Produktbeschreibung #

Der RevPi Connect 4 ist ein 24-V-Industrie-PC für IIoT- und Automatisierungsprojekte auf Basis des Raspberry Pi Compute Module 4. Der RevPi ist ein Basismodul aus der Revolution Pi Produktfamilie. Alle Geräte der Revolution Pi Produktfamilie werden gemäß EN 61131-2 entwickelt.

Aufbau #

revpi-connect4-aufbau
Note

Der Aufbau des RevPi kann je nach Variante abweichen.

Position Komponente Verwendung

1

X2-Stecker RS485

Serielle Schnittstelle RS485,
USV anschließen

2

6 × Status-LED

RevPiLED

3

2 × RJ45 Ethernet

Ethernet-Schnittstellen RJ45,
Netzwerkverbindung herstellen

4

2 × USB A 3.2 Gen 1

USB-Schnittstellen

5

RP-SMA-Buchse[1]

WLAN und BT

6

Micro-USB

Image sichern und neu installieren

7

X2-Stecker

Relais-Ausgang,
Digitaler Eingang

8

X4-Stecker

Spannungsversorgung anschließen

9

2 × Arretierklammer

Gerät auf einer Hutschiene montieren

10

Lüftungsschlitze

Gerät auf einer Hutschiene montieren

11

2 × PiBridge

Erweiterungsmodule anschließen

12

Micro-HDMI

Desktop-Betrieb einrichten

Varianten #

Artikelnr. RAM eMMC WLAN

100376

2 GB

8 GB

100377

2 GB

8 GB

100378

4 GB

32 GB

100379

4 GB

32 GB

100395

8 GB

32 GB

100380

8 GB

32 GB

Verfügbare Varianten siehe Revolution Pi Shop.

Kompatibilität #

Das Basismodul RevPi Connect 4 kann um bis zu 10 Erweiterungsmodule zu einem Revolution Pi System erweitert werden:

Linke Seite Basismodul Rechte Seite

5 × RevPi I/O-Modul

RevPi Connect 4

5 × RevPi I/O-Modul

Virtual Devices #

Die Virtual Devices sind als Komponenten in PiCtory enthalten:

Betriebssystem-Images #

Der RevPi Connect 4 ist kompatibel mit:

Lieferumfang #

Im Lieferumfang enthalten sind

  • RevPi Connect 4 (Basismodul)

  • X4-Stecker

  • 2 × X2-Stecker

  • 2 × Blindstecker für PiBridge

  • Beiblatt

Montage und Anschluss #

Der RevPi wurde für den Einsatz in einem Schaltschrank entwickelt. Beachte die Vorgaben für den bestimmungsgemäßen Gebrauch und alle Sicherheitshinweise.

Warning
Lebensgefahr durch elektrischen Schlag

Bei Arbeiten an Geräten im Schaltschrank unter Beteiligung von 230-V-Netzspannung besteht tödliche Stromschlaggefahr.

▷ Arbeiten im Schaltschrank nur von Elektrofachkräften durchführen lassen.

▷ Vor allen Arbeiten im Schaltschrank die Spannungsversorgung ordnungsgemäß abschalten.

Caution
Beschädigung des Geräts durch Überhitzung

Die Umgebungstemperatur im Schaltschrank darf die maximal zulässige Betriebstemperatur nicht überschreiten.

▷ Lüftungsschlitze freihalten.

▷ Installationsabstände einhalten.

▷ Gerät senkrecht montieren.

▷ Geräte mit starker Eingangsleistung nicht direkt nebeneinander platzieren.

▷ Staub und Schmutz in der Umgebung des Geräts regelmäßig entfernen.

Führe die Montage und den Anschluss in folgender Reihenfolge aus:

  1. Montiere das RevPi Basismodul und alle Erweiterungsmodule auf einer Hutschiene.

  2. Schließe alle Erweiterungsmodule über eine PiBridge Steckbrücke an.

  3. Schließe alle sonstigen Geräte wie Sensoren und Aktoren an. Die Schnittstellen, die dir dafür zur Verfügung stehen, findest du im Abschnitt Aufbau.

