Aachener Untergrund Kultur

31. Dezember 2010

AC DISCOTHEKEN&KNEIPEN SZENE 1982

Filed under: a, Aachen in den 80ern, Aachener Kneipen, Discos AC — Allo Pach @ 12:40 pm

Hier mal wieder ein kleiner Aachener Kneipen/Discotheken Überblick. Diesmal aus dem Stadtbuch Aachen, 1982 (Klenkes Verlag), welches Babula und ich gestern in einem Antiquariat der Kaiserstadt auftaten.

Wie immer sind kleine Geschichten zu den Örtlichkeiten willkommen. Besonders interessant:
Le Spectacle (war ich da je?), CaDeWe (New wave Kneipe?), Rinnsal, Muckefuck, Sandloch(?).
Erstaunt hat mich, dass es 1982 das UKW noch gab, außerdem wußte ich nicht, dass das Make up auch mal Top/Hollywood hieß. Wann war das? Noch ne Frage: Wo war denn die Rollerdisco in der Citypassage?

29. November 2010

RFA Solidaritätsfete 18.12.1981

Filed under: Aachen in den 80ern, Konzerte in Aachen, Politik — karl pach @ 7:06 am
Um den Sendebetrieb weiterfinanzieren zu können, veranstalteten die Unterstützer des „Radio Freies Aachen“ vor fast genau 29 Jahren eine Solidaritätsfete. Ein in dieser politisch aufgeklärten Zeit üblicher Finanzierungsweg, welcher auch resonierte. Unten ein fertiger Original Flyer und ein, wohl zu spät gemachter, Entwurf mit dazugekritzeltem „Sport im Westen“ Support.

Die Perforierung der Flyer rührt von deren Archivierung in den Snapboxen der Kassetten. Das komplette Konzert steht unten zum Download bereit. Die Aufnahmen wurden entweder mit vernünftigem Equipment im Bühnenbereich aufgenommen oder sogar direkt vom Mischpult mitgeschnitten. Die Reihenfolge der Auftritte wurde der Beschriftung der Kassetten entnommen (ohne Gewähr):

Seite 1: Volksboiler
Seite 2: Sport im Westen
Seite 3: Sport im Westen, Private Life, Spumante
Seite 4: Spumante, Benito der Politclown

Private Life und Spumante sind mir unbekannt, Infos nehme ich gerne entgegen. Das einzige was ich jeh von Private Life mitbekam war der gemalte Schriftzug an der Lochnerstraßenseite der Eckkneipe Junker Ecke Lochnerstraße, Anfang der 80er. Weiß leider nicht mehr wie der Laden hieß, war auch nie drin…

28. November 2010

Uriah Heep und 25 Jahre Schlüssellochrocknacht

Schon seit einigen Jahren zieht die Konzertkaravane bekannter Metal und Rockgruppen an Aachen vorbei. So liegt zum Beispiel der einzige Auftritt von Uriah Heep, vom 21. Mai 1990 im Aachener Metropol, auch schon 20 Jahre zurück (Vorband Czakan). Für mich unvergessen, nach Konzertende, der Besuch in der Antoniusstraße, wo es Uriah Heep wirklich richtig knallen ließen. Schlagzeuger Lee Kerslake verzehrte auf der Backstageparty im Aachener Rotlichtbezirk neben zwei halben Hähnchen noch diverse Jägerschnitzel und spülte alles mit einer großen Flasche Jägermeister runter. Anschließend bekam er von einer vollbusigen Blondine im Arztkittel eine Ganzkörpermassage. Aus Respekt vor Sitte und Anstand möchte ich nur noch erwähnen, dass am nächsten Morgen große Sonnenbrillen angesagt waren als sich die Musiker von ihren Gespielinnen der letzten Nacht beim Check Out im Foyer des Nobel Hotels Aquis Grana verabschiedeten Damit schließe ich hier mein Tagebuch und befasse mich mit dem eigentlichen Thema.
Lediglich Veranstalter Herbert Senden, Inhaber der Rockkneipe Schlüsselloch, hält seit Jahrzehnten die Rock- und Metalfahne im Aachener Veranstaltungsbereich hoch. In seiner urigen Kneipe, dem Schlüsselloch, am Boxgraben 51 bekommen regelmäßig lokale, nationale und internationale Bands die Möglichkeit ihr Programm zu präsentieren. Mit den jährlich stattfindenden Veranstaltungen, dem legendären Schlüsselloch Festival im Frankenberger Park und mit seiner Schlüssellochrocknacht im Saalbau Rothe Erde, spricht Herbert Senden sehr erfolgreich ein größeres Publikum an.
Am Samstag, den 11.12.2010 veranstaltet Herbert Senden nun im Saalbau Rothe Erde sein Jubiläumsfestival „25 Jahre Schlüssellochrocknacht“. Mit dabei, und da schließt sich der Kreis, die von Presse und Fans weltweit gefeierte Uriah Heep Tributeband Circle Of Hands, die ihr 10 Jähriges feiert. Wer sich also in Aachen nach 1990 mit der Lady in Black vergnügen möchte und einen unvergessenen nostalgischen Abend erleben möchte, hat jetzt, 20 Jahre später, die Möglichkeit. (Abendkasse 15 Euro, weitere Info´s unter www.schluesselloch-ac.de)
Am Freitag,den 10.12.2010 spielen Circle Of Hands im Alten Rathaus, Dürener Strasse 5 in Eschweiler, einen Unplugged Gig (Abendkasse 10 Euro). Beide Veranstalltungen beginnen um 20.00 Uhr.

9. November 2010

Aachener Kneipen – Postkartenansichten Pt.1

Filed under: Aachener Kneipen — karl pach @ 2:00 pm

Babula hat ja recht, der blog sollte wieder aktiver werden. Auf die schnelle ein paar seltenere Postkartenansichten Aachener Gaststätten:

Der Domkeller, deutlich vor seinem Umbau in den 70ern.

Beckers am Ponttor: Sieht verdächtig danach aus, was heute als Labyrinth die Studenten vergiftet.

Orchidee in der Monheimsallee, leider seit Anfang der 80er dicht. Da hätte ich gerne ein Herrengedeck bestellt.

8. November 2010

DAS pam KINO IM CINEMA AACHEN

Filed under: Aachener Veranstaltungsstätten, Kinos in Aachen — babula @ 12:17 pm

Leider ist dieser schöne Blog etwas eingeschlafen. Aus Mangel an veröffentlichungswürdigem Material kann dies sicherlich nicht liegen. Wenn man auch die Frequenz und Quantität der Beiträge deutlich reduziert, so sollte vielleicht doch jeder Mitbetreiber versuchen, mindestens einen Beitrag pro Monat zu leisten. Da kommt man dann doch am Ende eines Jahres auf gut 40 postings. Und das wäre durchaus lesens -und lobenswert.
Ich breche nun das Eis mit einem bizarren Fund. In einer Rocksingle und Beatles Coverversion von KATFISH von 1975 fand ich dieses feine Kleinod. Ich gehe einfach einmal davon aus, dass der Käufer dieser Schallplatte, nach Verlassen der Heiliger und Kleutgens oder Jansen oder Horten oder Fleschenträger oder Pach Kaufräume, einen weiteren unterhaltsamen Zeitvertreib suchte und höchstwahrscheinlich auch fand.
An ein ‚pam-Kino‘ kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber der Hinweis eines Freundes, dies könne doch die Abkürzung für ‚porn adult movie‘ sein, würde sehr gut zu meiner Vermutung passen, dass im CINEMA selber eher deftigere Sexfilmchen liefen und es ein weiteres kleines ‚Hardcore-Programmkino‘ gegeben hat, wo man dann einen erhöhten Eintritt zahlen musste (10 DM waren 1975 für eine Kinovorstellung schon recht ordentlich) und dafür neben dem Entgelt für die Filmvorführung entweder noch Sekt und Schokolade oder andere Dienstleistungen erhielt. Weitere sachdienliche Aufklärungskommentare sind mehr als erwünscht.

4. September 2010

DER "WAHRE" AACHENER UNTERGRUND

Filed under: Aachen bizarr, Klonauten — Allo Pach @ 7:44 pm

…es gibt ja verschiedene Arten von Aachener Untergrund, hier nun Bericht und Bilder aus dem „realen“…:

„Es war Mitte der Neunziger, als ich das erste Mal in den Aachener Untergrund abgetaucht bin. Schon von klein auf wusste ich um die ganzen Bäche, die sich im Aachener Talkessel sammeln, um zusammen als Wurm im Nordosten das Stadtgebiet zu verlassen.


Im 18 Jahrhundert begann man, sie zu überbauen, im 20. Jahrhundert verschwanden die letzten von der Bildfläche, wurden verrohrt, lange bevor der Augustinerbach aus Imagezwecken wieder als eine Art Gosse ans Tageslicht geholt wurde. Ein Kumpel und meine Wenigkeit nahmen also Gummistiefel, Grubenhelm und -lampe, um uns mal einen Eindruck von der Situation der Aachener Bäche zu machen.


Und so wandelten wir mehrfach unter dem Stadtgebiet herum, unter Franz-, Peter- und Promenadenstrasse, unter Heinrichsallee und Oppenhoffallee…

Einmal fanden wir eine ausgesetzte Schildkröte, wir sahen Flusskrebse(sic!), Fische und ab und an auch mal eine Ratte. Das ist sicher einer der ungewöhnlichsten Spaziergänge durch Aachen, den ich alle paar Jahre wiederhole- wohlgemerkt in den Bächen, nicht in der Kloake.“
(Bericht/Fotos: Thomas K., vielen Dank!)

Weiterführende Links:

Alle AC Untergrund Bilder gibt es hier:

http://www.abyss-speleo.be/gallery2/main.php?g2_itemId=10298

Interaktive Karte:

http://www.webgeo.regioit-aachen.de:9001/ac_planenundbauen/entry.jsp?mapWidth=685&mapHeight=600

Johannisbach:

http://www.oekologie-zentrum-aachen.de/html/johannis.html

Pau:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pau_(Aachen)

31. August 2010

Innerstädtischer Drogenanbau Pt.2

Filed under: Drogenszene Aachen — karl pach @ 5:53 am
Das im Juni portraitierte kleine Cannabis Pflänzchen im Hundeklo verkommt zu einem Lausbubenstreich neben diesem Kaliber. Hier haben wir es mit einem echten Experten zu tun. Einen komplett mit Tollkirschen bepflanzten Garten fand ich im Ostviertel vor. Die hübschen Belladonnas sind gerade erntereif und sehen wirklich verlockend aus. Ich frage mich was der Gärtner mit seiner üppigen Ernte anfängt. Kocht vielleicht jemand Marmelade draus, die dürfte den richtigen Start in den Arbeitstag geben…

26. August 2010

KARL PACH, HEILIGER & KLEUTGENS WERBE-SINGLES

Filed under: Aachener Schallplattenläden, Heiliger, Karl Pach — babula @ 11:44 am

Eine prima Werbe-Idee der Plattenindustrie war ab Mitte der 50er Jahre die „Klingende Post“ Single Reihe.
Hier wurden jeweils ca. 10-15 brandheiße neue Schlager von dem/den Moderatoren kurz vorgestellt, angespielt und mit passenden Kommentaren versehen.
Was gefiel, sollte dann beim Schallplattenhändler des Vertrauens erstanden werden. Um die Bindung an das örtliche Geschäft weiter zu festigen, entwickelte man wohl die Idee, die Singles mit extra gedruckten Label-Etiketten des jeweiligen Händlers zu versehen.
So erhielt die Single den Anschein ein spezielles Werbegeschenk von z.B. Karl Pach zu sein.
Pfiffig!
Vielen Dank an Thomas K. für die freundliche Leihgabe.
Ach ja: Irgendwo wird ein gewisser Schlagersänger Tony Weller aus Aachen erwähnt.
Hier mehr dazu:
http://www.rocknroll-schallplatten-forum.de/viewtopic.phpt=4065&sid=27ef5286e72761da17d32a0a431f7fe9
Interessant auch die beiden Adressen der Geschäfte auf den Labels. War H&K in der Adalbertstrasse? Karl Pach scheint auch weiter vorne in der Adalbertstr. (andere Seite?) gewesen zu sein…

Weiterführende Links zum Thema „Klingende Post“:
http://www.schallplattenbar.de/7801.html
http://www.wdr.de/radio/wdr4/musik/schallplattenbar/klingende_post.html

Die Singles zu hören gibt es hier:

Karl Pach (Klingende Post 10, 1957):
http://www.megaupload.com/?d=K7G8XB9Q
Heiliger & Kleutgens (Klingende Post 9, 1957):
http://www.megaupload.com/?d=0PVV3FZR

20. August 2010

AC GIRLGROUPS VOL. 1: ME-JANES

Filed under: Aachener Bands, Aachener Musikszene — karl pach @ 8:04 pm

Mit Girlgroups war die Stadt ja nun wirklich nicht gesegnet, bestimmt weil früher hier nur Männer doofe Sachen studierten. Ich muß zu meiner Schande gestehen, dass ich The Me-Janes nie live gesehen hab und mir auch die CD (wahrscheinlich ob des -naja- eher langweiligen Covers) nie zu Gemüte geführt habe. Hat die irgendwer?
Silvi war ja zu NDW Zeiten auch Sängerin der NDW Band „Silvi und die Awacs“ (hatten ’ne LP auf Schallmauer), …müßte demnächst hier auch mal auf den Blog.
Weiß jemand, was aus den Girls geworden ist?
(Vielen Dank an kilowatt für den Bericht)

4. August 2010

TAPESZENE Ausgabe 0

Filed under: Fanzine, Reinfall Tapes — karl pach @ 6:37 am
„Linde Tapes“ von Uwe Stelzmann, Bamberg brachte 1983 die Ausgabe 0 des Tapezines „TAPESZENE“ auf 2 C10 Kassetten raus. Vermutlich war die Ausgabe nur für Promozwecke bestimmt.
Was das Zine für uns interessant macht ist ein Bericht über die Aachener Kassettenszene und die örtlichen Surroundings. Sprecher ist kein Geringerer als Mr. Reinfall himself: Silvio Franolic. Untermalt wird das musikalisch von NTEP. Ein echtes Leckerli…
Seite 3: http://www.megaupload.com/?d=69IX2UHO
Seite 4: http://www.megaupload.com/?d=DNA4BPYO

Großen Dank an Tommy!

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