Auf der linken Treppenseite ist mit viel gutem Willen zu erkennen gewesen, daß sich auch hier mal Schablonenmalerei über die Wand gezogen hat. Das Foto zeigt das besser als es in Wirklichkeit zu sehen ist, weil ich den Kontrast vergrößert und die Helligkeit geändert habe.
Darüber habe ich kleine Reste von zwei Tapeten gefunden (einmal Längsstreifen, einmal ein „florales Omamuster“, dann natürlich die leidige Raufaser, auch da an manchen Stellen 2 Lagen.
Tage später dann zwei weitere Entdeckungen, so schlecht direkt an der Wand zu erkennen, daß ich sie erst wirklich nicht gesehen habe.

Auch hier habe ich Kontrast etc verbessert, damit man’s „gut“ sehen kann
Vorhin hab ich die Buckellandschaft der schlechten Spachtelei des Vorbesitzers per Schleifer zu nivellieren versucht, nuja. Besser isses, gut nicht. Dafür bin ich dadurch spontan ergraut *g*

Selfies zu machen gehört ebensowenig zu meinen Talenten wie mauern oder zeichnen…*g*
Nachdem ich dann heftig gesaugt und geduscht hatte, habe ich beschlossen, daß ich versuchen will, die Muster zu erhalten und evtl selbst zu einer Schablone zu machen.

Linkes Muster
Also überlegt – wie? So wenig sichtbar, wie die Muster waren, war durchpausen auf Papier nicht möglich. Also eine Frischhaltefolie gesucht. Da wir sowas nicht benutzen, haben wir seit Jahren Reste über, die bei Partys hier vergessen wurden, und, tadaaaaa, die Weichmacher sind noch drin. Aufgelegt – hält nicht. Befeuchtet, aufgelegt – geht. Versucht, die Konturen nachzuziehen. Dann ausgemalt, Butterbrottüten geholt und aufgeschnitten, durchgepauscht. Die Malereien sind verdammt schlecht erhalten, und ich bin keine Künstlerin mit dem Talent, sowas von alleine in den Proportionen anpassen zu können. Aber erkennen kann man sie. Sehen gut aus, finde ich!

Rechtes Muster
Danach hab ich dann noch, so weit ich es meiner Schulter zumuten kann (also nicht über Kopf, das muß der Herr F. machen) das Ganze mit Tiefgrund gestrichen, um dann irgendwann weiter/zuende spachteln zu können, sollte JEMALS dieser sich ständig erneuernde Schnee wieder weggehn, die Straßen griffig werden und ich dann zum Baumarkt fahren können, um Bauschaum zu kaufen.
Es geht langsam voran, aber es geht voran….

abgeklebt
Achja, die Vorarbeiten – nämlich Alles abzukleben für das Tiefgrund-Geplansche – hatte ich zum Glück gestern schon gemacht. Sonst wäre ich da heute nicht rangegangen, denn das allein hat gefühlte Ewigkeiten gebraucht.
Und an Alle, die mich wegen meines Seilchenfrusts so aufgebaut haben: inzwischen sind 50 Supereinfachhüpfer (also pro Seilchenschlag ein Schritt mit beiden Beinen nacheinander, sozusagen) ohne Verheddern, danach noch 10x Stufe 2 (also beidbeiniges Hüpfen mit Zwischenhupf) kein Problem mehr. Und danach bin ich total außer Atem, aber das ist ja auch richtig so. Und lässt sich leicht steigern, sollte es mal nicht mehr so sein.
Zu meinen Sportgymnastikzeiten habe ich problemlos pro Hüpfer zwei Seilchenschläge gemacht, Dreier gingen auch, aber nicht massenhaft nacheinander 😉 Diese Zeiten sind wirklich vorbei, aber das, was ich jetzt hinkriege, das ist okay für mich.
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