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Warum werden Juden als „das auserwählte Volk“ bezeichnet?

23. April 2026

Missverständnisse, Missbrauch und eine bequeme Verzerrung

Diese Verzerrung ist kein Zufall. Sie spiegelt eine breitere Tendenz jüdische Geschichte und Theologie in Kategorien zu pressen, die nicht passen, insbesondere in eine moderne rassische Perspektive, die sowohl historisch als auch begrifflich fehl am Platz ist.

Diese Perspektive wird besonders grotesk, wenn sie im Schatten der Schoah angewendet wird, die selbst in der zeitgenössischen Debatte häufig fehlverwendet wird. Die Anklage wird umgekehrt: Die Opfer einer rassistischen Ideologie werden als deren Erben dargestellt, wobei „Auserwähltheit“ als Beweis für Ausschluss, Reinheit oder Dominanz präsentiert wird.

Zunächst ignoriert dieses Argument eine grundlegende Realität: Juden sind keine Rasse. Jüdische Gemeinschaften erstrecken sich über Kontinente und Kulturen — von äthiopisch über indisch bis europäisch und nahöstlich — verbunden nicht durch rassische Homogenität, sondern durch gemeinsame Geschichte, Gesetz und Tradition.

Noch grundlegender verkennt es die Bedeutung des Begriffs selbst.

Was bedeutet es also tatsächlich, „auserwählt“ zu sein?

Das Konzept stammt aus der Thora, am deutlichsten in Exodus (2. Mose) 19,6 am Sinai, wo die Israeliten als „heiliges Volk“ beschrieben werden und durch die Übergabe der Zehn Gebote in den Bund mit Gott eintreten. Es wird in Deuteronomium (5. Mose) 7,6 wiederholt, wo sie als „kostbares Volk“ bezeichnet werden.

Aber „auserwählt“ bedeutet in diesem Zusammenhang kein Privileg im modernen Sinn. Es bedeutet Verpflichtung.

Es ist eine Bezeichnung, die an den Bund gebunden ist, ein verpflichtendes Engagement für einen bestimmte Gesetzeskodex, ethischen Anforderungen und Verantwortlichkeiten. Anstatt Juden über andere zu erheben, erlegt es eine Last auf: gemäß eines anspruchsvollen moralischen und religiösen Rahmens zu leben und als Modell ethischen Handelns zu dienen.

Die Idee reicht zurück zu Abraham im Buch Genesis (1. Mose) und zum Entstehen der Israeliten. In der jüdischen Tradition ist Abraham die Gestalt, die den einen Gott erkennt und die heidnische Welt um sich herum zurückweist. Das ist bedeutsam, weil der alte Nahe Osten überwiegend polytheistisch war. Die Ägypter verehrten ein riesiges Pantheon an Göttern mit unterschiedlichen Kräften und Zuständigkeitsbereichen; die mesopotamische Religion konzentrierte sich auf mehrere Gottheiten, die in Kultstatuen verkörpert waren, die in Tempeln untergebracht und dort bedient wurden; und die Griechen wandten sich ebenfalls an verschiedene Götter für unterschiedliche Bereiche des Lebens und der Natur.

In der jüdischen Tradition ist Abraham der erste große Monotheist, die Gestalt, die den einen Gott in einer Welt erkennt, die von Götzenverehrung beherrscht wird. Dieser Glaube wird zur Grundlage jüdischen Glaubens und jüdischer Praxis, am deutlichsten ausgedrückt in der zentralen Erklärung der Einheit Gottes, die das jüdische Gebet trägt.

Der Gott, den Abraham erkennt, ist kein lokaler oder begrenzter Gott, sondern der Schöpfer von allem: Himmel und Erde, Tag und Nacht und allen lebenden Wesen. Allein diese Vorstellung markierte einen radikalen Bruch mit den religiösen Normen der antiken Welt.

