Dynamik

Datenqualität und Expertise für robusten KI-Einsatz

Datenqualität und Expertise für robusten KI-Einsatz

Integration von Anomalie- und Label-Fehlererkennung in industrielle Defektdetektion
Pavlos Rath-Manakidis, Henry Huick, Erdi Ünal, Björn Krämer ORCID Icon, Laurenz Wiskott ORCID Icon
Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) transformiert Arbeitspraktiken in der industriellen Qualitätskontrolle grundlegend. Dieser Beitrag untersucht, wie technische Ansätze zur Datenqualität und Modelltransparenz einen ethischen KI-Einsatz unterstützen – insbesondere die Handlungsfähigkeit, das Vertrauen und eine nachhaltige Arbeitsgestaltung in automatisierten Oberflächeninspektionssystemen (ASIS). Wir identifizieren Herausforderungen wie Datenineffizienz, variable Modellzuverlässigkeit und begrenzte KI-Expertise, die ein menschenzentriertes Design sowie verantwortungsvolles Datenmanagement erfordern. Gemeinsam mit ASIS-Anbietern entwickelte und mit ASIS-Anwendern getestete Pilotlösungen zeigen, dass KI-Systeme Fachpersonal effektiv unterstützen und deren Fähigkeiten erweitern müssen. Wir schlagen technische Lösungen zur Erkennung von Anomalien, Label-Fehlern und Domain Drift vor, um die Modellzuverlässigkeit zu erhöhen. Transparenz in der Datenqualität stärkt ...
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 1 | Seite 128-135 | DOI 10.30844/I4SD.26.1.128
Künstliche Intelligenz (KI) als Enabler für die Industrie 4.0?

Künstliche Intelligenz (KI) als Enabler für die Industrie 4.0?

Auswirkungen auf den Reifegrad von Industrie 4.0-Technologien
Dennis Richter, Mildred Doe, Steffen Kinkel ORCID Icon
Künstliche Intelligenz wird oft in einem Atemzug mit der Industrie 4.0 genannt, doch die genaue Rolle von KI ist dabei unklar. Ist KI nur eine weitere I4.0-Technologie oder ein essenzieller „Befähiger“ für andere I4.0-Technologien? Sechs Expertinnen und Experten haben bewertet, wie stark sich KI auf 41 I4.0-Technologien auswirkt. KI könnte in der Tat ein eintscheidender Faktor sein, um das volle Potenzial der Industrie 4.0 zu entfalten.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 6 | Seite 80-87 | DOI 10.30844/I4SD.24.6.80
Die Utopie der europäischen Cybersicherheitszertifizierungen

Die Utopie der europäischen Cybersicherheitszertifizierungen

Ein Standardisierungsweg hin zur automatisierten Zertifizierung
Alexander Lawall ORCID Icon, Jesus Luna Garcia
Interoperable Automatisierung kann Zertifizierungsverfahren für Cybersicherheit, wie sie aus dem EU-Cybersicherheitsgesetz (z. B. EUCS) hervorgehen, zugutekommen, so dass sie für die beteiligten Interessengruppen weniger Aufwand bedeuten. Die Entwicklung von Standardisierungsbemühungen unter Einbeziehung relevanter Akteure (z. B. Regulierungsbehörden) ist erforderlich, um diese Vorteile vollständig zu realisieren. Dennoch ist mehr praktische Erfahrungen erforderlich, damit eine kontinuierliche Zertifizierung mit Automatisierung Realität wird.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 48-55
Auf dem Weg zur Energieeffizienz in Logistiknetzwerken

Auf dem Weg zur Energieeffizienz in Logistiknetzwerken

Stand der Integration energetischer Größen in die simulationsgestützte Analyse globaler Lieferketten
Jan Cirullies, Michael Toth, Andreas Holtz
Eine wachsende Zahl an Lieferkettenakteuren und die zunehmende Globalisierung von Geschäftsprozessen führen zu einer steigenden Güterverkehrsleistung und damit zu einem höheren Energiebedarf. Obwohl zugleich die Energiepreise steigen, bleibt die Energiebilanz von Produktionsnetzwerken bei deren Gestaltung weitgehend unberücksichtigt. Deshalb untersucht das Forschungsprojekt E²Log, wie Logistiknetzwerke und das Produktionsumfeld besser aufeinander abgestimmt werden können, um die Energieeffizienz zu verbessern. In der ersten Projektphase haben die Anwendungsfallpartner anhand der Lieferkette für die Produktionsversorgung des Volkswagen Amarok Simulationsszenarien entwickelt, um in Kürze Maßnahmen zur Effizienzsteigerung mithilfe eines eigens dafür erweiterten Simulationswerkzeugs zu untersuchen, ohne dabei klassische logistische Zielgrößen außer Acht lassen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 20-24
Approximation und Robustheit dynamischer Produktionsnetzwerke

Approximation und Robustheit dynamischer Produktionsnetzwerke

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Kosmykov, Thomas Makuschewitz, Fabian Wirth, Michael Schönlein, Sergey Dashkovskiy
Globale Produktionsnetzwerke binden Partner mit herausragender Expertise ein und bedienen sich regionaler Kostenvorteile bei Beschaffung und Produktion. Diese Entwicklung führt zu einer steigenden strukturellen Komplexität der Netzwerke, die mit einer Verknüpfung dynamischer Logistikprozesse einhergeht. Die resultierende Dynamik eines großskaligen Produktionsnetzwerks ist gekennzeichnet durch die Dynamik einzelner Logistikprozesse, die Dynamik der Netzwerkstruktur und der Dynamik externer Prozesse, die auf das Produktionsnetzwerk einwirken. Für die Analyse und Gestaltung dieser Netzwerke fehlen in der Praxis jedoch häufig geeignete Vorgehensweisen. Diesen Bedarf greift der vorliegende Beitrag auf und stellt Werkzeuge und Methoden für die Modellierung und Approximation großskaliger Produktionsnetzwerke, die Analyse ihrer Dynamik sowie die robuste Dimensionierung der Netzwerkressourcen vor.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 51-56
Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Bewertung des nachhaltigen Einsatzes von Logistikkonzepten in Unternehmensnetzwerken
Jan Helmig, Jerome Quick, Henrik Wienholdt, Kerem Oflazgil
Aufgrund einer zunehmenden Komplexität an Rahmenbedingungen sind viele Unternehmen gezwungen sich auf die Bildung von Netzwerken und die Sicherung von Liquidität zu konzentrieren. Darüber hinaus rücken ökologische Größen zunehmend in den Fokus des Betrachtungsbereichs. Diesen Anforderungen können Unternehmen durch eine Implementierung von SCM-Konzepten begegnen. Gleichzeitig spielt die Bestimmung des notwendigen Umfangs von Logistikdienstleistungen eine entscheidende Rolle. SCM-Konzepte bilden in Kombination mit Logistikdienstleistungen Logistikkonzepte ab. Als Unterstützung der Auswahl von Logistikkonzepten kann eine dynamische Bewertung genutzt werden. Nachfolgend wird solch ein Ansatz illustriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 58-60
Dynamik in Produktionsprozessen

Dynamik in Produktionsprozessen

Identifikation logistikrelevanter struktureller Veränderungen
Marco Kennemann, Steffen C. Eickemeyer, Eugen Schnurr, Peter Nyhuis ORCID Icon
Ein immer dynamischeres und komplexeres Umfeld stellt Unternehmen gerade in logistischer Hinsicht vor große Herausforderungen. Die am Institut für Fabrikanlagen und Logistik entwickelte Kennlinientheorie ist ein anerkannter Ansatz zur Beschreibung logistischer Wirkzusammenhänge. Die Theorie stößt aber gerade im dynamischen Bereich an Grenzen. Um eine zeitnahe optimale logistische Positionierung zu ermöglichen, wird eine Methodik entwickelt, um dynamische Prozesszustände schnell und zuverlässig zu identifizieren.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 19-22
Frühzeitige Beeinflussung des dynamischen Verhaltens von Werkstattfertigungen

Frühzeitige Beeinflussung des dynamischen Verhaltens von Werkstattfertigungen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Toonen, Jan Topi Tervo
Das Produktions- und Logistiksys-tem von Werkstattfertigungen muss aufgrund verschiedenartiger Produkte, schwankender Losgrößen und stark vernetzter Materialflussstrukturen hohe Anforderungen erfüllen. Diese werden oftmals noch dadurch erhöht, dass in den voneinander abhängigen und rückgekoppelten Produktionsschritten ein komplexes dynamisches Verhalten auftreten kann. Eine solche Systemdynamik kann die Produktionsleistung negativ beeinflussen. Der vorliegende Beitrag betrachtet Größen und Einflussfaktoren des dynamischen Verhaltens einer Werkstattfertigung. Hierbei wird der Stellenwert der Gestaltungsphase als das Festlegen langfristiger Rahmenbedingungen unterstrichen. Anschließend wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem untersucht werden soll, ob die Systemdynamik bereits in der Planungsphase positiv beeinflusst werden kann.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Analyse der Dynamik großskaliger Netzwerke in der Logistik

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Fabian Wirth, Sergey Dashkovskiy, Thomas Jagalski, Thomas Makuschewitz
Bei der Planung und Steuerung logistischer Prozesse treten zunehmend die Komplexität der Logistiknetzwerke und ihre Dynamik in den Vordergrund. Jedoch fehlen in der Praxis vielfach die geeigneten Werkzeuge und Methoden für eine ganzheitliche Analyse und Beherrschung der entstandenen großskaligen dynamischen Logistiknetzwerke. Diese Problematik greift das von der VolkswagenStiftung geförderte neue Forschungsprojekt „Stabilität, Robustheit und Approximation dynamischer großskaliger Netzwerke - Theorie und Anwendung in Logistiknetzwerken“ auf. Im Rahmen der Durchführung dieses Projekts kooperieren Wissenschaftler der Universitäten Bremen und Würzburg aus den Fachbereichen der Ingenieurwissenschaften und der Mathematik.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Flexibilitätsmanagement in einer Virtuellen Supply Chain Organisation

Flexibilitätsmanagement in einer Virtuellen Supply Chain Organisation

Herwig Winkler ORCID Icon, Günter Graf
Europäische Unternehmen, die als Kundenauftragsfertiger auftreten, sind aktuell einem besonders turbulenten Unternehmensumfeld ausgesetzt. Kurze Lieferzeiten, hohe Kundenansprüche, die Globalisierung sowie die Konkurrenz aus Billiglohnländern stellen diese Unternehmen vor große Herausforderungen. Die auftretende hohe Dynamik und Komplexität in der Produktion und der Logistik ist bei diesen Unternehmen insbesondere mithilfe von kooperativen Managementkonzepten wie dem Supply Chain Management und dem Aufbau von spezifischen Flexibilitätspotenzialen zu beherrschen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 75-78
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