10. Juni 2010
Jürgen´s Musikladen
9. Juni 2010
Pink Floyd Live 12.07.1970 Reitstadion
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7. Juni 2010
THE CURE im EUROGRESS 1981 und STEAKHAUS ‚COMEBACK‘
Es gibt kaum einen Gaumengenuss, um den im Laufe der Jahrhunderte so viel Sagen-haftes erdacht und so viele Legenden gesponnen wurden wie die Ochsenlende. Man kann sich aber eigentlich gut vorstellen, dass es Rausch des Genusses nicht besonders schwer war, auch die fantastischen Histörchen zu erfinden. Der „Erfinder“ des Beefsteaks soll ein römischer Priester gewesen sein. Der Name dieses frommen Mannes ist unbekannt. Über die märchenhafte Geschichte seiner unfrommen Tat berichtet das „Universal-Lexikon der Kochkunst“ so: Der Priester hatte ein Stück Ochsenfleisch als Opfer für den Gott, in dessen Tempel der Dienst verrichtete, gebraten, und als er mit den Fingern anfasste, um es auf den Altar zu tragen, fand er es so entsetzlich heiß, dass er gezwungen war, es fallen zu lassen und schnell mit den Fingern nach dem Mund zu fahren. Da schmeckte er den Saft, der an seinen Fingern klebte, und bei dem Hochgenuss, der seinen Gaumen kitzelte, verlor er jedes Gefühl von Schmerz. Als Mann von Geist legte er sogleich eine andere Scheibe über das Feuer, verzehrte dieselbe in aller Unschuld und vergaß dabei ganz seiner amtlichen Pflichten, die ihm geboten, das Fleisch dem Gott darzubringen. Lange Zeit fuhr er auf diese Weise fort, bis man dann endlich, durch sein blühendes Aussehen aufmerksam geworden, aufgepasst und sein Geheimnis entdeckt. Ohne Zweifel wäre der Tod sein Los gewesen, doch als er vor den Richtern stand, bat er um Erlaubnis, ein Beefsteak bereiten zu dürfen, nach dessen Verspeisung man ihn sofort freisprach und als Anerkennung für die Wohltat. Mit der er die Menschen beschenkt, zum Oberpriester machte. Mit wahrer Leidenschaft wurde nunmehr Beefsteaks im ganzen römischen Reich gegessen und der Tag gepriesen, an dem sich der Priester die Finger verbrannte.
6. Juni 2010
AC NACHTLEBEN WS ’88
Nach dem kleinen 1977/78er Überblick (siehe entspr. Post) über das nächtliche Treiben in der Kaiserstadt gibt es nun hier eine Fortsetzung. Wie „Aachen nach eins“ im Jahre 1988 aussah, beschreibt kilowatt (vielen Dank!) hier in seinem Artikel für den Klenkes:
2. Juni 2010
DOM NEWS NR. 1, 1984, Fanzine
Neben WALD UND WAIDE gab es im Jahre 1984 noch ein weiteres labeleigenes (Konkurrenz-) Fanzine aus dem Hause DOM. Von DOM NEWS erschien aber nur eine einzige Nummer (Auflage: 5 Stück) im Sommer 1984, eine begleitende Cassette gab es leider nicht.
Interessante Einblicke gibt es hier zum allerersten Mal in die Arbeit der BCO (Bad Cover Organisation), die bis Ende 1984 nahezu sämtliche (Cassetten-) Cover für das DOM Label gestaltete.
Ebenso werden einige Künstler näher vorgestellt, deren Karrieren bis heute weitgehend obskur sind:
Es gibt ein wohl einzigartiges Interview mit G. Gonge, dem Macher der Kult-Band Mieses Gegonge, in dem dieser seine Soloaktivitäten erläutert.
Speck Nusseck ist der dritte Schwerpunkt des Heftes. Endlich erfährt der Leser, was es mit Speck und seiner ehemaligen Band „Die legendären Fettboys“ auf sich hat, bzw. warum es zur Trennung kam.
Desweiteren gibt es einige interessante Plattenkritiken, sowie nette Werbeanzeigen…
30. Mai 2010
DER VERDACHT – Lebend
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29. Mai 2010
STUDENTENKNEIPEN AC 1970
Anbei eine kleine Sammlung von Fotos verschiedener Studentenkneipen/Studentendiscos aus dem Jahre (ca.) 1970. Leider kann ich hier gar nichts zuordnen. Deshalb (wie immer) der Appell an alle ehemaligen Studenten/Hippies etc.: Helft uns bei der Identifizierung!

22. Mai 2010
STATION 17, Autonomes Zentrum, 16.05.2010
16. Mai 2010
SKIPPY
Als für einen bevorstehenden Auftritt von DEMENTIA 13 im Übach Palenberger Keller Equipment zusammengeliehen wurde, beschlossen zwei Mitglieder der Formation mit einem dritten zusammen, im Oktober 1987 noch eine weitere Band zu gründen, die „sowas wie FLIPPER“ machen sollte. Der Kram stand halt einmal im Proberaum (ein Gewächshaus in Geilenkirchen) und so wurde auch direkt ein Demotape aufgenommen. Mit Ausnahme des Gitarristen hatte man nicht unbedingt Erfahrung am jeweiligen Instrument, und so wurde aus dem Schlagzeuger und Sänger irgendwann der zweite Gitarrist, während der Bassist zum Gesang wechselte. Erstaunlicherweise gefielen die Aufnahmen (als Splitdemo mit Dementia 13 als Tapes of Terror #5 veröffentlicht) dem späteren Gründer des „Very Good Records“-Label aus Dortmund so gut, daß er sich bereit erklärte, zur Hälfte die Finanzierung einer Vinyl EP zu übernehmen.
EP
Die Platte, als Split mit der Dementia 13-Nachfolgeband SAWNEY BEANE (die aber eigentlich aus den selben Mitgliedern wie Skippy bestand) konzipiert, wurde dann 1988 im Ausbruch-Proberaum im Musikbunker Goffartstr. aufgenommen. Als Aufnahmeleiter fungierte Ecki Heck, der auch auf dem ein oder anderen Instrument aushalf. Mittlerweile hatte man noch einen zusätzlichen Schlagzeuger, tauschte aber schonmal die Instrumente. In einem separaten Auto sollte eigentlich auch noch ein weiblicher Background-Chor anreisen, der hatte sich aber verfahren und kam nie am Musikbunker an. Damals mußte man Vinylvorlagen beim Presswerk noch auf Tonband anliefern, was Ramon Creutzer für uns besorgte. Die 500 Cover wurden separat gedruckt und eigenhändig zurechtgeschnitten, numeriert und zusammengeklebt.
Erste Gigs
Jetzt hatte man also eine Platte, aber immer noch nicht viel Equipment, keine Auftritte und eine eher wackelige Besetzung. Es kam eine Bassistin hinzu und man war plötzlich Quintett, der Schlagzeuger ging aber wieder und wurde durch Henry, der eigentlich nur im Proberaum vorbeikam, um Bandfotos zu machen, ersetzt. Dann ging auch der Original-Gitarrist und wurde ebenfalls ersetzt. Nach einer öffentlichen Probe und einer Geburtstagsfeier in Merkstein hatte man im Oktober 1990 den ersten richtigen Auftritt, im Vorprogramm von ALL in der Rockfabrik. Kurz darauf stieg auch die Bassistin aus, konnte aber bald durch Thomas Gier aus Aachen ersetzt werden, womit gleich drei Thomasse in der Band waren. In dieser Besetzung nahm man – wieder im Ausbruch-Proberaum! – 1991 das zweite Demo „Dawn of the Deaf“ (Tapes of Terror #11) auf und spielte vermehrt, dank Vermittlung von Axl G. sogar auf dem „Evol“-Festival in Berlin um drei Uhr morgens. Wir konnten nicht erkennen, ob Publikum da war, da das Bühnenlicht blendete, es soll aber auf der Theke getanzt worden sein. Der weibliche Anhang hatte sich diesmal nicht verfahren, aber den Konzertbeginn verschlafen und glaubt uns bis heute nicht, daß wir tatsächlich gespielt haben.
Quartett
Thomas G. verließ die Band 1992 und statt einen neuen Bassisten zu suchen, wechselte Thomas B. von der Gitarre zum Bass. Der Sound wurde ein wenig härter und 1992 wurde das Demo „Through the looking glass“ (Tapes of Terror #13) veröffentlicht. Eine für 1993 geplante Tour beschränkte sich auf zwei Auftritte in Halle an der Saale und Putzkau bei Dresden, die unterschiedlicher nicht hätten ausfallen können – traf man in Halle auf äußerst freundliche und engagierte Menschen und, obwohl einen kein Schwein kannte, auf ein erstaunlich großes Publikum, tauchte der Organisator des Konzerts in Putzkau überhaupt nicht auf, stattdessen ließ der Saalinhaber seinen Rausschmeißer los, wagte man, die Situation (kein Schlagzeug vorhanden, ein Kasten Bier für drei Bands) zu kritisieren. Da es natürlich auch keine Pennplätze gab, fuhr man nach dem Konzert (vor ca. 5 Leuten mit Deathmetal-T-Shirts) weiter nach Berlin, wohin uns die freundlichen Kollegen von ULTIMATE WARNING einluden. Auch nicht schlecht das in der Frittenbude vor der Rockfabrik gebuchte Konzert in einer Scheune in Schleiden, wo wir auf die Frage nach Spritgeld die Antwort bekamen: „Wieso Spritgeld? Das ist ein Benefizkonzert für bedrohte Völker!“ – oder der Auftritt im besetzten Haus an der Neupforte, wo man die Band bat, leise zu spielen, weil „oben schlafen Kinder“.
Eine weitere geplante Tour, zusammen mit SISTER AUTOMATIC aus Birmingham, mußte 1996 auch leider ausfallen, da deren Gitarrist zwei Tage vor Tourstart in eine Kneipenschlägerei involviert war und das Land nicht verlassen durfte. 1997 verließ Thomas B. die Band und wurde durch Frank F. (Ex-THE SHAMROCKS) ersetzt. Die bereits 1996 aufgenommene CD konnte 1999 nach zahlreichen Problemen tatsächlich noch erscheinen. Im Januar 2008 traf man beim leicht verspäteten 20jährigen Jubiläum im Parkside wieder auf Ramon hinter dem Mischpult und konnte das zweite Album „Infected Minds“ als CD-R präsentieren. Teile davon kann man auch auf der myspace-Seite (http://myspace.com/skippytheband) hören.
Live 1996:
Die aktuelle Skippy CD gibts noch zu kaufen. Als Hörprobe hier die Tracks der „Tinnitus für alle“ Compilation des „Tapes of Terror“ Labels. Details zu den Songs in der Datei:
1. At all (erstes Demo, 1987)
2. Winter (zweites Demo, 1991)
3. Alice D. (drittes Demo, 1992 – dazu hatten wir auch im damals leerstehenden Übach Palenberger Zechengebäude einen Videoclip gedreht, den müssten wir mal digitalisieren)
4. Sold Out (unv. 8 Spur-Aufname, 1991)
5. Infected Minds (Proberaumgerümpel, ca. 2000)






















