Sie bezeichnen Terroristen als geisteskrank, um ihren eigenen Wahn sie willkommen zu heißen zu leugnen

Europa hat sich selbst eingeredet, dass es ein Problem kollektiver geistiger Gesundheit hat, statt sich der Realität einer totalitären Ideologie zu stellen, die sie massiv importiert hat. Meinung.

Giulio Meotti, Israel National News, 26. Mai 2026

Betende Muslime (Foto: Flash90)

Er ruft „Allahu Akbar“ und „Tod dem Ungläubigen“, während er an einem Bahnhof außerhalb von München vier Menschen niedersticht und einen tötet. Die bayerischen Behörden bestreiten sofort, dass er „ein islamistisches Motiv“ hatte. Innenminister Joachim Herrmann fügt hinzu, der Angreifer habe „psychische Störungen“ gehabt.

In Frankreich zerstört ein muslimischer Mann Weihnachtsdekorationen und ruft dazu „Allahu Akbar“. Das Urteil: „Sein Geisteszustand, als mangelhaft beurteilt, erforderte seine Einweisung in das Fach-Krankenhaus in Allonnes.“

In Deutschland tötet ein anderer Muslim in einem Einkaufszentrum in Hamburg einen Menschen mit einer Machete, während er „Allahu Akbar“ ruft. Deutsche Behörden halten ihn für „psychisch gestört“.

Wieder in Frankreich fährt ein Fahrer Passanten an und ruft „Allahu Akbar“, aber es war „absolut kein Terrorakt“. Der Mann hatte eine „schwere und langfristige psychische Störung“, entscheiden sie.

Wieder in Frankreich sticht ein Mann einen Rabbiner nieder: „Haddouche wurde wegen psychischer Gesundheitsprobleme für verhandlungsunfähig erklärt.“

In Österreich fährt ein Muslim mit einem Auto in eine Menschenmenge, tötet drei Menschen, steigt dann aus und sticht auf Passanten ein: „Er soll an einer psychischen Erkrankung leiden.“

In Frankreich versucht er erneut unter Rufen von „Allahu Akbar“ einen Polizisten zu erwürgen: „Er soll eine Vorgeschichte psychiatrischer Probleme gehabt haben.“

Wenn Sie beginnen in diesen sechs Fällen ein Muster zu erkennen, sind Sie weder verrückt noch ein Verschwörungstheoretiker (das Problem mit Verschwörungen heute ist, dass 95 Prozent falsch sind, aber 5 Prozent wahr).

Und wenn diese Fälle Ihnen nicht reichen, hier sind dreißig weitere, zufällig ausgewählt.

– Angriff von Leytonstone, London, Messerangriff: Täter Muhaydin Mire „litt an paranoider Schizophrenie“.

– Anschlag in Amsterdam und Paris: „instabiles und obsessives Profil“.

– Anschlag in Nizaa: „schwere psychiatrische Störung“.

– Anschlag in Würzburg : „mögliche psychologische Probleme“.

– Anschlag in AnsbachAngriff: „psychiatrische Probleme“.

– Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt: „paranoides Verhalten und Instabilität“.

– Anshclag in Westminster (London): „obsessives Verhalten und Instabilität“.

– Anschlag auf der London Bridge: „mögliche paranoide Züge“.

– Anschlag in Stockholm‑Angriff: „psychologisch instabiles Profil“.

– Anschlag in Marseille: „lange psychiatrische Vorgeschichte“.

– Anschlag in Hamburg: „Mann mit psychiatrischen Krankenhausaufenthalten“.

– Anschlag in Trappes: „psychische Störungen“.

– Anschlag in Straßburg: „psychologisch instabil“.

– Anschlag in Villejuif: „psychologische Störungen“.

– Anschlag in Reading: „Persönlichkeits‑ und psychische Störungen“.

– Anschlag in Dresden: „psychiatrische Probleme“.

– Anschlag in Mülhausen: „schizophren“.

– Anschlag an der Basilika von Nizza: „mögliches psychologisches Ungleichgewicht“.

– zweiter Anschlag in Würzburg: „paranoide Schizophrenie“.

– Anschlag in Vetlanda (Schweden): „Mann mit psychiatrischer Vorgeschichte“.

– Anschlag in Brüssel: „Mann, der den psychiatrischen Diensten bekannt ist“.

– Anschlag in Annecy: „mögliches mentales Ungleichgewicht“.

– Anschlag am Eiffelturm: „schwere psychiatrische Störungen“.

– Anschlag in Dublin: „starker Fokus auf psychische Gesundheitsprobleme“.

– Anschlag in Mannheim: „psychische Störungen“.

– Anschlag in Solingen: „psychologische Fragilität“.

– Anschlag in Magdeburg: „psychiatrisches Profil“.

– Anschlag in München: „geistige Gebrechlichkeit“.

– Anschlag in Aschaffenburg: „psychiatrische Vorgeschichte“.

Sehen Sie immer noch ein Muster?

Während der Tage der großen Migrationswelle und der Anschläge von Paris und Brüssel (2015/2016) geriet Europa unter Terror. Wir hatten auf unseren Straßen noch nie zuvor Fahrer gesehen, die absichtlich Dutzende unschuldiger Menschen überfuhren und sie anschließend niederstachen. Damals wurde ein Protokoll entwickelt: Während die Leichen noch auf den Straßen liegen, erklärt den Täter als „verrückt“, schließt jede religiöse Verbindung aus, selbst wenn sie vom Täter laut hinausgebrüllt wurde.

Das Ergebnis ist dieses Europa, das sich selbst überzeugt hat, dass es ein Problem kollektiver psychischer Gesundheit hat, anstatt sich der Realität einer totalitären Ideologie zu stellen, die massiv importiert wurde.

Die Psychiatrisierung der Anschläge ist kein Fehlurteil: Sie ist eine präzise politische Strategie, so wie es zu Zeiten der Sowjetunion psychiatrische Krankenhäuser für Dissidenten gab. Ihr Zweck besteht darin das Phänomen zu entIslamisieren, es aus der Debatte über Einwanderung, gescheiterte Integration und die Unvereinbarkeit zwischen Scharia und Demokratie herauszulösen.

Sie dient dazu, das multikulturalistische Dogma vor seinem eigenen empirischen Scheitern zu schützen. Denn zuzugeben, dass ein unverhältnismäßig großer Teil dieser Gewalttaten aus einem bestimmten kulturell-religiösen Hintergrund stammt, würde bedeuten, ihn als Hauptträger ideologischer Gewalt im Westen anzuerkennen. Dann ist es besser, den Terroristen in einen Patienten zu verwandeln und den Feind in ein Opfer des Systems.

Und einer der Terroristen, die für das Bataclan-Massaker (100 Tote) verantwortlich sind, beginnt diese Woche, das Gefängnis wegen guter Führung zu verlassen.

Alles wird gut, ihr lieben verrückten Westler, die an Bord einer gigantischen Flottille gegangen seid, die auf eine multikulturelle Insel zusteuert, die nicht existiert.

Wie die Hisbollah Israel und den Iran an den Rand eines Krieges brachte

Chaim Lax, HonestReporting, 8. Juni 2026

In den vergangenen 24 Stunden [Sonntag auf Montag] hat die Islamische Republik Iran erstmals seit dem Inkrafttreten einer fragilen Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran am 8. April 2026 mehrere Wellen von Raketen auf Israel abgefeuert.

In Reaktion darauf hat Israel Angriffe auf strategische Ziele innerhalb des Iran durchgeführt.

Zum Zeitpunkt des Schreibens ist unklar, ob sich die jüngste Gewalt zu einem umfassenderen regionalen Krieg entwickeln wird oder ob die Spannungen erneut abklingen.

Um zu verstehen, wie Israel und der Iran an diesen Punkt gelangt sind, ist es jedoch notwendig, über Teheran und Jerusalem hinauszublicken.

Der unmittelbare Auslöser für die aktuelle Eskalation findet sich im Süden des Libanon, wo die Hisbollah monatelang Waffenstillstandsvereinbarungen verletzte, ihre militärische Infrastruktur wieder aufbaute und schließlich ihren Krieg gegen Israel erneut entfachte.

Während die Medienberichterstattung die aktuelle Krise oft als direkte Konfrontation zwischen Israel und dem Iran darstellt, spielte das Handeln der Hisbollah eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Voraussetzungen für die jüngste Runde der Kämpfe.

@AP hat eine Zeitleiste veröffentlicht, die die Feindseligkeiten zwischen dem Iran, Israel und dem Libanon nachzeichnet. Während der chronologische Ablauf der Ereignisse korrekt ist, beseitigt die Präsentation entscheidenden Kontext, was ein verzerrtes Narrativ des Konflikts zur Folge hat. pic.twitter.com/cvP2biC2Sm
– HonestReporting (@HonestReporting) 6. Juni 2026

Israels Kampf gegen den Hisbollah-Terrorismus (Oktober 2023 bis November 2024)

Nach dem terroristischen Einmarsch der Hamas in Südisrael am 7. Oktober 2023 eröffnete die Hisbollah am folgenden Tag eine zweite Front gegen Israel und startete Angriffe aus dem Süden des Libanon zur Unterstützung ihres palästinensischen Verbündeten und Partner-Mitglieds in der sogenannten „Achse des Widerstands“ des Iran.

Im Verlauf der folgenden elf Monaten hielt die Hisbollah einen stetigen Beschuss mit Raketen, Flugkörpern, Drohnen und Panzerabwehrfeuer auf Gemeinden im Norden Israels aufrecht. Die Angriffe und die militärische Reaktion Israels vertrieben Zehntausende Zivilisten auf beiden Seiten der Grenze.

Bis September 2024 hatte Israel die Hamas im Gazastreifen erheblich geschwächt und seine Aufmerksamkeit auf die zunehmende Bedrohung durch die Hisbollah verlagert.

In dem Monat führte Israel eine höchst ausgeklügelte Geheimdienstoperation durch, bei der im gesamten Libanon Sprengsätze, die in Kommunikationsgeräten der Hisbollah versteckt waren, detonierten und Tausende von Kämpfern töteten oder verwundeten. Auf die Operation folgte ein anhaltender Feldzug gezielter Schläge gegen die Führung und militärische Infrastruktur der Hisbollah, einschließlich der Tötung ihres Anführers Hassan Nasrallah.

Am 30. September startete Israel eine Bodenoperation mit dem Ziel, die Hisbollah-Kräfte von der Grenze wegzudrängen und die terroristische Infrastruktur zu demontieren, die die Gemeinden im Norden Israels bedrohte.

Der Konflikt dauerte bis zum 26. November 2024 an, als Israel und die Hisbollah einer von den USA vermittelten Waffenruhe zustimmten.

Nach den Bedingungen der Vereinbarung musste sich die Hisbollah gemäß der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats [vom August 2006!] entwaffnen, sich aus dem Süden des Libanon zurückziehen und es den libanesischen Streitkräften ermöglichen, die Verantwortung für die Durchsetzung der Sicherheit in dem Gebiet zu übernehmen. Israel und der Libanon behielten außerdem das Recht in Selbstverteidigung zu handeln.

Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah (November 2024 bis Februar 2026)

Die Waffenruhe brachte ein gewisses Maß an Stabilität in die Region.

Israel zog sich aus dem Großteil des Südlibanon zurück und behielt nur fünf strategische Positionen, die die Grenze überblickten.

Die Hisbollah erfüllte ihre Verpflichtungen aus der Vereinbarung jedoch nicht.

Anstatt sich zu entwaffnen und aus dem Gebiet zurückzuziehen, baute die vom Iran unterstützte Terrororganisation weiterhin ihre militärischen Fähigkeiten wieder auf und hielt eine bewaffnete Präsenz im Süden des Libanon aufrecht.

Eine Analyse der Zeit der Waffenruhe von November 2024 und Dezember 2025 ergab, dass die Hisbollah fast 2.000 Verstöße gegen die Vereinbarung beging.

Israel reagierte auf viele dieser Verstöße mit militärischen Maßnahmen, die sich gegen Waffenlager, Abschussstellen, an der Wiedererrichtung der Hisbollah-Infrastruktur beteiligte Kämpfer und Terroristen richteten, die Angriffe auf Israel vorbereiteten.

Trotz dieser wiederholten Verstöße gelang es der Waffenruhe weitgehend, eine Rückkehr zu einem umfassenden Krieg zu verhindern und sie ermöglichte es vertriebenen Zivilisten auf beiden Seiten der Grenze mit der Rückkehr in ihre Heimat zu beginnen.

Selbst während des zwölftägigen Krieges zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 schloss sich die Hisbollah den Kämpfen nicht direkt an.

Die relative Ruhe hielt jedoch nicht an.

Die Hisbollah nimmt ihren Krieg gegen Israel wieder auf (März 2026 bis heute)

Am 28. Februar 2026 führten die Vereinigten Staaten und Israel Angriffe auf den Iran durch, die Elemente seines ballistischen Raketenprogramms und seines Atomprogramms ins Visier nahmen und zugleich die Möglichkeit eines Regimewechsels förderten.

Im Rahmen der Operation wurde Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei getötet.

Zwei Tage später nahm die Hisbollah die Angriffe auf Israel wieder auf und feuerte Raketen auf Gemeinden im Norden Israels ab, als Reaktion auf den Tod ihres wichtigsten Förderers.

Israel reagierte, indem es erneut in Teile des Südlibanon eindrang um die Hisbollah von der Grenze wegzudrängen und die Bedrohung für israelische Zivilisten zu verringern. Die erneuten Kämpfe vertrieben erneut große Zahlen libanesischer Zivilisten und drohten die brüchige Stabilität zu zerstören, die sich seit Ende 2024 herausgebildet hatte.

Kurz gesagt: Die Hisbollah entschied sich, die Waffenruhe zu brechen und einen Konflikt wieder zu eröffnen, der mehr als ein Jahr lang weitgehend eingedämmt gewesen war.

Eine Woche nach dem Ende der Feindseligkeiten zwischen Israel, den Vereinigten Staaten und dem Iran begann eine weitere von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah.

Israel und der Libanon begannen anschließend direkte Gespräche mit dem Ziel, die vorübergehende Waffenruhe in eine dauerhaftere Regelung zu überführen.

Doch die Hisbollah setzte ihre Angriffe auf im Süden des Libanon operierende israelische Streitkräfte und auf Gemeinden im Norden Israels fort.

Nach Angaben des Alma Research Center führte die Hisbollah zwischen dem 17. April und dem 8. Juni 975 Angriffswellen gegen israelische Kräfte und Zivilisten aus.

Am 3. Juni erzielten Israel und der Libanon eine neue Waffenstillstandsvereinbarung, die die Hisbollah verpflichtete alle Angriffe auf Israel einzustellen und sich südlich des Litani-Flusses zu entwaffnen. Die Vereinbarung sah außerdem die Schaffung von Pilotzonen vor, in denen die libanesische Armee die alleinige Sicherheitskontrolle ausüben und nichtstaatliche bewaffnete Gruppen entfernen würde.

Die Hisbollah lehnte die Regelung am folgenden Tag ab, bezeichnete sie als Kapitulation vor Israel und setzte ihre Angriffe fort.

Unterdessen vermied Israel angesichts amerikanischer Sorgen über eine breitere regionale Eskalation und laufender diplomatischer Bemühungen mit dem Iran weitgehend Angriffe auf die Hisbollah-Infrastruktur in Beirut und konzentrierte sich stattdessen auf Bedrohungen im Süden des Libanon.

Das änderte sich am 7. Juni.

Nach anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffen auf Gemeinden im Norden Israels griff Israel eine Hisbollah-Einrichtung im Beiruter Stadtteil Dahieh an, einer wichtigen Hochburg der Terrororganisation.

Der Angriff war besonders deshalb von Bedeutung, weil der Iran zuvor gewarnt hatte, Angriffe auf Beirut würden eine direkte Reaktion gegen Israel auslösen.

Nur Stunden später feuerte der Iran mehrere Wellen von Raketen auf den jüdischen Staat ab.

Lasst uns das klarstellen, @MSNOWNews.
Hierbei handelt es sich nicht um einen Fall, in dem Israel und der Iran „Raketen aufeinander abfeuern“.
Diese Darstellung suggeriert fälschlicherweise einen Schlagabtausch zwischen zwei moralisch gleichwertigen Parteien.
Was ist tatsächlich geschehen?
Die Hisbollah hat gegen den Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon verstoßen, indem sie … pic.twitter.com/kTCQeuMs6O
– HonestReporting (@HonestReporting), 8. Juni 2026

Die jüngste Eskalation verdeutlicht, wie eng die militärischen Entscheidungen der Hisbollah weiterhin mit den regionalen Ambitionen des Iran verknüpft bleiben.

Trotz wiederholter vereinbarter Waffenruhen, laufender Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon und Möglichkeiten zur Entspannung entschied sich die Hisbollah immer wieder für Konfrontation statt Deeskalation.

So sagte der libanesische Präsident Joseph Aoun kürzlich gegenüber CNN, dass der Iran den Libanon als „Verhandlungsmasse“ in seinen Gesprächen mit den Vereinigten Staaten benutzt und kein Recht hat, sich in die libanesischen Angelegenheiten einzumischen.

Diese Aussagen unterstreichen eine wachsende Frustration innerhalb des Libanon selbst: dass Entscheidungen, die in Teheran und von der Hisbollah getroffen werden, dem libanesischen Volk weiterhin enorme Kosten auferlegen.

Ob sich der aktuelle Schlagabtausch zu einem größeren regionalen Krieg ausweitet, bleibt ungewiss.

Klar ist, dass die jüngste Konfrontation nicht plötzlich entstanden ist. Ihr gingen monatelange Verstöße der Hisbollah gegen die Waffenruhe, erneute Angriffe auf Israel und die bewusste Entscheidung voraus, den Libanon erneut in den Mittelpunkt der iranischen Konfrontation mit dem jüdischen Staat zu stellen.

Keine Ahnung, warum…

…aber auch, wenn ich’s nicht erklärten kann: Einfach nur schön.

Was „Free Palestine“ tatsächlich heißt

Liza Rosen, X/twitter, 3. Juni 2026

Das ist das, was die Regierungen in Europa, Kanada und Australien unterstützen:

„Free Palestine“ ist Code für „Tötet die Juden“

Die arabischen Brüder der Palästinenser

Mor Edge Inside, X/twitter, 4. Juni 2026

Nick Freitas (@NickJFreitas) erklärt es klar auf den Punkt…
Warum nehmen Ägypten und andere arabische Länder keine palästinensischen Flüchtlinge aus Gaza auf?
Das ist der einzige moderne Krieg, in dem benachbarte „Brüder“ verweigern, Zivilisten aus der Gefahrenzone entkommen zu lassen. Frühere Integrationen führten zu Chaos, wie dem Schwarzen September in Jordanien, der Unterstützung für Saddam im Kuwait und der Destabilisierung des Libanon.
Aber täuschen wir uns nicht selbst. Es liegt auch daran, dass arabische Staaten die Palästinenser nicht so schätzen, wie ihre feurige Rhetorik es behauptet. Sie nutzen sie als Bauern und Waffen gegen Israel. Das Am-Leben-Halten des Konflikts und den Druck auf Israel, mehr Land abzutreten, zählt mehr als das Beenden des Leidens der Zivilisten.
Taten offenbaren Prioritäten lauter als Reden.

Vollständiger Text des Videos:

„Warum nehmen nicht mehr arabische Länder im Nahen Osten palästinensische Flüchtlinge auf?“

Der Ausbruch eines erneuten Krieges zwischen Israel und der Hamas hat Befürchtungen ausgelöst, dass Millionen von Palästinensern im Gazastreifen in Flüchtlingslager getrieben werden könnten.

Obwohl der Gazastreifen eine Grenze zu Ägypten hat, hat die ägyptische Regierung fast sofort ausgeschlossen palästinensische Flüchtlinge aufzunehmen. Tatsächlich baut Ägypten derzeit sogar eine noch größere Grenzmauer zum Gazastreifen als die, die bereits existiert.

Viele Beobachter von außen haben gefragt, warum eine mehrheitlich arabische und islamische Nation die Palästinenser abweist. Viele haben darauf hingewiesen, dass es im politischen Interesse liegen könnte, keine Flüchtlinge aufzunehmen, um Israel für jede humanitäre Krise verantwortlich machen zu können.

Aber historisch gesehen haben viele arabische Staaten bereits palästinensische Flüchtlinge aufgenommen. Und genau das ist vielleicht der Grund, warum Ägypten es jetzt nicht mehr will.

Zum Beispiel hat die kuwaitische Regierung 1991 nach dem Ersten Golfkrieg fast 300.000 Palästinenser ausgewiesen – das waren erstaunliche 18 % der gesamten Bevölkerung Kuwaits.

Warum? Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) hatte Saddam Husseins Invasion Kuwaits ein Jahr zuvor unterstützt. Diese Unterstützung wuchs sogar noch, als der Irak Israel mit Raketen angriff. Nach der Befreiung Kuwaits betrachtete die Regierung einen großen Teil der palästinensischen Gemeinschaft als Komplizen der irakischen Besatzung und wies fast alle Palästinenser innerhalb weniger Monate aus.

Das war nicht das erste Mal. Jahrzehnte zuvor hatten palästinensische Gruppen in Jordanien offen zum Sturz der jordanischen Monarchie aufgerufen. Nach dem Sechstagekrieg unterhielt die PLO eine eigene Armee auf jordanischem Boden und nutzte diese bewaffnete Macht, um Chaos zu stiften.

Bewaffnete PLO-Banden fuhren durch die Hauptstadt Amman, raubten Familien und Geschäfte aus – angeblich, um „finanzielle Unterstützung für den Krieg gegen Israel“ zu sammeln. Als jordanische Polizei und Armee ihre Bürger verteidigen wollten, wurden sie angegriffen und getötet.

Die palästinensischen Gruppen operierten als Staat im Staate. Im September 1970 kam es zum offenen Krieg. Nach zehn Monaten Kampf wurden die Palästinenser aus Jordanien vertrieben. Als Abschiedsgeschenk ermordete die Terrorgruppe „Schwarzer September“ den jordanischen Ministerpräsidenten.

Leider endet die Geschichte hier nicht. Die PLO zog danach in den Libanon, verbündete sich dort mit marxistischen und sozialistischen Gruppen und trug maßgeblich dazu bei den Libanon zu destabilisieren. Das Land stürzte in einen der blutigsten Bürgerkriege des Nahen Ostens, von dem es sich bis heute nicht erholt hat.

Kurz gesagt: Palästinensische Organisationen haben nicht nur Israel angegriffen, sondern auch in vielen benachbarten arabischen und muslimischen Ländern Unruhe gestiftet. Deshalb kommen diese Regierungen zu dem Schluss, dass eine Masseneinwanderung oder auch nur die Ansiedlung von Flüchtlingslagern in ihren Ländern zu inneren Unruhen führen würde.

Das verschärft natürlich die humanitäre Krise für die palästinensischen Zivilisten. Das Problem ist: Solange Terrororganisationen wie die Hamas die Palästinenser repräsentieren, wird ihr Leid wahrscheinlich weitergehen – denn weder Israel noch die umliegenden arabischen Staaten wollen ihre eigene Bevölkerung durch solche Gruppen bedroht sehen.

Warum Israel den Raketenangriff des Iran nicht unbeantwortet lassen konnte

Aus der Sicht Washingtons macht das Sinn. Trump versucht die Verhandlungen mit dem Iran aufrechtzuerhalten und eine Rückkehr zu offenem regionalem Krieg zu vermeiden, aber aus Israels Sicht greift diese Logik zu kurz.

Alex Winston, Jerusalem Post, 8. Juni 2026

Rauch steigt im Krieg mit dem Iran nach einer Explosion in Teheran auf – 7. März 2026. Das Foto wurde mit einem Mobiltelefon aufgenommen (Foto: Majid Asgaripour/WANA – WEST ASIA NEWS AGENCY – VIA Reuters)

Israels Entscheidung, Montag in den frühen Morgenstunden militärische Ziele im Westen und Zentrum des Iran anzugreifen, unterschied sich von den vorherigen Runden in einem vertrauten Zyklus der Vergeltung, auch wenn dieser seit mehreren Wochen ruhig geblieben war. Es war eine bewusste israelische Antwort auf einen gefährlichen Test durch Teheran und eine, von der Jerusalem sich nicht leisten konnte sie unbeantwortet zu lassen.

Die unmittelbare Ereigniskette begann im Libanon. Am Sonntagnachmittag griff die israelische Luftwaffe Hisbollah-Ziele in Dahiyeh an, der Hochburg der vom Iran unterstützten Terrororganisation in Beirut. Der Angriff folgte anhaltenden Hisbollah-Verstößen gegen die von den USA vermittelte Waffenruhe, die letzte Woche angekündigt wurde und erfolgte nach Warnungen von Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz.

Es war, in aller Wahrheit, kein großer Angriff auf Hisbollah-Ziele. Israel leitete keine großangelegte Operation in Beirut ein.

Der Iran entschied sich jedoch, direkt gegen Israel zu reagieren. Teheran hatte Vergeltung für den israelischen Angriff angedroht und am Sonntagabend waren erneut iranische Raketen auf dem Weg zum jüdischen Staat. Sirenen ertönten in mehr als 100 Gemeinden im Norden Israels, als iranische Raketen auf das Land abgefeuert wurden und am Montagmorgen gingen Warnungen ein, nachdem sich auch die Houthis aus dem Jemen wieder eingeschaltet hatten.

Beschränkungen des Heimatfrontkommandos galten den gesamten Montag über, einschließlich eines Verbots von Bildungsaktivitäten bis Dienstag im ganzen Land. In der Nacht wurden keine Verletzten gemeldet, aber das ist nicht der Punkt. Die Bedeutung liegt im Präzedenzfall, den Teheran zu setzen versuchte.

Im Iran gestartete ballistische Raketen über Jerusalem im Krieg mit den Iran und dem laufenden Raketenfeuer gegen Israel – 7. Apil 2026 (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Hätte Israel den Angriff ohne Antwort gelassen, wäre die Botschaft an Teheran ziemlich klar gewesen. Die Hisbollah könnte weiterhin jede Waffenruhe ignorieren, Israel und seine Soldaten nach Belieben angreifen und jede israelische Antwort auf die Hisbollah könnte von Teheran als Provokation dargestellt werden, was es dem Iran erlauben würde direkt auf Israel zu feuern, während er davon ausgeht, dass amerikanischer diplomatischer Druck Jerusalem die Hände bindet.

