David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Textauszug: Die Hand an der Wiege die Frau, die Hand in großer Pose am Sack der Kerl. – „Kein Applaus“, der rockrollende neue Roman von David Wonschewski

Liebe Leserinnen, auch die Männer, ich freue mich schnörkellos darauf aufmerksam zu machen, dass mein neuer Roman „Kein Applaus“ in wenigen Tagen erscheint. Erhältlich dann als eBook und auch in … Weiterlesen

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Trump-Wähler allüberall, stilisierte Ehrlichkeit auch. Soeben ausgelesen: Tom Franklin – „Wilderer“ (1999)

von David Wonschewski Dafür liest man. Für solche Momente. Man denkt sich, so wie ich hier, zuvor: Tom Franklin, wer soll das denn sein? und fügt hinzu: Wäre der wer, … Weiterlesen

30. März 2026 · Hinterlasse einen Kommentar

Videoclip: David Wonschewski liest aus seinem Roman „Kein Applaus“ (2025) / 1

„Kein Applaus“ unterscheidet sich deutlich von den stärker autobiografischen Vorgängerwerken („Schwarzer Frost“, „Blaues Blut“), in denen Wonschewski in furiosen Monologen die zerrissene Psyche seiner Protagonisten sezierte. Kein Applaus ist nun … Weiterlesen

27. März 2026 · Hinterlasse einen Kommentar

Bekenntnisse eines bipolaren Bekenntnisträgers. Heute: Fäkalhumoristisch geht die Welt zugrunde, Kackfotzpisse. Oder: Serge Gainsbourg – „Das heroische Leben des Evgenij Sokolov“ (1980)

von David Wonschewski Oh doch, ich war auch mal ganz doll mutig. Und ganz doll provokant. Schrieb eine Fäkalstory und setzte mich bei einer Berliner Kulturveranstaltung im Zebrano-Theater, 2014 war … Weiterlesen

26. März 2026 · 3 Kommentare

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit, Teil 22. Heute: Bob Dylan – „Like a Rolling Stone“ (1965)

von David Wonschewski When you ain’t got nothing, you got nothing to lose – was für eine Zeile, ein typischer Dylan. Ob Kris Kristofferson sich davon inspirieren ließ, als er … Weiterlesen

25. März 2026 · Hinterlasse einen Kommentar

Fürs Muttersein gibt es keinen Nachholtermin. Soeben ausgelesen: David Grossman – „Was Nina wusste“ (2020)

von David Wonschewski Wie jede Meinung, so beruht selbstverständlich auch meine auf subjektiver, irgendwann dann vielleicht gar selektiver Wahrnehmung. Aber was soll ich machen, diese Ansicht ist fundiert, belegt von … Weiterlesen

12. März 2026 · Hinterlasse einen Kommentar

Wie Freddy Herko formvollendet galant aus dem Fenster tanzte, fünfter Stock. Soeben ausgelesen: Andy Warhol – „POPism“ (1980)

von David Wonschewski Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: ein special interest-Buch. Aber was für eines! Und um es gleich einmal einzuklammern: Wer, wie ich, auf New … Weiterlesen

12. März 2026 · Hinterlasse einen Kommentar

Bekenntnisse eines bipolaren Bedenkenträgers. Heute: Über das Privileg, als Künstler auch mal eins auf die Fresse zu kriegen.

Dann kam mir, weil eben beide Frauen sind, auch die etwas hilflose Idee, dass das vielleicht auch ein Zeichen dafür ist, dass wir Frauen weiterhin weniger ernst nehmen, Frauen nicht anstößig wollen, ihnen fies die Rolle als Weltenretterinnen aufbürden, die unter Schutz gestellt sind. Womit Frauen bei harten Themen bekanntlich tatsächlich geholfen sein kann, derweil bei weicheren Aspekten – Kunst gehört definitiv dazu – Schutz nur ein anderes Wort für Bevormundung ist. In dem Falle ich also nicht Opfer, sondern Nutznießer bin.

25. Februar 2026 · Ein Kommentar

Eine Frau sieht rot. Soeben ausgelesen: Ariana Harwicz – „Stirb doch Liebling“ (2012)

„Stirb doch Liebling“ wurde mir als sarkastisch-misanthropischer Roman empfohlen, der es aus meiner Sicht aber kein Stück. Er ist kompromiss- und rücksichtlos, mutig. Für mich las es sich durchaus befreiend, einmal eine Frau zu erleben, die beim Thema Kinder nicht automatisch in den Verzückungsmodus schaltet, die stattdessen richtiggehend Aggro wird.

5. Februar 2026 · 3 Kommentare

Von Dussmännern und Dussfrauen. Oder:…da hab ich nun was eigenes. Da hab ich nun was in der Hand. Da hab ich mein Jodeldiplom.

Manchmal sind es die lapidaren Messages, die elektrisieren. Eine Dame teilte mir just in kargen Worten via SMS mit, sie habe mein Buch „Kein Applaus“ bei Dussmann – das KulturKaufhaus … Weiterlesen

26. Januar 2026 · 5 Kommentare

Und, was lest ihr gerade so? / 23. Januar 2026

Briefwechsel-Bücher negativ beurteilen ist eine reichlich gesäßlose Angelegenheit. Private Briefe bilden die nüchterne und öde Realität wieder und wenn einer schreibt „bring Tomaten mit, unsere sind alle“ kann ich ja … Weiterlesen

23. Januar 2026 · Hinterlasse einen Kommentar

Bipolares Leben. Auszug aus: David Wonschewski – „Blaues Blut – Eine Biedermeiersehnsucht“ (2022)

Wer Heinz Strunk zu unreflektiert, Michel Houellebecq zu regressiv, Maxim Biller zu aufgesetzt und verhetzend empfindet, der findet in „Blaues Blut“ genau das, was er sucht (…).(Alexander Carmele)

17. Januar 2026 · 5 Kommentare

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit, Teil 11. Heute: Elton John – „Daniel“ (1973)

von David Wonschewski Es dürfte, knapp hinter „Born in the U.S.A.“ von Bruce Springsteen, einer der fehlinterpretiertesten Songs der Popgeschichte sein: „Daniel“ von Elton John. Gleichermaßen von Schwulenverbänden wie von … Weiterlesen

8. Januar 2026 · 2 Kommentare

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit, Teil 21: Coldplay – „Yellow“ (2000)

von David Wonschewski Seit 20 Jahren hasse ich Coldplay. Ich ertrage sie nicht. Und frage mich selbst: Ja, warum denn nicht? Ich schiebe dann zumeist was Stilistisches vor, denn Coldplay-Sänger … Weiterlesen

3. Januar 2026 · Ein Kommentar

Von einem, dem die Welt da draußen zu viel wird, der irre wird an ihr. Auszug aus: David Wonschewski – „Blaues Blut – Eine Biedermeiersehnsucht“ (2022)

Ich sehe es noch genau vor mir: Frankenfelder ist an jenem letzten Tag, jenem Frühlingsmittwoch, als erster in der Wohnung. Natürlich ist er das, ist er doch ihr vorrangigster Bewohner. … Weiterlesen

28. Dezember 2025 · Hinterlasse einen Kommentar

Bekenntnisse eines bipolaren Bedenkenträgers. Heute: Meine Zahnärztin hat mit mir Schluss gemacht.

Nein, das wird nun kein Gejammer. Denn wie immer ist die Wahrheit komplexer. Denn wenn ich so darüber nachdenke, hm, vielleicht habe auch ich Schluss gemacht mit allen oben Genannten. Ich halte es für möglich, dass nicht meine Dentistin, sondern ich die Schuld an unserem romantischen Karies-Aus trage. Wie man das halt so macht als Mann, man benimmt sich einfach so lange daneben bis ihr endlich der Faden reißt.

26. Dezember 2025 · 6 Kommentare

Die Toten, 2025. Oder: Der schöne Tod des Chris Rea.

Schon klar, es ist erst der 25ste Dezember und mit dem Schicksal ist schlecht bowlen. Ich tue aber einfach mal so als wäre das Jahr rum und es stirbt keiner … Weiterlesen

25. Dezember 2025 · Hinterlasse einen Kommentar

Wenn nichts so sehr erdet wie eine Hasenscharte. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Segen der Erde“ (1917)

Zugegeben, die Zusammenfassung auf dem Buchrücken wollte mir wenig zusagen: da geht ein Bauer hin, um in der kargen norwegischen Wallachei Land zu beackern. Och, nö.

22. Dezember 2025 · Hinterlasse einen Kommentar

Klassikeralben britischer Populärmusik, Teil 4. Heute: The Smiths – „The Queen is Dead“ (1986).

von David Wonschewski Der Anfang erschloss sich mir nicht. Es war 1988, ich war zehn Jahre alt – und beim unerlaubten Stöbern im Zimmer meiner älteren Schwester entdeckte ich zwei, … Weiterlesen

21. Dezember 2025 · Hinterlasse einen Kommentar