Hinter Boykott-Aufruf gegen FPÖ-Minister stecken George-Soros-Stiftung und Islam-Lobby

Quelle: www.unzensuriert.at

Ein internationales, linkes Netzwerk – mitfinanziert vom Miliardär George Soros – mobilisiert gegen die FPÖ. Foto: World Economic Forum / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Hinter dem European Grassroots Antiracist Movement (EGAM), welches kürzlich einen von Mainstream-Medien eifrig verbreiteten, internationalen Boykott-Aufruf gegen FPÖ-Mitglieder der Bundesregierung lancierte (unzensuriert hat berichtet), stehen illustre Mitglieder und Financiers, wie Recherchen ergaben.

Internationales Netzwerk aus Soros und Islamophilen

„Rassismus“ und „Islamophobie“ sind die Kampfbegriffe der Globalisierungslobby, wenn es darum geht, Gegner des großen Bevölkerungsaustausches mundtot zu machen. Als treibende Kräfte hinter der Zerstörung der europäischen Nationalstaaten und deren autochtoner Bevölkerung gelten der US-Milliardär George Soros und dessen „Open Society Foundation“. Daher ist es auch nicht überraschend, dass unter den Organisationen, die EGAM finanzieren, ebendiese Open Society Foundation auftaucht. Doch dem nicht genug – auch die Europäische Kommission zählt zu den finanziellen Unterstützern.

SOS-Mitmensch ebenfalls Mitglied

Unter den Mitgliedsorganisationen von EGAM finden sich, neben der berüchtigten linken Amadeu-Antonio-Stiftung, auch die österreichischen Organisation ZARA und SOS Mitmensch. Letztere zählt zu den lautesten Hetzern gegen die freiheitliche Partei und deren Proponenten.

Linke Politiker mit radikalen Muslimbrüdern im selben Boot

Neben Antisemitismus wird der FPÖ auch gerne Islamophobie unterstellt. Seit Jahrzehnten wird zum Beispiel von der radikalen Muslimbruderschaft und deren Organisationen versucht, diesen Begriff gleichwertig zu Begriffen wie Antisemitismus oder Rassismus zu etablieren. Mit dieser Strategie soll in erster Linie jede Kritik am Islam unterbunden werden.

Als Verknüpfungstreffen und öffentlichkeitswirksames Vehikel dienen der Islam-Lobby internationale „Islamophobie-Konferenzen“. Bereits am ersten derartigen „Islamophobie-Gipfel“ im Jahr 2007 nahm bezeichnenderweise der nunmehrige Mitunterzeichner des Boykottaufrufs gegen die FPÖ und ehemalige spanische Außenminister Angel Moratinos teil.

Und bei der Konferenz im Jahr 2016 findet sich neben diversen Organisationen der radikalen islamischen Muslimbrüder auch der Boykott-Mitunterzeichner und ehemalige französische Außenminister Bernard Kouchner, womit sich wieder der Kreis zu EGAM und deren Mitfinanciers schließt, denn auch das französische Außenministerium überweist laut EGAM-Auskunft auf der eigenen Webseite Geld an die Organisation.

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Österreich – Talk im Hangar-7 – Burka, Kopftuch und Koran: Woran scheitert Integration?

