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Drogen, Alkohol, Prostituierte: So gut geht es kriminellen „Flüchtlingen“ in deutschen Gefängnissen

Die Zustände in deutschen Gefängnissen werden immer schlimmer. Nicht nur die Überbelegung aufgrund massiver Neuzugänge aus Schlepperkönigin Merkels Repertoire an Raketenwissenschaftlern und Herzchirurgen macht sich in den hiesigen Haftanstalten bemerkbar. Auch der damit verbundene Anstieg des Drogenhandels und -konsums hinter Gittern ist ein großes Problem. Doch die fremden Goldstücke bekommen sogar Prostituierte direkt in die Zelle geliefert. Ein Leben in Saus und Braus – und der Steuerzahler darf den ganzen Spaß finanzieren.

von Günther Strauß

Der gezielte Import von Sex- und Gewalttouristen aus aller Herren Länder wird auch in den Verbrechens-Statistiken deutlich. Zum Beispiel stellte sich die Anzahl der Mordopfer in der BRD in den Jahren 2012 bis 2015 mit Werten zwischen 281 und 296 vollendeten Taten relativ konstant dar. Nachdem nun durch Merkels Grenzöffnung im September 2015 Tür und Tor für illegale Horden aufgesperrt wurden, ist es nicht verwunderlich, dass es im Jahre 2016 zu einem sprunghaften Anstieg von Mord-Delikten auf 373 Taten kam. Dies kommt einer Steigerungsrate in Höhe von 26 % gleich – in einem Jahr. Was mögen wohl die Deutschenhass-Relativierer der linksgrünen Fraktion dazu sagen? Handelt es sich bei derartigen Gewaltverbrechen um Einzelfälle oder sind gar Deutsche die Täter gewesen?

Wohl kaum. Denn im Zuge der großen Invasion platzen immer mehr Gefängnisse aus allen Nähten – und immer mehr Insassen sind selbstverständlich fremdrassig. Trotz großzügiger Migrationsboni vor Gericht kann selbst die lasche BRD-Justiz nicht alle Goldstücke laufen lassen und somit ist es nicht verwunderlich, dass es etwa in Baden-Württemberg eng in den Haftanstalten wird. Der Anteil der Ausländer lag 2014 bei 37 Prozent, 2015 bei 39 Prozent und im März 2016 bei 44,6 Prozent, berichtet die WELT.

Die Maximalbelegung der Justizvollzugsanstalten, der größere Ausländeranteil und die kulturelle Vielfalt machen aus Sicht von Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf (CDU) die Arbeit in den Gefängnissen schwieriger und komplizierter. Verschärft werde die Situation auch durch den schwindenden Respekt gegenüber Autoritäten wie Vollzugsbediensteten, Polizisten und Richtern. „Es vergeht kaum eine Woche, in der uns nicht Gewalttaten aus Gefängnissen, Gerichtsverhandlungen und dem Justizvollzug gemeldet werden“, weiß Wolf zu berichten.

Andere Schauplätze, ähnliche Bilder: In Hessen spricht nach Angaben von Landesjustizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) etwa jeder zweite Gefangene kein Deutsch. In der Justizvollzugsanstalt im multikriminellen Wiesbaden sind es sogar 75 Prozent, wie die BILD berichtet. In den Berliner Gefängnissen sitzen ebenfalls immer mehr Ausländer ein, die natürlich kein Deutsch sprechen. Wie man es erwartet, fehlt es ihnen in der Regel auch an Respekt gegenüber dem Wachpersonal. Besonders die Frauen, die im Gefängnis arbeiten, werden von den vielen muslimischen Strafgefangenen schlecht behandelt und immer öfter angespuckt.

