Oma Courage will sich ihren Krieg nicht madig machen lassen

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann
hatte nie ein Gespür weder für Kunst noch für Geschichte.
Dies zeigte sich schon als sie im Wahlkampf als „Oma Cou-
rage“ auftrat. Sicherlich kannte sie nicht das Drama von
Berthold Brecht ( *1898 -†1956 ) „Mutter Courage und ihre
Kinder“ von 1939, sonst hätte sich die Strack-Zimmermann
wohl kaum so genannt. Denn die Mutter Courage ist eine
Frau, die vom Krieg profitieren will, ihre eigenen Kinder
dem Profit opfert. Wichtigster Spruch im Drama ,,Ich laß
mir von euch den Krieg nicht madig machen“!
Genau dieser Satz passte allerdings zu der Strack-Zimmer-
mann wie die berühmte Faust aufs Auge. Wohl keine Poli-
tikerin war so versessen darauf, sich am Krieg in der Uk-
raine zu beteiligen und immer neue und weitere Waffen-
lieferungen aus Deutschland zu fordern.
Auch bei ihrem jüngsten Auftritt legte die als Politikerin
im EU-Parlament weitgehend kalt gestellte Strack-Zim-
mermann, deren Meinung nur noch in der buntdeutschen
Staatspresse etwas gilt, die gleiche Geschichtsvergessen-
heit an den Tag. Nun fordert die nämlich: „Was Europa
braucht, ist kein weiterer Neville Chamberlain. Was Eu-
ropa braucht, ist ein Winston Churchill.“ Sichtlich kennt
die Strack-Zimmermann Churchill nur aus der alliierten
Geschichtsschreibung, die man den Deutschen als Sieger
nach 1945 aufpfropfte. Gewiss aber kannte sie nicht den
Churchill-Satz ,,Setzen Sie Europa in Brand“. Daraus
machten die Alliierten dann ,,Lasst Europa entstehen“
und dies trainiert man sichtlich sogar den KIs an. So
heißt es von der KI: ,, Die Aussage „Europa in Brand
setzen“ im Zusammenhang mit Winston Churchill be-
zieht sich auf seine Rede in Zürich im Jahr 1946, in der
er die Idee der Vereinigten Staaten von Europa vorstellte
und zu einer engeren Zusammenarbeit der europäischen
Nationen aufrief“.
Und so erklärte nun die Strack-Zimmermann: „Ich möchte
einen Politiker in Europa wissen, der so klar ist wie Winston
Churchill, und keinen wie Chamberlain, der durch seine Ap-
peasement-Politik gegenüber dem nationalsozialistischen
Deutschland maßgeblich am Münchner Abkommen beteiligt
war und verkannt hat, dass man mit dem Aggressor keine
friedliche Politik machen kann.“
Oma Courage möchte also keinen Frieden, sondern einen
Krieg bis zum bitteren Ende, eben den Weltkrieg ganz so
wie ihn der Deutschen hassende Churchill vorschwebte.
Natürlich ist das wieder nichts als heuchlerisch-verlogene
Doppelmoral, denn ganz gewiss würde die Strack-Zimmer-
man keinen Krieg der EU gegen Israel fordern, wenn Israel
ganz Gaza annektiert!
Da klingt es angesichts der Geschichtsvergessenheit einer
Strack-Zimmermann gerade schon wie bitterböse Satire,
wenn die FDP-Politikerin behauptet: „Das ist ein fataler
historischer und geopolitischer Fehler. Ein eingefrorener
Konflikt ist ein Nicht-Frieden.“
Vielleicht ist ihr entgangen wie unter Churchill der europä-
ische Zusammenhalt gegen Hitler lief. Man hetzte erst Po-
len auf und ließ es dann weitgehend im Stich und dann
überließ man es am Ende den Sowjets!
Ein gleiches Schicksal droht auch der Ukraine, welche
bereits von den USA im Stich gelassen wurde und de-
ren europäischen Verbündeten schon jetzt weitgehend
die Gelder für weitere Waffenlieferungen ausgehen. Ist
in den Kassen der Eurokraten endgültig Ebbe, was durch
hiere Wirtschaftsvernichtungspolitik nur noch beschleu-
nigt wird, dann wird man die Ukraine fallen lassen wie
eine zu heiße Kartoffel, egal, ob die Ukraine gerade am
Siegen ist und vermeintlich „große“ militärische Erfolge
feiert!
Schon Churchills Plan, dass man ein gemeinsames Eu-
ropa nur aufbauen kann, wenn man die europäischen
Länder zuvor in Brand gesetzt und mit Krieg überzogen,
war am Ende auch nur eine Illusion, denn Churchill über-
ließ am Ende auch halb Europa den Sowjets! Der war da
nur noch ein abgehalfterter Politiker, der sogar von den
deutschen Nazis die Parolen klaute, wie die von Goebbels
,,eisernen Vorhang“ den die Russen vor den von ihnen
besetzten Ländern errichteten.
Strack-Zimmerman in ihrer geschichtlichen Blindheit
und Verblendung merkt es noch nicht einmal, dass ihre
leeren Satzhülsen, sich ebenso gut auf ihre vermeint –
lichen „Verbündeten“ anwenden lassen. Zum Beispiel
auf Benjamin Netanjahu passt es glänzend: ,, Für jeden
Schurken in dieser Welt“ wäre das das Signal: „Er muss
nur lange genug Krieg führen, um das zu bekommen,
was er will“!
Überhaupt täte die scheindemokratische Welt sehr gut
daran, nicht mehr in meinen und deinen Schurken ihre
Welt unterteilen zu wollen, sondern gegen alle Schurken
gleichermaßen vorzugehen, auch gegen die in der eige-
nen Parteien und Regierungen!
Und ganz gewiss erwarten die Bürger der EU-Staaten
von ihren Regierungen heute etwas anders als Blut,
Schweiß und Tränen und wollen ganz gewiss nicht
für ein paar Kriegsgewinnler und Oma Courage in
einen direkten Krieg hineingeführt werden.
Das Vermächtnis des alternden Vampiers, als welche die
Strack-Zimmermann selbst schon aufgetreten, wird es
sein als die Matrone der deutschen Rüstungsindustrie,
die sich als Oma Courage den Krieg nicht madig machen
lassen will, in die deutsche Geschichte einzugehen. Aber
selbst in der deutschen Geschichte ist diese Politikerin
nicht einmal eine Randnotiz wert!

Getroffene Kriegstreiber heulen auf

Der SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich sprach
davon, dass man darüber nachdenken solle wie man den
Krieg in der Ukraine beenden könne. Für die Kriegstrei-
ber-Fraktion im Bundestag Grund genug sofort getroffen
aufzuheulen. Unerhört dieser Sozi, der darüber auch nur
nachdenkt den Krieg mit dem man Deutschland so herr-
lich verschulden und dessen Wirtschaft ruinieren kann,
beendet werden!
Die Kriegstreiber-Fraktion angeführt von der Mutter Cou-
rage der FDP und angefeuert vom Gebell des früheren uk-
rainischen Botschafters in Deutschland, Andrij Melnyk,
schäumt vor Wut.
Aus Mutter Courage Marketenderhaufen war noch
Wolfgang Kubicki zu Stelle um seinen Senf dazu zu
geben: ,, »Ich fordere alle Beteiligten auf, derartige ver-
fassungsfeindliche Forderungen jetzt und für weitere
Zeit zu unterlassen«. Blöderweise steht nirgends im
Grundgesetz etwas davon, dass man unbedingt Waffen
in ein Kriegsgebiet liefern muss! Vielleicht wären in
Mutter Courage Kriegsgewinnler-Partei mal die grund-
legende Durchführung von Demokratie-TÜV nötig,
seit dem die schlappen Liberalen die Rolle der mili-
tanten Gorillas im Planet der Affen-Bundestag über-
nommen.
Selbst die ehemalige grüne Küchenhilfe Katrin Göring-
Eckardt mimt die vermeintliche Ukraine-Expertin. Für
einen Frieden in der Ukraine eintreten? „Das kann nicht
die Politik dieser Bundesregierung 2024 sein“, so Göring-
Eckardt.
Da Sozialdemokraten für gewöhnlich ein Selbstwertgefühl
besitzen, das unter dem einer Languste liegt, durfte auch
Andrij Melnyk den SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mütze-
nich völlig ungestraft beleidigen: »Habe immer gesagt: die-
ser Typ war und bleibt der widerlichste deutsche Politiker.
Für immer und ewig«. Da kann gleich jeder Genosse mit
eigenen Augen lesen, wie es um die ukrainische ,,Dankbar-
keit“ tatsächlich bestellt. Und mehr als Beleidigungen hat
man für die Milliarden an deutschen Steuergeldern, die
man in das ukrainische Fass ohne Boden gesteckt, auch
nicht zu erwarten. Natürlich gibt es in der gesamten Sozi-
Melange keinen einzigen mit genügend Rückgrat oder
überhaupt einem solchen, der es wagte dem kläffenden
Melnyk in die Schranken zu weisen. Man könnte zum
Beispiel bei Selenskyj anfragen, warum der Kläffer ohne
kriegswichtigen Posten, nicht längst eingezogen und an
der Front dient, wo er mit seinem Gebelle wunderbar
die Russen erschrecken und beleidigen könnte. Statt
dessen sitzt Melnyk feige auf dem Duckposten eines
ukrainischen Botschafters in Brasilien!
Von Melnyks Gebell ermuntert wagt sich auch der CDU-
Wadenbeißer Norbert Röttgen auf X loszukläffen, von
einen »unglaublichen Vorschlag«, um Europa von der
›Kriegsfessel‹ zu befreien.
Wegen ihres Übergewichtes erreichte Ricarda Lang als
Letzte im Hunderennen der Kriegstreiber die Presse,
nur um hier zu verkünden ,, Mützenichs Rede sei ein
Rückfall in die alte Russlandpolitik der Sozialdemo-
kratie« gewesen“. Daneben kam Lang mit der unter
den Kriegstreibern üblichen These daher, dass angeb-
lich ,,mehr Unterstützung für Ukraine mehr Frieden
bedeute“.
Wegen völliger Rückgratlosigkeit und keinerlei Selbst-
wertgefühl fand sich aus der Riege der Sozis nicht einer,
der bereit seinen SPD-Fraktionsvorsitzenden gegen das
Gekläffe der Kriegstreiber-Fraktion zu verteidigen. Be-
zeichnend für eine Partei deren Ansehen nie niedriger
in der deutschen Bevölkerung gewesen als in diesen
Tagen. Im Gegenteil es herrschen wieder Zeiten wie
die von „Ekel Alfred“, wo man ,,du Sozi“ fast schon
wieder als Beleidigung empfindet und für dieselben
nur noch Hohn und Spott übrig hat.
Mit Rolf Mützenich hat der letzte aufrechte Sozialde-
mokrat gerade die entscheidene Schlacht gegen die
Kriegstreiber verloren und so dürfte es nur noch eine
Frage von wenigen Tagen sein, bis sich Bundeskanzler
Olaf Scholz nicht mehr daran erinnern kann, dass er
keine Marschflugkörper an die Ukraine hatte liefern
wollen!