Lifehack

Wer schon einmal frische Eier verarbeitet hat, kennt das vermutlich: Ein Stück Eierschale fällt in den Teig oder in das Spiegel- oder Rührei in der Pfanne. Das dort wieder rauszupulen ist nicht immer einfach, je nach Farbe der Eierschale und Größe der Scherben*.

Je nachdem, was man gerade zubereitet, ist das Zeitfenster zum Rausfischen eher klein. Außerdem nervt es. Und einfach Weiterlesen „Lifehack“

Wassersäulen

Ist es euch auch schonmal passiert, dass ihr beim Aufgießen einer Tasse Tee oder Kaffee o.ä. in einem Moment der Unachtsamkeit oder vielleicht durch einen kurzen Aussetzer in der Feinmotorik zuviel heißes Wasser gegossen habt und die Tasse dann übergelaufen ist?

Mir passiert das gelegentlich, und ich finde es immer reichlich ärgerlich. Jetzt ist mir ein Gedanke gekommen, wie solche Missgeschicke zuverlässig vermieden werden könnten, nämlich durch Wahl des geeigneten Wassers. Wir wissen ja, Wasser ist nicht gleich Wasser, und es kommt nun darauf an, für den jeweiligen Einsatzzweck das richtige Wasser zu wählen.

Rein zufällig aber hier sehr gut passend Weiterlesen „Wassersäulen“

Schlagzeilen

Schlagzeilen sind wichtig. Sie sind das, was potenzielle Leser als erstes von einem Text sehen. An Schlagzeilen entscheidet sich oft, ob ein Text überhaupt als lesenswert wahrgenommen und dann gelesen wird oder ob er übersprungen wird. Die dienen dazu, den Leser „einzufangen“, wie der Bäckereiduft, den manche größeren Supermärkte über die Lüftungsanlage im Eingangsbereich verströmen.

Dementsprechend Weiterlesen „Schlagzeilen“

Verdünntheit

Seit den Tagen Samuel Hahnemanns fragen sich die Leute, wie die sogenannte Potenzierung homöopathischer Mittel funktionieren könnte. Bisher gibt es keinen plausiblen Erklärungsansatz. Es ist ja bekannt, dass nach einer bestimmten Anzahl von Verdünnungsschritten nichts mehr von der Ursubstanz übrig ist. Ab diesem Punkt ist das ganze nur Wasser mit allen möglichen immer vorhandenen Verunreinigungen. Wasser, das wieder und wieder mit Wasser verdünnt und dann geschüttelt wird. Seriell verwässertes Wasser sozusagen.

Es wird immer wieder gerätselt, wie das denn funktionieren soll. Gelegentlich wird da über ein nicht näher beschriebenes Wassergedächtnis spekuliert. Quantenmechanische Effekte werden gern bemüht, auch Nanopartikel sind ins Spiel gebracht worden. Das sind aber alles Irrwege – flüssiges Wasser hat zwar ein Gedächtnis, aber das hält nur 50 Femtosekunden. Das ist die Zeitspanne, in der Licht 0,015 mm zurücklegt, also sehr, sehr kurz. Als Wissensspeicher ist das Wassergedächtnis also denkbar ungeeignet. Die bisher bekannten Quanteneffekte sind sämtlich in der Computertechnik gebunden, da sind derzeit keine frei, die man in der Homöopathie einsetzen könnte. Nanopartikel gibt es auch keine in den homöopathischen Verschüttelungen.

Nein, in Wirklichkeit ist es ganz anders. Die Wirkung homöopathischer Zubereitungen beruht auf einem soliden Wirkstoff. Allerdings ist nicht die Ursubstanz dieser Wirkstoff. Der Wirkstoff ist vielmehr die Verdünntheit. Verdünntheit ist eine bisher leider noch nicht wissenschaftlich nachgewiesene Eigenschaft von Materie (in der Homöopathie ist dss zunächst meist Ethanol, mit den Verdünnungsschritten zunehmend Wasser, und später kann sie dann auch Weiterlesen „Verdünntheit“

Essigwolkenzauber

Könnte man sinnvoll testen, ob verdunstender Essig eine Auswirkung auf die Wolken hat? Mal ganz abgesehen davon, dass es keinen Grund zu der Annahme gibt, dass da was dran sein könnte.

Man könnte natürlich eine kleine Studie durchführen, in der man unter standardisierten Bedingungen Essig vor der Tür verdunsten lässt und beobachtet, was daraufhin mit den Wolken oben drüber passiert. Wir suchen uns passende kleine Teller. Wie groß die sein sollen, wissen wir nicht, und unser Essigfreund verrät es auch nicht. Egal, nehmen wir irgendwas, Untertassen. Wie viel Essig da rein soll, wissen wir auch nicht und unser Essigverdunster schweigt dazu ebenfalls. Nehmen wir ein Schapsglas als Portion, 20 cl. Wir kaufen eine ausreichende Menge irgendwelchen Essig.

Dann zu den Verdunstereien. Wir fangen mal mit einer Laufzeit von 30 Tagen an und machen vier Aufgüsse pro Tag: um 9, um 12, um 15 und um 18 Uhr, um tageszeitliche Verzerrungen auszuschließen. (Wer ganz eifrig ist, kann auch noch Weiterlesen „Essigwolkenzauber“

Und sie bewegt sich doch nicht…

Es gibt ja die Vorstellung, die Erde sei flach. Keine Kugel, die um die ebenfalls kugelförmige Sonne rotiert, die ihrerseits in einer Galaxie mit vielen Milliarden kugelförmigen Sternen und Planeten durch den weiteren Weltraum kreiselt, die ihrerseits mit einem Galaxienhaufen durch die noch weiteren Weiten des Alls trudelt, sondern eben flach. Eine Art Pizza oder der Rücken einer Riesenschildkröte oder was auch immer.

Sonne, Mond und Sterne sind demnach natürlich auch keine Kugeln, die irgendwie umeinander rotieren, sondern was anderes. Lampen, Leuchtpunkte, optische Täuschungen, Hologramme, irgendwas. Es gibt eine lebhafte und sehr heterogene Community von Leuten, die eine Vielzahl von individuellen Modellen und Vorstellungen vertreten und Weiterlesen „Und sie bewegt sich doch nicht…“

Durchlaucht

Durchlaucht ist einer der etwas abstrusen Titel und Attribute, mit denen sich Fürsten und Regenten zur Flickenteppichzeit Deutschlands schmückten (oder mit denen sich ihre Hofschranzen bei ihnen einzuschmeicheln versuchten, wer weiß das schon, vermutlich ist es eine Mischung aus beidem).

Das mit den Titeln nahm teilweise wirklich lächerliche Ausmaße an. Durchlauchtigster Erzherzog, Gnädigster Großherzog und Herr oder so, Seine Durchlaucht geruhen, in dem Stil ging das dann, und nur ein ganz erwählter Personenkreis durfte Weiterlesen „Durchlaucht“

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