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Interview mit dem russischen Philosophen Alexander Dugin: „Es gibt zwei Putins“ [Video]

Derzeit schaut es aus, dass die Russisch-Orthodoxe gegen den Vatikan das große Gefecht spielen.

Die Tussi versteht Gemeinschaft nicht, versteht nicht den Unterschied zwischen Individuellem und Gemeinschaftlichen!

Quelle: deutsch.rt.com

Interview mit dem russischen Philosophen Alexander Dugin: "Es gibt zwei Putins" [Video]

Der „Boogeyman“ für liberale Denker im Westen: Alexander Dugin
Alexander Dugin gilt als „Ideengeber Putins“, zumindest in den westlichen Medien. Er selbst sagt, den russischen Präsidenten nicht persönlich zu kennen. Grundsätzlich darf an seinem Einfluss in die russische Politik gezweifelt werden. Doch was sagt der Philosoph und Publizist selbst dazu?

Einfluss auf Dugins Philosophie, die „Vierte politische Theorie“, nahmen die Westeuropäische Neue Rechte, die Konservative Revolution, der Panrussismus, kulturalistische Elemente und das esoterisch-metaphysische Denken von René Guénon und Julius Evola.

Deutsche Denker wie Friedrich Nietzsche, Karl Haushofer und Carl Schmitt haben ihn ebenfalls beeinflusst. Zudem gibt er an, die Wurzeln der deutschen Kultur zu lieben, behauptet aber, dass das heutige Deutschland „eine Art Gegen-Deutschland“ sei.

Seiner Meinung nach lesen und verstehen die Deutschen heute weder ihre eigenen Autoren noch diskutieren sie über diese. Ihm zufolge würden die Deutschen momentan in einer „degradierenden Zivilisation“ leben. Im Interview mit RT äußert sich Dugin jedoch vor allem zu Russland.

Fulford-Interview: Die Befreiung der Menschheit von einem schrecklichen Regime babylonischer Schuldsklaverei

Fulford-Interview: Die Befreiung der Menschheit von einem schrecklichen Regime babylonischer Schuldsklaverei

Quelle: n8waechter.info

Benjamin Fulford ist vielen aufmerksamen Lesern im Internet ein Begriff. Geboren 1961 in Kanada, begann er seine Karriere als Journalist im Jahr 1986 bei Knight-Ridder Financial News und wurde 1998, nach diversen Stationen in Asien, zum Chef-Korrespondenten des Magazins “Forbes“ in Japan – eine Position, welche er im Jahr 2005 kündigte, um sich im Anschluss als Buchautor zu bedingen.

Erhöhte Bekanntheit erlangte Fulford im Jahr 2007 durch sein Interview mit David Rockefeller und viele verfolgen seine bisweilen sehr kryptischen und mit Verschwörungen auf der ganzen Welt gespickten wöchentlichen Berichte, welche auf den ersten Blick einen durchaus weltfremden Eindruck erwecken.

Am 20. Juli 2017 veröffentlichte die US-Seite TheMindUnleashed.com nun ein Interview mit Benjamin Fulford, welches hier in der deutschen Übersetzung wiedergegeben wird:

Frage: Wie stellt sich Ihre Ausbildung und Ihr journalistischer Hintergrund dar, Benjamin?

Antwort: Mein Ausbildungshintergrund ist vielfältig. Ich besuchte die Grade School [Grundschule] in Mexiko und Kanada und lernte in Spanisch und Englisch. Meine High School [Sekundarschule] war französisch. Als ich 17 war, ging ich in den Amazonas und lernte bei einem Shipibo-Schamanen an den Ufern des Ucuyali-Flusses in Nord-Peru.

Meine Universitätsausbildung erhielt ich an der Sophia-Universität in Tokio und an der Universität von British Columbia in Vancouver, Kanada. Meinen Abschluss habe ich in asiatischen Lehren gemacht, mit Spezialisierung auf das Gebiet China. Da ich allerdings rund 10 Jahre an Studiengängen vorzuweisen habe, denke ich von mir selbst als ein Generalist.

Frage: Sie sprechen auch verschiedene Sprachen?

Antwort: Ja, fließendes oder annähernd fließendes Englisch, Japanisch, Französisch und Spanisch. Dazu kann ich mich in Mandarin und den verschiedenen romanischen Sprachen verständigen.

