Schlagwort-Archive: Islam

Köppel und Sarrazin im Interview: „Das Volk ist verantwortlich für die Qualität der Politiker“

Das Buch „Feindliche Übernahme“ basiert darauf, dass Sarrazin den Koran – auf Deutsch – von der ersten bis zur letzten Zeile las. Er stellt fest:
Der Koran ist eine schwere Bürde für die islamische Welt, er fördert die Gewaltbereitschaft, Intoleranz, behindert Wissbegier und die Emanzipation der Frauen, er fördert Rückständigkeit und die Verneinung des Individuellen.

Das Buch von Thilo Sarrazin „Feindliche Übernahme, wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ stürmt die Bestsellerlisten und gehört zu den meistverkauften bei Amazon und auf der Spiegel Bestsellerliste. Aber in der deutschen Medienlandschaft gibt es eher eine Verdrängung oder Verunglimpfung statt einer Auseinandersetzung damit.

Der Chefredakteur und Inhaber der Schweizer Zeitung  „Die Weltwoche“, Roger Köppel, ging deshalb mit Thilo Sarrazin auf Reisen nach Berlin, Zürich und Wien zu einem „Gipfel der freien Rede“. Am 3. Oktober nahmen in Berlin etwa 300 zahlende Besucher an diesem Gipfel teil und bekamen auch Gelegenheit zu Fragen nach einer Einführung von Sarrazin und einer ersten munteren Fragerunde von Köppel. Wir dokumentieren Auszüge.

Epoch Times traf sich nach der Veranstaltung mit Köppel und Sarrazin  zu  einem Interview, das steht am Ende des Artikels.

Fragerunde Köppel – Sarrazin:

Köppel: Warum dieser verkrampfte Umgang mit dem Buch?

Sarrazin: Die Regierung verfolgt seit 30 Jahren die Strategie, dass Vielfalt strikt positiv ist. Das alte Weltbild meint, wir würden das schon regeln, der Islam wird von der Regierung nicht ernst genommen. Sich das ehrlich einzugestehen, wäre gefährlich.

Die Debatte ist umfangreicher geworden. Es ist wie im März, die Eisfläche kracht, da ist es nass, da ist es trocken, dort schlammig, dort bricht jemand ein – es ist eine Phase günstiger Unordnung und Ratlosigkeit. In Bezug auf den Islam wachsen die Sorgen.

Köppel: In der Bibel stehen ja auch krasse Dinge, wieso besorgt Sie das weniger?

Sarrazin: Wenn ich in den Zeiten der Inquisition leben würde, wäre ich vorsichtiger gewesen. Doch die Zeiten der biblischen Inquisition sind vorbei. Das Problem ist, dass über zwei Milliarden Menschen eine Religion haben, wo der Koran noch wörtlich zu verstehen ist. Der Islam ist gegenwärtig noch voll im Mittelalter – und es geht noch weiter zurück.

Köppel: Sehen Sie auch positive Entwicklungen im Islam?

Sarrazin: Es gibt kleine Inseln des Widerstandes. Wenn iranische Frauen in die Türkei reisen, reißen sie sich am Flugplatz das Kopftuch herunter und atmen auf. Oder die Frauen nehmen das Kopftuch nach hinten.

Köppel: Warum die Radikalisierung?

Sarrazin: Es geht darum, wie der Koran auszulegen, zu interpretieren ist. Ob er wörtlich befolgt werden muss oder nicht. Es gibt im Islam in der Vergangenheit kein Modell für einen modernen Staat mit Gewaltenteilung – es sind immer Despotien im klassischen Sinne.

Köppel: Wie könnte sich etwas verändern?

Sarrazin: Ich kann als Nichtgläubiger den Muslimen nicht vorschreiben, was sie tun sollen. Eine Reform des Islam kann nur von ihnen selbst ausgehen. Muslime müssen selbst bestimmen, was ihr Islam ist.

Das Kernproblem diese Religion ist die sexuelle Überhöhung des Mannes. Die zentrale Rolle liegt in der Unterdrückung der Frau. Sobald Frauen das tun dürfen, was sie wollen, fällt der Islam. Mädchen dürfen ab dem Alter von sieben, acht Jahren ihre Freunde nicht selbst wählen, nichtmuslimische Freunde werden ungern gesehen, sie können nicht einfach in die Disko gehen oder ihre Freizeit gestalten. Ihre Brüder wachen darüber, dass sie sich benehmen und eigentlich nur noch darauf warten, an ihren Cousin verheiratet zu werden.

Daher auch der Kopftuchstreit: Das Kopftuch bestimmt die Verhaltensrolle. Mädchen und Frauen dürfen über nichts mehr entscheiden. Auch nicht darüber, wie viele Kinder sie bekommen. Die Ehre des Mannes besteht darin, dass die Frauen nach seinem Verständnis des Islam leben. Solange das nicht aufbricht, geht nichts.

Je höher die Kopftuchquote desto höher die Unbildung und desto höher der Anteil der Transferleistungen. Also je höher der Fundamentalismus desto höher die Transferleistungen.

In Berlin ist es ähnlich. Im Wedding oder Neukölln sind 20 Prozent Muslime, aber bei den Schulkindern sind es 50 Prozent. In 40 bis 60 Jahren haben wir überall muslimische Mehrheiten – und wo sie die Mehrheit haben, wird die Demokratie abgeschafft.

Köppel: Wieso hat in der islamischen Welt noch keine Frau aufbegehrt?

Sarrazin: In der ganzen Religion sind Frauen der Untertan. Frauen gewinnen ihre Macht daraus, dass sie die Unterdrückungsmechanismen an die nächste Generation weitergeben. So wie die Beschneidung der Mädchen in den afrikanischen Staaten – die meisten Beschneider sind Frauen. So nach dem Motto: Ich musste das auch aushalten, nun bist du an der Reihe.

Fragen aus dem Publikum:

Gast: Wie kann man sagen „Wir schaffen das?“

Sarrazin: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit der Wirklichkeit umzugehen. Ich schaue mich um, und versuche damit umzugehen. Kanzlerin Merkel bekam 2015 viel Beifall und Zuspruch für ihren Satz – und interpretierte dies wohl als inhaltliche Unterstützung.

Gast: Wie lange geben Sie dem System Merkel noch?

Sarrazin: Sie hat ein System, wie sie an der Macht bleibt – so lange, bis sie als Bundeskanzlerin abgewählt wird. Also 2021. Ich sehe keine Aussichten auf ein Misstrauensvotum oder ähnliches.

Gast: Der Buchtitel macht Angst. Kann man die Islamisierung noch stoppen?

Sarrazin: Das habe ich im 5. Kapitel des Buches dargelegt. Als Erstes muss die Einwanderung aus islamischen Ländern gestoppt werden. Als Zweites müssen wir einen anderen Anpassungsdruck ausüben, wir müssen bestimmte Dinge verlangen. Als Drittes brauchen wie saubere Statistiken, die Religionszugehörigkeit muss erfasst werden, überall. Dann kann man transparent nachvollziehen, wie die Zusammenhänge von Religion und Schulbildung, Beruf, Kriminalität, Transferleistungen oder wirtschaftlicher Stärke sind. Das wird auch muslimische Menschen anregen, darüber nachzudenken, wo sie stehen. Und man muss in den Schulen Kopftücher untersagen. Doch ich fürchte, dass Deutsche für solche Maßnahmen nicht hart genug sind.

Gast: Warum ist die SPD derartig islamgläubig und scheut sich vor einer offenen Debatte?

Sarrazin: Das ist die Falle, in die wir uns begeben haben. Wir verstehen Religion als subjektive, individuelle Angelegenheit, es ist mein ureigenes Verständnis zwischen mir und Gott. Es gibt in der SPD und in der CDU/CSU keinen, der überhaupt weiß, was der Islam ist. Unser Menschenbild wird unreflektiert übernommen. Wir denken, alle ticken so wie ich – das ist unser Grundirrtum.

Gast: Wenn wir uns mehr auf unsere christlichen Wurzeln besinnen würden … wäre das dann besser?

Sarrazin: Christlich sein ist eine persönliche Angelegenheit. Seit der Aufklärung verliert die Religion an Kraft. Ist es sinnvoll, den Aberglaube Islam gegen den Aberglauben des Christentums zu tauschen? Kein Staat darf bestimmen, was Religion ist – und man muss allen Religionen die Übergriffigkeit austreiben.

Epoch Times mit Thilo Sarrazin und Roger Köppel

ET: Nun leben wir ja schon etwas länger in einer Gesellschaft, die etwas freier ist. Doch plötzlich ist es nötig, dass wir hier einen Gipfel der Freien Rede haben, mit Eintritt, den die Menschen auch gern zahlen. Was ist los in unserer Gesellschaft, dass da auch bei den Nichtmuslimen kein Diskussionswillen zu sehen ist?

Sarrazin: Man kann den Hund nicht zum Jagen tragen – und man kann Menschen nicht zu Neugierde und ihrem Glück zwingen. Kant sagte mal, „Aufklärung ist die Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Wenn jemand die Unmündigkeit wählt, dann ist das seine Wahl und es ist nicht an mir, dies zu hinterfragen.

Die meisten Menschen sind sehr bequem, geistig bequem. Wenn sie sich einmal ein Weltbild geschaffen haben, wollen sie es nicht mehr hinterfragen. Sie sind aber auch bequem, was ihre soziale Einbettung angeht. Sie wollen nicht ihre soziale Bequemlichkeit verlieren.

ET: Wir sind ja beide schon etwas älter, hat sich nicht doch etwas verändert im Umgang miteinander?

Sarrazin: Ich habe ja als Zwanzigjähriger mit anderen Augen auf die Welt geblickt als jetzt. Vielleicht war 1965, als ich zwanzig war, der Opportunismus genauso wie heute, ich weiß es nicht.

Köppel: Ich vergleiche die heutige Situation gern mit der Zeit der Reformation im 16. Jahrhundert.

Immer mehr Menschen haben sich in dem Weltbild des Vatikan nicht mehr wiedererkannt. Dann sind sogenannte Reformatoren gekommen, sie sagten, es sei ein Machtmissbrauch, eine Fehlauslegung, so wie Luther. Heute ist es eine ähnliche Situation.

Es gibt eine Wirklichkeitsallergie der Medien und bestimmter Eliten. Die haben damit zu tun, dass verschiedene Machtgruppen sich auf eine bestimmte Konstellation der Lage geeinigt haben. Nun trifft dieses Wunschdenken auf eine völlig andere Realität.

Diese zeigt eine plötzliche Erosion in den Parteien, die zeigt, dass auf einmal Dinge passieren, die mit dem „Wir schaffen das“ nicht übereinstimmen.

