HonestReporting Media BackSpin, 7. Dezember 2009
Mehr Fragen aufwerfend als Antworten gebend stellt Professor Ken Kobre (via @NiemanLab) sich Fragen bezüglich der Korrektur von Fehlern bei Online-Videos:
Was jedoch, wenn sich ein Fehler im Online-Video einschleicht? Nicht einfach – und es hängt von der Schwere des Fehlers ab. Man muss das Ding vielleicht schnell offline stellen. Und was dann? Das anstößige Material rausschneiden? Erläuterungen am unteren Bildrand einfügen? Szenen oder Interviews neu drehen? Was auch immer, die Re-Editierung eines Videos ist zeit- und arbeitsaufwändiger als die Neuerstellung eines Textes. Oder dem Video eine Textkorrektur anhängen/beifügen? (Aber was wiederum, wenn dieses Video auf Facebook eingestellt wird oder auf anderen Webseiten eingebettet? Die textlich dargestellte Erläuterung/Übergangslösung wäre nicht mehr sichtbar)
….
Kurz gesagt: Angesichts der vielen Möglichkeiten, wie sich Fehler in eine Videostory einnisten können – ehrlich gesagt macht es uns schon stutzig, dass wir nach Betrachten tausender sachlicher Filme niemals auf eine „Video-Korrektur“ gestoßen waren.“ Liegt es daran, dass sie alle perfekt sind? Oder bedeutet es zu viel Arbeit, relativ kleine Fehler auszubessern, so dass man sie ignoriert? Oder macht es zu viel Arbeit, die Fehler zu beheben und das verschandelte Video wird komplett von der Webseite entfernt? Oder die Videos wurden ausgebessert und niemand erfuhr davon?
Zum vollständigen Artikel. [In Englisch]
————-
Das „D’OH!“ in Homer Simpsons Sprechblase ist zu übersetzen mit seinem berühmten „Nein!“, umgangssprachlich vulgär aber auch mit „Shit“.

Neueste Kommentare