Im „Merkur“, was der schlechtere „Tagesspiegel“ ist,
hält Hanna von Prittwitz mal wieder die Stange hoch,
für einer der Hauptsprechpuppen der Asyl – und Mi-
grantenlobby, den Österreicher Gerald Knaus.
Derselbe gab sich unter Merkel im Kanzleramt die
Klinke in die Hand und durfte für die Bunte Republik
den Türkei-Deal aushandeln. Na diesen völlig beklop-
ten Deal, bei dem die Türkei aus der EU einen Migran-
ten zurücknahm und dann dafür einen anderen von
den Türken handverlesenen Migranten wieder in die
EU schickte. Solcherart sind halt die Deals, welche so
ein ,,renomierter Migrationsforscher“ so abschließt.
Und da solche vermeintlichen Experten meist nirgends
gefragt, so lungern sie mit Vorliebe in der Bunten Repu-
blik herum, wo es unter den Regierenden quasi zum
guten Ton gehört, sich selbst als oberste Schleuser und
Schlepper der Republik zu betätigen. Von daher darf
Knaus hier in der buntdeutschen Staatspresse auch
immer auf ihm zugeschusterte ,,Gastbeiträge“ hoffen,
wenn nicht gar eine niedere Journalistenseele das Be-
weihräuchern übernimmt.
diesen übernimmt nun also Hanna von Prittwitz. In
all ihrer Aufregung hat sie doch glatt ganz vergessen
es ihren Lesern mitzuteilen, warum der Seefelder Kul-
turverein Räsonanz sich mehr der Migration als der
Kultur zugewendet. Deren Mitglied Dr. Josef Hofmann
kann es denn auch gar nicht erwarten Gerald Knaus
dort als Gast begrüßen zu können.
Da ist selbst die Hanna von Prittwitz platt, dass der in
allen Talkshows der Ersten Reihe als vermeintlicher
Experte Dauergast seiende Knaus sich die Gelegenheit
nicht entgehen lässt, im Seefelder Kulturverein Räso-
nanz statt Kultur ihnen mit Migration kommen zu kön-
nen. Die von Prillwitz ganz überwältigt: ,, Das ist fast
eine Sensation angesichts seines Terminkalenders. Denn
Knaus ist regelmäßiger Gast in den deutschen Talkshows,
er hält überall in Deutschland Vorträge. Und hat Seefeld
dazwischen gequetscht“.
Eigentlich müsste sie es als Journalistin ja besser wissen,
dass ein mit ehrlicher Arbeit vielbeschäftigter Mann eher
keine Zeit dafür hat um als Dauergast in irgendwelchen
Talkshows abzuhängen und anderen beständig Vorträge
zu halten. Aber was kann man schon von jemanden er-
warten, der eben nichts anderes kann als große Reden
zu schwingen? Vielleicht finden wir hierin die Lösung,
warum der Türkeideal so beschi…, mhp bescheiden, aus-
gehandelt worden, weil Knaus schon damals lieber in
Talkshows abgehongen und große Reden geschwungen
als sich um Einzelheiten im Türkeideal zu kümmern.
Jedenfalls gibt es in seiner Heimat für den Österreicher
so wenig zu tun, dass er ,, Wahl-Berliner“ wurde. Wahr-
lich hat es ihn nach Buntdeutschland gezogen, weil ihn
2015 die Teddybär-Schmeißer davon überzeugt, dass es
nur in diesem Land so viele Einfaltspinsel, Leicht – und
Coronagläubige usw. gibt, wie sonst niegends auf der
Welt. Zumal er nur hier in Talkshows und beim große
Reden schwingen, nie mit Gegenwind zu tun bekommt
und niemand ihm widerspricht. Das alleine schon dürfte
den Umzug nach Berlin voll und ganz rechtfertigen.
Und natürlich ist auch der Dr. Josef Hofmann samt sei-
nen ,,Kulturverein“ voll auf Line der Asyl – und Migran-
tenlobby und die ist in Sachen Migration schon soweit
vorangeschritten, das der Dr. Hoffmann ,,in München
selbst Deutsch als Fremdsprache“ unterrichten kann.
Wobei man getrost davon ausgehen kann, dass der Dr.
dort nicht etwa den Bayern Hochdeutsch lehren tut.
Knaus ist bekannt geworden als Kopf hinter dem EU-
Türkei-Abkommen. „Dieses ist mittlerweile eine Blau-
pause, an der sich ähnliche Abkommen orientieren“,
erklärt Hofmann.
Das kann tatsächlich sein, das es die Blaupause etwa
für Abschiebungen ist, wo man den Betreffenden ja
auch nicht abgeschoben bekommt, und wenn doch,
dann ist der Betreffende bald wieder hier in Deutsch-
land! Das ist fast wie bei Knaus Türkeideal, wo es ja
auch keiner bemerkte, dass es im Endeffekt bedeut-
end billiger gewesen, gleich den einen Migranten in
der EU zu behalten, als den in die Türkei zu senden
und dafür einen anderen zugeschickt zu bekommen,
um dann für beide die Zeche zahlen zu müssen.
Ist zwar so gelaufen, klingt aber bei dem Dr. Hoffmann
ganz anders: ,,Es gehe um eine Balance zwischen Mensch-
lichkeit und Kontrolle, um den Ausgleich wirtschaftlicher
und gesellschaftlicher Interessen. „Dies geschieht nicht
ohne kontroverse Diskussionen, nicht ohne notwendiges
Abwägen berechtigter, gegenläufiger Argumente und
Interessen.“ Ja und während man noch schwer am dis-
kutieren und abwägen, hat man am Ende statt einen
dann zwei Migranten auf dem Hals, aber nun vermeint-
lich über beide die Kontrolle!
Allerdings ist Hanna von Prittwitz ebenso wenig in der
Lage wirklich interessante oder gar informative Artikel
zu verfassen, wie ihrem Leser es erklären zu können,
warum es in einem vorgeblichen Berliner Kulturverein
die Hauptaufgabe ist Diskussionen über Migration ab-
zuwägen oder solche überhaupt erst zu führen. Die von
Prillwitz ist ja noch nicht einmal in der Lage nachzufra-
gen! Etwa, was das nun für eine Demonstration gewesen,
auf der sich Gerald Knaus und Dr. Hoffmann getroffen,
und warum dort gleich demonstriert worden und nicht
erst diskutiert und abgewogen.
Natürlich kann man es im „Merkur“ auch für die einzig
wichtige Information gehalten haben, dass der Dauer-
gast Knaus nun noch einen Auftritt dazubekommen
hat.
Wenigstens über diesen Auftritt erfährt dann der Leser
doch noch etwas, nämlich: ,, In seinem Vortrag in Seefeld
werde Gerald Knaus die tödlichen und inhumanen Gren-
zen Europas und das Versagen der EU in ihrer Migrations-
politik untersuchen. „Durch die Verbindung von empir-
ischen Belegen und Ethik hinterfragt er die Behauptung
von Rechtspopulisten, dass irreguläre Migration eine exis-
tentielle Gefahr darstellt und dass die Kontrolle dieser Mi-
gration notwendigerweise zu ‚hässlichen Bildern‘ führt,
einem Euphemismus für blanke Gewalt an den Grenzen“,
so Hofmann“. An dieser Stelle erfahren wir nicht warum
der Kulturverein zu Seefeld an seine Grenzen geht, um
die irreguläre Migration zu erörtern.
Offensichtlich hat der Dr. Hoffmann und womöglich sein
ganzer Seefelder Verein ein paar Märchenstunden der
Staatspresse zur Migration geschwänzt. Nur so konnte
ihm die Meldung entgehen, dass ,,Russland und Belarus
die irreguläre Migration als Waffe einsetzen“! Das ist ja
fast schon Blasphemie da es noch zu behaupten, dass
irreguläre Migration keine Gefahr darstelle!
Leider kann uns hier Hanna von Prittwitz auch nicht
weiterhelfen, denn die ist schwer damit beschäftigt den
Rest ihres Artikels schwer Werbung für Knaus Vortrag
im Seefelder Kulturverein zu machen.
Der Leser kann nur hoffen, dass der „Merkur“ über die
Veranstaltung berichtet, und dies möglichst nicht durch
Hanna von Prittwitz, damit er erfährt, was es wohl für
Menschen sind, die bereit sind 15 Euro auszugeben, nur
um Gerald Knaus sprechen zu hören. Zumal, wenn man
sich dessen Geschwätz nebst ,,Diskussion“ auch völlig
umsonst in eine der unzähligen Talkshows der Ersten
Reihe antun kann, was denn noch den Vorteil hat, das
man sich zuvor reichlich betrinken oder gegebenenfalls
das man es aus der Mediathek bezieht, sogar noch vor-
oder zurückspulen kann. Und zwar ohne der Asyl – und
Migrantenlobby dafür 15 Euro in den Rachen zu schmei-
ßen!
Hier wie immer auch der Original-Beitrag: