Für den Schauspieler aus Kiew läuft es gerade nicht so gut.
Zuerst bekam er in den USA keine neuen Waffen, dann
stellte man sich in Brüssel quer, ihm mit Milliarden aus
den eingefrorenen russischen Vermögen zu befriedigen,
weil den Eurokraten in letzter Minute noch aufgegangen,
dass am Ende sie für diese Gelder aufkommen müssen,
zumal sich in Russland noch ähnliche Milliardenwerte
von Unternehmen aus der EU befinden, an denen sich
der Russe dann schadlos halten könnte.
Auch die neuen großen ukrainischen Offensiven und mili-
tärischen Erfolge erwiesen sich als die übliche Luftnum-
mer, mit denen der Schauspieler nur noch einfältige Eu-
rokraten und Mietschreiberlinge der Staatspresse beein-
drucken konnte. Zu allem scheint Selenskyj auch noch
die Stadt Pokrowsk an die Russen zu verlieren.
Während die Mietschreiberlinge noch begeistert die rein
ukrainische Propaganda abschreiben, und im Staatsfern-
sehen stets nur Wohnhäuser, Krankenhäuser und Kinder-
gärten in der Ukraine von den bösen Russen getroffen, so
das man sich verwundert fragen muss, warum es nicht
in der Ukraine inzwischen wie in Gaza aussieht, und
von hohen russischen Verlusten und davon schwatzt,
dass dem Russen, – auch wegen der Sanktionen -, alles,
aber auch alles an Reserven verbraucht, feiert der Russe
fröhliche Wiederauferstehung und rückt, – aller Propa-
ganda zum Trotz, in der Ukraine weiter vor.
Jetzt könnte es sich für Selenskyj als Bumerang erwei-
sen, zuvor alle Friedensbemühungen Trumps mit über-
zogenen Forderungen topediert zu haben. Man verlangte
zudem zuvor einen Waffenstillstand, von dem alle Seiten
im Voraus wussten, dass denselben der Westen nur nut-
zen würde, um unbeschadet weitere Waffen in die Uk-
raine liefern zu können.
Einzig die buntdeutsche Kriegstreiber-Fraktion ist noch
den Schauspielkünsten aus Kiew erlegen und steht so wei-
terhin ,, felsenfest“ an der Seite der Ukraine. Aber unter
diesen Kriegstreibern befindet sich eh keiner, der in der
Lage wäre, die Lage der Ukraine oder überhaupt irgend-
eine Situation real einschätzen könnte. Man lernt noch
nicht einmal etwas daraus, wie man von den vermeint-
lichen Verbündeten in Sachen Nordstream-Pipeline-
Sprengungen behandelt wird. In der hündischen An-
betung allen Ausländischen verhält sich die Regierung
aus Deutschland auch ganz wie ein geprügelter Hund.
Man läuft mit eingezogener Rute umher und wagt es
nicht dagegen aufzubellen. Da Johann Wadepuhl so
nichts zu tun hat, so zerstört er eben die noch letzten
Beziehungen zu China. Nicht begreifend und völlig
die Realität verweigernd, dass China im Handel und
vor allem bei Rohstoffen wie selterne Erden längst
am längeren Hebel sitzt und man sich so auch noch
den letzten großen Absatzmarkt kaputt macht. Und
dies noch dazu, wo der Absatzmarkt in den USA mit
hohen Zöllen kaum noch hohe Gewinnmargen erzeugt!
Dazu geht dem deutschen Staat zunehmend das Geld
aus, dass man mit seiner Kriegstreiberei in nur drei
Jahren sinnlos verbrannt, so, dass man sich fast alles,
was einen Staat so ausmacht, bald nicht mehr wird
leisten können. Da müssen sich die Politiker denn
auch nicht wundern, wenn kaum ein Deutscher so
einen Staat noch mit der Waffe in der Hand vertei-
digen will. Zumal es von diesem Staat kaum noch
etwas gibt, dass sich zu verteidigen lohnte!
Zu allem kommt nun auch noch die ukrainische
Krise, in der das deutsche Steuergeld ohne jeden
Nutzen für Deutschland in immer stärker werden-
den Sog verschwindet. Und nun hat das ukrainische
Fass ohne Boden auch noch ein weiteres riesiges
Loch bei Pokrowsk hinzubekommen.
Offensive
Der ukrainische Patient
Ich hatte ja schon mehrmals darüber berichtet, dass
die Ukraine als Staat chronisch pleite ist und ohne
die Finanzspritzen aus dem Westen nicht überlebens-
fähig ist. Schon vor dem Krieg zahlte die Regierung
aus Deutschland seit 2014 an die Ukraine. Durch den
Krieg wurden aus jährlichen schnell halbjährliche und
inzwischen vierteljährliche Zahlungen.
Und wieder ist ein Vierteljahr vorbei und schon lesen
wir dementsprechend in der „Welt“: ,, Ukraine wartet
auf zugesagte Milliardenhilfe“. Als hätte denn die Uk-
raine je etwas anderes getan als auf die nächste Zahl-
ung aus dem Westen zu warten! Aber in der buntdeut-
schen Staatspresse tut man lieber weiterhin ganz so
als wären es unerwartete und einmalige Zahlungen,
damit daheim niemanden aufgeht, wohin da seine
Steuergelder fließen, samt seine zukünftigen Renten
und warum der Regierung aus Deutschland immer
mehr Milliarden im Staatssäckel fehlen.
Man weiß auch, – besonders kurz vor anstehenden
Wahlen -, dass die Stimmung im Volke zur weiteren
bedingungslosen Unterstützung der Ukraine eine
gänzlich andere ist als die bei den Politikern in Bun-
desregierung und Bundestag. Mit den üblich ,,in Auf-
trag gegebenen Studien“, die natürlich immer ganz
entsprechend der Auftraggeber ausfallen, und nicht
weniger manipulative Umfragen, wird dem Volk Sand
in die Augen gestreut, und immer so getan als ob da
noch eine kleine Mehrheit für weitere Waffenlieferun –
gen und finanzielle Unterstützung der Ukraine seien.
Alleine der Umstand, dass die Regierung aus Deutsch-
land nun erklärt, dass man zukünftig die Gelder für
die Ukraine aus den Zinsen der eingefrorenen russ-
ischen Guthaben nehmen werden, entpuppt all ihre
Lügen.
Natürlich erfährt der deutsche Bürger ebenso wenig
wie vorher bei der Hütchenspielernummer der Re-
gierung aus Deutschland mit den Ringtausch von
Waffen keinerlei Einzelheiten. Etwa wo solch Milliar-
den russischer Gelder so angelegt sind, dass sie meh-
rere Milliarden an Zinsen ergeben oder interessanter
noch, wer denn bislang all diese Zinsen überhaupt ge –
zahlt hat oder dafür aufkommen musste! Entweder
waren die Russen weitaus bessere Geldanleger als die
Regierung aus Deutschland oder wir werden schon
wieder nach Strich und Faden betrogen und belogen!
Aber auf jeden Fall beweist es, dass die Regierung aus
Deutschland zu solchen Ausflüchten greifen muss, dass
eben die Stimmung im Volke eine ganz andere ist, als
die, welche uns die Staatspresse verkündet! Und die
Bürger sind längst nicht so dumm, wie es die Politiker
gerne hätten. Sie haben es längst durchschaut, dass das
Loch im deutschen Staatshaushalt fast identisch ist mit
den Summen, welche an die Ukraine abfließen!
Zumal keiner aus der Regierung aus Deutschland uns
jemals erklären konnte, was das deutsche Volk je von
der Ukraine gehabt, jetzt hat oder je haben wird. Dass
es nichts ist, lässt sich vermuten, da man wieder die
Kollektivschuld der Deutschen für den Zweiten Welt-
krieg bemüht und uns erneut die Lüge auftischt, dass
die Ukrainer auch unsere Demokratie verteidigen. Seit
der Lüge von den afghanischen Ortskräften, die das
selbe einst am Hindukusch getan, nimmt diese Lüge
kaum noch jemand, der bei klarem Verstand ist, den
Bevölkerungsvertretern aus Bundesregierung und
Bundestag noch ab.
Sichtlich hat es die Regierung aus der Ukraine mit der
Auszahlung der Milliarden auch so eilig, dass man nicht
mehr das Ende des dritten Vierteljahrs abwarten kann,
weil man die Ergebnisse kommender Wahlen, die in
den USA bedeutend mehr als die in Deutschland be-
fürchtet. Denn mit den richtigen Mann an der Spitze
könnte bald Schluss sein mit der üppigen Alimentier-
ung der Ukraine! Es sei denn eine weitere fehlgeschla-
gene ukrainische Offensive beendet das Ganze noch
schneller!
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt:
Es gebe zwar viele politische Erklärungen von den Part-
nern Kiews und viele weitere seien zu erwarten. Aber
wir brauchen einen echten Mechanismus“.
