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EUKICON26

Die sechste EUKI-Netzwerkkonferenz der Europäischen Klimainitiative findet vom 19. bis 20. Mai 2026 in Berlin statt. Weitere Informationen zum diesjährigen Konferenzprogramm finden Sie auf der Website EUKICON26.

#EUKIwirkt

EUKI fördert Klimaschutz, der auf allen Ebenen wirkt – vom individuellen Engagement über institutionelle Verankerung bis hin zu politischem Wandel und messbarer CO₂-Reduktion.

Klimaschutz verbindet Europa

Wir unterstützen bei der Umsetzung von Ideen, um den Klimaschutz in Europa zu beschleunigen.

Bericht der EUKICON24

Hier finden Sie die EUKICON24 Seite mit Zusammenfassungen der Workshops, Panels, Diskussionen, Dokumente, Publikationen und Videos der EUKI Academy Networking Conference 2024.

Über uns

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) ist 2017 von der Bundesregierung ins Leben gerufen worden, um Treibhausgasemissionen zu mindern und die Zusammenarbeit beim Klimaschutz in Europa zu verbessern. Seitdem haben wir 246 grenzüberschreitende Klimaprojekte gefördert und ein aktives Netzwerk mit 514 Organisationen in 31 europäischen Ländern geschaffen.

Über die EUKI

Aktuelles, Wissen & Einblicke

Hier finden Sie aktuelle Newsbeiträge, Publikationen und Videos zum europäischen Klimaschutz

news
31.03.2026

EUKI Networking Event on Finance Sparks Collaboration  

post
24.03.2026

Advancing Building Renovation in Bulgaria: REDESIGN Drives MEPS Implementation

post
17.03.2026

EU Methane Expert Roundtables: Romania and Czechia

post
17.03.2026

Methane Action Workshop for Civil Society in Romania

news
16.03.2026

From Policy to People: How to Make Just Transition Work

videos
05.03.2026

Farming for Climate: Creating Natural Carbon Sinks Across Europe

publications
02.03.2026

BioJust Local Action Plans and Publications for a Just Energy Transition

publications
02.03.2026

Focus Paper on Agroforestry Systems as Natural Carbon Sinks

#EUKIwirkt

EUKI Projekte bringen den Klimaschutz in Europa voran. Ihre Arbeit zeigt Wirkung vom Wissenstransfer bis zu messbaren CO₂-Einsparungen.

Von Maribor nach Tuzla: Lokale Kompetenzen für bessere Luftqualität stärken

Im Rahmen des EUKI-Projekts SAGT unterstützte die slowenische Stadt Maribor die Stadt Tuzla (Bosnien und Herzegowina) bei der Entwicklung ihrer ersten Strategie für die grüne Transformation. Beide Städte haben eine ähnliche industrielle Vergangenheit, wodurch der Wissensaustausch besonders praxisnah war. In den Jahren 2024–2025 halfen gezielte Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau der Stadtverwaltung von Tuzla, zentrale Herausforderungen wie Luftverschmutzung, Heizsysteme und städtischen Verkehr anzugehen. Studienreisen, öffentliche Veranstaltungen und maßgeschneiderte Beratung ermöglichten die Ausarbeitung einer Strategie, die im nächsten Planungszyklus verabschiedet wird. Das Projekt schuf nachhaltige institutionelle Strukturen und bietet einen konkreten Fahrplan zur Emissionsminderung und Verbesserung der Luftqualität auf kommunaler Ebene.

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Lokale Partnerschaften treiben Klimaplanung im Westbalkan voran

In Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien stärkt das EUKI-Projekt Green Kick den lokalen Klimaschutz, indem es Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammenbringt. 15 Kommunen – mit der Möglichkeit einer 16. – arbeiten derzeit an Sustainable Energy and Climate Action Plans (SECAPs) im Rahmen ihres Beitritts zum Covenant of Mayors. Zwischen Februar und Mai 2025 fanden mehrere SECAP-Workshops mit gemeinsamen Teams aus Kommunen und Zivilgesellschaft statt: ein erster Workshop in Serbien, drei zweite Workshops in Montenegro sowie zwei zweite Workshops in Bosnien und Herzegowina. Parallel dazu sammelten die Projektpartner weiter sektorspezifische Daten, um Emissionen zu berechnen und Klimamaßnahmen zu entwickeln. Eine dreitägige Mentoring-Schulung in Belgrad (April 2025) stärkte zusätzlich die Kapazitäten der Projektpartner, Kommunen im SECAP-Prozess zu begleiten. Trotz politischer Herausforderungen in der Region schreitet die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft bei der lokalen Klimaplanung weiter voran.

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Zivilgesellschaft öffnet Türen zur Klimapolitik

Die Zusammenarbeit von Center for the Study of Democracy (CSD), Energy Policy Group (EPG) und Institute for Structural Research (IBS) hat maßgeblich zum Fortschritt der nationalen Energie- und Klimapläne in Bulgarien, Rumänien und Polen beigetragen. Durch gezielte Rückmeldungen direkt an Regierungen und die Organisation von drei engagierten Stakeholder-Events wurde das Bewusstsein bei Ministerien und der breiten Öffentlichkeit deutlich gestärkt. Besonders in Polen erwirkte IBS mit einem öffentlichen Brief neue Gesprächsrunden des Klimaministeriums, an denen über 70 Vertreter unterschiedlichster Gesellschaftsbereiche teilnahmen und damit das Konsultationsverfahren für Klimapolitik öffneten. Fachanalysen von IBS lieferten entscheidende Impulse zur Gestaltung des Sozialen Klimaplans und brachten das Thema Energiearmut glaubwürdig und nachvollziehbar ins Zentrum der Politikgestaltung. Die langfristige Wirkung zeigt sich darin, dass die Expertise institutionalisiert wird: EPG wird künftig als ständiger Berater im Entwicklungsprozess strategischer Politikdokumente hinzugezogen und trägt dazu bei, dass nachhaltige Emissionsminderungen über den Projektzeitraum hinaus Wirkung entfalten.

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Forschung beeinflusst neue Richtlinie für nachhaltige Geldanlagen

Das Projektteam erarbeitete ein EU-Policy Brief zu nachhaltigen Finanzprodukten und sprach dafür mit Bürger:innen, analysierte Finanzberatung (u. a. durch verdeckte Testbesuche, sogenanntes „Mystery Shopping“) und prüfte die Wirkungsaussagen von Anlageprodukten. Die Empfehlungen flossen 2025 in den Entwurf zur Überarbeitung der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR) ein – dem zentralen Regelwerk für nachhaltige Finanzprodukte. Neu ist: Anbieter müssen künftig konkret angeben, welche Umweltauswirkungen sie mit ihrem Produkt erzielen wollen, wie diese gemessen werden und welchen Beitrag die Investierenden leisten. Die EU folgt damit der Forderung des Projektteams, wirkungsorientierte Produkte besser erkennbar zu machen – ein wichtiger Schritt gegen „Greenwashing“ und für glaubwürdige Klimafinanzierung.

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Energy Scouts von Volkswagen Poznań reduzieren Emissionen

Nach dem Aufbau einer 18,3-MW-Photovoltaikanlage starteten die Energy Scouts von Volkswagen Poznań ein weiteres Projekt zur Reduzierung des Erdgasverbrauchs im Werk Września. Als Hauptansatzpunkt wurde der Lackierbereich identifiziert, der für 65 % des Gasverbrauchs verantwortlich ist, mit Fokus auf einen Trockner mit einem Jahresverbrauch von über 10 GWh. Vorgeschlagen wurde die Integration des Trockners mit einem AEM-Wasserstoffelektrolyseur zur Steigerung der Verbrennungseffizienz. Während die technische Umsetzung extern vergeben wurde, übernahmen die Ingenieure von VW Poznań die Lieferantenauswahl, Koordination, Einhaltung der Sicherheitsanforderungen, Projektkommunikation sowie Zertifizierung. Das System soll den Gasverbrauch um rund 30 % senken, was einer Einsparung von 3 GWh pro Jahr und einer Reduktion der CO₂-Emissionen um 600 Tonnen entspricht.

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Sozial gerechter Klimaschutz: Studie wirkt sich auf Rumäniens Politik aus

Das EUKI-Projekt "Verteilung der CO2-Preislast in Mittel- und Osteuropa" lieferte erstmals konkrete Daten zu den sozialen Auswirkungen in Rumänien. Die Ergebnisse halfen, Vorbehalte gegen Klimaziele abzubauen und wurden direkt in die Politik getragen: Fachleute aus dem Projekt präsentierten ihre Erkenntnisse im Parlament. Das gesammelte Wissen floss später in Rumäniens Nationalen Sozialen Klimaplan (NSCP) ein - eine zentrale Grundlage für die Zuteilung von Mitteln aus dem Klima-Sozialfonds (KSF) der Europäischen Union. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur gerechten Umsetzung des Emissionshandelssystems ETS2, mit der die EU ab 2027 auch Heizen und Tanken mit fossilen Energien teurer machen will, in einkommensschwachen Haushalten geleistet.

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Online Konsultationen für Windenergieprojekte

Das im Rahmen des Wind4Bio-Projekts entwickelte Online-Konsultationsinstrument wurde 63 Teilnehmenden vorgestellt, darunter regionale Vertreterinnen sowie Interessensvertreterinnen aus dem Privatsektor, lokalen Gemeinschaften und Nichtregierungsorganisationen. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen von drei nationalen Workshops in Griechenland, Lettland und Polen. Die Anwendung des Instruments wird Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen dabei helfen, Bedrohungen der biologischen Vielfalt während des Lebenszyklus von Windenergieprojekten zu erkennen. Der Konsultationsmechanismus ermöglicht eine frühere Identifizierung von Bedrohungen der biologischen Vielfalt, was zu einer effektiveren und proaktiven Risikominderungsstrategie führt, indem lokale Gemeinden und Umwelt-NGOs in die Überwachung und Milderung der Auswirkungen von Windparks auf die biologische Vielfalt einbezogen werden. Es wird erwartet, dass der Konsultationsmechanismus die Transparenz erhöht und den lokalen Widerstand gegen Windenergieprojekte eindämmt, indem er die Zivilgesellschaft zu einem integralen Bestandteil der Windenergieplanung und der Erhaltung der biologischen Vielfalt macht. Im Anschluss an die Workshops wird der Online-Mechanismus von der Region Westgriechenland in Griechenland und der Planungsregion Zemgale in Lettland im Rahmen des Interreg Europe-Projekts BIOWIND in einem Pilotprojekt getestet.

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Kommunales Energiemanagement senkt Verbrauch und Emissionen

Im EUKI-Projekt „Kommunales Energiemanagement“ zeigten Kommunen in Bulgarien, Deutschland, Litauen und Slowenien, wie strukturierte Energieüberwachung direkt zum Klimaschutz beiträgt. Durch praktische Instrumente und Schulungen konnten lokale Verwaltungen, die von ihnen erhobenen Energiedaten in konkrete Maßnahmen übersetzen. In 61 öffentlichen Gebäuden führten optimierte Heizungssteuerungen und effizientere Beleuchtung zu 1,5 Mio. kWh eingesparter Energie und 478 Tonnen weniger CO₂ – eine Reduktion des Verbrauchs um 7,3 % und der Emissionen um 8,5 %. Die Wirkung wirkt langfristig nach: 13 Kommunen verpflichteten sich, dauerhaftes Energiemanagement einzuführen und ihre Kapazitäten weiter auszubauen – ein nachhaltiger Impuls für klimafreundliche kommunale Verwaltung.

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Križevci entwickelt ersten Klimaaktionsplan für Landwirtschaft in Kroatien

Die kroatische Stadt Križevci verfügt dank des EUKI-Projekts Smart Organic Food Initiative (SOFI) nun über den ersten Klimaaktionsplan für Landwirtschaft in Kroatien. Der Plan wurde im Februar 2025 offiziell an die Stadt übergeben und enthält konkrete Maßnahmen für Gemeinden, Produzentinnen, Landwirtinnen und Verbraucher*innen, um landwirtschaftliche Emissionen zu senken und Böden nachhaltiger zu bewirtschaften. Das Projekt hat bewirkt, dass lokale Akteurinnen – von Stadtverwaltung über Bildungseinrichtungen bis zu Landwirtinnen – den Zusammenhang zwischen Bodenmanagement, Biodiversität und Klimawirkung besser verstehen und in ihre Praxis integrieren. Eine an der Universität Križevci verfasste Abschlussarbeit belegt, dass das Projekt das Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft und Klimaschutz in der Region deutlich erhöht hat. Durch den neuen Plan werden ökologische Anbaupraktiken gefördert, die langfristig zur Reduktion landwirtschaftlicher CO₂-Emissionen beitragen. Die Erfahrungen aus Križevci dienen bereits als Vorbild für ähnliche Ansätze in anderen Städten Südosteuropas.

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Budapests Solarkataster: Sonnenklar für die Energiewende

Das EUKI-Projekt „Kohlenstoffarme Investitionen in Budapest“ hat das erste flächendeckenden Solarkataster für Budapest erstellt. Damit wurde das Photovoltaik-Potenzial von 345.000 Dachflächen analysiert – insgesamt 5.000 MW installierbare Leistung. Diese datenbasierte Grundlage übertrifft die bisherigen Ausbauziele der Stadt deutlich und ermöglicht gezielte Investitionen in eine kohlenstoffarme Zukunft. Bereits Ende 2023 nutzten über 100.000 Menschen die Plattform – ein klares Signal für öffentliches Interesse und den Bedarf an verständlichen Tools für die Energiewende.

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Kommende Events

19.05.26 - 20.05.26

Academy Event
Berlin, DE

21. Mai 2026

Academy Event
Berlin, DE

16.06.26 - 17.06.26

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20.07.26 - 24.07.26

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