equal pay every day
Am 27. Februar 2026 war Equal Pay Day! Der Tag markiert symbolisch den Gender Pay Gap, der seit 2024 in Deutschland 16 Prozent beträgt.
equal pay every day: Unter diesem Motto rückte die Equal Pay Day Kampagne 2026 in den Fokus, wie sich die geschlechterspezifische Lohnlücke im Laufe des Lebens entwickelt und auswirkt. Vom Erlernen von Rollenbildern in Kindheit und Jugend über die Berufswahl und die Familiengründung bis zur Rente und weiblichen Altersarmut: Anhand der verschiedenen Lebensabschnitte wurde deutlich, wie gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Strukturen Lohngleichheit immer wieder erschweren und mit welchen Stellschrauben es gelingen kann, das zu ändern und equal pay Realität werden zu lassen – nicht nur punktuell, sondern an jedem Tag.
Journal zur Equal Pay Day Kampagne 2026
Wer gilt als mutig, fürsorglich oder zielstrebig? Schon früh prägen Rollenbilder unsere Vorstellungen von Arbeit, Beziehungen und Familie. Im digitalen Equal Pay Day Journal zeigen Expert:innen, wie tief Stereotype wirken und was sie mit Berufswahl, Bezahlung und Partner:innenschaft zu tun haben. Auch geht es darum, wie Kinder klischeefrei Interessen stärken können, warum Emotionalität unterschiedlich bewertet wird und weshalb ökonomische Unabhängigkeit zentral für Gleichstellung ist. Freut euch auf Interviews und Analysen, die Gender Pay Gap, Gender Care Gap und Gender Wealth Gap beleuchten.
Das Journal erscheint ausschließlich digital. Auf Nachfrage an info@equalpayday.de stellen wir gerne eine Druckdatei zur Verfügung.
Hier geht es zum Journal.
Gemeinsam für equal pay: Eindrücke von unserer Soirée
Wieso ist Gleichstellungsarbeit vor Ort zentral für eine gleichberechtigte Zukunft? Wie können wir Männer mit ins Boot holen? Was haben wir rechtlich schon erreicht – und was muss noch getan werden? Darum und viele andere Fragen drehte es sich bei der Equal Pay Day Soirée am 26. Februar 2026 im bUm in Berlin!
Spannende Beiträge gab es von Mareike Lotte Wulf (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im BMBFSFJ; Heike Fiestas Cueto und Katharina Lages-Willner, Co-Präsidentinnen von BPW Germany, der den Equal Pay Day initiiert; Juliane Fischer-Rosendahl, Gleichstellungsbeauftragte in Berlin-Spandau; Christoph May vom Institut für kritische Männerforschung; und Farnaz Nasiriamini vom Deutschen Juristinnenbund. Die EPD-Projektleiterin Uta Zech moderierte den Abend, und Tayo Awosusi-Onutor und Band öffneten mit Jazz, Soul, Romani Musica und R’n’B den Raum für Inspiration, Austausch und Netzwerken.
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Podcats – der Podcast zu equal pay
In unserem EPD-Podcast sprechen wir mit Menschen aus den
unterschiedlichsten Bereichen über equal pay – beziehungsweise das Fehlen von equal pay. In Unternehmen. In Kunst und Kultur. An den staatlichen Hochschulen, wo man ja denken könnte, dass alles auf jeden Fall fair läuft. Wir schauen mit feministischem Blick auf Serien und Filme, beschäftigen uns mit New Work und Philosophie, blicken auf die verschiedenen Möglichkeiten und Maßnahmen, wie equal pay erreicht werden kann: Was muss in großem Rahmen passieren, was können wir im Kleinen jeden Tag tun?
Gehostet haben wir unter anderem schon Saralisa Volm, Nora Gomringer, Sibel Schick und Feminist Shelf Control.
Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!
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Fact Sheet: 10 Fakten zum Gender Pay Gap
Wie wird der Gender Pay Gap berechnet? Was genau sagt er eigentlich aus? Welche Ursachen gibt es für den Gender Pay Gap – und wie hängt er mit anderen Diskriminierungsformen zusammen? All diese Informationen sind wichtig, um das Zustandekommen des Gender Pay Gaps zu verstehen und sich für Lohngerechtigkeit einsetzen zu können. In unserem Fact Sheet fassen wir daher kurz und knackig die zentralen Fakten zum Gender Pay Gap zusammen.
Hier geht es zum Download.
Kurz gefragt
Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke, die laut Statistischem Bundesamt 16 Prozent in Deutschland beträgt (Stand 12. Dezember 2025). Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen unbezahlt arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.
Rechnet man den Wert in Tage um, arbeiten Frauen insgesamt 58 Tage unbezahlt. Der Equal Pay Day fand deshalb am 27. Februar 2026 statt.
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Als Gender Pay Gap oder geschlechtsspezifische Lohnlücke wird die prozentuale Differenz zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Männer und dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Frauen im Verhältnis zum durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Männer bezeichnet. Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt 16 Prozent weniger Bruttostundenlohn als Männer, das hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 2025 berechnet.
Mit dem individuellen Auskunftsanspruch haben Beschäftigte in Betrieben und Dienststellen mit in der Regel mehr als 200 Beschäftigten das Recht zu erfahren, nach welchen Kriterien und Verfahren sie bezahlt werden. > weiterlesen




