Kurz und knackig: Die Flimmerkiste September 2025

Filmfest

Im September dominierte der Seoultember das Flimmerkiste-Programm, wobei diese Werke gesichtet wurden:

  • 무사 – Musa (2001)

Episches Kampfspektakel, das vor allem aufgrund eben jener famos in Szene gesetzten Actionsequenzen und durch die bildgewaltigen Szenerien auftrumpfen kann. Die Geschichte selbst ist ein wenig zäh und wirr erzählt, der Fokus auf die eigentliche Hauptfigur wird immer mal wieder abgelenkt. Musa spart nicht mit expliziter Gewaltdarstellung. Mit etwas mehr kompakter Erzählweise wäre das Werk von Kim Sung-su sicher noch eine Spur besser. Dennoch durchaus sehenswert.

  • 메리 크리스마스 미스터 모 – Merry Christmas Mr. Mo (2016)

Charmantes filmisches Kleinod mit viel Liebe zu seinen Figuren und einer unübersehbaren Reminiszenz an die alten Chaplin Werke. Merry Christmas Mr. Mo mag keine lauten Töne produzieren und wartet auch nicht mit spektakulären Bildern auf, schleicht sich aber auf leisen Sohlen und mit einer herzerwärmenden Message in die Gedanken der werten Zuschauerschaft.

  • 서복 – Seo Bok: Project Clone (2021)

Zwischenzeitlich dachte ich, dass es sich bei Seo Bok: Project Clone um eine Art Roadmovie- und Auf der Flucht-Film mit allerlei Action handelt. Aber das Werk von Lee Yong-joo bietet doch einige philosophische Ansätze zum Thema Leben und Sterben und den eigentlichen Sinn des Lebens. Die beiden hauptsächlichen Akteure funktionieren dabei in Kombination ziemlich gut und treiben die zum Finale hin immer mehr ins Actionspektakel abdriftende Geschichte voran. Durchaus einen Blick wert.

  • 전,란 – Uprising (2024)

Und noch ein Historienfilm in Hochglanzoptik und fein choreografierten Martial Arts Szenen. Uprising will ab und an zu viel, wenn das Werk in dramatischen Bildern Schicksale manifestiert, Figuren verschachert und emotionale Beziehungen konterkariert. Die Geschichte selbst entwickelt sich um zwei Protagonisten herum, deren Aktionen nicht so hundertprozentig nachvollziehbar erscheinen, für einen ereignisreichen, popcornlastigen Filmabend aber ausreichend Potential mitbringen.

  • KPop Demon Hunters (2025)

Oh, der Film macht wirklich Spaß! Eine im Kern Coming of Age Story wird um ein fantastisches Element gestrickt und mit ganz viel frischer K-Pop (natürlich!) Musik umwickelt. Heraus kommt KPop Demon Hunters, der für ganz viel amüsante Kurzweil sorgt.

Zusätzlich schlichen sich zwei weitere Werke in den Monat ein. Und zwar diese:

  • Rogue One: A Star Wars Story (2016, Rewatch)

Ich zitiere mich kurz selbst: „Rogue One ist dreckig, schmutzig, destruktiv und pessimistisch bis fast zur letzten Sekunde. Rogue One ist gleichzeitig aber auch eine wunderbare Reminiszenz an große und kleine Handlungsstränge der Hauptwerke und beantwortet außerdem die wohl größte offen gebliebene Frage der alten Filmreihe.“ Nachzulesen hier.

  • Undir trénu – Under The Tree (2017)

Schwarzen Humor können auch die Isländer. Under The Tree thematisiert unter anderem einen Nachbarschaftsstreit, der nach und nach ausartet, kombiniert dies mit einem Beziehungs- und Familiendrama und mischt eine sehr große Prise Kopfschüttelhumor dazu. Fertig ist der unterhaltsame Reigen, der starke Anleihen an den skandinavischen Verwandten Islands nimmt.

Kinokunst

  • The Long Walk (2025)

Man darf dem Film durchaus einige Längen attestieren und Fans der Buchvorlage werden mit dem Ende wohl nicht harmonieren, aber im Prinzip ist The Long Walk ein intensiv interpretiertes Werk, dass vor allem durch die Interaktion der beiden Hauptfiguren diese Atmosphäre erzeugt, die einen beim Zuschauen sogartig in die Szenerie entführt. Großes Lob an Cooper Hoffman (Talent geerbt, nehme ich an) und David Jonsson, die in den langen Dialogen und den noch längeren Fußmärschen alles rausholen, was geht, um den Film (und sich selbst) über die Ziellinie zu schieben.