Abraham wird auch so verstanden, dass er für diesen Glauben einen Preis zahlte. Er wies die Götzen seiner Zeit zurück, brach mit der Gesellschaft um ihn herum und verließ seine Heimat auf Gottes Befehl hin; er trat in ein Leben ein, das von Glauben und Ungewissheit geprägt war.

Und das ist der entscheidende Punkt, der oft übersehen wird. Die biblische Geschichte ist nicht die eines Volkes, das passiv als überlegen ausgewählt wird, sondern die einer Familie und später einer Nation, die in eine bindende Beziehung mit einem Gott eintritt und die Verpflichtungen akzeptiert, die damit einhergehen.

Diese Verpflichtung hatte Folgen weit über das jüdische Volk hinaus. Zwei der größten Religionen der Welt, das Christentum und der Islam, gehen aus dieser Tradition hervor. Beide sind in der Vorstellung eines einzigen Gottes verwurzelt und greifen direkt auf zentrale Elemente der hebräischen Bibel zurück. Das Konzept des ethischen Monotheismus, das zuerst in der jüdischen Tradition formuliert wurde, blieb nicht auf ein Volk beschränkt. Es veränderte die religiöse Landschaft eines großen Teils der Welt.

„Auserwähltheit“ ist daher keine abstrakte oder nach innen gerichtete Idee. Ihr Einfluss war global.

In der Bibel ist die Beziehung zwischen Gott und Menschheit nicht statisch. Sie ist dynamisch und zuweilen umstritten. Gott wird nicht als fern oder willkürlich dargestellt, sondern als ein Wesen, mit dem Menschen streiten, es anflehen und vernünftig sprechen können.

Am deutlichsten sehen wir das in der Geschichte von der Zerstörung Sodoms und Gomorras, wo Abraham Gottes ursprüngliches Urteil herausfordert und geltend macht, dass die Unschuldigen nicht zusammen mit den Schuldigen vernichtet werden sollen. Die Episode ist nicht deshalb bemerkenswert, weil Abraham „gewinnt“, indem er die Schwelle auf zehn Gerechte senkt, sondern weil er überhaupt argumentiert. Sie etabliert ein Modell moralischer Auseinandersetzung, nicht passiver Unterwerfung.

An anderer Stelle zeigt die Bibel wiederholt, dass der Bund an Bedingungen geknüpft ist. Die Israeliten werden nicht als bedingungslos erhöht dargestellt, sondern als verantwortlich. In der Geschichte der Kundschafter führt ihr Mangel an Glauben dazu, dass eine ganze Generation vom Eintritt ins Gelobte Land ausgeschlossen wird. Selbst Moses ist nicht von Konsequenzen ausgenommen.

Die Botschaft ist eindeutig. „Auserwählt“ bedeutet nicht garantiert. Es bedeutet gebunden durch Verpflichtungen. In einem modernen Kontext umfasst diese Verpflichtung den Aufbau einer gerechten Gesellschaft, den Widerstand gegen Unterdrückung und den Schutz der Schwachen; die Achtung der menschlichen Würde in Recht, Wirtschaft und Krieg; die Bewahrung der Schöpfung statt ihrer Ausbeutung; und das Streben nach Wahrheit und Integrität im öffentlichen Leben, selbst wenn es etwas kostet.

Auch ist dieser Bund nicht vollständig geschlossen. Die Hebräische Bibel erkennt gerechte Individuen außerhalb des jüdischen Volkes an und das jüdische Recht hat seit Langem festgehalten, dass Konvertiten vollständig Teil der Nation sind, ohne geringeren Status. Der Eintritt in den Bund ist nicht rassisch, sondern durch Verpflichtung definiert.

Die Formulierung „Auserwähltes Volk“ ist zu einer rhetorischen Waffe geworden, die eingesetzt wird, um Juden genau der Weltanschauung zu beschuldigen, die ihre Tradition zurückweist.

Ein Bund der Verpflichtung wird zum Anspruch auf Überlegenheit umgedeutet. Ein System, das auf Gesetz, Zurückhaltung und Verantwortlichkeit aufgebaut ist, wird zu etwas Rassischem und Ausgrenzendem verdreht.

Aber die Verzerrung hält nicht stand. „Auserwählt“ bedeutet im Judentum nicht erhöht. Es bedeutet verpflichtet.

Und die Weigerung, das zu verstehen, ist kein intellektuelles Versagen. Es ist eine Entscheidung.


Anmerkung:
Die Autorin lässt einen wichtigen Aspekt aus. In Jesaja 49,3 bezeichnet Gott Israel als sein auserwähltes Volk, „an dem ich mich verherrlichen will“. Das bedeutet, dass Gott an diesem Volk zeigt, wer er ist; dass er Zusagen/Versprechen einhält, dass er schützt und dass er Treue beweist. Das Volk Israel hat gegen alle Wahrscheinlichkeiten überlebt – weder die Assyrer, noch die Babylonier, die Pharaonen-Ägypter, die Griechen, die Römer, die Inquisition, die Muslime und auch die nicht die Nazis oder die Kommunisten haben es vernichten können. Imperien sind untergegangen, aber das kleine Volk Israel hat überlebt und besteht fort.
Das ist die grundlegende Unterscheidung zwischen dem, was Gottes auserwähltes Volk ist und was die Judenhasser ihm unterstellen. Nicht Herrenrasse/-menschen, sondern Subjekt der Verherrlichung.

Marwan Barghouti: Wie die Medien aus einem Terror-Drahtzieher ein „palästinensischer Nelson Mandela“ machten

8. Februar 2024

Chaim Lax, HonestReporting, 6. Februar 2024

Der „palästinensische Nelson Mandela“ (Associated Press)

Ein „politischer Gefangener“ (Times of London)

Der Mann, der am wahrscheinlichsten „als glaubwürdiger Unterhändler für einen Palästinenserstaat“ dient (der ehemalige Chef in Human Rights Watch Ken Roth)

Das sind nur ein paar der Begriffe, die verwendet worden sind, mit denen Marwan Barghouti in den Traditionsmedien und den sozialen Medien beschrieben worden ist, seit aufgedeckt wurde, dass die Hamas als Teil ihrer Verhandlungen mit Israel Barghoutis Freilassung aus dem Gefängnis fordert.

Das Barghoutis Name wieder in den Schlagzeilen ist, ist das eine gute Gelegenheit sowohl die Medien als auch die allgemeine Öffentlichkeit daran zu erinnern, wer er wirklich ist und welches Potenzial seine Freilassung für Israel, die palästinensische Autonomiebehörde und die regionale Stabilität bedeuten dürfte.

Nein, The Times, Marwan Barghouti ist kein „politischer Gefangener“. Er wurde für den Mord an fünf unschuldigen Zivilisten bei der Terroranschlägen verurteilt.
Eine Lobeshymne zu schreibe, die ihn als palästinensischen Nelson Mandela darstellt, ist beleidigend verfrüht.

Wer ist Marwan Barghouti

Der 1959 in der Westbank geborene Marwan Barghouti wurde im Alter von 15 in den Terrorismus eingeführt, als er sich Yassir Arafats Fatah-Bewegung anschloss.

Damals hatte die Fatah bereits zahlreiche Terroranschläge auf israelische Zivilisten und zivile Infrastruktur verübt.

Im Alter von 19 wurde Barghouti von Israel wegen seiner Rolle bei einem Terroranschlag vier Jahre lang inhaftiert.

1987 wurde Barghouti wegen israelfeindlicher Hetze angeklagt und von Israel nach Jordanien ausgewiesen.

1994 kehrte er im Rahmen der Oslo-Vereinbarungen in die Westbank zurück und engagierte sich stark in der palästinensischen Politik; er gewann einen Sitz bei den Wahlen zum palästinensischen Legislativrat.

Ende der 1990-er Jahre wurde Barghouti zum Leiter der Tanzim-Fraktion der Fatah, die für die interne Sicherheit verantwortlich war, führte aber während der Zweiten Intifada auch die Terrorkampagne der Fatah gegen Israel.

