Ich erzähle Markengeschichten, die man nie mehr vergisst.

Stefan Gilgen
Stefan Gilgen
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Ich will kreativ herausragendes bieten und medienunabhängig denken. Ich arbeite ganzheitlich und stehe ein für Konzeption, Kreation und Umsetzung aus einer Hand.

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  • Mid­jour­ney und ich!

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    Am Wochen­en­de habe ich im Gar­ten schon die einen oder andern frü­hen Vor­bo­ten gefun­den.

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    Ein­fach falls mal wie­der jemand lästern soll­te, dass man mit KI kei­ne Kunst machen kann…

    Und der Kanal ist voll davon!

  • Ziem­lich geni­al. Mach jeden Beu­tel zur Umhän­ge­ta­sche.

    Snatch

  • Warum wir dringend mehr Utopien brauchen – und wo man sie findet

    Ich war noch kei­ne zwan­zig, wohn­te im Ber­ner Ober­land, und die Welt dort oben war klein und über­sicht­lich. Was mich damals weit hin­aus­be­för­dert hat, waren kei­ne Rei­sen, kein Geld, kei­ne Kar­rie­re­plä­ne – es waren Bücher. Sci­ence-Fic­tion. Uto­pien. Geschich­ten, die mir zeig­ten, dass die Mensch­heit nicht zwin­gend schei­tern muss, son­dern dass es Wege gibt: ande­re, bes­se­re, fremd­ar­ti­ge – aber mach­ba­re. Die­se Bücher haben mein Den­ken geformt, mei­ne Hal­tung zur Welt, mei­nen Beruf, mein Leben. Das klingt pathe­tisch. Aber es ist trotz­dem wahr.

    Des­halb hat mich ein Inter­view, das heu­te auf Golem erschie­nen ist, so inter­es­siert. Es geht um Karl­heinz Stein­mül­ler, eine der letz­ten leben­den Iko­nen der DDR-Sci­ence-Fic­tion – und um eine Fra­ge, die sich mir schon län­ger stellt: War­um haben wir ver­lernt, von einer bes­se­ren Zukunft zu träu­men?

    Ein unbequemer Zeuge

    Wer war Karl­heinz Stein­mül­ler? Zusam­men mit sei­ner Frau Ange­la schrieb er in der DDR Sci­ence-Fic­tion, die das System immer wie­der tak­tisch umschiff­te – und manch­mal mit ihm arran­gier­te. Ihr Roman Andy­mon, 1982 erschie­nen, wur­de 1989 von ost­deut­schen Lesern zur belieb­te­sten DDR-Sci­ence-Fic­tion-Erzäh­lung gewählt. Drei­ßig Jah­re spä­ter setz­te ihn eine Jury bei Tor-Online auf die Liste der 100 besten Sci-Fi-Bücher aller Zei­ten.

    Ich will das nicht beschö­ni­gen: Stein­mül­ler hat in einem System gear­bei­tet, das Lite­ra­tur als Instru­ment der Ideo­lo­gie ver­stand. Er hat Selbst­zen­sur betrie­ben. Er hat Kom­pro­mis­se gemacht. Im Inter­view spricht er offen dar­über – mit einer Ehr­lich­keit, die mir impo­niert. Er habe lie­ber ein biss­chen revo­luzzt als gar nicht, lie­ber zwi­schen den Zei­len geschrie­ben als geschwie­gen. Wer bin ich, das zu ver­ur­tei­len? Lie­ber jemand, der im Käfig singt und dabei die Stä­be anfeilt, als jemand, der ver­stummt.

    Was aber bleibt, und was zählt, ist sei­ne Hal­tung zur Zukunft. Stein­mül­ler nennt es das posi­ti­ve Men­schen­bild. Die Über­zeu­gung, dass Men­schen in der Lage sind, tole­rant mit­ein­an­der zu leben, Dif­fe­ren­zen zu akzep­tie­ren und soli­da­risch etwas Gemein­sa­mes auf­zu­bau­en. Er will die­ses Bild nicht auf­ge­ben – auch nicht heu­te, wo Auto­kra­ten auf Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler war­ten, die das Träu­men ver­lernt haben und froh sind, wenn jemand ande­res es für sie über­nimmt.

