Schlagwort-Archive: Medien

Bannon wirft hin: Trump gewinnt Machtkampf bei Breitbart

Quelle: deutsch.rt.com

Bannon wirft hin: Trump gewinnt Machtkampf bei Breitbart

Nach mehr als fünf Jahren tritt der ehemalige Berater des US-Präsidenten Donald Trump, Steve Bannon, auch als Chef des Nachrichtenportals Breitbart News zurück. Damit hat Trump seine Führungsposition im populistischen Lager der USA gefestigt.

Am Dienstag ging im Bereich der US-amerikanischen Alternativmedien-Szene eine Ära zu Ende: Das rechtskonservative Nachrichtenportal Breitbart News hat an diesem Tag gemeldet, dass sein seit 2012 amtierender Chefredakteur Steve Bannon von seinem Amt zurückgetreten ist. Bannon war parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit über mehrere Monate hinweg auch als Berater des US-Präsidenten Donald Trump im Einsatz.

Bannon selbst hat seinen Schritt nicht näher begründet, sondern lediglich die Errungenschaften des Portals gewürdigt, das der berühmte Pionier der konservativen US-Alternativmedienlandschaft Andrew Breitbart 2005 ins Leben gerufen hatte.

In einer Erklärung äußerte Bannon:

Ich bin stolz auf das, was das Breitbart-Team beim Aufbau einer Weltklasse-Nachrichtenplattform in so kurzer Zeit erreicht hat.

Lesen Sie auch –  Steve Bannon – Die Geburt eines neuen Helden der „Liberalen“

Auch der CEO von Breitbart, Larry Solow, fand wohlwollende Worte über Bannon, der ein Jahr nach dem Tod des Gründers die mittlerweile auch in London und Jerusalem mit eigenen Redaktionen vertretene Plattform übernommen hatte:

Steve ist ein wertgeschätzter Teil unseres Erbes, und wir werden ihm immer für alles dankbar sein, was er beigesteuert hat.

Weiter sagte er:

Bannon und Breitbart werden gemeinsam an einem geschmeidigen und ordentlichen Übergang arbeiten.

In Gesprächen mit Michael Wolff den Narrativ der Demokraten gestützt

Politische Beobachter haben das Ende Bannons, der im August des Vorjahres als Berater aus dem Weißen Haus ausgeschieden war, auch bei Breitbart vorausgeahnt. Insbesondere seine Rolle im Zusammenhang mit dem jüngst erschienenen Anti-Trump-Enthüllungsbuch Fire and Fury: Inside the Trump White House hat nicht nur zum endgültigen Bruch mit dem US-Präsidenten geführt, auch für die US-amerikanischen Rechte ist Bannon zunehmend in Ungnade gefallen.

Das Buch des sonst für Society-Berichterstattung bekannten Journalisten Michael Wolff, das seit einigen Tagen auf dem Markt ist und in Auszügen auch im Guardian veröffentlicht wurde, hat den Trump-Gegnern nicht die erhofften brisanten Informationen liefern können, um den Präsidenten unwiederbringlich zu diskreditieren. Es hat jedoch ausgereicht, um das Band zwischen Trump und Bannon dauerhaft zu zerschneiden.

So soll sich Bannon dem Klatschreporter als eine Art Kronzeuge gegen den Präsidenten zur Verfügung gestellt und dabei sogar den von Trump-Gegnern im US-Establishment aufgebrachten Narrativ von der angeblichen „geheimen Verständigung“ zwischen Trump und der Russischen Föderation gestützt haben.

Nutzen selbst eigene Medien, die auf Expansionskurs sind: Die Anhänger von Donald Trump informieren sich am liebsten bei Breitbart

Im Zusammenhang mit dem Treffen von Trump-Sohn Donald Jr. und mehreren Teammitgliedern mit der russischen Anwältin Natalia Veselnitskaja, die dieses unter dem Vorwand, belastendes Material gegen die Clintons zu haben, erwirkt haben soll, habe Bannon Begriffe wie „verräterisch“ benutzt und geäußert, man hätte „augenblicklich das FBI anrufen sollen“.

„Sloppy Steve“ verliert Rückhalt auf der Rechten

Donald Trump hat sich daraufhin in einem Statement nachdrücklich von Bannon distanziert und Bannon, den er später den „Schlampigen Steve“ („Sloppy Steve“) nennen sollte, vorgeworfen, dieser habe „nicht nur seinen Job, sondern auch seinen Verstand verloren“. Trump machte Bannon auch für den Verlust eines seit 30 Jahren republikanischen Stimmkreises für das Repräsentantenhaus verantwortlich und erklärte, der langjährige Breitbart-Chefredakteur repräsentiere nicht Trumps Basis.

Bannon, so Trump, stelle sich nur so dar, als würde er einen Krieg gegen die Medien führen, aber

er hat seine Zeit im Weißen Haus dazu genutzt, um Falschinformationen an die Medien durchzustecken, um sich als wichtiger darzustellen als er je war. Das ist das Einzige, worin er wirklich gut ist.

Bald war absehbar, dass der Präsident die eskalierende Kontroverse zwischen ihm und Bannon für sich entscheiden würde. Die überwältigende Mehrheit sowohl der Wählerbasis als auch der heterogenen „Trump-Koalition“ im vorpolitischen Raum brach mit dem selbsternannten „Leninisten“.

Der paläokonservative Talkradio-Moderator Alex Jones warf Bannon in einem wütenden Beitrag vor, lediglich von eigenem Ehrgeiz getrieben zu sein. Er prophezeite bereits am letzten Wochenende, Bannons Tage bei Breitbart würden ebenfalls gezählt sein.

Die gleiche Meinung über Bannon vertrat auch Jim Geraghty vom Trump-kritischen, neokonservativen National Review. Dieser berichtet, der ehemalige Breitbart-Chef sei Kongressmitgliedern gegenüber im so genannten Freedom Caucus in einer Weise aufgetreten, als könne er diesen ihr Abstimmungsverhalten diktieren – mit gegenteiligem Ergebnis.

„Wähler haben Trump gewählt, nicht Bannon“

Zudem machte er Bannon und dessen Verbündeten Stephen Miller unter anderem für die Startschwierigkeiten der Regierung Trump im Zusammenhang mit dem Einreiseverbot aus terrorbelasteten islamischen Ländern verantwortlich. Diese hätten die erste Fassung des so genannten Muslim Bans entworfen, ohne mit der Homeland Security oder anderen Behördenleitern Rücksprache zu halten.

Wäre Bannon gewillt gewesen, mit anderen gemeinsam an der Anordnung zu arbeiten, wäre diese vor verfassungsrechtlichen Anfechtungen sicher gewesen.

Nicht nur die New York Timesgeht davon aus, dass am Ende die frühere Sponsorin Bannons, Rebekah Mercer, Tochter des Hedgefonds-Magnaten Robert Mercer und Anteilseignerin bei Breitbart, die Reißleine gezogen und die finanzielle Unterstützung eingestellt habe. Auch der Casino-Tycoon aus Las Vegas und Förderer konservativer Kampagnen, Sheldon Adelson, hatte mit Blick auf die Midterm-Wahlen im November des Jahres erklärt, er sei nicht bereit, eine Bannon-Agenda zu unterstützen.

Mehr zum Thema –  Trump bereitet neuen „Muslim Ban“ vor: Iraker nicht mehr betroffen

Die populistische Bewegung in und um die Republikanische Partei sieht weiterhin in Donald Trump ihren Hoffnungsträger. Steve Bannon gilt ihnen als ein Akteur, der im Wahlkampf Nützliches zum Erfolg gegen die Vorwahlrivalen und die Gegenkandidatin Hillary Clinton beigetragen hat. Aber Trump zu ersetzen, das trauen Bannon die wenigsten zu. Die Bürger, so die überwiegende Überzeugung, haben Trump gewählt und nicht dessen Berater.

Politisch dürfte Steve Bannon bis auf Weiteres keine nennenswerten Optionen mehr haben. Er könnte im Vorfeld einzelner Kongresswahlkämpfe Kandidaten in der Hoffnung unterstützen, diese setzten sich gegen die offiziellen Parteifavoriten durch. Die Chancen auf Erfolg sind jedoch begrenzt, zumal selbst die radikale Rechte rund um „Alt-Right“-Akteure wie Richard Spencer es bevorzugt, weiter als Trittbrettfahrer im Umfeld der breiten Anti-Establishment-Bewegung präsent zu bleiben, die sich um Donald Trump schart.

Einen neuen Auftraggeber scheint Bannon jedoch gefunden zu haben. Er soll ab sofort mit dem exil-chinesischen Milliardär Guo Wengui, auch bekannt als Miles Kwok, zusammenarbeiten, der sich in den USA um politisches Asyl bewirbt.

Empire Files: Saudi-Arabien – 80 Jahre Gemetzel, Sklaverei und innigste Beziehungen mit den USA

Man kann sagen, überall wo es wirklich große Verbrechen gibt, wo es dreckig her geht hat die US Corporation (nicht zu verwechseln mit den USA), einer Teilgesellschaft des heiligen Stuhles (Vatikan, City of London, Washington DC) die Finger im Spiel, und zwar gewaltig. Und das nennen sie Demokratie! Woummmm. (Anm. der Blogredaktion)

Die USA kritisieren ihren engsten Verbündeten am Golf grundsätzlich nicht. Abby Martin schaut auf die finstere Geschichte einer besonderen Beziehung zwischen US-amerikanischen Unternehmen und saudischen Monarchen: 80 Jahre blutige Repression für eine absolutistische Königsfamilie und für sicheres Erdöl. Aber die Menschen kämpfen und sterben bis heute. Doch wenn es um das Imperium geht, stehen Wirtschaftsinteressen über der Moral.

Mysteriöser Flugzeugabsturz Germanwings … und wieder werden wir belogen !

Original in terragermania.com
Subject:
 Zum Absturz German Wing Flugzeug
Ken Jebsen im Interview mit Peter Haisenko, langjähriger Lufthansa Pilot: (https://www.youtube.com/watch?v=_PNFsDPKSz0 )
Meine Freundin Ursula Hanisch, ehemalige Flugbegleiterin mit Pilotenschein schrieb mir heute:
Ich m meinem allertiefsten Mitgefühl mit den betroffenen Kollegen, den Fluggästen, im Besonderen den Schulkindern mit ihren Lehrern und dem so unglaublich schnell verurteilten Kollegen, dem Copiloten und allen ihren Angehörigen Ausdruck geben.
 .
Und dann meiner Wut:
Es ist an der Grenze des Ertragbaren, was den Kollegen der Fliegerei aufgebürdet wird:
.
Mit der ersten Minute des Bekanntwerdens der Tragödie sind für erfahrene Flieger widersprüchlichste Fakten zu erkennen, die die so vorschnell veröffentlichte Version des Hergangs mit Ungereimtheiten und Fragen konfontieren:
– Wie kann als erstes die US amerikanische New York Times vor der öffentlichen Stellungnahme des Staatsanwaltes über die Voice Recorder Aufzeichnungen Bescheid wissen und berichten?????
– Wie kann es sein, daß Hollande sofort auf der Matte steht mit einem Statement ?
– Wie kann es überhaupt zu sofortigen Behauptungen kommen, die den CO –Piloten (First Officer) vorverurteilend schwerst beschuldigen und damit seine ganze Familie in unertragbarem Maße belasten?
– Wie kann überhaupt der Voice Recorder so schnell “ gefunden ” ( wenn es der originale ist) und ausgewertet werden, wenn das FZ in unzugänglichstem Gebiet und fast atomatisiert  weitverstreut niedergeht?
– Die Black Box ( Flugaufzeichng. gerät) wurde angeblich gefunden, aber leer? Eine intakte Box ohne Inhalt?
– Weshalb flog das FZ eine völlig abwegige Route? Gängig: von Barcelona nach Düsseldorf fliegt man westlich an den Seealpen vorbei.
– Augenzeugen berichten von der niederen Flughöhe, von einer Explosion vor dem Aufprall, von 3 Kampfjets in der Nähe, in den Mainstream Medien nichts davon
– Durch einen reinen Aufprall wird ein FZ nicht so atomisiert und in mehrere kilometer weitem Umkreis verstreut. ( Parallelen zu Ukraine)
– Die Beeinflußung der Steuerung, Manipulation des Sauerstoffsystems, externe Ausschalten des Funks eines FZ sind technisch kein Problem
.
Nicky Vogt stellt weitere Fragen:
Als langjährige Safety-Trainerin in der Fliegerei sage ich mit Gewißheit und stehe zu dieser Aussage: dies war ein Attentat: eine weitere Cooperation von oberster Stelle:
Es gelingt jedoch nichts perfekt, daß es keine Hinweise geben kannSie werden sich zeigen, die Fehler.
 .
Weiteres Hintergrundwissen:
Airbus ist eine Deutsch-französische Cooproduktion.
Daher war meine erste Frage : weshalb eine (BRD GmbH) deutsche Flug Gesellschaft über Frankreich ? GW ist Tochter von Lufthansa
 .
Und:
Am 15.4. laufen die Alliierten- Besatzungsverträge für Deutschland nach 70 Jahren aus.
Ursula Hanisch
 .
Quelle:  Auszug Mailweiterleitung von Monedo

Auflösung: Westliche Gesellschaften zerfallen − und die Leitmedien werfen Nebelkerzen

Von Markus Gärtner, erschienen im Kopp-Verlag

Westliche Gesellschaften sehen sich mit explodierenden Schulden, wachsenden sozialen Spannungen sowie Korruption und der Aushöhlung des Rechts einer zunehmenden Auflösung ausgesetzt. Die Medien im Mainstream versuchen derweil, uns mit Ablenkung und Manipulation so lange wie möglich bei Laune zu halten.

Die USA Today berichtete in der laufenden Woche, die Unterhosen-Theorie von Ex-Notenbankchef Alan Greenspan beweise, dass es um die Konjunktur in Amerika fabelhaft steht. Das ist genauso irreführend wie eine Schlagzeile in der WELT, die uns weißmachen will, dass die US-Wirtschaft »von Rekord zu Rekord« eilt, während die Beteiligung der erwerbsfähigen Amerikaner auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten fällt und feste Jobs immer öfter durch miserabel bezahlte temporäre Beschäftigungen ersetzt werden – auch hierzulande.

Die Zeitung USA Today erinnert an die Theorie von Alan Greenspan – dem Pionier des billigen Geldes und des monetären Dschihad – wonach die Verkäufe von Herren-Unterwäsche in guten Zeiten stabil bis glänzend sind. So meldet »Hanes«, eine der führenden Marken in der Welt der Herren-Unterhosen, zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn im dritten Quartal.

Dass es außer dem Wetter und der Jahreszeit triftige Gründe dafür gibt, warum sich Menschen in allen Teilen der Welt dieser Tage wärmer anziehen als sonst, das wird im Mainstream-Blätterwald entweder vernachlässigt, verzerrt, oder gar nicht berichtet. So wie die wahren Gründe dafür, dass immer mehr Wähler in Europa zu Parteien außerhalb des Mainstreams überlaufen.

Die werden dann als rechtsradikal, populistisch, verwirrt oder verblendet beschrieben. Als unbedeutend oder irrelevant kann man sie ja nicht mehr abtun, wenn zum Beispiel die spanische Protestpartei Podemos ihren Vorsprung gegenüber traditionellen Parteien ausbaut und jetzt mit knapp über 28 Prozent der Stimmen in Umfragen vor der Regierungspartei von Premier Rajoy liegt.

Oder die Front National, deren Führungsfigur Marine Le Pen laut den jüngsten Umfragen heute gewinnen könnte, wenn Präsidentenwahl wäre. Oder die AfD, die in einen Landtag nach dem anderen einzieht. Statt den Hintergrund ihres Aufstiegs mehr zu beleuchten, halten sich große Zeitungen fast ausschließlich mit internen Kämpfen der Partei auf.

Hier findet ein Aufschrei statt, bei dem die Leitmedien lieber den Schallpegel messen, anstatt den Hintergrund auszuleuchten.

Die Menschen laufen daher nicht nur den Mainstream-Parteien davon, sondern auch den Leitmedien, die zunehmend an ihnen und ihren Fragen vorbeischreiben, Unterhosen statt Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten beleuchten und ihnen beim Konflikt in der Ukraine vormachen, Putin sei der alleinige Aggressor und der Westen werde attackiert und eingekreist.

Ich habe als Korrespondent des Handelsblatts sechs Jahre lang in China eine Gesellschaft kennengelernt, die von einer immensen Vertrauenskrise heimgesucht wird, in der es keine Institutionen zwischen der Familie und dem Staat gibt, die Individuen und Firmen schützen und dem Recht zum Durchbruch verhelfen könnten.

Das Resultat ist eine Gesellschaft, deren Mitglieder außerhalb der vier privaten Wände kaum jemandem über den Weg trauen. Wir sind auf dem Weg dorthin, wenn das Vertrauen in unsere Institutionen – von Parteien, über die Regierung, bis hin zu Gewerkschaften, Medien und das Gerichtswesen – weiter implodiert.

Immer mehr Menschen haben jedoch das Gefühl, sie werden ausgequetscht, ignoriert, vieler Optionen beraubt und an die Wand gefahren – zum Beispiel von Notenbanken, die sie mit Mini-Zinsen schleichend enteignen.

Oder von Parteien, die einen korrupten Ex-Premier aus Luxemburg zum EU-Kommissions-Präsidenten küren, der für ein machthungriges und zentralisiertes Bürokraten-Europa steht, das immer weniger Menschen wollen, und der mit Hunderten von Firmen Ministeuern ausgehandelt hat, während der Fiskus quer durch den Kontinent Jagd auf private Steuerzahler macht und immer mehr die Daumenschrauben anzieht.

Wo sind die Perspektiven, wenn man eine wirtschaftliche Dauerkrise erlebt und den Institutionen nicht mehr trauen kann? – Und wenn gegen die wirtschaftliche Dauerkrise außer Geldpumpen kaum etwas unternommen wird? Neben sozialer Spaltung, Vertrauenskrise, schleichender Enteignung und erodierenden Arbeitsmärkten, in denen Billigjobs regieren, sehen wir auch unsere finanzielle Zuversicht schwinden.

Bei jungen Menschen ist die Arbeitslosigkeit in Europa doppelt so hoch wie am Arbeitsmarkt insgesamt. Und das seit Jahren. Und ohne anhaltenden Aufschrei.

Das Berufsleben beginnt für Millionen von Menschen mit einem verheerenden Fehlstart. Doch statt täglich darüber zu berichten – und zu beklagen, dass eine ganze Generation weggeworfen wird – berichten Zeitungen über die Konjunktur bei Unterwäsche. Wir sind in Europa eine Gesellschaft geworden, in der man bis 30 keinen festen Arbeitsplatz bekommt – oft genug auch danach nicht – und ab 40 keine Hypothek mehr, um ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen.

Die Daily Mail hat das in dieser Woche thematisiert. Demnach werden immer mehr Kreditanträge von Bankkunden abgelehnt, die Ende 30 oder Anfang 40 sind, weil bei dem herrschenden Kreditregime viele von ihnen bis ins Rentenalter tilgen müssten. Und das ist den Banken zu unsicher.

