Glossar

Glossar: Telefonansagen und Callmanagement

Die wichtigsten Begriffe im Überblick.

Telefonansagen spielen eine entscheidende Rolle für den ersten Eindruck eines Unternehmens. Eine klare, professionelle Ansage kann den Unterschied ausmachen, ob Kunden eine positive Erfahrung machen oder frustriert auflegen. Um das Verständnis für die verschiedenen Begriffe rund um Telefonansagen und Callmanagement zu erleichtern, haben wir ein Glossar zusammengestellt:

A

AbA – Ansage bei Abwesenheit

Dieser Ansagetyp entspricht dem klassichen Anrufbeantwortertext. Sie sind nicht erreichbar, der Kunde ruft ausserhalb der Geschäftszeiten an oder es ist ein Feiertag. Mit dieser Ansage können Sie Ihren Kunden informieren, warum im Moment des Anrufes kein Mitarbeiter ein offenes Ohr für ihn hat.

AbA – Ansage bei Abwesenheit (ohne Nachricht)

Der einzige Unterschied zur „AbA“ ist, dass der Text so gestaltet wird, dass keine Nachricht hinterlassen werden soll. Natürlich können Sie Ihrem Kunden auch mit dieser Ansage die Information geben, aus welchem Grund Sie momentan nicht erreichbar sind.

Audio Branding

Der Prozess des Markenaufbaus und der Markenpflege durch den Einsatz von akustischen Elementen (der Audio-Branding-Elemente) im Rahmen der Markenkommunikation.

AvM – Ansage vor dem Melden

Der Ansagetyp „AvM“ übernimmt für Ihr Unternehmen die Begrüßung Ihrer Kunden. Nach dieser kurzen Ansage wird der Anrufer direkt zur Warteschleife oder dem gwünschten Ansprechpartner weitergeleitet.

AZ – Automatische Zentrale

Sie wollen Ihrem Front Desk ein wenig Arbeit abnehmen? Kein Problem. Der Ansage Typ „Automatische Zentrale“ (auch IVR) ermöglicht es Ihren Kunden, sich selbst direkt mit der gewünschten Abteilung per Tastendruck zu verbinden.

B

Benchmark

Vergleichswert, der in einem Benchmarking-Prozess (Benchmarking) gewonnen wird. Benchmarks regen zum gegenseitigen Lernen an und besitzen gegenüber reinen Zielwerten zumeist Akzeptanzvorteile.

Branding

Corporate Branding (Branded House, Umbrella Branding, Dachmarkenstrategie) bezeichnet den Aufbau und Einsatz von Marken, um Unternehmen zu profilieren und damit zur Steigerung des Unternehmenswerts beizutragen.

Brandsong

Musikstück nach klassischem Liedschema mit Strophe, Refrain etc. Komposition bzw. Auswahl erfolgt anhand der akustischen Markenidentität. Wird im Gegensatz zum reinen Commercial Song (siehe dort) über einen längeren Zeitraum verwendet und kann variiert sowie situationsbedingt angepasst werden.

C

Call Flow

Ein automatisiertes Telefonsystem, das es Anrufern ermöglicht, durch Spracheingabe oder Tastendruck zu navigieren und bestimmte Informationen abzurufen oder Aktionen auszuführen. IVR-Systeme können einfache Anfragen bearbeiten und Anrufe an die entsprechenden Abteilungen oder Agenten weiterleiten.

Corporate Identity

Corporate Identity (CI, auch Unternehmensidentität) ist der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die CI ist also die Persönlichkeit einer Organisation, die als einheitlicher Akteur handelt und wahrgenommen wird.

Corporate Voice

Corporate Voice (auf Deutsch: Unternehmensstimme) bezieht sich auf den einheitlichen Stil und Tonfall, den ein Unternehmen in seiner Kommunikation verwendet. Dieser Stil spiegelt die Identität, Werte und Kultur des Unternehmens wider und wird konsequent in allen Formen der internen und externen Kommunikation angewendet, wie z.B. in Telefonansagen, Social-Media-Posts, E-Mails, Anrufskripten und mehr.

Call-Management

Call Management bezieht sich auf die Steuerung und Organisation von eingehenden und ausgehenden Telefonanrufen innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation. Es umfasst eine Reihe von Funktionen und Tools, die darauf abzielen, den Anrufverkehr effizient zu verwalten, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Produktivität der Mitarbeiter zu verbessern. Zu den Hauptfunktionen des Call Managements gehören:

Anrufweiterleitung: Leitet Anrufe automatisch an die richtige Abteilung oder Person weiter, basierend auf vordefinierten Regeln.

Anrufverfolgung: Zeichnet Anrufdaten auf, einschließlich Anrufdauer, Anrufer-ID und Zeitpunkt, um Einblicke in die Anrufmuster zu gewinnen.

Anrufwarteschlangen: Ordnet eingehende Anrufe in einer Warteschlange an, wenn alle Leitungen besetzt sind, und spielt gegebenenfalls Wartemusik oder Informationen ab.

Sprachautomatisierung (IVR): Nutzt eine automatisierte Menüführung, um Anrufer zu den richtigen Informationen oder Abteilungen zu leiten, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss.

Anrufaufzeichnung: Ermöglicht die Aufzeichnung von Anrufen für Qualitätskontrollen, Schulungen oder rechtliche Zwecke.

Berichterstattung und Analytik: Bietet detaillierte Berichte und Analysen über Anrufvolumen, Warteschlangenzeiten, verlorene Anrufe und mehr, um die Servicequalität zu überwachen und zu optimieren.

Anrufer-ID und Rückrufoptionen: Zeigt Anruferinformationen an und bietet die Möglichkeit, verpasste Anrufe schnell und effizient zurückzurufen.
Durch den Einsatz eines effektiven Call Management-Systems können Unternehmen eine bessere Anrufverwaltung gewährleisten, die Effizienz steigern und die Kundenzufriedenheit verbessern.

Call-Center

Im allgemeinen Sprachgebrauch als Call-Center bekannt. In der Fachliteratur werden auch Begriffe wie Customer-Service-Center, Contact-Center und Customer-Care-Center synonym verwendet. Diese Einrichtungen dienen als zentrale Anlaufstelle für telefonische Kundeninteraktionen.

D

Dynamics

In der Tonproduktion bezieht sich Dynamik auf den Unterschied zwischen den lautesten und den leisesten Teilen eines Audiomaterials. Dieser Bereich beeinflusst, wie „lebendig“ oder „energetisch“ ein Stück Musik oder ein Audioprojekt klingt. Das Management und die Kontrolle der Dynamik sind entscheidend, um eine ausgewogene, professionelle Klangqualität zu erzielen.

E

Erstanruf-Lösungsquote

Der Prozentsatz der Kundenanfragen, die bereits beim ersten Telefonat vollständig gelöst werden können. Eine hohe Quote deutet auf effiziente Prozesse und gut geschulte Mitarbeiter hin.

Eskalationsmanagement

Ein strukturierter Prozess zur Behandlung von Anfragen oder Beschwerden, die nicht auf der ersten Ebene gelöst werden können. Es umfasst die Weiterleitung an höhere Entscheidungsebenen oder Fachexperten.

Echtzeit-Monitoring

Die kontinuierliche Überwachung von Call-Center-Aktivitäten in Echtzeit, einschließlich Warteschlangen, Gesprächsdauer und Mitarbeiterverfügbarkeit. Es ermöglicht schnelle Anpassungen zur Optimierung der Leistung und Kundenzufriedenheit.

F

Fade In

Als „Fade In“ bezeichnet man beispielsweise den sanften Einstieg in ein Musikstück.

Fade Out

Unter einem „Fade Out“ versteht man beispielsweise den sanften Ausklang eines Musikstückes. Durch den Fade Out wird eine abrupter Unterbrechung von einem Musikstück bei der Kürzung (oder einfach nur am Ende eines Musikstückes) umgangen.

First Contact Resolution (FCR)

Der Anteil der Kundenanfragen, die beim ersten Kontakt vollständig gelöst werden. Ein hoher FCR-Wert ist ein Indikator für effiziente Prozesse und Kundenzufriedenheit.

Forecasting

Die Vorhersage des erwarteten Anrufvolumens und Personalbedarfs basierend auf historischen Daten, Trends und externen Faktoren. Es ist entscheidend für eine effektive Ressourcenplanung im Call-Center.

Follow-up-Prozess

Ein systematisches Verfahren zur Nachverfolgung von Kundenanfragen oder -problemen, die nicht sofort gelöst werden konnten. Es beinhaltet die Planung, Durchführung und Dokumentation von Folgeaktivitäten zur Sicherstellung der Kundenzufriedenheit.

G

GEMA

GEMA ist die Abkürzung für „Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte und mechanische Vervielfältigungsrechte“ e.V. Sie ist eine Verwertungsgesellschaft zur Wahrnehmung deutscher und ausländischer Urheberrechte auf dem Gebiet der Musik in der Bundesrepublik Deutschland. Aber keine Angst – alle unsere Musikstücke sind lizenzfrei / GEMA-frei.

Gesprächsleitfaden

Ein strukturiertes Dokument, das Mitarbeitern im Call-Center als Orientierung für Kundeninteraktionen dient. Es enthält Schlüsselfragen, Antwortvorschläge und Prozessschritte, um eine konsistente und qualitativ hochwertige Kommunikation zu gewährleisten.

Gruppenleiter

Eine Führungsposition im Call-Center, die für die Leitung und Unterstützung eines Teams von Agenten verantwortlich ist. Aufgaben umfassen Coaching, Leistungsüberwachung und die Sicherstellung der Einhaltung von Service-Level-Vereinbarungen.

Gesprächsanalyse

Die systematische Untersuchung aufgezeichneter Kundengespräche zur Bewertung der Gesprächsqualität, Identifizierung von Verbesserungspotentialen und Ermittlung von Kundentrends. Sie dient als Grundlage für Schulungsmaßnahmen und Prozessoptimierungen.

H

Helpdesk

Eine zentrale Anlaufstelle für Kunden oder Mitarbeiter, die technische Unterstützung oder Problemlösungen benötigen. Im Gegensatz zu einem allgemeinen Call-Center konzentriert sich ein Helpdesk oft auf spezifische technische Fragen oder IT-bezogene Themen.

Hold-Zeit

Die Zeitspanne, in der ein Anrufer in der Warteschleife gehalten wird, bevor er mit einem Agenten verbunden wird. Eine zu lange Hold-Zeit kann die Kundenzufriedenheit negativ beeinflussen und sollte daher im Call-Center-Management sorgfältig überwacht und optimiert werden.

Horizontale Eskalation

Ein Prozess im Call-Center, bei dem eine Kundenanfrage an einen anderen Agenten oder eine andere Abteilung auf derselben Hierarchieebene weitergeleitet wird, um spezifisches Fachwissen oder Ressourcen zu nutzen. Dies unterscheidet sich von der vertikalen Eskalation, bei der Probleme an höhere Managementebenen weitergeleitet werden.

I

IVR (Interactive Voice Response)

Ein automatisiertes Telefonsystem, das es Anrufern ermöglicht, durch Spracheingabe oder Tastendruck zu navigieren und bestimmte Informationen abzurufen oder Aktionen auszuführen. IVR-Systeme können einfache Anfragen bearbeiten und Anrufe an die entsprechenden Abteilungen oder Agenten weiterleiten.

Hauptfunktionen eines IVR

Menüführung: Das System präsentiert ein Menü mit Optionen, z. B.:„Drücken Sie 1 für den Kundendienst, 2 für den Vertrieb.“
Weiterleitung von Anrufen: Basierend auf den Eingaben des Anrufers wird der Anruf an die richtige Abteilung oder Person weitergeleitet.

Spracherkennung: Moderne IVR-Systeme können gesprochene Befehle erkennen, z. B. „Rechnungen“ oder „Support“.

Automatisierte Antworten: Es kann einfache Anfragen wie Kontostandabfragen, Öffnungszeiten oder FAQ beantworten.

Integration mit Datenbanken: IVR-Systeme können auf Datenbanken zugreifen, um individuelle Informationen bereitzustellen (z. B. Kontostand oder Bestellstatus).

Vorteile eines IVR

Effizienz: Reduziert Wartezeiten, indem Anrufer schnell zur richtigen Abteilung gelangen.

Kostensenkung: Automatisiert häufige Anfragen und entlastet menschliche Mitarbeiter.

24/7 Verfügbarkeit: Arbeitet rund um die Uhr, auch außerhalb der Geschäftszeiten.

Einsatzbereiche eines IVR

Kundensupport: Für einfache Abfragen oder Weiterleitungen.

Bestellhotlines: Automatische Bestellabwicklungen.

Banken: Kontostandsabfragen oder Überweisungen per Telefon.

Telekommunikation: Vertrags- und Rechnungsinformationen.

Mehr Informationen auf: Link

Inbound-Calls

Eingehende Anrufe von Kunden oder Interessenten an ein Call-Center. Diese Anrufe können verschiedene Anliegen betreffen, wie Kundenservice, technische Unterstützung oder Produktinformationen. Das Management von Inbound-Calls ist ein zentraler Aspekt des Call-Center-Betriebs.

Idle-Time

Die Zeit, in der ein Call-Center-Agent zwar angemeldet und verfügbar ist, aber keinen aktiven Anruf bearbeitet oder keine Nachbearbeitungsaufgaben durchführt. Eine Optimierung der Idle-Time ist wichtig für die Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung im Call-Center.

J

Jittering

Ein technisches Phänomen in der IP-Telefonie, bei dem Datenpakete mit unterschiedlichen Verzögerungen ankommen, was zu Störungen in der Sprachqualität führen kann. Die Minimierung von Jittering ist wichtig für eine klare und stabile Kommunikation in Call-Centern.

Job Rotation

Eine Personalmanagement-Strategie in Call-Centern, bei der Mitarbeiter regelmäßig zwischen verschiedenen Aufgaben oder Abteilungen wechseln. Dies fördert die Vielseitigkeit der Mitarbeiter, verhindert Monotonie und verbessert das Verständnis für verschiedene Unternehmensbereiche.

Just-in-Time Training

Ein Schulungsansatz, bei dem Call-Center-Agenten genau dann trainiert werden, wenn sie bestimmte Fähigkeiten oder Informationen benötigen. Dies ermöglicht eine effiziente, bedarfsgerechte Weiterbildung und hilft, neue Kenntnisse schnell in die Praxis umzusetzen.

K

KWWS – Klangwelt Warteschleife

Die Klangweltwerbeschleife bietet eine künstlerische und verspielte Art den Kunden warten zu lassen. Egal in welche Richtung es gehen soll – Märchenartige Dialoge, lustig, ein Kampf zwischen dem Anrufbeantworter und der Warteschleife – wir erstellen mit Ihnen das zu Ihrer Firma passende Konzept und setzten es für Sie um.

