Die heutigen Redebeiträge

Klaus Rees, Bielefelder Bündnis gegen Rechts

„Es ist großartig, dass so viele, dass ihr alle heute gekommen seid! Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen gegen rechtsextreme Organisationen und Parteien, die es leider auch in Bielefeld gibt!

Wir setzen aber auch ein deutliches Zeichen gegen zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft durch menschenfeindliche Narrative! Und wir setzen ein unübersehbares Zeichen gegen den Tabubruch, der in der letzten Woche im Bundestag stattgefunden hat.

Es ist gerade einmal ein Jahr her, dass wir an der gleichen Stelle gegen die gesellschaftliche und politische Rechtsentwicklung sowie die gerade bekanntgewordenen Vertreibungsphantasien einer rechtsextremen Clique demonstrierten, zu der Mitglieder der AfD und der Identitären Bewegung gehörten.

Der Begriff „Remigration“ war im Jahr 2023 noch „Unwort des Jahres“. Mittlerweile hat er es ins Wahlprogramm einer Partei geschafft, die in Teilen ganz offiziell als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestuft wird. Einer Partei die ganz offen Werte des Grundgesetzes in Frage stellt, die wieder Menschen erster und zweiter Klasse schaffen will, einer Partei, die unsere Freiheit bedroht und die Gesellschaft spaltet. Einer Partei, die vorbestrafte Rechtsextremist*innen in ihren Reihen hat und die offen von einem „Systemwechsel“ schwadroniert und die allein im Bundestag mehr als 100 Rechtsextremisten beschäftigt.

Eine solche Partei ist nicht „normal“, sie gehört auch nicht in unsere Parlamente, sondern sie gehört wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten! Wir wollen nicht, dass ihre Demokratiefeindlichkeit aus Steuermitteln finanziert wird und wir sagen: Keine Stimme für die extreme Rechte!

Liebe Freund*innen,

es zeigt sich ganz deutlich, dass die Verschiebung der politischen Diskussion nach rechts und die Fokussierung auf die Migrationspolitik nur bei der AfD einzahlt und gerade nicht zu einer Reduzierung ihrer Zustimmungswerte führt. Anstatt sich um die Lösung dringender Probleme beim Wohnungsbau, im Sozial- und Bildungsbereich, bei Wirtschaft und Beschäftigung oder beim Klimaschutz zu kümmern, überbieten sich die demokratischen Parteien seit Monaten mit einer immer restriktiveren Migrationspolitik.

Es kann nicht sein, dass die Menschen, die auf diese Zusammenhänge hinweisen, wie Murisa Adilovic, die Vorsitzende des Bielefelder Integrationsrates, die heute unter uns ist, dafür auch noch öffentlich denunziert wird! Wir brauchen solche Menschen wie Dich, liebe Murisa, sei bitte auch weiterhin laut!

Nach den grausamen Verbrechen in Solingen, Magdeburg oder Aschaffenburg, wird nicht nach den wirklichen Ursachen gesucht, sie werden wieder nur instrumentalisiert, um die nächste Spirale der Asylrechtsverschärfung, der Einschränkung der Rechte von Menschen mit internationaler Familiengeschichte zu drehen.

Im Bundestag wird ein Gesetz eingebracht, bei dem der Name schon widerlich ist: „Zustrombegrenzungsgesetz“. Hier werden Schutzbedürftige auf der Flucht entmenschlicht und zu einer Bedrohung stilisiert, die an eine Naturkatastrophe erinnert. Das ist der nächste Schritt zur Abschaffung des Asylrechts und für eine Festung Deutschland mit Mauern und Zäunen!

Weil wir das nicht wollen, sind wir heute hier! Denen, die solche Gesetzesentwürfe schreiben und für die Stimmen einer Nazipartei für eine Mehrheit dafür in Kauf nehmen, sagen wir deutlich:
Hört auf, an unserer Demokratie zu zündeln und zwar sofort! Keine Zusammenarbeit, keine Mehrheiten mit Rechtsextremisten und ihrem parlamentarischen Arm, der AfD! Weder in Berlin, in Dresden, in Erfurt oder anderswo!

Wenn die Brandmauer nicht steht, dann werden wir eben aufstehen und die Brandmauer sein. Vor einem Jahr sind mehr als drei Millionen auf die Straße gegangen, es sieht ganz danach aus, als wenn wir diese Zahl in diesem Jahr noch toppen könnten!