Der Islam und Österreich – für viele Bürger passt das noch immer nicht zusammen. Laut Umfrage sind sogar acht von zehn der Meinung, der Islam gehöre nicht zu Österreich. Ein Jahr nach Schließung der Balkanroute zur Reduzierung der Flüchtlingsbewegung sind die Probleme der Zuwanderung aus muslimischen Ländern weiterhin ungelöst. Integration wird zum Zündstoff für die Gesellschaft. Das geplante Burkaverbot erhitzt die Gemüter. Und auch das geplante „Neutralitätsgebot“ im öffentlichen Dienst sorgt für Kritik. Dieses soll Polizisten, Richtern und Staatsanwälten das Tragen sichtbarer religiöser Symbole wie das Kopftuch verbieten. Derzeit gibt es zwar keine Kopftuchträgerinnen in diesen Bereichen, für die Zukunft soll das aber ausgeschlossen werden. Muslime sehen genau darin eine Ungleichbehandlung und religiöse Diskriminierung. Viele fürchten zudem eine Ausweitung des Kopftuchverbots auf weitere Bereiche des öffentlichen Dienstes, etwa Schulen. Fest steht auch: viele Österreicher fürchten, dass der Islam irgendwann das Christentum als wichtigste Religion ablösen könnte und so die Gesellschaft umgekrempelt wird. Doch fördern Verbote wirklich die Integration? Sind Burka- und Kopftuchverbot nur Symbol-Politik zur Beruhigung der Bevölkerung? Oder sind derartige Aktivitäten wichtige Signale für Zuwanderer über unsere Wertekataloge? Gäste: Sebastian Kurz, Außenminister Alice Schwarzer, Feministin und Islamismus-Kritikerin Doron Rabinovici, Autor Nadire Mustafi, islamische Religionspädagogin Moderation: Michael Fleischhacker

Frozen Wunderschön – Bubbles // Gefrorene Seifenblasen // Timelapse 4x // Zeitraffer 4x

Es ist wirklich ziemlich einfach, wenn man ein paar Tricks beachtet. Natürlich zeige ich Euch auch einige meiner entstandenen Fotos am Ende des Videos! Viel Spaß!
Neuerdings gibt es von mir im Buchhandel ein kleines und sehr nützliches Anleitungsheftchen!
Klappentext:
Der Frustrationspegel schnellt ins Unermessliche, wenn es darum geht eine gefrorene Seifenblase fotografieren zu wollen. Diese zauberhaften und filigranen Gebilde werden für jeden Fotojäger schnell zu verflixten Biestern, weil sie ihm spielend leicht in den Wahnsinn treiben. Bevor sie landen, platzen sie. Und falls sie doch mal Platz genommen haben, ist das garantiert an einem Ort, der nicht fotogen genug ist. Wie es funktioniert diese widerspenstigen Schönheiten richtig und leicht platziert vor die Linse zu bekommen, bevor dem Fotografen Eiszapfen an der Nase hängen, seine Hände vor Kälte steif sind und ihm längst der Kragen geplatzt ist, weil der Akku der Kamera bei frostigen Temperaturen auch noch schlappgemacht hat, steht in dieser Anleitung.
Titel: Wie macht man gefrorene Seifenblasen? Mit einfachen Tipps & Tricks zum perfekten Foto!
Autor: Yvonne Stöckemann-Paare
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt

Maischberger, 2010 ein Jahr der Skandale – so wahr wie heute!

2010: ein Jahr der Skandale?

