Meine Tochter hat ein elektronisches Spieledingens in Form eines Mobiltelefons, das bei irgendeinem Heft als Gimmick dabeiwar. Da ist eine Art Tetris drauf und noch ein, zwei Spiele. Seit einer Weile hat das Ding nicht mehr funktioniert. Ich habe neulich neue Batterien reingemacht, aber das hat auch nicht geholfen. Also hatte ich mich schon darauf vorbereitet, meiner Tochter schonend beizubringen, dass ihr geliebtes Spielhandy leider das Zeitliche gesegnet hat.
Heute ist das Gerät versehentlich mit der Jacke in der Waschmaschine gelandet. Ich dachte, jetzt können wir es wohl wirklich wegschmeißen.
Überleben Batterien eigentlich einen Waschgang? Zufällig waren da die guten Duracell Ultra M3 mit Energieanzeige drin. Habe sie getestet, und beide Batterien waren noch so gut wie voll. Hat mich einigermaßen erstaunt, aber gut. Beim Wiedereinlegen der Batterien hat der Apparat dann gepiepst. Ich dachte, das sind jetzt die letzten Todeszuckungen des abgesoffenen Chips. Aber weit gefehlt: Das Ding hat sich dann von selbst angeschaltet und benimmt sich seitdem völlig normal. Solche Robustheit hätte ich von einem Stück Billigelektronik nicht erwartet. Schräg…
Nachtrag vom 29.01.2010: Es hat sich herausgestellt, dass die Elektronik dann doch nicht so robust war. Mittlerweile ist das Gerät etwas launisch geworden und lässt sich manchmal nicht einschalten. Wenn man dann eine der Batterien herausnimmt und wieder einlegt, schaltet sich das Gerät aber von selbst ein. Es bleibt unterhaltsam.