Eine starke Zivilgesellschaft, also wir alle, muss den Druck aufbauen, der notwendig ist, um die Rechtsextremen zu stoppen und unsere Demokratie und ihre Werte zu schützen. Eine Lehre aus unserer Geschichte ist doch, dass wir diejenigen, die die Grundlagen unseres gleichberechtigten Zusammenlebens, unsere bürgerlichen Freiheiten und unsere demokratische Verfassung zerstören wollen, nicht unterschätzen dürfen.

Ich möchte schließen mit einem Auszug aus dem Brief des Holocaust-Überlebenden Dr. Leon Weintraub an Friedrich Merz:

„Ich habe als Überlebender sehr unter der Verblendung der Mitläufer im sogenannten 1000-jährigen Reich gelitten, ein großer Teil meiner Familie wurde ermordet. Bitte hören Sie nicht auf die Lockrufe der Rechten und vor allen Dingen, nehmen Sie ernst, was diese von sich geben, sie meinen, was sie propagieren! Unser Grundgesetz deklariert: „Asylrecht ist Menschenrecht“. Wir sind als Menschen geboren, bleiben Sie Mensch, Herr Merz.“

Wir bleiben wachsam und hören nicht auf für Demokratie und Menschenrechte, gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu streiten! Wir sind die Brandmauer gegen Rechts!

– es gilt das gesprochene Wort –

Redebeitrag Alevitische Kultusgemeinden in OWL, Bahar Coşkun und Ismael Taş

Redebeitrag Ev.-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld, Bertold Becker

Alles, was ihr wissen müsst

Wir treffen uns auf dem Jahnplatz. Die Bühne findet ihr am Eingang zur Bahnhofstraße.

Auftakt-Kundgebung: Jahnplatz

  • Ab 16:45 Uhr: Musik mit Mina Richman
  • 17 Uhr Start der Kundgebung.
    • Moderation: Feride und Annelie (Deutscher Gewerkschaftsbund)
    • drei Redebeiträge à 5 min: „Bielefelder Bündnis gegen Rechts“, „Aktion für Demokratie und Respekt“ und „Alevitische Gemeinde“
    • Zwischendurch stellen wir euch die verschiedenen Bereiche der Zivilgesellschaft vor, die sich in der Demo als so genannte „Demoblöcke“ präsentieren.
  • anschließend: Beginn der Demonstration

Demoroute

Jahnplatz – Alfred-Bozi-Straße – Obernstraße – Alter Markt – Rathausstraße – Niederwall – Jahnplatz

Es begleiten uns eine Sambagruppe und der WOZA-Chor, zwischendurch gibt es zwei bis drei kurze Redebeiträge vom Pkw. Es kann sein, dass wir so viele sind, dass dies nicht alle mitbekommen …

Abschluss-Kundgebung: Jahnplatz

  • zurück am Jahnplatz erwarten euch vier Redebeiträge á 5 min: Deutscher Gewerkschaftsbund, AK Asyl, Evangelische Kirche und OMAS gegen Rechts
  • Abschluss mit dem „Chor der OMAS“
  • voraussichtliches Ende: 19.30 Uhr

Anfahrt

Kommt früh, es könnte voll werden! Der Jahnplatz wird gesperrt.

Ab 16:30 Uhr halten weder Busse noch StadtBahnen (!) am Jahnplatz – die Zugänge zur StadtBahn sind gesperrt. Nutzt die StadtBahn-Haltestelle Rathaus oder kommt früher – alle Empfehlungen zum ÖPNV findet ihr bei moBiel.

Transparente und Schilder

Unsere Demo soll bunt und vielfältig werden, so wie unsere Stadtgesellschaft. Selbstgemalte Schilder und Transparente, Fahnen (Stangenlänge max. 2 m) und andere Accessoires sind herzlich willkommen! Parteifahnen und Nationalitätenflaggen sind nicht erwünscht.

Damit alles reibungslos klappt

Die zahlreichen Ordner*innen erkennt ihr an weißen Binden am Oberarm, bitte folgt ihren Anweisungen. Die Demoleitung erkennt ihr an Westen mit entsprechender Aufschrift. Sie steht im direkten Kontakt mit den Verantwortlichen für die vor Ort eingesetzten Polizeikräfte. Der Arbeiter-Samariter-Bund begleitet uns mit einigen Sanitäter*innen. Ein Sicherheitskonzept wurde mit der Polizei entwickelt.
Danke für alle, die mithelfen!