Es ist völlig logisch, dass sich die Wirklichkeitsverwalter um ihre Deutungsmacht kümmern. Wenn die einstürzt, klammern sie sich nur noch fester daran. Das ist eine menschliche Konstante, der Mensch verdrängt. Der Mensch will die Wirklichkeit gar nicht sehen.

Die Menschen verdrängen alles, es ist tatsächlich eines der schwierigsten Dinge, sich mit der Wirklichkeit zu konfrontieren.

Die Aufgabe der Menschen, der Journalisten, der Manager, von allen in allen Stufen, in der Firma, als Chef, als Regierung, ist, sich die Fakten anzuschauen und Klartext zu sprechen. Man muss mit fundierten Fakten Klartext reden, gerade als Regierung. Es ist gerade als Chef meine Aufgabe, auf diese Fakten hinzuweisen. Aber das machen sie nicht – daher braucht es Menschen wie Herrn Sarrazin.

Wir sind die Wirklichkeitsbringer. Es ist schon das Bestreben, die Wirklichkeit zu sehen.

ET: Müsste man von oben nach unten gehen? Oder von unten nach oben … die Schulen haben nicht viel Macht, etwas zu verändern. Sie sind nicht gut darauf eingerichtet, Klassen mit mehrheitlich Migrantenkindern zu unterrichten.

Sarrazin: Wenn man in Machthierarchien zu tun hat ist es deren Aufgabe, die Realität anzuschauen. Dann hole ich mir andere Gesichter und gute Leute. Wenn das Volk agiert – die Regierenden merken, dass sich etwas ändert, sie sind ja nicht dumm. Wenn die Gedanken der Herrschenden voller Zweifel sind, kippt es. Dann wächst auch die Chance, dass sich etwas verändert. Daher muss man auch immer in das öffentliche Bewusstsein investieren, meine Bücher sehe ich als so eine Investition. Wenn die, die an den Schalthebeln sitzen, den Glauben verlieren, wächst die Chance auf Veränderung. Wie das wird, weiß man nicht.

Köppel: Die Frage, ob es etwas bewirkt, finde ich gar nicht so wichtig. Man macht einfach das, weil es richtig ist. Man macht es einfach, um etwas zu tun. Der Impuls, dass sich irgendwas verändert, kann von ganz weit außen oder von unten kommen. Auch von einem Buch. Wie bei „Deutschland schafft sich ab“. Der Bundespräsident und die Kanzlerin sagten, das dürft ihr nicht lesen. Da hat einfach so jemand ein Buch geschrieben. Doch dann hat es den ganzen Diskurs bewegt. Die Verantwortung liegt in einer demokratischen Gesellschaft bei den Bürgern. Machen wir eigentlich etwas? Oder warten wir wie andere … auf eine Anweisung von oben? Wir sind die Bürger, wir müssen uns auch bewegen, die Verantwortung übernehmen.

Sarrazin: Wenn heute 300 Leute optimistisch nach Hause gehen und jeder mit drei anderen redet, dann sind es schon Tausend.

Köppel: Zum Schluss hat man selbst die Verantwortung, man kann es nicht abschieben nach oben.

Sarrazin: Das koranisch geprägte Denken ist auf Konditionierung ausgerichtet – das ist das Gegenteil des freien, forschenden Geistes. Das westliche System beruht eben darauf, dass man sagt, jeder denkt selbst. Das ist ein anderes Modell als das hermetische Modell des Islam.

ET: Gibt es eigentlich eine Qualitätsprüfung, eine fachliche Prüfung für Politiker? Die Frage ist auch, wir brauchen Wissen dazu, wie die Wirklichkeit in der Welt aussieht. Menschen reisen immer mehr und wissen immer weniger vom Alltag der Menschen.

Sarrazin: Alle reisen, sie kaufen ein Ticket, bezahlen mit Karte, sie sprechen ein gewisses Pidgin-Englisch. Sie haben Navigatoren und wissen gar nicht mehr, wo Norden, Süden, Westen und Osten ist – alles sieht gleich aus. Sie reisen immer mehr und wissen immer weniger von der Welt. Man kann dann testen, welche Art von Blödheit schwerwiegender ist für die Welt.

ET: Zurück zu den Politikern. Wer sagt mir, dass ich mich auf sie verlassen kann?

Sarrazin: Niemand. Das ist ja das Wesen des demokratischen Prozesses. Man muss dafür sorgen, dass die, die Funktionen übernehmen, gut ausgebildet sind. Wenn der Staat gut organisiert ist, dann sind Beamte auch gut ausgebildet. Der Justizminister muss nicht unbedingt Jurist sein, aber seine Staatssekretäre und Richter. Die, die eine tatsächliche Funktion haben, müssen eine gewisse Qualität haben. Ein gutes System funktioniert auch mit unwissenden Ministern, wenn auch nicht so gut. Wenn ich das anders machen wollte, müsste ich einen überdemokratischen Filter einführen. Das hat zum Beispiel der Iran, der Iran ist eine Demokratie, aber der Wächterrat sucht die raus, die passend sind. Man muss wohl hier eher die Risiken unwissender Minister aushalten, als so eine Instanz zu schaffen.

Auch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Je dümmer die Bevölkerung, desto dümmer sind auch die Politiker. Die Bevölkerung lässt sich leichter täuschen. Die kolossale Oberflächlichkeit des Volkes spiegelt auch die kolossale Oberflächlichkeit der Politiker wider. Das ist eben Demokratie.

Köppel: Wer hat in einer Demokratie die Verantwortung? Es ist immer die Frage, wer ist verantwortlich. Der Politiker ist dem Volk gegenüber verantwortlich, ob sie ihn wiederwählen ist eine entsprechende Frage. Der Chef ist das Volk. In der Schweiz ist das Volk auch der oberste Verfassungsrichter, auch wenn es mittlerweile auch andere Ansichten dazu gibt. Es gibt kein Gesetz, das nicht vom Volk beschlossen wurde. Das Volk muss auch die Politiker ertragen, die es gewählt hat.

Das ist für mich die Gefährlichkeit der Konstruktion der europäischen Union. In der EU ist es fast unmöglich, Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten zu eruieren. Alle sind in der Europäischen Union für alles verantwortlich – aber niemand für etwas. Man weiß gar nicht, wo es hingeht. Politiker entrinnen etwas der Kontrolle des Volkes. Demokratie ist brutal. Das Volk ist verantwortlich für die Qualität der Politiker. Das Volk muss das entscheiden.

Sarrazin: Franz-Josef Strauß war der beste Jurist seines Jahrgangs in der Justizverwaltung in Bayern – im Gegensatz zu Kohl. Als Helmut Kohl ein Jahr Kanzler war, wurde er auf seine Leistungen angesprochen. Strauß antwortete: „Das Gute an Helmut Kohl ist, dass sich nun jeder Deutsche vorstellen kann, Kanzler zu sein.“

Hinweis: Wien (5.10). Sie nennen es „Gipfel der freien Rede“ und man kann und sollte die Karten rechtzeitig online buchen WELTWOCHE – SARRAZIN

Von Goldman Sachs an die Spitze der AfD: Wer ist Alice Weidel?

Unterwanderung wie bei den Grünen?

Quelle: www.epochtimes.de

Die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion Alice Weidel ist zweifache Mutter und lebt in einer homosexuellen Beziehung im schweizerischen Biel. Wie kam sie zur AfD und wie passt ihre Lebensweise zu den Prinzipien der Partei?

Alice Weidel ist Unternehmensberaterin, Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und zweifache Mutter in einer lesbischen Beziehung. Seit der Bundestagswahl im September 2017 steht die 38-Jährige gemeinsam mit Alexander Gauland an der Spitze der Partei „Alternative für Deutschland“.

„Wirtschaftlicher Sachverstand ist bei der AfD zu Hause“, sagt die Volks- und Betriebswirtin, die über Chinas Rentensystem promovierte und sechs Jahre in China lebte. Nach dem Studium arbeitete Weidel als Analystin im Bereich Vermögensverwaltung bei Goldman Sachs und dann im Vorstandsbüro von Allianz Global Investors. Danach arbeitete sie kurz bei Heristo – eine Unternehmensgruppe der Nahrungsmittelindustrie – und machte sich daraufhin als Unternehmensberaterin selbständig. In dieser Funktion war sie kurzzeitig für Rocket Internet und das Start-up Foodora tätig und beriet auch andere Start-ups beim Wachstum.

Weidel lebt nach eigenen Angaben am Bodensee, ist gemäß den Schweizer Behörden aber im drei Autostunden entfernten schweizerischen Biel gemeldet, wo sie auch Steuern zahlt. Im Biel lebt sie mit einer aus Sri Lanka stammenden Schweizer Film- und Fernsehproduzentin in einer eingetragenen Partnerschaft. Das Paar zieht gemeinsam zwei Söhne groß. (Quelle: Wikipedia)

Wie passt Alice Weidel zur AfD?

Wie passt Alice Weidel in die Partei – vor allem zu dem familienpolitischen Programm, das die traditionelle Vater-Mutter-Kind-Familie ins Zentrum stellt? Wie teilt sie sich mit ihrer Freundin die Kindererziehung und was heißt für sie liberal?

Diese und andere Fragen wollte die AfD-Frau nach ihrem Aufstieg an die Parteispitze nicht mehr kommentieren. Zumindest nicht in einem Telefoninterview mit dem „Focus“. Demnach wollte sie nur über das Parteiprogramm ihrer Partei sprechen, aber nicht über ihre Partnerin. Die wolle sie aus der politischen Auseinandersetzung heraushalten – so auch die Kinder.

Weidel will sich nicht auf Ja zu Ehe für alle festlegen

Die Ehe zwischen Mann und Frau sei im Grundgesetz klar definiert, dies sollte nicht so einfach geändert werden, gab die Fraktionschefin der Partei zu bedenken. Zur Beziehung mit ihrer Partnerin sagte Weidel: „Wir sind in der eingetragenen Lebenspartnerschaft glücklich. Eine Heirat hat derzeit keine Priorität.“

Wie kam Alice Weidel zur AfD?

Nach Angaben der „Zeit“ wählte Alice Weidel früher die Grünen und die FDP. Von den Parteien wandte sie sich aber ab, nachdem die große Steuerreform von Schwarz-Gelb ausgeblieben war. Danach kam sie zur AfD. Damals trat die AfD noch als Anti-Euro-Partei unter den Volkswirten Bernd Lucke und Ex-BDI-Chef Hans Olaf Henkel an.

In den Bundesvorstand kam sie allerdings erst, nachdem Lucke im Streit mit der ehemaligen AfD-Chefin Frauke Petry austrat. Luckes Rücktritt kommentierte sie als „Reflexreaktion eines Verlierers“. Danach besetzte sie die Rolle als Vorsitzende des Bundesfachausschusses Euro und Währung. Als zeitweise Leiterin der Bundesprogrammdiskussion verantwortete sie auch das Gesamtergebnis –  auch wenn ihr manche Beschlüsse zur Familien- oder Hochschulpolitik missfielen.

Was kritisiert und fordert Weidel?

Die AfD-Frau kritisiert Themen wie Asyl und den Islam aber auch den Euro, die EZB, die Steuerpolitik und die Lage der Sozialversicherungen. Die Deutschen dürften nicht dazu angehalten werden, mit ihren Steuergeldern ein „Millionenheer von ungebildeten Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika eine Rundumsorglos-Vollversorgung zu finanzieren“ und durch die EZB zugunsten „maroder Südländer enteignet“ werden. Zudem meint sie, man solle Deutschland nicht mit einem „Toleranzgeschwätz“ ausverkaufen.

Weidel fordert vielmehr eine nationale Einflussnahme auf Unternehmen und beklagt, die Bundesregierung lasse zu, dass die meisten Aktien deutscher Konzerne in ausländischer Hand sind. „Man wird kaum noch innenpolitischen Einfluss auf die Unternehmen ausüben können,“ so Weidel.

Weidel: AfD soll „ein Formel-1-Wagen werden“

Die AfD soll laut Weidel bis zur nächsten Bundestagswahl regierungsfähig sein. „Mit­tel­fris­tig ist es unser Ziel, zu ge­stal­ten, und dafür wol­len wir in die Re­gie­rung. Ab 2021 wol­len wir so weit sein“, so Weidel. Die AfD-Fraktion solle „ein Formel-1-Wagen werden, mit dem wir jedes Rennen gegen die anderen bestehen können“.

Bisher war es in der AfD umstritten, ob sie irgendwann einmal Regierungsverantwortung übernehmen soll. Vor etwa eineinhalb Jahren nannte der jetzige zweite Fraktionsvorsitzende, Alexander Gauland, solche Pläne „tödlich“ für seine Partei. (so/afp)

Geistige Hintergründe der heutigen Situation

Abschaffung Deutschlands

Von Rüdiger Keuler

Jedem, der einigermaßen wach die Ereignisse der Gegenwart verfolgt, muss klar sein: Die derzeit stattfindende Überfremdung mit angeblichen Flüchtlingen, die auch aus angeworbenen Söldnern bestehen, zielt auf eine Vernichtung der ethnischen Substanz der europäischen Völker. Dabei geht es vorrangig um die Liquidierung des deutschen Volkes.

Inzwischen gibt es ganz offen die Aussagen von Politikern, vor allem des linken Spektrums, die sich im Netz zu diesem Volksmord bekennen. Das ist eine Fortsetzung der uns von außen auf gezwängten zwei Weltkriege, die ebenso inszeniert wurden, um den Genozid an den Deutschen in die Wege zu leiten. Seit hundert Jahren schon kann man wissen, wer die Urheber dieses gigantischsten Verbrechens in der Geschichte der Menschheit sind, den Grund für dieses Verbrechen kann man seither kennen. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges sprach Rudolf Steiner wiederholt, gegen den Widerstand aus den eigenen Reihen der sogenannten „Anthroposophen“, die sich heute noch dagegen sträuben, über die Drahtzieher hinter dem politisch-zeitgeschichtlichen Geschehen, die auf diese Kriege hingearbeitet hatten. Diese Zusammenhänge, die sich heute vollziehen und deren Opfer die Bevölkerung Deutschlands, Europas und indirekt die der ganzen Welt ist, wird man jedoch niemals ohne die Kenntnis der geistigen Entwicklungsgesetze der Menschheit verstehen können.

Wir alle befinden uns in einem großen zeitgeschichtlichen „Spiel“, das wir nur verlieren können, wenn wir dessen Regeln, nach denen die Hintermänner dieses „Spiel“ spielen, nicht kennen. Ich versuche in kurzen Worten einen Abschnitt der Entwicklung der Menschheit zu skizzieren. Ich greife gewissermaßen einen kleineren Ausschnitt aus dem großen Ganzen der Entstehung der Menschheit heraus.

Während der atlantischen Wurzelrasse vollzog sich diese Entwicklung in sieben Epochen. Dabei waren die Entwicklungsimpulse, die in der vierten Epoche gelegt wurden, diejenigen Keime, die für die weitere Entwicklung der Menschheit in der nachatlantischen Zeit dann die Maßgebenden waren. Die nachatlantische Zeit, unsere Wurzelrasse, teilt sich wiederum in sieben Zeitepochen ein. Die urindische, die urpersische, die ägyptisch-chaldäische-babylonische, die griechisch-lateinische und unsere gegenwärtige, die mitteleuropäische Zeitepoche. Jede dieser Kulturepochen umfaßt 2160 Jahre, approximativ natürlich. Die beiden erstgenannten sind vorhistorische Zeitepochen, über die die wissenschaftliche Historie und die Archäologie nichts berichten können.

Innerhalb dieser Zeitepochen ist es jeweils ein ganz bestimmtes Volk, bzw. sind es bestimmte Völker, zum Beispiel die Griechen und die Römer in der vierten Kulturperiode, in der nach ihnen benannten Kulturepoche, die durch ihre Kulturimpulse Fähigkeiten und Kräfte ausarbeiten, die der Menschheit als Ganzes dann eingegliedert werden, sozusagen die Speerspitze der Entwicklung der allgemeinen Menschheit. Dazu werden die Völker von den die Entwicklung leitenden Göttern über einen langen Zeitraum vorbereitet. Ihre Aufgabe kann nicht willkürlich von einem anderen Volk übernommen werden, und da eine Stufe auf die andere aufbaut, bedingt die folgende das Erreichen der Entwicklungsziele der vorhergehenden.

So wie in der atlantischen Zeit der vierte Zeitraum der entscheidende war für die nachatlantische Zeit, die nach der großen Flut begann, die die Bibel als Sindflut bezeichnet, so ist es in der nachatlantischen Zeit die fünfte Kulturepoche, welche die Keime schafft für die sechste Wurzelrasse, welche nach der großen Katastrophe beginnt, die Rudolf Steiner als den „Krieg aller gegen alle“ bezeichnet. Jede Aufgabe einer solchen Kulturepoche wird, wie schon erwähnt, in der Hauptsache von bestimmten Völkern getragen. In der fünften nachatlantischen Zeit, der unseren, sind es die mitteleuropäischen Völker, vor allem die deutschsprachigen.

Diese Aufgabe besteht darin, den Geist in die physische Materie zu führen. Den Menschen zum Träger der Geisterkenntnis zu machen und so die Materie geistdurchdrungen zu gestalten. Das bedingt ein enormes Ringen mit der Geisterkenntnis, die so weit gehen muß, daß der Mensch seine eigene Materie, seinen physischen Leib über die Erkenntnis des Geistes zu verwandeln beginnt und so sein Menschsein selbst vollendet und damit den Weg vom Geschöpf zu Schöpfer beschreitet. Das ist auch der Weg zur Freiheit, von dem Christus sagt: Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Das auf diese Weise Errungene und Erkämpfte, die Wissenschaft vom Geiste, wird dann dasjenige, was das deutsche Volkstum an die Träger der nachfolgenden Kulturepoche, die sechste nachatlantische Kulturepoche, abgibt, weiterreicht.

Das Volk, welches der Träger der sechsten nachatlantischen Epoche ist, das ist das slawische, die Russen, die dasjenige, was Inhalt ihrer Kultur sein muß vom deutschen Volkstum empfangen, welches es für sie erkämpft hat (wir sprechen hier von den geistigen Entwicklungsgesetzen der Menschheit und sollten uns mit diesen möglichst ohne Sympathie und Antipathie auseinandersetzen können, sonst bleibt uns die Anthroposophie und damit jede weitere Entwicklung verschlossen).

„Dadurch aber, daß dieses deutsche Wesen so ist, dadurch ist es aus seelisch-sachlichen Gründen berufen, die angedeutete seelische Ehe einzugehen mit dem russischen Osten. Und niemals wird die Kulturaufgabe der Zukunft anders erfüllt werden können, als indem die russische Anpassungsfähigkeit das annimmt, was aus dem deutschen Volkstum heraus kommen kann. Und alle Kulturentwickelung der Zukunft ist eine Frage dieser Verbindung Mitteleuropas mit Osteuropa.“ Rudolf Steiner in „Die geistigen Hintergründe des Ersten Weltkrieges“ GA 174b, Seite 146 in der Ausgabe von 1994 (Betonung vom Verfasser).
Leider muß gesagt werden, daß die Aufgabe dieser Zeitepoche von denen die Träger dieser sein sollten, den Deutschen, bisher nicht erkannt und noch weniger ergriffen wurde, hier liegt ein völliges Versagen des deutschen Volkstums und vor allem der „Anthroposophen“ vor.

Nun gibt es aber eine Rasse, ein Volkstum, dem diese rechtmäßige Entwicklung der Menschheit bei seinen Machtentfaltungen im Wege steht und die sich deswegen gegen den Schöpfungsplan stellt. Dabei muß berücksichtig werden, daß die Masse der Menschen weder auf der einen noch auf der anderen Seite weiß, was sich vollzieht und wozu sie mißbraucht werden, es sind immer nur einige wenige, die die Fäden ziehen und rücksichtslos ihre Macht entfalten. Aber es könnten und müßten heute viele Menschen wissen, was sich ereignet und warum sich das ereignet, denn der Mensch, der ein freies Wesen werden soll, muß bewußt an seiner Entwicklung mitarbeiten, weiß er das heute nicht so, versündigt er sich gegen die Schöpfung und gegen das Menschsein, mit all den daraus resultierenden Konsequenzen.

„Aber dem steht gegenüber ein solcher Grundsatz, wie ich ihn eben charakterisiert habe, eine besondere Rasse an die Spitze zu bringen, eine besondere Rasse mächtig zu machen, mächtig vor allen Dingen in bezug auf das Seelenleben. Nicht von Politischem sprechen wir jetzt, wir sprechen von dem, was als okkultistische Wege in den Tiefen wurzelt: mächtig zu machen das angelsächsische Seelentum und zu benützen das, was anpassungs- und aufnahmefähig ist, das osteuropäische Wesen, und in es hineinzugießen das, was man hineingießen will, damit eine Ehe entstehen könne zwischen Angelsachsentum und Russentum. Die inneren Impulse der Menschheitsentwickelung sprechen von einer Ehe des deutschen Wesens mit dem Russentum. Der egoistische Wille des angelsächsischen Okkultismus redet davon, daß das Russentum durchdrungen werden muß mit Angelsachsentum in bezug auf seelische Entwickelung.“ Ebenda, Seite 148.

