„Ich sei, gewährt mir die Bitte, in Eurem Bunde die Vierte!“
Aber wenn man genau hinschaut, Weiterlesen „Portionsweise“
„Ich sei, gewährt mir die Bitte, in Eurem Bunde die Vierte!“
Aber wenn man genau hinschaut, Weiterlesen „Portionsweise“
Es gibt ja nun ein breites Spektrum an Kneipen in Deutschland. Vom mutmaßlichen Urahn des Genres, der guten alten Dorfgaststätte, bis in die feinsten Verästelungen des Zeitgeistes, vom gewollt stylischen Barprodukt bis zur minimalistischen Freilufttränke mit Selbstbedienung gibt es jede Menge Möglichkeiten, sich Alkoholisches hinter die Binde zu kippen.
Eine besondere Art Kneipe ist die Eckkneipe, die es in verschiedenen Ausformungen in ganz Deutschland gibt (anderswo vermutlich auch, vielleicht heißt sie dort anders, in Österreich etwa oder in der Schweiz). Sie hat in der Regel kein ausgeklügeltes gastronomisches Konzept, die Musik kommt aus dem Radio (der lokale Volksmusiksender oder Rock’n’Roll), in der Ecke Weiterlesen „Hier saufen“
Wer braucht schon eine Kneipe? Das geht doch auch viel einfacher, zumindest so lange das Wetter mitspielt. Partyfässchen, Paketband und Pappbecher aus dem Supermarkt geholt, passenden Laternenpfahl gesucht, und hoch die Tassen! Wenn man jetzt oben drüber noch ein Tablet oder notfalls ein Notebook an den Pfahl kleben würde, könnte man da auch sehr schön Fußball kucken.
(Das schlägt andere improvisierte Stehkneipen in jeder Hinsicht um Längen!)
Noch eine Art Straßencafé gibt es bei uns in der Nähe. Das ist aber wohl eher für, sagen wir, robuster veranlagte Frischluftfans:
Da ist nichts Virtuelles dran, da schwebt nichts vor dem ersten Stock. Das ist nüchtern und minimalistisch auf das Wesentliche konzentriert. Und den Stoff muss man auch noch selbst mitbringen. Egal, hau wech die Scheiße!
Nachtrag (15. Februar 2013): Natürlich hat dieses ehrenwerte Etablissement auch eine sanitäre Anlage, allerdings ohne fließendes Wasser: