Am Brunnen

An einem ziemlich heißen und dückend schwülen Sommertag steht ein Mann an der etwa hüfthohen Brüstung eines öffentlichen Brunnens. Unter dem linken Arm hat er einen kleinen, noch ziemlich jungen und sichtlich „welken“ Hund, der sich mit den Vorderpfoten auf dem Rand des Brunnens abstützt.

Der Mann schöpft mit der rechten Hand Wasser und hält es dem Hund zum Trinken hin, der das Angebot dankbar wahrnimmt. Nach mehreren leergetrunkenen Händen streicht der Mann dem Hund mit nasser Hand über Kopf und Rücken. Ein paar Minuten später ziehen die beiden im Schatten einer Häuserreihe ganz munter-friedlich weiter.

Gefühlte Temperaturen

Es gibt ja oft eine Diskrepanz zwischen der tatsächlichen und der gefühlten Temperatur. Das Phänomen nennt sich Windchill oder Windkühle. Dabei geht es, wie der Name nahelegt, um die Fälle, wo man es unbehaglich kühl findet. Als Gegenpart gibt es den für zu heiße Temperaturen zuständigen Hitzeindex, der interessiert mich hier aber nicht weiter.

Wo die Tage jetzt wieder kürzer und kühler werden, fällt mir folgendes auf: Die absolute Temperatur hat nur bedingt damit zu tun, mit wieviel Kleidung man sich behaglich fühlt. Während ich im Sommer schon mal bei 22°C barfuß, mit kurzer Hose und T-Shirt draußen im Schatten sitze und das als angenehm und warm genug empfinde, kommen mir dieselben, jetzt im Büro gemessenen 22°C im Büro ausgesprochen ungemütlich kühl vor. Dabei trage ich eine lange Hose, Halbschuhe mit Socken, ein Unterhemd und ein Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln, also viel mehr als damal im Sommer unterm Baum. Windstill ist es hier drin auch. Und draußen scheint die Sonne. Nicht direkt ins Büro, aber es ist eben kein trüber Nebeltag, wo man schon wegen des grauen Nichtlichtes im Geiste fröstelt.

Eigentlich müsste ich doch Weiterlesen „Gefühlte Temperaturen“

Künstliches Wetter

Bei großer Hitze wünscht man sich oft Abkühlung. Hat man – wie das in den meisten deutschen Büros und Wohnungen der Fall ist – keine Klimaanlage, muss was anderes her. Ein Ventilator zum Beispiel. Der macht es zwar nicht wirklich kühler, aber die bewegte Luft fühlt sich dann wenigstens kühler an. Das kann Schwitzenden schon einige Erleichterung schaffen.

Problem: Der stetige Luftstrom kann Verspannungen verursachen (nassgeschwitzte Schultern und Nacken sind da typische Kandidaten) und Erkältungen begünstigen.

Folge: Unannehmlichkeiten und, weil man den Ventilator dann erstmal auslassen muss, gefühlt noch schlimmere Hitze.

Lösung: Weiterlesen „Künstliches Wetter“

Geheimtipp für den Sommer

Das wäre doch was für den kommenden Sommer, wenn sich wochenlang wieder kein Lüftchen rührt und sämtlicher umbauter Raum sich bis kurz unter Saunaniveau aufheizt:

geheimtipp_für_den_sommer

Ich bin sicher, dass Leute der entsprechenden Branchen wissen, was Mietkälte ist und wozu man sie braucht. Die finden wahrscheinlich auch nichts Witziges daran. Aber ich stelle es mir spaßig vor, bei 35°C im Schatten, wenn die Sonne auf die Jalousien knallt und die Maus im schmelzenden Mousepad versinkt, bei TRANE anzurufen und ein bisschen Kälte anzumieten…

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