In August, I stayed in Vienna (see posts, starting here). Among countless beautiful sights I discovered gorgeous buildings and doors.
For Dan Antion’s fabulous Thursday doors challenge.
Vienna Doors #2 was first published at Wanderlustig.
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3.9.2025 – Abschiedsspaziergang, Rückreise und Fazit
Nach dem frühen Frühstück Koffer gepackt und eine Abschiedsrunde durch die Altstadt gedreht. Die Sonne kam gerade zart heraus : ein sehr schönes Fotolicht.
Erfahrungsbericht Wienreise
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Erfahrungsbericht Wienreise
Gegen 9 Uhr mit der U-Bahn zum Westbahnhof aufgebrochen, wo ich ratzfatz ankam. Im Bahnhof folgte ich einem Hinweisschild zur Felberstraße. Rollte mein Köpferchen noch schnell zu der im Street Art Guide angegebenen Adresse, konnte die Mural aber nicht finden. Vielleicht beim nächsten Wienaufenthalt …
Die Fahrt in der Comfort Class der Westbahn verlief wieder sehr angenehm. Pünktliche Ankunft in München-Ost, wo H. mich abholte. Und bald danach : Home sweet home!
Fazit
Wien hat sich gelohnt ! Erstaunt war ich über die fast geschlossene historische Bebauung in der großen Altstadt. Die barocken Häuser : einfach wunderschön !
Die klassischen Sehenswürdigkeiten musste ich mir nicht mehr anschauen, aber die Ausstellungen in den Museen, vor allem die beiden Albertinas, fand ich erstklassig.
Street Art war etwas schwierig zu entdecken, die Suche oft aufwändig. Beim nächsten Mal würde ich die Walks noch besser planen.
Sehr gut klappte die Mobilität mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln und das Seniorenticket kostete nur 1,50 bzw. 1,70 Euro pro Fahrt ( leider abgeschafft ).
Schönes Hotel, wunderbar in der Nähe des Stephansdoms gelegen, mit riesigem Einzelzimmer, nur das Frühstück war nicht so besonders.
Die komfortable und pünktliche Fahrt mit der Westbahn in der Comfort Class ( 2. Klasse plus ) kann ich empfehlen.
Erfahrungsbericht Wienreise
Fest steht : Wien sieht mich wieder und es wird nicht wieder 20 Jahre dauern !
Erfahrungsbericht Wienreise
2.9.2025 – Street Art, Naschmarkt und „Albertina Modern“
Nicht verheimlichen möchte, dass es mir nachts nicht gut ging. Mein gesundheitliches Problem meldete sich wieder. Zunächst nahm ich eine Tablette, setzte mich dann in einem bequemen Sessel direkt vor die Klimaanlage und surfte ein bisschen. Dabei entdeckte ich eine Street Art Map des „Calle Libre Street Art Festivals“ mit Werken in der Nähe des Naschmarkts, zwar ohne GPS-Track aber mit genauen Adressen. Ich plante eine Tour und derart abgelenkt ging es mir nach einer Weile wieder besser.
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Etwas später als sonst und sehr gemütlich brach ich morgens auf. Eigentlich wollte ich mir zunächst die Ausstellung KLIMT ⇄ WARHOL in der „Heidi Horton Collection“ anschauen, stellt aber fest, dass das Museum erst um 11 Uhr öffnete. Also zog ich die Street Art Tour vor.
Mit der U-bahn fuhr ich bis zur Haltestelle „Pilgramgasse“ und verfolgte dann eine etwas abgekürzte Route auf der Basis der gefundenen Street Art Map. Überanstrengen wollte ich mich nicht wieder.
Schön war’s ! Auch wenn die Sonne brannte, ich manche Werke eine Weile suchen musste und einige Fassaden inzwischen übermalt worden waren.