    Das, sagt Stein­mül­ler, sei die eigent­li­che Gefahr.

    Das Dystopie-Loch

    Er hat recht. Und er benennt damit ein Pro­blem, das ich selbst seit Jah­ren beob­ach­te.

    Sci­ence-Fic­tion ist, was ver­filmt und gestreamt wird, was in den Algo­rith­men auf­taucht, was jun­ge Men­schen auf Bild­schir­men sehen, fast aus­schließ­lich dys­to­pisch. The Last of Us. Black Mir­ror. The Hun­ger Games. Fall­out. Sever­ance. Alles gut gemacht, alles sehens­wert – und alle zei­gen eine Zukunft, in der die Mensch­heit geschei­tert ist, schei­tert oder gera­de dabei ist zu schei­tern. Das ist kei­ne Kri­tik an die­sen Wer­ken. Es ist eine Bestands­auf­nah­me des­sen, was Main­stream-SF gera­de domi­niert.

    Das Pro­blem: Wer nur Dys­to­pien kennt, lernt kei­ne Alter­na­ti­ven zu den­ken. Man lernt Angst, man lernt Resi­gna­ti­on, man lernt, die Gegen­wart für das klei­ne­re Übel zu hal­ten. Dys­to­pien sind, wie Stein­mül­ler es for­mu­liert, not­wen­di­ge War­nun­gen – aber aus War­nun­gen allein folgt nicht, was bes­ser gemacht wer­den könn­te.

    Uto­pien hin­ge­gen, und das ist ihre unter­schätz­te Kraft, trai­nie­ren die Vor­stel­lungs­kraft. Sie zei­gen nicht, was kom­men wird. Sie zei­gen, was kom­men könn­te. Das ist ein fun­da­men­ta­ler Unter­schied – der Unter­schied zwi­schen Schick­sal und Ent­schei­dung.

    Stein­mül­ler nennt es Future Liter­a­cy: die Fähig­keit, über­haupt über Zukünf­te nach­zu­den­ken, ihre Mög­lich­kei­ten zu erken­nen und nicht nur ihre Bedro­hun­gen. Wer nie uto­pi­sche Geschich­ten gele­sen, gese­hen oder gespielt hat, ist in die­ser Kom­pe­tenz unter­ent­wickelt. Und das betrifft gera­de jun­ge Men­schen in einem Aus­mass, das mich besorgt.

    Eine Generation ohne Träume?

    Mein Sohn ist Teil der Gene­ra­ti­on Z. Ich beob­ach­te, wie der Zugang zu Sci­ence-Fic­tion für sei­ne Gene­ra­ti­on aus­sieht: Hör­buch-Platt­for­men vol­ler End­zeit­sze­na­ri­en, Strea­ming-Dien­ste mit düste­ren Zukunfts­wel­ten, Kurz­con­tent auf Tik­Tok, der kei­ne Zeit lässt für die lang­sa­me Ent­fal­tung einer ande­ren Welt.

    Lan­ge Tex­te? Kein The­ma. Dicke Roma­ne? Schlech­te Chan­cen. Das ist kei­ne Faul­heit, das ist eine ande­re Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie. Und wer jun­ge Men­schen für SF gewin­nen will, muss die­se Rea­li­tät akzep­tie­ren, bevor er sie ver­än­dern kann.

    Die gute Nach­richt: Es gibt Wege. Mehr als man denkt.

    Zugänge für eine neue Generation

    Ani­me als unter­schätz­tes Tor

    Ani­me ist bei der GenZ längst ange­kom­men – und die japa­ni­sche Ani­ma­ti­ons­kul­tur bie­tet erstaun­lich vie­le uto­pi­sche oder zumin­dest hoff­nungs­vol­le SF-Wel­ten, die im deut­schen Main­stream kaum dis­ku­tiert wer­den.

    Aria the Ani­ma­ti­on spielt auf einem ter­ra­for­mier­ten Mars, in einer Stadt, die Vene­dig nach­emp­fun­den ist. Kei­ne Apo­ka­lyp­se, kein Kampf ums Über­le­ben – son­dern eine Geschich­te über Schön­heit, Ver­lang­sa­mung und die Kunst, im Moment zu sein. Für jeman­den, der von düste­ren Wel­ten müde ist, kann das eine Offen­ba­rung sein.

    Gur­ren Lag­ann ist das Gegen­teil von Resi­gna­ti­on: Eine Geschich­te über zwei Jun­gen, die buch­stäb­lich aus einem Loch in der Erde her­aus­boh­ren und immer wei­ter, immer höher stre­ben – bis zu den Ster­nen. Über­dreht, laut, emo­tio­nal – und von einer mit­reis­sen­den Ener­gie, die an das glaubt, was Men­schen lei­sten kön­nen, wenn sie wol­len.

    Dr. Stone denkt das Schei­tern der Zivi­li­sa­ti­on nicht als Ende, son­dern als Aus­gangs­punkt: Ein wis­sen­schaft­li­ches Genie baut die Mensch­heit mit Wis­sen und Neu­gier Schritt für Schritt neu auf. Weni­ger Dys­to­pie als Labor-Aben­teu­er mit einem durch und durch opti­mi­sti­schen Grund­ton.

    Spie­le als Phi­lo­so­phie-Schu­le

    Video­spie­le sind das Medi­um der GenZ. Und eini­ge der tief­sten SF-Erfah­run­gen der letz­ten Jah­re fan­den auf Bild­schir­men statt, auf denen man selbst han­del­te.

    No Man’s Sky hat eine tur­bu­len­te Geschich­te hin­ter sich, ist heu­te aber eines der medi­ta­tiv­sten SF-Erleb­nis­se über­haupt: ein schier unend­li­ches Uni­ver­sum zum Erkun­den, mit einem grund­sätz­lich opti­mi­sti­schen Bild von dem, was Zivi­li­sa­tio­nen über Jahr­mil­lio­nen auf­bau­en kön­nen. Man kämpft sel­ten. Mei­stens ent­deckt man.

    Mass Effect erzählt von einer Mensch­heit, die – nach einem holp­ri­gen Start – in eine galak­ti­sche Gemein­schaft auf­ge­nom­men wird und lernt, mit frem­den Intel­li­gen­zen zu koope­rie­ren. Der Grund­ton ist uto­pisch: Wir über­le­ben. Wir wach­sen. Wir wer­den Teil von etwas Grös­se­rem.

    Outer Wilds schliess­lich ist in sei­ner Kate­go­rie ein­zig­ar­tig: ein klei­nes Son­nen­sy­stem, eine Zeit­schlei­fe, kei­ne Kämp­fe – nur Neu­gier. Das Spiel belohnt aus­schliess­lich das Nach­den­ken, das Fra­gen, das Ver­ste­hen. Es ist das spie­le­ri­sche Äqui­va­lent zu dem, was gute SF-Lite­ra­tur tut: Es trai­niert die Fähig­keit, die Welt anders zu sehen.

    Für alle, die doch noch lesen

    Wer den Ein­stieg ins uto­pi­sche SF-Lesen sucht, dem emp­feh­le ich zwei Bücher, die bewei­sen, dass Uto­pie nicht naiv sein muss.

    Becky Cham­bers’ The Long Way to a Small, Angry Pla­net zeigt eine Zukunft, in der unter­schied­lich­ste Wesen auf engem Raum mit­ein­an­der aus­kom­men müs­sen – und es irgend­wie hin­be­kom­men. Kei­ne gros­sen Schlach­ten. Kein Unter­gang. Nur das müh­sa­me, wun­der­ba­re Pro­jekt des Zusam­men­le­bens.

    Ursu­la K. Le Guins The Dis­pos­s­es­sed ist älter und anspruchs­vol­ler – aber es ist viel­leicht der klüg­ste Roman über das, was eine Gesell­schaft aus­macht, den ich je gele­sen habe. Eine ambi­ge Uto­pie, wie Stein­mül­ler sie beschrei­ben wür­de: unfer­tig, im Wer­den, vol­ler Wider­sprü­che. Und genau des­halb wahr.

    Träume, die wir selbst träumen müssen

    Stein­mül­ler erzählt im Inter­view von sei­nem Traum­mei­ster: einem Geschich­ten­mann, der Nacht für Nacht die Träu­me einer gan­zen Stadt sen­det. Der Rat der Stadt hat­te eine Richt­schnur für Loth­rech­tes Träu­men – eine Vor­schrift, was geträumt wer­den soll. Der Traum­mei­ster hielt sich nicht dar­an.

    Stein­mül­lers eigent­li­che Bot­schaft aber war nicht die Rebel­li­on des Ein­zel­nen, son­dern etwas Radi­ka­le­res: Am Ende soll jeder sei­nen eige­nen Traum träu­men. Nicht den Traum des Staa­tes, nicht den Traum der Auto­kra­ten, nicht den Traum der KI, die uns die Zukunft erklärt. Den eige­nen.

    Das ist, glau­be ich, das Wert­voll­ste, was Sci­ence-Fic­tion lei­sten kann – nicht als Unter­hal­tung, son­dern als Schu­le des Den­kens: Sie gibt uns Bil­der, Voka­bu­lar und Mut, uns vor­zu­stel­len, was noch nicht ist. Und dann zu fra­gen: War­um eigent­lich nicht?

    Aber viel­leicht schicke ich ihm den Link zu Outer Wilds. Oder wir schau­en zusam­men eine Fol­ge Aria. Oder ich schicke ihm die­ses Inter­view ein­fach kom­men­tar­los – mit der stil­len Hoff­nung, dass er ver­steht, war­um.


    Karl­heinz Stein­mül­ler wur­de 1950 gebo­ren und lebt in Deutsch­land. Das Inter­view mit ihm erschien am 22. Febru­ar 2026 auf Golem​.de, geführt von Tim Rein­bo­th.


    Links & Quellen

    Das Interview

    Anime

    Spiele

    • No Man’s SkySteam / Play­Sta­ti­on / Xbox
    • Mass Effect Legen­da­ry Edi­ti­onSteam
    • Outer WildsSteam / Xbox Game Pass

    Bücher

    • Becky Cham­bers, The Long Way to a Small, Angry Pla­netWiki­pe­dia
    • Ursu­la K. Le Guin, The Dis­pos­s­es­sedPla­net der Habe­nicht­se Wiki­pe­dia

  • In die­ser Key­note legt Gee Ranas­in­ha dar, war­um die Zukunft des Mar­ke­tings in der Psy­cho­lo­gie und nicht in der Tech­no­lo­gie liegt. Er dia­gno­sti­ziert dem moder­nen Mar­ke­ting eine Kri­se: Trotz Rekord­bud­gets sinkt die Wirk­sam­keit, da Bots und Wer­be­blocker domi­nie­ren und die Inhal­te oft gene­risch und aus­tausch­bar sind [01:48].

    Kerninhalte der Präsentation:

    • Psy­cho­lo­gie als Kon­stan­te: Wäh­rend sich Tak­ti­ken und Kanä­le stän­dig ändern, blei­ben die psy­cho­lo­gi­schen Trei­ber des Men­schen über Jahr­tau­sen­de gleich. Mar­keter soll­ten daher ver­ste­hen, wie Kun­den „funk­tio­nie­ren“, anstatt nur Algo­rith­men zu jagen [10:17].
    • System 1 vs. System 2: Unter Beru­fung auf Kon­zep­te der Ver­hal­tens­öko­no­mie erklärt Ranas­in­ha, dass Men­schen Ent­schei­dun­gen pri­mär emo­tio­nal und intui­tiv (System 1) tref­fen und die­se erst spä­ter ratio­nal (System 2) begrün­den [26:06]. Aktu­el­les Mar­ke­ting ist oft zu fak­ten­ori­en­tiert und ver­nach­läs­sigt die emo­tio­na­le Ebe­ne, die für eine lang­fri­sti­ge Mar­ken­erin­ne­rung ent­schei­dend ist [28:07].
    • Wich­ti­ge kogni­ti­ve Ver­zer­run­gen:
      • Framing-Effekt: Die Art, wie Infor­ma­tio­nen prä­sen­tiert wer­den, ver­än­dert die Wahr­neh­mung dra­stisch, selbst wenn der Inhalt fak­tisch gleich bleibt [28:50].
      • Pri­ming: Unbe­wuss­te Rei­ze, wie etwa Hin­ter­grund­mu­sik, kön­nen Kauf­ent­schei­dun­gen mas­siv beein­flus­sen, ohne dass sich die Kun­den des­sen bewusst sind [30:48].
      • Kon­kre­te Spra­che: Bild­haf­te, greif­ba­re Begrif­fe wer­den vier­mal bes­ser erin­nert als abstrak­te Mar­ke­ting­flos­keln wie „inno­va­tiv“ oder „hoch­wer­tig“ [34:24].
      • Peak-End-Regel: Men­schen bewer­ten Erleb­nis­se vor allem nach ihrem inten­siv­sten Moment und ihrem Ende [39:06].
    • Effi­zi­enz vs. Effek­ti­vi­tät: Der Spre­cher warnt davor, Mar­ke­ting nur über Effi­zi­enz­me­tri­ken zu steu­ern. Dies füh­re zu einer „See der Gleich­heit“. Wah­re Effek­ti­vi­tät zie­le auf den maxi­ma­len Erfolg ab, was oft krea­ti­ven Mut und Dif­fe­ren­zie­rung erfor­dert [17:40].

    Fazit

    Mar­ke­ting soll­te den Men­schen wie­der als „füh­len­des Wesen, das denkt“ begrei­fen, statt als rein ratio­na­len Akteur [38:46]. Im abschlie­ßen­den Teil betont Ranas­in­ha zudem den Unter­schied zwi­schen Mani­pu­la­ti­on und legi­ti­mer Beein­flus­sung durch rele­van­te Infor­ma­ti­on [40:50].

    Video: Key­note: The future of mar­ke­ting is psy­cho­lo­gi­cal, not tech­no­lo­gi­cal with Gee Ranas­in­ha

  • Ich arbei­te an unse­rem Mar­ken­zau­ber-Frame­work und habe gevi­be­codet.

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    Testen Sie alle 7 Mar­ken­zau­ber auf Ver­ständ­lich­keit

    So funk­tio­niert der Test:

    1. Geben Sie Ihre 7 Mar­ken­zau­ber-Sät­ze ein

    2. Die Sät­ze wer­den in zufäl­li­ger Rei­hen­fol­ge gete­stet

    3. Jeder Satz wird kurz ein­ge­blen­det (200ms pro Wort)

    4. Schrei­ben Sie auf, wor­an Sie sich erin­nern

    5. Am Ende sehen Sie die Gesamt­aus­wer­tung

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    Zum Auf­takt der Mozart­wo­che 2026 zeigt der ORF eine neue Insze­nie­rung von Mozarts «Zau­ber­flö­te». Am 27. Janu­ar 2026 jährt sich Mozarts Geburts­tag zum 270. Mal. Gleich­zei­tig fei­ert die Inter­na­tio­na­le Stif­tung Mozar­te­um ihr 70-jäh­ri­ges Bestehen.

    Regie führt Rolan­do Vil­la­zón, Inten­dant im Haus für Mozart. Er ver­bin­det histo­ri­sche Auf­füh­rungs­pra­xis mit einer heu­ti­gen Bild­spra­che. Er klei­stert die Oper nicht mit gigan­ti­scher Show zu. Kei­ne Dau­er­rei­ze, kei­ne Effek­te um der Effek­te wil­len. Gera­de das macht die Insze­nie­rung sehens­wert. Man sieht die Geschich­te und hört die Musik, statt stän­dig auf den näch­sten Trick zu war­ten.

    Dazu passt, dass das Libret­to ver­ständ­lich bleibt. Man folgt Tami­no als Suchen­dem, Pami­na zwi­schen Lie­be und Erkennt­nis und Papa­ge­no als erdi­gem Gegen­pol. Auf der ande­ren Sei­te ste­hen Köni­gin der Nacht und Sara­stro: Dun­kel­heit gegen Licht, Macht gegen Weis­heit. Eine zusätz­li­che Büh­nen­fi­gur setzt einen Akzent: Mozart selbst tritt auf und kom­men­tiert spie­le­risch den eige­nen Schaf­fens­pro­zess.

    Musi­ka­lisch trägt das Mozar­te­u­mor­che­ster Salz­burg den Abend unter der Lei­tung von Rober­to Gon­zá­lez-Mon­jas. Das Soli­sten­en­sem­ble ist pro­mi­nent besetzt, unter ande­rem mit Kath­ryn Lewek, Franz-Josef Selig, Emi­ly Pogo­relc und Magnus Diet­rich.

    Die­se «Zau­ber­flö­te» will nichts neu erfin­den. Sie zeigt, wie stark das Stück ist, wenn man es ernst nimmt und klar erzählt. Wer Oper mag, bekommt Sub­stanz. Wer sel­ten Oper schaut, fin­det einen guten Ein­stieg, weil Text und Geschich­te ver­ständ­lich blei­ben.

  • Seit heu­te Mor­gen kann ich mich nicht bei Swis­s­Pass ein­lo­gen. Ich fin­de es schon etwas bedenk­lich, wenn das so lan­ge nicht funk­tio­niert. Eigent­lich möch­te ich mein GA hin­ter­le­gen – mal sehen, ob das heu­te noch was wird.

  • Wes Ander­son ist ein US-ame­ri­ka­ni­scher Regis­seur mit klar erkenn­ba­rem Stil. Man erkennt sei­ne Fil­me nach weni­gen Sekun­den.

    Wer er ist

    Gebo­ren 1969 in Hou­ston. Bekannt seit „Rushmo­re“ (1998). Inter­na­tio­na­le Durch­brü­che: „The Roy­al Tenen­baums“, „The Grand Buda­pest Hotel“.

    Sein Stil

    Stren­ge Sym­me­trie. Feste Bild­ach­sen. Prä­zi­se Kadrie­rung. Jede Ein­stel­lung wirkt gebaut, nicht gefun­den. Far­ben fol­gen kla­ren Palet­ten, oft Pastell.

    Figuren und Ton

    Skur­ri­le Cha­rak­te­re mit trocke­ner Spra­che. Emo­tio­nen blei­ben kon­trol­liert, fast unter­kühlt. Humor ent­steht aus Timing, nicht aus Poin­ten.

    Erzählen

    Kapi­tel­struk­tur. Off-Kom­men­ta­re. Typo­gra­fie als Gestal­tungs­ele­ment. Musik kura­tiert wie ein Mix­tape, oft 60er- und 70er-Jah­re.

    Warum er relevant ist

    Ander­son zeigt, wie kon­se­quen­te Form Bedeu­tung trägt. Stil ist hier kein Schmuck, son­dern Struk­tur. Das macht sei­ne Fil­me unver­wech­sel­bar und lang­le­big.

  • ChatG­PR kann jetzt also auch das Inter­net bedie­nen.

  • Ja — genau, die legen­dä­re japa­ni­sche Künst­le­rin mit den end­lo­sen Punk­ten, Spie­gel­räu­men und Kür­bis­sen ist aktu­ell in der Fon­da­ti­on Beye­ler in Rie­hen (Basel, Schweiz) mit einer umfas­sen­den Retro­spek­ti­ve ver­tre­ten.

    Was geht da ab

    • Die Aus­stel­lung läuft vom 12. Okto­ber 2025 bis zum 25. Janu­ar 2026. delartemag.com+3fondationbeyeler.ch+3fondationbeyeler.ch+3
    • Es ist die erste gros­se Retro­spek­ti­ve von Kusa­ma in der Schweiz — mit Wer­ken aus über sie­ben Jahr­zehn­ten ihres Schaf­fens.
    • Gezeigt wer­den: iko­ni­sche Wer­ke (z. B. Kür­bis­se, Punkt­e­instal­la­ti­on), frü­he Arbei­ten, eini­ge Stücke, die bis­lang noch nie in Euro­pa zu sehen waren, sowie neue Pro­duk­tio­nen inkl. einer ihrer berühm­ten „Infi­ni­ty Mir­ror Rooms“.

    Yay­oi Kusa­ma fas­zi­niert mich, weil sie seit Jahr­zehn­ten kon­se­quent das­sel­be The­ma neu erfin­det: Wahr­neh­mung, Wie­der­ho­lung und Selbst­auf­lö­sung im Raum. Ihre Arbei­ten sind radi­kal per­sön­lich und zugleich uni­ver­sell. Sie zeigt, wie man aus einer inne­ren Obses­si­on eine glo­ba­le visu­el­le Spra­che for­men kann – das ist pure Mar­ken- und Iden­ti­täts­kunst.

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