Die Geldmanager reden sich damit heraus, dass sie strengere Kapitalvorschriften hätten. Diese Zügel wurden ihnen nach der Finanzkrise von 2008 angelegt, nachdem sie die gesamte Welt in ein Spielkasino verwandelt hatten und von den Steuerzahlern – gegen deren Willen – gerettet wurden.

Jetzt »belohnen« sie uns mit strengerer Kreditvergabe in den wenigen Jahren, die zwischen Arbeitslosigkeit nach dem Studium und dem Aufbau einer Familie liegen. Wer sich durch diese Mühle nicht erfolgreich hindurchmogelt, wird dann eben später per Negativzins, höhere Steuern (aber nicht für Firmen), erodierende Aussichten auf eine Festanstellung und die steigende Wahrscheinlichkeit, auch mit 70 Jahren noch irgendwie Geld verdienen zu müssen, zermürbt.

Wundert sich da noch jemand, dass Proteste zunehmen, die Wut gegen die Leitmedien, die Institutionen und die politische Kaste wächst? Bei jüngeren Protesten wie der PEGIDA-Bewegung in Dresden, Demonstrationen gegen Flüchtlingsheime, und auch den Protesten in dieser Woche in Ferguson, wurden Journalisten der großen Medien attackiert.

Das ist falsch und darf nicht sein, wir brauchen diesen Berufsstand für die Demokratie. Aber dass solche Wut aufkeimt, lässt sich nachvollziehen.

Die Gründe für diese Polarisierung und Wut sind bekannt: Die schleichende Zerstörung der Mittelschicht, die Entwertung von Geld und Ersparnissen, horrende Steuer-Ungerechtigkeit, fehlende Strategien gegen die europäische Dauerkrise, wachsende Flüchtlingszahlen und Überfremdung, der enorme Einfluss von Firmen und Banken auf die Volksvertreter, hohe Preise für Nahrung und Energie dank grassierender Spekulation sowie die eskalierende Geldschwemme, die uns immer höhere Rechnungen beschert.

Eine ehrliche Versteuerung auch für Firmen könnte in einigen Ländern auf einen Schlag die Defizite in den laufenden Budgets eliminieren. Das hat uns der Ökonom Thomas Piketty vorgerechnet.

Doch selbst diesem angesehenen Wissenschaftler blies wegen seiner unangenehmen Thesen über die klaffenden Einkommens- und Vermögensscheren eisiger Wind des Establishments ins Gesicht. Statt die Ursachen für seinen Befund zu erforschen, wurden die Zahlen, die er präsentierte, angezweifelt.

So lange es bei ideologisch motivierten Hinrichtungen, manipulierten Nachrichten und korrupten Eliten bleibt, sieht es kaum nach Besserung aus. Jean-Claude Juncker in Brüssel abzusetzen, wäre zum Beispiel ein glaubwürdiger Anfang.

Dr. Udo Ulfkottes Bekenntnis: Er und alle “Journalisten” seien durch die CIA und nationale Geheimdienste bestochen, um uns zu belügen

Dr. Udo Ulfkotte: Wie CIA und BND Medien beeinflußen

9. Oktober 2014 von Q

Seit der Veröffentlichung seines Buches Gekaufte Journalisten[1] gab Dr. Udo Ulfkotte u.a. ein Interview gegenüber Russia Today, in dem er beschrieb, wie der BND und die CIA Einfluß auf Journalisten nehmen. Das Interview ist weder über die Suchfunktion von YouTube selbst noch über Google leicht zu finden. Vielleicht findet ein Leser eine Kombination von Suchbegriffen, welche zum Erfolg führt?

Im Anschluß an diese zugegebenerweise leider etwas längere Einleitung bringe ich eine freie Übersetzung des Interviews. Für wohlwollende eventuelle Korrekturen bzw. Ergänzungen sind wir dankbar. Ebenso sind Whistleblower und Tippgeber sehr willkommen!

Dr. U. Ulfkotte über bestechliche Journalisten & Propaganda – Interview bei RT – dt. Untertitel

Neue Version des Videos von der Wahrheitsbewegung , gefunden im Kommentarteil des Honigmann.

Es geht mir mit diesem Beitrag nicht in erster Linie um eine eventuelle Diskussion ‘pro-amerikanisch oder pro-russisch’. Bereits in der Reihe zum Interview mit Yuri Bezmenov[2] wurde angesprochen, daß Geheimdienste nur einen kleinen Teil ihres Personals und ihrer Budgets in High-Tech-Aktivitäten oder in filmreife spektakuläre Attentate investieren. Stattdessen wird ein großer Anteil von ca. 85% in alltägliche, eher unspektakuläre Manipulationen von Medien und Organisationen wie z.B. Gewerkschaften sowie in Propaganda gesteckt. Von daher verwundert es auch wenig, daß in Europa die CIA Einfluß auf Journalisten nahm. Ähnlich wie laut Yuri Bezmenov der KGB übrigens amerikanische Journalisten mit kostenlosen inszenierten Studienreisen in die damalige Sowjetunion beeinflußte, so taten dies auch großzügige amerikanische ‘Gönner’ u.a. mit europäischen Journalisten.

Weitere Einflußnahmen der USA wurden auch in der Dokumentation ‘Germany made in USA‘ beschrieben [3].

Neu ist eher die Deutlichkeit und Offenheit, mit der Udo Ulfkotte die Thematik ansprach. Als Reaktionen auf seine Aussagen in seinem Buch Gekaufte Journalisten sowie in Interviews meldeten sich einige Journalisten mit weiterem Material.

Dr. Ulfkotte berichtet auf Kopp Online[4]:

Das Verheerende für die Leitmedien: Es melden sich viele ehemalige Mitarbeiter von denen, die mir noch mehr Material zur Verfügung stellen. Heute hat mir einer die Belege dafür geschickt, dass er fünf Jahre lang den Chef der Wirtschaftsredaktion einer der bekanntesten Zeitungen jeden Monat mit einer hohen vierstelligen Summe dafür geschmiert hat, dass sein Unternehmen positiv dargestellt wurde. Mein Buch ist ja inhaltlich schon hammerhart und nur was für starke Nerven. Aber was ich jetzt zugeschickt bekomme, sprengt jeden Thriller. […] Im Zeitalter von Twitter – @UdoUlfkotte – und Facebook und freien Onlineportalen wie Kopp Online kann man nichts mehr totschweigen.