Das ist ein unmögliches Abschreckungsmodell.

Verhandlung oder Vergeltung?

Die Position von US-Präsident Donald Trump war sehr klar. Er drängte Netanjahu, nicht zu reagieren und sagte gegenüber Axios, dass die USA „sehr nah an einem endgültigen Abkommen mit dem Iran“ seien und dass er nicht wolle, dass der jüngste Schlagabtausch die Verhandlungen „sprengt“. Er argumentierte, dass Israel zugeschlagen habe, der Iran zugeschlagen habe und die Angelegenheit damit enden solle.

Aus Washingtoner Sicht ergibt das Sinn. Trump versucht die Verhandlungen mit dem Iran aufrechtzuerhalten und eine Rückkehr zu einem offenen regionalen Krieg zu vermeiden. Er stellte auch fest, dass der iranische Angriff „niemanden verletzt hat“ und präsentierte den Schlagabtausch als ein begrenztes Ereignis, das wieder in die Verhandlungen eingegliedert werden könne.

Aus israelischer Sicht jedoch greift diese Logik zu kurz.

Niemand behauptet, dass Israel und die USA mit ihren unterschiedlichen Ansätzen gegenüber dem Iran im Widerspruch zueinander stehen, aber nach dem Vorfall der vergangenen Woche, bei dem Trump Netanjahu angeblich „f****ing crazy“ genannt hat, scheint sich das feindselige Gefühl zwischen dem Präsidenten und dem Premierminister zu verstärken.

Es ist sehr gut möglich, dass der Sonntagabend ein Aufflammen eines „Wie du mir, so ich dir“ war, das sich dann wieder beruhigt, aber es ist ebenso möglich, dass eine kleine Verschiebung im Gleichgewicht stattgefunden hat, eine, die auf der wachsenden Annahme der Iraner beruht, dass Trump verzweifelt genug nach einem Abkommen strebt, um jede israelische Planung einzuschränken.

Der Iran griff Israel nicht wegen eines Angriffs auf Teheran, Isfahan oder irgendeine Atomanlage an. Er reagierte auf einen israelischen Angriff auf die Hisbollah – die seit Monaten Unheil im Norden verursacht – und wenn Teheran nach jedem israelischen Angriff auf die Hisbollah Raketen auf Israel abfeuern darf, dann erhält die Hisbollah de facto strategische Immunität.

Das würde aus jedem Vorfall im Norden ein iranisches Veto gegen die israelische Selbstverteidigung machen; und nicht zu reagieren würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen.

Das Echo der Verlierer des Sechstage-Kriegs

First One Through, March 12, 2026

Wenn Armeen Kriege verlieren, verschwindet das Schlachtfeld nicht immer. Es verlagert sich oft auf weichere Ziele.

Genau das geschah nach dem Sechstagekrieg, als Israel den vereinten Armeen Ägyptens, Jordaniens und Syriens eine verheerende Niederlage zufügte. In sechs Tagen wechselten Territorien den Besitzer, militärische Reputation brach zusammen und das Versprechen Israel werde bald zerstört sein löste sich auf.

Die Niederlage hallte weit über das Schlachtfeld hinaus. Sie demütigte Regierungen in der gesamten arabischen Welt und zerstörte das Bild des unvermeidlichen Sieges, das den Feldzug gegen Israel begleitet hatte.

Doch der Krieg endete nicht. Er änderte lediglich die Form.

In den Jahren darauf exportierten militante Organisationen wie die Volksfront zur Befreiung Palästinas und die Organisation Schwarzer September den Konflikt in die ganze Welt.

Ziele waren nicht länger israelische Armeen; sondern Zivilisten.

Flugzeuge wurden zu Schlachtfeldern. Diplomaten wurden zu Zielen. Jüdische Institutionen in der Diaspora fanden sich plötzlich an der Front eines Krieges wieder, der Tausende Kilometer entfernt geführt wurde.

Das Massaker von München schockierte die Welt, als israelische Athleten bei den Olympischen Spielen von palästinensisch-arabischen Terroristen ermordet wurden. Es zeigte, dass sich das Schlachtfeld auf die höchst internationale Bühne verlagern konnte.

Ein weiterer prägender Moment war die Entführung von Entebbe, als palästinensische Terroristen einen Air France-Flug kaperten und nach Uganda umleiteten. Dort wurden jüdische und israelische Passagiere von den anderen getrennt und in einem alten Flughafenterminal als Geiseln festgehalten. Die Episode endete mit einer waghalsigen israelischen Rettungsaktion, doch die Entführung offenbarte etwas Beunruhigendes: Juden überall konnten zu Zielen eines Krieges werden, den militante Gruppen gegen Israel selbst nicht gewinnen konnten.

Synagogen und jüdische Gemeindezentren wurden in Städten angegriffen, die weit vom Schlachtfeld des Nahen Ostens entfernt waren. Rom. Athen. Istanbul. Oft standen die Hisbollah und der Iran hinter den Gräueltaten.

Das waren keine militärischen Ziele. Sie wurden gerade deshalb ausgewählt, weil sie verwundbar waren.

Die Botschaft war unmissverständlich: Wenn Israel im Nahen Osten nicht besiegt werden kann, werden Juden überall zu Zielen.

Heute gibt es beunruhigende Anzeichen dafür, dass sich dieses Muster wiederholen könnte.

Der Iran und sein regionales Netzwerk von Milizen stehen unter wachsendem militärischem Druck durch Israel und die Vereinigten Staaten. Wenn Regime und Bewegungen stärkeren Armeen nicht direkt entgegentreten können, das zeigt die Geschichte, suchen sie oft nach Zielen, die sie leichter erreichen können.

Aktuelle Geheimdiensthinweise deuten darauf hin, dass der Iran möglicherweise Signale ausgesendet hat, um Schläferzellen im Ausland zu aktivieren. Westliche Sicherheitsdienste haben die Überwachung potenzieller Netzwerke in Nordamerika, Europa und Australien verstärkt. Egal, sich diese Warnungen als zutreffend erweisen oder nicht, sie spiegeln die Sorge wegen einer vertrauten strategischen Logik wider: Wenn das Schlachtfeld in einer Region verloren ist, wird der Druck woanders ausgeübt.

Da die Vereinigten Staaten zum zentralen militärischen Gegner des Iran werden, könnten amerikanische Juden am stärksten der Bedrohung ausgesetzt sein.

Extremistische Bewegungen haben jüdische Gemeinden im Ausland immer wieder als symbolische Stellvertreter für Israel und seine Verbündeten behandelt. Wenn Israel militärisch die Oberhand gewinnt, sind Juden in weit entfernten Städten oft zu den Zielen geworden, von denen Terroristen glauben, dass sie sie erreichen zu können.

Diesmal könnte die Gefahr durch ein neues Umfeld noch verschlimmert werden.

Terror benötigt keine direkten Kommandostrukturen mehr. Gruppen wie der Islamische Staat entwickelten ein Modell des „Inspirations-Terrorismus“, bei dem Einzelpersonen Propaganda online aufnehmen und unabhängig handeln, ohne formelle Mitgliedschaft oder Ausbildung — wie es diese Woche in New York City geschah.

Gleichzeitig hat sich in Teilen der westlichen Gesellschaft eine beunruhigende ideologische Annäherung herausgebildet. Radikale islamistische Bewegungen und Segmente der revolutionären Linken teilen zunehmend ein politisches Vokabular, das auf Antiimperialismus, Antikolonialismus und der Dämonisierung Israels aufbaut. In diesem Narrativ wird Israel zur Verkörperung von Unterdrückung. Juden werden als Agenten imperialer Macht dargestellt, statt als ein Volk mit einer dreitausendjährigen Verbindung zu seinem Heimatland.

Wenn sich diese Ideen über soziale Medien, Aktivisten-Netzwerke und sogar Teile des Bildungssystems verbreiten, kann Feindseligkeit gegenüber Israel leicht in Feindseligkeit gegenüber Juden selbst übergehen.

Das Ergebnis ist hochexplosiv.

Es wächst eine Generation heran, die hört, dass Gewalt gegen Israel „Widerstand“ sei, dass Juden koloniale Herrschaft repräsentierten und dass der Konflikt Teil eines globalen Kampfes gegen Unterdrückung sei.

Die Geschichte zeigt, wohin diese Logik führen kann.

Wenn sich die Geschichte erneut wiederholt, könnten die Straßen westlicher Städte uns bald an eine düstere Wahrheit erinnern: Die Verlierer von Kriegen akzeptieren Niederlagen nicht immer.

Wir erleben die nächste Phase des Krieges gegen Zionisten.

Sich wandelnde Taktiken der arabisch-muslimischen Welt zur Vernichtung Israels