
Ein wahrer Hochgenuss ist der Beitrag auf „Thüringen
24 “ über Gera. Schon die reißerische Schlagzeile hat es
in sich: „Thüringer Stadt in den Fängen von Neonazis?
„Bedrohliche Situation“!
Was ist geschehen? Offensichtlich haben in Gera nun
die Rechten vollkommen die Strukturen der örtlichen
Antifa übernommen. Was zuvor bei Antifa & Co noch
als „Demokratieverteidigung“ eifrig beklatscht und be-
jubelt, bringt plötzlich die Bunte Republik in arge Ge-
fahr, wenn „Rechte“ zu den selben Mitteln greifen!
Wie oft hat es die Presse bejubelt, wenn die rechte Ver-
anstaltungen blockiert, Antifa & Co aufmarschierten,
und Andersdenkende deren Recht auf Demonstratio-
nen und Meinungsfreiheit zu nehmen versuchten.
Nun aber laufen in Gera Rechte zu Demonstrationen
auf und blockieren auch schon einmal die Zufahrt zu
einer vom Land geplanten Flüchtlingsunterkunft in
Gera. Was zuvor, wenn Linke oder Klimaaktivisten
es tun, ein ,,Ausdruck von Demokratie“, ,,ziviler Un-
gehorsam“ oder gar ,,Schutz der wehrhaften Demo-
kratie“ ist, nun plötzlich ein Fall für den Verfassungs-
schutz!
Die Redaktion von „Thüringen 24“ schildert die Situa-
tion in den schrillsten Farben: ,, „An dem Tag, als die
Ankündigung raus kam, habe ich mich auf dem Heim-
weg dreimal umgedreht“, sagt Janusz Riese vom Ak-
tionsbündnis „Gera gegen Rechts“. Er organisiert den
Gegenprotest und trommelt ebenfalls jeden Montag
ein paar Hundert Menschen zusammen. Mitstreiter
aus dem Bündnis hätten bereits mehrfach etwa 20
Leute mit Hunden durch die Stadt ziehen sehen. „Für
uns ist das eine bedrohliche Situation.“
Wenn die Antifanten mit Hundert Leuten aufmarschie-
ren, um eine Demo mit 20 Teilnehmern zu be – oder ver-
hindern und zumindest einzuschüchtern, ist die Welt für
die Antifanten in Ordnung, aber wehe die 20 gegen die
man aufmarschiert, haben Hunde dabei. Dann rutscht
dem Antifanten das Herz gleich in die Hose und er leidet
an einem Verfolgungswahn, unter welchem er sich nun
schwer bedroht und verfolgt sieht.
Da werden ein paar Bürgern die ihren Hund ausführen
schnell zur „Bürgerwehr“ hoch gespielt. Und sogar die
existieren sichtlich nur in der Einbildung der an einem
sichtlichen Verfolgungswahn leidenden Antifanten zu
Gera: ,, Aber selbst wenn es sich bei den „Sicherheits-
spaziergängen“ nur um eine vollmundige Ankündigung
handeln sollte – bedrohlich findet SPD-Mitglied Riese
die Grundstimmung in der Stadt dennoch. „Es passie-
ren hier sehr sehr deutliche Einschüchterungsversuche.“
Natürlich erfahren wir aus der wie üblich stark tenden-
ziösen Berichterstattung nicht, warum sich plötzlich
Hundebesitzer nur noch im Dutzend zusammen auf
die Straße trauen. Sichtlich reicht alleine die Ankündig-
ung dessen, solches tun zu wollen vollkommen aus, da-
mit Antifa & Co völlig dem Verfolgungswahn erliegt
und diesen sogleich voll auslebt.
Schon malen es sich die Antifanten zu Gera sogleich
in den schrecklichsten Farben aus, wie sie beim Be –
und Verhindern von Demos Andersdenkender mit
,,Hundert Mann“, womöglich mit einem Hundebiss
in ihren Bierarsch ,,schwer bedroht“ sind. Zumal da
auch noch das Recht auf Seiten der Andersdenken ist:
,, Die Stadt sieht gegen die Szene der Montagsdemons-
tranten wenig Handhabe. „Ich habe rechtlich keine
Möglichkeiten, solche Versammlungen zu verbieten“,
sagt Oberbürgermeister Dannenberg“.