Keine Stimme für die extreme Rechte

Die extreme Rechte ist eine Gefahr für unsere Freiheit und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Alle, die nicht  ihrem überkommenen Frauen- und Familienbild entsprechen, sollen an den Rand gedrängt werden. Soziale  Sicherungen will sie abschaffen. Sie spaltet die Gesellschaft und hetzt die Menschen gegeneinander auf. Wir sind aber darauf angewiesen, uns gegenseitig zu helfen. Menschen mit Migrationshintergrund erklärt die extreme Rechte zu Sündenböcken für soziale Probleme und will sie des Landes verweisen. Etwa 40 Prozent der Menschen in Bielefeld haben einen Migrationshintergrund, die meisten mit deutschem Pass. Dadurch würden Menschen ihrer Zukunft beraubt, Familien, Freundeskreise und Nachbarschaften auseinandergerissen.

In Bielefeld marschieren Monat für Monat mehrere hundert Neonazis, Reichsbürger und Verschwörungsgläubige durch die Stadt. Durch Fahnen mit Friedenstauben und Lichterketten in der dunklen Jahreszeit zeigen sie ein vermeintlich harmloses Erscheinungsbild. Aber: Auf Transparenten mit dem Unwort der „Remigration“ fordern sie die Vertreibung unserer Nachbarinnen und Kollegen. Entlang der Themen der AfD heizen die Redner dem Publikum ein oder lassen Politiker der Partei gleich selbst dort reden. Hinter den Veranstaltungen steht die Gruppe „Bielefeld steht auf“. Auf deren Internetpräsenz werden täglich rassistische und antisemitische Ressentiments und extrem rechte Verschwörungsmythen verbreitet.

Ob Wohnungsnot, Klimawandel, Armut oder soziale Ungleichheit, es gibt viele Probleme in unserem Land. Aber sie werden nicht durch das Anheizen von Hass, Neid und Gewalt gelöst. Dazu braucht es Engagement, Zusammenhalt und Solidarität. Dafür gehen wir in Bielefeld auf die Straße.

Spendenkonto:
Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld; IBAN: DE42 3506 0190 2006 6990 68;
Verwendungszweck: Bündnis gegen Rechts

Einladung zur Gedenk- und Solidaritätsveranstaltung am 07. Oktober 2024

Am 7. Oktober 2023 überfielen Hamas-Terroristen Kibbuzim, Städte, Dörfer und ein friedliches Musikfestival. Über 1.200 Menschen wurden bei diesem Massaker getötet. Frauen wurden systematisch vergewaltigt und gedemütigt. 251 Geiseln wurden verschleppt. Und noch immer befinden sich Geiseln in der Gewalt der Hamas.

Bei den während des Terrorangriffs begangenen Morden handelt es sich um den größten Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust.

Diese schrecklichen Taten haben tiefe Wunden in Israel und der jüdischen Gemeinschaft hinterlassen – der Tag hat für die Menschen in Israel und Jüdinnen und Juden weltweit bis heute nie wirklich geendet. Wir möchten mit dieser Veranstaltung all jenen Raum geben, die trauern, innehalten, erinnern und ihre Solidarität zeigen wollen. Die Kundgebung richtet sich an alle, die gegen den Terror stehen und für die Befreiung der Geiseln eintreten.

Lasst uns am 07. Oktober 2024 um 17:30 Uhr auf dem Alten Markt in Bielefeld zusammenkommen, um der Opfer dieses Tages zu gedenken und gemeinsam Hoffnung für eine friedlichere Zukunft zu schöpfen.

Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen – gegen den Terror und für die Freiheit, gegen die Gewalt und für das Leben.

Wir laden alle ein, mit uns diesen Moment des Erinnerns, Gedenkens und der Solidarität zu teilen.

Kundgebung gegen „Bielefeld steht auf“ am 05.10.24

Auch im Oktober sollen die sogenannten Querdenker der rechtsextremen Gruppe „#Bielefeld steht auf“ nicht unwidersprochen über Bielefelds Straßen laufen dürfen!

Samstag, 05.10. um 15 Uhr am Jahnplatz

Kommt alle!

Kundgebung „Kultur für Demokratie“ am 14.09.2024

Euch erwartet eine große Bühne auf dem (für den Verkehr gesperrten) Jahnplatz, und vor allem ein volles, vielfältiges Programm. Kommt zahlreich am 14.09.2024 von 14-22 Uhr! Bringt viele Freund*innen, Nachbar*innen, Bekannte und Verwandte, eure Kolleg*innen und Vereinsmitglieder mit, damit die Kundgebung zu einem deutlichen Zeichen für Zusammenhalt, Demokratie und Menschenwürde in unserer Stadt wird!

Das Programm

Kultur für Demokratie bedeutet natürlich ganz viel Kultur auf der Bühne. Ein anspruchsvolles Programm, das zunächst nachmittags um 14 Uhr mit Mitmach-Aktionen für Kinder und Infoständen familienfreundlich startet, und sich ab 16 bis 22 Uhr mit dem bunten Bühnenprogramm steigert. Für Geschmäcker, die so vielfältig sind wie unsere Gesellschaft.

ab 14 Uhr:
> Mitmach-Aktionen, Infostände & Kultur auf dem Platz: Spielmobil / Streetsoccer / “Nice to meet you”
15.45 Uhr:
> Bläserchöre des Stadtkantorats vor der großen Bühne auf dem Jahnplatz

ca. 16.00 -18 Uhr:
> Eröffnung und Start des Bühnenprogramms – Bündnis gegen Rechts
> Kater Kati: Kinderrock und Elternpop
> Poetry Slam – organisiert vom Bielefelder Jugendring
> Mina Richman. Ehrlich. Queer. Selbstbestimmt.
> Oder so! Deutsch Pop
> Ansprache des Oberbürgermeisters Pit Clausen
> Near Zero. Rock
> Politische Kurzstatements

ca. 18.00-19.30 Uhr:
> Nadu. Deutschpop – Mitmachaktion
> Dank an Unterstützer:innen
> Ingo Börchers. Comedian
> Beatbox. Rockmusik
> Se Bethels
> Carmen Priego (Stadttheater Bielefeld) & Integrationsrat: Statements
> Poetry Slam – organisiert vom Bielefelder Jugendring
> Politische Kurzstatements

ca. 19.30-22.00 Uhr
> Nadu. Deutschpop – Mitmachaktion
> Jugendparlament der Stadt Bielefeld. Statements
> Poetry Slam – organisiert vom Bielefelder Jugendring
> Greek Company. Musik
> Uwe Banton & Wale Bakare und Yah Meek. Reggae
> Bunt (A). Bunte Mischung aus kurdischer und arabischer Folklore gemischt mit „westlich“ geprägtem Rock
> Abschließende Worte & Ende der Kundgebung. Bündnis gegen Rechts

Ausführliche Infos zu Künstler:innen findet ihr auf unserer Aktions-Webseite Kultur für Demokratie.

Kultur für Demokratie und Menschenwürde – Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit!

Demokratie, Vielfalt und Achtung der Menschenwürde sind elementar für unser Zusammenleben. Nach den großen Demonstrationen und Kundgebungen, auch in Bielefeld, ist es jetzt an der Zeit, unseren solidarischen Zusammenhalt erneut zu zeigen. Denn wir alle sind aufgefordert nicht nur im Jubiläumsjahr des Grundgesetzes unsere demokratischen Errungenschaften und Werte zu verteidigen.

Jetzt, wo wir täglich Hass und Hetze in sozialen Netzwerken, Medien und Talkshows erleben. Jetzt, wo täglich antidemokratische und menschenfeindliche Ideen und rechtsextremistische Inhalte verharmlost werden. Die brutalen Angriffe auf Mitglieder demokratischer Parteien zeigen, dass es längst nicht nur um Worte geht!

Freiheit, Gleichheit und Würde dürfen niemandem abgesprochen werden. Dafür stehen wir zusammen und wir werden nicht leise. Wir sind eine demokratische, vielfältige und weltoffene (Stadt-)Gesellschaft. Zusammen verteidigen wir unsere Demokratie gegen Populismus, rechte Hetze und verurteilen Deportationsphantasien!

Lasst uns gemeinsam mit vielen Vereinen, Organisationen und Institutionen, Religionsgemeinschaften, Kultur, Politik und Wirtschaftein deutliches Zeichen für Zusammenhalt, Demokratie und Menschenwürde in unserer Stadt setzen!

