27. März 2010
PROVINZ DISKOS IM AACHENER UMLAND – "Wir wollen Bauern tanzen sehen!"
24. März 2010
NEON KITS – Fragmente
Gründungsmitglieder und Besetzung (Plakat v.l.n.r.):
Suzie Make Up – guitar
T.V. Neon – guitar
Mike the Rat – drum kit
Johnny Frost – vox & words
C.I.F. London – bass & vox
Das erste Konzert fand statt am 5. Mai 1979 in Erwin´s berühmt berüchtigtem Trinkerheim „Türmchen“ zusammen mit der holländischen Punk-Truppe „The Spoilers“. Es folgten Gigs im Theatersal der Mensa, Grundhaus, Basement & Stollwerk – Köln, in einem stillgelegten Kino in der Eifel etc.!
Angefangen als Anarcho-Punk-Band (Slogan: „Anarchie im Deutschen Reich“) flossen durch den vermehrten Einsatz von Keyboards immer mehr Wave-Elemente in die Musik ein. Dieser Umstand, der Weggang von Frontmann Frost, sowie die glücklose Suche nach einem neuen Sänger ließen die Band im November 1980 auseinanderbrechen. Die unterschiedlichen Ansichten der Mitglieder über das weitere Vorgehen in der Musik: kommerziell contra experimentell gaben den Rest.
Der kommerzielle Teil der Kits mit Suzie und Neon formierte sich zum Wave-Pop-Duo „V2“; Molotov und der letzte Sänger Macky Misser gründeten mit anderen Musikern die Experimental-Band „Der Verdacht“, die übrigens bis heute existiert sowie später die Deutsch-Rock-Kapelle „Sport im Westen“!







21. März 2010
XY (Öcher Supergroups)
16. März 2010
ALLO PACH finanzierte den AC Untergrund
14. März 2010
ZUR GOLDENEN KETTE
Falls noch irgendjemand ein Foto von dem Biergarten haben sollte, gerne auch mit Pfiffi oder Freund/Freundin oder Oma kann (nein muss!) er das gerne hier zur Verfügung stellen oder an den Höchstbietenden hierm Blog versteigern. Mein Erstgebot ist sicher.
Für WALFISCH-Fotos gehe ich auch an mein Erspartes.
Leider ist mein Erinnerungsvermögen stark getrübt, was beispielsweise die Qualität der Speisen anging. Ich meine mich aber entsinnen zu können, dass man eigentlich immer, lieber die Friesenstube Ecke Elisabethstrasse ansteuerte, wenn es um kulinarische Feinheiten zum attraktiven Preis ging.
Beide Fotos scheinen mir aber eher aus den frühen 60er Jahren zu sein, da ich den „Wartebereich“ nicht ganz so spartanisch in Erinnerung habe. Als die „Kette“, wie das Lokal im Schulschwänzerjargon genannt wurde, die Pforten schloß, übernahmen nach einiger„Leerstandzeit glaube ich“, die pseudonaturproduktschwafelnden Betreiber des Spielwareneinzelhandels Villa Kunterbunt die Räume und gestalteten die Räumlichkeiten nach ihren betriebswirtschaftlichen Belangen, um bis heute ihre (meiner Meinung nach) überteuerten Produkte feilzubieten.
Und dann noch etwas Historisches: Wie im Aachener Geschichtsverein nachzulesen ist, bezog sich der Name „Goldenen Kette“ auf Begebenheiten im 13. Jahrhundert, als die berittenen Steuereintreibritter im Rahmen des Sühnevertrages um den erschlagenen Grafen von Jülich, vom Fischmarkt aus zum Markt galoppiert kamen, um die widerspenstigen und protestierenden Aachener Bürger (oder einen kleinen Teil davon) niederzumähen. Man spannte dort (goldene?) Ketten knapp über den Boden, so dass die Pferde stolperten, die Reiter stürzten um dann von den Öchern entsprechend bedient zu werden.
SONIC YOUTH – Mensa 1987

Sonic Youth auf dem Höhepunkt ihres Schaffens („Evol“ und „Sister“ -und eben nicht: „Daydream nation“, wenn man mich fragt) in der Kaiserstadt. War das ’87? Wahrscheinlich…
Jedenfalls hab ich das Konzert als sehr intensiv (also: laut?!) in Erinnerung…
Wie immer: Fotos, Kommentare, Tapes, Erlebnisberichte willkommen!
Vielen Dank an Blog-Leser Stefan E., der ad hoc einige Fotos geschickt hat:
„…das Konzert fand übrigens am 28.06.87 statt und nicht im Februar, 3 Wochen später spielten die nämlich nochmal auf dem Pukkelpop Festival zusammen mit Big Black .. es gibt auch nen qualitativ recht guten live Mitschnitt des Mensa Konzerts…“
REED, JABS, ROWENTA – Apoplexia 1973
Track 1: http://www.megaupload.com/?d=KBHT45UI
Track 2: http://www.megaupload.com/?d=NWMA7M6E
Patienteninterview: http://www.megaupload.com/?d=PWKWHVFE
7. März 2010
ULRICH PETERS – Orgelportrait
seite 1: http://www.megaupload.com/?d=7ML8BWLR
seite 2: http://www.megaupload.com/?d=ASP8UCI0
27. Februar 2010
ALLO PACH 1987

…gab es 1987 eigentlich schon Saturn o.ä. in der Stadt?
Jedenfalls präsentiert sich diese Anzeige aus dem Jahre 1987 ganz so, als wäre Allo zu diesem Zeitpunkt noch die klare Nr. 1 in Aachen.
Hat man eigentlich intern die Kunden über all die Jahrzehnte gezählt?
Und wer war der Glückliche, der an diesem Tage (langer Samstag?) die dufte Überraschung überreicht bekam?
Wie immer bleiben Fragen offen…
(Dank an Jörg Z.)
20. Februar 2010
WALFISCH – Alte Aachener Brauerei und Veranstaltungsstätte
Eine der ältesten Aachener Brauereien, gegründet 1490 war bis 1969 in der Pontstrasse 99 aktiv. Der Brauerei vorgelagert war die Gaststätte Walfisch und der Eingang befand sich eigentlich fast genau da, wo sich bis vor einem knappen Jahr der Eingang des PERA (siehe Bild) befand. Der Walfisch war nicht nur der sonntägliche Treffpunkt zigarrenrauchender Frühschoppengänger ab 50 aufwärts, sondern während der Woche zur Mittagszeit auch Anlaufpunkt hungriger Studenten, denn es gab dort eine preiswerte gutbürgerliche Küche.
Nach Durchschreiten des Lokals gelangte man in einen kleinen Saal, der meist am Wochenende geöffnet wurde um zusätzliche Kundschaft unterzubringen. Am Ende dieses Saales aber befand sich eine verschlossene Schiebetür, die nach dem Öffnen einen zusätzlichen, ziemlich großen Saal offen legte. Dort fanden in den 50er und 60er Jahren neben den obligatorischen Karnevalssitzungen (u.a. der Oecher Börjerwehr und der Fidelen Freunde) und großen Weihnachtsfeiern mit Nikolaus, Hans Muff und vielen vor Angst zitternden Kindern (zu der Zeit war man diesbezüglich noch nicht zimperlich), auch allerlei Versammlungen meist nichtpolitischer Art und internationale Briefmarken –und Münzauktionen statt. In regelmäßiger Unregelmäßigkeit gab es auch Musikveranstaltungen der eher volkstümlichen Art. Der in den späten 50er Jahren sehr beliebte LOU VAN BURG soll einige Male dort gastiert haben.
Links, einen kleinen korridorähnlichen Gang an den Sälen vorbei ,gelangte man dann durch eine schwere Türe auf das Brauereigelände. Ein großes Tor, geöffnet zur Auslieferung des Gerstensaftes befand sich im Marienbongard, an der Toreinfahrt, neben dem vor Ewigkeiten geschlossenen und der natürlichen Zersetzung anheimfallenden Lokal PUB DAVOR. Woher ich das alles weiß? Tja…aus einer Wirtshausfamilie stammend, waren meine Eltern Mitte der 60er Jahre für 2-3 Jahre Pächter des Walfisches, bevor sie dann das Gartenrestaurant FONTANA (jetziges Restaurant Ronheider Stuben) am Ronheider Berg übernommen haben. 
Die Erinnerungen meiner Mutter an den Walfisch sind leider nur noch rudimentärer Natur, aber das bisher Gesagte, entspricht mit ziemlicher Sicherheit de n damaligen Zuständen. Inhaber der Brauerei war von 1876-1922 Franz Hamacher und ab 1922 die Hamacher KG. Das Walfischbräu selber soll wohl ein sehr eigenwilliges Bier gewesen sein, dass vor allem die DEGRAA- Trinker, die ja bekanntlich sehr alt wurden, mieden. Andere Aachener Bierkenner schworen auf das Walfischbier und eine nicht unerhebliche Menge von Stammgästen genoss dieses Bier üblicherweise mit „einem Kurzen“ (Korn), das gute alte Männergedeck, in der Region auch gerne „Köppelchen“ genannt. Es wurde auch ein Flaschenbier für den Export abgefüllt. Um Lücken in meinen frühesten Kindheitserinnerungen zu füllen, würde ich mir wirklich SEHR wünschen, noch irgendwelche Zusatzinformationen (Fotos wären natürlich der Oberhammer) über den WALFISCH zu bekommen.

















