Da hatten die Syrer in Deutschland wohl etwas vorschnell
den Sieg der Islamisten in Syrien auf deutschen Straßen
gefeiert. Denn wer offen Islamisten bejubelt, der kann
auch unter ihnen leben. So dachte man zumindest in
der CDU und AfD, wo nun erste Stimmen zur Rückführ –
ung laut wurden. Zumal die neuen syrischen Machthaber
alle zur Rückkehr aufriefen.
Und wer da nach Meinung der buntdeutschen Staats-
presse seit Jahren Deutschland wieder mitaufgebaut
und hier alles am Laufen hält, der wird um so dringen-
der beim Wiederaufbau des eigenen Landes gebracht.
Das würde auch einer kommenden Demokratie in Sy-
rien gut tun, wenn eine Million syrischer Demokratie-
forderer aus Deutschland sich nun für Demokratie in
Syrien einsetzen, die dort fordern und für sie dann vor
Ort kämpfen.
Die buntdeutsche Staatspresse und das Staatsfernsehen
der Ersten Reihe, die eben noch die Siege der Islamisten
in Syrien reichlich bejubelt, merkten erst jetzt als nach
all dem Siege vermelden und feiern dann die erste Kater-
stimmung aufkommt, dass man selbst gerade den Start-
schuss dazu gegeben, dass man seine heißgeliebten syr-
ischen Flüchtlinge nun überraschendschnell los werden
könnte.
Also setzte augenblicklich George Orwells „1984“ ein, mit
dem üblichen Umschreiben der Geschichte. Und wo wir
hier gerade bei Geschichten sind, so wie 2015 laufend die
Geschichten von ehrlichen Flüchtlingen, die rein zufällig
immer große Bargeldbeträge auf den Straßen fanden, – ja
2015 war Deutschland noch so reich, dass das Geld im
wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße gelegen -, und
dieses ehrlich abgaben, – die Zeitungen waren voll davon -,
so sind nun die Schmierblätter der buntdeutschen Staats-
presse voll von Berichten, nach denen einzig noch Syrer
Deutschland am Laufen gehalten. Mit Vorliebe kommt
dabei die Geschichte von den syrischen Ärzten ohne die
das Gesundheitssystem in Deutschland zusammenbrechen
täte. Schuld sind nicht etwa die „Reformen“ eines Jens
Spahn oder schlimmer noch die eines Karl Lauterbachs,
nein erst der Abzug syrischer Ärzte würde das deutsche
Gesundheitssystem völlig crashen lassen! Seltsamer
Weise kann kein einziges Blatt die genaue Zahl all der
syrischen Ärzte in Deutschland angeben.
Den Ärzten folgten schnell Berichte über syrische Hand-
werker in Deutschland. Kaum einem Bürger in Deutsch-
land war es bis dahin überhaupt bewusst, dass seine und
viele andere Heizungen, bislang nur von Syrern gewartet
und repariert worden ist!
Beim Umsehen im Lande bei den vielen Entlassungswel-
len und Werkeschließungen in Deutschland werden, wie
man es an den im Staatsfernsehen der Ersten Reihe auch
in den mutig dagegen ankämpfenden Gewerkschaften,
eben nicht überwiegend Arbeitskräfte aus Syrien frei,
sondern Hunderttausende Deutsche, die schon bald
dringend neue Jobs brauchen und da wäre mit einer Mil-
lion Syrer weniger die Chance auf einen neuen Arbeits-
platz auch dementsprechend größer. Also auch hier un-
verständlich, warum man im eigenen wirtschaftlichen
Untergang noch eine Million Syrer mit hineinziehen soll,
wenn denen beim Wiederaufbau des eigenen Landes noch
reichlich mehr Arbeitsplätze in Syrien zur Verfügung ste-
hen als in Deutschland, wo gerade Arbeitsplätze massiv
abgebaut werden. Denn auch viele Syrer, die ja Deutsch-
land am Laufen gehalten, während dann von dem Verlust
ihrer Arbeitsplätze in Deutschland schwer bedroht. Es sei
denn viele von denen hätten auch schon vorher keinen Job
in Deutschland gehabt!
Dem folgte sodann die übliche gezielte Medienkampagne
der Staatspresse auf dem Fuße, die in von ihnen gewohn-
ter Verschwörungstheorie, – ganz im Stile der von dem Ge-
heimtreffen in Potsdam mit den erfundenen „Deportations-
plänen“ -, nur, dass eben nun nur Syrer schwer davon be-
droht seien. Die Einpeitscher von t-online Nachrichten ga-
ben mit der Schlagzeile ,,So nicht CDU“, die Richtung vor.
Hier war ein Christoph Schwennicke schwer am Herum-
heulen: ,,Man muss sich das in Ruhe vor Augen führen:
Da passiert im Nahen Osten etwas von historischer Dimen-
sion, etwas, dessen Folgen gewaltig sein werden, etwas,
das nicht nur die Region, sondern die ganze Weltordnung
neu sortiert. Und eine stellvertretende Fraktionsvorsitzende
der Union hat nichts Eiligeres zu tun, als einen Aufnahme-
stopp für Syrer zu fordern“.
Natürlich hat ein Christoph Schwennicke weder eine Erklär-
ung dafür, warum er eine Million Syrer in Deutschland von
der ,,Neugestaltung der Weltornung“ ausschließen und wa-
rum umgekehrt noch mehr Syrer nach Deutschland kom-
men sollen, um einzig hier die ,,neue Weltordnung“ zu ge-
stalten!
Der unübersehbare Spagat der buntdeutschen Staatspresse
wird von Tag zu Tag größer. Wie kann man auf der einen
Seite die von der Türkei finanzierten Islamisten als sowas
von ,,gemäßigt“ dastellen und deren Machtergreifung of-
fen bejubeln und auf der anderen Seite vor genau diesen
Islamisten hinlänglich warnen, damit die Hunderttausende
von Syrer in Deutschland nicht in Gefahr laufen, zurück
nach Syrien zu müssen? Zumal man aus allen großen deut-
schen Städte zuvor Berichte gesendet, wie hierzulande die
Syrer auf den Straßen den Sieg der Islamisten lautstark be-
jubelt haben! Und plötzlich eine Million Demokratieforde-
rer in Syrien mehr, könnten am Ende gar das Zündlein an
der Waage sein, hin zu einer Demokratie in Syrien.
Immerhin haben wir hier in Deutschland auch genügend
syrische Messermänner, die in Banden sich lange genug
in Deutschland auf den Kampf für die Demokratie vorbe-
reitet haben. Nicht zu vergessen die Syrer, die deutschen
Frauen und Mädchen, – nicht nur in Schwimm – und Frei-
bädern -, an die Wäsche gingen, um so ihren Protest ge-
gen das Kopftuchtragen der Frauen und gegen Verschleier-
ung im Allgemeinen zum Ausdruck zu bringen. Auch die
werden nun in Syrien besonders dringend als Fachkräfte
gebraucht, zumal es in Deutschland für die kaum geeig-
nete Stellen gegeben hat.
Und mal ehrlich wer hier mit dem Messer in der Hand
die Demokratie vor biodeutschen Rechten verteidigt,
der wird doch in Syrien allemal mit ein paar Islamisten
fertig, zumal sich ja auch unter denen viele befinden,
die in Syrien 13 Jahre lang für die Demokratie gekämpft
und nicht nur dafür, um einmal Assads Palast plündern
zu können. Auch ist die neue Elite ja nun mit den gigant-
ischenLuxusfuhrpark von Assad hinlänglich versorgt als
dass man nun Anspruch auf das buntdeutsche Steuergeld,
dass den syrischen Rückkehrern von unserer Regierung
gezahlt, machen täte, etwa so wie die afghanischen Tali-
ban, die es nicht leiden wollten, dass Verbrecher, die die
Ehre ihres Landes in Deutschland befleckt, dafür noch
mit 1.000 Euro in Afghanistan herumlaufen!
Und selbst Christoph Schwennicke fragt sich: ,, Wie kann
verhindert werden, dass das Machtvakuum von Ultras ge-
nutzt wird und Minderheiten in dem riesigen Land hinter-
her weiter schikaniert und verfolgt werden? “ Ganz einfach
Christoph, indem man die mit einer Million syrischer „De-
mokratieforderer“ aus Deutschland konfrontiert. Und ge-
wiss haben auch die anderen EU-Länder genügen syrische
Demokraten aufgenommen, die man nun eben wieder nach
Syrien zur Stärkung der dortigen Demokratie entsendet.
Denn Demokratie bedeutet ja die Mehrheit des Volkes zu
sein und diese zu vertreten, was schlecht geht, wenn diese
Mehrheit sich außerhalb von Syrien befindet.
Und dann gibt Schwennicke es sogar offen zu: ,, Die eine
Million Syrer hierzulande sind seit bald zehn Jahren hier.
Manche von ihnen haben kolossale Probleme beschert,
weshalb ihr Ruf pauschal Schaden genommen“. Was also
läge näher als nun so manch Syrer nach Syrien zurückzu-
schicken, damit der dort dann den Islamisten Probleme
bereitet und deren Ruf nachhaltig schädigt?
Das hat der Christoph halt noch nicht so begriffen und
deshalb fordert er: ,, Das darf aber nicht zu einem fatal
falschen Reflex führen: Sie bei der erstbesten Gelegenheit
wieder außer Landes zu schaffen. Diese Menschen sind
jetzt so lange in Deutschland, da kommt es auf einige
Wochen oder Monate ihres Verbleibs nicht an“. Also an-
statt nun den Problem-Syrern selbst einmal ein paar Pro-
bleme zu bereiten, sollen diese noch wochenlang weiter
in Deutschland Probleme machen dürfen. Womöglich
um sich noch gehörig die Tschen füllen zu können, be-
vor sie am Ende trotzdem, nebst üppigen Abschiedsgeld
und kostenspieligen Flügen nach Syrien abgeschoben
werden. Nein Christoph, man sollte sie jetzt gleich ab-
schieben, bevor sie auch in Syrien zu vorgeblichen „Orts-
kräfte“ werden, die wir dann, wenn sie die Demokratie
nicht in Syrien durchsetzen konnten, alle wieder zurück-
holen müssen! Das endet dann so wie in Afghanistan, wo
aus 576 real existierenden Ortskräften dann auf den bunt-
deutschen Papieren schnell 35.000 wurden! Das wollen
die Deutschen ganz gewiss nicht noch einmal erleben!
Und nur um sicherzugehen, sollte man auch auf das üb-
lich in Gang gesetzte Systen jahrzehnte langer „Projekte“,
Alimentierung und ,,humanitäre Hilfe“ verzichten, und
diese Kosten ganz dem Verursacher, nämlich der Türkei,
überlassen, die ja die islamischen Befreiungskämpfer aus-
gesandt! Was zugleich noch den Nebeneffekt hätte, dass
der Türkei bedeutend weniger finanzielle Mittel für seine
weitere Aufrüstung in den nächsten Jahren, wenn nicht
Jahrzehnten fehlen werden, die sie dann stattdessen der
neue syrische Regierung von türkischen Gnaden zukom-
men lassen muss. Und da Israel nicht nur noch schnell
in den letzten Tagen in Syrien mit gebombt und sich da-
bei noch syrischem Staatsgebietes bemächtigt, können
die Gelder für ,,humanitäre Hilfe“ von Israel eingefor-
dert werden, dass im Gegenzug dafür von den Syrern
dann sie Sicherheit seiner Grenzen garantiert bekom-
men wird!
Im „Focus“ ist man in Sachen gezielter Stimmungsmache
und Medienkampagne schon einen Schritt weiter. Hier
lautet die Schlagzeile: “ Deutsch-Syrer nach Assad-
Sturz – „Wenn die Deutschen immer noch denken,
dass wir Schrott sind, bleibe ich nicht“.
Diese Art von stets leeren Versprechungen kennen wir
schon nach Wahlen in Deutschland, wo immer wieder
Leute bekunden das Land verlassen zu wollen, wenn
die AfD gewinnt oder aus ähnlichen Meldunen aus den
USA, wo gleichfalls viele angekündigten die USA verlas-
sen zu wollen, wenn Donald Trump zum Präsidenten ge-
wählt wird.
In dem Artikel vermag Niklas Golitschek noch nicht ein-
mal zu sagen, was aus dem syrischen Verkäufer von ,,arab-
ische Spezialitäten wie Baklava“ nun einen „Deutsch-Syrer“
macht. Etwa das der aus der sicheren Türkei nach Deutsch-
land rübergemacht? Zumal seine Eltern sichtlich unange-
fochten weiter in Aleppo leben. Nun ein Grund mehr für
den Syrer ,,sich in den nächsten Flieger zu setzen“ und
nach Syrien zurückzukehren. Aber der hat plötzlich ,,Ver-
pflichtungen in Bremen“. Genauer gesagt sind es nicht
„Verpflichtungen“, sondern die Sorge um die Versorgung
der eigenen Familie“. Zumal er bei seinem „Deutschsein“
von den Biodeutschen eher Ablehnung erfährt: ,, Doch
auch nach fast zehn Jahren in Bremen spüre er noch im-
mer, wie ihm die Ablehnung in Teilen der Gesellschaft
entgegenschlage. Es sei schwierig, zu den Alteingesesse-
nen Kontakt zu knüpfen. Im Paketshop zeige er daher
lieber seinen Führerschein als seinen deutschen Perso-
nalausweis. „Sie gucken mich nicht an wie dich“, sagt
er“. Das mit dem „Führerschein“ scheint wohl als be-
sonders gegen die Biodeutschen gerichteter Seitenhieb
auf dern Führer sein.
