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Hans-Christian Ströbele auf 34C3: „Edward Snowden hatte in allen Punkten recht“

Quelle: deutsch.rt.com

Hans-Christian Ströbele auf 34C3: „Edward Snowden hatte in allen Punkten recht“
Hans-Christian Ströbele ist Mitbegründer der Partei Die Grünen. Er saß jahrelang in der Parlamentarischen Kontrollkommission für die Geheimdienste und in zahllosen Untersuchungsausschüssen.
Auf dem Chaos Communication Congress suchen Hacker und Politiker nach besseren Wegen, die Geheimdienste zu kontrollieren. Der Grünen-Politiker Ströbele bilanziert seine Arbeit mit den Worten: „Noch nie bin ich so belogen worden“.

Der Chaos Computer Congress in Leipzig läuft bereits auf vollen Touren, die Gänge sind gefüllt mit vielen Männern und einigen Frauen. Allesamt verbindet sie der Stil von Berufsjugendlichen, die unabhängig von ihrem tatsächlichen Alter und ihrer Einkommensgruppe die gleiche Ausstattung tragen: Turnschuhe, Jeans, T-Shirt. Farben und Frisuren sollten einen möglichst unbestimmbaren Charakter aufweisen, die Marken der Laptops sind mit bunten Aufklebern zu verdecken.

In diese Welt hat sich am Mittwoch ein Berufspolitiker verirrt. Dass er sogar auf das Podium gelangt, spricht dafür, dass er in der Gilde der politischen Hacker hoch respektiert wird. Denn professionelle Politiker genießen auf den jährlichen Hacker-Kongressen nicht eben große Anerkennung. Zumeist handeln die politischen Foren davon, dass die Politik in Sicherheitsfragen völlig versagt. Diese Formel vom „Staatsversagen“ stellt allerdings nur einen diplomatischen Kompromiss dar, der dem Gegenüber nicht direkt böse Absichten unterstellt.

Das Logo des Chaos Computer Clubs, ein Chaosknoten, wird während des 33. Chaos Communication Kongresses in Hamburg im Dezember 2016.

Hans-Christian Ströbele, Mitbegründer der Partei Die Grünen, ist mit inzwischen 78 Jahren nicht nur der bekannteste Polit-Rentner Deutschlands, er ist auch Spezialist für das angebliche Staatsversagen. In zahllosen parlamentarischen Untersuchungsausschüssen hat er Politiker und Beamten gegenüber gesessen, die vorsätzlich einen ahnungslosen Eindruck erwecken, damit sie weder zur Aufklärung beitragen müssen, noch böser Absichten geziehen werden können.

Zuletzt ging es um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), der zehn Jahre lang wahllos Menschen ermorden konnte, obwohl seine drei wichtigsten Mitglieder von mindestens 44 V-Leuten der verschiedenen Innenbehörden umstellt waren. Und es ging um den wichtigsten Geheimdienst der USA, die National Security Agency (NSA), die für die technische Aufklärung im Ausland zuständig ist. Seitdem Edward Snowden desertierte und den Werkzeugkasten der NSA veröffentlichte, sollte jeder wissen, dass die Geheimdienste auf wirklich jeder Daten-Verbindung sitzen.

In beiden Untersuchungsausschüssen kamen die Vertreter der Opposition, das waren in diesem Fall Die Linke und Die Grünen, zu dem Ergebnis, dass eine derartig eklatante Menge an Verfehlungen nicht mehr durch „Fehler und Versagen“ zu erklären sei. So hielt es zumindest Hans-Christian Ströbele in seinen persönlichen Abschlussberichten fest. Wer nun erwartet hat, dass Ströbele die Gelegenheit nutzt, um auf der Bühne des CCC in der Heldenstadt Leipzig einmal Klartext zu sprechen, sah sich getäuscht. Im Gespräch mit Constanze Kurz, der Sprecherin des CCC, gab sich Hans-Christian Ströbele staatsmännisch, als ob er im Bundestag säße.

Wie so oft in den vergangenen Jahren gab es viel Lob für den Whistle-Blower Edward Snowden, aber Ströbele selbst, der angesichts seines fortgeschrittenen Alters wirklich nichts mehr zu verlieren hat, betonte im Laufe des Abends sechs Mal, dass er „hier nichts sagen kann“, etwa, weil er nicht mehr über die parlamentarische Immunität verfügt. Denn seit September gehört er nicht mehr dem Bundestag an, ist aber noch Mitglied in der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK) für die Geheimdienste: „Daher muss ich auch ein bisschen vorsichtig sein, was ich hier erzähle“, so der Mitbegründer der Partei Die Grünen.

Erneut appelliert Ströbele, der den ehemaligen NSA-Mitarbeiter bereits im Jahr 2013 in Moskau besuchte, dass Edward Snowden hier in Deutschland als Zeuge angehört werden und Asyl bekommen müsse. Aber er schildert auch, wie die Regierungsparteien und der Beamtenapparat dieses Anliegen souverän verhindern, etwa, indem sie nach drei Jahren immer noch kein Rechtsgutachten fertig stellen konnten, das den Asylantrag des Whistle-Blowers juristisch bewertet. Aber nur an wenigen Stellen ringt sich der Jurist dazu durch, Klartext zu sprechen und die Moderatorin Constanze Kurz, auch Redakteurin bei Netzpolitik, zwingt ihren Gast nicht, die Karten auf den Tisch zu legen.

Der britische Schatzkanzler George Osborne mit dem damaligen Direktor des GCHQ, Robert Hannigan, im 24-Stunden-Operationszentrum des GCHQ, November 2015.

So hakt die Moderatorin zweimal nach, warum die Abgeordneten aus SPD und CDU klare Rechtsbrüche und Verfassungsverstöße durch die Geheimdienste decken. Wie er sich die „kognitive Dissonanz“ dieser Mandatsträger erkläre, will Kurz wissen. „Da gibt es einfach so eine Disziplin, die jeweilige Regierung sieht es als ihre Aufgabe die Dienste zu schützen“, erklärt Ströbele und schiebt nach, dies sei ein „Riesenproblem“. Natürlich wisse man, dass es „anlasslose Massenüberwachung in Deutschland“ gegeben habe. Seine Bilanz des NSA-Untersuchungsausschusses lautet: „Noch nie bin ich so belogen worden.“

Konsequenzen haben diese Rechtsbrüche nicht. Im Gegenteil fallen die zuständigen Beamten und Politiker anschließend die Karriereleiter nach oben. So war es im NSU-Skandal, so war es beim NSA-Skandal. Die Geheimdienste wurden seitdem finanziell und personell weiter ausgebaut, es gibt große neue technische Abteilungen, um die Daten der Bürger auszuspähen. Mit dem neuen BND-Gesetz haben die Regierungsfraktionen ihre Rechtsverstöße zukünftig legalisiert. Und natürlich, so Ströbele, hat der BND gewusst, dass er gesetzwidrig handelt: „Die hatten Angst davor, dass die PKK oder die G10-Kommission erfahren, was sie tun.“

An diesem Punkt müsse man ansetzen, glaubt Ströbele. So habe die Arbeit der PKK eine Fernwirkung: Während des NSA-Untersuchungsausschusses waren „ganze Teile des BND“ blockiert. Es habe eine „heilsame Fernwirkung“ gegeben, weil jeder Mitarbeiter der Geheimdienste damit habe rechnen müssen, dass er vor einem Ausschuss landet. Tatsächlich jedoch müssen die Abgeordneten sich bei der Kontrolle der Geheimdienste „selbständig machen können“. Sie müssten konkrete Maßnahmen in den Diensten durchsetzen, etwa Versetzungen erzwingen können. Zudem muss der Gesetzgeber konkret gesetzlich ausschließen, was den Diensten nicht erlaubt ist.

Ohne effektive Kontrollinstanzen „müssen wir selber für die Sicherheit unserer Daten sorgen“, appelliert Hans-Christian Ströbele an die anwesenden Hacker. Es sei die Aufgabe der Informatiker, für wirksamen Datenschutz zu sorgen. Mit dieser Forderung sitzt er zwar potentiell vor dem richtigen Publikum. Praktisch alle Anwesenden verdienen ihre Geld mit Informationstechnologien. Aber bisher hat diese kritische Hackerszene es nicht geschafft, dass großflächig sichere Computertechnologien eingesetzt werden. Die Diskussion, wie sich die Marktmacht der NSA zertifizierten Monopolisten brechen lässt, bleibt einem zukünftigen Chaos Communication Congress vorbehalten.

Dänische Journalisten decken weitere US-Pläne zur Festnahme und Verschleppung von Edward Snowden auf

Die westlichen Metropolen erreicht der Whistleblower Edward Snowden derzeit nur per Video-Schalte

Die westlichen Metropolen erreicht der Whistleblower Edward Snowden derzeit nur per Video-Schalte
Ein investigatives dänisches Onlineportal hat Dokumente veröffentlicht, die aufzeigen, dass die USA im Juni 2013 ein CIA-Flugzeug in dem nordeuropäischen Land einsetzen wollten, um NSA-Whistleblower Edward Snowden, sollte er das Land betreten, zu verschleppen, um ihm in den USA den Prozess zu machen. Dänemark gewährte Überflugs- und Landerechte für die Aktion.

Bereits im August 2015 stellte die dänische Nachrichtenwebseite Denfri.dk eine Anfrage an die Regierung in Koppenhagen, in denen sie auf Grundlage der Gesetzgebung für die Freigabe öffentlicher Dokumente, Papiere zur mutmaßlichen Verwicklung Dänemarks in die geplante Verhaftung und Auslieferung Edward Snowdens anforderte. Vergangenen Sonntag berichtete die Seite, eine umfangreiche Analyse der Dokumente habe neue Belege für die erhobenen Anschuldigungen zu Tage gefördert.

Eines der veröffentlichten Dokumente auf denfri.dk
Eines der veröffentlichten Dokumente auf denfri.dk

Unter den Dokumenten, die Denfri.dk veröffentlichte, ist auch eine offizielle Erlaubnis für den Überflug und die Landung eines Flugzeuges, das als nur für den exklusiven Einsatz aus „staatlichen Gründen nicht-kommerzieller Art“ bezeichnet wird. Auch wird angeleitet wie das dänische Verkehrsministerium antworten soll, falls recherchierende Journalisten Fragen stellen.

Ebenfalls veröffentlicht wurde ein Satz teilweise stark geschwärzter Dokumente, die auf die Kommunikation zwischen hochrangigen dänischen Polizeibeamten, dem Außenministerium und dem Justizministerium hinweisen. Auch der Name von Anders Herping Nielsen taucht darin auf. Der Beamte im dänischen Justizministerium hat die Aufgabe zu entscheiden, in welchen Fällen eine Auslieferung von Personen, die in anderen Staaten ein Gerichtsurteil zu erwarten haben, legitim ist.

Quelle: denfri.dk
Quelle: denfri.dk

Als Begründung für die umfangreiche Zensur an den Dokumenten teilte das dänische Justizministerium Denfri.dk auf Nachfrage mit:

„Dänemarks Beziehung zu den USA würde beschädigt werden, wenn diese Informationen an die Öffentlichkeit gelangen.“

Dennoch gelang es den Redakteuren von Denfri.dk zu bestätigen, dass es den USA erlaubt wurde, mit ihrer, „für den zivilen Luftverkehr registrierte Maschine N977GA, Dänemark zu überfliegen und diese auch zu landen“. Auch für ein mögliches Ersatzflugzeug wurde die Berechtigung eingeräumt.

Aus den Dokumenten ginge sogar hervor, dass sich das Flugzeug tatsächlich im dänischen Luftraum aufgehalten hatte und auf dem Flughafen von Kopenhagen landete.

Edward Snowden. Bildquelle: RT (Archiv)

Denfri.dk veröffentlichte allerdings auch einen ähnlichen Brief, den die USA während der Snowden-Flucht an Norwegen schickte und über den norwegische Medien im vergangenen August berichteten. In dem Schreiben, das auf den 27. Juni 2013 datiert ist und welches das FBI an die norwegischen Strafverfolgungsbehörden richtete, heißt es wörtlich:

„Wir fordern die Regierung Norwegens auf, sollte der US-Bürger Edward J. Snowden versuchen aus irgendwelchen Gründen nach Norwegen einzureisen, dass [Norwegen] die [US-]Botschaft umgehend benachrichtigt und die Rückkehr Herrn Snowdens in die Vereinigten Staaten bewirkt – durch Verweigerung der Einreise, Deportation, Ausweisung oder anderer rechtmäßiger Mittel.“

Auch deutet der Brief darauf hin, dass eine ähnliche Anfrage an Dänemark gestellt wurde.

Nach seiner Flucht über Hongkong bekam Edward Snowden politisches Asyl in Russland. Am 1. August 2013 erlaubte die Russische Föderation dem US-Bürger zunächst ein Jahr im Land bleiben zu dürfen. Danach erhielt Snowden schließlich eine Aufenthaltsgenehmigung für weitere drei Jahre, gültig seit dem 1. August 2014.

Edward Snowdens Enthüllungen brachten vor zwei Jahren den größten Überwachungs- und Geheimdienstskandal der Geschichte ins Laufen. Nicht nur wurden die umfassenden anlasslosen Massenüberwachungsprogramme von NSA, GCHQ, BND und weiterer Dienste aufgedeckt, auch konnte bei den folgenden Enthüllungen belegt werden, dass mit den USA verbündete Regierungen – wie etwa die deutsche – umfassend von Washington überwacht werden. Die USA werten Snowdens Enthüllungen als kriminellen Akt.

Am Rande von Krieg und wirtschaftlichem Kollaps

Original

paul-craig-robertsvon Paul Craig Roberts

Gelegentlich wird ein Leser fragen, ob ich den Lesern einmal eine gute Nachricht unterbreiten könnte. Die Antwort ist: Nicht, wenn ich Sie nicht ebenso anlügen soll, wie es „ihre“ Regierung und die Mainstream-Medien tun. Wenn Sie gute falsche Nachrichten lesen möchten, dann müssen Sie sich in die bekannte Matrix zurückziehen. Als Gegenleistung für weniger Stress und Sorgen werden Sie unwissend dem finanziellen Ruin und der nuklearen Katastrophe überlassen.

Wenn Sie vorgewarnt sein wollen und möglicherweise vorbereitet auf das, was Ihre Regierung Ihnen bringen wird, und auch eine kleine Chance haben wollen, den Gang der Ereignisse umzuleiten, dann lesen Sie und unterstützen Sie diese Internetseite (http://www.paulcraigroberts.org = Paul Craig Roberts Homepage in englisch). Das ist Ihre Internetseite. Mir sind all diese Dinge bereits bekannt. Ich schreibe für Sie.

Die Neokonservativen, eine kleine Gruppe von Kriegstreibern, die mit dem militärisch-industriellen Komplex und Israel strikt verbandelt sind, bescherten uns Grenada und die Contra-Affäre in Nicaragua. Präsident Reagen warf sie hinaus und sie wurden verurteilt, aber von seinem Nachfolger George H.W. Busch begnadigt.

Verborgen in Think Tanks und durch Gelder der Israelis und des Militär/Sicherheits-Komplexes geschützt, tauchten die Neokonservativen in der Clinton-Administration erneut auf, arrangierten die Zerstörung Jugoslawiens, den Krieg gegen Serbien und die Expansion der NATO bis an die russischen Grenzen.

Die Neokonservativen dominierten das Geoge W. Bush-Regime. Sie kontrollierten das Pentagon, den Nationalen Sicherheitsrat, das Büro des Vizepräsidenten und vieles mehr. Die Neokonservativen bescherten uns den 9/11 und seine Vertuschung, die Invasion Afghanistans und des Irak, den Beginn der Destabilisierung von Pakistan und des Yemen, das US-Africa-Command, die Invasion Süd-Ossetiens durch Georgien, den Untergang des ABM-Vertrags, das verfassungswidrige und illegale Ausspionieren amerikanischer Bürger ohne Befugnisse, den Verlust an verfassungsmäßigen Rechten, die Folter und die Unberechenbarkeit der Exekutive gegenüber dem Recht, dem Kongress und der Richterschaft.

In Kurzform: Neokonservative legten die Basis für eine Diktatur und für den dritten Weltkrieg…..

Quelle und weiter: http://antikrieg.com/aktuell/2014_12_14_amrande.htm

Senden Sie der NSA anonym eine Nachricht

«Can you hear me?»

Quelle: www.20min.ch

Senden Sie der NSA anonym eine Nachricht

Die Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud haben auf der Schweizer Botschaft in Berlin Antennen installiert. Damit können lauschende Geheimdienste geneckt werden.

Eine Kunstaktion gegen die Totalüberwachung: Die Zürcher Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud haben im Berliner Regierungsviertel Holztürme mit selbstgebauten Antennen aufgestellt. Auf engstem Raum befinden sich dort die US-Botschaft und die britische Botschaft. Von den jeweiligen Dächern aus sollen die Geheimdienste NSA und GCHQ im letzten Jahr unter anderem das Handy der Bundeskanzlerin Angela Merkel ausspioniert haben. Mit ihrer Aktion will das Schweizer Künstlerkollektiv den digitalen Raum im Viertel zurückerobern.

So entfaltet sich derzeit vom Dach der Schweizer Botschaft und der Akademie der Künste mithilfe von Büchsenantennen ein offenes und vom Internet unabhängiges WiFi-Netzwerk. Wer vor Ort ist, kann sich mit Smartphone, Tablet oder Computer in das Netz einwählen und anonym Botschaften übermitteln. Über das sogenannte Mesh-Netzwerk kann man etwa chatten, Dateien tauschen oder telefonieren.

«Die Botschaften sind anonym»

Wer sich in das Netzwerk einklinkt, wechselt von den überwachten IP-Adressen, WLAN-Zugängen,
Bewegungsprofilen und IMSI-Catchern in ein unabhängiges System mit eigenem Routing. «Jeder erhält zufällig eine IP-Adresse und man kann einen beliebigen Nick-Name wählen», sagt Jud. Somit gebe es keinen Provider, bei dem man nachfragen könnte, wem zu einem gewissen Zeitpunkt diese oder jene IP-Adresse gehörte. «Das Netz bietet so eine Anonymität unter Gleichberechtigten», schreiben die Künstler.

Überwachung lässt sich nicht abschalten

Bei der Aktion, die auch von der Stiftung Pro Helvetia unterstützt wird, geht es nicht um Provokation: Ziel sei es, an Stelle der geheimen Abhörung einen kollektiven Gesprächsraum zu schaffen, in dem alle gleichberechtigt sind. Zwar könne man die Überwachung nicht einfach anpeilen und abschalten, mit der Aktion sollen aber die Machtverhältnisse aufgezeigt werden.

Schon mehr als 10’000 Nachrichten wurden auf den abgehörten WLAN-Kanälen an die Späher der Geheimdienste NSA und GCHQ versandt. «Die persönlichen Statements reichen von aktivistischen und politischen Beiträgen über ironische Offenlegung peinlicher Intimität bis hin zu Aufrufen zum Widerstand», sagt Mathias Jud.

Die Botschaften können aber nicht nur vor Ort an NSA und GCHQ verschickt werden. Auf der Website der Künstler wurde ein Formular aufgeschaltet, mit dem alle ihre Botschaften übermitteln können. Die Büchsenantennen sind noch bis zum 14. Dezember auf den Berliner Dächern aufgebaut.

Erfahrung in Syrien und der Türkei

Die eigens aufgebauten Netzwerke von Wachter und Jud haben sich bereits bei iranischen, nordafrikanischen, tibetischen und türkischen Aktivisten bewährt: So bauten die Zürcher Künstler im März 2014 auch in der Türkei ein Netz aus Dosenantennen. Damit konnten Nutzer die Internet-Zensur im Land umgehen. Auf ein Mesh-Netzwerk setzten auch die Demonstranten in Hongkong. Sie nutzten die Messenger-App Firechat, die kein Handynetz benötigt, um zu funktioniere

RAND Corporation: Operation ‚globale Manipulation‘

Vor genau hundert Jahren wurde in London eine Gruppierung ins Leben gerufen, die seither die öffentliche Meinung des Westens in einem unvorstellbaren Ausmaß manipuliert. Ihre Helfershelfer sind mannigfaltig, doch an zentraler Stelle stehen das Tavistock Institute und die RAND Corporation.

Von: Benjamin Seiler

Schatten Regierung
Schattenregierung
Die weltweite Schattenregierung hat uns durch subtile Manipulation erfolgreich ihr Motto eingetrichtert, das da lautet: Deine Freiheit für unsere Sicherheit!.
Zbigniew Brzezinski ist seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Werkzeug jener schattenhaften Geheimregierung, welche die Welt regiert. In seinem bereits 1970 veröffentlichten Buch Das Technotronische Zeitalter sagte der spätere nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter voraus, uns, dem Volk, würde von unserem Recht auf Privatsphäre nichts mehr übrig bleiben, über jedes kleine Detail unseres Lebens würde die Regierung im Bilde sein, jede Kleinigkeit wäre durch den Zugriff auf Datenbanken jederzeit abfragbar. Bis zum Jahr 2000 befänden sich die Bürger unter einer Regierungskontrolle, wie sie nie zuvor eine Nation erfahren habe.

Der globale Abhörskandal, den die US-Schnüffelbehörde NSA diesen Frühsommer (unfreiwillig) auslöste, hat der ganzen Welt die Augen geöffnet, in welch erschreckendem Ausmaß Big Data bereits unseren Alltag seziert. Die „Nationale Sicherheits-Agentur“ Amerikas hat Schritt für Schritt umgesetzt, was der nationale Sicherheitsberater Brzezinski einst ankündigte. Dass ausgerechnet Amerika, gegründet als ein Hort der Freiheit, die weltweite Bespitzelung anführt, ist kein Zufall. Genauso wenig wie die Tragödie um „9-11“. Denn nur ein Jahr nach der prognostizierten „Deadline“ Brzezinskis sorgten die einstürzenden Zwillingstürme dafür, dass in den USA ein Überwachungsapparat wuchern konnte, dessen paranoide Sammelwut die Bürger in einer falschen Sicherheit wiegen soll.

Doch unter Paranoia leidet die Krake – – – weiterlesen und Quelle