Um 12 Uhr kam ich am Naschmarkt an : Zeit für eine Mittagspause! Befolgte einen Tipp von ChatGPT und setzte mich im ruhigeren Marktteil, wo die Tische nicht so dicht aneinander stehen, auf eine Terrasse. Dort bestellte ich mir eine rote Linsensuppe: sehr delikat, nur ein bisschen zu scharf. Aber das Beste war, dass ich auf einem bequemen und tiefen Sofa saß. Das gab mir Gelegenheit, die Passanten unauffällig zu beobachten. Ich befand mich auf Augenhöhe mit den oft fetten Bäuchen der Touristen, die häufig kurze Hosen trugen. Die unterschiedlichsten Typen schlenderten über den Markt, zum großen Teil amerikanisch aussehend und fast immer paarweise. So verbrachte ich eine sehr nette und erholsame Stunde im Lokal.
Als ich dann vor der Horten Collection stand, entdeckte ich, dass Dienstags geschlossen war. Inzwischen hatte es sich stark bewölkt, daher kehrte ich ins Hotel zurück, wo ich eine Stunde lang relaxte, was mir richtig gut tat.
Am Nachmittag schüttete es stark. Für die paar Schritte ins Café musste ich tatsächlich meinen Schirm aufspannen. In dem traditionell eingerichteten Wiener Kaffeehaus gefiel mir sehr und die Jubiläumstorte mit Himbeeren, Schokolade und Creme war ausgesprochen köstlich.
Inzwischen hatte ich beschlossen, die Ausstellung „Remix“ in der „Albertina Modern“ zu besuchen. Um dort einigermaßen trocken anzukommen, fuhr ich mit der U-Bahn zum Karlsplatz.

Von dort sollten es nur 100 Meter zum Museumseingang sein. Nur leider nahm ich den falschen Ausgang, fragte einen Passanten, der mich zur „Albertina“ schickte und eilte schließlich ein gutes Stück über überflutete Gehwege. Mein leichte Regenjacke bestand den Stresstest selbst unter dem Schirm nicht.
In der Albertina Modern vergaß ich schnell die nassen Klamotten. Ich schaute mir zunächst die Ausstellung mit Damien Hirsts Zeichnungen und seiner Zeichenmaschine an und danach „Remix. Von Gerhard Richter bis Katharina Grosse“. Ein schöner Ausklang meiner Wienreise und ideal bei Regenwetter!
Abends aß ich Ramen in einem Chinarestaurant. Meinen Bedarf an österreichischem Essen hatte ich inzwischen gedeckt. Die Brühe schmeckte sehr würzig aber nicht zu scharf und die selbst gezogenen Nudeln waren ein Gedicht. Durch den Regen ging ich zwei Häuser weiter in ein asiatisches Restaurant mit Bar, wo ich mir einen alkoholfreien Cocktail mit Gurken, Wasabi und hausgemachtem Calpis (japanischer Softdrink) bestellte. Eine interessanter und erfrischender Drink, der aber doch nach flüssigem Gurkensalat schmeckte.
Im Hotel packte ich noch ein bisschen für die am nächsten Morgen anstehende Rückreise und ging nach dem schönen und erholsamen Tag gegen 22 Uhr ins Bett.
Wien – kurz und knapp # 6 erschien zuerst auf Wanderlustig.
1.9.2025 – Uno- und Donau City, Wirtschaftsuniversität Wien und Prater
Morgens mit der U-Bahn zur Donau-City gefahren. Die Sonne lachte ! Der Zutritt zur Uno-City war nur mit Führung möglich.
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Die Führung dauerte eine gute Stunde und war richtig interessant. In Wien sind u.a. die Internationale Atomenergie Organisation, das Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), das Büro der UN für Weltraumfragen und dasjenige für Drogen- und Verbrechensbekämpfung sowie die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung angesiedelt. Die Uno-City ist exterritorial und gibt eigene Briefmarken heraus.
Wir schauten auch in einen (leeren) Sitzungssaal. Simultandolmetscher übersetzen die Redebeiträge in die sechs Amtssprachen der UN (Englisch, Spanisch, Französisch, Chinesisch, Russisch und Arabisch) und in Wien auch in Deutsch.
Und zu guter Letzt gingen wir noch durch die Rotunde, den zentralen Marktplatz, wo ein Teil der Kunst- und Gemäldesammlung der UN hängt. Dazu gibt es noch eine separate Führung, die prompt auf meiner To-Do-Liste landete.
Danach spazierte ich zum Kaiserwasser (einem mittelgroßen Badeteich), in dem sich die Uno-City schön spiegelte.
In einem Bäckereicafé in der angrenzenden Donau-City stärkte mich und fotografierte noch ein bisschen.
Die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) hatte ich mir von ChatGPT als Fotospot für Moderne Architektur vorschlagen lassen. Praktischerweise lag sie in der Nähe des Praters, den ich danach besuchen wollte. Auf dem recht langen Fußweg zur WU entdeckte ich zufällig Street Art des Calle Libre Festivals 2024, die wesentlich besser erhalten war, als die meisten Werke, die ich am Westbahnhof gesehen hatte.
In der WU bekam ich einen guten Cappuccino und leckeren Zwetschgenkuchen zum Studentenpreis. Man bestellte auf Englisch und eine Melange wurde nicht angeboten. Hach, wie international ! Fotografisch interessant war vor allem der zentrale Platz.
Den Prater war ein tolles Erlebnis : ein riesiges Areal, mit hochhaushohen Fahrgeschäften, statt Bierzelten wie auf dem Oktoberfest mehr oder minder große Lokale mit Biergärten und massenweise total überdrehte, quengelnde Kinder, die mit ihren Eltern vor dem Schulanfang in der kommenden Woche einen Ausflug unternahmen. Es gab Unendlich viel zu schauen und zu bestaunen. Darüber vergaß ich fast das Fotografieren. Zum Abschluss gönnte ich mir einen köstlichen Marilleneisknödel. Diese Österreicher können Süßspeisen !
Abends speiste ich wieder in meinem Lieblingslokal in der Nähe des Hotels, aber dieses Mal vegetarisch. Danach hatte ich ausnahmsweise noch etwas Platz im Magen und fragte nach einem leichten Dessert. Es kam ein großer Teller mit einem „Othello“ (früher : „Mohr im Hemd“), ein kleiner saftiger Schoko-Nuss-Kuchen, der in einer großen Menge fetter Schokoladensauce und Schlagobers stand. Wirklich lecker, aber danach war ich pappsatt, und brauchte einen längeren Verdauungsspaziergang.
Über den Graben und den Kohlmarkt ging ich bis zum Michaelerplatz und dann durch das Tor der Hofburg in den Innenhof mit dem Schweizer Tor. Nach der Hitze des Tages tat mir das Spazieren in der milden Nachtluft richtig gut.
Noch einmal fotografierte ich mit meinem lichtstarken 35er Objektiv den Stefansdom und kehrte dann, erst um 22:30 Uhr, ins Hotel zurück. Was für ein Tag !
Vorhaben für den letzten Tag : Horton Collection oder Street Art des Calle Libre Festivals, nachmittags Albertina Modern, falls es regnet (Spoiler : das tat es und nicht nur bisschen !)
Wien – kurz und knapp #5 erschien zuerst auf Wanderlustig.
Morgens spazierte ich über die Wiener Ringstraße, die rund um das historische Zentrum und an Hauptsehenswürdigkeiten vorbei führt. Zunächst ging ich durch den Burggarten und besuchte das Schmetterlingshaus in der Hofburg.
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Anfangs war ich ziemlich enttäuscht, weil die „Biester“ hauptsächlich in Deckenhöhe flatterten, aber an einer Futterstelle kurz vor dem Ausgang herrschte reges Treiben. Einer der blauen Morphofalter, die sehr fotoscheu sind, blieb sogar brav sitzen und ließ sich ablichten.
Danach schlenderte ich über den Heldenplatz und folgte weiter der Ringstraße : Zwillingsmuseen „Kunsthistorisches -“ und „Naturhistorisches Museum„, Parlament und durch den Volksgarten. Nach allen den pompösen Gebäuden war es wohltuend, durch den Park zu spazieren, auch wenn die gesponserten und einzelnen Personen (Vater, Ehefrau, Kinder etc.) gewidmeten Rosenstöcke größtenteils verblüht waren.





Hinter dem Burgtheater kehrte ich im Traditionscafé Landtmann ein, wo es so voll war, dass ich auf den Service warten musste, was in Österreich eher untypisch ist. Das ausgesprochen köstliche Stück Landtmann Torte (8,20 € Euro !) mit Orange, Marzipan, Nougatcreme und knackiger Zartbitterschokolade war das Warten jedoch wert. Danke Martha für diesen tollen Tipp!
Das Rathaus, schräg gegenüber, war zugestellt mit den Buden und der riesigen Leinwand des Filmfestivals der Stadt Wien. Leider war es der letzte Tag. Der ein oder andere kostenlose Film hätte mich interessiert. Ging noch zur TU Wien, suchte und fand den Arkadenhof hinter einer Baustelle und schließlich zur neugotischen Votivkirche, die leider geschlossen war.
Es folgte meine selbst geführte Street Art Tour rund um den Wiener Westbahnhof. Die Tour wurde im Street Art Guide Vienna Murals vorgeschlagen, allerdings ohne GPX-Track. Die Adressen der einzelnen Werke hatte ich mir mühsam herausgeschrieben und ich navigierte mit Google Maps. Bald musste ich feststellen, dass Vieles halbverfallen, gecrosst oder übermalt war. Der Guide wurde 2022 aufgelegt, fotografiert wurde wohl noch früher … Und was noch zu sehen war, sah oft nicht soo toll aus. Meistens handelte es sich um relativ kleine Werke, zwei größere Murals stammten von Calle Libre Street Art Festival 2017, waren also auch nicht gerade frisch.
Am Schwendlermarkt sollte es mehrere Pieces geben, diese waren fast alle verschwunden, aber es gab auch neue Werke. Ein junger Mann sprayte gerade seinen Tag, wie er mir erzählte, nachdem ich ihn angesprochen hatte. Sein vorheriges Werk war gerade wieder einmal übermalt worden. Deswegen erneuerte er es.
Die Gegend um den Bahnhof war zum Teil sonntäglich verlassen und etwas heruntergekommen, fühlte mich nicht hundertprozentig sicher und steckte meine Kamera immer wieder in den Rucksack.
Nach fast 7 km und dreieinhalb Stunden Suche kam ich ziemlich ermattet wieder am Westbahnhof an. Vor der Rückfahrt erholte ich mich in einer gut besuchten Eisdiele bei einem Spaghetti Eis und einem Kaffee.
Abends kehrte ich in einem rumänischen Restaurant in der Nähe des Hotels ein. Die Krautwickel waren in Ordnung und ich saß dort sehr angenehm und ruhig. Nach einem sehr kurzen Verdauungsspaziergang ging ich zurück ins Hotel und bald ins Bett.
Plan für den nächsten Tag : Donau- und Uno-City, Architektur der Wirtschaftsuniversität Wien und Prater (Bericht).
Wien – kurz und knapp #4 erschien zuerst auf Wanderlustig.
30.08.2025 – Klassische Moderne in der Albertina und Street Art am Donaukanal in Spittelau
Wien hatte ich schon mehrmals besucht, daher musste ich nun nicht mehr die klassischen Sehenswürdigkeiten abhaken.
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Morgens spazierte ich zunächst zur Albertina, wo ich mir die Dauerausstellung „Monet bis Picasso“ anschaute. Die ausgestellte Sammlung Batliner war unglaublich vielfältig, vertreten waren impressionistische Künstler, deutsche Expressionisten (Brücke und der Blaue Reiter), die Neue Sachlichkeit und viele mehr. Fehlte eigentlich nur ein Van Gogh. Danach suchte ich in den Prunkräumen nach der berühmten Hasengrafik von Dürer. Erst ganz am Ende fand ich schließlich eine Kopie. Sehr beeindruckend fand ich dagegen die Ausstellung von Lichtinstallationen, der leider schon verstorbenen Künstlerin Brigitte Kowanz.
Vor dem Albertina Gebäude präsentierte sich ein großes Aufgebot der chinesischen Falun Gong zu lauter Marschmusik. Die gelb und blau uniformierten Mitglieder verteilten Flugblätter und sprachen Passanten an.
Verspürte ein kleines Hüngerchen, nahm mir daher eine kleine Portion Kaiserschmarrn von einem Stand des Zuckerbäckers Demel mit. Ausgesprochen köstlich, aber danach war ich stundenlang pappsatt.
Ging zu Fuß zum Naschmarkt, vorbei an zwei Jugendstilgebäuden, den Pavillons von Otto Wagner am Karlsplatz. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Jugendstilbauwerk der Secession, die ich schon am Vortag besucht hatte.
Auf dem Naschmarkt bestellte ich mir einen griechischen Salat, weil ich bis zu meiner gebuchten Street Art Führung im Stadtteil Spittelau noch Zeit hatte. Erwartet hatte ich, dass es sich um ein leichtes Essen handelte. Aber so etwas gibt es in der österreichischen Gastromie nicht ! Es kam eine Riesenportion mit sensationell gutem Schafskäse, die ich gerade einmal zur Hälfte schaffte.
Nachdem ich das Majolika- und das Goldene Haus an der Wienzeile, ein weiteres Werk von Otto Wagner, fotografiert hatte (schwierig, selbst mit dem Weitwinkelobjektiv), schlenderte ich gemütlich zur U-Bahnhaltestelle. Bis zu meiner Führung mit Treffpunkt am U-bahnhof „Spittelau“ waren es noch gut 45 Minuten.

Kam dort fünf Minuten zu spät an, völlig abgehetzt. Wegen einer Baustelle fuhr die U-Bahn nur bis zum „Schottenring“ und dann ging es im Schienenersatzverkehr mit einer unfassbar trödeligen Tram weiter. Netterweise hatte die Gruppe auf mich gewartet, nachdem ich dem Guide telefonisch Bescheid gegeben hatte.
Die englischsprachige Führung war nicht das Gelbe vom Ei. Etwas schräg fand ich, dass wir alle Englisch sprechen mussten, obwohl niemand teilnahm, dessen Muttersprache das war und alle gut Deutsch konnten. Und der Guide sprach Englisch mit einem starken Akzent, war teilweise schwer zu verstehen.
Wir gingen an der von Hundertwasser gestalteten Müllverbrennungsanlage vorbei und dann hinunter zum Donaukanal, wo wir wirklich hochkarätige Street Art bewundern konnten. Der Guide erzählte Interessantes zu den Graffitis, entzifferte mit uns einige Tags (Signaturen der Graffiti Writer) und wies darauf hin, dass mit diesen meist illegalen Werke, die eilig erstellt werden müssen, alle bedeutenden Street Artists begonnen haben.
Blöderweise fing es während der Führung an zu regnen, aber unter dem Regenschirm ging es. Hinterher wollte ich einen Kaffee trinken gehen, aber Fehlanzeige in der Gegend um den Franz-Josef-Bahnhof . Nur bei Mc Donalds hätte ich einkehren können. In Wien!
Erst um kurz vor 18 Uhr war ich zurück am Stephansdom, in der Nähe des Hotels. Beschloss, das Abendessen ausfallen zu lassen und in einem Café auf der Kärtner Straße einzukehren, wo ich ein Stück der schmackhaften Schokoladen-Blaubeer-Tarte zum koffeinfreien Cappuccino verspeiste.
Abends in meinem gemütlichen Zimmer relaxt, dem Regen zugehört und mein arg vernachlässigtes Tagebuch aktualisiert.
Vorhaben für den nächsten Tag : Ringstraßenspaziergang und selbst geführte Street Art Tour rund um den Westbahnhof.
Wien – kurz und knapp #3 erschien zuerst auf Wanderlustig.
Ende August / Anfang September verbrachte ich einige wunderbare Tage in Wien. Darüber berichte ich nun, wenn auch anders als sonst. Normalerweise verfasse ich meine Blogbeiträge mit Hilfe meiner Tagebuchnotizen, die ich zum großen Teil wiedergebe.
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Aus persönlichen Gründen werde ich über meine Wienreise Kurzberichte verfassen. Und mal sehen, vielleicht gefällt es mir und euch. Dann bleibe ich dabei.
29.8.2025 – Schloss Bevedere, Karskirche und Secession
An prächtigen Gebäuden vorbei zur Straßenbahnhaltestelle geschlendert und prompt die falsche Tram genommen, aber schließlich am Oberen Belvedere angekommen. Das Sommerwetter war zu schön, um die umfangreiche Gemäldesammlung anzuschauen, spazierte lieber durch den Schlosspark zum Unteren Belvedere. Den Garten fand ich ziemlich enttäuschend, hauptsächlich niedrige, vertrocknet aussehende Buchsbaumhecken, aber die Ausblicke zu den beiden Schlössern und die Wasserspiele gefielen mir.
Im Unteren Belvedere schaute ich mir drei kleinere Ausstellungen an ( Radikal ! , die Mittelaltersammlung und „Gustav Klimt Pigment und Pixel“, digitale Rekonstruktion der Arbeitsweise von Klimt). Vor allem letztere Schau fand ich sehr interessant, aber am besten gefielen mir die historischen Schlossräume.
Nach dem Kunstgenuss Pause im Schlosscafé, verspeiste, obwohl es erst Mittag war, den ersten Kuchen (köstlich, das Himbeer-Mohn-Törtchen !). Danach zur Karlskirche, es war heiß, die 700 m kamen mir lang vor. Im Brunnen vor der Kirche den aufgeblasenen Plastikoktopus bewundert, der aber leider das Foto mit der Spiegelung des Gebäudes verdarb. In der Kuppel der Kirche (Eintritt 9,5 €) hing eine moderne Skulptur („Form through folds [ascending]“), ein intermittierend knisterndes Gewirr von Plastikstäben, originell, aber nicht zur Stille in der Kirche passend. Die 120 Stufen bis zur Aussichtsplattform geschlappt, der Ausblick lohnte die Mühen. Alles in Allem gefiel mir die augenzwinkernde Kombination des ikonischen historischen Monuments mit moderner Kunst.
Dann zur Secession gelaufen (als Ausstellungsgebäude der österreichischen Jugenstilkünstler errichtet), hauptsächlich um den Beethovenfries von Gustav Klimt im Untergeschoss anzuschauen. Wunderte mich, dass der Fries nicht vollständig erhalten war, freute mich aber über die bereitgestellten Kopfhörer, mit denen man Beethovens Fünfte während des Rundgangs anhören konnte.
Vor der Rückkehr ins Hotel Sachertorte mit Schlag(sahne) und eine Melange genossen, nicht ganz wie die „Original Sachertorte“, die es nur im gleichnamigen Hotel gibt, aber sehr lecker.
Abends unglaublich zarten Tafelspitz mit köstlichem Apfelkren und Bratkartoffeln gegessen, durch die Altstadt spaziert und mit meinem lichtstarken 35 mm Objektiv fotografiert. Sodann rechtschaffen müde ins Bett gefallen.
Vorhaben für den nächsten Tag : Kunstsammlung im Museum „Albertina “ anschauen, an einer Street Art Führung teilnehmen und schauen, was der Tag bringt.
Wien – kurz und knapp # 2 erschien zuerst auf Wanderlustig.

Silent Sunday in Vienna/Wien erschien zuerst auf / was first published at Wanderlustig.
Yesterday, I mentioned that I had just spent six days in wonderful Vienna. The first morning, I walked to the tram stop. On this short walk, I already discovered wonderful Baroque houses with magnificent doors. I couldn’t believe it. It was like being in an open-air museum.
This is for Thursday Doors by Dan Antion.
Doors in Vienna #1 was first published at Wanderlustig.
Gestern bin ich aus Wien zurückgekehrt. Dort habe ich sechs wunderbare Tage verbracht. Bis zum Posten wird es noch eine Weile dauern. Zunächst muss ich noch die vielen Fotos bearbeiten.
Zur Einstimmung zeige ich Beispiele für das, was man in Wien auf keinen Fall verpassen sollte : Kirchen, Kunst und Kuchen.
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Wiener Impressionen erschien zuerst auf Wanderlustig.