Archiv der Kategorie: Allgemeines

mähen

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Das erst Mal im Jahr die Wiese zu mähen, ist das härteste Mal. Es ist immer zu früh dafür. Aber es soll sein. Bei meinem elekrischen Rasenmäher fiel mehrfach ein Hinterrad ab, weil das Gras schon zu fett da stand. Die Scilla haben sich noch nicht zuckgezogen, das Wiesenschaumkraut war gar nicht da, um die Vergissmeinnichthorste kurve ich herum.

Kompost machen wir später

(Berliner Bärlaich im Plänterwald, leider stürzt die Seite dauernd ab, wenn ich die Bu machen will.)

Seit fast zehn Jahren habe ich einen Schrebergarten. Oft frage ich mich, wie ich das. Leben sonst ertragen hätte. Nicht, dass ich Grund zu klagen gehabt hätte, im Gegenteil, aber als notorischer Giftschleuder liegt mir das Meckern einfach mehr. Hier nun sollen kleine Geschichten und  Beobachtungen aus dem Gartenleben stehen, und weil das Interesse für die Natur bei mir mit dem Altern zunimmt, geht es auch daum. Im Garten kann man das eigene Altern, den,Verfall und das Humuswerden sehr anschaulich lernen.

Fehlstart

Ahnenhaken vom Ssepik

Ahnenhaken vom Sepik

Transformationen von Mensch, Echsen und Vogel. Der Sepik ist ein Fluß in Papua Neuguinea, der 1912 von einer Berliner Expedition „erforscht“ wurde. Getauscht wurden Eisenwerkzeuge, rohe simple Macheten, Nägel und Messer gegen die Heiligtümer der Ahnengläubigen. Manche Fetische, Masken und Skulpturen sind so bedeutungsgeladen, dass Frauen sie nicht sehen dürfen. wieso wir hier im Museum dann? Ist es nur ein dekoriertes Stück Holz, oder haben die Objekte noch die Zauberkraft der Ahnen und Götter?

Lieber Frühling, das war ja bisher nichts. Drei lauwarme Tage, nicht mal das Gras ist gewachsen. Die Forsythien sind in Habachtstellung, jeden Moment wollen sie ihre kurze giftgelbe Pracht zeigen, dann ist wohl Zeit die Rosen zu schneiden. Aber nun, Krokusse und Osterglocken zusammen! Der Bärlauch nutzt die Gunst der einsamen Stunde, auch der Schnittlauch tut angeberisch, die Brennesseln strecken ihre tölpelig dickstieligen Fühler mit kleinen Blattrosetten und Wurzelbeinchen ins Beet aus, und der Giersch, natürlich, der ist auch schon da, um mir die Zeit zu vertreiben mit seinen weißlichen Wurzeltrhizomen. Um mich einzustimmen aufs morden und schlachten, sammel ich ein Dutzend apartgrauschwarzgemusterter Nachtschnecken samt Nachwuchsgelege ein und stopf sie zum Gierschgemüse in den Plastiksack. Zu und weit weg damit.