  4. Schließe einen Bildschirm und eine Tastatur an, wenn du den RevPi im Desktop-Betrieb betreiben möchtest. Das ist nicht notwendig, wenn du über eine Netzwerkverbindung auf den RevPi zugreifen kannst.

  5. Schließe zuletzt die Spannungsversorgung an.

USV anschließen #

Eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) stellt sicher, dass Geräte während einer Störung weiter funktionieren. Je nach Art der USV, kann eine USV vor folgenden Störungen schützen:

  • Stromausfall

  • Überspannung

  • Unterspannung

  • Frequenzänderungen

  • Oberschwingungen

Der RevPi verfügt über einen digitalen Eingang, an dem der Statusausgang einer USV angeschlossen werden kann.

▷ Prüfe, ob deine USV geeignet ist, um sie an den RevPi anzuschließen.

▷ Verbinde den Statusausgang der USV mit dem digitalen Eingang am X2-Stecker (Pin IN und Pin Ground (GND)).

▷ Beachte die Installationsvorgaben des USV-Herstellers.

▷ Teste die USV.

Im Prozessabbild steht in Bit 6 der Variable RevPiStatus 0 oder 1, je nachdem ob 0V oder 24V an den Eingang angelegt sind. Deine Applikation muss dieses Bit zyklisch auslesen. Falls die USV ein Problem meldet, muss Deine Applikation eine entsprechende Maßnahme einleiten. Was genau gemacht werden soll, ist abhängig von:

  • der Größe der verwendeten Batterie,

  • der Stromaufnahme des RevPi,

  • der Stromaufnahme aller Komponenten, die zusätzlich an die USV angeschlossen sind.

Typischerweise wird die Anlage in einen sicheren Zustand gebracht und der RevPi heruntergefahren.

Zugriff auf das Gerät #

Der Zugriff auf den RevPi erfolgt in zwei Schritten:

Installiere alle verfügbaren Updates, sobald der RevPi mit dem Internet verbunden ist, damit das System bei sicherheitsrelevanten Features immer auf dem aktuellen Stand ist.

Siehe auch:

Alternativ ist der Zugriff ohne Netzwerk möglich, siehe Desktop-Betrieb.

Konfiguration #

Die Konfiguration des RevPi erfolgt in zwei Schritten:

  1. Das RevPi Basismodul konfigurierst du ab RevPi Bookworm (10/2024) über die Applikation Cockpit.

  2. Das Revolution Pi System, d. h. ein RevPi Basismodul mit Erweiterungsmodulen, konfigurierst du über die Applikation PiCtory oder ggf. direkt in der Entwicklungsumgebung, z. B. über CODESYS.

Note

CODESYS und PiCtory können für die Konfiguration nicht parallel verwendet werden. Eine bestehende Konfiguration über PiCtory wird von einer Konfiguration über CODESYS überschrieben.

Die virtuellen Geräte OPC UA Server und MQTT Client können nur über PiCtory verwendet werden.

Note

Bis RevPi Bullseye (04/2024) wird die Konfiguration des RevPi Basismoduls über die Applikation RevPi Status vorgenommen.

Parametrierung #

Folgende Parameter, Eingänge (INP) und Ausgänge (OUT) können konfiguriert werden:

RevPiStatus (INP) #

Bildet mit den Bits verschiedene Status des piControl Treibers ab.

Bit Bedeutung

0

piControl Treiber läuft.

1

Mindestens ein angeschlossenes I/O-Modul ist nicht konfiguriert.

2

Mindestens ein RevPi I/O-Modul wurde konfiguriert, aber nicht angeschlossen.

3

Ein I/O-Modul belegt mehr oder weniger Bytes im Prozessabbild als in der Konfiguration angegeben.
Das bedeutet, dass die Version der Konfigurationsdatei oder der verwendeten Gerätebeschreibungsdateien nicht zur Firmware im I/O-Modul passt.
Siehe auch: Firmware updaten.

4

Ohne Funktion.

5

Ohne Funktion.

6

Digitaler Eingang auf X2-Stecker

RevPiIOCycle (INP) #

Zeigt die Zykluszeit der PiBridge Kommunikation zwischen Basismodul und Erweiterungsmodulen in Millisekunden (ms) als Integer-Wert an.

RS485ErrorCnt (INP) #

Zählt die Fehler in der Kommunikation mit den RevPi I/O-Modulen und gibt deren Anzahl als Integer-Wert aus.

Core_Temperature (INP) #

Zeigt die CPU-Temperatur als Integer-Wert in Grad Celsius (°C) an.

Core_Frequency (INP) #

Zeigt die CPU-Frequenz in MHz / 10 an, z. B. 2400 MHz = Wert 240.

RS485ErrorLimit1 (OUT) und RS485ErrorLimit2 (OUT) #

RS485ErrorLimit1 und RS485ErrorLimit2 dienen als Schwellenwerte für die Fehlerbehandlung in der Kommunikation zwischen dem RevPi Gerät und den I/O-Modulen.

Am Ende jedes Kommunikationszyklus wird der Fehlerzähler RS485ErrorCnt mit diesen beiden Grenzwerten verglichen:

  • RS485ErrorLimit1: Bei Erreichen dieses Wertes wird eine Meldung in der Logdatei kern.log generiert. In kommenden piControl Versionen werden zusätzlich die in PiCtory definierten Default-Werte in das Prozessabbild geschrieben.

  • RS485ErrorLimit2: Erreicht der Fehlerzähler diesen Wert, wird die PiBridge Kommunikation vollständig beendet.

Note

Die Kommunikation über die serielle Schnittstelle RS485 nach außen ist davon nicht betroffen, nur der interne PiBridge Datenverkehr.

Die Deaktivierung der jeweiligen Prüfung erfolgt durch Setzen des entsprechenden Wertes auf 0. Wenn z. B. RS485ErrorLimit1 auf 0 gesetzt wird, werden keine Warnmeldungen in kern.log generiert.

Die Default-Werte sind:

  • RS485ErrorLimit1: 10

  • RS485ErrorLimit2: 1000

Diese Werte bieten für die meisten Anwendungsfälle eine ausgewogene Balance zwischen Fehlertoleranz und Systemstabilität.

RevPiLED (OUT) #

Über RevPiLED können die frei programmierbaren LEDs angesteuert werden, siehe LEDs konfigurieren.

Bit Komponente Statusinformation

2:0
5:3
8:6
11:9
15:12

LED A1
LED A2
LED A3
LED A4
LED A5

000 = aus
001 = rot
010 = grün
100 = blau
011 = orange
110 = cyan
101 = magenta
111 = weiß

RevPiOutput (OUT) #

Über RevPiOutput, Bit 0, wird der Relaiskontakt gesteuert.

Serielle Schnittstelle RS485 #

revpi-connect-4-rs485-pinout

Der RevPi verfügt über eine RS485-Schnittstelle am oberen X2-Stecker, um serielle Geräte wie Sensoren anzuschließen.

Die Buchse hat differentielle Datenleitungsklemmen P/N und Referenzklemmen (interne GND und Funktionserde über 1 MOhm RC-Netzwerk).

Unter Linux lässt sich die Schnittstelle über den Device Driver Node mit /dev/ttyRS485 ansprechen.

Wie du diesen Anschluss optimal verwendest, ist von deiner Projektumgebung abhängig. Das Netzwerk, mit dem du arbeitest oder die EMV-Belastung sind individuelle Faktoren, die Einfluss darauf haben, wie du diesen Stecker belegst.

Wir können dir deshalb keinen optimalen Lösungsweg für dein individuelles Projekt zeigen, aber wir haben dir die Probleme zusammengestellt, die auftreten können, und Tipps, wie du sie beheben kannst.

RS485 ist eine voll differentielle Leitung und benötigt normalerweise keine dritte GND-Leitung. Aufgrund der Grenzen der Eingangsempfänger (maximale Gleichtaktspannung) kann es jedoch zu Problemen mit der Signalqualität kommen, wenn kein Potentialbezug zwischen Sender und Empfänger verwendet wird. Durch den Anschluss des internen GND an eine Leitung, die durch EMV belastet ist, kann es jedoch wiederum zu EMV-Problemen innerhalb des RevPi Connect kommen.

Deshalb empfehlen wir dir, eine gemeinsame Funktionserde zwischen allen RS485-Netzwerkteilnehmern zu verwenden. Dadurch erreichst du ein gutes, gemeinsames Bezugspotential für das differentielle Bussignal.

Wenn das auch nicht funktioniert, kannst du die FE-Klemme des RS485-Steckers mit der dritten (GND-)Leitung des Busses verbinden.

Du kannst außerdem versuchen, mit der GND-Klemme Signalprobleme zu lösen.

Terminierungswiderstand aktivieren

✓ Der integrierte 120-Ω-Abschlusswiderstand der RS485-Schnittstelle ist nach einem Neustart ausgeschaltet.

▷ Logge dich über ein Terminal am RevPi ein.

▷ Checke das Git-Repository des Kommandozeilen-Tools rs485_config aus GitLab aus mit dem Befehl:

git clone https://gitlab.com/revolutionpi/rs485_config.git

▷ Baue das Tool mit dem Befehl:

cd rs485_config; make

▷ Aktiviere den Widerstand mit dem Befehl:

./rs485_config <SERDEV> --set-bus-term

Ersetze dabei <SERDEV> durch den Namen der Schnittstelle, z. B. /dev/ttyRS485.

▷ Prüfe, ob der Widerstand aktiviert wurde, indem du dir die Einstellungen der RS485-Schnittstelle anzeigen lässt mit dem Befehl:

./rs485_config <SERDEV>

❯❯ Wenn der Widerstand aktiviert ist, wird Bus termination: Yes ausgegeben.

Ethernet-Schnittstellen RJ45 #

Über die RJ45-Schnittstelle kann der RevPi mit einem Netzwerk verbunden werden.

Am RevPi stehen zwei 10/100-Ethernet-Anschlüsse zur Verfügung, die voneinander unabhängig sind. Damit kann der RevPi in zwei unterschiedliche Netze eingebunden werden. Die MAC-Adressen sind auf der Vorderseite des Gehäuses aufgedruckt. Unter Linux lassen sich die Schnittstellen ansprechen mit:

  • Buchse A: eth0

  • Buchse B: eth1

WLAN und BT #

WLAN-Schnittstelle

✓ RevPi Basismodul mit WLAN-Schnittstelle

✓ DHCP-fähiger WLAN-Router

▷ Aktiviere über Cockpit die WLAN-Schnittstelle[2].

BT-Schnittstelle

Über die gleiche SMA-Buchse wie für die WLAN-Schnittstelle ist auch eine BT‑Schnittstelle[3] vom Standard 5.0 verfügbar.
▷ Aktiviere BT über Cockpit, um um Bluetooth-Peripheriegeräte wie Tastatur oder Audiogeräte mit dem RevPi verbinden zu können.

Siehe auch:

USB-Schnittstellen #

Der RevPi verfügt über zwei USB-A-3.2-Gen-1-Schnittstellen. Der maximale Ausgangsstrom pro USB-Schnittstelle beträgt 800 mA und ist nur bei einer Spannungsversorgung des RevPi mit 24 V DC -15 % / +20 % gewährleistet.

Bei Überlast wird der Strom an der entsprechenden USB-Schnittstelle abgeschaltet.

Relais-Ausgang #

Der RevPi verfügt über einen Relais-Ausgang am unteren X2-Stecker.

Dieser Relais-Ausgang kann verwendet werden, um z. B. die Stromversorgung einer angeschlossenen Hardware zu unterbrechen.

  • Das Relais kann maximal 30 V und 300 mA schalten.

  • Der Relaiskontakt ist nach dem Start geöffnet.

▷ Stelle sicher, dass alle Geräte von ihrer Spannungsversorgung getrennt sind.

▷ Schließe die zu schaltende Last an die wie Pins OUT am X2-Stecker an.

▷ Schließe die Spannungsversorgung an.

Der Relais-Ausgang wird im Prozessabbild über das Status-Byte RevPiOutput, Bit 0 gesteuert.

Digitaler Eingang #

Der RevPi verfügt am unteren X2-Stecker über einen digitalen Eingang für ein +24 V-Eingangssignal.

Der Eingang verfügt über einen internen Pull-Down-Widerstand.

Der digitale Eingang kann für den Anschluss einer USV verwendet werden.

▷ Stelle sicher, dass alle Geräte von ihrer Spannungsversorgung getrennt sind.

▷ Schließe den Signalgeber an die Pins IN+ und IN- des X2-Steckers an.

▷ Schließe die Spannungsversorgung an.

Trusted Platform Module (TPM) #

Der RevPi ist mit einem Trusted Platform Module Infineon OPTIGA™ TPM SLB 9670 ausgestattet. Es erfüllt die Anforderungen von TPM 2.0.

Unter Linux kannst du das Modul mit /dev/tpm0 ansprechen.

Watchdog #

Ein Watchdog ist eine Zeitschaltuhr, die nach 60 Sekunden den RevPi neu startet. Damit dies nicht passiert, muss der Watchdog regelmäßig zurückgesetzt werden, solange das System fehlerfrei läuft. Bei einem Fehler, wie einem Absturz des Applikationsprozesses, erfolgt kein Zurücksetzen, und der Watchdog löst einen Neustart des RevPi aus.

Der RevPi verfügt über zwei unabhängige Watchdogs. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Watchdog unter Linux zu verwenden. Revolution Pi und Raspbian Pi verwenden den Systemmanager systemd.

Integrierter Watchdog

Der auf dem Prozessor integrierte Watchdog verhält sich wie andere Watchdogs unter Linux und ist ansprechbar mit:

  • /dev/watchdog0

  • /dev/watchdog (als Standard-Watchdog)

Externer Watchdog

Ein zweiter Watchdog ist über den RTC-Baustein verfügbar und unter Linux ansprechbar mit:

  • /dev/watchdog1

Siehe auch:

Technische Daten #

Artikelnr.: 100376, 100377, 100378, 100379, 100395, 100380

Gehäuseabmessungen (H × B × T)

96 × 45 × 110,5 mm

Gehäusevariante

Hutschienengehäuse (für TH35 gemäß DIN EN 60715)

Gehäusematerial

Polycarbonat

Gewicht

Ca. 197 g / 224 g (inkl. Stecker)

Schutzart

IP20

Spannungsversorgung

10,8 … 28,8 V DC[4]

Maximale Leistungsaufnahme

20 W (inkl. 2 × 800 mA USB-Ausgangsstrom)[5]

Zulässige Betriebstemperatur

-25 … +55 °C

Zulässige Lagertemperatur

-40 … +85 °C

Max. relative Luftfeuchtigkeit (bei 40 °C)

93 % (keine Betauung)

Schnittstellen

  • 2 × USB A 3.2 Gen 1

  • 2 × RJ45 Gbit-Ethernet

  • 1 × RS485 Schraubklemmverbindung

  • 1 × Micro-USB-Buchse (exklusiv für Image-Transfer auf eMMC)

  • 1 × Micro-HDMI 2.0a (4K)

  • 2 × PiBridge (links und rechts)

  • 1 × RP-SMA-Buchse für WLAN 2,4/5 GHz, BLE 5.0 (Artikelnr.: 100377, 100379, 100380)

Steckverbinder

  • 1 × 4-poliger Schraubverbinder für RS485

  • 1 × 4-poliger Schraubverbinder für Relaiskontakt und Signaleingang

  • 1 × 4-poliger Schraubverbinder für Spannungsversorgung

Prozessor

Broadcom BCM2711 mit Quad-Core-Prozessor Arm Cortex-A72

Taktfrequenz

1,5 GHz

Prozessorkühlung

Passiv mit Kühlkörper

RAM

2 GB LPDDR4 (Artikelnr.: 100376, 100377), 4 GB LPDDR4 (Artikelnr.: 100378, 100379), 8 GB LPDDR4 (Artikelnr.: 100395, 100380)

Flash-Speicher

8 GB (Artikelnr.: 100376, 100377), 32 GB (Artikelnr.: 100378, 100379, 100395, 100380)

Trusted Platform Module

TPM 2.0 Infineon OPTIGA™ TPM SLB 9670

WLAN / BT

2,4 GHz, 5,0 GHz IEEE 802.11 b/g/n/ac wireless; BT 5.0, BLE (Artikelnr.: 100377, 100379, 100380)

Anzahl der digitalen Eingänge

1

Typ des digitalen Eingangs

24 V DC Steuerspannung, galvanisch isoliert (z. B. für Power-Good-Signal einer USV)

Eingangsschwelle

Ca. 10 V DC (0 → 1) bzw. 7 V DC (1 → 0); Eingangsstrom 2,4 mA (gemäß IEC 61131-2)

Anzahl der digitalen Ausgänge

1

Typ des Ausgangs

Optoentkoppeltes Halbleiterrelais, Schließer, max. 30 V, 300 mA DC, Polarität beliebig

Softwareanbindung des Ein- und Ausgangs

Über GPIOs oder Prozessabbild

Hardware Watchdog

Watchdog im RTC-Baustein, frei konfigurierbares Watchdog-Character-Device

Kompatible RevPi Module

  • Alle RevPi I/O-Module können über den Systembus PiBridge angeschlossen werden.

  • An der linken und rechten Seite des Geräts können jeweils bis zu 5 Module angeschlossen werden.

EMV-Störaussendung

Gemäß IEC 61000-6-4 (Störaussendungen für Industriebereiche)

EMV-Störfestigkeit

Gemäß IEC 61000-6-2 (Störfestigkeit für Industriebetriebe)

Mittlere Betriebsdauer (MTBF) bei 25 °C

30,7 Jahre

Mittlere Betriebsdauer (MTBF) bei 50 °C

20,5 Jahre

RTC-Puffer

CR2032 Lithiumbatterie, Lebensdauer ca. 10 Jahre

Optische Anzeige

6 Status-LEDs;
5 × rot/grün/blau (frei programmierbar), 1 × rot/grün

Konformität

CE, UKCA

UL-Zertifizierung

UL-File-Nr. E494534
HINWEIS: Das Gerät darf nur von Stromkreisen versorgt werden, die der Klasse II (Class 2) oder Safety Extra Low Voltage (SELV) gemäß Klasse 9.4 von UL 61010-1 entsprechen.


1. nur bei den Varianten mit WLAN
2. Bis RevPi Bullseye wird das WLAN über RevPi Status aktiviert.
3. Bis RevPi Bullseye wird BT im Terminal über die HCI-Schnittstelle aktiviert
4. Die von der EN 61131-2 geforderte Überbrückungszeit von Spannungseinbrüchen von mind. 10 ms sowie der maximale USB-Ausgangsstrom sind nur bei Versorgung mit 24 V DC –15 % / +20 % gewährleistet.
5. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme ohne USB-Belastung schwankt stark und ist von der Nutzung der Schnittstellen, der GPU und der CPU abhängig. Sie liegt in der Regel ohne HDMI bei deutlich unter 4 W.