Ich würde mir wünschen, dass jene, die ich namentlich erwähne, mich öffentlich um ein Gespräch bitten oder aber verklagen, um die schweren Vorwürfe zu klären. Die FAZ hat mir schriftlich strafrechtliche, arbeitsrechtliche, presserechtliche und zivilrechtliche Schritte angekündigt. Das beruhigt mich. Denn wir wollen die schweren Vorwürfe doch schließlich klären. Ich freue mich bei allen Medien auf die Aufarbeitung und die Klärung, welcher Journalist sich von wem schmieren lässt und als Auftragsschreiber in wessen Diensten steht. Flächendeckend sind viele unserer angesehenen Journalisten ja bei näherer Betrachtung bedauernswerte Gestalten, die sich in den Spinnennetzen von Geheimdiensten, Politik und Hochfinanz verfangen haben und nun wie Marionetten von denen gesteuert werden. […]

Hier die freie Übersetzung des Interviews:

Nach dem Interview gibt es auf dolomitengeistblog.wordpress.com

Nun, ich bin seit etwa fünfundzwanzig Jahren Journalist, und ich wurde dazu ausgebildet, zu lügen, zu betrügen, und nicht dazu, der Öffentlichkeit die Wahrheit zu erzählen.

Aber da ich jetzt innerhalb der letzten Monate sah, wie […] die deutschen und amerikanischen Medien versuchen, den Menschen in Europa den Krieg zu bringen, den Krieg nach Russland zu bringen, [dann] ist das ein Punkt, von dem aus es kein Zurück mehr gibt, und […] ich werde aufstehen und sagen, es ist nicht richtig, was ich in der Vergangenheit getan habe, um Menschen zu manipulieren, um Propaganda gegen Russland zu betreiben, und es ist nicht richtig, was meine Kollegen tun und in der Vergangenheit getan haben, weil sie bestochen wurden, um die Menschen nicht nur in Deutschland, [sondern auch] in ganz Europa zu verraten.

Der Grund dieses Buch zu schreiben, war, daß ich große Angst vor einem neuen Krieg in Europa habe, und ich mag es nicht, diese Situation wieder zu haben, denn der Krieg ist nie aus sich selbst heraus entstanden. Es gibt immer Menschen dahinter, die den Krieg vorantreiben, und das sind nicht nur Politiker, sondern auch Journalisten. Und ich habe in dem Buch genau beschrieben, wie wir in der Vergangenheit unsere Leser dahingehend verraten haben, den Krieg zu unterstützen, und weil ich dies nicht mehr will. Ich habe diese Propaganda satt. Wir leben in einer Bananenrepublik und nicht in einem demokratischen Land, in dem wir Pressefreiheit, in dem wir Menschenrechte haben, […]

Wenn Sie die deutschen Medien sehen, vor allem meine Kollegen, die Tag für Tag gegen die Russen schreiben, [und] die in den transatlantischen Organisationen sind und von den USA dabei unterstützt werden, so zu handeln, […] Menschen wie mich, […] Ich wurde ein ‘Ehrenbürger des Staates Oklahoma’ in den Vereinigten Staaten, nur […], weil ich pro-amerikanisch schreibe, pro-amerikanisch schrieb.

Ich wurde von der Central Intelligence Agency, von der CIA unterstützt. Warum? Weil ich pro-amerikanisch sein sollte. Ich habe es satt, ich will es nicht mehr tun, und daher habe ich gerade ein Buch geschrieben, nicht um Geld zu verdienen, nein, es wird mir eine Menge Ärger einbringen. [Ich schrieb es stattdessen,] um den Menschen in diesem Land, in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt […] einen kleinen Blick darauf zu geben, was sich hinter den verschlossenen Türen abspielt.

(Frage von Russia Today über Kopfhörer an Dr. Ulfkotte)

Ja, es gibt viele Beispiele dafür, […], wenn wir einfach nur zur Geschichte zurückgehen, wenn Sie in das Jahr 1988 gehen. Wenn Sie in Ihre Archive gehen, dann werden Sie finden, daß im März 1988, […] im Irak die Kurden mit Giftgas vergast wurden.

Das ist auf der ganzen Welt bekannt. Aber im Juli 1988 schickte man mich in eine Stadt namens Subejdat[?], welche sich bei der irakisch-iranischen Grenze befindet. […]

Es war Krieg zwischen den Iranern und Irakern, und ich wurde dorthin geschickt, um zu fotografieren, wie die Iraner mit Giftgas vergast worden waren, mit deutschem Giftgas – Sie nennen es ‘Lost‘ und ‘Sarin‘ – Senfgas, von Deutschland produziert, und ich war dort, um Fotos aufzunehmen, wie diese Menschen mit Giftgas aus Deutschland getötet worden waren.

Als ich nach Deutschland zurückkam, gab es nur ein kleines Foto in der Zeitung, in der Frankfurter Allgemeinen, und es gab einen kleinen Artikel, in dem nichts davon geschrieben war, wie beeindruckend brutal, wie unmenschlich, wie schrecklich es war, [… ] Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Menschen mit deutschem Giftgas zu töten.

So war also die Lage: Ich fühle mich dadurch mißbraucht, weil ich dort gewesen war und [dann] nur eine Dokumentation gebracht wurde über das, was getan wurde, aber es mir nicht erlaubt worden war, in die Welt hinauszuschreien, was wir hinter verschlossenen Türen getan hatten.

Bis heute ist es der Öffentlichkeit nicht sehr bekannt, das heißt der deutschen Öffentlichkeit, uns, daß Hunderte oder Tausende Menschen in dieser Stadt Subejdat vergast worden waren.

Jetzt fragen Sie, was ich für die Geheimdienste getan habe. Beachten Sie daher bitte, daß die meisten Journalisten, welche Sie im Ausland sehen, welche behaupten, Journalisten zu sein, und […] sie könnten [auch] Journalisten sein, europäische oder amerikanische Journalisten, aber viele von ihnen, wie ich es in der Vergangenheit war, sogenannte nicht-offizielle Mitarbeiter [NOC, non-official cover] sind. [AdÜ: Etwas Ähnliches wie ein Informeller Mitarbeiter; wörtl. etwa inoffizielle, getarnte / verdeckte Person]
So nennen die Amerikaner dies. Ich war ein nicht-offizieller Mitarbeiter. Nicht-offizieller Mitarbeiter, was bedeutet das?

Es bedeutet: Man arbeitet auch für einen Geheimdienst; man hilft denen, wenn sie wollen, daß man ihnen hilft, aber sie werden nie, nie […], wenn Sie inhaftiert sind oder wenn man herausfindet, daß Sie nicht nur ein Journalist, sondern auch ein Spion sind. Sie werden nie sagen: ‘Das war einer von unsren Jungs’, sie werden Sie nicht kennen; das bedeutet ‘nicht-offizieller Mitarbeiter’.

Also habe ich ihnen in verschiedenen Situationen geholfen, und jetzt schäme ich mich auch dafür.

So wie ich mich dafür schäme, daß ich für eine sehr empfehlenswerte Zeitung wie die Frankfurter Allgemeine gearbeitet habe, weil ich von Milliardären bestochen wurde, weil ich von den Amerikanern bestochen wurde, nicht genau die Wahrheit zu berichten, sondern […].

Ich habe mir gerade in meinem Auto vorgestellt, als ich zu diesem Interview fuhr […], ich habe nur versucht, in meinem Gehirn herauszufinden, was passiert wäre, wenn ich einen pro-russischen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen geschrieben hätte.

Nun, ich weiß nicht, was passiert wäre, aber wir waren alle dazu ausgebildet, pro-europäisch, pro-amerikanisch zu schreiben, nur bitte nicht pro-russisch. Es tut mir daher deswegen sehr leid, aber das ist nicht das, was ich unter Demokratie und Pressefreiheit verstehe. Auch dies tut mir sehr leid.

[…] Ja, ich verstehe Ihre Frage sehr gut. Deutschland ist immer noch eine Art Kolonie der Vereinigten Staaten.

Sie sehen dies in vielen Punkten, wie z.B. darin, daß die Mehrheit der Deutschen Atomwaffen in unserem Land nicht haben will, aber wir immer noch amerikanische Atomwaffen haben.

Wir sind also immer noch eine Art Kolonie der Amerikaner. Und weil wir eine Kolonie sind, ist es sehr einfach, sich jungen Journalisten durch – was hier sehr wichtig ist – Transatlantische Organisationen anzunähern.

Alle Journalisten von wirklich geachteten und wirklich empfehlenswerten großen deutschen Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern, sie sind alle Mitglieder oder Gäste dieser großen transatlantischen Organisationen.

Und in diesen transatlantischen Organisationen nähert man sich Ihnen so an, daß Sie pro-amerikanisch sein sollten, und es kommt niemand zu Ihnen und sagt: ‘Nun, wir sind die Central Intelligence Agency. Möchten Sie für uns arbeiten?’

Nein, so geschieht dies nicht. Was sie, diese transatlantischen Organisationen, tun ist: Sie laden Sie ein, die Vereinigten Staaten zu besuchen.

Sie bezahlen dafür, sie begleichen alle Ihre Ausgaben und alles.

Auf diese Art werden Sie bestochen; Sie werden immer korrupter, denn Sie knüpfen gute Kontakte.

Sie werden nicht wissen, daß diese ‘guten Kontakte’, sagen wir mal ‘nicht-offiziell’ sind, nicht-offizielle Mitarbeiter oder Menschen, die offiziell für die Central Intelligence Agency oder andere amerikanische Agenturen arbeiten.

Also schließen Sie Freundschaften, Sie denken ‘Das sind Freunde’, und Sie arbeiten mit ihnen zusammen. […]

Diese fragen Sie: ‘Nun, könnten Sie mir diesen Gefallen tun, könnten Sie mir jenen Gefallen tun, und auf diese Weise wird ihr Verstand von diesen Leuten immer mehr einer Gehirnwäsche unterzogen, und Ihre Frage lautete, ob dies nur bei deutschen Journalisten so sei.

Nein, ich denke, es ist vor allem bei den britischen Journalisten so, weil sie eine viel engere Beziehung haben.

Es ist insbesondere der Fall bei den Israelis, natürlich teilweise bei den französischen Journalisten, nicht so sehr wie bei einem deutschen oder einem britischen Journalisten.

Es ist der Fall bei australischen Journalisten, bei Journalisten aus Neuseeland, aus Taiwan, aus … .

Nun, es gibt viele Länder, Länder in der arabischen Welt, wie zum Beispiel Jordanien, wie das Sultanat Oman.

Es gibt viele Länder, wo dies geschieht, wo man Menschen findet, die man akquirieren kann [people, to claim]… Dies sind geachtete Journalisten, aber wenn man hinter sie sieht, wird man feststellen, daß sie Marionetten sind, welche durch die Fäden der Central Intelligence Agency gesteuert werden.

[…] Es tut mir leid, daß ich Sie unterbreche. Ich werde Ihnen ein Beispiel geben. Manchmal kommen sie, die Geheimdienste, in Ihr Büro und warnen Sie, einen Artikel zu schreiben. Ich gebe Ihnen ein Beispiel nicht von anderen fremden Journalisten, sondern von mir selbst. Ich habe nur das Jahr vergessen.

Ich erinnere mich nur daran, daß der deutsche Auslands-Nachrichtendienst, der Bundesnachrichtendienst – er ist einfach eine Schwesterorganisation der Central Intelligence Agency, denn er wurde vom amerikanischen Nachrichtendienst gegründet[5] – daß also eines Tages der BND, dieser deutsche Auslandsnachrichtendienst, in mein Büro in der Frankfurter Allgemeinen in Frankfurt kam, und sie wollten, daß ich einen Artikel über Libyen und über Colonel Muammar al-Gaddafi schreiben sollte.

Ich hatte absolut keine geheimen Informationen über Oberst Muammar al-Gaddafi und Libyen. Aber sie gaben mir all diese geheimen Informationen, und sie wollten von mir nur, daß ich den Artikel mit meinem Namen unterschrieb.

Ich tat das, aber es war ein Artikel, der in der Frankfurter Allgemeinen veröffentlicht wurde, und der ursprünglich vom Bundesnachrichtendienst kam, vom deutschen Auslands-Nachrichtendienst.

Glauben Sie dann wirklich, daß dies Journalismus ist? Geheimdienste schreiben Artikel?

Oh ja, dieser Artikel – ich habe ihn teilweise in meinem Buch abgedruckt -, dieser Artikel hieß, glaube ich ‘Wie Libyen und Oberst Gaddafi, […] wie er heimlich versuchte, eine Giftgasfabrik zu bauen’, in Arapta[?] war der Name, ja.

Und ich bekam alle diese Informationen – es war eine Geschichte, die zwei Tage später weltweit gedruckt wurde.

Aber ich hatte keine Informationen darüber; es war der Geheimdienst, der wollte, daß ich diesen Artikel schreibe.

Aber das ist nicht die Art, wie Journalismus funktionieren sollte, daß Geheimdienste, daß sie entscheiden, was gedruckt wird und was nicht.

Wenn ich ‘Nein!’ sage! Ich gebe Ihnen […] ein sehr gutes Beispiel dafür, wenn Sie ‘Nein’ sagen. Nun, wir haben eine Rettungseinheit in Deutschland, mit Hubschraubern für Verkehrsunfälle. […]

Sie nennen sich selbst ‘Die Gelben Engel’. Dort gab es jemanden, der nicht kooperieren wollte; er war ein Pilot des Hubschrauber-Service der Gelben Engel in Deutschland.

Dieser Mann sagte ‘Nein!’ zum Auslands-Geheimdienst Bundesnachrichtendienst, als sie auf ihn zukamen und ihn als nicht-offiziellen Mitarbeiter [NOC] für den deutschen Nachrichtendienst haben wollten, […] daß er einfach vorgeben sollte, jemand von den Gelben Engel zu sein.

Was also geschah war, daß er seinen Job verlor. Und das Gericht in Deutschland, der Richter entschied, daß sie recht hatten, weil man so jemandem nicht vertrauen könnte.

Er wurde aus seinem Job herausgeworfen, weil er nicht mit dem Auslands-Nachrichtendienst kooperieren wollte. Ich wußte also, was passieren würde, wenn ich nicht mit Nachrichtendiensten zusammenarbeiten würde.

Nun, […] sechs Mal gab es bei mir Hausdurchsuchungen, weil mir von der Staatsanwaltschaft, der deutschen Staatsanwaltschaft, vorgeworfen wurde, ich hätte […] Staatsgeheimnisse [eigtl. Geheimnisse mehrerer Staaten, ’secrets of States‘] durchsickern lassen.

Sechs Hausdurchsuchungen! Nun, sie hofften, daß ich dies nie wieder tun würde.

Aber ich denke, es ist noch schlechter, wenn die Wahrheit [erst] eines Tages herauskommen wird. Die Wahrheit wird nicht sterben.

Und es ist mir egal, was passieren wird. Ich habe drei Herzinfarkte gehabt, ich habe keine Kinder, wenn man mich also vor Gericht stellen oder ins Gefängnis bringen will, dann wird es noch schlimmer für die Wahrheit.

Freie Presse, fahr zur Hölle, heißt es!

In vielen Ländern dieses Planeten scheinen die Menschen zu bemerken, dass die „Freie Presse“, gemeint ist die zensuriert Presse (gesamte Medien) manipuliert, verheimlicht, lügt und fehl- oder falschinformiert. Freie Presse – wäre ja zum schmunzeln, wäre das Ganze nicht so ernst (Kriegshetze usw.). Abgesehen von der großen Zensur aus Washington DC, der City of London oder dem Vatikan in Rom (dazu interessant der Beitrag von Robert Stein) muss man nur schauen, wem diese Schmierenblätter und Sender gehören. In Österreich gehören die Presse, die kleine Zeitung, die NÖN und andere der Kirche, entweder direkt oder über den Styria Media Verlag. Die Syria Media Group gehört zu 100 % der katholischen Kirche Österreichs, siehe Wikipedia, und das in einer Privatstiftung. „Geben ist besser als Nehmen“ sagt die Kirche, denn wenn die anderen nicht geben kann sie nicht so viel nehmen. Ist ja logisch. Das ist nur ein Beispiel. Würde man die Inhaber anderer Medien recherchieren, wäre das Übel nicht geringer.

In Deutschland gehören viele „führenden“ Blätter oder Sender dem Springer Verlag (Bild-Zeitung u.a) und die Deutschen sind ja mit ihren Medien auch nicht mehr einverstande, siehe „Verstrickungen deutscher Medien – Die Anstalt“

Aus den USA habe ich heute diesen Bericht gelesen – US-Umfrage: Zur Hölle mit der freien Presse

Schockierende Zahlen aus den USA. Satte 37 Prozent der 315 Millionen Amerikaner finden, dass Journalisten die Regierung um Erlaubnis bitten müssen, bevor sie über Themen wie die nationale Sicherheit berichten.

Die Pressefreiheit, einer der unumgänglichen Pfeiler einer Demokratie – vor allem einer, die in der ganzen Welt für diese Regierungsform Kriege führt – ist in der US-Öffentlichkeit als Konzept nicht präsent.

Was soll man da noch sagen, das Ende der Lügenmedien scheint gekommen. Die Medienmanipulation hat ja gerade im Angesächsischen eine ganz besondere Tradition und Bedeutung, gehört z. B. Reuters den Rothschilds, Murdock besitzt hunderte von Zeitungen und Magazinen.Und das obwohl es ein Kartellamt und Kartellverbot gibt. Ist das nicht puzig? Das Kartellrecht ist nur eingeführt worden, damit die ehrlichen Menschen den sogenannten Eliten nicht in die Suppe spucken können – und sie tun es doch, indem sie die Lügen erkennen und den Dreck nicht mehr kaufen. Die beste Reaktion. Weiterlesen und Quelle: Zur Hölle mit der freien Presse – – – >

Chemtrails – blind – blöd – extrem ignorant?

Um ca. sechs Uhr war es im Mondseeland/Oberösterreich wunderschön, tief blauer Himmel, kein Wölckchen am Himmel. Dann – 10 Flugzeuge (kreuz und quer geflogen) später hat es so ausgesehen.

Chemtrails Mondseeland 1 18.09.2014 Chemtrails Mondseeland 2 18.09.2014

Chemtrails Mondseeland 3 18.09.2014

Chemtrails Mondseeland 4 18.09.2014

Chemtrails Mondseeland 5 18.09.2014

Ich frage mich, wie blind, blöd oder extremignorant muss man sein, um zu glauben dass kondensiertes Wasser so ausschaut bzw. das geht so oder so nur mit Glauben. Wissen würde nie so einen Schwachsinn zulassen. „Glauben heißt Religion, Osterhase und nichts Wissen“!

Die Medien oder Meinungsmacher schreiben nichts, überhaupt nichts davon und lassen die österreichischen Bürger vollkommen im „Dunkeln“.

Hier noch der Wetterbericht von 8 Uhr – strahlend blauer Himmel, nur halt über den Schlieren (muss die Welt wunderschön) sein!

Wetterbericht Österreich vom 18. Sept. 2014 um 8 Uhr

Guten Morgen!