Frage: Nachdem Sie bei einem so bekannten Medienunternehmen [Forbes] angestellt waren, was hat Sie veranlasst Ihre Arbeitsstelle aufzugeben?

Antwort: Es gab viele Gründe, aber hauptsächlich hatte es mit Zensur zu tun. Als die Citibank aus Japan herausgeschmissen wurde, weil sie bei der Geldwäsche für Verbrecherbanden erwischt wurde, weigerte sich Forbes die Story zu bringen, obwohl meine Quellen Mitarbeiter des Finanzministeriums waren, welche sich offiziell äußerten.

Das Fass zum Überlaufen brachte für mich der Auftrag eine Story über eine Computervirus-Softwarefirma zu bringen. Ich reiste in die Philippinen, um deren Laboratorien zu besuchen und als ich vor Ort war, suchte ich den Erschaffer des “I love you“-Virus auf, welcher Milliarden Dollars an Schäden verursacht hatte. Er behauptete, dass die Antivirus-Firma ihn dafür bezahlt hatte, den Virus zu erstellen.

Ich dachte, ich hätte einen großen Knüller, aber meine Herausgeber weigerten sich, die Story zu bringen, weil sie der Ansicht waren, dass ich “unzuverlässig“ geworden wäre. Dann erzählte mir Herr Nakagawa, der Businessmanager in Japan, was die wahren Gründe dafür waren, dass die Story gestrichen wurde. Der Chef der Antivirus-Firma hatte Steve Forbes $ 500.000 bezahlt, damit er die Story killt. Das war der letzte Tropfen in das Fass.

Es war in jedem Fall eine recht beängstigende Sache, diese fette monatliche Gehaltszahlung und den renommierten Namen auf der Visitenkarte aufzugeben, welcher so viele Türen geöffnet hatte. Ich kann verstehen, warum viele Konzernjournalisten sich mit Zensur und Kontrolle abgeben, damit sie ihren Lebensstil aufrechterhalten können.

Frage: Sie haben gesagt, dass die japanische königliche Familie Ihnen Beweise dafür vorgelegt hat, da 9/11 ein Insidejob war und dass dies so eine Art großer “Weckruf“ für Sie gewesen ist. Können Sie das ein wenig weiter ausführen?

Antwort: Ich plante die Veröffentlichung eines Buches über die Korruption in Japan. Am Tag nachdem ich die ersten zwei Kapitel an meinen Agenten geschickt hatte, erhielt ich einen Anruf von Kaoru Nakamaru, einer Cousine des Kaisers Hirohito, welche mir sagte, ich wisse eine Menge über die dunkle Seite Japans, aber ich verstünde nichts von der dunklen Seite des Westens. Wir trafen uns und sie bat mich, das Buch nicht zu veröffentlichen, da es nicht das sei, was ich tief in meinem Herzen wirklich tun wolle. Dann gab sie mir ein 9/11-Video.

Damals dachte ich, dies sei eins dieser antisemitischen Verschwörungsvideos, über die ich in der New York Times gelesen hatte. Ich war entsprechend abgeneigt, es mir überhaupt nur anzuschauen. Als ich es jedoch tat, hat es mir wirklich die Augen geöffnet und mich auf den Weg intensiver Nachforschungen über die historische Wahrheit von False-Flags über die Zeitalter gebracht.

Frage: Sie haben ein Buch über 9/11 geschrieben, stimmts?

Antwort: Ja, das habe ich und es war in Japan ein Bestseller.

Frage: Sie haben sich auch sehr lautstark darüber geäußert, dass Fukushima ein absichtliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit war. Können Sie das bitte weiter ausführen?

Antwort: Zunächst einmal, die japanischen Behörden wurden vor dem 11. März 2011 von einem australischen Agenten gewarnt, welcher den Namen Richard Sorge (heute Alexander Romanov) trug, dass im Jahr 2000 eine 500 Kilotonnen-Nuklearwaffe von dem russischen U-Boot Kursk gestohlen und nach Japan geschmuggelt worden war, zum Zwecke nuklearen Terrors gegen das Land. Sorge sagte dies auch mir und ich schrieb darüber.

Sorge hatte seit mehr als 20 Jahren Drogen nach Japan hineingeschmuggelt und ging zu den Behörden, als eine nukleare Waffe zusammen mit seiner üblichen Drogenlieferung geschickt wurde. Die Bombe wurde zunächst zum Grundstück des ehemaligen Premierministers Yasuhiro Nakasone im westlichen Tokio gebracht und dann zum Gebäude der nord-koreanischen Citizen’s Association.

Laut Takamasa Kawase, vom japanischen Militärgeheimdienst, wurde die Bombe später an Bord des Tiefseebohrschiffs Chikyu gebracht. Lokale Nachrichtenberichte bestätigen, dass die Chikyu vor dem 11. März 2011 (oder 311, wie es in Japan genannt wird) Tiefenbohrungen im Meeresboden betrieb, genau beim Epizentrum des Fukushima-Erdbebens.

Nach dem Tsunami und dem nuklearen Angriff auf Japan, wurde ein christlicher Pastor namens Paolo Izumi von einem Mitglied der japanischen Verteidigungsstreitkräfte angesprochen, welcher sagte, dass er einer von 15 Leuten war, welche die Bombe in 5 kleinere nukleare Gerätschaften umbauten und diese seien von der Chikyu vor 311 in den Meeresgrund gebohrt worden. Damals dachte er, dass er an Erdbebenforschungen mitwirkte.

Nach dem Terroranschlag seien seine Kollegen allesamt ermordet worden, weshalb er bei seinem Pastor um Schutz ersuchte. Diese Person unterliegt nun dem Zeugenschutzprogramm und ist bereit öffentlich über das was geschehen ist auszusagen.

Es gibt noch eine Menge mehr zu diesem Thema, bitte finden Sie meine Artikel dazu im Internet.

Frage: Es handelt sich also um irgendeine Art weltweiter Elite, welche geholfen hat 9/11 und Fukushima zu orchestrieren?

Antwort: Die forensische Beweisspur führte zu Peter Hanz Kolvenbach, dem ehemaligen Chef der Jesuiten und zur P2-Freimaurerloge in Italien. Diese Leute haben eine faschistische Weltregierung unter ihrer Kontrolle zum Ziel.

Frage: Sie waren meines Wissens der erste Journalist, welcher öffentlich über die sogenannten “Global Collateral Accounts“ [etwa: weltweite Pfandsicherungskonten] geschrieben hat. Können Sie erläutern, was diese Konten sind und etwas über ihre Geschichte und ihren Zweck sagen?

Antwort: Dafür wäre ein ganzes Buch notwendig. Die Kurzversion ist, dass seit römischen Zeiten Gold und Silber im Austausch gegen Seide, Keramik und Gewürze vom Westen nach Asien geschickt wurde. Dies führte dazu, dass 85 % der weltweiten Edelmetalle in Asien endeten, zumeist unter der Kontrolle verschiedener asiatischer königlicher Dynastien.

Diese Gold wurde benutzt, um das Bretton Woods-System zu decken. Als der Westen jedoch seine Versprechen gebrochen hat, einen Marschall-Plan für die gesamte Welt aufzustellen und diesen stattdessen nur in den unter ihrer Kontrolle stehenden G7-Ländern anwendete, wurde der Zugang zum Gold abgeschnitten.

Den USA ging das Gold in den frühen 1970ern aus, was zum Nixon-Schock führte, als der US-Dollar aus dem Goldstandard genommen und auf den Ölstandard gesetzt wurde.

Der Petrodollarstandard wird nun wieder von einem Goldstandard ersetzt, aber der Prozess ist noch nicht vollständig und es gibt eine fortgesetzte Pattsituation zwischen dem Westen, welcher die Druckerpressen für die Euros, US-Dollars und den Yen hat und den Asiaten, welche das Gold haben.

Frage: Im August 2011 schrieben Sie über ein Treffen, welches vor der Küste Monacos zwischen einem Mann namens Neil Keenan und 57 Finanzrepräsentanten aus verschiedenen Ländern der Welt stattfand. Worum ging es bei diesem Treffen und warum war es so wichtig?

Antwort: Im Grunde wurde eine Allianz mit Rückendeckung der Aufrechten im US-Militär gebildet, um den elitären westlichen Blutlinien-Familien, welche ich als die Khasarische Mafia bezeichne, die Kontrolle des weltweiten Finanzsystems zu entreißen.

Frage: Es gibt also eine große internationale Allianz, welche sich der Eine-Welt-Ordnung entgegenstellt?

