Während der Krieg im Sudan ins vierte Jahr geht, fliehen Tausende Menschen vor der Gewalt ins Nachbarland Tschad. In den Flüchtlingscamps entlang der sudanesisch-tschadischen Grenze erzählen Maka, Oumais und Tadja von ihrer gefährlichen Reise aus den Darfurs und der Ernährungshilfe, die Ihnen das Leben rettete. Wie lebt man weiter, nach dem Überleben?
Mit der zunehmenden Gewalt verschärfen Vertreibung, steigende Preise und gestörte Ernährungssysteme den Hunger – in der Region selbst und weit darüber hinaus. Diese Übersicht fasst die aktuelle Lage und ihre weitreichenden Folgen zusammen.
Täglich werden Zehntausende Fladenbrotpakete verteilt – Teil einer umfassenden WFP-Initiative, die Hilfe für bis zu 1,6 Millionen Menschen ausweiten soll.
Ob in akuten Notsituationen wie im Libanon, bei vorausschauendem Handeln in Bangladesch oder in langfristiger Hungerbekämpfung wie auf den Philippinen: Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) kann dank flexibler Beiträge von Gebern wie dem Auswärtigen Amt und dem Entwicklungsministerium dort helfen, wo die Not am größten ist – schnell, effizient und nachhaltig.
2024 stellte Deutschland über 900 Millionen Euro für WFP bereit, um schnelle Nothilfe in Krisenzeiten zu ermöglichen und gleichzeitig nachhaltige Lösungen zur Hungerbekämpfung voranzutreiben.
Auf dem Weg in den Gazastreifen müssen Lkws mit lebensrettenden Hilfsgütern lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Engpässe am ägyptischen Grenzübergang Rafah bringen auch die gut geölten Räder der Versorgungskette des UN-Welternährungsprogramms (WFP) zum Stillstand. WFP-Logistikerin Suzanne Fenton hat sich einem UN-Hilfskonvoi angeschlossen.
Viele Krisenherde sind neu aufgeflammt oder blieben ungelöst. Eine furchtbare Eskalationsspirale der Gewalt in Nahost, die Regionalkrise im Sudan, schwere Erdbeben in Afghanistan, eine Sintflut in Libyen sind nur einige Beispiele der sich immer schneller drehenden Krisenspirale. WFP, mit der Unterstützung von Partnern wie Deutschland, war auch in diesem Jahr an vorderster Front aktiv, leistete Nothilfe und unterstützte Menschen dabei, Hunger langfristig zu besiegen.
Hind Khoudary, Mitarbeiterin des UN-Welternährungsprogramms in Gaza, berichtet über die tragische Situation im Gazastreifen während und nach der kurzen humanitären Feuerpause.
Auf dem diesjährigen UN-Klimagipfel COP28 ruft das UN-Welternährungsprogramm (WFP) dazu auf, gefährdete Menschen an vorderster Front der Klimakrise besser zu schützen. Wie solche Lösungen für echte Klimagerechtigkeit aussehen, das zeigen Viehhirte Thomas und die Flüchtlingsfrau und Bäuerin Kika, die in Kenia gemeinsam gegen Hunger und Klimakrise kämpfen
Während das Ausmaß der humanitären Katastrophe wächst, läuft WFP-Ernährungshilfe für hunderte Familien in Benghazi an. Insgesamt sollen 5000 Menschen erreicht werden.
Afghanistan und die DR Kongo gehören zu den humanitären Notsituationen, in denen das UN-Welternährungsprogramm gezwungen ist, Hilfsmaßnahmen zu reduzieren.
WFP und andere humanitäre Organisationen befürchten, dass gleich mehrere Faktoren die Ernährungslage weiter verschärfen. Die wachsende Zahl Flüchtlinge aus dem Sudan wird durch bevorstehende Regenfälle, knapper werdende Nahrungsmittel in der Zeit zwischen den Ernten und Finanzierungsengpässe noch verstärkt
Matthew Hollingworth blickt auf zwölf Monate des humanitären Einsatzes in der Ukraine zurück und berichtet über die wichtigsten Anliegen, Erfolge und eine dringende Bitte an die führenden Politiker*innen weltweit
Widerstandsfähigkeit gegen Klimaextreme stärken, Resilienz fördern - das klingt oft ziemlich abstrakt. Wie sieht das in der Realität aus und welchen Unterschied kann es im Leben der Betroffenen machen? Das erzählt uns Marieke Wagenhäuser. Sie hat die vergangenen zwei Jahre in der Sahelzone verbracht hat und Veränderungen vor Ort mitgestaltet.