Aachener Untergrund Kultur

3. August 2010

KLENKES BAND WETTBEWERB 1989/90

Filed under: Aachener Bands, Aachener Musikszene — Allo Pach @ 11:13 am

Einen schönen Überblick der Aachener Musikszene zum Ende der 80er Jahre bietet diese Auflistung aller Bands/Musiker, die sich weiland mit Demos etc. beim Klenkes bewarben, um die ausgelobte und heißbegehrte Single-Produktion zu ergattern. Da diesmal die Stadtsparkasse nicht beteiligt war, konnte man einige etwas unkonventionellere Gewinner küren. Die resultierende Single des Gewinners ist aber trotzdem „nicht wirklich so der Renner“.
Ich erinnere mich auch noch an (2?) Konzertabende im Jakobshof, wo die ersten 8 des Wettbewerbs ihre Kunst vorstellen konnten. Hat mich auch nicht wirklich begeistert…
Was ist nochmal aus Cane Clarke geworden…?
(Dank an kilowatt)

25. Juli 2010

UNITED DAIRIES LABEL TREFFEN IN AACHEN MÄRZ(?) 1986

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachen-international, H.N.A.S., Ramon — Allo Pach @ 8:58 pm

Fast 25 Jahre ist es nun tatsächlich schon her, dass sich Nurse with wound und Asmus Tietchens während eines Besuchs in der Kaiserstadt zusammen mit H.N.A.S. als „Großes United Dairies-All-Star-Orchester“ bei Ramon (der damals noch seine alte 4-Spur Maschine hatte, wenig später dann auf 8-Spur umrüstete) im (B)artlos Studio einfanden, um dort zu „jammen“.
Leider sind die Ergebnisse dieser Session lange verschollen, Herr Stapleton kaufte das Band, nahm es mit nach London und seither ist es nicht mehr aufgetaucht, was vielleicht sogar gnädiger ist, denn das Musizieren gestaltete sich doch recht zäh und unspektakulär (…würde ich natürlich trotzdem nochmal gerne hören).
So gibt es also leider nix zu hören, aber immerhin existieren (Dank Herrn Tietchens) Fotos des Events…

12. Juli 2010

RAMON – ÖCHER STAR OF INDEPENDENT

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachener Musikszene, Ramon — Allo Pach @ 6:44 pm


Mensch, war das ’ne tolle Serie weiland 1989 im Öcher Klenkes! Die größten Stars Aachens wurden in einer eigenen Reihe vorgestellt (hat jemand die anderen Volumes?).
Ganz klar im Kreise der Auserwählten:
Ramon Imperator, Öcher Ikone of Homerecording mit Anspruch.
Seit frühen Punkertagen immer ein Motor der Aachener Szene, ob als Musiker, Toning. oder Produzent: Ramon war an fast allem beteiligt was (1980 bis neulich) musikalisch in der Kaiserstadt abging.
Rock weiter, Rami!

4. Juli 2010

AU HUR – Der Sampler

Filed under: Aachener Label — karl pach @ 9:55 am
Ein Glanzstück Aachener Kassettenkultur stellt der AU HUR Sampler dar. 1987 in recht hoher Auflage (die genaue Auflagenzahl weiß jedoch keiner mehr) von Papst Pest veröffentlicht. Was dem Sampler das Prädikat „besonders wertvoll“ verleiht ist unter anderem das Kunststück labelübergreifend Künstler zusammengebracht zu haben. Abgesehen vom, da leider nicht mehr existierenden Reinfall Label, sind die wichtigsten Aachener Kassettentäter vertreten. Die genaue Zuordung der vertretenen Kappellen zu den Labels spare ich mir. Der Sampler ist in 2 stilistisch unterschiedliche Seiten aufgeteilt. Die mit „Degraa obergärige Pilsseite“ betitelte Erste beherbergt die eher punkigen Stücke. Auf der Seite 2 „Neurotische Erdnuss Seite“ findet das experimentelle Spektrum eine Heimstatt. Während bei der Pilsseite eine gewisse Sängereinfalt unüberhörbar ist, offenbart die Erdnusseite Erstaunliches. Beginnend mit dem vollzogenen Kapputtmixen des „Puff von Barcelona“ Karnevalsklassikers (Axl G., Frank Rowenta) genießt man ein Gemenge von bekannten und weniger bekannten Namen. Der größte Humorist zwischen Urin und Ural wird dabei vom grauenhaftesten Stück der Kompilation (Guantanamera) überschattet. Freelancer wie die legendären Malangres und „Renato & DDT“(Dusan T.) wechseln sich mit vermuteter Labelinzucht von „Westwall Kassetten“ ab. Die „Fleissige Arbeiter“ Formation hier mit ihrem einzigen veröffentlichten Stück. In dieser Spätphase noch mit den verbliebenen Axl G. und Georg M. 2 Jahre vorher umfasste das Lineup noch Elke W., Frank R. sowie den Verstorbenen Wolfgang L. Die ursprüngliche Formation ist mit einem spektakuären Bühnenauftritt im Ritz bekannt geworden, Doku folgt. Die mir unbekannten Bateau X erfreuen mit nettem New Wave und „Bibi Bonbon & Benjamin Blümchen“ beenden die Seite mit einem beeindruckendem Heimexperiment. Die Bühnenprofis von Ausbruch sind auf der Degraa Seite gleich mit 3 Stücken vertreten, sehr nett auch die „Children of Flowerpop“ mit einem Mitschnitt ihres Malteserkeller Konzerts. Meister ENK als 23 Geldkäfer liefert einen flotten Scifi Rocker ab. 23 Geldkäfer sollten auf dem, nicht mehr erschienen, 3. Reinfall Sampler vertreten sein. Die AU HUR Kassette wurde mit abgebildetem Beiheft in einer Videokassettenbox veröffentlicht.
Tolle Sache – downloaden und geniessen…

Degraa Seite: http://www.megaupload.com/?d=1BBUJXR4
Erdnusseite: http://www.megaupload.com/?d=3UVKMDDV

26. Juni 2010

TANZSCHULEN IN AACHEN

Filed under: Aachener Veranstaltungsstätten — babula @ 9:27 am

Ist Tanz Kultur ? Tango oder Pogo? Bossa Nova oder Disco?
Ist es nicht die freie Bewegung ohne vorgegebene Formen, die unterhält ?
Tanzimprovisation ist Kommunikation! Und was besonders interessiert, sind die Tempel, in denen die Tanzkultur Kultur erlangt. Natürlich brauchen und suchen wir Material (Fotos, Werbung, Stempel, etc.) berühmt-berüchtigter 70er-Jahre Tanzstätten wie das TIFFANY, TROIKA, RIALTO, BLACK WOTAN, TÖFF-TÖFF, CARLTON, PIMMS und Konsorten.
Aber auch das Ausleben besagter Gelüste und aller Folgeerscheinungen in den stets bieder und spießig anmutenden Tanschschulhochburgen unserer hoch geschätzten Heimatstadt, sollten von Interesse sein. Es ist mehr als erstaunlich, finde ICH, das es selbst HEUTZUTAGE alleine innerhalb Aachens noch 18 aktive Tanzschulen gibt…
Der auf dem weißen Lochcover abgebildete Stempel der Tanzschule Minderjahn, die tatsächlich immer noch in der Kamper Strasse logiert und praktiziert, verweist auf ein Geschenk genannter Institution. In DIESEM Lochcover steckte nun eine (gute) Single von Millie, sicherlich dem ein oder anderen bekannt, durch ihre (Original)-version von MY BOY LOLLIPOP, aus den 60er Jahren. Sollte dies wirklich das Geschenk gewesen sein, wovon nicht ernsthaft auszugehen ist, würde es durchaus von Geschmack zeugen.
Wesentlich begrüßenswerter wäre es jedoch, eine Werbesingle von Minderjahn mit gesprochenem Willkommensgruß und Vorstellung der Tanzpflichtlektüren für das aktuelle Tanzjahr, irgendwann auf einem hiesigen Trödelmarkt, finden zu dürfen.
Oder hatte schon jemand das „Vergnügen“ ?

25. Juni 2010

Innerstädtischer Drogenanbau

Filed under: Drogenszene Aachen — karl pach @ 6:03 am
Freunde botanischer Subversion verschönern auch in Aachen öffentliche Orte und Gärten. Untenstehendes Beispiel von Cannabis Indica fand ich mitten auf der Strasse in einer Baumumzäunung. Bei genauer Betrachtung des ersten Bildes fällt auf 5 Uhr ein braunes Düngestäbchen auf, vom Pflücken der Pflanze ist daher abgeraten.

19. Juni 2010

PLATTENGESCHÄFTE DER 50ER JAHRE

Filed under: Plattengeschäfte in Aachen — karl pach @ 7:53 am

Jörg Z. war so freundlich folgende Adressbucheinträge zur Verfügung zu stellen:

Jörg:
Der neueste Eintrag hat mich daruf gebracht, mal meine alten Adressbücher zu wälzen.
Die angehängten Anzeigen stammen aus den Aachener Adressbüchern 1955/56 und 1957/58.
Offenbar ist das H&K Logo in dieser Zeit entstanden – in der Anzeige von 1955 ist es noch nicht drin, 1957 dann (wahrscheinlich) zum ersten Mal.

Vielen Dank lieber Jörg!

18. Juni 2010

FAMILIE PACH ANNO 1941

Filed under: Aachener Schallplattenläden, Familie Pach — karl pach @ 8:10 am

…und weiter geht’s mit Recherchen über die Initiatoren und Hauptverantwortlichen der New Wave und Punk Invasion unserer Kaiserstadt. Die Familie Pach.
Allerdings glaube ich nicht, dass zum Publikationszeitpunkt dieser Dokumentation der Elektro/Radio Dominanz der werten Familie, bereits über eventuelle Importmöglichkeiten anglizistischen Liedguts nachgedacht wurde.
Jedenfalls existierten bereits 2 (zwei) Fachgeschäfte dvon Vater und Sohn. Und zwar an mir bislang unbekannter Stelle. Einmal am Adalbertsteinweg 12 und zusätzlich in Aachen-Forst. Zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht betriebswirtschaftlich getrennt, sondern offensichtlich gemeinsam leitend.
(Für mich) erstaunlich auch, die Menge der lokalen Telefonanschlüsse im Jahre 1941. Das Telefonbuch der Stadt, dem diese Seite entnommen wurde, umfasst 194 (!) Seiten.

16. Juni 2010

Prolegomena zu einer materialistischen Theorie des Verhältnisses Aachen – Burtscheid

Filed under: Politik — karl pach @ 1:48 pm
Ein sehr schöner Artikel des Verlagsalmanach 1978-1980 vom Karin Kramer Verlag Berlin. Zeitgenössische Betrachtung der Stadt unter besonderer Berücksichtigung des Problemviertels Burtscheid – aus anarchistischer Sicht.
Als PDF: http://www.megaupload.com/?d=WB5GOV0TGroßen Dank nach Stuttgart!

11. Juni 2010

Klaus Zipprath R.I.P

Filed under: Clubszene AC — karl pach @ 9:00 am
Aachens erster Frittier hat leider das Zeitliche gesegnet. In keinem anderen Restaurant habe ich mich jeh so wohl gefühlt wie im Zippraths.

Und Jürgen Neustraß lebt noch…

« Newer PostsOlder Posts »

Erstelle kostenlos eine Website oder ein Blog auf WordPress.com.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten