UNO-Sonderberichterstatter – in der Regel Charakterschweine

Aber es gibt eine Ausnahme

Hen Mazzig, X/twitter, 11. Juni 2026

„Wenn etwas von diesem Ausmaß geschieht und es in Echtzeit geschieht… ist es wichtig, präsent zu sein und zu ermitteln.“

Nach dem 7. Oktober finanzierte Dr. Alice Jill Edwards, die UNO-Sonderberichterstatterin für Folter, ihre Reise nach Israel selbst, um Zeugin der Gräuel des Hamas-Massakers zu sein und zu dokumentieren.

Aus irgendeinem Grund teilten andere UNO-Beamte ihre Instinkte nicht.

„Ich habe erfahren, dass ich die einzige Sonderberichterstatterin bin, die je darum gebeten hat, zur israelischen Mission zu gehen, um das Video und die dokumentierten Beweise zu sehen“, sagte sie kürzlich bei einer Veranstaltung.

Aus dem, was sie bezeugte, verfasste sie einen Brief über die Verbrechen der Hamas am 7. Oktober. Aber: „Es gab eine Kampagne, um zu verhindern, dass dieser Brief herausgeht. Es gab Wochen, in denen ich gemobbt und davon abgehalten wurde ihn zu schreiben und man sagte mir, alles darin sei falsch.“

Edwards wurde gezwungen, den Brief zu bearbeiten, obwohl er auf ihrer eigenen Recherche basierte. „Der Brief schrumpfte erheblich zusammen.“

Am Ende, sagte sie, „wurde er nur von der Sonderberichterstatterin für summarische außergerichtliche Tötungen und mir unterzeichnet“, sagte sie.

Sie sagte, die „Berichterstatter“-Position bei der UNO wird missbraucht: „In der Vergangenheit waren wir vor vierzig Jahren oder vor dreißig Jahren diese agile Gruppe von Menschen, die aktiv und schnell auf verschiedene Probleme reagieren sollten, die in der Welt vor sich gehen. Jetzt werden wir gedrängt uns zu koordinieren.“

„Obrigkeiten und totalitär regierende Regierungen mögen die Sonderberichterstatter nicht, also haben sie ihre eigenen Sonderberichterstatter geschaffen und sie finanziert“, sagte sie.

„Wir alle wollen, dass die UNO ein robustes, aber auch ehrliches und objektives Gremium ist und wenn es die Arbeit nicht erledigen kann, dann müssen wir vielleicht anfangen darüber nachzudenken, wodurch es ersetzt wird. Das ist ein sehr besorgniserregendes Szenario.“

Berichterstattungskredit: The Jewish Chronicle (@JewishChron)

Jesus ist Palästinenser und die Bibel wird entkolonisiert

Die Bemühungen Israel zur Rettung der Menschheit zu vernichten

Samuel J. Hyde, 7. Juni 2026

Jesus ist Palästinenser. Das Verb ist offenbart alles. In der Theologie beschreibt ist im Allgemeinen nicht etwas oder jemanden; es erklärt ewige Existenz und den Weg zur Erlösung. „Dies ist mein Leib“, „Ich bin der Weg.“

Zu sagen, Jesus ist Palästinenser, bedeutet daher nicht nur, dass eine Behauptung über die Identität einer historischen Figur aufgestellt wird. Es ist auch nicht in erster Linie der Versuch die Juden aus ihrer eigenen Geschichte herauszuschreiben, obwohl dies sicherlich eines seiner dominanten Grundmuster ist. Das Projekt ist weit ehrgeiziger und weit gefährlicher. Es versucht, die Bedeutung der Erlösung an sich innerhalb der Idee der palästinensischen Sache neu zu verorten.

Aus diesem Grund hat es wenig Sinn mit Aktivisten im Westen darüber zu streiten, ob Jesus ein Jude war, der in Judäa unter römischer Besatzung geboren wurde. Dass sie das wissen, es leugnen oder einfach als irrelevant betrachten, ist genau der Punkt. Das Problem ist etwas Tiefergehendes als historische Unwissenheit; es ist der Versuch, aus einer zeitgenössischen politischen Sache eine theologische Kategorie zu machen, Palästina von einem Ort und einem Volk zu einem erlösenden Prinzip zu erheben, durch das die biblische Geschichte selbst nun gelesen werden muss.

Ich möchte auf zwei bestimmte Werke hinweisen, die genau dieses Bestreben offenbaren – Werke, deren Lektüre ich mir als Säkularer und Jude gewissermaßen selbst auferlegt habe und die ich – zu meinem großen Unglück – vor Kurzem abgeschlossen habe. Ganz gleich, wie man zur Religion steht: Ich ermutige meine Leser, es mir gleichzutun. Es wird eine Offenbarung sein!

Bevor ich fortfahre, lohnt es sich zu fragen, was die Aufgabe eines Theologen eigentlich ist. Die Berufung des Theologen besteht natürlich nicht darin, Gott nach dem Bild einer politischen Sache neu zu formen. Sie besteht darin, sich mit Offenbarung auseinanderzusetzen, die Integrität einer religiösen Tradition zu bewahren und die Beziehung zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen zu erhellen. Theologie kann zur Politik sprechen, aber sie hört auf, Theologie zu sein, wenn Offenbarung lediglich ein Mittel für Ideologie wird. Seit Jahrhunderten versuchen Theologen zu verstehen, wie ewige Wahrheiten auf zeitliche Angelegenheiten einwirken. Sie versuchen nicht, das Ewige den politischen Forderungen des politischen Moments zu unterwerfen.

Das erste Werk stammt von Mitri Raheb, einem palästinensisch-christlichen Theologen, der uns in seinem Buch Decolonizing Palestine: The Land, the People, the Bible [Palästina entkolonisieren: Das Land, das Volk, die Bibel] von 2023 dieses Projekt anbietet. Raheb lädt Christen im Westen ein die Bibel nicht als das jüdische Ursprungsbuch zu sehen, das dem Christentum vorausging, sondern als eine Waffe, die von „zionistischen Kolonisatoren gegen indigene Palästinenser“ geschmiedet wurde.

Es ist schwer zu übersehen, dass Raheb mehr Zeit damit verbracht hat die Lehren Edward Saids zu verinnerlichen als die Schriften. Für ihn ist „die traditionelle Lesart der Bibel“ ein klassisches Beispiel für „Orientalismus“. In Bezug auf seine Zielsetzung ist er deutlich: „Dieses Buch ist ein erster Versuch die Siedlerkolonialtheorie in einen Dialog mit palästinensischer Theologie zu bringen.“

Was auch immer „palästinensische Theologie“ heißen soll, entzieht sich jedem Verständnis. Klar ist, dass die betreffende Theologie die Verwandlung der grundlegenden Texte des Judentums und des Christentums in Instrumente eines zeitgenössischen Anliegens verlangt, die auf die Vernichtung des jüdischen Staates abzielt.

„Es ist an der Zeit, diese Theologie zu entkolonisieren, die dem indigenen palästinensischen Volk sein Land, seinen Lebensunterhalt und seine Wurzeln raubt“, schreibt er. Seiner Darstellung nach sind die Juden nicht länger die Erben der Schrift, sondern Usurpatoren, die sich als ihre Hüter ausgeben. Die Bibel selbst: das Buch der Propheten, das Testament des Bundes und das Lied des jüdischen Weges durch Phasen von Exil und Rückkehr, wird als palästinensisches Erbe erklärt, „gestohlen von einem Volk“ [den Juden], „das es niemals wirklich besessen hat“.

Raheb nimmt seine Leser mit auf eine Reise, in der das jüdische Volk rückwirkend aus seiner eigenen Geschichte vertrieben wird. Aus den Nachkommen der Propheten werden „fremde Eindringlinge“ gemacht, jede jüdische Kontinuität im Land wird als Illusion behandelt oder schlimmer noch als „zionistische Propaganda“; und die Bibel selbst „ist Teil des palästinensischen Erbes“, das „man gegen uns [Palästinenser] wendet, um jüdische Vorherrschaft zu verankern“.

Man sollte annehmen, dass ein christlicher Theologe sich zuerst mit der jüdischen Schrift auseinandersetzt oder zumindest mit der christlichen Tradition, die sie geerbt hat. Aber in dieser Lesart taucht Moses hauptsächlich durch islamische Quellen auf. Raheb will nicht Moses, den hebräischen Gesetzgeber; er will Moses, den palästinensischen Revolutionär, losgelöst von der hartnäckigen Beständigkeit des jüdischen Volks.

In seinem ersten Kapitel geht es um Bethlehem; es trägt den charmanten Titel „The Little Town… A Big Ghetto“ [eine kleine Stadt – ein großes Ghetto]. Man ist versucht, den Theologen an die Grundlagen zu erinnern: Bethlehem leitet sich vom hebräischen בית לחם (Beit Lechem) ab, „Haus des Brotes“.

Doch die Symbolik im Titel ist bewusst gewählt und entspricht seinem Inhalt und seiner beabsichtigten Botschaft. Israel ist das neue nationalsozialistische Deutschland. Die Nakba entspricht dem Holocaust. Die Palästinenser sind daher die neuen Juden und die Juden selbst sind in Wirklichkeit nur Europäer und somit die Kolonisatoren des Geburtsortes des Messias. Christen wird gesagt, dass sie, wenn sie die Bibel so lesen, wie sie seit Jahrtausenden gelesen wurde, „mitschuldig an der Unterdrückung der Palästinenser“ sind.

Das ist nicht nur ein Argument zu Geschichte, es ist ein klarer Versuch das Christentum selbst in den Dienst Palästinas zu stellen. Jüdische „Auserwähltheit“ wird als „Herrenmenschentum“ dekonstruiert und der Bund zwischen Gott und den Juden wird als „kolonialer Vertrag“ behandelt.

Die Arroganz zeigt sich vielleicht am deutlichsten in seiner Methodik. Der Zweck des Buches besteht nie darin, die Heilige Schrift zu verstehen; in dieser Hinsicht ist es alles andere als die Arbeit eines Theologen. Der Zweck besteht darin die Überzeugung zu internationalisieren, dass Erlösung über Palästina verläuft. Man muss fragen, welcher Mensch statt mit Demut vor dem Text zu beginnen, mit der Überzeugung anfängt, dass der Text selbst sich seiner Politik beugen muss.

Das zweite Werk ist Christ in the Rubble: Faith, the Bible, and the Genocide in Gaza [Christus im in den Trümmern: Glaube, die Bibel und der Völkermord im Gazastreifen] von Munther Isaac, einem palästinensischen Pastor, der sich gegen das wendet, was er das „unkritische Bekenntnis der Mainstream-Christen zum modernen Staat Israel“ nennt.

Sein Ziel ist im Wesentlichen dasselbe wie das von Raheb. Christen, argumentiert er, müssen erkennen, dass „die Unterstützung für das Völkermord-Projekt des Zionismus ein Versagen darstellt, eine wirklich christliche theologische Kritik auf Kolonialismus, Rassismus und Imperium anzuwenden“. Ein weiterer Siedler-Kolonialist, der sich als Mann Gottes ausgibt.

Doch Isaac treibt die Anklage gegen die Westler weiter als Raheb. Christen in den Vereinigten Staaten und Europa werden aufgerufen, „Buße zu tun“ für „ihre Mitschuld an der Vernichtung des palästinensischen Volkes“. Und wie soll man Buße tun? „Durch die Befreiung des historischen Palästina“.

Das Vorwort des Buches stammt von Willie James Jennings, einem amerikanischen Theologen, dessen Arbeit sich auf „Befreiungstheologien, kulturelle Identitäten und theologische Anthropologie“ konzentriert. Jennings hat die renommierte Andrew W. Mellon Professur für Systematische Theologie und Africana Studies an der Yale Divinity School inne.

Für Jennings ist es Isaac’s gelungen, den Lesern vor Augen zu führen, dass die Bibel selbst zu kaum mehr als einem kolonialen Instrument geworden ist – zu einer „rassischen Vision der [jüdischen] Volkszugehörigkeit, verwoben mit verzerrten jüdischen und christlichen Praktiken der Lektüre heiliger Texte, der Geschichtsdeutung und der Entwicklung von Visionen für die Gestaltung von Lebensräumen“.

Beachten Sie das Muster. Das jüdische Volk wird nicht nur anhand der Texte kritisiert. Es wird in die Quelle der Textverfälschung selbst verwandelt. Jüdische Selbstbestimmung ist Herrenmenschentum, jüdische Volkstum ist rassische Vorherrschaft und jüdisches Gedächtnis ist koloniale Mythologie.

Im gesamten Buch bezeichnet Isaac Israel als eine Art extra ecclesiam (von extra ecclesiam nulla salus — außerhalb der Kirche gibt es keine Erlösung). Und in einer solchen Geschichte muss es immer einen Schurken unter sub iudicio (im Gerichtsverfahren) geben — jemanden, der nicht nur auf der falschen Seite der Geschichte steht, sondern auf der falschen Seite der Erlösung.

Mit seinem Versuch, Unterstützung für Palästina in ein moralisches Absolutum zu verwandeln, legt er dar, dass alles, was „seine Befreiung“ behindert — also Israel — zum Wohl der Menschheit verschwinden muss.

Ich habe Jahre damit verbracht, revolutionäre Manifeste zu lesen, die zerstörerischsten der Moderne, von Sayyid Qutbs Milestones [Meilensteine] bis zu Frantz Fanons The Wretched of the Earth [Die Verdammten dieser Erde], von Maos revolutionären Fantasien bis zu den Ba’ath-Katechismen der arabischen Welt. Jedes besaß seine eigene eigentümliche Arroganz, indem es sich einbildete, die Geschichte könne durch die Kraft einer erlösenden Idee neu gestaltet werden. Doch die Anmaßung, die sich in den Werken von Raheb und Isaac findet, übersteigt die zerstörerische Natur selbst dieser Projekte. Diese beiden Männer versuchen, anders als der Revolutionär, der versucht, die Geschichte hin zu einem finalen Bogen zu biegen, die Ewigkeit zugunsten ihrer Sache zu verbiegen. Und damit sind sie bereit, die Gründungsgeschichten von Völkern dem Erdboden gleichzumachen.

Hier geschehen drei Dinge gleichzeitig: die Neuchreibung der Bibel mit dem Ziel der Auslöschung der Juden; die Unterordnung der eigenen Gründungsgeschichte des Westens unter die Forderungen Palästinas; und die Ausstellung eines moralischen Freibriefs für Antizionisten, ein Land — und vermutlich sein Volk — zum Wohl der Menschheit zu vernichten. In der Wirkung sind beide Werke „theologische“ Spiegel der politischen Parole „From the river to the sea“. Darin gibt es keinen Raum für jüdische Existenz — weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart, noch in der Zukunft.

Nun ist offensichtlich, warum Juden das wichtig nehmen sollten. Aber was ist mit allen anderen? Was bedeutet es für die nichtjüdische Welt, diesen theologischen Exorzismus zu akzeptieren? Palästina in der Weise zu akzeptieren, wie diese Autoren es fordern, bedeutet nicht nur eine Position zum Nahen Osten einzunehmen. Es bedeutet, an einer tieferen zivilisatorischen Kapitulation teilzunehmen. Es bedeutet zu akzeptieren, dass es eine ganze Generation gibt, die nicht mehr glaubt, dass ihr eigenes Erbe es wert ist verteidigt, bewahrt oder auch nur mit Dankbarkeit betrachtet zu werden. Und dass der einzige verbleibende Weg durch die Negierung des Zionisten führt.

Die Logik ist letztlich nihilistisch, da sie darauf abzielt Völkern, Traditionen und Zivilisationen ihre Legitimität zu entziehen, bis nichts mehr übrig bleibt außer dem leeren Versprechen, dass Palästina die Menschheit von kolonialer Sünde befreien werde und dass die wahre Form moralischen Fortschritts in der Auslöschung eines ganzen Staates liege. Die Juden werden letztlich nicht die letzten Opfer dieser antizionistischen Krankheit sein.

Euro-Med Monitor entlarvt: Ramy Abdus Terror-Verbindungen und Desinformationskampagnen

Sharon Levy, HonestReporting, 24. Mai 2026

Der Euro-Mediterranean Human Rights Monitor rühmt sich, eine gemeinnützige Organisation zu sein, die sich für Menschenrechte in Europa sowie im gesamten Nahen Osten und Nordafrika einsetzt.

Doch hinter dieser Menschenrechtsfassade steht eine Organisation mit dokumentierten Verbindungen zu Terrororganisationen, die wiederholt israelfeindliche Verschwörungstheorien verbreitet hat und damit ernsthafte Fragen nach der Glaubwürdigkeit ihrer Behauptungen und ihrem Einfluss auf die internationale Berichterstattung aufwirft.

Hamas-Verbindungen

Aber das Problem geht über einfache Voreingenommenheit hinaus. Eine genaue Untersuchung der Führung der Organisation, angefangen beim Gründer und Vorsitzenden Ramy Abdu, legt größere Bedenken offen.

Der OSINT-Ermittler und Journalist Eitan Fischberger enthüllt, dass Ramy Abdus Bruder, Abdu Saleh Mohammed Ismail, von den italienischen Behörden wegen seiner Rolle in einer Hamas-Finanzierungsoperation gesucht wird, die 7–8 Millionen Euro an die Hamas leitete, unter anderem über die von Mohammed Hannoun geführte Palestinian Solidarity Charity (ABSPP). Hannoun unterliegt US-Sanktionen, weil er als finanzieller Arm der Hamas in Italien fungiert.

Unter dem Decknamen „Abu Khaled“ überwies Ramy Abdus Bruder 462.700 Euro an die Hamas und wurde gebeten ein Treffen in Doha (Qatar) mit dem Hamas-Führer Ismail Haniyeh zu arrangieren, der 2024 von der IDF eliminiert wurde. Im Jahr 2012 wurde Ramy Abdu gemeinsam mit Haniyeh im Gazastreifen fotografiert.

In dem 300 Seiten starken Dokument, das das Spendensammel-Netzwerk beschreibt, erscheint der Name Ramy Abdu und bestätigt sowohl seine familiäre Verbindung zu Abdu Saleh als auch seine mögliche Unterstützung des Netzwerks. Eine auf dem ABSPP-Server gefundene Datei, von der angenommen wird, dass sie sich auf Ramy Abdu bezieht, zeigt umfangreiche finanzielle Aktivitäten und weist mehr als 1,1 Millionen Dollar an eingegangenen sowie etwa 1,2 Millionen Dollar an über das Netzwerk weitergeleiteten Beträgen aus.

Die Gerichtsakte führt außerdem Abdus Wohnsitz als Istanbul in der Türkei auf, obwohl Euro-Med Monitor als Organisation in Genf registriert ist. Die Verbindung der Hamas zur Türkei hat sich nach den Anschlägen vom 7. Oktober weiter verstärkt; sie bietet Terroristen einen Zufluchtsort sowie einen Rahmen für finanzielle Transaktionen.

Im Jahr 2013 tauchte Abdu gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Vorsitzenden des Euro-Med Monitor auf einer israelischen Liste auf, die sie als „main operatives and institutions“ (wichtigste Agenten und Institutionen) der Hamas in Europa bezeichnet, was bestätigt, dass die mutmaßlichen Verbindungen zur Terrororganisation über seine Familienmitglieder hinausgehen.

Verschwörungstheorien

Euro-Med Monitor stand hinter einigen der haltlosesten und extremsten Anschuldigungen und Verschwörungstheorien gegen Israel und nutzte dafür regelmäßig Wikipedia. Zu diesen Anschuldigungen gehört die Behauptung, Israel betreibe Organhandel, setze Hunde ein, um Menschen zu vergewaltigen, und begehe scholasticide (die systematische Zerstörung des Bildungssystems im Gazastreifen und die Verweigerung von Bildung für palästinensische Kinder).

In der vergangenen Woche behauptete Abdu, in „Massengräbern“ im Gazastreifen seien Kinder und Babys gefunden worden, „deren Hände mit Kabelbindern gefesselt waren“. Das von ihm verwendete Foto zeigte eine Gruppe von Kabelbindern, ungeschnitten und an keinem Körper befestigt.

Neben dem völligen Fehlen fotografischer Belege für die Massengräber, die Abdu gefunden haben wollte, trugen die Kabelbinder, die angeblich bei Kindern und Babys verwendet worden waren, hebräische Aufschriften mit „chalal“ – dem Begriff für im Kampf gefallene IDF‑Soldaten, zusammen mit ihrer Opfernummer.

Die in den Fotos gezeigten Kabelbinder wirken vollständig unversehrt, ohne Schnitte, Abnutzung oder Spuren einer Bestattung, die darauf hindeuten würden, dass sie an menschlichen Überresten befestigt gewesen wären. Das weist darauf hin, dass sie nicht an palästinensischen Kindern verwendet wurden, sondern vielmehr an Leichensäcken gefallener IDF-Soldaten.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Abdu diese Behauptung aufstellt. Im März 2025 veröffentlichte er dasselbe Bild von Kabelbindern mit einer identischen Bildunterschrift und behauptete, im vorangegangenen April seien Massengräber entdeckt worden. Die vage Darstellung, wann diese Gräber „gefunden“ worden seien, scheint darauf ausgelegt zu sein den Eindruck zu erwecken, solche Entdeckungen fänden fortlaufend statt. Wenn der Gründer einer selbsternannten Menschenrechtsorganisation wiederholt dieselbe unbelegte Behauptung verbreitet, untergräbt das jede Glaubwürdigkeit, die die Organisation für sich beansprucht.

Die Verstärkung von Euro-Med Monitor

Trotz zunehmender Hinweise auf Verbindungen zu Terrororganisationen und der Verbreitung falscher Informationen wird die Organisation in den Medien weiterhin als glaubwürdige und unparteiische Menschenrechtsgruppe zitiert.

HonestReporting.ai Labs stellte fest, dass Euro-Med Monitor von März 2025 und Mai 2026 in 28 Medien insgesamt 104-mal erwähnt wurde, darunter CNN, die Associated Press und die New York Times. In rund 90 Prozent dieser Erwähnungen versäumten es die Medien, auf die Vorgeschichte der Organisation bei der Verbreitung israelfeindlicher Verschwörungstheorien und nachweislicher Voreingenommenheit hinzuweisen.

Tatsächlich enthielt die inzwischen berüchtigte Kolumne der New York Times, in der systemische sexuelle Übergriffe an palästinensischen Gefangenen behauptet wurden, einschließlich der Verleumdung der „Vergewaltigung durch Hunde“, mehrere Verweise auf Euro‑Med Monitor.

Während sich die Hinweise auf die Führung der Gruppe, ihre Verbindungen und die wiederholte Verbreitung von Fehlinformationen weiter verdichten, wirft das Versäumnis der internationalen Medien die Organisation kritisch zu prüfen ernsthafte Fragen auf.

Indem große Medien Euro-Med Monitor weiterhin ohne angemessene Prüfung oder Kontext als neutrale Menschenrechtsorganisation darstellen, führen sie ihr Publikum in die Irre und untergraben zugleich die Glaubwürdigkeit legitimer Menschenrechtsorganisationen, die versuchen, universelle Standards objektiv zu wahren.

Kurzbeschreibung der UNO

Liza Rosen, X/twitter, 23. Februar 2026

Statt Kriege zu verhindern, schürt die UNO sie.

Statt Menschenrechte zu verteidigen, schützt sie Diktatoren und Terroristen.

Achtzig Jahre später – es sind nicht mehr die „Vereinten Nationen“, sondern eine globale Terrororganisation.

Die Hamas hielt Geiseln in Geländen fest, die der UNO gehören

Die UN dient den Interessen der schlimmsten Menschenrechtsverletzer und Terrorregime der Welt!

Die UNO hat das islamische Regime des iran gerade zum Vizevorsitzenden der UNO-Kommission für soziale Entwicklung gewählt, das Demokratie, Toleranz, Gewaltlosigkeit und Gleichberechtigung der Geschlechter fördern soll.

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Das war kein einmaliger Ausrutscher von Albanese!

Hillel Neuer, X/twitter, 8. Februar 2026

Albaneses Verwendung von Sprachbildern aus „Der Stürmer“ ist nicht neu. Am 22. Oktober teilte sie einen Tweet, in dem Israel als die „Verkörperung des Bösen“ bezeichnet wurde.

Sie stellt den jüdischen Staat als eine Kraft dar, die als ihr Daseinsziel die Menschheit korrumpiert, entmenschlicht die Israelis, um jegliche Gewalt gegen sie als gerechtfertigt darzustellen.

Hat Francesca Albanese wirklich gesagt, dass Israel der „gemeinsame Feind“ der Menschheit ist?

Spoiler: Das ist noch untertrieben

Elder of Ziyon, 15. Februar 2026

Als die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese kürzlich auf dem Al-Jazeera-Forum eine Rede hielt, kursierten Ausschnitte, die den Eindruck erweckten, sie habe Israel als „gemeinsamen Feind“ der Menschheit bezeichnet.

Sie und ihre Unterstützer argumentierten daraufhin, sie habe im Kontext von einem „System“ und nicht von Israel gesprochen. Betrachten wir also ihre tatsächliche Aussage und ihre Klarstellung genauer. Allein anhand ihrer Worte und ihrer Argumentation lässt sich ohne Umschweife erkennen, was sie gemeint hat.

Hier finden Sie die vollständige Rede (Video) im Transkript:

Wir haben die letzten zwei Jahre damit verbracht, der Planung und Durchführung eines Völkermords zuzusehen. Und der Völkermord ist nicht vorbei. Der Völkermord als die absichtliche Zerstörung einer Gruppe als solcher liegt klar offen. Er lag lange in der Luft und jetzt zeigt er sich in seinem vollen Ausmaß. Es war schwierig, über diesen Völkermord zu berichten. Al Jazeera weiß das besser als jeder andere im Medienbereich, wegen all der Verluste, die der Sender als Medienunternehmen erlitten hat.

Aber niemand weiß es besser als die Palästinenser selbst. Die Palästinenser haben unablässig von der Überschwemmung des Gewissens erzählt, die unaufhörlich über sie hereingebrochen ist.

Und genau hier liegt die Herausforderung: Dass anstatt Israel zu stoppen, der Großteil der Welt es bewaffnet hat, ihm politische Ausreden, politischen Schutz, wirtschaftliche und finanzielle Unterstützung gegeben hat — das ist eine Herausforderung. Dass die meisten Medien in der westlichen Welt das Pro-Apartheidisch, das völkermörderische Narrativ verstärkt haben; das ist eine Herausforderung. Und zugleich liegt genau darin auch eine Chance.

Denn wenn das Völkerrecht ins Herz gestochen wurde, so stimmt ebenso, dass die Weltgemeinschaft noch nie zuvor die Herausforderungen so klar gesehen hat, denen wir alle gegenüberstehen. Wir, die wir keine großen Mengen an Finanzkapital, Algorithmen oder Waffen kontrollieren. Wir sehen jetzt, dass wir als Menschheit einen gemeinsamen Feind haben und dass die Freiheit, der Respekt vor grundlegenden Freiheiten, die letzte friedliche Werkzeugkiste ist, die uns bleibt, um unsere Freiheit zurückzugewinnen. Aber wir müssen aufstehen. Wir müssen das Richtige tun, jeder von uns in seinem eigenen Wirkungskreis — als Juristen, Journalisten, Lehrende, Studierende, als ganz gewöhnliche Bürger zu Hause. Wir alle haben eine Rolle zu spielen und diese Rolle besteht darin unsere Gewohnheiten zu ändern: was wir kaufen, was wir konsumieren, was wir lesen und wie wir uns der Macht gegenüber verhalten.

Wir müssen in der Lage sein, unsere Stimme zu erheben. Wir müssen die Stärke haben, einander anzusehen und unsere Brüder und Schwestern zu erkennen und Verbündete in ihnen zu sehen. Und in dieser Hinsicht, denke ich, hat Al Jazeera eine größere Herausforderung als andere: nämlich seinen Kernwerten treu zu bleiben, dem Auftrag treu zu bleiben, der den Sender weltweit bekannt gemacht hat; der Fähigkeit, wahre Fakten zu produzieren und mit ihnen in der Hand in Richtung Gerechtigkeit zu marschieren.

Ich glaube daran, dass Palästina frei sein wird. Ich glaube daran, dass wir alle frei sein werden, denn zu viel Menschenrechtsbewusstsein ist heute nach 80 Jahren des Predigens und Lehrens über Menschenrechte in der Welt verwurzelt. Aber wir müssen handeln. Und die Zeit dafür ist jetzt. Also: Auf ein 26. Jahr voller Engagement für Rechenschaft und Gerechtigkeit.

Francesca Albanese versuchte ihre Bemerkung über den „gemeinsamen Feind der Menschheit“ zu präzisieren, indem sie sagte, sie habe nicht über Israel selbst gesprochen. Gemeint sei von ihr „das System, das den Völkermord in Palästina ermöglicht – das Finanzkapital, das ihn finanziert, die Algorithmen, die ihn verschleiern und die Waffen, die ihn ermöglichen.“

Doch diese Klarstellung mildert nichts. Sie dämonisiert Israel sogar noch stärker.

Ihre gesamte Rede basiert auf einer einzigen Behauptung: Israel begehe Völkermord. Alles andere in der Rede hängt an diesem Punkt. Die „Bewaffnung“, der „politische Schutz“, die „mediale Verstärkung“, das „ins Herz gestoßene Völkerrecht“ – all das wird als Unterstützung für Israels angebliches Verbrechen dargestellt.

Wenn sie also sagt, das System, das dies ermögliche, sei der „Feind der Menschheit“, dann stuft sie Israels Rolle nicht herab. Sie baut eine Hierarchie auf:

  • Israel ist der Akteur, der den angeblichen Völkermord begeht.
     
  • Das System, das Israel ermöglicht, ist der Feind der Menschheit.
     
  • Und jeder, der sich dieser Anklage nicht anschließt, wird als Teil dieses Systems mitverantwortlich gemacht.

Das Wort „System“ schwächt die Behauptung, Israel sei einzigartig böse, nicht ab. Im Gegenteil. Es macht Israel zum Musterbeispiel des Bösen und erweitert dann den Explosionsradius, um alle einzuschließen, die sich weigern, Israel so zu behandeln.

Kurz gesagt: Wenn das System, das Israels Existenz ermöglicht, ein Feind der Menschheit ist, dann gilt das erst recht für Israel selbst. Die „Ermöglicher“ als „Feinde der Menschheit“ zu bezeichnen, macht Israel nicht weniger zu einem Feind. Es macht Israel logisch zum zentralen Feind der Menschheit — und es erweitert die Kategorie der „Feinde der Menschheit“ auf alle, die Israel nicht als Paria behandeln: Amerikaner, Briten, Franzosen, sogar ihre eigene italienische Regierung.

Wer also ihre eigenen Worte — und ihre Erklärung — liest, wird nicht zu dem Schluss kommen, dass sie weniger antisemitisch sei. Im Gegenteil: Sie bestätigen es.

Norwegen: ÖRR-Sender hofiert Hamas-Terrorchef

und nimmt dessen Lügen für bare Münze

Yehuda Teitelbaum, X/twitter, 11. Februar 2026

Der norwegische Fernsehsender NRK hat gerade ein Interview mit Osama Hamdan, einem hochrangigen Hamas-Sprecher, ausgestrahlt.

Hier einige der wahnhaftesten, widerwärtigsten und geisteskrankesten Passagen:

4:07 – 5:41
Hamdan bestreitet, dass die Hamas am 7. Oktober Zivilisten getötet hat und behauptet, das Massaker beim Nova-Festival sei von Israel verübt worden. Er bezeichnet Augenzeugenberichte und Aufnahmen von Körperkameras als israelische Fälschungen und unterstellt Israel, Videos inszeniert zu haben, die Hamas-Kämpfer beim Erschießen von Zivilisten zeigen.

5:41 – 6:08
Er erklärt, dass die Hamas niemals Zivilisten, Krankenhäuser, Schulen oder Moscheen ins Visier genommen habe und beharrt darauf, dass alle derartigen Behauptungen Lügen seien und dass zivile Todesopfer allein Israels Verantwortung seien.

7:17 – 8:09
Hamdan behauptet, die Hamas besitze demokratische Legitimität, weil sie 2006 Wahlen gewonnen habe, räumt aber gleichzeitig ein, dass dies die letzten Wahlen waren und die meisten heutigen Gaza-Bewohner damals noch gar nicht geboren waren.

9:12 – 9:39
Er beharrt darauf, dass es den Palästinensern freistehe, die Hamas zu kritisieren und leugnet, dass es im Gazastreifen Angst oder Unterdrückung gebe, was im direkten Widerspruch zu umfangreichen Berichten und Zeugenaussagen von Gaza-Bewohnern selbst steht.

10:18 – 11:07
Auf die Frage, wofür die Hamas inmitten der Zerstörungen im Gazastreifen die Verantwortung übernimmt, gibt Hamdan Israel die alleinige Schuld und weigert sich, die Rolle der Hamas bei der Auslösung des Krieges anzuerkennen.

14:17 – 16:33
Hamdan rechtfertigt offen die Schläge, Folterungen und öffentlichen Hinrichtungen von Palästinensern durch die Hamas, die der Kollaboration beschuldigt werden, und bezeichnet sie als rechtmäßig, moralisch und mit dem „palästinensischen Recht“ vereinbar, einschließlich Hinrichtungen, die innerhalb von 48 Stunden durchgeführt werden.

20:16 – 21:39
Er lehnt eine Entwaffnung kategorisch ab und erklärt, die Hamas werde die Waffen erst nach einem vollständigen israelischen Rückzug auf die Grenzen von 1967, einem massenhaften Rückkehrrecht und internationalen Garantien niederlegen – Bedingungen, die er als nicht verhandelbar darstellt.

22:37 – 22:57
Auf die Frage, ob die Hamas angesichts der Verwüstung im Gazastreifen Israel erneut angreifen würde, weigert sich Hamdan, dies auszuschließen und bekräftigt: „Der Widerstand wird fortgesetzt.“

Die Pro-Hamas-Fanatiker sind über dieses „feindselige“ Interview empört, aber ich bin mir nicht ganz sicher, warum dieser Psychopath wie ein normales Mitglied der Gesellschaft behandelt wird und nicht wie einer der Anführer einer Terrorgruppe, die für den Tod von Tausenden unschuldiger Menschen auf grausamste Weise verantwortlich ist.

Ich schätze, das ist einfach der Zustand des westlichen Journalismus. 🤷