Mehr Infos zu Unterstützer:innen findet ihr auf unserer Aktions-Webseite Kultur für Demokratie.

20. Mahnwache

Die Mahnwachen finden jeweils unmittelbar vor den Gottesdiensten in der Synagoge statt, um den Gemeindemitgliedern die klare Botschaft zu vermitteln: „Ihr seid in Bielefeld gewollt und wir stehen an eurer Seite!“ Den diesmaligen Redebeitrag hält Karin Schrader (Bürgermeisterin und SPD-Ratsmitglied).
Bitte nehmt zahlreich daran teil!
#NieWiederIstJetzt

19. Mahnwache vor der Synagoge

Auf die Straße gegen Antisemitismus! Schutz und Solidarität für unsere jüdischen Mitbürger*innen!

Es handelt sich um die mittlerweile 19. Mahnwache, die das Bielefelder Bündnis gegen Rechts seit dem 07. Oktober 2023 organisiert; dem Tag, an dem die radikalislamistische palästinensische Terrororganisation Hamas Israel angegriffen hat.Seitdem sind Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland verstärkt antisemitischen Angriffen ausgesetzt.

Die Mahnwachen finden jeweils unmittelbar vor den Gottesdiensten in der Synagoge statt, um den Gemeindemitgliedern die klare Botschaft zu vermitteln: „Ihr seid in Bielefeld gewollt und wir stehen an eurer Seite!“
#NieWiederIstJetzt 

Kultur für Demokratie

Kundgebung am 14.09.2024 mit buntem Kulturprogramm

Kultur für Demokratie und Menschenwürde – Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit! Demokratie, Vielfalt und Achtung der Menschenwürde sind elementar für unser Zusammenleben. Nach den großen Demonstrationen und Kundgebungen, auch in Bielefeld, ist es jetzt an der Zeit, unseren solidarischen Zusammenhalt erneut zu zeigen.
Gemeinsam mit vielen Vereinen, Organisationen und Institutionen, Religionsgemeinschaften, Kultur, Politik und Wirtschaft wollen wir am 14. September 2024 ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt, Demokratie und Menschenwürde in unserer Stadt setzen.

Deswegen planen wir Kultur für Demokratie als eine Kultur-Kundgebung:

Wir planen ein Programm, das durch die breite Vielfalt alle Menschen in Bielefeld, von groß bis klein, ansprechen soll. Dafür ist eine große Kundgebung auf dem Jahnplatz angemeldet worden, der für diesen Tag ganz im Zeichen der Demokratie genutzt wird.

Organisiert wird ein vielfältiges Bühnenprogramm von 14 bis 22 Uhr

Um 14 Uhr starteten wir mit einem bunten Programm für Kinder, Jugendliche und Interessierte, gegen 16 Uhr wird eine bekannte Kinderband auftreten.
Alle Menschen sind eingeladen sich zu beteiligen, dafür sollen auf der großen Bühne Mitmachaktionen stattfinden, wie z.B. gemeinsames Singen. Auch das weitere Kundgebungsprogramm wird auf der großen Bühne stattfinden.
Das breite kulturelle Angebot mit bekannten lokalen und überregionalen Bands und Künstler*innen, gespickt mit politischen Kurztalks und Aktionen, soll die Menschen verbinden, Gemeinschaft schaffen und unsere Demokratie feiern. Die Kundgebung endet um ca. 22 Uhr. Alle Beiträge sind natürlich kostenlos!

Hier gehts zum Programm

Schaut gern auf die Homepage von Kultur für Demokratie, meldet euch gern als Unterstützer*in – sei es mit einer Spende oder als helfende Hand – informiert euch über den Aufruf und die geplanten Aktionen – und macht mit!

Termin Gegendemo gegen „Bielefeld steht auf“ verschoben

Achtung bitte: Die #Bielefeld|er Querdenker marschieren das nächste mal am Sonntag, den 07.04., statt am Freitag, den 05.04.! Und auch bereits um 14 Uhr.

Dadurch ändert sich auch das Hashtag von #bi0504 auf #bi0704!

Bitte weitersagen!

Weitere Infos findet ihr hier:
https://x.com/klaus_ft/status/1771485951912481163?s=46

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