Aachener Untergrund Kultur

11. April 2010

ANAKONDA – Rhein Maas Gymnasium, Aachen, 17.12.1977

Filed under: Aachen in den 70ern, Aachener Bands, Aachener Musikszene — Allo Pach @ 5:51 pm

…was der Speicher alles hergibt!
Samstags-Rock am RMG…
Erinnern kann ich mich schon, dass Anakonda in der Schulaula spielen sollten, aber ich konnte mich nicht aufraffen hinzugehen. Im Nachhinein natürlich sehr schade, denn Anakonda waren ja eine DER angesagten AC Bands und Freunde erzählten mir nachher, wie gut das Konzert war.
Für mich waren das damals, um es mit Theo zu sagen: Landbubenschmarocker.
Jetzt würde ich natürlich einiges für eine Aufnahme oder wenigstens Fotos geben.
Vielleicht kann auch jemand mal die Anakonda LP oder jene 3 Stücke diese WDR Samplers hier einstellen?!
Wer war Fame?

9. April 2010

BABULA – eine Annäherung

Bei Babula in der Pontstrasse gab es ja neben linker/alternativer Literatur auch obskure Schallplatten und Cassetten zu kaufen.
Unklar ist:
a) wann eröffnete der Laden?
Dass Ba-bu-la Basisbuchladen heißt, war mir bis gestern nicht klar (s. Anzeige), der Name läßt ja irgendwie darauf schließen, dass seine Eröffnung irgendwann in den späten 60ern stattfand.
Die Anzeige stammt aus einer Schülerzeitschrift vom Februar 1982:

b) wann machte der Laden dicht?
Im Wintersemester 1985/86 jedenfalls gab es Babula noch, wie wir aus einer Anzeige des Labyrinths in einer Studenten-Informations-Broschüre erfahren:

Dann verliert sich die Spur. Wurde an anderer Stelle weitergemacht?
Wann? Wo? Gibt es Fotos?

WOLFGANG ROELEN R.I.P

Filed under: Uncategorized — karl pach @ 9:24 am
Wolfgang „Wolle“ Roelen ist tot

Wolfgang Roelen, den meisten als Wolle bekannt, ist am 28.03.2010, im Alter von 61 Jahren gestorben. Wolfgang gehörte zum Stadtbild und zu jeder zünftigen Diskussion. Er war Schriftsteller, Maler, Lautpoet, usw.

Wir denken an ihn mit großer Achtung vor seinem un­ab­hängi­gen, un­be­stech­lichen und kreativen Eigensinn und würdigen ihn als einen unersetzlichen, enga­giert streitenden Aachener, der uns auf vielen Wegen bege­gnet ist.

Gerne hätten wir noch mit ihm gesoffen, dem Mann der 1964 mit Paul Feyerabend am Venice Beach abhing.

5. April 2010

PINOCCHIOKELLER

Filed under: Aachen in den 70ern, Clubszene AC, Kultstätten in AC — Allo Pach @ 12:21 am

„Der besondere Fund“!
Als ich ca. 1977/78 endlich aus Burtscheid raus durfte (bis dahin nur Abteifete…), führte mein erster Weg direkt in den Pinocchiokeller (Jugendheim St. Peter).
Der perfekte Einstieg in die große, glitzernde Welt der Clubs, Bars und Discotheken.

Absolut angesagt freitags von 17.30h-20.00h, wow!
Ich erinnere mich an diverse kurzzeitige Schließungen, wahrscheinlich hatten die Jungens vom Bushoftreff mal wieder „vorbeigeschaut“…
Auf dem Flyer jedenfalls wird eine Wiedereröffnung für Dezember 1980 angedroht.
Ich muss zu dieser Zeit dort schon in der „Veranstaltungs-Gruppe“ tätig gewesen sein, denn der Zettel ist von mir geschrieben.
Im Pinocchiokeller herrschte irgendwie immer eine bedrohliche Atmosphäre, als DJ aber stand man unter ganz besonderem Druck, ich wollte ja immer nur Punk auflegen und sehr oft habe ich unter Androhung von Prügel (und das war in diesem Lokal SEHR ernst gemeint) dann doch Bee Gees o.ä. Discozeugs auflegen müssen.
Heutzutage scheint dort am kultigen Orte Tristesse zu herrschen.
Hat noch jemand einen „Pino-Ausweis“? Zahle gut!

4. April 2010

ANTONIUSSTRASSE

Filed under: Kultstätten in AC, Puff — karl pach @ 8:30 am

In der mir vorliegenden sechsten und erweiterten Auflage von 1972 des Buches „Der Strich“ findet sich natürlich ein Testbericht über unseren guten, alten Puff.


Der Führer zum Nutzen des Fremden-Verkehrs weiß über die entsprechenden Örtlichkeiten unserer Vaterstadt folgendes zu berichten:


Dass sich seinerzeit der Straßenstrich an der Neupforte abspielte ist mir neu. Kennt jemand noch ehemals dort Werktätige oder hat Fotos?

3. April 2010

MEMORY

MEIN LIEBLINGSLADEN!
Das Memory in der oberen Sandkaulstrasse war für mich 1979 die absolute Toplocation. Wunderbar konnte man dort auf den abgewetzten Sofas rumhängen oder zu AC/DC „Bodentanz“ betreiben.
Leider war die schöne Zeit nur von kurzer Dauer, denn die böse Polizei machte den Schuppen nach jener denkwürdigen Razzia für immer dicht. Das war ja auch unvermeidlich, denn:
Wahnsinnige Mengen verbotener und gefährlicher Substanzen wurden dabei sichergestellt (siehe Artikel). Die Aachener Polizei spricht noch heute von einer regelrechten „Haschhöhle“…
Ich war hautnah dabei, wurde von Kopf bis Fuß gefilzt und meine Freundin musste wegen Ermangelung eines Personalausweises mit zur Bullerei.
Das Ende kam plötzlich und unerwartet.
R.I.P. MEMORY

LEIERKASTEN

Filed under: Aachen in den 70ern, Aachener Kneipen, Kultstätten in AC — Allo Pach @ 11:45 am

Eine meiner Lieblingskneipen Ende der 70er war der Leierkasten, völlig zugerammelt mit altem, obskurem Zeugs. Die Atmosphäre war „geräuchert“ und zu hören gab es nur Protestsongs (Floh de Cologne?), sehr politisch…
Bevorzugt habe ich hier oben auf der Empore Persico-Apfelsaft (brrr) getrunken…
Wann hat der Leierkasten dicht gemacht?

1. April 2010

WALFISCH – ganz kleines Update

Filed under: Aachen in den 70ern, Aachener Kneipen — Allo Pach @ 11:58 pm

Viel ist es nicht, aber immerhin geht aus dem kleinen Bericht hervor, dass dort wo der Walfisch war, später Tinas Pub- und spätestens 1978 dann Gordas Pub war…

DISKOS IN AACHEN 1978

Filed under: Aachen in den 70ern, Discos AC, Kultstätten in AC — Allo Pach @ 11:43 pm

Nette kleine Übersicht der Aachener Discotheken im Jahre 1978 aus einem kleinen Heftchen „Treff Tips Aachen“. Das Make up hieß noch Caledonia (wann wurde es zum Ce soir? wann zum Make up?) und im Black Wotan und im Töff Töff konnte man sich noch richtig auf die Fresse geben lassen.
Klar ist mit diesem Bericht auch, dass es den Dschungel schon 1977/78 gab.
Gar nichts sagt mir das Number One, bin ich wohl nie gewesen.
Wusste gar nicht, dass das Tiffany auch tagsüber betanzbar war…

29. März 2010

DIE KRAFT DER GRAUTÖNE…

Filed under: absoluter Bockmist, Peinhardt-Franke — karl pach @ 6:38 am
„Die Kraft der Grautöne im entschlossenen Mondlicht“
Wie um alles in der Welt kann man sich eine deratige Überschrift ausdenken? Als Kulturschaffender muß man sich in Aachen fürchten von Ingrid Peinhardt-Franke aufs Korn genommen zu werden. Nicht dass ich irgendwas mit den veräppelten Künstlern gemein habe oder dies möchte, aber ist die Aufnahme in Frau Peinhardts Kolumne nicht der Todesstoß für jede Ausstellung? Wer ist eigentlich Ingrid Peinhardt-Franke (schon der Name…), muß man die kennen? Als ich Samstag morgen über den Artikel stolperte, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Irgendwas substantielles fällt mir dazu nicht ein, aber Peinhardts Wortklaubereien müssen einfach an den Pranger.
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