicherheit und Freiheit aller Menschen ermöglichen. Das bedeutet nicht, dass Israel den Status quo des Tempelbergs „zerschlägt“, um gewaltsame Unruhen unter muslimischen Gläubigen zu provozieren, sondern es handelt sich um eine jährliche Sicherheitsmaßnahme, die Gewalt verhindern und sicherstellen soll, dass der Ramadan für alle friedlich und sicher bleibt.

Im Laufe des Monats werden Zehntausende muslimische Gläubige an den Gebeten in der Al-Aqsa-Moschee teilnehmen. Die von der israelischen Polizei und den Sicherheitskräften umgesetzten Maßnahmen unterstreichen lediglich Israels Verpflichtung zur Religionsfreiheit für Menschen aller Glaubensrichtungen.

Ramadan in Israel: Es gibt mehr als ins Auge fällt

6. April 2023

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 28. März 2023

Ramadan, der islamische heilige Monat des Fastens und Gebets, bringt regelmäßig Gewalt in Israel und der Westbank hervor; einige historische Daten legen nahe, dass palästinensischer Terrorismus während der jährlichen Einhaltung des Festes stark zunimmt. Entsprechend haben Journalisten in ihrer Berichterstattung zum arabisch-israelischen Konflikt oft die behaupteten negativen Aspekte des Ramadan betont.

Die alleinige und unablässige Hauptbeschäftigung der Medien mit Gewalt während der Feiertage tut Israels umfangreichen Bemühungen Unrecht freie Religionsausübung für Menschen aller Religionen zu fördern, einschließlich der Millionen Muslime, die in Jerusalem, den israelischen kontrollierten Bereichen der Westbank und im gesamten jüdischen Staat leben.

Ramadan in Israel: 100.000 Betende auf dem Tempelberg

Leider ist wenige über die Versuche aufeinander folgender Regierungen veröffentlicht worden schon vor dem Ramadan die Spannungen zu entschärfen; auch nicht über die Tatsache, dass israelische Behörden jedes Jahr den sicheren Aufstieg hunderttausender muslimischer Pilger zur Al-Aqsa-Moschee ermöglichen, der drittheiligsten Stätte des Islam auf dem Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem.

Zum Beispiel besuchten allein am ersten Freitag des Ramadan mehr als 100.000 Gläubige die Freitagsgebete in der Al-Aqsa, berichten zufolge eine Zunahme von rund 20.000 gegenüber dem Vorjahr. Trotz mehrerer Versuche von Terrororganisationen zu Gewalt an Krisenorten anzustacheln verlief die Veranstaltung weitgehend friedlich.

Im Versuch Palästinensern einen Olivenzweig anzubieten kündigte Israels Regierung im März 2023 eine Reihe von Zugeständnissen zum Ramadan an. Unter anderem erklärte der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT), dass aus der Westbank Frauen aller Altersgruppen, Kinder bis 12 Jahre und Männer über 55 erlaubt sein wird an Freitagen nach Jerusalem zu kommen, ohne dass sie eine bestehende Einreisegenehmigung brauchen.

Ähnlich wird Palästinensern aus dem Gazastreifen erlaubt ohne Einschränkung in Israels Hauptstadt zu beten, wenngleich von sonntags bis donnerstags. Bemerkenswerterweise wurden im April 2022 von Israels Verteidigungsminister ähnliche Schritte unternommen, nur Tage, nachdem das Land drei fürchterliche Anschläge erlebte, bei dem Terroristen innerhalb von nur einer Woche in Israel 11 Menschen ermordeten.

Um die Bewegung großer Gruppen Gläubiger aus Jerusalem, der Westbank und dem Gazastreifen die in die Altstadt kommen und sie wieder verlassen, zu optimieren, sperrt die israelische Polizei regelmäßig jeden Freitag im Ramadan mehrere Stunden lang Teile der Hebron-Straße ab – eine Hauptverkehrsader in einem vorwiegend jüdischen Bereich.

Zusätzlich verstärkt die Stadtverwaltung Jerusalems die Feiertagsstimmung, indem sie den östlichen Teil der Stadt mit Ramadan-Dekorationen und Lichtern schmückt. 2023 kündigte Bürgermeister Mosche Lion zahlreiche neue kulturelle und Erholungsaktivitäten für arabische Einwohner an; er fügte hinzu, das städtische Sportstätten nachts für Aktivitäten nach den Feierlichkeiten geöffnet und beleuchtet bleiben würden. Die Lokalregierung verteilte auch Lebensmittel-Gutscheine an bedürftige Familien.

In den Tagen vor Ramadan ruft Israels Staatsoberhaupt üblicherweise die Führer der muslimischen Länder überall in der Welt sowie den Vorsitzenden der in Ramallah ansässigen palästinensischen Autonomiebehörde an, um seine Feiertagsgrüße zu übermitteln. Den ganzen Monat über finden  interreligiöse Veranstaltungen mit Religionsführern und Auslandsdiplomaten statt, an denen oft ranghohe Vertreter Israels teilnehmen.

Im Ramadan früher die Arbeit verlassen

Derweil beschäftigt sich das israelische Recht mit den Bedürfnissen von Bürgern, die den Ramadan einhalten. Zum Beispiel wird muslimischen öffentlichen Bediensteten den ganzen Monat Ramadan über erlaubt zwei Stunden später zur Arbeit zu kommen oder sie zwei Stunden früher zu verlassen. Id al-Fitr, der Feiertag, der das Ende des Ramadan markiert, wird für alle muslimischen Beschäftigten als bezahlter freier Tag anerkannt und die meisten Arbeitgeber lassen die Arbeitnehmer am Tag davor früher gehen.

Viele öffentlichen Universitäten haben Sonderregelungen für den islamischen heiligen Monat. An der Hebräischen Universität in Jerusalem werden Dozenten ermutigt Sonderregelungen mit fastenden Studenten zu besprechen sowie ihnen zu erlauben Veranstaltungen und Prüfungen auszulassen, die nach 17 Uhr liegen. Bildungsinstitutionen organisieren zudem festliche Iftar-Essen (Fastenbrechen).

Ein genauerer Blick auf die Ramadan-Feiern in Israel zeigt, dass es mehr gibt, als ins Auge fällt – oder vor die Kameras der Medien kommt. Wir alle hier in Jerusalem wünschen denen, die ihn feiern, ein Ramadan Karim und Eid Mubarak.

Historische Verzerrung: Axios-Artikel legt fälschlich nahe, die jährliche Ramadan-Gewalt stehe mit jüdischen und christlichen Feiertagen in Zusammenhang

31. März 2022

Gideon Ben-Zvi, HonestReporting, 24. März 2022

Tief versteckt in einem Artikel mit der Überschrift „Blinken besucht Israel, Westbank, Marokko und Algerien“ behauptet, Axios, eine beliebte Nachrichtenseite, die schnelle Einblicke in aktuelle Ereignisse bietet, behauptet, jeder Gewaltausbruch, der sich in Jerusalem im Verlauf der nächsten Tage ereignen könnte, lediglich wegen schlechtem Timing stattfindet:

Blinken wird vor einer ungewöhnlichen Situation in Israel und der PA ankommen, die sich alle 10 Jahre ereignet, wenn Pessah, Ramadan und Ostern gleichzeitig stattfinden – was das Potenzial für Gewalt in Jerusalem verstärkt.

In der von Axios vorgelegten alternativen Realität, haben die jährlichen Spasmen der Unruhen, die Israels Hauptstadt nach unaufhörlicher Hetze vor dem Ramadan in Aufruhr versetzen – ungeachtet der Termine von Pessah und Ostern –  anscheinend keinen Platz.

Vor Pessah und Ostern startet die Palästinenserführung eine Gewaltkampagne

Der muslimische heilige Monat Ramadan beginnt dieses Jahr am Abend des 2. April. In der Vorbereitung und von Axios nicht erwähnt, hat die Palästinenserführung bereits angefangen zu Gewalt gegen Israelis aufzustacheln, genauso, wie sie es vor dem Konflikt mit den Terrororganisationen des von der Hamas geführten Gazastreifens im letzten Mai gemacht hat.

Mahmud al-Habbasch, Berater für religiöse Angelegenheiten bei PA-Präsident Mahmud Abbas: „Israel bereit vor im Ramadan ein neues Verbrechen gegen die Al-Aqsa-Moschee zu begehen.“

Ein Hamas-Sprecher sagte am 17. März: „Das palästinensische Volk steht geeint hinter dem Gewehr“, und rief die Araber Jerusalems auf „alle Reibungsprunkte mit dem Feind [Israel] zu Orten von Zusammenstößen zu machen“.

Am 20. März wurde bei einem Vorfall, der von der Hamas als „heldenhaft“ bejubelt wurde, auf zwei israelische Polizisten eingestochen. Am Tag zuvor griff ein weiterer palästinensischer Terrorist einen im Zentrum von Jerusalem joggenden Israeli an. Das kam nach einem weiteren Messeranschlag, der von einem Hamas-Mitglied verübt wurde, der am Eingang zum Tempelberg israelische Sicherheitskräfte verletzte.

In der Woche davor wurden zwei Israelis in separaten Stichanschlägen in Hizme verletzt, einem arabischen Ort, der an Israels Hauptstadt grenzt.

Geschichte wiederholt sich: Die Rolle des Iran bei der Gewalt in Jerusalem

Die Hetze palästinensischer Politiker und religiöser Führer, die einen Anstieg des Terrorismus während des Ramadan zur Folge hatte, der von den Medien unkritisch vermittelt wird, ist alles andere als eine „ungewöhnliche Situation“. Letztes Jahr intensivierten sich die Spannungen ebenfalls um den Beginn des islamischen Fastenmonats. Am 15. April griff ein Palästinenser in der Jerusalemer Straßenbahn zwei ultraorthodoxe israelische Jungen an. Die Bilder des nicht provozierten Angriffs gingen auf der Video-App TikTok viral. In den folgenden Tagen begannen weitere Clips von Angriffen auf arglose israelische Zivilisten auf der Plattform zu erscheinen.

Dann schürte in den Tagen, die zum Ausbruch des von der Hamas initiierten Konflikts führten, ungezügelte palästinensische Hetze die Gewalt, die von Muslimen an der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem während eines Großteils des Ramadan verübt wurde. Während dieses Zeitraums schwenkten Palästinenser Hamas-Flaggen und riefen die Hamas auf „Tel Aviv zu bombardieren“. Palästinensische Randalierer bewarfen israelische Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Stühlen.

Wie in jedem Jahr eskalierte die Lage beträchtlich, als die Palästinenser den Quds-Tag [Quds ist Arabisch für Jerusalem] begingen, der am letzten Freitag des Ramadan begangen wird; er wurde 1979 von der Islamischen Republik Iran angestoßen; das heißt, von dem Land, dessen Führer regelmäßig zu Israels Vernichtung aufrufen.

Die Hetze hat sich als effektiv erwiesen: Historische Daten stellen während des Ramadan eine Zunahme der palästinensischen Gewalt um 200 Prozent fest.

Palästinenserführer stachelten zur Zweiten Intifada auf

In der Tat entwickelte sich die Zweite Intifada, eine fünfjährige Terrorkampagne, während der Palästinenser mit Selbstmord-Bombenanschlägen und Schüssen mehr als 1.000 Israelis töteten und mehr als 7.000 verletzten, in deiner „sensiblen Zeit während der hohen Feiertage und dem Ende des Ramadan“. Während die Palästinenserführer den Ausbruch der Gewalt dem Besuch des israelischen Oppositionsführers Ariel Sharon auf dem Tempelberg zuschrieben, hatte in Wirklichkeit Yassir Arafat die abgestimmten Anschläge auf israelische Bürger geplant, nachdem er ein weiteres Friedensangebot Israels in Camp David abgelehnt hatte.

Imad Falouji, der Kommunikationsdirektor der PA, hielt im Jahr 2000 eine Rede, in der er sagte, die Intifada

„… wurde seit Yassir Arafats Rückkehr von den Camp David-Verhandlungen, als er die US-Bedingungen ablehnte, sorgfältig geplant“

Mamduh Nofal – ehemaliger Militärkommandeur der Terrororganisation Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) – offenbarte: Nach Camp David

sagte Arafat uns: „Jetzt werden wir kämpfen, also müssen wir bereit sein.“

Hamasführer Mahmud al-Zahar offenbarte im September 2010, dass Arafat im Sommer 2000, sobald er begriff, dass seine ganzen Maximalforderungen nicht erfüllt wurden, die Hamas, Fatah und die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden anwies mit den Angriffen auf Israel zu beginnen.

Wenn es um komplizierte Themen wie den israelisch-palästinensischen Konflikt geht, sind Kontext und Hintergrund entscheidend, um den Lesern eine genaue Darstellung der sich entwickelnden Ereignisse zu bieten. Axios‘ Reinwaschen chronischer palästinensischer Hetze und Gewalt während des Ramadan stellt ein Versagen grundlegender journalistischer Sorgfaltspflicht dar.

Wir möchten unsere Leser ermutigen vom Redaktionsteam von Axios – höflich aber bestimmt – zu fordern zu erklären, wie dieser Artikel mit den hier vorgelegten unbestreitbaren Fakten in Einklang gebracht werden kann.

Palästinenser beginnen im Vorfeld des muslimischen heiligen Monats Gewaltkampagne gegen Israel (Video)

24. März 2022

Akiva van Koningsveld, HonestReporting.com 21. März 2022

Die Palästinenserführung stachelt anscheinend wieder zu Gewalt gegen Israels auf, genauso wie sie es vor dem Konflikt vom letzten Mai machte. Am Sonntag wurde bei einem Anschlag auf zwei Polizisten eingestochen, der von der Hamas als „heldenhaft“ bejubelt wurde.

Am Tag zuvor griff ein weiterer palästinensischer Terrorist einen Israeli an, der mitten in Jerusalem joggte. Das kam nach einem weiteren Messeranschlag, der von einem Hamas-Mitglied verübt wurde, bei dem israelische Sicherheitskräfte am Eingang zum Tempelberg verletzte, der heiligsten Stätte des Judentums. Anfang dieses Monat wurden zwei israelische Polizisten auf ähnliche Weise verletzt.

Die Woche davor wurden zwei Israelis bei getrennten Stechanschlägen in Hizme verletzt, einer arabischen Stadt an der Grenze zu Israels Hauptstadt.

Daten deuten darauf hin, dass es wichtige Zunahme von palästinensischen Terroranschlägen während des Ramadan gegeben, der dieses Jahr am 2. April beginnt. Ein Hamas-Sprecher sagte: „Das palästinensische Volk steht geeint hinter dem Gewehr“, und rief die Araber Jerusalems auf, „alle Spannungspunkte mit dem Feind [Israel] zu Konfliktpunkten zu machen.“

Es scheint so, dass die Palästinenser sich auf eine Eskalation vorbereiten. Aber die Medien schweigen.

Ramadan-Irrsinn der MSM

2. September 2008

honestreporting.com Media BackSpin, 2. September 2008

Ein ausgezeichnetes Editorial der Jerusalem Post greift einen wichtigen Punkt zur Berichterstattung der MSM zum islamischen Monat Ramadan auf:

Seltsamerweise ist dies auch eine Zeit, in der einige Nichtmuslime anfällig dafür sind jeden außer die Muslime für die Gewalt und den Frust verantwortlich zu machen, der in der islamischen Zivilisation so stark vorherrscht.

Eine Meldung der Agence France Presse beginnt zum Beispiel: „Während der größte Teil der restlichen islamischen Welt den Ramadan willkommen heißt… bereiten sich die Palästinenser im Gazastreifen vorsichtig auf einen weiteren Feiertag unter einer lähmenden [israelischen] Blockade vor.“

Keine Erwähnung der unerbittlichen Weigerung der Hamas bisherige palästinensische Vereinbarungen anzuerkennen, die Gewalt gegen Nicht-Kombattanten zu beenden oder auch nur das Existenzrecht des jüdischen anzuerkennen. Es gibt nichts zu Gilat Shalit; oder zu Tonnen humanitärer Hilfe, die Israel hinein gelassen hat; oder zu den 200 von der Hamas genehmigten (und Gewinn bringenden) Tunneln zwischen dem Sinai und dem Gazastreifen, durch die neben anderen Annehmlichkeiten Waffen, Raketen und Sprengstoff geschleust wird; oder über die konzertierten Vorbereitungen weiterer Aggressionen. AFP vermerkt nur: „Israel hat die Sanktionen trotz einer zwei Monate alten Waffenruhe mit den palästinensischen Militanten aufrecht erhält, die das Raketenfeuer auf das südliche Israel weit gehend gestoppt hat.“

Grundlinie: Es ist der dritte Ramadan, seit Gilad Shalit entführt wurde und wir warten immer noch auf eine humanitäre Geste seiner Entführer.

Darüber hinaus bietet der Ramadan keine Garantien für eine Abschwächung der islamischen Gewalt gegen Israel oder den Westen. Im Irak bedeutet er zum Beispiel genau das Gegenteil.


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