Antwort: Sie stellen sich nicht gegen eine Welt, vereint in Freundschaft und Rechtsstaatlichkeit. Sie stellen sich gegen eine Welt faschistischer Diktatur, kontrolliert von Satan anbetenden, elitären Blutlinien.

Die Anti-Russland-Hysterie vonseiten der Khasaren rührt von der Tatsache her, dass sie aus Russland hinausgeschmissen worden sind und Russland jetzt eine große christliche Wiederbelebung erlebt.

Frage: Was sind das für Quellen, von denen Sie Ihre Geheiminformationen erhalten?

Antwort: Meine Quellen sind vielfältig, darunter Leute in der P2-Freimaurerloge, beim FSB, bei der NSA, bei den gnostischen Illuminaten, der CIA, dem US-Militärgeheimdienst, den verschiedenen japanischen Verbrecherbanden, asiatischen Geheimgesellschaften, dem japanischen Militärgeheimdienst, den Nord-Koreanern, und so weiter.

Ich bin seit 30 Jahren Reporter und dies bedeutet, dass ich ein umfassendes Netzwerk an Kontakten aufgebaut habe.

Frage: Es gibt also vielen Leute innerhalb der Geheimdienstgemeinschaft auf der Welt, welche still und heimlich arbeiten und ebenfalls Teil dieser internationalen Allianz sind, die das Ende des korrupten Machtsystems der Welt anstrebt?

Antwort: Ja, in der Tat ist dies so.

Frage: Sie haben besagt, dass es 5 Mordversuche gegen Sie gegeben hat. “Jene“ wollen wohl eindeutig nicht, dass Sie derart enthüllende Informationen auf wöchentlicher Basis veröffentlichen?

Antwort: Ich wurde in Italien von Vincenzo Mazzara, einem Kaval der Teutonischen Ritter und hohem Mitglied der P2-Freimaurerloge vergiftet. In Sakhalin, Russland, versuchten japanische Gangster mich zu erschießen. Es gab mehrfache Versuche durch japanische Gangster mich in Osaka umzubringen, bezahlt von Rothschild-Agent Michael Greenberg. In einer U-Bahn in Tokyo wurde bei einem Angriff versucht, mit einem elektronischen Gerät einen Herzinfarkt zu verursachen. Und Mutsuaki Okubo, eine nord-koreanische Agentin, stach mich mit einer vergifteten Nadel.

Frage: Einige sagen, Sie seien ein Desinformant, weil gewisse Dinge nicht so gekommen sind, wie Sie es beschrieben hatten. Viele Dinge dagegen schon. Können Sie über einige größere Ereignisse sprechen, welche wie von Ihnen beschrieben geschehen sind?

Antwort: Wenn Leute mich als Desinformant bezeichnen, dann nennen sie mich im Grunde einen Lügner, was Verleumdung ist.

Meine Quellen haben mir gewisse Dinge gesagt, dass diese passieren werden und es kommt nicht immer so, wie meine Quellen es mir gesagt haben. In solchen Fällen zitierte ich meine Quellen und diese lagen falsch. So hat beispielsweise eine hochrangige CIA-Quelle nachhaltig daran festgehalten, dass Joe Biden Präsident werden würde, aber Donald Trump wurde es.

Dennoch haben einige meiner Quellen solche Ereignisse, wie den Lehman-Schock, den Sturz der Muslim-Bruderschaft in Ägypten, den nuklearen Angriff auf Japan in Fukushima, usw. akkurat vorhergesagt.

Frage: Es passieren also gute Dinge, obwohl die Medien diesen keine Aufmerksamkeit schenken?

Antwort: Definitiv geschehen gute Dinge und es ist für alle offensichtlich. Nur 6 % der Amerikaner vertrauen den Mainstream-Medien, was bedeutet, dass sie sich mit ihren ständigen Lügen und Vertuschungen selbst umgebracht haben.

Frage: Gibt es noch irgendwelche Botschaften, welche Sie mit der Welt oder jemandem im Besonderen teilen möchten?

Frage: Ja. Der Prozess der Erschaffung und Verteilung von Geld ist der Prozess zu entscheiden, was die Menschheit in der Zukunft tun wird. Dieser Prozess sollte ein öffentlich und transparent ausgeführter Dienst sein, kein privates Monopol in Gangsterhänden.