Doch längst nicht alle Bediensteten in deutschen Gefängnissen lassen sich von importierten Straftätern respektlos behandeln. Einige nutzen ihren Job gnadenlos aus und gehen eine Art Symbiose mit den inhaftierten Ausländern ein. Ein ehemaliger Häftling der JVA Tonna im kommunistisch regierten Thüringen schrieb uns eine E-Mail, in der er die Zustände in der Haftanstalt darlegte. Demnach ist nicht nur der Drogenhandel und -konsum allgegenwärtig. Nein, auch analog der Situation außerhalb der Gefängnismauern sind es vor allem Kulturbereicherer, die sich mit dem Verkauf illegaler Drogen zusätzliches Geld verdienen. Dies geschieht unter den Augen des Wachpersonals, denn einige der Wärter sind korrupt und ziehen lieber finanzielle Vorteile aus dem verbotenen Handel als diesen zu stoppen.

Der Bericht von Ex-Häftling Carsten H. beinhaltet weitere unfassbare Details. Demnach soll es sogar zu Fällen von Prostitution gekommen sein. Organisiert von den Wärtern sollen insbesondere afrikanischen Insassen des Nachts weiße Prostituierte zugeführt worden sein. Mitunter fielen die negroiden Häftlinge gleich im Rudel über die Frauen her, wie sie es auch außerhalb von Haftanstalten gewohnheitsmäßig tun. Die Öffentlichkeit bekommt von alldem nichts mit. Doch man darf davon ausgehen, dass diese Vorgänge auch in der Politik bekannt sind. Carsten H. nimmt an, dass die Prostitutionsfälle gar von der Landesregierung abgesegnet und finanziert sind. Denn wie ihm mehrfach zu Ohren gekommen ist, wurden die Prostituierten öfters mit den Worten „Die Rechnung zahlt wie immer Onkel Bodo“ verabschiedet.

Und der zahlt offensichtlich nicht nur für Nutten. Auch alkoholische Getränke sollen in der JVA Tonna fließen – bei den streng muslimischen Fachkräften ist das Rauschtrinken ja kein Problem. Und wenn mal der Nachschub von außen ausbleibt, dann brennt der ausländische Chemiefacharbeiter ganz einfach unter Hilfestellung von Justizvollzugsangestellten den Fusel in der Zelle selbst.

Dass der Ausländerfreund Bodo Ramelow (Partei DIE LINKE) viel für illegale Invasoren übrig hat, stellte er in den vergangenen Jahren mehrfach unter Beweis. 2015 begrüßte der kommunistische Ministerpräsident eine ganze Horde von Bereicherern, die mit einem Sonderzug im Rahmen der unerlaubten Einreise, strafbar gemäß § 14 Aufenthaltsgesetz, am Bahnhof in Saalfeld angekommen waren.„Das ist der schönste Tag meines Lebens“, betonte er.

Ganz offensichtlich geht es in der BRD also auch innerhalb von Gefängnissen den fremden Herrenmenschen deutlich besser als ethnischen Deutschen. Diese dürfen den ganzen Spaß allenfalls bezahlen. Und mit mehr als 130 Euro pro Hafttag ist das kein sehr preiswerter Spaß. Die volkswirtschaftlichen Schäden, die Illegale durch die Folgen von Drogenhandel, Sex- und Gewaltverbrechen innerhalb der Gefängnisse zusätzlich verursachen, setzen dem Ganzen noch die Krone auf. Deutschland schafft sich ab und du bist mit dabei.

Quelle und mehr . . . http://www.anonymousnews.ru/2018/03/23/drogen-alkohol-und-prostituierte-so-gut-geht-es-kriminellen-fluechtlingen-in-deutschen-gefaengnissen/

Niederländische Polizei schlägt Alarm: „Wir haben den Kampf gegen die Kriminalität verloren“

Quelle: deutsch.rt.com

Niederländische Polizei schlägt Alarm: "Wir haben den Kampf gegen die Kriminalität verloren"

Niederländische Polizei in Aalsdorf nahe Aachen, 17. November 2015.
Die niederländische Polizei warnt, dass das Land angesichts der Unmengen an Drogen in einen „Narco-Staat“ abgleite. In einem Bericht der „NEDERLANDSE BRANCHE POLIS“ wird dargelegt, wie unmöglich der Kampf gegen Drogen, Sexualverbrechen und Betrügereien geworden sei.

Laut des Berichts der niederländischen unabhängigen Organisation NPB (Nederlandse Branche Polis) sehen sich Polizisten in den Niederlanden gegenüber der Menge an Verbrechen nicht in der Lage, alle anzugehen. Nur einer von vier Fällen kann bearbeitet werden. Wegen des Personalmangels kann sich die Polizei nur Gewaltverbrechen wie Mord und Raubüberfällen zuwenden.

Fälle, die lange Untersuchungen fordern, werden aufgeschoben oder ganz fallen gelassen. Die holländische Polizei fordert 2.000 weitere Polizisten.

Wann fällt der erste Schuss zwischen den Polizisten? Zwei Polizisten mit Maschinengewehren bei einer Übung.

Ein Kriminalbeamter in der NL Times:

In den letzten 25 Jahren habe ich kleine Dealer gesehen, die zu großen Unternehmern heranwuchsen mit guten Kontakten in die Politik und in sogenannte respektierte Investoren.

Nur eine von neun kriminellen Gruppen könne mit den derzeitigen Ressourcen, die die Polizei zur Verfügung hat, verfolgt werden. Der Bericht spricht von einer Entwicklung hin zu einem „Narco-Staat“ mit einer Parallelwirtschaft abseits des legalen Handels. In Laboren im Süden des Landes, geleitet von mehrheitlich marokkanischen Banden, wird Ecstasy für den europäischen Markt hergestellt. Laut Zahlen Europols passiert die Hälfte des Kokains, das Europa erreicht und einen Warenwert von 5,7 Milliarden Euro pro Jahr hat, den Hafen Rotterdams. Der Guardian zitiert den Polizeichef Amsterdams Pieter-Jaap Aalbersberg. Seine Polizeieinheiten verbrächten 60 bis 70 Prozent ihrer Zeit mit dem Kampf gegen die organisierte Kriminalität.

Kritiker der niederländischen Toleranzpolitik „gedoogbeleid“ sehen den Verkauf von Cannabis in Coffee Shops und die Legalisierung der Prostitution als einen Faktor, der die Niederlande zu einem Hort für Menschen- und Drogenhandel macht. Dass es zu einem 25 prozentigen Rückgang gemeldeter Verbrechen kommt, sei kein Grund zur Freude, denn bis zu 3,5 Millionen Verbrechen jährlich werden nicht gemeldet.

Drogen-Epidemie in den USA: Mehr Tote als je zuvor – Pharmaindustrie als wichtiger Faktor

Quelle: deutsch.rt.com

Drogen-Epidemie in den USA: Mehr Tote als je zuvor - Pharmaindustrie als wichtiger Faktor
Der Konsum von Heroin und anderen opiathaltigen Substanzen hat in den USA epidemische Ausmaße erreicht – nicht zuletzt aufgrund des Wirkens der Pharmalobby.
Die Anti-Drogenbehörde der USA schlägt Alarm: Die Zahl der Toten durch Drogenmissbrauch erreicht den höchsten Stand der Geschichte. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung sind jedoch nicht mexikanische Kartelle, sondern die heimischen Pharmaunternehmen.

Die Anti-Drogenbehörde der USA warnt vor einem gravierenden Anstieg des Drogenkonsums in den Vereinigten Staaten. Wie aus einem am Montag von der Drug Enforcement Administration (DEA) veröffentlichten Berichthervorgeht, gab es von Januar bis August 2017 so viele Drogentote wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Behörde spricht von einer Epidemie, vor allem bei den opiathaltigen Substanzen, die auch als Opioide bezeichnet werden. Schon seit dem Jahr 2011 übersteigt die Zahl der Drogentoten in den USA die der Todesfälle durch Suizide, Tötungsdelikte oder Verkehrsunfälle.