Was Selnskyj unter einem ,,echten Mechanismus“ ver-
steht, ist dass sich die EU der Ukraine dauerhaft fest
verschreibt und der Ukraine in zuvor festgelegten Ab-
ständen auch feste Summen zusagt. Das es Selenskyj
nun so vehement nach schnellen Entscheidungen ver-
langt, sagt mehr aus als alle Berichte vermeintlicher
Militärexperten aus dem Westen! Offensichtlich gibt
man schon jetzt der in Russland gestarteten Offensive
keine allzu große Chance! Man hat nicht nur den Groß-
teil seiner Munition bereits verschossen, sondern noch
schneller geht ihnen das Geld aus! ,,Wir durchschauen
die Bewegungen des Feindes und verstärken uns“, sagte
Selenskyj. Das klingt schon nicht mehr so nach ruhm-
vollen Eroberungen und einer gelungenen Offensive.
Von daher beginnt man vor allem in den USA auf Zeit
zu spielen. Die bevorstehenden Wahlen geben ihnen
Vorwand und Zeit, es ruhig abzuwarten, ob es sich
denn überhaupt noch lohnt, dem totkranken ukrain-
ischen Patienten einen weiteren Tropf zu spendieren.
Zur Sicherheit ist schon jetzt von einer ,,nicht mit den
Verbündeten abgesprochenen Offensive der Ukraine“
die Rede. Also glaubt man in Washington eher nicht
an deren Erfolg und baut Selenskyj bereits als Sünden-
bock auf. Auch in der EU zögert man es noch heraus,
der Ukraine die ,,50 Milliarden Dollar Zinserträge aus
eingefrorenem russischen Vermögen“ zukommen zu
lassen.
Für den Fall eines ukrainischen Totalausfall hat bis-
lang einzig die USA Vorkehrungen getroffen. Dann
rüstet man eben die Eurokraten in ihrer Russenpho-
bie weiter mit Waffensystemen aus, die man denen
überteuert verkauft. Von daher erfährt es der Bürger
in Deutschland von der Regierung aus Deutschland
besser auch nicht, was ihm denn die Stationierung
von US-Atomraketen in Deutschland so kosten wird.
Es müssen sehr hohe Summen sein, wenn man sie
dem Bürger verschweigt! Ebenso was dem Bürger
die Ambitionen der USA in Deutschland samt deren
Besatzungspersonal, zu denen nun noch das für die
Atomraketen hinzukommen wird, denn insgesamt
so kostet pro Jahr.
Bleibt als größtes Risiko die Regierung aus Deutsch-
land, die zum einen ohnehin nicht mit Geld umgehen
kann und deren einzige Aufgabe darin besteht, Jahr
für Jahr viele Milliarden an deutschen Steuergeldern
dem Ausland zukommen zulassen. Für die aus der Bun-
desregierung war die Ukraine, wie zuvor Afghanistan,
eine höchstwillkommene Geldverbrennungsanlage, in
der man möglichst viel Steuergeld sinnlos verbrennen
kann, ohne, dass das deutsche Volk daraus auch nur
den allerkleinsten Nutzen ziehen kann. Genauso ist
auch ihre gesamte Entwicklungshilfe aufgebaut!
Aber jetzt inmitten der von ihnen selbstverursachten
Krise der Ukraine einseitig mit weiteren Milliarden
zu Hilfe zu kommen, Milliarden, die man dann wie-
der beim eigenen Volk, – mit Vorliebe bei Rentnern
und Arbeitslosen -, einsparen muss, dass könnte so
einigen ihrer Pfründestelleninhabern in Sachsen und
in Thüringen ihre Pfründen kosten.
Wahrscheinlich wird man wieder die Annalena Baer-
bock entsenden, die dann die Milliarden als dringende
,,humanitäre Hilfe“ deklarieren wird. Bislang hatte
sich die Regierung aus Deutschland die vierte viertel-
jährlich fällig werdende Rate immer als ,,humanitäre
Hilfe“ für den Winter aufgespart. Zumal es mehr als
fraglich ist, ob die Ukraine ihre Offensive in Russland
bis zum Winter noch durchhalten wird. Aber die Re-
gierung aus Deutschland wird sich andersherum auch
die Gelegenheit nicht entgehen lassen, in der Ukraine
schnell noch weiteres deutsches Steuergeld in den
Sand zu setzen. Es gilt möglichst viel deutsches Steuer-
geld sinnlos zu vernichten, bevor das Ukraine-Abend-
teuer ebenso schnell vorbei ist, wie das in Afghanistan!
Aber auch aus Afghanistan hat dass, was in Bundestag
und Bundesregierung herumsitzt, denn nicht das alle
Geringste gelernt. Heute zahlt man einfach an die Tali-
ban weiter, so wie zuvor an die korupte vom Westen in-
stallierte Regierung in Afghanistan.
Und es ist nicht zu erwarten, dass die als völlig lernresis-
tent geltenden Politiker und Politikerinnen auch nur das
aller geringste aus dem Ukraine-Konflikt lernen werden.
Bis jetzt interessiert es die ja noch nicht einmal im aller
Geringsten, wer denn da ihre Versorgungpiplines Nord –
stream 1 & 2 gesprengt hat.
Das Einzige, was einen daran noch verwundert, ist der
Umstand, dass diesen Politikern und Politikerinnen so –
gar die völlige Geringschätzung ihrer vermeintlichen
Partner, wie sie sie neben Afghanistan zum Beispiel
auch im Niger und Mali erlebt, ihnen vollkommen
egal ist. So fand es Kiew noch nicht einmal für nötig
seinen größten europäischen Geldgeber über seine
Offensive mit Einfall in Russland zu informieren. Die
Botschaft dahinter war unmissverständlich: Deutsch-
land hat nur zu liefern aber nicht zu melden oder gar
etwas zu sagen! Die Regierung aus Deutschland darf,
wie auch im Fall Israels, allerhöchstens erörtern, ob
deren Aktionen noch irgendwie ,,durch das Völker-
recht gedeckt seien“. Wenn nicht, würde die Regier-
ung aus Deutschland auch nicht anders handeln, son-
dern allenfalls nur die Vorwände unter denen man
weitere Unterstützung wie bisher leistet, neu definie-
ren, mit Vorliebe mit dem „Selbstverteidigungsrecht“
des gewissen Staates oder mit dem „Angriffskrieg“
deren Gegner.
Die deutsche Regierung hat auch nicht vorgesorgt,
für den Fall, dass die Ukraine zum Totalausfall ge-
rät. Allenfalls hat man in der Bundesregierung ge-
plant die gleichen Summen wie für deren Krieg, so-
dann in den Wiederaufbau zu stecken. Wobei man
kein Experte sein muss, um zu erkennen, dass auch
hier US-Firmen den Reibach machen werden, dicht
gefolgt von Polen. Die deutsche Bauindustrie ist so
in der Krise, dass sie nicht einmal die Baustellen im
eigenen Land abzudecken vermag. Nicht minder ma-
rode ist das Schienennetz der Bundesbahn, und das
deutsche Straßennetz, – vor allem bei den Brücken -,
so dass man auch hier kaum Kapazitäten hat, diese
in die Ukraine zu entsenden. Vom gravierenden Fach-
kräftemangel ganz zu reden. Deutschland wird also
höchsten der Bezahler der Investoren werden. Eine
Rolle, die man aus der EU her kennt, wo Deutschland
das Doppelte einzahlt von dem, was es von der EU er-
hält. Und auch in der EU ist Polen das Land, was am
meisten davon profitiert. Um das mal in einer Milch-
mädchenrechnung darzustellen, wenn sich ein Arbei-
ter mit einem zusammentut, der über kein reales Ein-
kommen verfügt und diesem die Hälfte seines Gehalts
zukommen lässt, sind sie am Ende beide verarmt! Und
anders wie in der EU wird die Ukraine dauerhaft ein Pa-
tient bleiben, der zum Überleben darauf angewiesen sein, –
zumindest im nächsten Jahrzehnt -, dass andere für ihn
die Krankenhausrechnung übernehmen. Und aus einem
Übernehmen kann schnell ein sich übernehmen werden.
Wie sehen es schon jetzt am deutschen Staatshaushalt,
wo man von einem Finanzloch ins andere schlittert, und
trotzdem am eigenen Volk einspart, um noch das Aus-
land weiter bedienen zu können.
Breaking news zum Krieg in der Ukraine
Was ist passiert? Ist das erste Blatt aus dem Regen-
wald der Staatspresse plötzlich zum Putin-Verste-
her geworden? Denn plötzlich berichtet uns der
„Merkur“: ,, Nach Sieg in Bachmut: Wagner-Söld-
ner und Russlands Soldaten rücken über Autobah-
nen vor“.
Galt doch zuvor noch in der buntdeutschen Staats-
presse jede ukrainische Propaganda als die einzige
Wahrheit und jede gegenteilige Nachricht als Ver-
teidigung eines Angriffskrieges und der Verbreiter
als Putin-Versteher! Und nun berichtet ausgerech-
net der „Merkur“ von einem russischen Sieg in Bach-
mut, und dies obwohl die Ukraine dies bestreitet!
Haben etwa rechts Schwurbeler, Aluhutträger, Wut-
bürger und Verschwörungstheoretiker die Redak-
tion des „Merkur“ gekapert? Plötzlich werden da
Meldungen wie diese verbreitet: ,,Nach den massi-
ven Geländegewinnen in der Schlacht um Bachmut
rücken Russlands Truppen im Ukraine-Krieg offen-
bar weiter voran“. Und diese Meldung wird noch
nicht einmal mehr zur Sicherheit mit der üblichen
Floskel, dass sich die Berichte nicht ,,von unabhän-
gigen Quellen“ bestätigen lassen, versehen.
Da haben uns eben noch sämtliche Experten, die
aus Großbritannien vor Ort über die Ukraine be-
richten, der gesamte Selensky-Apparat einschließ-
lich sämtlicher faschistischen Brigaden, selbster-
nannte Verteidigungsexperten der westlichen Welt,
ja sogar die russische Gegenseite, eben noch erklärt,
wie strategisch wichtig Bachmut in diesem Krieg
doch sei.
Und nun lesen wir plötzlich im „Merkur“: ,, Dabei
bleiben Beobachter und Kriegsexperten seit Mona-
ten bei ihrer Einschätzung, dass Bachmut für keine
der beiden Kriegsparteien im Ukraine-Krieg – außer
vielleicht moralisch – eine sonderlich große Rolle
spielt“. Wie bitte?!!! Wo waren denn all diese Beob-
achter und Kriegsexperten bis Anfang Juni 2023
und warum hat man seit mehreren Monaten aus
der deutschen Staatspresse nichts, kein einziges
Sterbenswörtchen von dieser Meinung gehört?
Das ganze erinnert uns schon sehr an Georges
Orwell „1984“! Kaum ist Bachmut gefallen, wird
die Geschichte, einschließlich der Meinung aller
Beobachter und Kriegsexperten, komplett umge-
schrieben und plötzlich spielt Bachmut in den
Nachrichten überhaupt keine Rolle mehr!
Auch beim Redaktionsnetzwerk Deutschland ist
überraschend über Nacht die Umschreibung der
Geschichte vollzogen worden. Auch hier verkün-
det man plötzlich russische Erfolge: ,, Russland
meldet gescheiterten ukrainischen Großangriff in
Donezk“!
Dabei wurde uns doch eben noch von der gesam-
ten Staatspresse, Beobachtern aus Großbritan-
nien Kriegsexperten aus der gesamten proukrain-
ischen Welt versichert, dass ukrainische Trup-
pen Bachmut halten, das Ukrainer siegreich so-
gar schon auf russischen Territorium kämpfen,
die ukrainische Offensive erfolgreich angelaufen
sei. Über den Russen wurden nur von Rückzügen,
Munitionsmangel und hohen Verlusten berichtet,
sowie, dass dem die Raketen, Panzer und Munition
ausgegangen sei! Alles was bis dahin dagegen an
Problemen bei den Ukrainern OFFEN zugestanden
wurde, waren Probleme mit den Luftschutzkellern
in Kiew!
Aber großes Aufatmen, denn bei der „WELT“ scheint
die Redaktion noch nicht übergelaufen zu sein, denn
hier vermeldet man weiterhin ukrainische Erfolge.
So etwa die Einnahme der Siedlung Berchiwka bei
Bachmut. Zwar war zuvor in der deutschen Staats-
presse kein Wort über die russische Einnahme von
Berchiwka zu lesen gewesen. Wenn die Russen so
ein ukrainischen Erfolg zugeben, sind sogar sie in
deutschen Medien eine verlässliche Quelle, die nicht
einmal mit dem Zusatz, dass sich die Informationen
nicht unabhängig überprüfen ließen, versehen wer-
den!
Auch im Staatsfernsehen der Ersten Reihe ist noch
alles beim Alten. Hier meldet das ZDF-Heutejournal
brav: ,,Britischer Geheimdienst London: Russische
Drohnenangriffe ohne Erfolg“. Dagegen wird in der
ARD-Tagesschau schon die russische Meldung ver-
breitet, dass eine ukrainische Offensive abgewehrt,
und, dass die Ukraine nun mehr aus psychologische
Kriegsführung setze. Früher nannte man das wohl
Propaganda! Auffällig auch hier, das dabei der Zu-
satz, dass sich die Aussagen nicht von unabhängi-
ger Stelle bestätigen ließe, fehlte!