Wir kämpfen um die Befreiung der Menschheit von einem schrecklichen Regime babylonischer Schuldsklaverei – und wir gewinnen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

Eric Margolis: Stellt unsere Kriegsverbrecher vor das Gericht in Den Haag

Eric Margolis: Stellt unsere Kriegsverbrecher vor das Gericht in Den Haag

Von Eric Margolis

Eric MargolisDer Chilcot-Bericht diese Woche über die Rolle Britanniens beim Einmarsch in den Irak 2003 war so höflich und reserviert wie eine ordentliche englische Teeparty. Keine direkten Beschuldigungen, keine Rede von Kriegsverbrechen durch den damaligen Premierminister Tony Blair oder dessen Leitstern, Präsident George W. Bush. Aber immerhin ziemlich belastend.

Derartige Regierungsberichte und Kommissionen sind eher dazu bestimmt, die Wahrheit zu vernebeln statt zu enthüllen und hässliche Fakten unter Bergen von Papier zu begraben, wie im reizenden Programm „Yes, Prime Minister“ lustig bemerkt wurde.

Und unter Bergen von Lügen. Die größte Lüge auf beiden Seiten des Atlantiks war, dass die Invasion und Zerstörung des Irak das Ergebnis von „fehlerhaften Geheimdiensterkenntnissen“ war. Die Lager von Bush und Blair und die Medien der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs trieben diese absurde Linie voran.

Nachdem ich seit 1976 über den Irak berichtet hatte, war ich einer der ersten, der versicherte, dass Bagdad keine sogenannten Massenvernichtungswaffen besaß, sowie keine Möglichkeiten, diese zu befördern, falls es doch welche hatte. Dafür wurde ich hinausgeworfen und kam auf die Schwarze Liste des führenden TV-Netzwerks und führender Zeitungen in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Ich hatte keine Sympathie für den brutalen Saddam Hussein, dessen Geheimpolizei drohte, mich als Spion aufzuhängen. Ich konnte mich jedoch nicht der intensiven Kriegspropaganda anschließen, die aus Washington und London kam, serviert von den untertänigen verlogenen amerikanischen und britischen Medien.

Bei dem geplanten Einmarsch in den Irak ging es nicht um Atomwaffen oder Demokratie, wie Bush behauptete. Zwei mächtige Gruppierungen in Washington schlugen die Kriegstrommeln: fanatische proisraelische Neokonservative, die sich danach sehnten, einen Feind Israels zerstört zu sehen, und eine Clique von konservativen Ölmännern und Imperialisten rund um Vizepräsident Dick Cheney, die sich die riesigen Erdölreserven des Irak zu einer Zeit unter den Nagel reißen wollten, in der sie glaubten, dass das Erdöl zu Ende ging. Sie organisierten den Krieg gegen den Irak, eine eklatante und illegale Aggression wie Hitlers Einmarsch 1939 in Polen.

Britanniens kriecherischer Tony Blair zog mit den Kriegstreibern mit in der Hoffnung, dass das Vereinigte Königreich die Brösel der Invasion aufpicken und seine ehemalige wirtschaftliche und politische Macht in der arabischen Welt wieder festigen könnte. Blair war lange ein Favorit der britischen Neokonservativen gewesen. Der eloquente Blair wurde als Frontmann für den Krieg dem schwerfällig stockend sprechenden George Bush vorgezogen. Der wirkliche Kriegsherr war jedoch Dick Cheney.

Es gab keine „fehlerhaften Geheimdiensterkenntnisse.“ Es gab Geheimdienste, die unter Druck gesetzt wurden, eine falsche Geschichte zu erfinden, um ihren politischen Herren zu Diensten zu sein. Und einen Haufen falsche Berichte, zusammengebraut von unseren Alliierten im Mittleren Osten wie Israel und Kuwait.

Sogar nach dem milden Chilcot-Bericht liegt Blairs Reputation in Scherben, wie es sich gehört. Wie so ein intelligenter, beredter Mann zugelassen haben kann, von dem tölpelhaften Aufschneider Bush an der Nase herumgeführt zu werden, ist schwer zu ergründen. Europas Führer und Kanada weigerten sich, bei der anglo-amerikanischen Aggression mitzumachen. Frankreich, welches Bush vor der Katastrophe warnte, die er auslösen würde, wurde von US-Republikanern verleumdet und als „käsefressende Handtuchwerferaffen“ verunglimpft.