. Er ist der politische Mann des Jahres. Der frühere CDU-Generalsekretär brachte die erbitterten Streithähne in Sachen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 an einen Tisch und sorgte mit seinem Schlichterspruch für Entspannung – vorerst. Seine Schlichtung könnte ein Vorbild für den zukünftigen Umgang mit Großprojekten sein, meint der Unionsmann: ‚Wir müssen Volksentscheide erleichtern und das Stuttgarter Modell vorschalten.‘. Werner Schneyder. Angst vor dem Islam? ‚Ich verstehe grundsätzlich alle Ängste vor Religionen.‘ Skandal im schwedischen Königshaus? ‚Monarchie abschaffen!‘ Westerwelle? ‚Dass er Außenminister eines so bedeutenden Landes wie Deutschland ist, deprimiert mich sehr.‘ Der österreichische Kabarettist verschont in seiner Jahresbilanz weder Bundespräsidenten noch Kapitalismusgläubige. Uwe Steimle. ‚Das System ist gescheitert‘, verkündete der Kabarettist vor einem Jahr. Zwölf Monate später kann Uwe Steimle den glänzenden Wirtschaftsdaten wenig abgewinnen: ‚Ich gebe dem Land nicht mehr lange. Das geht noch fünf Jahre gut und dann kracht’s. Ich glaube den Zahlen nicht, die uns da gesagt werden. Die DDR war auch an Platz zehn im Weltmaßstab und dann war sie in drei Wochen fort.‘. Ingo Appelt. ‚Fies, geschmacklos, Appelt‘, titelte das ‚Hamburger Abendblatt‘ kürzlich über den Comedystar. An Ingo Appelt (aktuelles Programm: ‚Männer muss man schlagen‘) sei ein ‚feinsinniger, subtiler Kommentator deutscher Verhältnisse verloren‘ gegangen. Der Gewerkschafter und stramme Sozialdemokrat (‚Ich bin Sozi durch und durch‘) sei dabei ’so fies und so gemein wie jeder von uns‘. Frank Lehmann. ‚Die Leute fürchten völlig zu Recht, dass der Wert ihres Geldes rapide abnehmen könnte. Treffen wird das vor allem die Rentner‘, sagt der frühere ARD-Börsenexperte nach einem Jahr der milliardenschweren Rettungsschirme für angeschlagene EU-Länder. ‚Wir werden keine Hyperinflation bekommen, etwa dass ein Brot über Nacht 1.000 Euro kostet. Aber wir werden in den nächsten Jahren eine Inflationsrate von drei bis fünf Prozent haben‘, fürchtet Frank Lehmann. Matthias Matussek. Der ‚Spiegel‘-Autor hält den deutschen Papst für den Mann des Jahres. Nach anfänglichen Missverständnissen habe sich Benedikt XVI. ’sehr glaubwürdig und strikt‘ mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche auseinandergesetzt. ‚Seine Reise in das papstkritische England ist danach zu einem überraschenden Triumphzug geworden‘, sagt der bekennende Katholik. Das aktuelle Gesprächsbuch mit dem Papst sei ein ‚großartiges Werk‘ geworden. Gäste: Heiner Geißler (Politiker des Jahres), Werner Schneyder (Kabarettist), Ingo Appelt (Comedy-Star), Uwe Steimle (Kabarettist), Frank Lehmann (Wirtschaftsjournalist), Matthias Matussek (Journalist)

Finanz-Experte mit vielen richtigen Prognosen: „Euro wird nicht überleben“ – EXKLUSIV

Martin Armstrong ist ein Zahlengenie. Der US-Finanzanalytiker hat schon viele wirtschaftliche und politische Ereignisse vorhergesagt. Im exklusiven Sputnik-Interview spricht er über die Zukunft von Euro und Krypto-Währungen, verrät Hintergründe zur Flüchtlingskrise, die er schon 2012 voraussah – und erklärt, wie es weitergeht.

„Der Euro wird höchstwahrscheinlich nicht überleben“, erklärte Martin Armstrong (68) gegenüber Sputnik. Er war in den 80er und 90er Jahren einer der reichsten Wall-Street-Marktanalytiker und wurde schon in jungen Jahren durch eine Münzsammlung zum Millionär. In den frühen 80er Jahren gründete er seine Finanzprognose- und Beratungsfirma „Princeton Economics“ und entwickelte eine eigene Formel zur Vorhersage von Ereignissen. Er sagte die Finanzkrise von 2007 bis 2009 voraus, auch das Ende der „New-Economy“-Blase im Jahr 2000. Er prognostizierte fast auf den Tag genau den finanziellen Kollaps von Russland 1998, ebenso den Crash der japanischen Börse im Jahr 1989 und vieles mehr.

Seine Vorhersagen waren weltweit in der Banken- und Finanzwirtschaft sehr gefragt. Aufgrund seiner Expertise stand er häufig in Kontakt mit Entscheidern aus der Finanzpolitik. So auch mit Vertretern der Europäischen Gemeinschaft (EG), die er in den 80er Jahren traf. „Die damalige EG-Kommission besuchte eine Veranstaltung von mir in London“, erinnerte er sich im Gespräch. „Ich erklärte ihnen: ‚Sie wollen also mit dem Dollar konkurrieren? Die einzige Möglichkeit, mit dem US-Dollar zu konkurrieren, ist eine konsolidierte Währung, und damit die Umwandlung kurzfristiger Schulden in langfristige. Das sollten Sie umsetzen.“ Dazu sei es aber nie gekommen.

„Ich habe die Euro-Gründer gewarnt“

„Als der Euro gegründet wurde, kamen die Beteiligten zu mir“, erinnerte sich Armstrong. „Sie sagten mir damals: Die europäische Bevölkerung wird dem Euro wohl nicht zustimmen. Daher brauchten sie zunächst nur die Währung an sich. Um das Konsolidieren wollten sie sich später kümmern. Das haben sie jedoch nie gemacht. Ich weiß dies alles aus geheimen Gesprächen.“ Im Euro stecke viel politischer Sprengstoff. „Nur um Ihnen das mal zu zeigen: Als der Euro gesetzlich eingeführt wurde, ließ Frankreich in die Statuten schreiben: ‚Es darf kein feierliches Abbild von Napoleons Niederlage in Waterloo auf den Euro-Münzen erscheinen.‘“Das Hauptproblem für Armstrong: Die Europäische Zentralbank (EZB) wolle die Währung nicht konsolidieren. „Man hätte damals alle nationalen Schulden der Staaten zusammentragen müssen: Das wären dann die ‚nationalen‘ Schulden der Euro-Zone geworden. Danach hätte sich jedes Euro-Land bei der EZB – ähnlich wie in den USA – Geld nur für sich selbst borgen können. Dann wäre der Euro eine starke Währung geworden, der mit dem Dollar im Wettbewerb stehen könnte. Das ist heute nicht mehr möglich. Die Beteiligten haben alles missverstanden. Ich hatte sie gewarnt.“

„Bitcoin wird untergehen“

„Es sollte in der Euro-Zone nur eine Zentralbank geben“, forderte der Finanz-Experte. „Alle Mitglieder haben bis heute ihre eigenen Zentralbanken. Das ist alles sehr unorganisiert.“ Das Fehlen eines gemeinsamen Markts sei ein weiteres Kernproblem: „Da geht es vor allem um Kapitalflucht innerhalb der EU. Das zerreißt die Wirtschaft, auch die europäische Wirtschaftszone.“ Schließlich leide die EU auch unter einem Demokratie-Defizit: „Die Kommission stellt sich nicht zur Wahl. Der Euro wurde tatsächlich geschaffen, um Europa weiter zu föderalisieren, also zu einem Staatenbund zu machen. Das ist das eigentliche Problem in Europa. Brüssel versucht jetzt, England für das Verlassen der EU zu bestrafen. Sie wollen damit ein Exempel statuieren. Doch das erinnert an Methoden von Diktaturen. Die EU sollte in erster Linie rein als Wirtschafts-Raum gehandhabt werden. Eine Wirtschaftszone, keine politische Föderation.“

Krypto-Währungen wie dem Bitcoin traut der Analytiker keine lange Zukunft zu. Sie hätten keine Langlebigkeit. „Sie können so etwas wie den Bitcoin im praktischen Alltag kaum nutzen.“ Die Regierungen würden „sicherlich nicht erlauben, dass andere Währungen aufkommen, die dann die Nationalwährungen bedrohen. Solche Währungen wie jetzt der Bitcoin, in den sich die Bürger flüchten könnten, um keine Steuern mehr zu bezahlen. Ein Staat wird so etwas nie erlauben.“ Er könne sich vorstellen, dass die Betreiber solcher Währungen hinter Gitter kommen, wenn diese zu groß werden, meinte Armstrong.

Flüchtlingskrise 2015 vorhergesagt

Im September 2012 sagte der Analytiker in einer öffentlichen Rede in San Diego (USA) für die Jahre 2014 bis 2016 Folgendes voraus: Es wird zu neuen kriegerischen Auseinandersetzungen kommen. „Separatistische Tendenzen könnten die Folge sein“, sagte Armstrong damals. „2016 werden wir die extremistischen Parteien erstarken sehen. Die Bürger wenden sich gegen die Flüchtlinge, die versuchen reinzukommen.“ Damit nahm Armstrong drei Jahre vorher die seit 2015 andauernde Flüchtlingskrise vorweg. Das kann in der Dokumentation „The Forecaster“ aus dem Jahr 2015 nachgeschaut werden.

Cover der Doku-DVD „The Forecaster“ (2015), in der Armstrong zu sehen ist, wie er auf einer Konferenz im Jahre 2012 bereits die spätere Flüchtlingskrise voraussagt.
Cover der Doku-DVD „The Forecaster“ (2015), in der Armstrong zu sehen ist, wie er auf einer Konferenz im Jahre 2012 bereits die spätere Flüchtlingskrise voraussagt.

„Wir sehen immer wieder die gleichen Muster: Menschliches Handeln wird durch wirtschaftliche Faktoren bestimmt“, so der Finanz-Experte im Sputnik-Interview. Das sei die Basis seiner Formel für die Vorhersage bestimmter Ereignisse. „Menschen werden durch die Wirtschaft motiviert und getrieben. Menschenmassen auch. Wenn wir uns die 30er Jahre anschauen: Eine Familie konnte mit nur einem Einkommen gut über die Runden kommen. Heute brauchen sie zwei volle Einkommen, um das gleiche zu erreichen.“ Die staatliche Steuerpolitik sei „grundfalsch“, weil Einkommen zu stark besteuert seien. „Das funktioniert eigentlich nicht. Die Folgen sind der Brexit. Trump kam jetzt auch hoch.“

Blick in die Zukunft

„Wir schauen in der heutigen Phase auf einen Finanzmarkt, der immer volatiler, also unberechenbarer werden wird.“ Die Steuerreform von US-Präsident Donald Trumpspiele da eine große Rolle. „Wir werden durch diese Steuerreform einen massiven Rückfluss von Kapital erleben“, kündigte Armstrong an. „Einiges davon werden große Unternehmen nutzen, um sich weitere Anteile an Aktien an der Börse zu kaufen. Wir werden vermutlich sehen, dass in nächster Zeit der Aktienmarkt signifikant in die Höhe schnellen wird. Das könnte so im Zeitraum 2020 bis 2021 geschehen. Der Dow Jones könnte bis dahin einen Höhenflug mit doppelt so hohen Börsenwerten wie heute erleben.“ Wenn der Analytiker auch hiermit wieder Recht haben sollte, können sich Börsenmakler und Spekulanten in den nächsten Jahren freuen.

Alexander Boos

Teil 1 des Interviews mit Martin Armstrong zum Nachhören:

Putin zu Nordkorea: Es gab schon einen Deal – doch dann gossen USA wieder Öl ins Feuer

Eine AP-Journalistin hat Russlands Präsident Wladimir Putin zur Nordkorea-Krise befragt und wollte wissen, ob Russland bereit wäre, noch härteren Sanktionen zuzustimmen und ob er glaube, dass sich die US-amerikanisch-russischen Beziehungen verbessern würden. Putin konnte sich bei seiner Antwort einen gewissen Sarkasmus nicht verkneifen und wies darauf hin, dass US-Vertreter Russland gern mit Nordkorea und dem Iran, den vermeintlichen größten Bedrohungen für die USA, auf eine Stufe stellen. Er fragt die Journalistin, ob sie es nicht ein wenig komisch fände, wenn nun exakt jene Vertreter von Russland verlangen, die Nordkorea-Krise zu lösen? Anschließend erklärt er, dass es 2005 bereits eine Einigung mit Nordkorea gegeben habe, auf deren Grundlage das Land sein Atomprogramm später aufgeben sollte. Einige Monate darauf verwarfen die USA diese Einigung wieder, froren nordkoreanische Konten ein und stellten weitere Bedingungen. „Warum haben sie das getan? Warum unterschreiben sie dann zuerst?“, fragt Putin weiter. „Sie haben die Nordkoreaner dazu provoziert. Und dann folgten Libyen und der Irak. Nordkorea sieht wohl keinen anderen Weg als das Atomprogramm, um als Staat überleben zu können.“ Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtdeutsch Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/RT_Deutsch Folge uns auf Google+: https://plus.google.com/1068940314550… RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT – Der fehlende Part.

Hans-Christian Ströbele auf 34C3: „Edward Snowden hatte in allen Punkten recht“

Quelle: deutsch.rt.com

Hans-Christian Ströbele auf 34C3: „Edward Snowden hatte in allen Punkten recht“
Hans-Christian Ströbele ist Mitbegründer der Partei Die Grünen. Er saß jahrelang in der Parlamentarischen Kontrollkommission für die Geheimdienste und in zahllosen Untersuchungsausschüssen.
Auf dem Chaos Communication Congress suchen Hacker und Politiker nach besseren Wegen, die Geheimdienste zu kontrollieren. Der Grünen-Politiker Ströbele bilanziert seine Arbeit mit den Worten: „Noch nie bin ich so belogen worden“.

Der Chaos Computer Congress in Leipzig läuft bereits auf vollen Touren, die Gänge sind gefüllt mit vielen Männern und einigen Frauen. Allesamt verbindet sie der Stil von Berufsjugendlichen, die unabhängig von ihrem tatsächlichen Alter und ihrer Einkommensgruppe die gleiche Ausstattung tragen: Turnschuhe, Jeans, T-Shirt. Farben und Frisuren sollten einen möglichst unbestimmbaren Charakter aufweisen, die Marken der Laptops sind mit bunten Aufklebern zu verdecken.

In diese Welt hat sich am Mittwoch ein Berufspolitiker verirrt. Dass er sogar auf das Podium gelangt, spricht dafür, dass er in der Gilde der politischen Hacker hoch respektiert wird. Denn professionelle Politiker genießen auf den jährlichen Hacker-Kongressen nicht eben große Anerkennung. Zumeist handeln die politischen Foren davon, dass die Politik in Sicherheitsfragen völlig versagt. Diese Formel vom „Staatsversagen“ stellt allerdings nur einen diplomatischen Kompromiss dar, der dem Gegenüber nicht direkt böse Absichten unterstellt.

Das Logo des Chaos Computer Clubs, ein Chaosknoten, wird während des 33. Chaos Communication Kongresses in Hamburg im Dezember 2016.

Hans-Christian Ströbele, Mitbegründer der Partei Die Grünen, ist mit inzwischen 78 Jahren nicht nur der bekannteste Polit-Rentner Deutschlands, er ist auch Spezialist für das angebliche Staatsversagen. In zahllosen parlamentarischen Untersuchungsausschüssen hat er Politiker und Beamten gegenüber gesessen, die vorsätzlich einen ahnungslosen Eindruck erwecken, damit sie weder zur Aufklärung beitragen müssen, noch böser Absichten geziehen werden können.

Zuletzt ging es um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), der zehn Jahre lang wahllos Menschen ermorden konnte, obwohl seine drei wichtigsten Mitglieder von mindestens 44 V-Leuten der verschiedenen Innenbehörden umstellt waren. Und es ging um den wichtigsten Geheimdienst der USA, die National Security Agency (NSA), die für die technische Aufklärung im Ausland zuständig ist. Seitdem Edward Snowden desertierte und den Werkzeugkasten der NSA veröffentlichte, sollte jeder wissen, dass die Geheimdienste auf wirklich jeder Daten-Verbindung sitzen.

In beiden Untersuchungsausschüssen kamen die Vertreter der Opposition, das waren in diesem Fall Die Linke und Die Grünen, zu dem Ergebnis, dass eine derartig eklatante Menge an Verfehlungen nicht mehr durch „Fehler und Versagen“ zu erklären sei. So hielt es zumindest Hans-Christian Ströbele in seinen persönlichen Abschlussberichten fest. Wer nun erwartet hat, dass Ströbele die Gelegenheit nutzt, um auf der Bühne des CCC in der Heldenstadt Leipzig einmal Klartext zu sprechen, sah sich getäuscht. Im Gespräch mit Constanze Kurz, der Sprecherin des CCC, gab sich Hans-Christian Ströbele staatsmännisch, als ob er im Bundestag säße.

Wie so oft in den vergangenen Jahren gab es viel Lob für den Whistle-Blower Edward Snowden, aber Ströbele selbst, der angesichts seines fortgeschrittenen Alters wirklich nichts mehr zu verlieren hat, betonte im Laufe des Abends sechs Mal, dass er „hier nichts sagen kann“, etwa, weil er nicht mehr über die parlamentarische Immunität verfügt. Denn seit September gehört er nicht mehr dem Bundestag an, ist aber noch Mitglied in der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK) für die Geheimdienste: „Daher muss ich auch ein bisschen vorsichtig sein, was ich hier erzähle“, so der Mitbegründer der Partei Die Grünen.

Erneut appelliert Ströbele, der den ehemaligen NSA-Mitarbeiter bereits im Jahr 2013 in Moskau besuchte, dass Edward Snowden hier in Deutschland als Zeuge angehört werden und Asyl bekommen müsse. Aber er schildert auch, wie die Regierungsparteien und der Beamtenapparat dieses Anliegen souverän verhindern, etwa, indem sie nach drei Jahren immer noch kein Rechtsgutachten fertig stellen konnten, das den Asylantrag des Whistle-Blowers juristisch bewertet. Aber nur an wenigen Stellen ringt sich der Jurist dazu durch, Klartext zu sprechen und die Moderatorin Constanze Kurz, auch Redakteurin bei Netzpolitik, zwingt ihren Gast nicht, die Karten auf den Tisch zu legen.

Der britische Schatzkanzler George Osborne mit dem damaligen Direktor des GCHQ, Robert Hannigan, im 24-Stunden-Operationszentrum des GCHQ, November 2015.

So hakt die Moderatorin zweimal nach, warum die Abgeordneten aus SPD und CDU klare Rechtsbrüche und Verfassungsverstöße durch die Geheimdienste decken. Wie er sich die „kognitive Dissonanz“ dieser Mandatsträger erkläre, will Kurz wissen. „Da gibt es einfach so eine Disziplin, die jeweilige Regierung sieht es als ihre Aufgabe die Dienste zu schützen“, erklärt Ströbele und schiebt nach, dies sei ein „Riesenproblem“. Natürlich wisse man, dass es „anlasslose Massenüberwachung in Deutschland“ gegeben habe. Seine Bilanz des NSA-Untersuchungsausschusses lautet: „Noch nie bin ich so belogen worden.“

Konsequenzen haben diese Rechtsbrüche nicht. Im Gegenteil fallen die zuständigen Beamten und Politiker anschließend die Karriereleiter nach oben. So war es im NSU-Skandal, so war es beim NSA-Skandal. Die Geheimdienste wurden seitdem finanziell und personell weiter ausgebaut, es gibt große neue technische Abteilungen, um die Daten der Bürger auszuspähen. Mit dem neuen BND-Gesetz haben die Regierungsfraktionen ihre Rechtsverstöße zukünftig legalisiert. Und natürlich, so Ströbele, hat der BND gewusst, dass er gesetzwidrig handelt: „Die hatten Angst davor, dass die PKK oder die G10-Kommission erfahren, was sie tun.“

An diesem Punkt müsse man ansetzen, glaubt Ströbele. So habe die Arbeit der PKK eine Fernwirkung: Während des NSA-Untersuchungsausschusses waren „ganze Teile des BND“ blockiert. Es habe eine „heilsame Fernwirkung“ gegeben, weil jeder Mitarbeiter der Geheimdienste damit habe rechnen müssen, dass er vor einem Ausschuss landet. Tatsächlich jedoch müssen die Abgeordneten sich bei der Kontrolle der Geheimdienste „selbständig machen können“. Sie müssten konkrete Maßnahmen in den Diensten durchsetzen, etwa Versetzungen erzwingen können. Zudem muss der Gesetzgeber konkret gesetzlich ausschließen, was den Diensten nicht erlaubt ist.

Ohne effektive Kontrollinstanzen „müssen wir selber für die Sicherheit unserer Daten sorgen“, appelliert Hans-Christian Ströbele an die anwesenden Hacker. Es sei die Aufgabe der Informatiker, für wirksamen Datenschutz zu sorgen. Mit dieser Forderung sitzt er zwar potentiell vor dem richtigen Publikum. Praktisch alle Anwesenden verdienen ihre Geld mit Informationstechnologien. Aber bisher hat diese kritische Hackerszene es nicht geschafft, dass großflächig sichere Computertechnologien eingesetzt werden. Die Diskussion, wie sich die Marktmacht der NSA zertifizierten Monopolisten brechen lässt, bleibt einem zukünftigen Chaos Communication Congress vorbehalten.

RT Exklusiv: Assange über die geheime Welt der US-Regierung

Sehr interessantes Interview, wenn auch schon etwas älter!

Quelle: deutsch.rt.com

RT Exklusiv: Assange über die geheime Welt der US-Regierung

Julian Assange, Gründer von WikiLeaks bei einer Veranstaltung in der Berliner Volksbühne, 4. Oktober 2016.
Im exklusiven Interview mit Star-Journalist John Pilger spricht Julian Assange über die Finanzierung des IS durch Saudi-Arabien und Katar. Aber das große Geld beherrscht auch die Regierung Obama. Besonders die Clinton-Stiftung sei ein Hort systematischer Korruption.

RT Spezial: „Lunik IX“ – Reise in die größten Roma-Slums Europas (I)

Quelle: deutsch.rt.com

RT Spezial: „Lunik IX“ – Reise in die größten Roma-Slums Europas (I)
Bettelende Roma, Angehörige der größten ethnischen Minderheit Europas, gehören in vielen deutschen Städten mittlerweile zum Straßenbild. RT Deutsch hat sich auf eine Reise in deren Heimatländer begeben. Erste Station ist das Roma-Slum „Lunik IX“ im slowakischen Kosice.

Einst galt der Stadtteil Lunik IX, einer der Randbezirke der slowakischen Stadt Kosice, als sozialistisches Vorzeigeprojekt. Eine moderne Wohnanlage, idyllisch gelegen, direkt am Rand eines Waldes. Eine Trabantenstadt, ursprünglich konzipiert für 1.800 Menschen. Staatsbedienstete und Beamte sollten in Lunik ein neues, komfortables Zuhause finden.

Doch Anfang der 1990er Jahre siedelte man die Roma von Kosice hierher um und überließ die Häuser dem Verfall. Die ehemalige Trabantenstadt steht wie kein anderer Ort für die Ghettoisierung der Roma-Minderheiten Europas. In den knapp 500 Wohnungen der Plattenbausiedlung leben heute zwischen 5.000 bis 8.000 Menschen, ausschließlich Roma-Familien, unter katastrophalen Bedingungen.

Schon seit Jahren wird der Roma-Stadtteil nicht mehr von der städtischen Müllabfuhr angefahren. Die Müllberge türmen sich hinter den Hochhausburgen auf. Lunik IX ist nicht mehr an das Kanalisationssystem der Stadt Kosice angeschlossen, weshalb die Bewohner ihre Notdurft in den Treppenhäusern verrichten. Ein Leben unter schlimmsten hygienischen Bedingungen, zwischen Müllbergen, Fäkalien und Ratten, überzogen mit Sanktionen. Nur eine Stunde pro Tag haben tausende Bewohner über einen der wenigen funktionierenden Haushydranten Zugang zu Trinkwasser.

Mit der letzten Privatisierungswelle ehemaligen Staatseigentums der Slowakei ist die Energieversorgung ebenfalls nicht mehr in städtischer Hand. Lunik IX läuft nur noch über eine Notstromversorgung. Acht Amper stehen jedem der Häuserblöcke pro Tag zur Verfügung. Wird die Leistung in einem der Hochhäuser überschritten, schaltet sich der Strom in ganz Lunik für 24 Stunden ab. Sämtliche Gebäude sind einsturzgefährdet und trotzdem bewohnt.

In den letzten Jahren stellte der Europäische Sozialfond mehrere hundert Millionen Euro bereit, damit die größte ethnische Minderheit der Slowakei, die Roma, die EU-Vorgaben hinsichtlich Bildung, Integration und Arbeit erreichen. Die meisten Projekte scheiterten.