Dann folgt der obligatorische Satz: ,,Dabei habe er dem
Land immer etwas zurückgeben wollen und es in sein
Herz geschlossen“. Wohlgemerkt ,,das Land“, nicht die
„Deutschen“! Und natürlich erfahren wir nicht, was der
von Deutschen in seiner Ehre so gekränkte ,, Bader,
der seinen Nachnamen nicht nennen will“ dann den Deut-
schen oder Deutschland ,,zurückgegeben“ habe. Vielleicht
jetzt seinen Pass der BRD? Niklas Golitschek vom ,,focus“
hat sichtlich eine Vorliebe für Leute, die ihren Namen nicht
nennen wollen, und deren Geschichte oder sollte man ehr-
licher sagen Golitscheks Geschichte, sich so kaum nachprü-
fen lässt. So taucht denn bei ihm auch einen ,, Abdulrhman,
der seinen Nachnamen nicht nennen will“ auf! Auch dessen
Schwester wohnte weiter sichtlich während des gesamten
Assad-Regimes unangefochten in Aleppo. Auch der zweite
Vorsitzende der Syrischen Gemeinschaft Bremen, Saed
Kouery, hat noch eine Schwester in Damaskus leben. Wo-
mit zumindest die Geschichte bestätigt wird, dass in den
Kriegen der Muslime untereinander immer nur die Män-
ner schwer bedrogt sind!
Dann kommt wieder der letzte Satz: ,, Gleichwohl wüssten
die Deutsch-Syrer um ihre Verpflichtungen gegenüber
Deutschland und wollten weiterhin ihren gesellschaftlichen
Beitrag hierzulande leisten“. Welche Art von Verpflichtun-
gen sie auch nun wieder nicht ,,den Deutschen“ , sondern
einzig dem Land gegenüber haben, erfahren wir allerdings
ebenso wenig, wie worin das besteht, dass sie Deutschland
zurückgeben!
Natürlich fährt man in einem Blatt wie dem „focus“ sicher-
heitshalber zweigleisig und so lässt man denn Ahmad Man-
sour verkünden: ,, Klartext – die Kolumne von Ahmad Man-
sour – Bei Syrien ist unsere Politik blind und naiv – jetzt ha-
ben wir eine Riesenchance“. Mansour schreibt: ,, Mit Demo-
kratie, Parteipolitik, freier Presse und freien Wahlen hat die
Bevölkerung keinerlei Erfahrung. Aus dem Konglomerat der
Akteure eine geordnete Regierung zu bilden, obwohl dies
Jolanis Absicht ist, wird überaus schwer“. Man könnte natür-
lich die Situation verbessern indem man alle Syrer, die in den
EU-Staaten jahrelange Erfahrungen mit der westlichen Demo-
kratie gesammelt, nun in ihre Heimat zurücksendet, damit
die dort das Heer der Demokraten vermehren und so zu ei-
nem Übergewicht gegenüber den Islamisten führen. Das
wäre eine echte Chance für Europa!
Wenn syrische Demokraten dazu gezwungen ihre eigene De-
mokratie aufbauen, entgeht man dem Fehler, der in Afgha-
nistan gemacht, wo alle Mitregierenden zwar die EU-Hilfs-
gelder gerne eingesteckt, aber selbst kaum selbst etwas für
die Demokratie getan, weshalb alle diese tollen EU-Projekte
letztendlich gescheitert. Wäre also Mansour der Experte, für
den man ihn hält, würde er ganz gewiss nicht vorschlagen,
dass der Westen schon wieder einem muslimischen Land
den Aufbau der Demokratie bezahlen soll! Demm Mansour
fordert: ,,Demokratische Prozesse dauern Jahre, sie brauchen
Generationen, um zu reifen. Sinnvoller Aufbau investiert jetzt
in die demokratische Infrastruktur: demokratische Bildung,
Schule für alle, Trennung von Staat und Religion, Dialog, Dis-
kussion, das Infragestellen von Autoritäten – all das ist in wei-
ten Teilen des Nahen und Mittleren Ostens kaum bekannt“.
Schließlich hat man genauso 20 Jahre lang in Afghanistan
,,demokratische Strukturen“ zu finanzieren versucht, mit
den heute allseits bekannten Folgen! Und nach der Ukraine
kann sich die EU gewiss keinen weiteren solchen Wiederauf-
bau leisten!
Zwischen den Zeilen gelesen, gibt Mansour es indirekt auch
in seinen letzten Zeilen zu: ,, Der Aufbau einer stabilen, de-
mokratischen Gesellschaft ist die große, nächste Herausfor-
derung für Syrien, und in Zeiten des zunehmenden Autorita-
rismus die große Herausforderung auch für seine Aufbauhel –
fer“. Inzwischen sollten es echte Demokraten, nicht nur durch
die zahllosen Parteispenden-Affären im eigenen Land längst
begriffen haben, dass die eingekaufte Demokratie, immer die
Schlimmste unter allen Demokratieformen ist!
In „Berlin LIVE“ gibt man sich gar nicht erst dem ,,unabhän-
gigen“ Journalismus hin, sondern titelt gleich für wenn man
den Artikel schreibt: Syrien-Flüchtlinge: Grüne fassungslos
über Abschiebe-Debatte – „Es ist eklig“!
Dann aber ungewohnt ehrlich festeht es Marcel Görmann so-
dann aber unerwartet offen ein: ,,Das Motiv: Die Mehrheit
aller Syrer in Deutschland ist auf Sozialleistungen angewiesen
und gilt als nicht integriert. Zwar stieg auch in dieser Gruppe
in den vergangenen Jahren der Anteil der regulär Erwerbstä-
tigen auf über 200.000 an, aber rund 55 Prozent aller Syrer
bezogen zuletzt noch Bürgergeld“. Also eher nichts da mit
,,den Syrrern“, die nun nur noch die ,,Verpflichtung“ hier
in Deutschland zurückhält ,,dem Land etwas zurückzuge-
ben“!
Dann wird die Grünen-Politikerin Ursula Nonnenmacher
mit den Worten zitiert: „Syrien liegt in Trümmern, die po-
litische Lage ist labil, aber klar, jetzt muss zum Fest der
Nächstenliebe erst mal kräftig abgeschoben werden.“
Mal ganz abgesehen davon, dass die in der Mehrzahl mus-
limischen Syrer kein Weihnachtsfest feiern, und Muslime
in den letzten Jahren eher dadurch aufgefallen sich an der-
artigen christlichen Festen zu stören, waren es nicht die
Grünen, die selbst das urbane Märchen in die Welt gesetzt,
dass man Türken in das zerstörte Deutschland geholt, und
dann diese und nicht etwa die deutschen Trümmerfrauen
Deutschland aufgebaut hätten?
Während man also allen Syrern in Deutschland sofort die
Verpflichtung abnimmt, Deutschland etwas zurückgeben
zu wollen, sollen die solch Verpflichtung gegenüber ihrer
Heimat Syrien nicht haben und lieber von Deutschland
aus dem weiteren Aufbau ihres Landes zuzusehen als
dort selbst vor Ort mit anzupacken! Gewiss soll dann
Deutschland wieder beim Wiederaufbau Syriens helfen,
dann werden die Syrer, die Verpflichtungen gegenüber
Deutschland haben, dafür als „Ortkräfte“ angestellt, wo-
für Deutschland die „Verpflichtung“ hat sich auf ewig
ihrer und ihrer gesamten Verwandschaft anzunehmen.
Gewiss wird es schon 2025 dann wieder Hunderte, wenn
nicht gar Tausende solcher syrischer „Ortskräfte“ geben,
nach afghanischem Vorbild. Das is auch der Grund wa-
rum die Grünen in Deutschland klammheimlich die Ent-
scheidung für die Aussetzung der syrischen Asylanträge
mit tragen, schließlich muss man die neuen ,,besonders
schutzbedürftigen Syrer“, die man dann weiter in Massen
aufnehmen will, erst einmal auf dem Papier erschaffen.
Zum andern wollen die Grünen in von ihnen gewohnter
Doppelmoral das Thema weder der CDU und erst recht
nicht der AfD überlassen wollen.
Nicht, dass diese Parteien es am Ende noch feststellen,
dass es nun die größte „Verpflichtung“ der Syrer gegen-
über Deutschland wäre, das Land sofort zu verlassen
und in ihre Heimat zurückzukehren. Dies gilt insbeson-
dere für solche Syrer, die ihren richtigen Namen nicht
genannt wissen wollen!