In der Sache selbst waren die Regierungen Bush und Blair die wirklichen Affen. Saddam Hussein, ein ehemaliger Alliierter der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde abgesetzt und gelyncht. Der Irak, das höchstentwickelte arabische Land, wurde nahezu völlig zerstört. Bis zu einer Million Iraker werden wahrscheinlich getötet worden sein, obwohl der Chilcot-Bericht nur von lächerlichen 150.000 spricht. Wie Saddam vorhergesagt hatte, stieß die Bush-Blair-Invasion die Tore der Hölle auf, und heraus kamen al-Qaida und dann ISIS.

Die Medien der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs, angeblich das Bollwerk der Demokratie, kippten um und wurden zu einem Organ der Kriegspropaganda der Regierung. Blair unterzog die illustre BBC einer Säuberung, weil sie seine Kriegstreiberei nicht voll unterstützte. Die BBC hat sich nie davon erholt.

Interessanterweise waren die Berichte dieser Woche über die Chilcot-Untersuchung tief in der New York Times vom Donnerstag begraben. Die New York Times war ein entscheidender Mitmacher bei diesem Krieg. Das waren auch das Wall Street Journal, Fox News und die großen TV-Netzwerke. Ohne ihre schändliche Duldung wäre es wahrscheinlich nicht zum Krieg gegen den Irak gekommen.

Bush und Blair haben fast 4.500 getötete amerikanische Soldaten auf dem Gewissen, die Verwüstung des Irak, unseren Krieg um eine Billion Dollar, das sich immer weiter ausbreitende Chaos im Mittleren Osten, sowie die Gewalt, die wir zu Unrecht dem „Terrorismus“ und dem sogenannten „radikalen Islam“ in die Schuhe schieben.

Die Männer und Frauen, die für diese größte Katastrophe unseres Zeitalters verantwortlich sind, sollten zur Rechenschaft gezogen werden. So lange Bush und Blair herumstolzieren und Vortragshonorare kassieren, haben wir kein Recht, andere Länder, auch nicht Russland und China zu belehren, wie man eine Demokratie oder einen Rechtsstaat betreibt. Bush und Blair sollten wegen Kriegsverbrechen vor das Gericht in Den Haag gestellt werden.

***

Dieser Beitrag wurde übersetzt und erstveröffentlicht von Antikrieg.com

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag


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DER LETZTE AKT – Die Kriegserklärung der Globalisierer an alle Völker der Welt

Viele Menschen lassen sich von den Mainstreammedien in den Irrglauben versetzen, dass die bösen Diktatoren in den arabischen Staaten (Irak, Lybien, Iran, Syrien usw.) oder in Russland und China sitzen. Und das obwohl in den letzten 40 Jahren bei allen Kriegen die Amerikaner und großteils auch europäische Staaten wie Frankreich, England oder Deutschland unter dem Deckmantel der Nato hauptbeteiligt waren. Dabei muss man sagen, dass mehrheitlich die Menschen dieser Völker wenig davon wissen und dies auch nicht wollen. So ein Vorgehen ist nur mit unendlichem Lügen der Regierungen und der gesamten Mainstreampresse möglich.

Es ist eine Gruppe von Globalisierern, die mittels NGO´s, dem Deckmantel der Philatropie, der Religion (Vatikan, Jesuiten) der Demokratisierung etc., die die Völker dazu missbraucht. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass ein Großteil des Adels, der zum Schein zugunsten von demokratischen Regierungen zurückgetreten ist, nach wie vor groß mit im Geschäft ist. Es wird also alles so verdreht, dass man sich nur noch schwer auskennen kann.

Dazu ein höchst interessanter Bericht vom Blog Kuturstudio mit einem Interview, das Dr. Michael Vogt mit Richard Melisch geführt hat.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat es nicht an Versuchen von Welteroberern gemangelt, sich die Erde untertan zu machen. Ob zum Zweck des Raubbaus an fremden Ländern zur Berei­cherung des eigenen, wie etwa das Römische Reich, ob im Zeichen des Kreuzes, ob durch die Rote Internationale im Zeichen des Sowjetsterns, oder durch die Goldene Internationale im Zeichen des Kapitalismus.

den Rest des Berichtes lesen ->

Das gute daran ist, dass sich sowohl viele Länder als auch viele Menschen befreien und diesem bösartigen System die Enegie entziehen, siehe Römisches Reich