Von der Università degli Studi di Roma „Tor Vergata“ erfahren wir, dass der Philosophische Doktorgrad in Biochemie und Molekularbiologie großen Anlass zur Freude hat: Er darf sich heute ehrenhalber der Botschafterin Annette Schavan verleihen. Denn die Botschafterin hatte, als sie noch Ministerin war, eine neue Vision: Sie rief die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung ins Leben und sorgte für reichlichen Geldfluß. Anders als die deutsche ist die italienische Gesundheitsforschung recht ärmlich ausgestattet und wünscht sich deshalb dringend, dass auch ihre Regierung eine neue Vision erlebt – am besten die der dottoressa Schavan. Der philosophische Doktorgrad in Biochemie und Molekularbiologie ehrenhalber folgt einer bewährten Philosophie: Gleich im Anschluss an ihre erneute Promotion soll die dottoressa auf einer Tagung der römischen Universität ihre Vision öffentlich promoten.
Aus der Gemäldesammlung

-
Aktuelle Beiträge
- Dottoressa Schavan
- Adenauer-Stiftung: Kein roter Teppich für Schavan
- Glückwunsch! Schavan übernimmt Adenauer-Stiftung
- Hütchenspiele, Teil 7: Ab in die Grube
- Hütchenspiele, Teil 6: Besonderer Einsatz
- Was nach Rom kommt
- Unvergleichliche Sarah Sophie
- Nach Gauck: Die Präsidentenpromotion
- Maßvolles Vordenken als Gebot der akademischen Stunde
- Hütchenspiele, Teil 5: Arbeitsversion
Causales Archiv
Causa Schavan 07/’12 – 12/’13

Letzte Kommentare
FH Burgenland: Mogel… bei Hütchenspiele, Teil 7: Ab in d… Österreich: Mit dem… bei Hütchenspiele, Teil 7: Ab in d… Sprachlos bei Hütchenspiele, Teil 6: Besonde… Leser bei #schavangate komplett: Das vol… Rudolphine bei Hütchenspiele, Teil 6: Besonde… Petar Đoković bei Hütchenspiele, Teil 2: Allgeme… Machtnix bei Dottoressa Schavan Dr. Bernd Dammann bei Dottoressa Schavan Leser bei Hütchenspiele, Teil 7: Ab in d… Lepid Optera bei Nach Gauck: Die Präsidentenpro… Zuletzt oft gelesen
Blogroll
RSS-Feed
Statistik
- 303.090 Causa-Schavan-Besucher
Es sollte ein Selbstläufer werden, eingefädelt in bewährter Manier: „Unter Berufung auf Parteikreise“ war vor einem Monat in den Medien berichtet worden, dass Annette Schavan im kommenden Frühjahr die Leitung der Konrad-Adenauer-Stiftung übernehmen solle. Das Angebot sei ihr „aus Reihen der CDU“ gemacht worden. Es war Dieter Wonka, der diese frohe Botschaft verbreiten durfte, RND-Chefkorrespondent und zu diesem Zeitpunkt zufällig gerade in Rom in der Residenz der frohen Botschafterin aufhältig. Nachdem die Nachricht erst einmal in der Welt war, würde in Reihen der CDU wohl kaum etwas anderes übrig bleiben, als die erstrebte Stiftungsleitung auch zur Tatsache werden zu lassen.
Und was kommt nach Rom? 2017 sind die drei Jahre um, die Botschafter üblicherweise hier bleiben. Und dann? Eine neue Aufgabe für die gefallene Ministerin? Schavan wird tatsächlich rot. „Die Bundestagswahl ist das entscheidende Datum“, murmelt sie, kichert und sagt dann schnell: „Jetzt müssen wir aber wirklich Schluss machen.“
Dr. Andreas Schubert, der
Diese Geschichte verwickelt und verwirrt sich nur immer weiter. Sie scheint keinem Ende zuzustreben. All diese Namen, all diese Einzelheiten. Wir brauchen dringend eine Pause.
Und so schreitet man zur Gründung einer Aktiengesellschaft, die auf den Namen „Unicenter International“ hört und am 19. März 2009 zu Bratislava ins Handelsregister eingetragen wird. Als Vorstandsmitglieder werden der frühere slowakische Ministerpräsident, Jozef Moravčík, und der frühere slowakische Botschafter in Österreich, Jozef Klimko, notiert. Wer Großes plant, sollte mit Großen planen. Neben diesen Großen fungiert als drittes Vorstandsmitglied ein leitender Beamter der Abteilung für internationale Kooperation in der Bezirksregierung der Autonomen Region Trnava. Denn auch auf regionaler Ebene hat Unicenter International große Pläne.
Als Mittvierziger hatte der Hamburger Unternehmensberater und Finanzjongleur Dr. Peter Linnert bereits zahlreiche wissenschaftliche Werke publiziert. Sie trugen Titel wie „Clausewitz für Manager. Strategie und Taktik der Unternehmensführung“, und es störte ihre hoffnungsvollen Leser nicht, wenn darin wenig wirklicher Clausewitz enthalten war und sich die Unternehmensführung vorwiegend auf die Ebene der Betriebsleitung beschränkte.
Ursula von der Leyen ist gegenwärtig Bundesministerin der Verteidigung, weshalb Medienberichte und Kommentare zu ihrer Plagiatsaffäre mit Anspielungen auf Militärisches zu garnieren sind. Eine Zeitbombe ticke in Hannover, schreibt Thomas Kerstan in der ZEIT vom 19. Februar 2016. In solchem Fall duldet die großräumige Absperrung und Entschärfung keinerlei Aufschub. Kerstan will uns denn auch sogleich erklären, „warum die Wissenschaft Politiker nicht zum Rücktritt zwingen darf“. [