Dieser Bericht unterstreicht den Umfang und das Ausmaß der anhaltenden Opioidkrise in den Vereinigten Staaten“, erklärte Robert Patterson von der DEA. „Es war nie wichtiger, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel gegen diese Epidemie einzusetzen. Wir müssen in unserem Kampf gegen den Drogenmissbrauch unerschütterlich bleiben.“

Mexikanische Drogenkartelle sind laut dem Bericht weiterhin die „größte kriminelle Bedrohung“ im Zusammenhang mit dem Drogenmissbrauch in den USA. So stellten vor allem aus Mexiko in die USA geschmuggelte Drogen eine große und weiter steigende Gefahr dar und seien die „hauptsächliche Quelle für lokale Drogenhändler“, die die illegalen Rauschmittel auf der Straße verkaufen.

Medikamentenmissbrauch ist häufigste Todesursache

Kontrollieren die Kartelle auch weitgehend den Drogenhandel auf der Straße, so ist das Gros der Drogentoten jedoch auf Substanzen zurückzuführen, die sich nicht im Portfolio der kriminellen Vereinigungen befinden. Denn die Mehrzahl der Toten geht zurück auf den Gebrauch verschreibungspflichtiger Medikamente (CPD), die sich die Konsumenten oftmals auf dem Schwarzmarkt verschaffen.

Vor allem handelt es sich dabei um opiathaltige Arzneimittel wie Hydrocodon oder Oxycodon. Insgesamt 11,2 Milliarden Dosiereinheiten allein dieser beiden Medikamente wurden im vergangenen Jahr in den USA an den Einzelhandel verkauft. In einer Übersicht zum DEA-Bericht heißt es:

In den letzten zehn Jahren hat sich die Drogenlandschaft in den Vereinigten Staaten verändert, da die Bedrohung durch Opioide – einschließlich verschreibungspflichtiger Medikamente (CPD), Fentanyl und anderer synthetischer Opioide sowie Heroin – ein epidemisches Ausmaß erreicht hat, von dem weite Teile der Vereinigten Staaten betroffen sind.

Verschreibungspflichtige Medikamente sind seit dem Jahr 2001 die häufigste Ursache für tödliche Überdosierungen. Der Missbrauch von CDP als Droge ist häufiger und folgenschwerer als jener von Kokain, Heroin, MDMA, Phencyclidin („Angel Dust“) und Methamphetaminen zusammengenommen. So gingen im Jahr 2015 von den 52.404 gezählten Drogentoten 31.181 auf das Konto legal erhältlicher Medikamente. An zweiter Stelle folgt Heroin, verantwortlich für den Tod von 12.990 Menschen. An Kokainkonsum verstarben in dem Zeitraum 6.784 Personen.

Drohne bringt Droge: US-Bürger missbraucht High-Tech (Symbolbild)

Opiathaltige Medikamente sowie Heroin waren im Jahr 2015 laut dem DEA-Bericht für 63 Prozent der Todesfälle verantwortlich. „Das entsprach 91 Todesfällen durch Opioid-Überdosierungen täglich“, so die Rechnung der Anti-Drogenbehörde. Opiathaltige Arzneimittel wie Oxycodon, die schnell abhängig machen, gelten als dieEinstiegsdroge für Heroin. Bekommt ein Patient das Medikament nicht mehr verschrieben, greift dieser oft auf Heroin zurück, das auf dem Schwarzmarkt wesentlich günstiger zu erhalten ist als das Medikament selbst.

Mehr zum Thema –  Die US-Heroin-Krise: Eine direkte Folge der Afghanistan-Invasion

Kongress legte DEA Fesseln im Kampf gegen Drogen-Epidemie an

Oxycodon-Präparate zählen zu den umsatzstärksten Arzneien in den USA. Die Pharmalobby hatte das Schmerzmittel in den 1990er Jahren aggressiv beworben und damit dessen Massenverbreitung ermöglicht. Noch bis in die 2000er Jahre hielt die Pharmaindustrie an der falschen Behauptung fest, das Medikament mache nicht abhängig – auch heute noch kommt es oftmals selbst bei nur mäßigen Schmerzen zum Einsatz.

Im Kampf gegen die augenscheinliche Drogen-Epidemie hat die DEA aber nicht nur die finanzstarke Lobby der Medikamentenproduzenten gegen sich stehen, sondern auch den US-Kongress, wie die Washington Post vor gut einer Woche in einer aufwendigen Recherche darlegte. In dieser meldeten sich hochrangige, teils ehemalige Mitarbeiter der Anti-Drogenbehörde zu Wort. Dazu schreibt die US-Zeitung:

Im April 2016, auf dem Höhepunkt der tödlichsten Drogen-Epidemie in der Geschichte der USA, hat der Kongress der DEA eine ihrer wirksamsten Waffen gegen die großen Arzneimittelhersteller genommen, die im Verdacht standen, die Straßen der USA mit verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln zu überschwemmen.

Das Gesetz war laut der Washington Post „der krönende Abschluss einer vielschichtigen Kampagne der Arzneimittelindustrie zur Schwächung aggressiver Bemühungen der DEA gegen Arzneimittellieferanten, die korrupte Ärzte und Apotheker mit Medikamenten versorgten, welche diese dann auf den Schwarzmarkt brachten“. Hinter verschlossenen Türen setzten sich die Pharmalobbyisten mit Schlüsselmitgliedern des Kongresses zusammen, um das Gesetz durchzudrücken – zum Dank spendeten die Pharmavertreter Millionenbeträge für die Wahlkämpfe der Abgeordneten.

Die Macht der Pharmaindustrie

In den Vereinigten Staaten kontrollieren nur drei Firmen – Cardinal, McKesson und AmerisourceBergen – insgesamt 85 Prozent des Arzneimittelhandels. Die DEA habe erkannt, dass sie einer neuen Strategie bedarf, um gegen solche Drogenhändler vorgehen zu können, so die Washington Post.

„Die hängen nicht an der Ecke rum und verkaufen Crack“, erklärt Joseph Rannazzisi, der die DEA-Abteilung zur Regulierung der Arzneimittelindustrie leitete, bevor er im Jahr 2015 aus der Behörde gedrängt wurde. „Das sind professionelle Fachleute. Es sind Drogendealer im Laborkittel.“

Opiathaltige Schmerzmittel wie Oxycodon machen schnell abhängig und sind die wichtigste Einstiegsdroge für Heroin.

Immer wieder hat die DEA Arzneimittelproduzenten in den letzten Jahren mit Bußgeldern belegt, weil sie ausgesprochene Warnungen bezüglich des verdächtigen Verkaufs von Millionen Arzneipillen ignoriert hatten. Doch das neue Gesetz mache es für die DEA nahezu unmöglich, gegen verdächtige Lieferungen von Betäubungsmitteln vorzugehen.

„Dieses mächtige Werkzeug hatte es der Behörde ermöglicht, zu verhindern, dass Drogen die Straßen erreichen“, schreibt die Washington Post. John Mulrooney, Oberster Verwaltungsrichter der DEA, äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem neuen Gesetz:

Zu einer Zeit, als Opiatmissbrauch, Drogenabhängigkeit und Todesfälle deutlich zunahmen, wurde ein neues Gesetz erlassen, das die Befugnisse der Behörde dramatisch einschränkt.

Der Richter spricht von einer Industrie, die „außer Kontrolle geraten“ sei. „Wenn sie sich nicht an die Gesetze hält, dann sterben Menschen. So einfach ist das, es sterben Menschen“, so Mulrooney. Auch Rannazzisi lässt kein gutes Haar an dem Gesetzesakt:

Die Pharmaindustrie, die Hersteller, Großhändler, Distributoren und Drogerieketten haben einen Einfluss auf den Kongress, wie es ihn noch nie zuvor gab. Den Kongress inmitten einer Opiat-Epidemie dazu zu bringen, mittels eines Gesetzes die eigenen Interessen zu schützen, zeigt mir, wieviel Macht diese Branche hat.

Die Gegner in den eigenen Reihen – Kaum Hoffnung auf Besserung

Doch auch schon vor dem neuen Gesetz waren den Drogenbekämpfern oftmals die Hände gebunden, wenn es darum ging, bei Fällen einzuschreiten, in denen alle Beteiligten wussten, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Beispielsweise im Bezirk Mingo im Bundesstaat West Virginia. Dorthin landeten zwischen den Jahren 2007 und 2012 insgesamt 11 Millionen Dosiereinheiten von Oxycodon und Hydrocodon – dabei hat der Bezirk nur 25.000 Einwohner. Der Großteil der Medikamente dürfte zum Weiterverkauf auf dem Schwarzmarkt gelandet sein.

Erfolglos hatte DEA-Mitarbeiter Jim Geldhof damals versucht, gegen den offenkundigen Schwindel vorzugehen. Nicht der Kongress, sondern die Rechtsabteilung der eigenen Behörde legte ihm jedoch Steine in den Weg. Sie wollte erst Beweise sehen, die „über jeden vernünftigen Zweifel erhaben“ sind. Noch zuvor, bevor es Anfang 2013 zu Personaländerungen an der Spitze der Rechtsabteilung kam, galt für die Ermittler noch die Richtlinie, „erhebliche Beweise“ würden ausreichen, um weitere Veranlassungen zu treffen.

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„Erst wurden wir von den Pharmaunternehmen in die Wüste geschickt. Und dann wurden wir von unseren eigenen Ermittlern in die Wüste geschickt“, eschauffiert sich Geldhof. Kein Einzelfall, denn der Einfluss der Pharmaindustrie erstreckt sich auch auf die DEA selbst. Seit dem Jahr 2000 beschäftigt sie mindestens 56 ehemalige Mitarbeiter der Anti-Drogenbehörde. Diesen profitablen Drehtüreffekt machen sich vor allem Angestellte mit juristischer Expertise zunutze, wie sie insbesondere in der Rechtsabteilung anzutreffen sind.

Hoffnung auf Besserung ist nicht in Sicht. Denn erst vergangenen Monat hat US-Präsident Donald Trump den Republikaner Tom Marino zum Vorsitzenden des Amts für Nationale Drogenkontrolle (ONCDP) ernannt. Der Abgeordnete aus Pennsylvania war über Jahre der lauteste Fürsprecher für das Gesetz, das nach Meinung so vieler Kritiker die Interessen der Pharmaindustrie auf Kosten der Gesundheit der amerikanischen Bevölkerung schützt.

Weltweite Premiere: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf

Weltweite Premiere: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf
Als weltweit erstes Land erlaubt Uruguay von Mittwoch an den Verkauf von Marihuana in ausgewählten Apotheken. Registrierte Nutzer können landesweit zwei Sorten Hanf in Mengen von maximal zehn Gramm pro Woche erwerben.

Nach Angaben des staatlichen Cannabis-Institutes haben sich bisher knapp 5.000 Bürger für den Kauf registriert. Etwa 70 Prozent davon seien Männer. Das Gramm Marihuana kostet in der Apotheke 1,30 Dollar – billiger als beim Dealer.

Mit der Legalisierungsinitiative soll die Macht der Drogenhändler gebrochen und ihr Geschäft zerstört werden. Das Gesetz entstand während der Präsidentschaft des früheren linken Guerillakämpfers José Mujica (2010-2015). Anders als in den Niederlanden, wo der Verkauf in privaten Coffee-Shops lediglich toleriert wird, regelt Uruguay auch die Produktion. Zwei Firmen betreiben im Auftrag des Staates den kommerziellen Anbau in der Nähe eines Gefängnisses bei Montevideo. (dpa)

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