Barghouti soll auch Gründungsmitglied und ranghoher Vertreter der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden gewesen sein, einer 2000 zur Fatah gehörende gegründete Terrororganisation.

Barghouti befürwortete zwar anfangs den Oslo-Friedensprozess, aber Ende der 1990-er Jahre wurde er bis zur Jahrhundertwende militanter; er glaubte, dass nur Gewalt eine Endstatus-Vereinbarung zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde herbeiführen könnte.

Im Jahr 2000 übernahm Barghouti eine führende Rolle beim Schüren der Nakba-Tag-Krawalle im Mai und wurde entscheidend für die Aufstachelung der Tempelberg-Krawalle im September. Letztere werden weitgehend als Beginn der Zeit der gewalttätigen zweiten Intifada betrachtet.

Von 2000 bis 2002 leitete Barghouti die Fatah in der Westbank, führte die Tanzim und die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden und war Kopf der Dachorganisation islamischer und nationaler Kräfte, die für einen Großteil der Terroraktivitäten in dieser Zeit verantwortlich war.

Ursprünglich trat Barghouti dafür ein sich auf Gewalt gegen israelische Soldaten und Siedler zu konzentrieren (einschließlich Männer, Frauen und Kinder), weitete die Terrorkampagne dann aber auf Terror gegen ganz Israel aus.

2002 wurde Barghouti von israelischen Kräften verhaftet und 2004 von Bezirksgericht Tel Aviv wegen seiner Rolle beim Tod von fünf Terroropfern zu fünf aufeinander folgenden lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt.

Unter diesen Opfern waren vier Israelis, die bei zwei getrennten Terroranschlägen getötet wurden (Schüsse auf eine Tankstelle bei Jerusalem und in ein Restaurant in Tel Aviv geworfene Handgratnate) sowie ein griechischer Mönch, der bei einer Fahrt nahe Jerusalem erschossen wurde,

Zusätzlich befand das Gericht Barghouti auch des Einfädelns eines fehlgeschlagenen Selbstmord-Bombenanschlags vor einem Einkaufszentrum in Jerusalem für schuldig und verurteilte ihn wegen der Leitung eines Terrornetzwerks.

In seinem Urteil stellte das Gericht fest, dass Barghouti wegen seiner Ermutigung zu Terrorismus moralisch für viele weitere Anschläge und ein Schlüsselakteur beim Erlangen von Geldern von Yassir Arafat für die Terroristen der Fatah verantwortlich war.

Seit seiner Inhaftierung hat Barghouti eine mythische Persönlichkeit entwickelt, die als ultimativer, Frieden anstrebender Palästinenser dargestellt wird, der als einziger in der Lage ist die Palästinenser-Fraktionen zu einen und realistisch eine Endstatus-Vereinbarung mit Israel zu erzielen.

Dieser Mythos ist jedoch nicht erwiesen, so ehr manche Medien auch wünschen, er sei Realität.

In den mehr als 20 Jahren, die Barghouti im Gefängnis verbracht hat, hat er eine Reihe Äußerungen abgegeben, von denen einige für Frieden zu werben scheinen, während andere eher gewalttätig sind.

Zum Beispiel berichtete die israelische Tageszeitung Ha’aretz im Januar 2012, Barghouti habe Reportern gegenüber bei einem Gerichtstermin angekündigt, der Rückzug Israels auf die Linien von 1967 würden dem Konflikt ein Ende setzen.

Aber weniger als drei Monate später schmuggelte Barghouti eine Botschaft aus dem Gefängnis, die die Palästinenser aufrief die Friedensverhandlungen mit Israel einzustellen und es zu boykottieren sowie alle Kooperation zwischen der palästinensische Autonomiebehörde und Israel einzustellen (einschließlich der Sicherheitskoordination). Das Ende der Sicherheitskoordination würde letztlich zu einem Anstieg der israelfeindlichen Terroraktivitäten führen.