Serienspektakel

  • Sirens (Miniserie)

Eine Geschichte, die zu Beginn nicht so recht zu fassen ist, weil manche Aktionen der Akteure den Zuschauer auf eine falsche Fährte locken wollen. Ist es Mystery (was die Anspielung auf die Sirenen und das Insel-Setting assoziiert) oder doch mehr Comedy? Schräg ist Sirens auf jeden Fall und glänzt mit interessanten Charakteren, die eindeutig zu durchschauen sind, dann aber doch ganz anders daherkommen. Fünf Folgen, die man locker verkonsumieren kann.

  • Andor (Staffel 2)

Der zweite Output fängt sehr gemächlich an und einzelne Episoden offenbaren erst im Verlauf der ganzen Staffel ihre Relevanz im Gesamtkonzept. Mitunter sind die vielen Figuren, die auftauchen, schwer einzuordnen. Look und Feel von Andor treffen aber voll und ganz die alte Star Wars Atmosphäre, so dass die Geschichte fließend zu dem Ende gelangt, das den Anfang von Rogue One: A Star Wars Story bildet.

  • Doppelhaushälfte (Staffel 2)

Staffel 2 hält das komödiantische Niveau der ersten Staffel und wartet mit der einen oder anderen spleenigen Idee auf. Der Culture Clash und zusätzlich auch die Konflikte mit den pubertierenden Kindern beider in der Doppelhaushälfte lebenden Familien führt zu chaotischen Momenten, die nicht immer logisch, aber dafür charmant abgehoben aufgelöst werden.

  • Dark (Staffel 3, Rewatch)

Nach der finalen Staffel bleibe ich bei meiner vor fünf Jahren im Zuge dieser Serien-Challenge gebildeten Meinung zu Dark. Also bitte die kurzen, dort hinterlassenen Anmerkungen beachten.

  • Squid Game (Staffel 3)

Der auch in der finalen Staffel eingefügte VIP Part hat mich schon in der Vergangenheit der Serie nicht abgeholt. Abgesehen von der emotionslosen Dekadenz (die aber auch nicht neu ist), wird hier nicht näher darauf eingegangen und somit der Geschichte kein Mehrwert geliefert. Das Ende finde ich konsequent und passend umgesetzt. Staffel 3 von Squid Game ist härter und radikaler, führt den Weg von Seong Gi-hun aber nachvollziehbar und endgültig ans Ziel.

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Dienstagsgedudel im #Japanuary Part 2: Kaneko Ayano

Ganz schön kalt draußen, oder? Habt ihr auch alle schon wieder genug vom Schnee, obwohl wir uns ja immer gern Schnee wünschen, wenn dieser gerade nicht mit Anwesenheit glänzt? Wie ich da hier im Dienstagsgedudel drauf komme? Muss am Video von

Kaneko Ayano

liegen, die ich euch im Japanuary als zweite Künstlerin präsentiere. Sozusagen exklusiv und auf dem Schneetablett.

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Media Monday #759

So. Für viele Menschen in der Region, wo ich lebe, bricht nun die erste komplette Arbeitswoche an. Und die beginnt an einem Montag. Dem Tag, der traditionell dem Media Monday gehört.

1. Ein erstes Highlight im noch jungen Jahr könnte jederzeit um der nächsten Ecke lauern. Vielleicht ist es einer der noch kommenden Filme im Japanuary. Vielleicht ist es eine der noch offenen Serien, die demnächst auf der Watchlist stehen. Vielleicht ist es auch was ganz anderes. Das Leben kann manchmal so überraschend sein.

2. Die junge australische Schauspielerin Milly Alcock, die ich mittlerweile aus den Serien Sirens, House Of The Dragon und Upright kenne, ist dermaßen talentiert, dass es bereits jetzt für mich feststeht, ihren Auftritt als Supergirl im Kino anzuschauen. Ich denke schon, dass sie der Superheldin das gewisse Etwas an Leben einhauchen kann.

3. Als nächstes würde ich ja beizeiten bei Zeiten eine Verlängerung beantragen wollen, so dass der Tag einfach mehr als 24 Stunden hat, um mir so die Gelegenheit zu geben, viel mehr medialen Output zu verkonsumieren. Wo kann ich den Antrag einreichen…?

4. Der Januar wird wahrscheinlich demnächst irgendwann vorbei sein (außer der Antrag auf Zeitverlängerung der Tage wird im Eilverfahren genehmigt), weshalb es um so wichtiger ist, noch den einen oder anderen japanischen Film zu schauen. Immerhin befinden wir uns momentan ja mittendrin im Japanuary.

5. Es hätte nicht viel gefehlt, dass ich gefehlt hätte. Wo genau, weiß ich nicht mehr. Hab ja nicht gefehlt.

6. Supergirl wird mich wahrscheinlich ins Kino locken, denn Punkt 2 hat schon klar gemacht, warum dies so ist.

7. Zuletzt habe ich das Fohlenradio gehört und das war notwendig, weil die Sonntagsspiele der Fußball-Bundesliga nur bei DAZN übertragen werden und ich dafür (nicht auch noch) ein Abo abschließen werde. Ist eh auch mal ganz entspannend, solch ein Spiel nur zu hören, statt es zu sehen. Insbesondere, wenn die Lieblingsmannschaft dann auch noch gewinnt. 🙂

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Kurz und knackig: Die Flimmerkiste August 2025

Filmfest

  • Der Schuh des Manitu (2001, Rewatch)

In Vorbereitung auf die späte Fortsetzung (siehe unten) stand ein nostalgischer Rewatch des Michael ‚Bully‘ Herbig Klassikers an. Und der funktioniert noch immer überraschend gut, auch wenn einzelne Figuren und ethnische Minderheiten hier mit stereotypischer Darstellung abgespeist werden. Die Komik und insbesondere das Zusammenspiel zwischen Bully und Christian Tramitz alias Ranger widersteht dem Zahn der Zeit, so dass Der Schuh des Manitu in seiner reminiszenten Aneinanderreihung bekannter Momente weiterhin beim Schauen ein Lachen ins Gesicht zaubert.

  • The Endless (2017)

Benson und Moorhead, das regissierende Duo hinter The Endless warten nach Spring mit einem weiteren überzeugenden Werk auf. The Endless kommt in seiner geerdeten und gleichzeitig kosmisch abgehobenen Erzählweise sowohl einfach und als auch unendlich tiefsinnig daher. Die beiden Regisseure verstehen es echt gut, universale Themen in überirdische Geschichten zu verpacken, die den Zuschauer am Ende mit einem Aha-Effekt und tiefsinnigen Gedanken in den stupiden Alltag entlassen.

  • The Brutalist (2024)

Bildgewaltiges Werk, das vor allem durch Adrien Brodys intensives Schauspiel nach und nach ein immer mehr forderndes Gesamtbild eines Menschen zeichnet, der durch die äußeren Umstände seinen Charakter anpasst und dadurch nicht nur sich, sondern auch alle Menschen um ihn herum beeinflusst. The Brutalist zeigt in wuchtigen Bildern den Einfluss von Macht und den steten Verfall der Menschlichkeit in einer brutal agierenden Welt. Manifest und visuell beeindruckend erschafft Regisseur Brady Corbet (verantwortlich für Vox Lux) ein stilistisches Meisterwerk mit ein wenig zu langer Laufzeit.

  • Sonic The Hedgehog 3 (2024)

Bei der Sichtung des zweiten Teils hatte ich prophezeit einen dritten Teil ebenfalls zu verkonsumieren. Ist hiermit geschehen! Und auch Sonic The Hedgehog 3 hat seine Momente. Der sympathische Igel von nebenan verliert ein wenig an Charisma, was seine Gang allerdings gut auszugleichen weiß. Der neue Antagonist kann gefallen, so dass in Summa ein wieder unterhaltsamer Filmspaß die Flimmerkiste bevölkerte, der im Gesamtkanon allerdings der Ziffer im Titel gerecht wird und lediglich der drittbeste Output des Ganzen darstellt.

  • The Lord Of The Rings: The War Of The Rohirrim (2024)

Der Film trägt den großen Trilogie-Namen im Titel, kommt aber in keiner Minute an diese heran. Die Geschichte rund um die weibliche Hauptfigur zu etablieren, wirkt frisch und unverbraucht, täuscht allerdings nicht über die doch nur dünne Story hinweg. Der Anime-Stil schafft es zumindest atmosphärisch an das filmische Vorbild heranzukommen, aber das ab und an anbiedernde Zitieren vom Original, ob visuell, in Form einzelner Figuren oder musikalisch trübt den Eindruck von The War Of The Rohirrim doch arg. Leider hält der Film nicht das, was man sich als Fan vom Franchise verspricht.

