Von der Università degli Studi di Roma „Tor Vergata“ erfahren wir, dass der Philosophische Doktorgrad in Biochemie und Molekularbiologie großen Anlass zur Freude hat: Er darf sich heute ehrenhalber der Botschafterin Annette Schavan verleihen. Denn die Botschafterin hatte, als sie noch Ministerin war, eine neue Vision: Sie rief die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung ins Leben und sorgte für reichlichen Geldfluß. Anders als die deutsche ist die italienische Gesundheitsforschung recht ärmlich ausgestattet und wünscht sich deshalb dringend, dass auch ihre Regierung eine neue Vision erlebt – am besten die der dottoressa Schavan. Der philosophische Doktorgrad in Biochemie und Molekularbiologie ehrenhalber folgt einer bewährten Philosophie: Gleich im Anschluss an ihre erneute Promotion soll die dottoressa auf einer Tagung der römischen Universität ihre Vision öffentlich promoten.
Aus der Gemäldesammlung

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Causa Schavan 07/’12 – 12/’13

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Es sollte ein Selbstläufer werden, eingefädelt in bewährter Manier: „Unter Berufung auf Parteikreise“ war vor einem Monat in den Medien berichtet worden, dass Annette Schavan im kommenden Frühjahr die Leitung der Konrad-Adenauer-Stiftung übernehmen solle. Das Angebot sei ihr „aus Reihen der CDU“ gemacht worden. Es war Dieter Wonka, der diese frohe Botschaft verbreiten durfte, RND-Chefkorrespondent und zu diesem Zeitpunkt zufällig gerade in Rom in der Residenz der frohen Botschafterin aufhältig. Nachdem die Nachricht erst einmal in der Welt war, würde in Reihen der CDU wohl kaum etwas anderes übrig bleiben, als die erstrebte Stiftungsleitung auch zur Tatsache werden zu lassen. 
Und was kommt nach Rom? 2017 sind die drei Jahre um, die Botschafter üblicherweise hier bleiben. Und dann? Eine neue Aufgabe für die gefallene Ministerin? Schavan wird tatsächlich rot. „Die Bundestagswahl ist das entscheidende Datum“, murmelt sie, kichert und sagt dann schnell: „Jetzt müssen wir aber wirklich Schluss machen.“
„Alle Not kommt vom Vergleichen“, meinte 
Dr. Andreas Schubert, der 