Das man keinerlei ,,rechtliche Möglichkeiten“ hat, ist
eher Beweis, dass die Anschuldigungen der Gegenseite
weitgehend völlig übertrieben sind. Und von Seiten der
Stadt sieht man keine Möglichkeit die ordentlich ange-
meldete „Versammlungsfreiheit“ verbieten zu können.
Ebenso wenig wie man allerdings auch die ständigen
Gegendemos von Janusz Riese vom Aktionsbündnis
„Gera gegen Rechts“ weder zu behindern oder gar ver-
hindern versuchen würde.
Bei „Thüringen 24 “ findet man es dagegen unerhört,
dass man politisch Andersdenkenden dieselben Grund-
rechte zubilligen muss, wie der örtlichen Antifa: ,, Kriti-
ker wie Riese bemängeln, dass die Stadt den rechten De-
monstranten zu sehr entgegenkomme. Obwohl die Pro-
teste etwa seit Wochen nicht mehr angemeldet seien,
werde weiträumig der Verkehr gesperrt. „Eigentlich
müssten die so in der Form gar nicht zugelassen wer-
den.“ Das der ,,Kritker“ dieses Zugestehenmüssens
von Grundrechten, der Herr Riese ,,zufällig“ SPD-Mit-
glied ist, macht das Ganze nicht wirklich besser, son-
dern im Gegenteil. Der SPD-Mann nimmt es dem CDU-
Bürgermeister Dannenberg früher, bevor er Bürgermeis-
ter gewesen und im Ordnungsamt gesessen, und dort
eben nicht einseitig die „Gegendemos“ von Antifa & Co
begünstigte, wird nun zum Wahlkampfthema und dem
Bürgermeister zum Vorwurf gemacht.
Und ganz nebenbei erfahren wir dann auch noch, sozu-
sagen zwischen den Zeilen bei „Thüringen 24“, das gar
nicht die 20, die nun gemeinsam ihre Hunde ausführen
das eigentliche Problem sind, sondern dieses darin liegt,
dass die Bürger von Gera eben nicht Antifa & Co einsei-
tig unterstützen! Das muss sogar der SPD-Genosse Riese
offen eingestehen: ,, Das Problem sei, dass die große
Masse nichts sage, so Dannenberg. „Den meisten Men-
schen in unserem Land geht es gut und sie sind nicht
bereit, sich mit bürgerlichem Engagement dagegenzu-
stellen.“
Und für vorgebliche „Demokratieverteidiger“ ist nichts
schlimmer als es festzustellen, dass man keinerlei demo-
kratische Mehrheit auf die sich eine Demokratie stützen
kann, in Gera besitzt! Da hat man plötzlich ein ,, mani-
festes rechtsradikales Problem“, wenn die Bürger genug
vom linken ,, Dauerkämpfen in der Stadt“ haben und die
Antifanten zunehmend zu einer verschwindenden Min-
derheit werden. Irgendwann wird vielleicht auch der
SPD-Genosse Riese es erkennen, dass man in Gera
kein ,,rechtes Problem“ hat, sondern man selbst das
eigentliche Problem ist, indem man politisch Anders-
denkenden nicht das gewähren will, was man für sich
selbst in Anspruch nehmen!
Also erfinden SPD-Genossen und Antifa eben nunmehr
einfach ,,rechte Vorfälle“. Da werden ein Dutzend Hunde-
besitzer zur „Bürgerwehr“ und die Gefahr vor derselben
gar mit dem Einsatz von „Militärfahrzeugen“ erklärt.
Blöd nur, dass das mit dem „Militärfahrzeug“ schon vor
einem Jahr passsierte und es sich dabei nur um ein ein-
ziges Fahrzeug gehandelt: ,,Vergangenes Jahr fuhr zum
Tag der Deutschen Einheit ein Militärfahrzeug durch die
Stadt“.
So macht auch zu Gera ein „Militärfahrzeug“ noch keine
Miliz und bilden ein Dutzend Bürger die mit ihren Hun-
den spazieren gehen noch keine ,,militante Bürgerwehr“!
Am Ende sind dann die Einzigen, die sich antidemokrat-
isch verhalten, diejenigen, die trotz ,,chronischer über-
füllten“ Erstaufnahmelager, Thüringen ohne jegliche de-
mokratische Mehrheit dafür zu besitzen, weiterhin im ge-
wohnten Stil mit Migranten fluten wollen und jeden auf-
kommenden Bürgerprotest dagegen mit Gegendemos
und Fake news-Verbreitung im Keim ersticken wollen.
Es dauert wohl noch einige Zeit, bis man auch in Thü-
ringen erkennt, dass man kein Demokrat ist, wenn man
weder den demokratischen Mehrheitswillen des Volkes
vertritt, noch politisch Andersdenkenden ihre Grund-
rechte wie Meinungs – und Versammlungsfreiheit zu-
billigen will. Daher sollte der Verfassungsschutz erst
einmal das Demokratieverständnis der Landesregier-
ung überprüfen, wo man sich weder um Mehrheiten
noch um den Wählerwillen sonderlich schert!
Und es dürfte für den Geraer SPD-Politiker Riese be-
stimmt kein Zufall sein, dass seit Dezember 2023 der
SPD-Innenminister Georg Meier für die Migranten zu-
ständig ist, die man auf Beschluß der Landesregierung
und sichtlich gegen den Willen der Mehrheit der Ein-
wohner Geras dort weiter unterbringen will, obwohl
die Stadt diesbezüglich bereits ,,ihr Soll“ erfüllt hat.
Da man allerdings trotz Ausländeranteil von 13 Prozent
und bereits 3.000 aufgebommenen Ukrainern, immer
weiter die Stadt mit Migranten fluten will, fürchtet man
in Gera den Protest. Noch mehr fürchtet man allerdings
,,rechte Demonstrationen“ und damit verbunden einen
Machtzuwachs bei den Rechten, während die Mitglieder
im eigenen Lager bedenklich schrumpfen. So war schon
vor den Wahlen 2024 in Thüringen, im März 2024 auf
„Thüringen 24″ anstatt von einer ,,Zivilgesellschaft“ nur
noch von der ,,Stadtgesellschaft“ zu Gera die Rede. Ein
in der buntdeutschen Presse untrügliches Zeichen dafür,
das man bereits über keinerlei Mehrheit dort verfügte.
Was also liegt näher als das nun die dortigen vorgeb-
lichen ,,Demokraten“ aus Demonstranten eine „Bürger-
wehr“ und aus einem ehemaligen Militärfahrzeug eine
„Bürgermiliz“ machen, um ihre schwindende Macht
noch aufrechterhalten zu können? Immerhin fürchtete
schon im März 2024 der damalige Bürgermeister Julian
Vonarb, dass die Demonstranten vor sein Haus ziehen
werden! Von daan war allen politischen Akteuren zu
Gera sichtlich nur noch daran gelegen, die aufkommen-
den Proteste der Bürger zu denen von ,,Rechtsextremen“
zu erklären. Oder, wie es Bürgermeister Vonarb auszu-
drücken pflegte: ,, „Jeder darf und soll demonstrieren.
Die Frage ist nur: Mit wem und hinter wem formiere ich
mich“. Sichtlich sind seit den Märztagen nur noch bedeu-
tend weniger Bürger zu Gera bereit, sich hinter die Ver-
treter der Altparteien zu ,,formieren“. Denen bleibt nur,
zusammen mit den mit den Ihrigen besetzten Verfass-
ungsschutz, die Proteste dem ,,rechten Spektrum“ zu
zuordnen, um die Proteste dann im üblichen ,,Kampf
gegen Rechts“ mit ,,Gegendemos“ und linksextremer
Antifa-Aktionen niederzuschlagen. Nun ja, wenn die
örtliche Antifa zu Gera nicht gerade Angst vor Hunden
bekommt und in Angstträumen wegen einem ehemali-
gen ,,Militärfahrzeug“ im vergangenen Jahr gefangen,
den Aufgaben so einer ,,Stadtgesellschaft“ nicht mehr
gerecht wird und die Vertreter der Altparteien plötz-
lich gänzlich auf sich alleine gestellt sind! Und dies
mittlerweile ganz gewiss nicht nur mehr zu Gera!
Hier der Originalbeitrag von “ Thüringen 24 “ –