  • Bird (2024)

Andrea Arnold hat ein Händchen für unverbrauchte, junge Gesichter, die gerade in ihren Filmen famos aufspielen. Bei Bird überzeugt Nykiya Adams als Protagonistin Bailey, flankiert von einem herrlich schräg agierenden Franz Rogowski als titelgebender Bird. Ms. Arnold bleibt ihrem narrativen und visuellen Sujet als auch ihrem sozialen Milieu, in dem die Geschichte spielt, treu, fügt diesmal aber zusätzlich eine surreale Komponente hinzu. Das wiederum war etwas ungewöhnlich, im Kontext der Erzählung aber nicht unpassend. Wer Werke wie Fish Tank und American Honey mochte, wird auch Bird begeistert konsumieren.

Kinokunst

  • Jaws (1975, Rewatch)

Steven Spielbergs Hai-Horror-Klassiker im Kino zu sehen, war großartig! Jaws weiß von Minute Eins an, wie Spannung erzeugt werden muss und exerziert diesen Spannungsbogen meisterlich bis zum Finale durch. Visuell famos in Szene gesetzt und flankiert von schauspielerischen Glanzleistungen hängen die Früchte des Ruhms für alle nachfolgenden Haihorror-Filme auch fünfzig Jahre später zu hoch, um an Der weiße Hai annähernd heranzukommen.

  • Weapons (2025)

Zach Cregger findet in seinem Werk einen durchaus interessanten Ansatz, die Spannungskurve immer weiter zu heben, indem er die Grundstory in verschiedene Kapitel aufdröselt, die nach und nach zur Lösung des Rätsels beitragen. Das dabei die Antwort an sich eher konservativ altbacken (für im Horror beheimatete Zuschauer) erscheint, lässt sich so gekonnt kaschieren, jedoch nicht in Gänze verbergen. Visuell ist Weapons durchschlagsstark. Ob der geneigte Zuschauer auch die metaphorisch verpackte Gesellschaftskritik entschlüsselt oder sich lediglich an der gelungenen Inszenierung erfreut, sei an dieser Stelle dahingestellt. Sehenswert ist Weapons so oder so.

  • Materialists (2025)

Mit Past Lives gelang Celine Song ein rundum gelungener Einstand als Regisseurin. Nach Sichtung des neuen Werks kann ich sagen: Ihr Debüt fand ich tatsächlich noch einen (oder zwei) Ticken besser. Aber Materialists ist dennoch recht sehenswert, weil der Film sich gekonnt den normalen RomCom Konventionen entzieht und sich gleichzeitig trotzdem ab und an genüsslich darin suhlt. Dakota Johnsons Rolle hat Charme, während beide Love Interests den letzten emotionalen Funken vermissen lassen. Vor allem Pedro Pascals Harry Castillo funktioniert für mich so rein gar nicht. Kann aber auch daran liegen, dass mir abgebrannte Looser-Typen wie Chris Evans‘ John schon immer sympathischer waren.

  • Das Kanu des Manitu (2025)

Kann Jahrzehnte nach dem Überhit das Kanu dem Kanon des Manitu noch etwas hinzufügen? Handlungstechnisch eher nicht, aber Bully Herbig gelingt es mit seinem Blutsbruder Ranger alias Christian Tramitz den Geist des Vorgängers heraufzubeschwören, zitiert sich wieder wild durch verschiedenste Filmvorbilder und raucht die Friedenspfeife mit vergangenen stereotypischen Fehlern. Das Kanu des Manitu ist ein mildes Alterswerk, das vereinzelt den Atem des Schuhs spüren lässt und für Fans einen versöhnlichen Abschluss bereithält.

  • The Fantastic 4: First Steps (2025)

Der erneute Aufguss der fantastischen Vier macht einiges richtig: Ein wunderbar ausgearbeitetes, futuristisch angehauchtes 1960er Jahre Setting, sehr retro, aber dennoch, vor allem technisch, modern. Ein durchaus gelungenes Casting der vier Haupthelden und ein plausibles narratives Grundgerüst. Was allerdings den guten Eindruck etwas verschlechtert, ist die lahme Geschichte, die in einigen Plotpunkten entweder völlig unlogisch oder vollkommen überflüssig daherkommt. The Fantastic 4: First Steps macht erste zaghafte Baby-Schritte, kann mit dieser Ouvertüre aber noch keine überaus großen Fußstapfen hinterlassen. Immerhin: Das Potential ist vorhanden.

Serienspektakel

  • Dark Matter (Staffel 1)

AppleTV Serie, die das Thema Dimensionssprünge behandelt. Insbesondere auf der Figurenebene kann Dark Matter punkten, was vor allem dem spielfreudigen Schauspielensemble (Wooohoo, Jennifer Connelly!) zuzuschreiben ist. Von den einzelnen Welten hätte es ruhig mehr zu sehen geben können. Für SciFi Fans aber unbedingt empfehlenswert.

  • Doppelhaushälfte (Staffel 1)

Deutsche Comedy, die sich voll und ganz dem Culture Clash hingibt, dabei bei den Figuren aber gekonnt mit den Erwartungen spielt und diese entgegen ihrer Charakterzeichnung agieren lässt. Doppelhaushälfte in der ersten Inkarnation sprüht vor Einfallsreichtum und hat mit dem sympathischen Cast sofort liebenswerte Brücken gebaut.

  • Love, Death + Robots (Staffel 4)

Staffel 4 von Love, Death + Robots verliert ein wenig den philosophisch-tiefgründigen Aspekt der Vorgänger. Grafisch sind immer noch verschiedenste Stile erkennbar, die mal mehr, mal weniger gut funktionieren. Witzigste Folge: Smart Appliances, Stupid Owners. Beste Folge: Natürlich Close Encounters of the Mini Kind. Und hey, Katzen kommen auch wieder vor.

  • Game of Thrones (Staffel 5, Rewatch)

Die fünfte Staffel rückt den Religion und Staat Aspekt in den Mittelpunkt, wenn der High Sparrow die Regie übernimmt, zeigt erste größere Probleme der Herrschaft von Daenerys auf und bringt mit Haus Dorne einen neuen Spielstein aufs Brett. Insbesondere die Charakterentwicklung bisheriger (Neben)figuren – wie die Stark Schwestern, Samwell Tarly oder Ser Davos – werden vorangetrieben. Game of Thrones versucht mittlerweile die einzelnen Parteien zu fokussieren und mögliche zukünftige Konstellationen auszuloten, um Hauptgegner und deren Verbündete zu definieren. Das gelingt auch weiterhin erzählerisch ohne Abstriche.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 2/2026

Passion of Arts schwelgt noch ein wenig im vergangenen Jahr. Und ich ebenso, wenn es heute dies zu entdecken gilt:

© Passion of Arts Design | Marvel | Disney | Twentieth Century Fox of Germany GmbH | BBC

Die 5 besten Geheimtipps 2025

Meine Auswahl bezieht sich dabei nicht nur auf Werke, die im Jahr 2025 erschienen sind, sondern schlicht diejenigen, die ich persönlich im letzten Jahr gesehen und für sehenswert erachtet habe. Und ja, ich bin mir bewusst, dass insbesondere Nummer 5 (lebt) in dem Sinne kein Geheimtipp ist. Aber für mich (als keinem Hype folgend und daher auch nicht wissend) war es durchaus eine positive Überraschung und daher ein Geheimtipp.

(1) Her Love Boils Bathwater (2016) by Ryōta Nakano

Dabei gelingt es Regisseur Ryōta Nakano mit einer Leichtigkeit die wirklich dramatischen Momente immer wieder durch amüsante, zum Schmunzeln animierende Augenblicke abzumildern, ohne ihnen die Relevanz abzusprechen.

(2) Amanda (2022) by Carolina Cavalli

Amanda (der Film und die Figur) ist oft herzlich erfrischend, manchmal skurril kopfschüttelnd und ab und an so pseudokünstlerisch, dass es weh tut.

(3) Vampire Humaniste Cherche Suicidaire Consentant (2023) by Ariane Louis-Seize

Intelligent erzählt und in seiner Poesie der Traurigkeit immer wieder lächelnde Momentaufnahmen manifestierend, gelingt es diesem cineastischen Kleinod den Zuschauer von Anfang bis zum (natürlich!) finalen (vampirischen) Happyend großartig zu unterhalten.

(4) Nouvelle Vague (2025) by Richard Linklater

Nouvelle Vague beginnt etwas zäh, wenn es ein endloses Namedropping gibt, wird dann aber eine explosive Mischung aus humorigen Einlagen, liebevollen Reminiszenzen und akribischer Zitation.

(5) KPop Demon Hunters (2025) by Maggie Kang & Chris Appelhans

Durchaus sehr unterhaltsam und gespickt mit einigen catchy Songs.

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