2014 gab Barghouti zwei öffentliche Äußerungen ab; darin behauptete er die Palästinenser hätten das Recht zu „Widerstand in all seinen Formen“ und trat für die „Wiederübernahme der Option des ‚Widerstands‘“ durch die Palästinenser ein.

Noch im Dezember 2023, als sich Israel mitten im Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen nach dem 7. Oktober befand, veröffentlichte Barghouti eine Botschaft, die die Palästinenser in der Westbank aufrief sich dem „Widerstand“ gegen Israel anzuschließen und rief besonders die Mitglieder der palästinensischen Sicherheitskräfte auf ihre Waffen gegen zu richten.

Was die Freilassung Marwan Barghoutis für die Region bedeutet

Es wird allgemein behauptet, als populäre palästinensische Persönlichkeit sei Marwan Barghouti der erste, der Mahmud Abbas als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde ersetzen könnte und dass er in der Lage sein wird sowohl die PA zu reformieren als sie auch auf eine Endstatus-Vereinbarung mit Israel hinzusteuern.

Laut Analysten dürfte das aber nicht der Fall sein.

In seiner Studie zu Barghouti hält das Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center fest, dass die Vorstellung, Barghouti (der seit mehr als 20 Jahren nicht mehr an vorderster Front der palästinensischen Politik gestanden hat) fähig ist eine Persönlichkeit wie Nelson Mandela zu werden, alle Palästinenser-Fraktionen zu einen, während er Friedensgespräche mit Israel führt, übertrieben ist.

Während Barghoutis lange Haft und Führung der zweiten Intifada ihn bei der palästinensischen Straße zu einer beliebten Persönlichkeit gemacht hat, ist unklar, ob er den Status genießt, den ihm die westlichen Medien zuschreiben.

Schon 2009 schrieb Khaled Abu Toameh von der Jerusalem Post, dass Marwan Barghoutis Image als palästinensischer Nelson Mandela mehr ein Konstrukt der Auslandsmedien war als eine Stimmung, das von Palästinensern in der Westbank und dem Gazastreifen geteilt wird.

Als Beispiel dafür, dass Barghoutis Image größer sein könnte als sein tatsächlicher Einfluss, weist das Meir Amit Center darauf hin, dass unter seiner Führung der Hungerstreik der palästinensischen Häftlinge „überwiegend nicht von der Fatah-Führung und der PA unterstützt wurde, auch nicht von der palästinensischen Öffentlichkeit“.

„Das bequeme Hirngespinst eines „palästinensischen Mandela“…
Mein neuster Artikel zu den Aufrufen Marwan Barghouti freizulassen, statt tatsächlich die Arbeit zu tun die PA zu reformieren.“

Es ist nicht nur seine fragwürdige Beliebtheit, die die Verklärung Marwan Barghoutis und die Vorfreude auf seine mögliche Freilassung trübt.

Wie Seth Mandel in einem neusten Artikel für das Commentary Magazine festhält, klammert sich Mahmud Abbas an die Macht als Leiter der PA. Die Freilassung seines „beliebtesten Rivalen“ ist ein Rezept für Chaos“.

Das von den innenpalästinensischen Kämpfen zusammenmit Barghoutis bekannter Taktik zur Ausübung von Druck auf Israel Terrorismus einzusetzen, angerichtete Chaos ist ein perfekter Sturm, der dazu führen könnte die Region in weitere Gewalt und Aufruhr zu führen.

Während die Auslandsmedien und politischen Kommentatoren die Vorarbeit dafür legen Marwan Barghoutis Freilassung willkommen zu heißen, ist es daher wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass er trotz des von den Medien propagierten Eindrucks eines palästinensischen Nelson Mandela ein verurteilter Terror-Drahtzieher ist, dessen Einzug in die palästinensische Politik zu mehr Gewalt und weitere Verschlechterung der Sicherheitslage für Palästinenser wie Israelis führen dürfte.


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