„Denn darauf geht das Angelsachsentum aus, die Wahrheit der mitteleuropäischen Entwickelung in bezug auf die Geisteswissenschaft überall auszulöschen und sich selbst an dessen Stelle zu setzen. Hier ist es das eminenteste Machtgelüste, das dem Okkultismus entspringt.“ Ebenda, Seite 149. Die Zitate stammen aus dem Vortrag vom März 1916
Sie verstehen die Geschichte der letzten 140 Jahren nur, wenn Sie das Wissen über diese Gesetzmäßigkeiten durchdrungen haben. Seit dieser Zeit wird die Politik des Angelsachsentums nach diesen Richtlinien aus dem Okkultismus heraus gestaltet. Diese Politik richtet sich nach großzügigen Richtlinien, die einem durchaus Respekt abnötigen können. Sie wird nicht von kurzsichtigen Interessen geleitet, sondern handelt unter langfristigen Aspekten und großen, allerdings machtkorrumpierten Zielen. Alles, was nach dem Krieg in Deutschland sich unter der Ägide der Alliierten entwickeln durfte, entstand im Hinblick auf diese große Prämisse der angloamerikanischen Machtentfaltung. Dafür mußte die geistige und kulturelle Substanz des deutschen Volkes von Grund auf zerstört werden, und dies geschah über die Umerziehung. Bis heute bestimmen die Sieger bei uns über die Medien, die Erziehung, die Wissenschaft, die Kultur, die Politik, die Meinung bis dahin, welche Worte wir gebrauchen dürfen (politische Korrektheit), unser Denken.

Inzwischen wird von amerikanischen Machtträgern ganz offen zugegeben, daß seit über hundert Jahren die Verhinderung der Vereinigung des Deutschtums mit dem Russentum das vordringlichste Ziel der US-amerikanischen Geostrategie gewesen ist. Die Überheblichkeit dieser Menschen, die nach der Weltherrschaft streben und dies nur können, wenn sie das deutsche Volkstum vernichten, ist inzwischen so groß, daß man sich nur noch wenig Zurückhaltung auferlegt, in dem Bewußtsein, daß sie und ihre Machtentfaltung nicht mehr zu stoppen sind.

„Erstens besteht die Ansicht – und es ist eine größere Anzahl von Persönlichkeiten, welche hinter den eigentlichen äußeren Politikern, die zuweilen Strohmänner sind, stehen, durchdrungen von dieser Ansicht –, daß der angelsächsischen Rasse durch gewisse Weltentwicklungskräfte die Mission zufallen müsse, für die Gegenwart und die Zukunft vieler Jahrhunderte eine Weltherrschaft, eine wirkliche Weltherrschaft auszuüben. Es ist dies festgewurzelt in diesen Persönlichkeiten, wenn es auch, ich möchte sagen, auf materialistische Art und in materialistischen Vorstellungen von dem Weltenwirken festgewurzelt ist, es ist aber so festgewurzelt in denjenigen, die die wahren Führer der angelsächsischen Rasse sind, daß man es vergleichen kann mit den innerer Impulsen, welche einstmals das altjüdische Volk von seiner Weltmission hatte. Das altjüdische Volk stellte sich allerdings die Sache mehr moralisch, mehr theologisch vor; aber die Intensität des Vorstellens ist keine andere bei den eigentlich Führenden der angelsächsischen Rasse wie bei dem altjüdischen Volk.

Wir haben es also in erster Linie mit diesem Grundsatz, den Sie verfolgen können auch äußerlich, zu tun und mit der besonderen Art der Lebensauffassung, wie sie bei dem angelsächsischen Volk, bei seinen repräsentativen Männern gerade, vorhanden ist. Es herrscht die Ansicht, daß dann, wenn so etwas vorliege, alles getan werden müsse, was im Sinne eines solchen Weltimpulses liege, daß man vor nichts zurückschrecken dürfe, was im Sinne eines solchen Weltimpulses liegt. Dieser Impuls wird in einer, man muß schon sagen, intellektualistisch außerordentlich großartigen Weise hineingetragen in die Gemüter derer, die dann in den mehr unteren Stellungen – wozu aber immer noch diejenigen der Staatssekretäre gehören – das politische Leben führen. Ich glaube, wer die eben angeführte Tatsache nicht kennt, der kann unmöglich den Gang der Weltentwicklung in der neueren Zeit verstehen.“ Ebenda, Seite 358, Betonung wiederum vom Verfasser.
Datum des Vortrages, dem dieses Zitat entstammt, ist der 21. März 1921. Seit hundert oder annähernd hundert Jahren kann man also wissen, was sich jetzt vollzieht und warum es sich vollzieht. Läßt sich eine größere Verschlafenheit als die der Deutschen denken? Wir haben es mit Menschen, nein mit Machtbesessenen zu tun, die absolut skrupellos sind. Machen wir uns das nur klar, die Opferzahlen des Ersten Weltkrieges, die des Zweiten nahm man in Kauf, um diese Machtziele verwirklichen zu können, abgesehen von den über hundert anderen kriegerischen Konflikten, die die angelsächsische Welt geführt hat oder führen ließ für ihre Machtziele. Und nicht nur das, sondern auch die Opfer des Stalinismus, des Bolschewismus, denn Rudolf Steiner sagt in diesem Vortrag auch noch Folgendes:

„Diese Politik des Angelsachsentums ist in diesem Sinne eine großzügige; sie rechnet auch in einzelnen praktischen Maßnahmen mit dem weltgeschichtlichen Impuls. Das zweite ist dies: Man weiß, daß die soziale Frage ein weltgeschichtlicher Impuls ist, der unbedingt sich ausleben muß. Es gibt keinen der Führenden unter den angelsächsischen Persönlichkeiten, die in Betracht kommen, der nicht mit einem, ich möchte sagen, außerordentlich kalten, nüchternen Blick sich sagte: Die soziale Frage muß sich ausleben. – Aber er sagt sich dazu: Sie darf sich nicht so ausleben, daß die westliche, die angelsächsischen Mission dadurch Schaden erleiden könnte. …. Dasjenige, was ich Ihnen jetzt sage, ist eine Anschauung, die ich konstatieren konnte – vielleicht geht sie noch weiter zurück, das weiß ich vorderhand nicht – bis in die achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts zurück. Mit kaltem Blicke wußte man im angelsächsischen Volke, daß sich die soziale Frage ausleben müsse, daß man durch diese das Angelsachsentum nicht ruinieren lassen wolle, daß daher Rußland werden müsse das Experimentierland für sozialistische Versuche.“ Ebenda, Seite 359 und auf Seite 360 steht dann noch: „Man wird also die westliche Welt dadurch schützen, daß man im Osten zeigen wird, was der Sozialismus anrichtet, wenn er sich so verbreiten kann, wie man es für die westliche Welt nicht will.“
Also auch die Sowjetdiktatur wurde von denselben Machtbesessenen inauguriert, die jetzt im letzten Akt ihres Machtplanes dazu ansetzen, das deutsche Volk vollständig zu vernichten. Ob sich einer derjenigen, die sich so gegen den Schöpfungsplan stellen, die Frage vorlegt, mit welchen, auch persönlichen Konsequenzen eine solche Opposition gegen die Götter verbunden ist?

Dem war Mitteleuropa in keinem Moment seiner Geschichte gewachsen. In Deutschland und Österreich kam man in der Politik über das Erbsenzählertum nie hinaus. Vielleicht muß man unter diesem Aspekt sogar Bismarck als den größten deutschen Politiker bezeichnen, und er war es schon in ausgesprochen beschränktem Maße.

„Unbedingt notwendig ist es, daß wir in Mitteleuropa dazu kommen, uns auf die Höhe eines großzügigen, vom Geist getragenen politischen Gesichtspunktes zu erheben. Ohne das können wir durchaus aus den Wirren der Gegenwart nicht herauskommen. Entschließen wir uns nicht dazu, dann kommt immer nur das zustande, was wir jetzt sich abspielen sehen. Ich bin der Ansicht, daß die politischen Probleme, die heute noch immer unter dem Einfluß der alten Maximen behandelt werden, so verknäult und so verworren sind, daß sie zunächst eben aus diesen alten Impulsen heraus überhaupt nicht gelöst werden können.“ Ebenda, Seite 362.
Statt großzügiger vom Geist getragener politischer Gesichtspunkte, haben wir in Deutschland solche charakter- und hirnlose US-amerikanische Handpuppen wie Merkel und Gauck und all die wesenlosen Mitläufer, deren Karriere auf Verrat und Vernichtung aufgebaut ist.

Machen wir uns nichts vor, das was jetzt auf uns zukommt, wenn es nicht gelingt es in letzter Minute abzuwenden, wird schlimmer werden als das, was das Anglo-Amerikanertum Deutschland im Zweiten Weltkrieg angetan hat, einschließlich der Massenvergewaltigungen an deutschen Frauen, denn auch dazu wurden die jungen, kräftigen afrikanischen Söldner, pardon Flüchtlinge, nach Deutschland geschleust, und jeder, der das sagt, ist ein Nazi, ein Rassist. Es geht den anglo-amerikanischen Machthabern darum, den Erbstrom, das genetische Material, welches als Bedrohung der eigenen Weltmachtansprüche empfunden wird, endgültig zu vernichten. Wer die Aufgabe des deutschen Volkstums durch Völkermord vernichtet, zerstört die weitere Entwicklung der Menschheit. Das was uns jetzt nur noch helfen kann ist das:

„Derjenige, der in die wirklichen Ereignisse hineinsieht, weiß, daß man doch durchkommt durch die gegenwärtige Weltsituation nur mit der Wahrheit und mit dem Willen zur vollen Wahrheit. … Die Zeiten sind zu ernst, sie rufen zu große Entscheidungen hervor, als daß sie anders gelöst werden können als mit dem vollen Willen zur Wahrheit.“ Ebenda, Seite 357.
Aus diesem Grund wurde dieser Artikel geschrieben und veröffentlicht. Nicht zuletzt ist es die deutsche Mutlosigkeit und das Duckmäusertum, was uns in die jetzige furchtbare Situation gebracht hat. Wir müssen also unser deutsches Verhalten schnell und radikal verändern – oder leidvoll untergehen
Quelle: http://alphanostrum.blogspot.de/2015/09/geistigen-hintergrunde-der-heutigen.htmlDanke Rolf Müller für den Link.