… die Sache mit dem Fahrradreifen.
Zwei kleine Kinder im Supermarkt, Bruder und Schwester, so drei und vier Jahre alt. Beim Reinkommen kabbeln sie sich etwas, der Bruder lacht, die Schwester weint. Dann dürfen sie Erdbeeren aussuchen, eine Packung pro Kopf, der Streit ist vergessen. Dann geht es zu den Nudeln, sie beteiligen sich eifrig an der Auswahl der einzukaufenden Ware, und man kann den Fortschritt ihres Einkaufs akustisch gut mitverfolgen.
Dann kommt ein Mann in den Laden, der das Vorderrad eines Fahrrads in der Hand trägt. Er läuft schweigend in Richtung Kühltheke, als die beiden Kinder um eine Ecke kommen, das Rad sehen und völlig baff erstarren. Als der Mann vorbei ist, rennen sie zum Vater und berichten hörbar befremdet: Papa, da hat einer einen Fahrradreifen dabei!
Die Situation erinnert mich ein bisschen an den UPS-Fahrer ohne Tür…