KPI (Key Performance Indicator)

Kennzahlen, die zur Messung und Bewertung der Leistung eines Call-Centers verwendet werden. Typische KPIs umfassen durchschnittliche Bearbeitungszeit, First-Contact-Resolution-Rate und Kundenzufriedenheit. Sie dienen als Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen und strategische Entscheidungen.

Kundensegmentierung

Der Prozess der Einteilung von Kunden in Gruppen mit ähnlichen Merkmalen oder Bedürfnissen. Im Call-Center-Kontext ermöglicht dies eine gezieltere Ansprache, maßgeschneiderte Service-Angebote und effizientere Ressourcenzuweisung.

Kanban-Board

Ein visuelles Managementtool aus dem Lean Management, das zur Optimierung von Arbeitsabläufen im Call-Center eingesetzt werden kann. Es visualisiert den Fortschritt von Aufgaben in verschiedenen Bearbeitungsstadien und hilft, Engpässe zu identifizieren und den Workflow zu verbessern.

L

Live-Monitoring

Die Echtzeitüberwachung von Kundengesprächen durch Supervisoren oder Qualitätsmanager im Call-Center. Dies ermöglicht sofortiges Feedback, schnelle Intervention bei Problemen und kontinuierliche Qualitätssicherung der Kundeninteraktionen.

Leitstand

Eine zentrale Kontrolleinheit im Call-Center, die Echtzeitdaten über Anrufvolumen, Warteschlangen, Agentenauslastung und andere wichtige Metriken visualisiert. Der Leitstand hilft bei der dynamischen Steuerung des Callcenter-Betriebs und der schnellen Reaktion auf sich ändernde Situationen.

Lean Management

Ein Managementansatz, der darauf abzielt, Prozesse zu optimieren, Verschwendung zu reduzieren und den Wert für den Kunden zu maximieren. Im Call-Center-Kontext kann Lean Management helfen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen, Abläufe zu vereinfachen und die Gesamteffizienz zu steigern.

M

Mailbox, Mobilbox

Die Mailbox, Mobilbox oder Combox ist der Anrufbeantworter fürs Handy und dem Festnetzbereich.

Multichannel-Management

Die Integration und Koordination verschiedener Kommunikationskanäle (z.B. Telefon, E-Mail, Chat, Social Media) in einem Call-Center. Ziel ist es, Kunden eine nahtlose und konsistente Erfahrung über alle Kontaktpunkte hinweg zu bieten und die Effizienz der Kundeninteraktionen zu steigern.

Mystery Calling

Eine Methode zur Qualitätskontrolle, bei der unbekannte Tester als normale Kunden im Call-Center anrufen, um die Servicequalität, Kompetenz und Freundlichkeit der Agenten zu bewerten. Die Ergebnisse werden zur Verbesserung von Schulungsprogrammen und Serviceprozessen genutzt.

Mitarbeiter-Scheduling

Der Prozess der Planung und Zuteilung von Arbeitszeiten für Call-Center-Agenten basierend auf prognostiziertem Anrufvolumen, Mitarbeiterverfügbarkeit und Skillsets. Ein effektives Scheduling optimiert die Personalauslastung, minimiert Wartezeiten und gewährleistet eine angemessene Abdeckung zu Spitzenzeiten.

N

Net Promoter Score (NPS)

Eine Kennzahl zur Messung der Kundenloyalität und -zufriedenheit. Kunden werden gefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass sie das Unternehmen weiterempfehlen würden. Der NPS hilft Call-Centern, die Qualität ihrer Kundeninteraktionen zu bewerten und zu verbessern.

Nachbearbeitungszeit

Die Zeit, die ein Agent nach Beendigung eines Anrufs benötigt, um relevante Informationen zu dokumentieren, Folgemaßnahmen einzuleiten oder sich auf den nächsten Anruf vorzubereiten. Eine effiziente Gestaltung der Nachbearbeitungszeit ist wichtig für die Gesamtproduktivität des Call-Centers.

Notfallmanagement

Ein Prozess zur Bewältigung unerwarteter Situationen oder Krisen, die den normalen Betrieb des Call-Centers beeinträchtigen könnten. Dies umfasst Pläne für technische Ausfälle, plötzliche Anrufspitzen oder andere Notfälle, um die Kontinuität des Kundenservice zu gewährleisten.

O

Omnichannel-Strategie

Ein ganzheitlicher Ansatz zur Kundeninteraktion, bei dem alle Kommunikationskanäle (z.B. Telefon, E-Mail, Chat, Social Media) nahtlos integriert sind. Im Gegensatz zum Multichannel-Ansatz ermöglicht Omnichannel den Kunden, zwischen den Kanälen zu wechseln, ohne den Kontext zu verlieren, was zu einer konsistenteren und personalisierten Kundenerfahrung führt.

Outbound-Calls

Vom Call-Center initiierte ausgehende Anrufe an Kunden oder potenzielle Kunden. Diese können verschiedene Zwecke haben, wie Verkauf, Marktforschung, Kundenbetreuung oder Rückrufanfragen. Das Management von Outbound-Calls erfordert spezielle Strategien und oft auch rechtliche Beachtung (z.B. Datenschutz und Telemarketing-Gesetze).

Optimierungssoftware

Spezialisierte Software-Tools, die in Call-Centern eingesetzt werden, um verschiedene Aspekte des Betriebs zu verbessern. Diese können Workforce-Management, Anrufrouting, Leistungsanalyse und Prozessautomatisierung umfassen. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und die Servicequalität zu verbessern.

P

PM – Persönliche Mailbox

Dieser Anasgetyp ist der klassische Anrufbeantworter. Personalisert, mit Namen und Firmennamen, bieten Sie Ihrem Kunden die Möglichkeit dem gewünschten Ansprechpartner eine Ansage zu hinterlassen. Zudem weiß der Anrufer genau auf welchen Anrufbeantworter er spricht und sich nicht verwählt hat.

Predictive Dialing

Ein automatisiertes Anrufsystem in Call-Centern, das Nummern vorhersagend wählt, bevor ein Agent verfügbar ist. Es berechnet die Wahrscheinlichkeit, wann der nächste Agent frei wird und ein Anruf beantwortet wird, um die Wartezeit für Agenten zu minimieren und die Effizienz zu steigern.

Performance-Monitoring

Die kontinuierliche Überwachung und Analyse der Leistung von Call-Center-Agenten anhand verschiedener Metriken wie Anrufvolumen, Gesprächsdauer, Kundenzufriedenheit und First-Call-Resolution. Es dient als Grundlage für Coaching, Schulungen und Leistungsverbesserungen.

Prozessautomatisierung

Die Verwendung von Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) oder KI, um wiederholende Aufgaben im Call-Center zu automatisieren. Dies kann einfache Dateneingaben, das Ausfüllen von Formularen oder sogar die Beantwortung häufig gestellter Fragen umfassen, wodurch Agenten mehr Zeit für komplexere Kundeninteraktionen haben.

Q

Qualitätsmanagement

Ein systematischer Ansatz zur kontinuierlichen Verbesserung der Servicequalität im Call-Center. Es umfasst die Definition von Qualitätsstandards, regelmäßige Leistungsüberprüfungen, Schulungen und die Implementierung von Verbesserungsmaßnahmen. Ziel ist es, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Effizienz des Call-Centers zu optimieren.

Queue-Management

Die Verwaltung und Optimierung von Warteschlangen in Call-Centern. Dies beinhaltet die effiziente Verteilung eingehender Anrufe, die Priorisierung bestimmter Anrufergruppen und die Implementierung von Strategien zur Reduzierung der Wartezeiten. Ein effektives Queue-Management trägt wesentlich zur Verbesserung der Kundenerfahrung bei.

Querschnittsaufgaben

Tätigkeiten im Call-Center, die abteilungsübergreifend relevant sind und verschiedene Prozesse oder Funktionen betreffen. Dazu können beispielsweise Datenschutzmanagement, Compliance-Überwachung oder bereichsübergreifende Schulungsprogramme gehören. Die effiziente Handhabung von Querschnittsaufgaben ist entscheidend für den reibungslosen Gesamtbetrieb des Call-Centers.

R

Routing

Der Prozess der Weiterleitung eingehender Anrufe an den am besten geeigneten Agenten oder die passende Abteilung. Modernes Routing berücksichtigt Faktoren wie Fähigkeiten der Agenten, Kundenpriorität, Anrufgrund und aktuelle Auslastung. Ein effektives Routing-System verbessert die Effizienz und Kundenzufriedenheit im Call-Center.

Real-Time Adherence (RTA)

Ein Leistungsindikator, der misst, wie genau sich Agenten an ihre geplanten Arbeitszeiten und Aktivitäten halten. RTA-Systeme vergleichen in Echtzeit den aktuellen Status eines Agenten mit seinem Zeitplan und ermöglichen es Managern, schnell auf Abweichungen zu reagieren und die Ressourcennutzung zu optimieren.

Reporting

Die Erstellung und Analyse von Berichten über verschiedene Aspekte des Call-Center-Betriebs. Dies umfasst Leistungskennzahlen, Anrufstatistiken, Kundenfeedback und andere relevante Daten. Regelmässiges und detailliertes Reporting ist entscheidend für datengestützte Entscheidungsfindung und kontinuierliche Verbesserung im Call-Center-Management.

S

SUISA

Die SUISA ist die „Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik“. Der Name SUISA ist die Abkürzung des französischen Suisse Auteurs. Mittlerweile gehören ihr über 26.000 Komponisten, Textautoren und Musikverleger aus der Schweiz und aus Liechtenstein an.

Sound Ground

Die Unterscheidung zwischen Figur und (Hinter-)Grund in der visuellen Gestaltung lässt sich auf die akustische Ebene u?bertragen. Während sich Figur und Grund vor allem durch die räumliche Ausdehnung unterscheiden (groß/klein), lassen sich Klangfläche und Klangobjekt am leichtesten anhand der zeitlichen Ausdehnung (kurz/lang) auseinander halten. Klangflächen oder Sound-Grounds sind demnach längere „Sounds“ bzw. Flächen („Streicher- Flächen“, „Synthesizer-Flächen“). Sie können eine Art Klangteppich bilden und wirken im Hintergrund.

Sound Icon

Sound-Icons sind die kleinsten bzw. ku?rzesten Klangelemente des Audio-Branding. Sie weisen u?ber das Merkmal der Ähnlichkeit direkt auf die Markenleistung hin. In der Mensch-Maschine-Kommunikation bei auditiven Benutzerschnittstellen (Auditory User Interface = AUI) werden sie als Auditory Icons bezeichnet.

Sound Symbol

Sound-Symbols sind abstrakte Klangobjekte und besitzen – im Unterschied zu den Sound-Icons – keine Ähnlichkeit zu dem Gegenstand, auf den sie verweisen. Sie werden bei auditiven Benutzerschnittstellen als Earcons bezeichnet.

Soundbranding

Akustische Markenführung (auch Sound Branding, Audio Branding, Corporate Sound oder Acoustic Branding) ist ein strukturierter Prozess, in dem „das Auditive“ ein Teil der Marke und ihrer Markenidentität wird. Sie ist wie das Corporate Design als Element der Corporate Identity zu verstehen.

Die akustische Markenführung umfasst alle akustischen Aktivitäten einer Marke, die das Ziel haben, das eigene Angebot aus der Masse gleichartiger Angebote hervorzuheben, um eine eindeutige Zuordnung von Angeboten zu einer bestimmten Marke zu fördern. Damit ist sie ein akustischer Weg, eine emotionale Bindung an ein Unternehmen bzw. ein Produkt aufzubauen. Zudem kann damit das Image tiefer im Bewusstsein der Verbraucher verankert werden als mit herkömmlichen Werbemitteln. Damit trägt diese Art der Markenführung zur Wiedererkennung bei.

Soundlogo

Ein Soundlogo ist einfach beschrieben eine einprägsame Tonfolge oder Melodie. Das Soundlogo ist das Äquivalent zum visuellen Firmenlogo. Unter anderem werden auch die Begriffe Audiologo, Corporate Soundlogo oder Jingle anstelle des Begriffes Soundlogo verwendet.

Service Level Agreement (SLA)

Eine vertragliche Vereinbarung, die die Qualität und Leistungsstandards eines Call-Centers definiert. Typische SLA-Metriken umfassen Antwortzeiten, Lösungsraten und Kundenzufriedenheitswerte. SLAs dienen als Benchmark für die Leistungsbewertung und als Basis für kontinuierliche Verbesserungen.

Skill-Based Routing

Eine fortschrittliche Anrufverteilungsmethode, bei der eingehende Anrufe basierend auf den spezifischen Fähigkeiten und Kompetenzen der verfügbaren Agenten weitergeleitet werden. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden direkt mit dem am besten qualifizierten Agenten verbunden werden, was zu effizienteren Problemlösungen und höherer Kundenzufriedenheit führt.

Sprachanalyse

Der Einsatz von KI-gestützten Tools zur Analyse von Kundengesprächen in Echtzeit oder im Nachhinein. Diese Technologie kann Stimmungen erkennen, Schlüsselwörter identifizieren und Muster in Kundeninteraktionen aufdecken. Die gewonnenen Erkenntnisse werden für Qualitätsverbesserungen, Agentenschulungen und die Optimierung von Geschäftsprozessen genutzt.

T

Telefonansage

Eine Telefonansage ist eine Audiodatei, die Anrufer durch den Call-Flow führt. Sie kann von Menschen oder Text-to-Speech-Programmen erstellt werden und enthält Informationen wie Öffnungszeiten, Abteilungswahl oder Wartezeiten. Professionelle Ansagen werden von Profisprechern in Tonstudios aufgenommen und digital gespeichert. Sie können auch zur akustischen Markenführung genutzt werden und tragen zur Identität des Unternehmens bei.

Time Out Ansage (TO)

An manchen Tagen kann es vorkommen, dass der Kunde eine gefühlte Ewigkeit in der Warteschleife verweilen muss. Setzen Sie dem ein Limit und befreien Ihren Anrufer nach einer bestimmten Zeit aus dem Zirkel der Warteschleife mit Hilfe einer Time Out Ansage. Nach der Time Out Ansage kann Ihr Kunde eine Nachricht hinterlassen. Somit kennen sie sein Anliegen und können den Kunden – wenn es Ihnen wieder zeitlich möglich ist – zurückrufen und bestmöglich betreuen.

Ticketing-System

Eine Software zur Erfassung, Verwaltung und Verfolgung von Kundenanfragen oder -problemen. Jede Interaktion wird als „Ticket“ erfasst, mit relevanten Informationen wie Priorität, Status und Bearbeitungsverlauf. Dies ermöglicht eine strukturierte Bearbeitung von Anfragen, verbessert die Nachverfolgbarkeit und unterstützt die Einhaltung von Service-Level-Agreements.

Talk Time

Die tatsächliche Zeit, die ein Agent im direkten Gespräch mit einem Kunden verbringt. Diese Metrik ist wichtig für die Bewertung der Agentenproduktivität und die Kapazitätsplanung im Call-Center. Eine Analyse der Talk Time kann Einblicke in die Effizienz der Problemlösung und den Schulungsbedarf der Agenten geben.

U

Unified Communications

Ein Konzept, das verschiedene Kommunikationsmedien und -tools (wie Telefonie, Instant Messaging, E-Mail, Videokonferenzen) in einer einzigen, integrierten Plattform zusammenführt. In Call-Centern ermöglicht dies eine nahtlose Kommunikation zwischen Agenten, Abteilungen und Kunden, was zu erhöhter Effizienz und verbesserter Kundenbetreuung führt.

Upselling

Eine Verkaufsstrategie, bei der Call-Center-Agenten versuchen, Kunden höherwertige oder zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Dies geschieht oft im Rahmen von Kundenservice-Gesprächen und erfordert geschulte Agenten, die Kundenbedarfe erkennen und passende Angebote unterbreiten können. Effektives Upselling kann den Umsatz steigern und gleichzeitig den Kundennutzen erhöhen.

User Interface (UI)

Die Benutzeroberfläche der Software-Tools, die von Call-Center-Agenten verwendet werden. Ein gut gestaltetes UI ist entscheidend für die Effizienz der Agenten, da es schnellen Zugriff auf relevante Kundeninformationen, Skripte und Problemlösungstools bieten sollte. Die Optimierung des UI kann zu kürzeren Bearbeitungszeiten und einer verbesserten Kundenerfahrung führen.

V

Voice Guides

Sie wollen Ihrer Internetseite einen Identität / einen Charakter verleihen? Mit Hilfe des „Voice Guides“ navigieren Sie Ihre Kunden (akustisch) problemlos durch Ihren persönlichen Internetauftritt.

Voice Analytics

Eine Technologie, die Sprachaufnahmen von Kundengesprächen analysiert, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Sie kann Stimmungen erkennen, Schlüsselwörter identifizieren und Gesprächsmuster aufdecken. Voice Analytics hilft bei der Qualitätssicherung, der Identifizierung von Schulungsbedarf und der Verbesserung von Kundeninteraktionen im Call-Center.

Virtual Queue

Ein System, das Anrufern die Option bietet, ihre Position in der Warteschlange zu halten, ohne am Telefon zu bleiben. Stattdessen können sie einen Rückruf anfordern, wenn ein Agent verfügbar wird. Dies verbessert die Kundenerfahrung, reduziert die Abbruchrate und optimiert die Ressourcennutzung im Call-Center.

VoIP (Voice over Internet Protocol)

Eine Technologie, die Sprachkommunikation über das Internet ermöglicht. In Call-Centern bietet VoIP Vorteile wie Kosteneffizienz, Flexibilität und einfache Integration mit anderen digitalen Tools. Es ermöglicht auch fortschrittliche Funktionen wie einfaches Routing, Anrufaufzeichnung und nahtlose Integration mit CRM-Systemen.

W

Warteschleife (WS, auch Music on Hold)

Dieser Ansagetyp wird direkt nach der Ansage „AvM/BvM“ geschaltet und dient der „Verkürzung“ der Wartezeit des Kunden während er auf seinen gewünschten Ansprechpartner wartet. Sie können die Warteschleife auch als Werbefläche für Ihr Unternehmen nutzen (Leistungen, Produktinformationen, News, Geschäftszeiten) oder für Terminkoordinationen verwenden.

Workforce Management (WFM)

Ein umfassender Ansatz zur Optimierung der Personalplanung und -einsatz im Call-Center. WFM-Systeme prognostizieren den Personalbedarf basierend auf historischen Daten und erwarteten Anrufvolumen, planen Schichten, verwalten Urlaubszeiten und überwachen die Einhaltung von Arbeitszeitregelungen. Effektives WFM verbessert die Effizienz, reduziert Kosten und gewährleistet eine angemessene Personalbesetzung zu allen Zeiten.

Wissensdatenbank

Eine zentrale Sammlung von Informationen, Lösungen und Verfahren, die Call-Center-Agenten bei der Beantwortung von Kundenanfragen unterstützt. Eine gut strukturierte und aktualisierte Wissensdatenbank ermöglicht schnellere Problemlösungen, konsistentere Antworten und reduziert die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter.

Wrap-up Time

Die Zeit, die ein Agent nach Beendigung eines Anrufs benötigt, um Notizen zu machen, Daten zu aktualisieren oder andere notwendige Nachbearbeitungen durchzuführen. Die Optimierung der Wrap-up Time ist wichtig für die Gesamteffizienz des Call-Centers, da sie direkt die Anzahl der Anrufe beeinflusst, die ein Agent pro Schicht bearbeiten kann.

X

XML (eXtensible Markup Language)

Eine Auszeichnungssprache, die in Call-Center-Systemen häufig für den Datenaustausch und die Konfiguration verwendet wird. XML wird beispielsweise in IVR-Systemen (Interactive Voice Response) zur Definition von Anrufflüssen, in CTI-Anwendungen (Computer Telephony Integration) zum Datenaustausch zwischen Telefonsystemen und Computern, sowie in Reporting-Tools zur Strukturierung von Daten eingesetzt.

XaaS (Everything as a Service)

Ein Konzept, das die Bereitstellung verschiedener Call-Center-Dienste über Cloud-basierte Modelle beschreibt. Dies kann Bereiche wie CCaaS (Contact Center as a Service), UCaaS (Unified Communications as a Service) oder CaaS (Communications as a Service) umfassen. XaaS-Modelle bieten Flexibilität, Skalierbarkeit und oft Kostenvorteile gegenüber traditionellen On-Premise-Lösungen.

XaaS Beispiel

BEISPIEL
Ein mittelständisches Unternehmen entscheidet sich, seine veraltete On-Premise-Call-Center-Lösung durch eine moderne CCaaS (Contact Center as a Service) Plattform zu ersetzen.
 
Sie wählen einen Cloud-Anbieter, der folgende Dienste als Teil seines XaaS-Modells anbietet:
Virtuelle Telefonanlage
Omnichannel-Routing (Telefon, E-Mail, Chat, Social Media)
IVR-System (Interactive Voice Response)
Workforce Management-Too
CRM-Integration
Analytics und Reporting

Das Unternehmen zahlt nun eine monatliche Gebühr basierend auf der Anzahl der Agenten und genutzten Funktionen. Sie profitieren von:
Schneller Implementierung ohne große Vorabinvestitionen in Hardware
Flexibler Skalierbarkeit (einfaches Hinzufügen oder Reduzieren von Agenten)
Automatischen Software-Updates und neuesten Funktionen
Reduziertem IT-Aufwand, da Wartung und Support vom Anbieter übernommen werden
 
Dieses XaaS-Modell ermöglicht es dem Unternehmen, eine moderne Call-Center-Lösung zu nutzen, ohne sich um technische Details kümmern zu müssen, und gleichzeitig von der Flexibilität und Kostenkontrolle eines Cloud-basierten Dienstes zu profitieren.

Cross-Channel Analytics

Ein Konzept, das die Bereitstellung verschiedener Call-Center-Dienste über Cloud-basierte Modelle beschreibt. Dies kann Bereiche wie CCaaS (Contact Center as a Service), UCaaS (Unified Communications as a Service) oder CaaS (Communications as a Service) umfassen. XaaS-Modelle bieten Flexibilität, Skalierbarkeit und oft Kostenvorteile gegenüber traditionellen On-Premise-Lösungen.

Y

Yield Management

Ein aus der Hotellerie und Luftfahrt übernommenes Konzept, das in Call-Centern zur Optimierung der Ressourcennutzung eingesetzt wird. Es zielt darauf ab, die richtige Balance zwischen Personalkapazität und Anrufvolumen zu finden, um die Effizienz zu maximieren und gleichzeitig Servicequalität zu gewährleisten. Yield Management kann helfen, Spitzenzeiten besser zu bewältigen und Leerzeiten zu reduzieren.

Z

Zero-Level-Support

Eine Stufe des Kundenservices, die vollständig automatisiert ist und ohne menschliche Interaktion funktioniert. Dies kann durch den Einsatz von Technologien wie Chatbots, IVR-Systemen (Interactive Voice Response) oder Wissensdatenbanken erreicht werden. Zero-Level-Support zielt darauf ab, einfache und häufig gestellte Fragen schnell zu beantworten und dadurch die Belastung der menschlichen Agenten zu reduzieren.

Zendesk

Eine weit verbreitete Customer Service-Software und Ticketing-Plattform, die häufig in Call-Centern eingesetzt wird. Zendesk bietet Tools für Kundenservice über verschiedene Kanäle (Telefon, E-Mail, Chat, Social Media), Ticketing-Management, Reporting und Analyse. Die Plattform hilft Call-Centern, Kundenanfragen effizient zu verwalten und die Servicequalität zu verbessern.

Zielgruppen-Routing

Eine fortgeschrittene Methode des Call-Routings, bei der eingehende Anrufe basierend auf spezifischen Merkmalen der Anrufer (z.B. Kundensegment, Kaufhistorie, geografische Lage) an die am besten geeigneten Agenten oder Abteilungen weitergeleitet werden. Zielgruppen-Routing ermöglicht eine personalisierte Kundenbetreuung und kann die Effizienz und Kundenzufriedenheit erhöhen.