Medien sind Kriegstreiber – von Konstatin Wecker

Konstatin WeckerLiebe Leser meines Blogs, es ist kaum zu glauben, dass immer noch so viele Menschen auf die herkömmlichen Medien vertrauen, denn wenn man nur ein bisschen aufpasst was (ab)geschrieben oder im TV berichtet wird dann muss man einfach merken, dass alles nicht zusammen passt. Ich sehe es so wie Konstatin Wecker, finde seinen Beitrag großartig.

Quelle: www.facebook.com/pages/Konstantin-Wecker

Liebe Freunde,
„Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt? Diplomaten belügen Journalisten und glauben es, wenn sie’s lesen.“
Karl Kraus, der die Manipulation der Massen in den Kriegszeiten des ersten Weltkrieges durchschaute und wie kein anderer messerscharf analysierte, verachtete die meisten Journalisten.
Er verabscheute den „Journalismus und die intellektuelle Korruption, die von ihm ausgeht, mit ganzer Seelenkraft.“
Ich hielt das lange für übertrieben, zumal ich hervorragende und unbestechliche JournalistInnen kenne und schätze.
Mittlerweile befallen mich Zweifel an meiner Loyalität.
Klar, es gibt sie noch, diese aufrechten Vertreter ihres Fachs. Aber wo dürfen sie noch schreiben?
Die Propagandamaschine läuft bereits und es ist erschreckend, wie ein Großteil der Zunft einem Plan zu folgen scheint,der trotz des Widerspruchs der meisten Leser die Wirklichkeit im Sinne einflussreicher Geldgeber gestaltet.
„Als einer der Pioniere der Medienkritik hatte Karl Kraus erkannt, dass die Medien die Wirklichkeit nicht abbilden, sondern erzeugen , dass Meinungen und Stimmungen nicht einfach entstehen, sondern gemacht werden“, schreiben Matthias Bröckers und Paul Schreyer in ihrem lesenswerten Buch:“Wir sind die Guten“ und sie zitieren noch einmal einen der wichtigsten Sätze von Karl Kraus:
„Ich habe erlebt, wie Krieg gemacht wird, wie Bomben, die nie geworfen wurden, nur dadurch, dass sie gemeldet wurden, zum Platzen kommen.“
Bomben, die nie geworfen wurden, können platzen wenn sie gemeldet werden – das sollte als Mahn-Schild auf jedem Schreibtisch in den Redaktionsräumen der Zeitungen und Fernsehstudios prangen!
Warum, glaubt ihr, hören wir nichts mehr von diesem Flugzeug, das laut BILD ja Putin persönlich vom Himmel geholt hat?
Ich habe keine Ahnung, wie ihr auch, ich kann keine Flugschreiber auswerten, bin kein Fachmann und war nicht vor Ort – aber immerhin kann ich eins und eins zusammenzählen. Wem nützte diese Tragödie am meisten? Und warum wird nun nicht mehr darüber berichtet? Und wenn es nun bewiesen wäre, dass es die pro-russischen Separatisten gewesen waren – was für eine Geschrei hätte das gegeben? Bestimmte Zeitungen würden in ihren Kästen auf der Straße zu kokeln beginnen vor lauter selbstgerechter Empörung.
Und ich möchte noch eine ganz persönliche Erfahrung hinzufügen: ich habe in den letzten fast sechs Jahrzehnten in denn ich mich bewusst mit Nachrichten und Zeitungen beschäftige, nicht annähernd eine derartige Propagandaschlacht erlebt.
Es erschreckt mich, wenn ich sehe, wie manche Leitmedien mit zum Teil sehr klugen Leserkommentaren überschüttet werden und sich penetrant weigern, ihre Leser ernst zu nehmen.
Was ist da passiert? Es ist sicher auch dem Internet zu verdanken, dass die Leser zu einem großen Teil gebildeter sind, als die Reporter. Aber in diesem Fall ist es einfach auch nur der gesunde Menschenverstand, der uns, wie es zumTeil aussieht, aberzogen werden soll.
Wie macht man ein friedliebendes Volk kriegslüstern? Durch Propaganda, durch Erfindungen, Lügen, durch die Erschaffung eines Feindes.
Man schimpft mich Putinversteher? Ja, gerne, das bin ich.
Aber wer so gern mit Schimpfworten um sich schlägt, sollte sich halt auch in der Semantik etwas auskennen.
Ein Versteher ist kein Liebhaber, kein Bewunderer, kein Fan, kein Verehrer. Es kann auch ein Volltrottel sein den man versteht.
Ein Versteher versucht zu VERSTEHEN! Nicht mehr, nicht weniger.
Wie kann so ein Wort ein Schimpfwort werden?
Und am Ende dieser kleinen Glosse soll Egon Bahr zu Wort kommen, einer der Architekten der Ostverträge Willy Brandts. Eines Mannes, den die SPD, wie es aussieht, völlig vergessen hat. Dabei kann ihm keiner der heutigen Mitläufer das Wasser reichen.
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte.Es geht um Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“

Westliche Medien schweigen systematische erzwungene Organentnahme in der Ukraine tot

Und da sage noch wer, Krieg lohne sich nicht! Der Blogbetreiber.
Ein Beitrag von Tony Cartalucci

Anders als im Falle der terroristischen Angriffe in Libyen, Syrien und nun auch im Irak, die von den USA, Großbritannien, der EU, einigen NATO-Mitgliedsstaaten sowie Ländern in der Region wie Saudi-Arabien, Israel und Katar unterstützt werden, und wo jeder Versuch, Extremisten daran zu hindern, ganze Länder zu erobern, vom Westen mit moralischer Empörung und dem Vorwurf von »Menschenrechtsverletzungen« beantwortet wird, reagiert der Westen andererseits angesichts der ungebremsten Brutalität tatsächlicher Nazis in der Ukraine gegenüber den Regionen im Osten, die eine Abspaltung von der Ukraine anstreben, mit heuchlerischem Schweigen.

Flüchtlinge, die in großer Zahl die eingekreisten und bombardierten Bevölkerungszentren verlassen, berichten von Massenmorden, willkürlichem Vorgehen gegen Zivilisten und sogar von grausigen Fällen erzwungener Organentnahme aus den Körpern von Menschen, die von den Kampfgruppen Kiews getötet oder sogar direkt von kriminellen Banden entführt wurden, die in dem Klima der Straflosigkeit ihr Unwesen treiben, das vom Schweigen des Westens begünstigt wird.

Während westliche Medien in Libyen, Syrien und nun auch weiterlesen und Quelle info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa